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29. Spieltag - SKV Rutesheim II - SV Germania 3:1 am 29.05.2016

SVG verliert mit letztem Aufgebot in Rutesheim mit 3:1

Nachdem sich Patrick Kraut und Marcel Autenrieth urlaubsbedingt abmeldeten und Hirsch, Krüger und Celiktas neben den Langzeitverletzten Schockenhoff, Seifert und Saygi weiterhin passen mussten, war Trainer Schmid erneut gezwungen zu improvisieren und Marcel Boch erneut als Innenverteidiger einzusetzen. Die ersten 20. Minuten waren ausgeglichen und der SVG hatte wie der SKV gute Möglichkeiten ein Tor zu erzielen. Die Führung für Rutesheim resultierte aus einem langen Diagonalball den Weeber aufnahm, Herman ins leere laufen ließ, in den Strafraum zog, Boch aussteigen ließ und trocken ins kurze Eck vollstreckte. Nur 40 Sekunden später folgte schon das 0:2 als Felger zu Jens Krüger zurückpassen wollte, der Ball aber zu kurz gespielt war und Kühnel den Ball aus 20m direkt versenkte. Doch die Germanen steckten nicht auf und kamen nach einem Eckball wieder heran. Inigo hatte eine Russo Ecke auf Schöbinger verlängert und der Hüne vollstreckte aus 6m zum Anschluss. Nach dem Wechsel plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Szenen dahin bis zur 60. Minute. Rutesheim spielte einen langen Ball über Marcel Boch hinweg auf den linken Flügel, Jens Krüger wollte klären, verpasste aber den Ball so dass Wellert keine Mühe mehr hatte den Ball aus 40m ins leere Tor zu schießen. Danach versuchten es die Germanen noch über Einzelaktionen über Schneider und Russo, doch die Leistung war insgesamt zu dürftig um den SKV nochmals ins Wanken zu bringen. Insgesamt fehlt dem Team momentan die Substanz, die Motivation und in Teilen auch noch die Qualität um bei solch einem Gegner zu gewinnen. Der SVG benötigt dringend die Pause um sich wieder zu sammeln und den Kader wieder aufzufrischen um wieder konkurrenzfähiger zu werden.

 

Es spielten: J.Krüger - Faber, Schöbinger, Boch, Herman - Inigo, Felger - Schneider, Sprotte (60. Malik), Russo - Stockburger

 

Tore: 1:0 Weeber (23.), 2:0 Kühnel (25.), 2:1 Schöbinger (27.), 3:1 Wellert (61.)

 

28. Spieltag - SV Germania - FC Marbach 0:5 am 22.05.2016

SVG beendet Heimspielsaison mit 0:5 gegen Marbach

Im letzten Heimspiel von Patrick Kraut und Marcel Autenrieth sowie MarcelBoch musste der SVG auf die verletzten Tobias Krüger und Patrick Hirsch verzichten, die nach dem Merklinger Spiel passen mussten. Da Tansel Celiktas weiter ausfiel wurde Boch aus der Not in die Innenverteidigung zurück gezogen. Da der Rasen noch aufgrund der schon seit Januar anhaltenden arbeiten an der Laufbahn weiter gesperrt war, musste man bei sommerlichen Temperaturen auf dem Kunstrasen antreten. Die Gäste setzen von Beginn an auf Konter und zogen sich nach Ballverlust immer weit zurück. Vorne lauerten Flamm und Kodal auf ihre Möglichkeiten. Die ersten 30 Minuten dominierten klar die Germanen bis Alex Felger beim Spielaufbau ein folgenschwerer Ballverlust unterlief. Den folgenden Konter konnte Kodal aus 6m zur Führung vollstrecken. In der 39. Minuten fiel dann schon die Vorentscheidung. Nach einem weiteren unnötigen Ballverlust im zentralen Mittelfeld resultierte das 0:2 durch Zieba. Nach dem Wechsel zehrte die Hitze und der Spielstand an den Germanen die zunehmend die Ordnung verlor. Da Positionen zum Teil nicht besetzt waren hatte der FCM am Ende ein leichtes weitere Konter zum letztlichen 0:5 Endstand zu vollenden. An diesem Tag waren die Germanen ein dankbarer Gegner. Nach den guten Auftritten gegen Grünbühl und Merklingen folgte heute eine schlechte Leistung die zurecht in der Höhe abgestraft wurde. Marbach schaffte es mit einfachsten Mitteln die Fehler der Germanen zu bestrafen weil ihnen die Hausherren die Chancen auch teilweise einfach auf dem Silbertablett servierten. Mit dieser Fehlerquote die letzten 60 Minuten war man dann auch nicht konkurrenzfähig. Ein trauriger Abgang der verdienten Spieler den man sicherlich einen schöneren Ausgang des letzten Heimspiels gewunschen hätte.

 

Es spielten: J.Krüger - Faber, Schöbinger, Boch, Herman - Inigo, Felger (82. Stockburger) - Russo (74. Malik), Sprotte (46. Autenrieth), Kraut - Schneider

 

Tore: 0:1 Kodal (31.), 0:2 Zieba (39.), 0:3 Kodal (60.), 0:4 Sremac (84.), 0:5 de Capua (87.)

 

27. Spieltag - TSV Merklingen - SV Germania 2:2 am 16.05.2016

"Weihnachten" in Merklingen - SVG schenkt sichere und hochverdiente 3 Punkte ab

Es war ein wenig surreal was sich in den letzten 5 Minuten des heutigen Spiels in Merklingen abspielte. 87. Minuten lang machte der SVG eines seiner besten Spiele in der Saison und erspielte sich gegen Merklingen, die in der Rückrunde nur gegen Pflugfelden verloren, ein gutes Dutzend hochkarätiger Chancen. Zum Ende jedoch vergaß das Team, dass ein Spiel eben 90. Minuten dauert und eine Führung auch in kürzester Zeit egalisiert werden kann. Doch der Reihe nach, zunächst einmal kehrte der lange vermisste Schöbinger nach 5 Wochen wieder in die Startelf zurück. Von Beginn an diktierten die Gäste das Geschehen und gewährten dem TSV kaum Raum für einen gelungenen Spielaufbau. Nach 12. Minuten eröffnete Patrick Kraut den Chancenreigen, Faber hatte sich auf rechts durchgetankt und ihm den Ball astrein 7m zentral vor dem Tor serviert. Doch anstatt den Ball in die Ecke zu schieben versemmelte Kraut diesen "Elfmeter" neben das Tor. Kurz darauf zirkelte der starke Schneider einen Freistoß knapp übers Tor. Woischiski hatte dann für den TSV die beste Möglichkeit mit einem Flachschuss den Krüger aber problemlos parierte. In der 28. Minute folgte dann die verdiente Führung. Einen langen Schöbinger Diagonalball köpfte der Merklinger Torhüter genau in den Lauf von Herman, der den Ball aus 30m mit einem satten Volleyschuss ins leere Tor brachte. Bis zur Halbzeit folgte dann ein regelrechtes Chancenfestival. Erst lief Schneider allein auf Torhüter Reichmann zu und scheiterte, dann Krüger und zuletzt versuchte es noch Kraut und den Nachschuss von Herman parierte Reichmann ebenfalls.

So ging es nur mit 0:1 in die Pause. Kurz nach dem Wechsel musste dann Trainer Schmid Hirsch vom Feld nehmen der sich mit Verdacht auf Zehenfraktur in ein Krankenhaus einliefern ließ. Für ihn kam Marcel Boch ins Team. Und Boch fügte sich gleich glänzend ein, mit seiner ersten Aktion steckte er den Ball schön auf Inigo in den Sechzehner durch und dieser leitete ihn weiter auf Schneider der das Leder aus 8m schön zum 0:2 vollendete. Nur 8 Minuten später hatte dann Schneider eine weitere Riesenmöglichkeit für die Vorentscheidung zu sorgen, doch er zeigte nach einer Klasse Boch Flanke letztlich einfach keine gute Kopfballtechnik und versemmelte die Chance neben das Tor. Von den Gastgebern war bis dahin kaum was zwingendes zu notieren, sie hatten zwar langsam mehr und mehr Ballbesitz, konnten aber kein Kapital in Form von Chancen daraus schlagen. Anders die Gäste. In der 62. Minute bediente Sprotte Felger mit einem herrlichen Pass in die Tiefe und der Kapitän ging an Reichmann vorbei und scheiterte dann am auf der Linie stehenden Elfadli, der Ball kam dann zu Sprotte dessen Schuss dann Reichmann parierte und Kraut den Nachschuss auch noch an den Innenpfosten setzte - Wahnsinn. Da das Spiel an den Kräften zehrte brachte Schmid nach und nach erst Autenrieth für Sprotte, Malik für Schneider und Russo für Kraut. Zunächst hatte allerdings noch Kraut nach einem weiterten Konter über Boch die Chance zu erhöhen, scheiterte jedoch abermal (77.) am Torhüter. Am Ende verpassten es der SVG ihr Spiel über die komplette Distanz durchzuziehen, es schlich sich bei manchen ein wenig der Schlendrian ein und die Wege zurück wurden nicht mehr diszipliniert gegangen, was dem TSV mehr und mehr ins Spiel und zu Chancen brachte. Dies rächte sich letztlich in der 89. Minute, als Herman ein Flanke nicht unterbinden konnte, Malik einen Kopfball unterlief und Faber nicht den Rückraum sicherte. So kam Elfadli frei zum Schuss und schenkten dem TSV die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Diese Hoffnung wurde letztlich nicht enttäuscht, nachdem nur 3 Minuten später die Germanen nach einem langen Ball von Jens Krüger die rechte Abwehrseite gänzlich entblößten und in der Nachspielzeit in einen astreinen Konter liefen. Camlice hatte den Krüger-Ball zu Babel geköpft und dieser drehte sich im Mittelkreis und konnte seelenruhig Woischiski auf Linksaussen bedienen der im Rücken von Malik durchgestartet war. Dieses Geschenk ließen sich die Gastgeber natürlich nicht nehmen und vollendeten den Konter zum völlig unverhofften Ausgleich.

 

Es spielten: J.Krüger - Faber, Schöbinger, Hirsch (50. Boch), Herman - Inigo, Felger - Schneider (79. Malik), Sprotte (72. Autenrieth), Kraut (86. Russo) - T.Krüger

 

Tore: 0:1 Herman (27.), 0:2 Schneider (51.), 1:2 Elfadli (89.), 2:2 Woischiski (91.)

 

26. Spieltag - SV Germania - TSV Grünbühl 3:0 am 10.05.2016

Sturmtrio Kraut, Krüger und Schneider schenken Grünbühl 3 ein und beenden Durststrecke der Germanen

Mit einer souveränen Vorstellung hat der SVG nach vielen Wochen wieder einen Erfolg gefeiert. Gegen den abstiegsbedrohten Gast aus Grünbühl feierte der in den letzten Wochen schmerzlich vermisste Patrick Kraut sein Comeback. Nach einer guten ersten Hälfte, bei der sich die Germanen 3 hochprozentige Chancen erspielten und dem Gast keinerlei Möglichkeiten gewährten, stand es zur Pause noch 0:0. Nach dem Wechsel verschärften die Germanen weiter das Tempo und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. In der 58. Minute war es dann soweit. Kraut hatte Krüger schön im Strafraum freigespielt. Dieser drehte sich einmal und nagelte das Leder aus 15m ins lange Eck zur Führung. Nur wenig später war es erneut der starke Kraut der den nächsten Treffer einleitete. Seinen Steilpass nahm Krüger auf, dribbelte in den Strafraum und fand dort den einlaufenden Schneider, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Das Sturmtrio krönte dann noch seine gute Leistung mit dem 3:0. Schneider steckte auf Krüger durch und dieser fand mit einer weiteren Hereingäbe in der 84. Minute Kraut in der Mitte. Die Gäste hatten in Hälfte 2 eine Großchance zum 1:1, die Jens Krüger allerdings glänzend parierte. Letztlich ein hochverdienter Erfolg für die Gastgeber, die damit an Merklingen und Schwieberdingen vorbeiziehen konnten

 

Es spielten: J.Krüger - Malik, Dürl, Hirsch, Herman - Inigo (68. Autenrieth), Felger (87. Boch) - Schneider, Sprotte, Kraut - T.Krüger (83. Stockburger)

 

Tore: 1:0 T.Krüger (56.), 2:0 Schneider (70.), 3:0 Kraut (83.)

 

24. Spieltag - TSV Phönix Lomersheim - SV Germania 2:1 am 24.04.2016

Letzte Chance.....vorbei - SVG verabschiedet sich nach 2:1 in Lomersheim aus dem Aufstiegsrennen

Nachdem nach dem letzten Spieltag noch die Konkurrenz ebenfalls patzte war heute klar, der SVG sollte nach 2 Niederlagen in Folge nun auch mal wieder selbst liefern um oben dabei zu bleiben. Schöbinger, der letzte Woche schon schmerzlich vermisst wurde, konnte erneut nicht auflaufen, da er immer noch Grippe geschwächt passen musste. Neben ihm musste Schmid auf Julian Schockenhoff, dessen Knie wieder schmerzte und Patrick Kraut verzichten. Nach starken Trainingseindrücken und einem ordentlichen Auftritt gegen Benningen beorderte Schmid den vor einem Jahr ausgemusterten Jerry Torres wieder in den Kader.

Wie in den Spielen zuvor gegen Schwieberdingen und Benningen diktierten die Germanen das Geschehen und zeigten die bessere Spielanlage. Phönix stand tief und erwartete die SVG Angriffe um dann zu kontern. Die erste dicke Möglichkeit des Spiels hatte Fabio Sprotte in der 12. Minute, als er einen feinen Querpass von Dominik Faber aus 5m nicht im Netz unterbringen konnte da er unglücklich vor ihm aufsprang. Wenn die Gastgeber nach vorne durchkamen, dann über Sebastian Fischer, der viel Wirbel über links machte und in der 18. Minute 5 Mann stehen ließ um letztlich von Jens Krüger auf der Grundlinie gestoppt wurde. Kurz darauf folgte eine von vielen folgenden diffusen Entscheidungen des Schiedsrichters Gregor Carl. Nachdem Tansel Celiktas einen Angriff per Grätsche in Richtung Krüger klärte, wertete der Unparteiische diese als Rückpass, was zur ersten Großchance der Gastgeber führte. Fischer konnte allerdings diese Möglichkeit nicht nutzen und schoss den Ball aus 7m in die Mauer (28.). Kurz darauf nahm sich Kapitän Alex Felger ein Herz und zog aus 25m ab, doch sein Ball landete am linken Pfosten. Nur 2 Minuten später wäre Tobias Krüger dann alleine durchgewesen als ihn Lomersheims Stotz am Trikot festhielt und den Angriff unterband, Schiri Carl bließ in seine Pfeife und entscheidete kurioserweise gegen Krüger, der die Entscheidung nicht unkommentiert ließ und dafür Gelb bekam. Letztlich blieb es zur Pause beim 0:0. Nach dem Wechsel plätscherte das Geschehen ein wenig dahin. Lomersheim verschanzte sich in der eigenen Hälfte und die Germanen fanden kein Konzept, das gegnerische Bollwerk zu knacken. Die beste Möglichkeit hatte Jonas Schneider, als er sich in der 67. Minute schön über links in den Strafraum dribbelte und mit links knapp übers Tor schoss. Trainer Schmid reagierte kurz darauf und brachte für Marcel Boch Jerry Torres. Und diese Einwechslung erwies nur kurz darauf als Glücksgriff. In der 71. Minute steckte Krüger den Ball schön in den Strafraum durch und Torres vollendete mit seinem ersten Ballkontakt im Netz zur verdienten Führung. Lomersheim hatte bis dahin seine Offensivbehmühungen gänzlich eingestellt und musste nun wieder kommen. Die Germanen hatten jedoch wenig Mühe die Angriffe zu verteidigen bis zur 81. Minute. Wie gegen Benningen hatte man ein unnötiges Foul 30m vor dem eigenen Tor an der Außenlinie begangen. Den daraus resultierenden Freistoß konnte Krüger nur in den Strafraum fausten wo ihn Knapp wieder in die Mitte schoss und Heim aus dem Getümmel heraus einschoss, extrem unglücklich, da es die erste richtige Torchance in Hälfte 2 für Lomersheim war. Da ein Punkt zu wenig für die Germanen war löste Trainer Schmid die Viererkette auf und brachte noch Filippo Russo für Faber. Doch in der 89. Minute konnte der Gastgeber nach einem weiteren Freistoß den Sieg für sich sichern. Der starke S. Fischer vollendete einen Querpass von Schröder, der unbedrängt am Strafraum den Ball annehmen und quer spielen konnte. Der SVG präsentierte sich über 90 Minuten ordentlich und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Da man aber über 90 Minuten konzentiert, clever und energisch agieren muss um einen knappen Spielstand über die Zeit zu bringen, müssen die Germanen nach den ersten verschlafenen Minuten gegen Benningen weiteres Lehrgeld zahlen. Nun kommt der designierte Meister aus Pflugfelden am 1. Mai um 12.00 Uhr ins Ellental. Eine gute Gelegenheit um den Ruf wieder ein wenig aufzupolieren. Die Enttäuschung trübt momentan natürlich nach den schlechten Ergebnissen eine bislang gute Saison. Nun gilt es, in den letzten Wochen noch zu zeigen, dass man nicht zufällig da oben stand.

 

Es spielten: J.Krüger - Faber (85. Russo), Celiktas, Hirsch, Herman - Inigo, Felger - Schneider, Sprotte (78. Stockburger), Boch (67. Torres) - T.Krüger

 

Tore: 0:1 Torres (71.), 1:1 Heim (81.), 2:1 Fischer (88.)

 

23. Spieltag - SV Germania - TSV Benningen 2:4 am 17.04.2016

Benningen schlägt Germanen mit 2:4 - Schockenhoff kehrt nach 11 Monaten wieder auf den Platz zurück

Der SVG hat es verpasst im Rennen um Platz 2 Kapital aus den Niederlagen der Konkurrenz zu schlagen. Gegen eine eiskalte, defensiv starke Mannschaft aus Benningen lief man fast das ganze Spiel einem Rückstand hinterher und konnte diesen nicht mehr umbiegen. Zunächst einmal konnte sich das Germanen Lager aber über die Rückkehr von Julian Schockenhoff freuen, der nach seinem letzten Pflichtspiel im Mai 2015 wieder von Beginn an auf dem Feld stand. Dieses Comeback war allerdings keinesfalls geplant. Trainer Schmid musste neben Kraut, Saygi und Rüzgar zusätzlich wegen Grippe auf Schöbinger, Boch und Russo verzichten. Zudem waren Inigo und Malik aufgrund muskulärer Probleme fraglich, konnten aber letztlich spielen. Die Gäste zeigten von Beginn an, dass es für den TSV gegen den Abstieg geht. Mit hohem Tempo und Einsatz erspielten sich die Gäste bereits nach 30 Sekunden 2 Riesenmöglichkeiten, die aber Jens Krüger noch zunichte machen konnte. Schon hier erkannte jeder Laie, dass der SVG noch gar nicht richtig auf dem Platz war. Diesen Zustand machten sich die Gäste auch prompt zunutze. Bereits in der 5 Minute wurde der emsige Djurdjevic auf links freigespielt, legte den Ball an Schockenhoff vorbei und zirkelte den Ball mit einem feinen Schlenzer ins lange Eck zur 0:1 Führung. Kurz darauf folgte auf völlig unnötiger Freistoss für Benningen aus dem linken Halbfeld. Der landete 7m vor dem Tor und fand den völlig frei stehenden Jannis Kordt, der mit seinem Kopfball den herauseilenden Jens Krüger überlobte und dem SVG eine schwere Hypothek bescherte. 0:2 nach 8. Minuten gegen eines der besten Defensivteams der Liga, man kann sich wahrlich einen besseren Start in ein Spiel wünschen. Danach zog sich der Gast zurück und überließ den Hausherren das Spiel. In den folgenden 25. Minuten drückte der SVG aufs Tempo und kam durch Schneider, Sprotte und Krüger zu guten Möglichkeiten, die aber allesamt nicht genutzt worden konnten.

Nach dem Wechsel lauerte der TSV auf Kontermöglichkeiten, da nun der SVG mehr und mehr ins Risiko gehen musste um den Anschlusstreffer zu erzielen. Hierfür brachte Schmid den angeschlagenen Malik für Schockenhoff, der ein ordentliches Comeback ablieferte, aber noch nicht mehr im Tank hatte als 45. Minuten. Wie bereits in Hälfte 1 verpassten es die Germanen oft, den letzten Pass sauber in die Räume zu spielen, so dass gut vorgetragene Angriffe meist an Ungenauigkeiten scheiterten. Nach 15 Minuten fiel dann das Vorentscheidende 0:3. Einen Bodenabstoß von Torhüter Sackmann bekam der SVG, wie fast jeden zuvor, nicht geklärt und landete bei Justin Hill, der den Ball auf den völlig frei stehenden Claus durchsteckte und dieser allein vor Krüger keine Mühe mehr hatte das Tor zu machen. Katastrophal verteidigt. Man muss der Germanen danach wirklich zu gute halten, dass sie trotz diesem herben Nackenschlag nicht aufhörten den TSV zu bespielen. Nachdem Torres für den angeschlagenen Sprotte in der 80. Minute eingewechselt wurde, kam frischer Wind auf. So steckte Torres Herman einen Doppelpass durch, den der Linksverteidiger aus 8m gekonnt ins lange Eck schlenzte. Beflügelt von dem Assist dachte sich Torres in der 86. "komm, mach ich nochmal einen" - als er einen Eckball scharf auf den kurzen Pfosten trat und dort Tansel Celiktas den Ball mit der Hüfte ins Tor bugsierte. Danach schmiss der SVG alles nach vorne und versuchte mit der Brechstange noch den Ausgleich zu erzwingen. Als Jens Krüger in der Nachspielzeit noch bei einem Freistoß mit vorne war, führte ein daraus resultierender Konter letztlich zum 2:4. Letztlich eine verdiente Niederlage weil der SVG die ersten 10 Minuten schlichtweg verpennte und danach zu ungenau agierte um die massive Defensive des TSV aus den Angeln zu heben. Die Gäste blieben 90. Minuten lang gallig und machten es den Germanen schwer. Einigen Akteuren war auch anzumerken, dass sie derzeit nicht in Topform sind. In dieser Verfassung muss man realistisch betrachtet sagen, dass es nicht für Platz 2 reichen wird. Da sich tabellarisch nichts geändert hat, kann man die Zeit nutzen um sich wieder eine bessere Basis zu schaffen um nächste Woche in Lomersheim mal wieder einen Dreier zu landen.

 

Es spielten: J.Krüger - Schockenhoff (46. Malik), Celiktas, Hirsch, Herman - Inigo (60. Stockburger), Felger - Faber, Sprotte (80. Torres), Schneider - T.Krüger

 

Tore: 0:1 Djurdjevic (6.), 0:2 Kordt (8.), 0:3 Claus (48.), 1:3 Herman (81.), 2:3 Celiktas (88.), 2:4 Hill (92.)

 

22. Spieltag - TSV Schwieberdingen - SV Germania 1:0 am 08.04.2016

Schwieberdingen beweist den längeren Atem und ringt Germanen nieder

In einem, wie erwartet, packenden Flutlichtspiel gestern Abend gewann der TSV das erste mal seit dem Germanen Wiederaufstieg 2013 gegen die Kicker vom Ellental. Passend zur sportlichen Wertigkeit des Spiels hatte der Anhang der Gastgeber eine beeindruckende Choreographie anlässlich des 110. Jubiläums auf die Beine gestellt. Ein Großteil der Jugendmannschaften schwenkten zum Einlauf Fahnen und Banner und machten die Felsenbergarena zu einem Tollhaus. Leider ließ der Rasen nicht das passende Unterhaltungsprogramm zu, auf dem unebenen Geläuf war spielerisch nur Magerkost geboten. Die Germanen versuchten, so gut es ging, den Ball spielerisch nach vorne zu tragen und zeigten die reifere Spielanlage. Schwieberdingen verlegte sich aufs Kontern. Da der enge Platz zudem wenig Räume bot, war es ein zweikampfbetontes Spiel das zu keiner Zeit langweilig wurde. Die erste Großchance des Spiels hatte dann der SVG, als Sprotte Russo in die Tiefe schickte und der Youngster im Duell mit Torhüter Dures das Nachsehen hatte. Mit einem tollen Reflex vereitelte der Keeper den Schuss und fischte ihn aus der oberen Ecke (20.). Kurz darauf meldete sich dann auch der TSV mit einer Großchance, als Marschner einen langen Ball am Strafraum mit der Brust mitnahm und von Schöbinger bedrängt über das Tor schoss. Die restliche Zeit der ersten Hälfte zeigten die Germanen immer wieder gute Ansätze und auch noch einige Abschlüsse aber keiner davon war so zwingend, dass man von einer weiteren Großchance sprechen konnte.

Anders dann nach der Pause. Die Germanen zeigten sich nun zielstrebiger und machten sofort Dampf. Bereits nach 5 Minuten führte ein feiner Angriff über rechts zu einer Flanke von Celiktas. Diese fand zentral 13m vor dem Tor Sprotte der den Ball mit einer Klasse Direktabnahme unten links in die Ecke drückte. Als jeder schon den Torjubel auf den Lippen hatte war es erneut Dures, der mit einem wahren Monsterreflex den Ball noch aus der Ecke kratzte. Aus dieser Chance heraus resultierte die folgende Ecke, die Russo schlug. Sein Ball fand 6m zentral vor dem Tor den völlig blank stehenden T.Krüger, der es aber leider ebenfalls verpasste, den Ball im Netz unterzubringen und das Leder Millimeter rechts am Pfosten vorbeiköpfte (53.). Nach dieser stärksten Phase der Germanen bauten die Gäste zusehends körperlich ab und gewährten dem TSV mehr und mehr Spielanteile. In der Spielzeit von der 60. bis zur 70. Minute drehte das Spiel mehr und mehr in Richtung des TSV.  Beim SVG machte sich nun bemerkbar, dass einige Akteure in den letzten 2 Wochen krankheitsbedingt pausieren mussten oder mit Verletzungen zu kämpfen hatten, man konnte nun nicht mehr die Wege gehen um den TSV unter Kontrolle zu halten. Was folgte war die erste Großchance von Schwieberdingen in Hälfte 2. In der 72. Minute war es Kapitän Krämer, der einen Abpraller von J.Krüger aus 11m an den Pfosten köpfte und so fast für die Führung sorgte. Der SVG konnte nun für keine Entlastung sorgen, vorne war jeder Ball weg und hinten geriet man unter Druck. Ein weiterer Angriff über die rechte Seite führte zu einer Flanke von Lipka der in der Mitte erneut Kapitän Krämer fand. Mit dem Rücken zum Tor ließ sich Krämer aus 12m in den Ball fallen und nahm das Ding blank mit Links - Traumtor ! und nicht zu halten für J.Krüger. Krämer nach dem Spiel zu der Szene "den erwisch ich nie wieder so !" Bitter für die Germanen, aber für die Phase des Spiels nicht unverdient für den TSV. Im Anschluss versuchten die Germanen nochmal den Ausgleich zu erzwingen, der TSV verteidigte mit Mann und Maus und konnte mehrere Einschussmöglichkeiten nach Standards vereiteln. Letztlich hatte der TSV den längeren Atem und zeigte sich an diesem Atem ein Stück mehr effizienter als der SVG, was in einem Duell auf Augenhöhe dann letztlich den Auschlag gegeben hat. Schade, denn der SVG zeigte eine gute, engagierte Partie und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt.

 

Es spielten: J.Krüger - Celiktas, Schöbinger, Hirsch, Herman - T.Krüger - Schneider, Sprotte, Malik, Russo (69. Autenrieth) - Boch

 

Tor: 1:0 Krämer (77.)

 

21. Spieltag - SV Germania - FV Löchgau II 1:0 am 03.04.2016

Letztes Aufgebot ringt Löchgau II nieder – Boch mit Tor des Tages

Bei herrlichem Fußballwetter am Sonntagnachmittag war der FV Löchgau II im Ellental zu Gast. Die Gäste haben im Jahr 2016 noch keinen Punkt erzielen können, waren aber gegen Spitzenteams wie Pflugfelden und Schwieberdingen, bei denen Sie jeweils mit 1:2 verloren haben, nah dran. Die Germanen waren also gewarnt diesen Gegner trotz Negativtrend nicht zu unterschätzen. Vor dem Spiel gab es mehrere schlechte Nachrichten für die Germania! Neben den Verletzten (Schockenhoff, Kraut, Seifert und Saygi) und dem gesperrten Faber hat die Grippewelle in Bietigheim zugeschlagen (Felger, Schöbinger, Schneider und Inigo). Cheftrainer Schmid lag ebenfalls mit Grippe flach, sodass Co-Trainer Autenrieth bei seinem ersten Pflichtspiel als Cheftrainer eine „Rumpftruppe“ zur Verfügung hatte (10 Feld- und 2 Torspieler). An diesem Tag hat man wieder gesehen welch gutes Klima im Verein herrscht, da gleich vier Spieler (Legacinkas, Simeonidis, Staiger und Dürl) der zweiten Mannschaft sich bereit erklärt haben auszuhelfen, anstatt bei der zweiten zu spielen (auch wenn deren Spiel kurzfristig abgesagt wurde). Spielertrainer der zweiten Mannschaft Dürl durfte gleich von Beginn an für den kranken Schöbinger ran.

 

Das Spiel begann verhalten, die Germanen waren erstmal darauf bedacht im Defensivbereich gut zu stehen und durch Nadelstiche den Gästen gefährlich zu werden. Den Löchgauern war zu Beginn auch die Verunsicherung der Niederlagenserie anzumerken. Erst nach einigen Minuten wurde Ihnen bewusst, dass die Gäste Ersatzgeschwächt aufliefen und so am heutigen Tag schlagbar schienen. Löchgau hatte über weite Strecken der ersten Hälfte das Heft in der Hand und deutlich mehr Ballbesitz. Die erste gute Gelegenheit hatten jedoch die Germanen, als Malik nach zehn Minuten den ersten Warnschuss abgab, der am Tor vorbei ging. Bis zur 24. Minute geschah nicht viel, die Löchgauer ließen den Ball laufen ohne jedoch gefährlich Richtung Bietigheimer Tor zu kommen. Die wenigen Kontermöglichkeiten der Germanen verpufften im Ansatz. Dann aber die riesen Möglichkeit für die Hausherren, als ein flacher Diagonalball von Malik einen Zweikampf an der Toraußenlinie zwischen FVL-Keeper Kretschmer und Russo nach sich zog und der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Prigan hier auf einen fragwürdigen Strafstoß entschied. Diesen setzte Celiktas jedoch neben das Tor. Nun nahm das Spiel Fahrt auf und Löchgau kam zu ersten Möglichkeiten: Erst schoss Gündüzalp freistehend im Strafraum am Tor vorbei (27.) und drei Minuten später köpften sich zwei Löchgauer nach einem Freistoß freistehend fünf Meter vor dem Tor gegenseitig an. In der 38. Minute ein Lebenszeichen der Germanen, die sich aus der stärksten Drangphase der Gäste befreien konnten und durch Stockburger nach Malik Hereingabe zur nächsten Möglichkeit kamen. Stockburgers Schussversuch wurde letztlich geblockt und brachte nichts ein. Kurz vor der Halbzeitpause noch zwei Distanzschüsse von T.Krüger (40.) und Sprotte (45.), die beide knapp das Gehäuse verfehlten. Somit ging es mit 0:0 in die Pause.

 

In den zweiten Abschnitt starteten die Germanen stärker und übernahmen nun das Spiel, gewannen mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und spielten zielstrebiger nach vorne. Die erste gute Möglichkeit hatte Russo, als er einen langen Ball per Direktabnahme Richtung Tor abgeschlossen hat. Der Abschluss war jedoch zu zentral und Kretschmer hatte keine Mühe den Ball zu parieren. In der Folgezeit hatten die Hausherren mehrere gute Möglichkeiten. Den besten Spielzug des Spieles gab es in der 64. Minute zu sehen, über Herman, Sprotte, Boch und Russo kam der Ball letztlich zu T.Krüger der die Hereingabe knapp am Tor vorbei schoss. Das erlösende und zu diesem Zeitpunkt auch verdiente 1:0 fiel nach einem Freistoß von Celiktas, den Autenrieth auf Malik verlängerte und dieser aus kurzer Distanz an Kretschmer scheiterte. Den Abpraller konnte jedoch Boch über Kretschmer hinweg ins Tor köpfen. Die letzten 20 Minuten gehörten nun den Gästen, da sich die Germanen nun auf das Verwalten des Vorsprungs beschränkten. Die größte Möglichkeit hatte T.Blessing, der nach Stellungsfehler von Hirsch allein auf J.Krüger zu lief, aber in letzteren seinen Meister fand der den Ball mit einer Glanzparade entschärfen konnte. In den letzten zehn Minuten hatte Löchgau lediglich noch zwei Distanzschüsse, die jeweils nichts einbrachten. Letztlich ein knapper, aber aufgrund der zweiten Halbzeit verdienter Sieg für die Germanen.

 

Am kommenden Freitag steigt das Spitzenspiel in Schwieberdingen, Anstoß ist um 19.30 Uhr in der Felsenberg-Arena. Hoffentlich wird bis dahin der ein oder andere Kranke wieder fit, um auch die kommende Aufgabe positiv zu gestalten. Über zahlreiche Unterstützung beim nächsten wichtigen Spiel würde sich die Mannschaft freuen!

 

Es spielten: J.Krüger – Celiktas, Dürl, Hirsch, Herman – T.Krüger, Sprotte – Russo (89. Simeonidis), Malik (68. Staiger) – Boch (87. Legacinkas), Stockburger (58. Autenrieth)

 

Tor: 1:0 Boch (71.)

 

Besonderes Vorkommnis: Celiktas verschießt Foulelfmeter (24.)

 

20. Spieltag - FSV 08 Bissingen II - SV Germania 4:1 am 28.03.2016

08 gewinnt ungleiches Duell letztlich klar mit 4:1 +++ Schneider mit seinem ersten Bezirksligatreffer

Eine Verstärkung des Reserveteams durch Oberligaspieler war sicherlich aus den Erfahrungen der Duelle der letzten Jahre erwartet worden. Aber das letztlich Bissingen mit 5 (Lindner, Walter, Williams, Hemmerich, Scheuerle) Akteuren aus dem Oberligakader antrat, war doch ein deutliches Statement der Bissinger Vereinsführung. In den bisherigen Partien der Rückrunde waren höchstens 2 Spieler aufgeboten worden, so wurde letztlich das Niveau des Teams auf gutes Landesliga-Niveau gehoben, was die Rollenverteilung natürlich deutlich änderte. Hinzu kam natürlich erschwerend, dass Trainer Schmid mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen hatte. Neben den Verletzten Kraut und Saygi sowie dem gesperrten Faber kamen noch die Urlauber Celiktas und Boch dazu, was Schmid dazu veranlasste Rückkehrer Tobias Krüger auf die Rechtsverteidigerposition zu stellen, da er keine Alternativen mehr hatte.

Das Spiel nahm von Beginn an Fahrt auf, bereits nach 3 Minuten hatte 08 die erste Großchance als sich Schöbinger vom starken Lindner den Ball abluchsen liess und dieser Hemmerich im Strafraum gut einsetzte, doch der Oberligastürmer setzte den Ball knapp am Tor vorbei. In der 6. Minute führte ein erneuter Ballverlust durch Inigo im zentralen Mittelfeld zu einem weiteren Konter. Williams hatte Lindner prompt auf die Reise geschickt der sich dann im 1g1 schön durchsetzte und den Konter zur Führung vollstreckte. Doch die Antwort folgte auf dem Fuss. Einen langen Ball von Hirsch erlief Scheider, der erstmals in der Bezirksliga von Beginn an spielte. Er nutzte ein Mißverständnis zwischen Kempf und Torhüter Özerdem aus und schob den Ball nur noch ins leere Tor zum Ausgleich. Mit dem Ausgleich im Rücken kam der Glauben an die eigene Stärke und die Germanen begannen das Spiel zu diktieren. 08 blieb zwar stets durch Konter gefährlich doch zwischen der 10. und der 35. Minute gehörte das Spiel klar den Gästen. Mit zunehmender Dominanz erspielten sich die Germanen auch gute Möglichkeiten. Die klarste davon hatte Tobias Krüger in der 20. Minute, als er sich mit einem Doppelpass mit Sprotte in eine aussichtreiche Position brachte und aus 8m nur den Innenpfosten traf. Weitere gute Möglichkeiten hatten Russo, Schneider, Sprotte und abermals Russo in den folgenden Minuten. Wie man es besser macht zeigte abermals der Mann des Spiels, Simon Lindner. In der 35. Minute ließ sich Schöbinger dazu verleiten bei der Spieleröffnung mit nach vorne zu marschieren, nach einem Ballverlust schalteten die Bissinger blitzschnell um und schickten Lindner abermals in die Tiefe. Schöbinger erreichte ihn zwar noch im Strafraum doch im höchsten Tempo war Lindner mit seiner Wendigkeit nicht zu verteidigen, er zog nach innen und schloss trocken ins kurze Eck zur 2:1 Führung ab. Diese Führung war ein herber Dämpfer für die Germanen und man merkte den Jungs sofort an, dass der Glaube schwand. Die Folge waren erneut gute Möglichkeiten nach Eckbällen und ein Weitschuss die jeweils Jens Krüger gut parieren konnte.

Nach dem Wechsel versuchten die Germanen nochmals sich aufzubäumen. In der 50. Minute hatte wiederum Tobias Krüger nach einem Eckball eine gute Möglichkeit per Kopf auszugleichen, doch Özerdem im Tor machte eine gute Partie und hielt die Führung sicher. Danach standen die 08er tief und lauerten auf Konter, die Germanen fanden keine Lösungen gegen die kompakte Defensive und blieben meist an der Viererkette hängen. In der 63. Minute fiel dann die Vorentscheidung für Bissingen. Nach einem Eckball stand Hemmerich völlig blank 5m zentral vor Krüger und köpfte unbedrängt ein. Dies brach die Moral letztlich vollends. Schmid versuchte noch mit der Einwechslung von Stockburger die Offensive zu verstärken, doch ausser einer Großchance durch den Youngster sprang nichts weiter heraus. Im Gegenteil, weitere Konter führten noch zu Großchancen durch Aniello (Latte 72.) und Gronbach (75.). Den Sack zu machte dann Aniello in der 78. mit einem Konter zum 4:1. Das Spiel gilt es letztlich sportlich nicht zu werten und schnell abzuhaken. Die wahren Spieler der Bissinger 2. konnten sich über diesen ersten Heimsieg überhaupt auch nicht freuen, da sie selbst nur geringen Anteil daran hatten. Von 4 Treffern wurden 3 durch Oberligaspieler erzielt und das 4te von einem vorbereitet. Zudem räumten Walter, Hemmerich und Williams bei den Standards in der Defensive alles ab. Ein ungleiches Duell was letztlich völlig in Ordnung wäre, wenn Bissingen nicht nur gegen Germania so verfahren würde sondern auch gegen die direkte Konkurrenz.

 

Es spielten: J.Krüger - T.Krüger, Schöbinger, Hirsch, Herman - Inigo (71. Stockburger), Felger - Russo, Sprotte (84. Rüzgar), Malik (82. Autenrieth) - Schneider

 

Tore: 1:0 Lindner (7.), 1:1 Schneider (8.), 2:1 Lindner (35.), 3:1 Hemmerich (63.), 4:1 Aniello (74.)

 

19. Spieltag - SV Germania - TSV Flacht 3:1 am 20.03.2016

Malik hält die Germanen weiter im Rennen - Doppelpack ebnet den Weg zum 3:1-Sieg über Flacht

Ohne 6 potenzielle Stammkräfte (T.Krüger, Kraut, Faber, Saygi, Schockenhoff und Seifert ) musste der SVG an diesem Wochenende gegen den besten Aufsteiger aus Flacht antreten. Aber auch Flacht musste auf ihre bärenstarke zentrale Mittelfeldachse aus dem Hinspiel Kocaoglu (Kreuzbandriss), Sven Gritsch (Gelb-Rot) und Tarik Ören (Skifahren) verzichten, was man dem Spiel der Gäste deutlich anmerkte. Flachts Trainer Talmon hatte seiner Truppe nach dem 0:6 gegen Pflugfelden erstmal eine Betonkur verabreicht und liess erst ab der Mittellinie angreifen. Flacht versuchte über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Zu Beginn machte hier meist der junge Marco Gritsch auf sich aufmerksam, den Celiktas und Inigo durch dessen Tempo nicht richtig zu fassen bekamen. Einen dieser Konter nutzten die Germanen aber ihrerseits für einen, der prompt in der 7. Minute zur Führung genutzt wurde. Fabio Sprotte hatte Wagas Malik halblinks am Strafraum angespielt, der dann Manuel Rünz mit 2 Körpertäuschungen ins Leere laufen ließ und Bruder Tobias Rünz im Tor keine Abwehrchance mehr hatte den scharf getretenen Ball zu parieren (7.). Die Gäste ließen davon aber nicht verunsichern und versuchten weiter frech nach vorne zu spielen. Einen Freistoß aus dem Halbfeld der Gäste verfehlte am langen Pfosten knapp den Torjäger Lukas Schramm, der immer wieder vorne für Betrieb sorgte und für die Innenverteidiger Schöbinger und Hirsch schwer zu spielen war (15.). Die Germanen bestimmten weiter das Geschehen und versuchten Lücken in der kompakten Defensive der Gäste zu finden. Eine davon fanden sie in der 20. Minute. David Inigo Carriere wechselte mit einem schönen Flachpass die Seite von links nach rechts auf Tansel Celiktas der den Ball einmal mitnahm und mit seiner Flanke am langen Pfosten erneut Malik fand, dieser nahm den Ball direkt mit links und wuchtete ihn in die Maschen. Nach dem zweiten Treffer hatten die Germanen nun klar Vorderwasser und den Gästen merkte man nun eine Verunsicherung an. Der Zwiespalt zwischen 2 Tore Rückstand und defensive Grundausrichtung brachte den TSV nun aus dem Konzept. Dies nutzten die Germanen nun clever aus. In souveränder Art ließ man nun keine klare Tormöglichkeit mehr zu und behielt klar die Spielkontrolle. Vor allem Alex Felger schwang im Zentrum das Zepter und bestimmte das Tempo fortan. In dieser Phase fiel dann auch das verdiente 3:0. Malik krönte seinen Sahnetag mit einem schönen Steilpass auf Denis Herman, der im Strafraum letztlich nur noch quer auf Marcel Boch legen musste und dieser ins leere Tor einschob. So ging es mit einem verdienten 3:0 Vorsprung in die Pause. Bereits kurz nach dem Wechsel verpassten es die Germanen endgültig die Moral der Gäste zu brechen. Der 18jährige Filippo Russo wurde von Sprotte herrlich mit einem Steilpass in Szene gesetzt, doch im Duelle Mann gegen Mann behielt Torhüter Rünz die Oberhand. In der 50. Minute dann die letzte große Szene von Malik an diesem Tag. Einen Diagonalball von Schöbinger nahm er mit einem Kontakt mit und fand im Strafraum den mitgelaufenen Sprotte. Dieser machte es aber leider auch nicht besser wie Russo und schoss aus 7m ebenfalls den starken Rünz an. Danach hatten die Germanen den Eindruck, dass sie das Spiel bereits im Sack haben und Flacht merkte man an, dass sie nicht recht glaubten das Spiel noch drehen zu können. Dies änderte sich allerdings von Minute zu Minute. Die Gäste fingen mit zunehmender Spieldauer an, die Hausherren in deren Hälfte einzuschnüren und die Germanen konnten keinerlei Entlastungsangriffe mehr fahren. Die letzten 20 Minuten war es ein Spiel auf ein Tor. Hier machte sich wieder bemerkbar, dass der SVG eine der besten Defensivreihen der Liga stellt. Schöbinger, Hirsch, Celiktas und Herman sowie im Tor der starke J.Krüger waren stets zur Stelle wenn es brenzlig wurde. Bis zur 79. Minute, als sich Flacht glänzend durchkombinierte und Kapitän Bauer letztlich nur noch einzuschieben brauchte. Die letzten 10 Minuten lief Flacht weiter an und kamen noch zu 2-3 guten Möglichkeiten, die aber letztlich nichts einbrachten. Für die Germanen hatte noch Luke Stockburger die Möglichkeit allein vor Rünz für die Entscheidung zu sorgen (90.), doch auch er scheiterte wie seine Teamkollegen vor ihm an Rünz. Letztlich ein verdienter Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste die nie aufgaben.

 

Es spielten: J.Krüger - Celiktas, Schöbinger, Hirsch, Herman - Inigo - Russo (53. Schneider), Felger, Sprotte (81. Autenrieth), Malik - Boch (73. Stockburger)

 

Tore: 1:0 Malik (7.), 2:0 Malik (20.), 3:0 Boch (37.), 3:1 Bauer (79.)

 

18. Spieltag - SV Hellas Bietigheim - SV Germania 1:1 am 06.03.2016

SVG erkämpft sich mit couragiertem Auftritt erstmals Punkte gegen Hellas Bietigheim +++ Kraut droht nach Verletzung Saisonaus +++ Faber vermutlich wochenlang gesperrt +++

Am Ende war es eine gerechte Punkteteilung im Stadtderby. Nach einer starken Anfangsphase mit vielen guten Möglichkeiten verpassten es die Germanen aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen. Von Beginn an, setzten beide Teams ihr Gegenüber unter Druck, was zu spielerischer Magerkost führte. Selten war eine Kombination über mehr als 3 Stationen zu sehen da der Druck auf dem kleinen Platz und dem hohen Tempo enorm war. Dies führte zu vielen Zweikämpfen, zahlreichen Fehlpässen und einem hektischen Spielverlauf. Gut 20 Minuten brauchten die Gastgeber bis sie ins Spiel fanden, über die starken Kenniche und Sesar gelang ihnen mehr und mehr Zugriff über die Partie. Die beste Gelegenheit hatte jedoch der Ex-Pleidelsheimer Marco Montesano, der zur Überraschung aller im rechten Mittelfeld aufgeboten war und dort oft als Rechtsverteidiger in der 5er Kette aushelfen musste, sein Kopfball nach einem Eckball landete auf der Latte. Nachdem sein Team zusehends den Faden in der ersten Hälfte verlor reagierte Schmid zur Pause und brachte für den 18jährigen Russo, dem man anmerkte, dass er von der Kulisse und dem Gegner beeindrucken ließ, den erfahrenen Waqas Malik. Dieser Schachzug ging auch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff auf. Felger hatte den Ball in die Mitte zu Boch gespielt und dieser steckte das Leder quer durch den Strafraum auf links durch, hier wartete Malik und vollstreckte aus 15m flach ins linke untere Eck zur Führung. Die Antwort von Hellas folgte prompt. Erneut schlug Kenniche einen Eckball auf den kurzen Pfosten wo dieses Mal Tsiolakidis den Ball aufs Tor köpfte und Jens Krüger mit einem Klasse Reflex die Führung festhielt. Doch 5 Minuten später (59.) war auch Krüger machtlos, als Tsiolakidis einen Kenniche Schuss aus 25m unhaltbar abfälschte und so für den Ausgleich sorgte. Danach baute Hellas läuferisch zunehmend ab, dass Zentrum war so gut wie gar nicht mehr besetzt und die Hellenen beschränkten sich auf eine Offensiv und eine Defensiv-Reihe. Dies machte die Verteidigung der Hellas Angriffe relativ einfach, die langen Bälle von hinten raus landete nahezu ausschließlich bei Hirsch und Schöbinger, die die Bälle meist sauber auf ihre Vorderleute platzieren konnten. Dies führte auch in der 82. Minute noch zur grössten Germanen Möglichkeit durch den eingewechselten Bezirksliga-Debüttanten Jonas Schneider. Schneider war für Kraut eingewechselt worden der bei einem Zweikampf unglücklich auf seine Schulter gefallen war und sich eine Schultereckgelenksprengung zuzog, ihm droht damit das Saisonaus. Einen Steilpass von Sprotte schickte Schneider auf die Reise in den Strafraum, leider legte er sich den Ball nochmals nach außen vor was den Winkel zu spitz werden liess und Papakonstantinidou es einfach machte den Ball zu parieren. Hellas hatte noch eine gute Möglichkeit, als Kenniche den Ball am Strafraum auf Montefausto durchsteckte und dessen Flanke Sesar am 5m Eck nicht sauber erwischte und somit am langen Pfosten vorbei segelte. Am Ende wurde es dann noch bunt, erst wurde der starke Tsiolakidis wegen meckerns mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen und wird den Hellenen sicherlich nächste Woche in Merklingen schmerzlich fehlen. Und danach leistete sich noch Lokaj eine ganz hässliche Szene als er Faber von hinten einen Faustschlag versetzte ohne das es der Schiedsrichter sah. In Folge rastete Faber verbal unüberhörbar aus, was folgerichtig zur glatten roten Karte führte und Tumulte nach sich zog. Letztlich ein gerechtes Unentschieden das durch die beiden Ausfälle in den nächsten Wochen einen bitteren Beigeschmack erhielt.

 

Es spielten: J.Krüger – Faber, Schöbinger, Hirsch, Herman – Celiktas, Inigo (77. Autenrieth) – Russo (46. Malik), Felger (77. Sprotte), Kraut (58. Schneider) – Boch

 

Tore: 0:1 Malik (53.), 1:1 Tsiolakidis (57.)

 

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot-Karte Tsiolakidis (88.), Rote-Karte Faber (90.)

17. Spieltag - SV Germania - TV Neckarweihingen 3:1 am 06.03.2016

+++ Kraut kann auch Freistoß +++ SVG entscheidet Geduldspiel für sich +++

Der SV Germania hat den Rückrundenauftakt letztlich verdient mit 3:1 gegen Neckarweihingen gewonnen. Doch die Aufgabe gegen den Tabellenviertletzten gestaltete sich äusserst knifflig, vor allem zur Pause machten sich Sorgenfalten bei den SVG Anhängern breit, denn die Gäste standen defensiv gut und hatten die besseren Möglichkeiten, meist nach Kontern. Beim SVG meldeten sich neben den Langzeitverletzten auch noch Schneider, Malik, Hirsch, Krüger und Sprotte ab. Somit standen Trainer Schmid gerade mal 11 Feldspieler zur Verfügung. Mit Baran Rüzgar aus der A-Jugend und Co-Trainer Autenrieth wurden die Optionen auf 13 erweitert. Das erste mal von Beginn an debütierten in der Bezirksliga Luke Stockburger und der 18jährige Filippo Russo, die ihre Sache gut machten. In einer engen ersten Hälfte hatten Kraut, Russo und Boch die besten Möglichkeiten für die Germanen. Für Neckarweihingen glänzte vor allem auf der 6 Timo Neuwirth, der ungemein ballsicher agierte und viele Wege ging. Der TVN hatte einige gute Schussmöglichkeiten, die aber alle knapp am Pfosten vorbei gingen. Nach dem Wechsel war es dann der starke Kraut, der für eine Vorentscheidung sorgte. Nachdem er erst in seiner unnachahmlichen Art von links ins Zentrum zog und nur durch ein Foul zu stoppen war. Liess er es sich danach nicht nehmen, den Ball aus 23m aufs Tor zu schießen. Nun war Kraut bislang nicht als Standardspezialist bekannt, aber nachdem er den Ball einfach mal humorlos in den Winkel zirkelte, arbeitet er daran den Ruf aufzupolieren, ein glänzendern und immens wichtiger Treffer. Und das nicht unverdient, der SVG hatte sein Spiel gegen die TVN 5er Kette umgestellt und war nun deutlich besser im Spiel. Die Blauen gaben sich nun auch nicht mit der Führung zufrieden und machten weiter Druck, denn die Gäste wackelten weiter. Die Belohnung folgte auf dem Fuss, als Herman sich mit Kraut und Boch in den Strafraum durchspielte und sein abgefälschter Schuss unhaltbar in den Maschen landete (68.). Neckarweihingen machte nun nicht mehr den Eindruck das Spiel drehen zu können, bis zur 80. Minute. Oliveri schlug, umringt von 4 Germanen, einen Ball von der Mittellinie auf den eingewechselten Hüttmann. Der Routinier nahm den Ball geschickt mit der Brust mit und behauptete ihn im Strafraum gegen Schöbinger und Celiktas ehe er ihn ins kurze Eck mit links vollstreckte. Nun wurde es nochmal hektisch. Die Germanen pressten nun nochmals alles raus und bauten Druck auf die Gäste auf um ein konstruktives Aufbauspiel zu unterbinden, was gelang. So kamen die Gastgeber noch in der letzten Minute zu einem Treffer als Boch Kraut auf dem linken Flügel schickte und dieser den Ball vor dem Tor auf Boch quer legte und dieser zum 3:1 Endstand, nach bester Saygi-Manier, nur noch einzuschieben brauchte. Nach diesem hart erkämpften Sieg ist der SVG nun auf 1 Punkt an den Relegationsplatz heran gerückt und trifft nun im nächsten Spiel auf den Tabellenzweiten und Nachbarn Hellas Bietigheim.

 

Es spielten: J.Krüger – Faber, Schöbinger, Celiktas, Herman – Felger, Inigo (75. Autenrieth) – Russo, Kraut – Boch, Stockburger (79. Zech)

 

Tore: 1:0 Kraut (65.), 2:0 Herman (67.), 2:1 Hüttmann (80.), 3:1 Boch (89.)

 

29. Spieltag - FV Kirchheim - SV Germania 1:9 (0:4) am 31.05.2015

Mit einem unerwartet hohen Sieg hat der SV Germania das letzte Auswärtsspiel in der Saison mit 1:9 in Kirchheim gewonnen. Mit dem 5 Sieg in der Rückrunde ist somit klar, dass die Germanen die Saison auf Platz 6 beenden werden. Nach dem frühen Tor von Norman Röcker war es Tansel Celiktas, der mit einem lupenreinen Hatrick das Spiel innhalb von 12 Minuten vorentschied. Den ersten Treffer machte er nach einer Schockenhoff Flanke mit dem Kopf, den zweiten per Elfmeter und den dritten mit einem Freistoss aus 25m. Damit krönte Celiktas eine seiner besten Spielzeiten in seiner Laufbahn. Mit nunmehr 5 Saisontreffer ist er einer der treffsichersten Abwehrspieler der Liga. Neben den Toren konnten sich die Germanen weitere gute Möglichkeiten erspielen, doch weder Krüger, Röcker, F.Tricarico, Celiktas noch Fellmeth konnten die guten Chancen nutzen. Aber auch der FVK hatte noch 1-2 gute Möglichkeiten, allen voran der stark aufspielende Spielertrainer Bonsignore versetzte die SVG Abwehr das ein oder andere Mal in Verlegenheit. So auch in der 34. Minute, als er sich durch 3 durchdribbeln konnte und letztlich von Hirsch im Strafraum „gefällt“ wurde. Den fälligen Strafstoss konnte aber Jens Krüger parieren und so die Null halten.

 

Nach dem Wechsel liessen es die Germanen dann wieder etwas gemächlicher angehen und kamen so erst in der 61. Minute zum nächsten Treffer. Der aktive Schockenhoff hatte sich über rechts durchgetankt und vollendete seinen Angriff zum 5:0. Von 5 Toren hatten somit 4 die beiden Aussenverteidiger gemacht – ein Kuriosum. Röcker wollte dies so in seinem letzten Auswärtsspiel für den SVG nicht stehen lassen und schädelte kurz darauf eine Saygi Flanke zum 6:0 ein. Dann merkte man zusehends, dass die Germanen nicht mehr in letzter Konsequenz nach hinten arbeiteten und oftmals vorne stehen blieben. Diese Disziplinlosigkeit wussten die Kirchheimer dann noch auszunutzen, in einem ihrer wenigen Angriffe die bis vors Tor führten konnte Ahanfouf in der 69. den Ehrentreffer für den FVK erzielen. Den letztlichen Kantersieg machten dann am Ende Tobias Krüger mit einem Doppelpack und Max Fellmeth perfekt. Eine gute Vorstellung des SVG gegen einen schwachen SV Kirchheim der in dieser Verfassung zurecht absteigt. Die Bietigheimer haben nun die Möglichkeit gegen den SV Renningen am nächsten Samstag die Saison mit einem Sieg auszklingen zu lassen und den scheidenden Norman Röcker, Erkan Olgun und Marcel Mikosch einen schönen Abschied zu schenken.

28. Spieltag - SV Germania - SKV Rutesheim II 4:0 (1:0) am 25.05.2015

Mit einem souveränen 4:0 Heimspielerfolg hat der SV Germania seinen 6. Platz behauptet und den ersten Verfolger aus Rutesheim im direkten Duell bezwungen. Von Beginn an bestimmte man gegen harmlose Gäste die Partie und versuchte sich gegen die tief stehenden Abwehrreihen des SKV Chancen zu erspielen. Die erste gute Möglichkeit hatte Ümit Saygi mit einer Direktabnahme aus 25m. Kurz darauf schlich sich jedoch wieder einer der gewohnten Fehler ein, als ein Olgun Rückpass zu kurz geriet und vom Rutesheimer Weinmann erlaufen werden konnte, dieser setzte sich gegen Klingler durch und scheiterte letztlich an Torhüter Krüger der geschickt den Winkel verkürzte und die Situation entschärfte. Nach einer Viertelstunde spielte sich dann der gut aufgelegte Röcker mit Marino Tricarico in den Strafraum und wurde dort im Eishockey Stil umgerammt, der bulgarische Schiedsrichter Letchkov verweigerte jedoch den klaren Strafstoss und liess weiterspielen. Nach der temporeichen Anfangsphase liessen es die Teams dann ruhiger angehen. In der 35. Minute war es dann der starke Inigo-Carriere, der auf dem rechten Flügel den Ball eroberte ihn an Olgun weiterspielte und dieser dann Tobias Krüger die Linie runter schickte, Krüger bewies Übersicht und fand am langen Pfosten Saygi der den Ball aus 3m nur noch über die Linie prallen liess. Rutesheim versuchte dann vor Halbzeit noch zu Möglichkeiten zu kommen, doch die Germanen Hintermannschaft zeigte sich sehr konzentriert und liess den Gästen kein Durchkommen. So ging es mit einer 1:0 Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel gab Trainer Schmid die Vorgabe auf das 2:0 zu gehen um nicht wieder in den „Schongang-Modus“ zu verfallen. Und das Team tat wie ihm geheissen. Erst scheiterte Tobias Krüger per Kopf am Torwart, dann tat es ihm Norman Röcker nach einer Olgun Flanke gleich (46./51.). Letztlich war es dann David Inigo-Carriere der seine gute Leistung dann noch krönte indem er sein Torjäger-Gen wieder entdeckte. Marino Tricarico hatte sich über rechts schön durchgedribbelt und fand den jungen Deutsch-Spanier im Zentrum auf der der Linie stehend, dieser hob wie schon Saygi zuvor nur noch den Fuss hin und vollstreckte zum verdienten 2:0. Den Sack endgültig zu machten die Germanen dann 5 Minuten später. Hirsch fand mit einem langen Ball Tobias Krüger am Strafraum stehen, dieser liess den Ball schön auf M. Tricarico abtropfen der den Ball einmal mitnahm und aus 16m im rechten unteren Eck platzierte – 3:0 (57.). Rutesheim gab dann noch ein Lebenszeichen von sich, die Gäste kombinierten sich über mehrere Stationen bis vor das SVG Tor und kamen zum Abschluss, der Schuss ging jedoch knapp übers Tor. Die Partie verlor dann deutlich an Fahrt da die Gäste nicht mehr wollten und die Germanen nicht mehr als nötig taten. So waren es bis zur Schlussminute noch Röcker, Fellmeth und Fabio Tricarico die zu guten Möglichkeiten kamen ehe Norman Röcker in der Nachspielzeit eine schöne Olgun Flanke zum 4:0 Endstand einnickte. Am Ende ein hochverdienter Sieg für die Germanen die wieder einmal gezeigt haben das sie sich oft selbst im Weg stehen. Mit einer konzentrierten Leistung ist der SVG nur schwer zu schlagen, wenn eigene Fehler vermieden werden hätte es öfter in der Saison solche Siege geben können und weniger Punktverluste.

27. Spieltag - SV Freudental - SV Germania 3:2 (1:2) am 17.05.2015

Jubel nach dem Schlusspfiff, die Spieler lagen sich in den Armen. Erleichterung beim SV Freudental nach dem 3:2-Sieg gegen Germania Bietigheim. Die Mannschaft stemmte sich nach Kräften gegen eine Niederlage und bewies im Abstiegskampf Moral. Mit dem zweiten Dreier in Folge gelang der Birkenwald-Elf der Sprung auf Tabellenplatz elf. Die so wichtige und eng umkämpfe Partie gegen den SV Germania endete nach fünf Standard-Treffern mit einem 3:2-Erfolg für das Heimteam. Gleich zweimal meldete sich der SVF dabei nach einem Rückstand zurück.

"Wir stehen irgendwo für verrückte Spiele, aber aufgrund der zweiten Halbzeit ist das ein verdienter Sieg. Bei uns war zuerst die Angst des Verlierens im Spiel, Germania war strukturierter und klar besser. Als wir nach dem 1:2 mit dem Rücken zur Wand standen, haben wir die Zweikämpfe gewonnen und den Weg nach vorne gesucht. Die Freistöße waren wunderbar geschossen, ich bin stolz auf die Jungs", analysierte der erleichterte SVF-Coach Ralf Sprotte.

Für Germanias Trainer Matthias Schmid war der Auftritt seiner Elf ein Spiegelbild der Saison: "Das war ein für uns typisches Spiel: Wir hatten wieder eine Phase, in der wir das Offensivspiel komplett eingestellt und um den Ausgleich gebettelt haben. Die drei Gegentreffer nach Standards sind extrem bitter, da kann man der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. Das Engagement hat insgesamt gepasst, da haben wir uns gut präsentiert."

Die 105 Zuschauer am Birkenwald sahen einen flotten Beginn. Noch nicht einmal zehn Minuten waren gespielt, da stand es bereits 1:0 für die Gäste. Einen scharfen Eckball von Flügelspieler Fabio Tricarico konnte Freudentals Schlussmann Antonis Nikolaidis nicht erreichen. Tobias Krüger kam zum Kopfball, der allerdings geblockt wurde. Aus der Drehung drosch der SVG-Stürmer den Ball im zweiten Versuch dann flach ins Eck.

In der Folge waren die Hausherren um ein ruhiges Aufbauspiel bemüht. Mit einigen Rückpässen brachten die Gelb-Schwarzen allerdings des Öfteren Keeper Nikolaidis in Bedrängnis, insgesamt wirkte Freudental unsicher. Der SVG war besser im Spiel und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe. Auch der erste durchdachte SVF-Angriff mit Abschluss von Rainer Lederer brachte nach 16. Minuten keine wirkliche Gefahr. Der Ausgleich nach 21. Minuten fiel fast wie aus dem Nichts, passenderweise war es ein Standard-Treffer: Bashkim Susuri wurde nach starkem Dribbling gelegt, den fälligen Freistoß zirkelte Fabio Sprotte schön über die Mauer hinweg ins linke obere Eck - 1:1.

Fortan fanden die Freudentaler häufiger den Weg nach vorne, nach einer Ecke traf Arsim Susuri den Pfosten (27.). Philipp Turco (32.) und erneut Arsim Susuri (34.) ließen auch weitere hochprozentige Gelegenheiten ungenutzt. Dies bestraften die Schmid-Schützlinge mit der abermaligen Führung. Einen direkt aufs Tor gezogenen Freistoß von Ümit Saygi klärten die Freudentaler zunächst von der Linie. Im insgesamt dritten Anlauf beförderte wieder Angreifer Krüger den Ball aber aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie.

Mit offensiveren Außenverteidigern reagierte Trainer Sprotte nach Wiederanpfiff auf die verdiente Pausenführung der Germanen. In einer Drangphase ab der 55. Minute kamen die Gastgeber so gleich mehrmals zu gefährlichen Abschlüssen. Doch Youngster Dogan Kara (57./61./62.) brachte keinen seiner Abschlüsse im Netz unter. Einen Klärungsversuch von Germanias Verteidiger Erkan Olgun wertete Schiedsrichter Bosch in der 65. Minute als Rückpass. Den fälligen Freistoß schoss Bashkim Susuri zwischen Mauer und Torspieler Jens Krüger flach ins Netz. Wiederum nur zwei Minuten später sah Bosch bei einem regulären Luftzweikampf zwischen Patrick Hirsch und Wagas Malik einen ausgefahrenen Arm des SVG-Defensivmannes. Aus halbrechter Position, 20 Meter vom Tor entfernt, traf Kapitän Daniel Mayer den Ball perfekt, sein Schuss flog über die Mauer und schlug im oberen Eck ein. Das dritte Freistoßtor der Freudentaler, der fünfte Treffer nach einem Standard insgesamt.

In der spannenden Schlussphase kam Germania noch einmal auf. Zehn Minuten vor Spielende unterlief Arsim Susuri ein folgenschwerer Patzer: Unbedrängt schlug er ein Luftloch. Über Umwege kam der Ball zu Marino Tricarico, dessen Schuss blockte Dario Cucchiara auf der Linie mit der Hand. Bosch zeigte zurecht Rot und pfiff Elfmeter. Haibers Flachschuss holte SVF-Torwart Nikolaidis stark aus dem Eck und rettet so den Sieg.

JAN FEDRA |

26. Spieltag - SV Germania Bietigheim - GSV Pleidelsheim 1:4 (1:3) am 10.05.2015

In einer Art und Weise die man aus sportlicher Sicht durchaus in den Suizidbereich werten könnte, hat der SV Germania sich gegen den GSV Pleidelsheim quasi selbst besiegt. Mit einem Fehlerfestival lud man die harmlosen Gäste  zum Toreschiessen ein. Der GSV konnte sich  gar nicht gegen die Torchancen wehren, da der SVG die Vorlagen selbst lieferte. Am Ende musste man sogar noch froh sein, dass es nur 1:4 ausging, da die Pleidelsheimer es verpassten das Ergebnis noch höher zu gestalten. Ein grausamer Auftritt des SVG und letztlich eine der schlechtesten Saisonleistungen.

 

Dabei begann der SVG mit einem Bilderbuchstart, Röcker hatte nach 50 Sekunden Saygi bedient und dieser bestätigte seine derzeit gute Verfassung mit dem schnellsten Saisontor nach 55 Sekunden. Auch in den nächsten Minuten waren die Gastgeber klar dominierend und bestimmten das Spiel, die Gäste versuchten sporadisch zu pressen, standen aber meist tief in der eigenen Hälfte. Nach 12 Minuten dann die nächste Grosschance durch den Gastgeber als Ümit Saygi von David Inigo auf die Reise geschickt wurde, dieser dann anstatt auf Röcker quer zu legen unter Bedrängnis den Ball nur noch harmlos aufs Tor brachte. 3 Minuten später dann Röckers beste Szene als er sich im Strafraum gegen Cardinale durchsetzen konnte und an Torhüter Becker scheiterte. Dann kam die alte Binsenweisheit wieder zu Tage, wenn es spielerisch nicht läuft, dann hilft oft ein Standard um ins Spiel zu kommen. Dies traf dieses mal für die Gäste zu. In der 20 Minute wurde ein Freistoss von Rothkopf von der Mauer abgefälscht und fiel Merkler vor die Füsse.

 

Pleidelsheims Bester hatte dann kein Problem damit aus 6m den Ball ins Netz zu schiessen. Der SVG antwortete aber schnell und klar, als Autenrieth einen Freistoss von der Mittellinie aus schnell ausführte und Inigo auf die Reise schickte, allein vor Torwart Becker konnte dieser aber die Chance leider nicht verwerten und schoss den Torwart aus 2m Entfernung an, den Nachschuss schoss Fellmeth übers Gehäuse. Kurz darauf nahm dann das Drama seinen Lauf als Klingler einen Querpass von Inigo im Strafraum nicht aufnahm und Pfeifer dazwischenspritzte, den heraneilenden Hirsch noch aussteigen liess und Krüger dann aus 12m keine Chance liess, sicherlich Klasse von Pfeifer gemacht aber der Ball darf nie bei ihm ankommen, eine bessere Einladung zum Tore schiessen kann man fast nicht aussprechen. Fast !, deshalb, weil 9 Minuten später der nächste Wahnsinn folgte, Krüger hatte einen Rückpass von Hirsch direkt auf Klingler weitergeleitet, nur war dieser im Rückwärtslaufen und konnte dem Ball so schnell nicht mehr entgegenlaufen wie es Merkler tat, der nahm den Ball auf und hatte dann keine grosse Mühe mehr zum vorentscheidenden 1:3 einzuschiessen.

 

Im Anschluss hatte der GSV dann noch eine weitere Grosschance durch Okoronkwo, die aber Jens Krüger noch zur Ecke leiten konnte. Nahezu alle Möglichkeiten des GSV wurden genutzt und kamen durch krasse individuelle Fehler im Spielaufbau zustande.

 

Zur Pause stellte Schmid um und brachte für Klingler Erkan Olgun und für Inigo Tobias Krüger. Das Signal zur Aufholjagd verpuffte aber bereits nach 5 Minuten, als ein erneuter Fehlpass im Zentrum zu einem Konter über Ebert führte und dessen Flanke am langen Pfosten Rothkopf zum 1:4 verwerten konnte. In der restlichen Spielzeit hatte dann der GSV noch weitere 3 Grosschancen das Ergebnis weiter zu erhöhen, der SVG nur noch eine einzige durch Haiber, der in der 86. Minute Torhüter Becker mit einem Schuss aus 25m prüfte.

 

Unterm Strich eine hochverdiente Niederlage da der SVG viel zu viele, teils krasse, Fehler beging die den GSV zu Chancen einlud die vor allem der starke Merkler und Pfeifer effizient zu nutzen wussten. Gegen einen biederen Gegner, der ohne Spielaufbau agierte betrieben die Germanen sportlichen "Selbstmord" durch ihre vielzahl an Fehlern. Mit solch einer hohen Fehlerquote und dem dann von vielen Spielern in Hälfte 2 fehlendem Engagement, hätten die Germanen wohl an diesem Tag gegen jeden Gegner in der Liga verloren. Nun gilt es im nächsten Auswärtsspiel in Freudental die Vorstellung vergessen zu machen.

25. Spieltag - SV Germania Bietigheim - TSV Eltingen 3:1 (1:1) am 03.05.2015

Der SV Germania Bietigheim bleibt das vierte Spiel in Folge ungeschlagen und feiert nach dem Auswärtssieg in Schwieberdingen den nächsten Sieg gegen den in latenter Abstiegsgefahr befindlichen TSV Eltingen II. Die Germanen, die ohne Röcker, Kraut, Lucius, Autenrieth, Haiber, Boch, Seifert und T.Krüger begannen, diktierten von Beginn an die Partie. Bereits nach 7 Minuten hatte Schockenhoff die erste Möglichkeit doch sein Schuss aus 20m streifte den Aussenpfosten. Trotz deutlicher Überlegenheit zeigten auch die Gäste, dass sie Qualität haben. In der 11. Minute nutzte der Eltinger Tim Hecker das dilettantische Zweikampfverhalten der Gastgeber auf dem rechten Flügel aus, umspielte 3 Mann und bediente im Strafraum Axel Stanger der die Flanke direkt ins rechte untere Eck spitzelte, Jens Krüger im Tor war chancenlos. So führten die bis dahin harmlosen Gäste aus dem nichts mit 0:1. Nach dem Schock fehlte den Germanen das Selbstbewusstsein und der Mut sich durch die dicht gestaffelte Gäste Abwehr durchzuspielen und ins Risiko zu gehen, so dauerte es bis zur 30. Minute ehe sich Celiktas zusammen mit Fellmeth über links aussen durchspielte und seine Hereingabe beim jungen Hayirli landete. Der Youngster zögerte jedoch einen Momente zu lange und konnte bei seinem Schussversuch aus 6m noch abgeblockt werden. So musste letztlich ein Standard dem Gastgeber verhelfen wieder neuen Mut zu fassen. Fellmeth war es, der einen Freistoss aus dem linken Halbfeld Erkan Olgun massgerecht auf den Kopf servierte und dieser keine Mühe mehr hatte aus 6m am langen Pfosten einzuköpfen (34.). Mit dem Rückenwind des Tores kam der SVG noch zu 2 guten Szenen vor der Halbzeit, die eine hatte der bis dahin unglücklich agierende Marino Tricarico, dessen Schuss aus 22m knapp am Tor vorbeistreifte und direkt im Anschluss war es Tansel Celiktas, der eine Schockenhoff Flanke aus 5m übers Tor köpfte. So ging es mit einem unentschieden in die Halbzeit.

 

Nach dem Wechsel machten die Germanen von Beginn an Dampf und erspielten sich bereits in den ersten Minuten mehrere Möglichkeiten. Neben einem weiteren Kopfball von Celiktas (47.) waren es vor allem die Schüsse von Hayirli und Saygi (49./54.) die durch Torhüter Heinz glänzend entschärft wurden und für Gefahr sorgten. Mitten in der drückenden Überlegenheit der Germanen meldete sich wieder der Gast mit einer Möglichkeit. Über Falcone und Hecker kam der Ball auf den linken Flügel zu Vrakas der sich von Schockenhoff davon gestohlen hatte. Vrakas kam im Strafraum aus halblinker Position zum Schuss, doch der Ball landete im Aussennetz. Dies war die zweite und letzte Möglichkeit der Gäste, die sich damit extrem effizient zeigten mit einer Chancenverwertung von 50%. Kurz darauf brachte Schmid für Inigo Haiber und für Hayirli den wieder genesenen Tobias Krüger in der Spitze. Beide brachten nochmal frischen Schwung ins Germanen Spiel, vor allem Haiber verteilte die Bälle schön auf die Flügel, allerdings mit dem Makel zu oft den Ball zu lange zu halten. Hierdurch kam mehr Breite ins Spiel der Gastgeber was Celiktas und Schockenhoff mehr und mehr zu Flügelläufen mit Flanken zu nutzen wussten. Nachdem sich Haiber mit einem schönen direkten Freistoss eingefunden hatte (63.) kamen die Minuten von Max Fellmeth. Erst feuerte der Charakterkopf einen Gewaltschuss aus 22m ab der knapp neben dem Tor landete (67.), dann bediente er nur eine Minute später Tobias Krüger mit einer massgenauen Flanke, die dieser aus 4m zu harmlos auf den Torwart köpfte um letztlich nach einer schönen Einzelaktion Saygi zu bedienen der aus 20m klasse vollendete, indem er den Ball ins lange Eck schlenzte. Für den Glanzpunkt des Spiels sorgte jedoch Alexander Haiber als er in der 76. Minute mit einem angetäuschten Schuss 2 ! Gegenspieler ins leere laufen liess um anschliessend den Ball aus 25m ! über Freund und Feind ins Tor zu chipen, ein Traumtor. Mit dem 3:1 war das Spiel entschieden und die Germanen verpassten es durch T.Krüger (78.), Schockenhoff (81.), Fellmeth (89.) und Celiktas (90.) das Ergebnis noch höher zu schrauben.

Letztlich ein hochverdienter Sieg durch engagierte Germanen die einen Standard benötigten um ins Spiel zurück zu finden und letztlich durch die individuelle Klasse ihrer Akteure zu überzeugen wussten. Nun folgt das Derby gegen den GSV Pleidelsheim der sich zuletzt gegen Hellas Bietigheim als unbequemer Gegner erwies und der nicht leicht zu schlagen sein dürfte.

24. Spieltag - TSV Phoenix Lomersheim - SV Germania Bietigheim 2:2 (1:1) am 26.04.2015

Im Auswärtsspiel gegen den TSV Phoenix Lomersheim trafen die Germanen auf einen aggressiven und unangenehmen Gegner. Außerdem wurde das Spiel geleitet von einem durchaus interessanten Schiedsrichter, der mit seinen Entscheidungen noch heute für Verwunderung sorgt.

 

Das Spiel war gerade noch keine Minute Alt da hatten die Lomersheim schon ihre erste Chance, die Torwart Krüger parieren konnte. Trainer Matthias Schmid hatte dieses Mal Marcel Boch im Zentralen Mittelfeld neben Autenrieth aufgestellt, auf der rechten Außenbahn bekam Saygi seine Chance, genauso wie David Inigo dahinter. Sei es der Umstellung geschuldet oder dass die Germanen noch gedanklich in der Kabine waren, oder vielleicht sogar noch im Bett daheim, die ersten 20 Minuten hatten sie komplett verschlafen. Einzig und allein ist es Jens Krüger und der Abschlussschwäche der Gegner zu verdanken dass es nicht innerhalb kürzester Zeit schon 3:0 stand. Nach einem Eckball zum Beispiel kam ein Lomersheimer Spieler frei zum Kopfball, Jens Krüger parierte mit einer Glanzparade diesen Ball und hielt die Germanen im Spiel. Danach kamen die Germanen etwas besser ins Spiel, ohne aber ihre wirklich Klasse zu zeigen, dies war natürlich auch dem Platz geschuldet. Doch wie das bekannte Sprichwort schon sagt, wer vorne kein Tor macht, bekommt hinten selber eins. Und dies passierte den Lomersheim so. Nach einem guten Angriff drosch Kraut den Ball gegen die Latte, den Abpraller nahm Röcker im 16er auf und umspielte einen Gegenspieler der ihn dann zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Saygi sicher zum 0:1. Mit ihren Rüden Art hatten die Lomersheimer Glück dass der Schiri seine Ausbildung wohl beim Englischen Fussballverband durchgeführt hatte, doch selbst in der Premier League gibt es Karten. Die zwei härtesten Aktionen in Halbzeit Eins betrafen Röcker, 25m vor dem Tor umspielte er den Gegenspieler und wurde von den Beinen geholt, hartes Einsteigen, klare gelbe Karte, doch der Schiedsrichter pfiff lediglich das Foul und gab eine mündliche Verwarnung, der Foulende bedankte sich und wisch den Schaum von seinem Mund. Die zweite Aktion ereignete sich an der Mittellinie, wieder wurde Röcker von den Beinen geholt, dieses Mal von hinten, ein überhartes Einsteigen ohne eine Möglichkeit an den Ball zu kommen. Über eine Rote Karte hätte sich niemand beschweren dürfen, doch der Schiedsrichter zögerte und zog wenigstens noch die Gelbe Karte. Ab diesem Zeitpunkt wusste man mit wem man es zu tun hatte. Danach wurde weiter Fussball gespielt und für die Germanen war wieder kollektives schlafen angesagt. Dieses Mal wurde es bestraft in Person des ehemaligen Germanen Martin Maier. Wie schon einige Aktionen zuvor zog er über die linke Außenbahn in die Mitte und wurde von den Germanen lediglich begleitet, so konnte Maier ohne Gegenwehr einen hohen Pass in den Lauf eines Mitspieler spielen und somit das 1:1 vorbereiten. 

 

In Halbzeit zwei wurde das Spiel nicht besser, die Germanen hatten einen gebrauchten Tag und die Heimmannschaft kämpfte ums überleben und gegen den Nichtabstieg. Eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Lomersheimer sogar zum nicht ganz unverdienten Tor und führten somit 2:1. Doch postwendend schlugen die Germanen zurück, ein langer Ball von Inigo auf Fellmeth konnte der Torwart noch abfangen, ließ den Ball aber kurz vor der 16m Linie fallen, Fellmeth reagierte schnell und konnte diesen umspielen. Der Torwart riss ihn darauf im Stile eines Wrestlers um und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter, was jetzt jeder erwartete war die Rote Karte. Doch der Schiri zeigte nur Gelb zum entsetzen von Coach Schmid, der daraufhin sich in ruhiger Kloppo Manier beschwerte und danach vom Platz verbannt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte wieder Saygi zum Ausgleich.

 

Danach passierte nicht mehr viel und die Germanen sicherten sich einen glücklichen Punktgewinn. Zwei Wochen, zwei unterschiedliche Gegner – gegen ein Aufstiegsanwärter spielt man Unentschieden, aber dennoch genauso gegen einen Abstiegskandidaten. Genau deshalb reicht es bei den Germanen nicht für mehr.

 

J.Krüger - Inigo - Olgun - Hirsch - Celiktas - Boch (55min Felger)- Autenrieth - Fellmeth - Saygi - Kraut (65 min Schockenhoff) - Röcker (60min Hayirli)

23. Spieltag - SV Germania Bietigheim - TV Pflugfelden 3:3 (1:2) am 19.04.2015

Vor dem Spiel hätten sicherlich die Germanen das Unentschieden gegen den aktuellen Tabellenführer unterschrieben, doch nach dem Spiel hingen die Köpfe und der Punktgewinn war fast schon zu wenig für sie. Denn die Germanen, die trotz zahlreicher Ausfälle, ein gutes Spiel machten, hätten eigentlich den Sieg, bedingt durch Halbzeit zwei, mehr verdient gehabt. Doch wäre da nicht die !95! Minute gekommen... doch fangen wir erstmal ganz von vorne an.

 

Bei herrlichem Fussballwetter und einer guten Kulisse begann das Spiel gleich sehr ansehnlich. Die erste Großchance hatten die Germanen, nach schönem Zuspiel von Röcker stand Fellmeth frei vor dem TVP Kasten, zögerte aber zu lange und machte die Chance somit zunichte. Danach die erste Chance für die Gäste nach einem Eckball. Eine gute Variante sorgte für einen fulminanten Schuss aus der 2 Reihen, der Ball klatschte gegen den Pfosten und der Nachschuss wurde verwertet, zum Glück entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Somit blieb es erstmal bei einem 0:0. Doch kurze Zeit später dann das 0:1 für die Pflugfeldener, ein langer Ball über die Germanen Abwehr konnte der gegnerische Spieler verwerten in dem er Torhüter Jens Krüger überlupfte. Die Germanen standen aber keinesfalls unter Schockstarre und schossen kurze Zeit später das 1:1. Germanen Neuzugang Marino Tricarico vernaschte einen Spieler und flankte auf den langen Pfosten wo Max Fellmeth mit einem wunderschönen Seitfallzieher den Ausgleich bescherte. Die Germanen waren wieder zurück in der Partie und hatten plötzlich mehr vom Spiel. Doch wie so oft in dieser Saison half man dem Gegner wieder zur Führung. Nachdem Jens Krüger einen unberechtigten Elfmeter noch parierte, den Marcel Boch verursachte, gerieten die Germanen dennoch wieder in Rückstand. Wieder ein langer Ball konnte Abwehrspieler Tansel Celiktas nicht rechtzeitig klären und vertändelte leichtfertig als letzter Mann den Ball, der Stürmer attackierte sofort Celiktas und konnte den Ballgewinn herbei führen. 10 Meter vor dem Tor konnte er dann auch unseren Keeper überwinden. Hier hätte man sowohl Foul pfeifen können oder aber einfach den Ball schnell aus der Gefahrenzone befördern. Eine weitere schöne Aktion über Boch und Röcker konnte der Stürmer leider nicht verwerten, sein Schuss kratzte am Außenpfosten. Danach war Halbzeit.

 

In Halbzeit zwei gab es dann nur noch eine spielende Mannschaft und das waren die Germanen. Sie ließen Ball und Gegner laufen und zeigten warum sie eigentlich mit zu den Top Teams der Liga gehören. Folgerichtig gelang ihnen deshalb auch der Ausgleich - Nach einem Tricarico Eckball hob Tansel Celiktas wie eine Boeing der Turkish Airlines ab und versenkte unhaltbar mit einem krachenden Kopfball den Ball in die Maschen - Ausgleich - doch die Germanen hatten noch nicht genug, sie witterten die Chance und konnten sogar danach den 3:2 Führungstreffer bejubeln. Erkan Olgun, der seit Wochen in einer beeindruckenden Form ist, tanzte 2 Gegenspieler aus und steckte ein wunderschönes Pässle ins Gässle durch auf Patrick Kraut, dieser schüttelte seinen Gegner ab und drosch den Ball zum viel umjubelten 3:2 in die Maschen. Doch 10 Minuten waren noch auf der Uhr und die Pflugfeldener Spieler schalteten wieder ein Gang hoch. Doch entweder war das Abwehrbollwerk zur Stelle oder Keeper Krüger parierte. Bis zur 95min. Ein Eckball der Germanen wurde an der Eckfahne leichtfertig vertändelt, die weit aufgerückten Germanen wurden ausgekontert und der Ball wurde in den 16er gespielt, ein gegnerische Spieler konnte den Ball gerade noch annehmen und wartete auf den Kontakt um so einen mögliche Strafstoß nochmal zu erzielen. Diesen Kontakt bekam er von Julian Schockenhoff der wie eine gesengte Sau angerast kam und diesen per Wayne Gretzky Gedächtnischeck um mähte. Der fällige Strafstoß wurde verwandelt und der Schiedsrichter pfiff ab. 

 

Leichtfertig wurde dieser Sieg hergeschenkt, zum Glück geht es für die Germanen nur noch um die Goldene Ananas, sonst wäre die Punkteteilung noch bitterer gewesen. Trotzdem zeigten die Germanen eine gute Partie und stellten somit klar das die Saison für sie noch nicht zu Ende ist.

 

22. Spieltag - TSV Schwieberdingen - SV Germania Bietigheim 1:2 (0:1) am 10.04.2015

"die Bank gewinnt", zum Auftakt des 22. Spieltags der Fußball-Bezirksliga hat sich der SV Germania Bietigheim am Freitagabend beim TSV Schwieberdingen den gängigen Casinospruch zum Leitspruch gemacht und mit 2:1 (1:0) gewonnen. Massgeblich daran beteiligt waren die Einwechselspieler Ümit Saygi, Julian Schockenhoff und Erkan Olgun. Das Siegtor für die über 30 Minuten in Unterzahl spielenden Gäste erzielte Ümit Saygi in der 80. Minute, Olgun und Schockenhoff stabilisierten mit grossem Einsatz die, nach Hirschs Platzverweis,  bröckelnde Defensive der Gäste. "Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mit einer großartigen kämpferischen Leistung bei schlechten Platzverhältnissen verdient", lobte Germania-Teammanager Sascha Hodzic.

Die Bietigheimer gingen in der achten Minute in Führung. Alex Felger traf mit links per Drehschuss in den Schwieberdinger Torwinkel. Den 1:1-Ausgleich erzielte Timo Hufnagel in der 51. Minute nachdem Torhüter Jens Krüger  einen hohen Ball unterschätzte und ihn unterlief.

Acht Minuten später schickte Schiedsrichter Felix Prigan (Deizisau) Gästespieler Patrick Hirsch mit der Roten Karte vom Platz. "Er war letzter Mann, der Platzverweis war vertretbar", so Hodzic. Germania-Trainer Matthias Schmid nahm innerhalb von fünf Minuten drei Auswechslungen vor. Mit Erfolg. Für die entkräfteten Autenrieth und Inigo kamen Saygi und Schockenhoff und um die Lücke die Hirsch durch seinen Platzverweis in die Kette riss brachte der Coach Erkan Olgun, der Marino Tricarico ersetzte. In der 80. Minute schloss der eingewechselte Saygi einen klasse Spielzug über Boch und Röcker eiskalt zum Siegtreffer ab. Mit dem Sieg wischten die Bietigheimer alle Zweifel weg, man würde die Rückrunde abschenken. Mit grossem kämpferischen Einsatz verdienten sich die Germanen in dieser Schlacht ihre ersten 3 Punkte.

 

21. Spieltag - SV Germania - FV Löchgau II 1:3 (1:1) am 29.03.2015

Bericht der Bietigheimer Zeitung vom 30.03.2015

 

Das Derby im Sportpark Ellental begann insgesamt recht verhalten, ins Aufbauspiel beider Mannschaften schlichen sich einige Ungenauigkeiten ein. Nach zwölf Spielminuten brachte Germania dann die erste flüssige Kombination zu Stande und wurde damit auch gleich gefährlich: Stürmer Norman Röcker schickte auf linksaußen Marino Tricarico. Dessen scharfe Hereingabe verpasste in der Mitte Ümit Saygi nur um Haaresbreite. Zehn Minuten später brachte die zweite richtig starke Ballstafette die Führung für die Gastgeber. In bester Tiki-Taka-Manier lief der Ball - jeweils mit nur einem Kontakt - über vier Stationen: Alex Felger spielte den Ball in die Schnittstelle zwischen Außen- und Innenverteidiger, Tansel Celiktas brachte das Spielgerät flach in die Mitte, wo Max Fellmeth auf Norman Röcker ablegte, und der markierte mit einem platzierten Linksschuss das 1:0. Mit der Führung im Rücken trat der SVG weiter aufs Gaspedal, Felger (26.) und Tricarico (29.) scheiterten mit ihren Distanz-Versuchen zweimal nur knapp.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde fiel dann wie aus dem Nichts der glückliche Ausgleich für die Gäste. Eine Flanke von Kapitän Manuel Rückle wurde immer länger und klatschte gegen den zweiten Pfosten, den Abpraller verwertete Holoch gedankenschnell zum 1:1. Von nun an war der FVL mittendrin im Spiel. Vor der Pause bot sich erneut Holoch (45.) eine Konter-Gelegenheit, sein Abschluss war jedoch zu hoch angesetzt.

 

Auch nach der Pause bot sich den nur 90 Zuschauern das gewohnte Bild: Germania hatte viel Ballbesitz, und ließ den Ball in der eigenen Viererkette zirkulieren, tat sich aber schwer, hinter die letzte Linie der Herbst-Elf zu kommen. In der 61. Minute nutzte der bis dahin unauffällige FVL-Stürmer Müller einen kapitalen Fehlpass von Bietigheims Innenverteidiger Patrick Hirsch zur Löchgauer Führung. 20 Meter vor dem Tor fing er den viel zu kurzen Querpass Hirschs ab und überlupfte Torwart Marcel Mikosch - 1:2. Nicht einmal zehn Minuten später hatte Müller seine zweite spielentscheidende Aktion. Auf der linken Außenbahn holte er sich auf Höhe der Mittellinie den Ball, kreuzte den Laufweg des Gegenspielers und drang in den Germania-Strafraum ein. Dort räumte Hirsch den Stürmer mit einem Foul aus dem Weg - Schiedsrichter Tobias Grauf zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der auch sonst stark spielende Holoch verlud Keeper Mikosch und erhöhte auf 3:1 für Löchgau.

 

Die Roten spielten auch die letzten 20 Minuten der Begegnung sicher herunter, ließen in der Defensive weiter nichts zu und feierten einen aufgrund der guten zweiten Halbzeit einen verdienten Derby-Sieg. Entsprechend glücklich war Trainer Thomas Herbst: "Germania hatte zwar viel Ballbesitz, Chancen waren aber keine da in Durchgang zwei. Für uns ist alles aufgegangen, Kompliment an die Mannschaft."

 

SVG-Coach Matthias Schmid sah den Gegentreffer zum 1:2 als Knackpunkt des Spiels: "Bis zum 1:1 hatte Löchgau nicht viele Chancen, dann kriegen wir so ein Ding aus dem Nichts. Insgesamt waren wir bemüht, den Ball laufen zu lassen und haben bis zu dem krassen individuellen Fehler - der das Spiel entschieden hat - auch ganz gut gespielt. Danach haben uns im Spiel nach vorne die Überzeugung und Selbstsicherheit gefehlt. Löchgau hat gut verteidigt, aber wir haben uns heute selbst geschlagen."

 

JAN FEDRA |

19. Spieltag - SV Germania - SV Ingersheim 0:1 (0:0) am 14.03.2015

Vor einer erneut schönen Kulisse mit 300 Zuschauern, machte sich der SVG auf es besser zu machen, wie die Woche zuvor gegen Stadtrivale Hellas. Um es vorweg zu nehmen, dies gelang dem Team aus dem Ellental auch. Über 90min sah der neutrale Zuschauer nicht, wer ehemalige Regional- und Oberligaspieler in seinen Reihen hat und auf Platz 2 steht und wer der Aussenseiter ist. Zu Beginn machte sich allerdings ein wenig Nervosität im Spiel der Gastgeber breit, was sich vor allem im Passspiel bemerkbar machte. Erst mit der ersten Möglichkeit durch Kraut in der 8. Minute legten die Germanen die Hemmungen ab und kamen besser ins Spiel. Der Favorit bestimmte aber überwiegend die Partie in Hälfte eins und kam meistens über den agilen Coppola zu nennenswerten Szenen. So führte eine Flanke von ihm in der 13. Minute zur ersten Möglichkeit für den SVI als Giunta im Strafraum zum Schuss kam und Krüger diesen problemlos halten konnte. Bis zur 29. Minute passierte nichts mehr, da beide Teams defensiv gut standen und sich so gegenseitig neutralisierten. So war es erneut Coppola, der sich mit Veneziano über rechts schön durchspielte und auf den langen Pfosten flankte. Krüger verspekulierte sich hierbei und flog am Ball vorbei, Sturm konnte aber die Chance nicht nutzen und köpfte aus 5m über das leere Tor. Nur 2 Minuten später nur, kam erneut eine Flanke über rechts, als Veneziano mit einem "Chip" Giunta im Strafraum anspielte, dieser sich drehen konnte und unbedrängt mit seinem Lupfer an Krüger scheiterte. Dann meldeten sich auch die Germanen mal wieder offensiv zu Wort, Röcker der ein gutes Spiel machte, nahm einen Freistoss im gegnerischen Strafraum herrlich aus der Luft runter und schloss mit links ab, seinen Schuss versuchte T.Krüger noch Richtung Tor zu lenken und prallte mit Wagner zusammen und verletzte sich hierbei so stark, dass er kurz darauf mit Verdacht auf Kapselriss runter musste. Bis auf einen weiteren harmlosen Kopfball durch Philipp Sturm, der bei Hirsch und Klingler abgemeldet war, passierte nichts mehr bis zur Pause.

 

Nach dem Wechsel lief das Spiel eigentlich genauso weiter, wie in Hälfte eins. Nur mit dem einen Unterschied das der FVI eine Schlafmützigkeit des SVG Mittelfelds gnadenlos ausnutzte. Zieba spielte sich über links mit einem einfachen Doppelpass in den Strafraum, völlig unbedrängt tauchte er halbrechts vor Krüger auf und schob den Ball ins lange Eck. Keiner der Mittelfeldspieler folgte Zieba in die Tiefe und dieser nutzte dies eiskalt aus. Danach verlegten die Gäste ihr Spiel vollständig in die eigene Hälfte und stellten ihr Offensivspiel gänzlich ein. Es begann nun ein Anrennen der Germanen auf das Bollwerk der Ingersheimer. Ein direkter Freistoss von Haiber aus 17m blieb in der Mauer hängen und ein Volleyschuss des eingewechselten M.Tricarico streifte nur knapp die Latte (60./62.). Dann die erste von 2 krassen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. In der 66. Minute trat Ingersheims Kapitän Wagner, in gewohnter Manier mit Grätsche, Norman Röcker von hinten um. Jedem war klar, dass ist jetzt Gelb-Rot für Wagner, doch der Schiedsrichter, der zuvor für harmlose Trikotzupfer Gelb gezeigt hatte, hatte hier keinen Mumm in den Knochen und verwarnte Wagner nur. Und als ob das alles gewesen wäre, war es nur 3 Minuten später sein Nebenmann Nonnenmann (mit 6 N ! ), der Röcker auf dem Weg Richtung Tor als letzter Mann von den Beinen holte. Und auch hier zeigte der Unparteiische Wahnwitzigerweise nur Gelb. Man kann nicht sagen ob es letztlich am Ergebniss was geändert hätte, aber zumindest wäre die Chance auf ein besseres Ergebnis grösser gewesen, wenn die 2 zentralen Figuren des Abwehrbollwerks 25 bzw. 20 Minuten vor Schluss vom Platz geflogen wären. So kamen die Germanen nur noch zu zwei Möglichkeiten durch Celiktas, dessen Kopfball vom Torhüter noch um den Pfosten gedreht wurde und eine weitere Möglichkeit durch Hirsch (86.). Alles in allem ein engagierter Auftritt der Germanen über 90 Minuten, die bis zuletzt versuchten das Spiel zu drehen, aber ein wenig die Durschlagskraft vermissen liessen. Die Hoffnung bleibt, dass nach vielen entscheidenden Spielen in dieser Saison in der auch einfach das Glück fehlt, dieses auch irgendwann wieder ins Ellental zurückkehrt. Denn besser und damit verdienter Sieger war eigentlich nur der SKV Rutesheim II, in den anderen Spielen hat man es sich entweder selbst zuzuschreiben oder hatte der Schiedsrichter einen gehörigen Anteil an den Punktverlusten.

18. Spieltag - SV Hellas - SV Germania 4:2 (1:0) am 08.03.2015

Es war bereits im Vorfeld nicht so, dass man sich als Germanen noch gross Hoffnung machte ins Aufstiegsrennen einzugreifen, doch wollte man zu Rückrundenbeginn schon nochmal zeigen, dass man sich vor dem Stadtrivalen nicht zu verstecken braucht. Die Kulisse hierfür war eindrucksvoll und auch die Witterung hätte für diesen Showdown nicht besser sein können. 400 zahlende Zuschauer und 18 Grad Sonnenschein. Mit dem wiedergenesenen Patrick Hirsch, Kraut und Marino Tricarico begann Trainer Schmid die Partie auf dem oberen Kunstrasen im Ellental. Mit dem Anpfiff jedoch, gelang den Hellenen bereits nach 12 Sekunden die erste dicke Möglichkeit, als ein Befreiungsschlag von Torhüter Dimakis direkt in den Lauf von Gashi fiel und die Germanenabwehr prompt überrumpelte. Gashi aber wurde noch von Hirsch bedrängt und verfehlte mit seinem Abschluss das Tor um einige Meter.

 

Die Germanen begannen forsch und gingen hohes Tempo, Hellas versuchte sich spielerisch zu befreien was ihnen aber so gut wie nicht gelang. Nach einem weiteren Schuss aus dem halblinken Feld von Jelitsch Malta (6.) war es Patrick Kraut, der nach einem feinen Pass von Tricarico allein vor Dimakis stand, dieser aber mit einem Monsterreflex den Schuss von Kraut parierte. Danach waren die Germanen besser im Spiel und fassten sich Mut durch die Aktion. Beide Mannschaften neutralisierten sich durch ihr frühzeitiges Pressing, so dass beide Abwehrreihen meistens mit langen Bällen operierten und diese dann einfach zu verteidigen waren. Schockenhoff in der 22. Minute mit einem Schuss aufs Tor und erneut Gashi in der 29. waren noch die einzig nennenswerten Szenen in Hälfte eins. Bis kurz vor Halbzeit, als die Germanen Viererkette in kollektiven Tiefschlaf fiel und Isaia 25m vor dem eigenen Tor nicht energisch genung angegangen wurde, dieser dann einen Ball durch die Schnittstelle zu Gashi steckte und dessen Flanke von Isaia erneut im Nachschuss vollendet wurde (45.).

 

Doch wer dachte das Spiel wäre nun vorentschieden sah sich getäuscht, die Germanen kamen wie verwandelt aus der Kabine und gingen nun ein Mördertempo. Kraut machte den Anfang als er in der 46. Minute einen "Kracher" aufs Tor jagte, dieser aber von Andacic neben das Tor abgefälscht wurde. Nur 3 Minuten später zeigte der Druck bereits erste Wirkung, als ein Tricarico Freistoss von Torhüter Dimakis nicht festgehalten werden konnte und der beste Germane, Tobias Krüger zum Ausgleich einköpfte. Doch das Powerplay ging weiter, Hellas kam überhaupt nicht mehr über die Mittellinie. Hirsch hatte in der 53. Minute die nächste Gelegenheit zur Führung, doch sein Kopfball konnte Dimakis parieren. Man konnte die Verunsicherung von Hellas geradezu greifen, dass Momentum war nun klar auf Germanen Seite und dieses nutzten die Männer um Trainer Schmid in der 60. Minute auch vollends für sich aus. Einen Eckball von Kraut konnte Hirsch auf Celiktas verlängern, dieser schloss aus dem Getümmel heraus ab zur mittlerweile verdienten 1:2 Führung. Binnen 15 Minuten hatten die Germanen das Spiel in einer beeindruckenden Art und Weise gedreht und 4 Grosschancen generiert, die zu 2 Toren führten. Wer dachte, der SVG würde jetzt den Sack vollends zumachen hatte in dieser Saison wohl noch wenig Spiele der Schmid-Elf gesehen. Nach dem Führungstreffer konnte man förmlich von aussen zusehen wie die Germanen sich nun, wie schon so oft in der Saison, auf der Führung ausruhten und in Selbstzufriedenheit erstarrten. Im Glauben, dass man hat schon Grosses geleistet hat und das Spiel  schon vorbei wäre liess man vom Druck ab und gestattete den Gastgebern wieder Räume ihr Spiel aufzuziehen. Erfahrungsgemäss ging dieses Verhalten selten gut und auch in diesem Spiel war es mit spielentscheidend.

 

Bereits 7 Minuten nach der Führung war es Jelitsch Malta, der 22m zentral vor dem Germanen Gehäuse angespielt wurde und nicht am Schuss gehindert werden konnte. Krüger sah hierbei auch nicht gut aus, aber er sah den Ball wohl zu spät, so dass dieser zentral unter der Latte einschlug. Nur eine Minute später zeigten die Germanen dann nochmal eine Reaktion als erneut Tobi Krüger einen Tricarico Freistoss ins lange Eck verlängern konnte, aber Dimakis wieder auf dem Posten war und den Ball parieren konnte. Kurz darauf dann die Szene, die das Spiel dann letztlich entscheiden sollte. Marino Tricarico, mit Gelb bereits vorbelastet liess sich am gegnerischen Strafraum zu einer Eselei hinreissen und trat seinen Gegenspieler von hinten um - Gelb-Rot. Aus diesem Freistoss heraus landete der Ball aus 90m ! Entfernung ohne das ein Abwehrspieler zum Ball ging vor dem eigenen Strafraum, Krüger unterlief den Ball und Sesam konnte den Ball nur noch einschieben - ein Wahnsinn in 2 Akten, wenn man das Foul von Tricarico hinzu zählt. Mit 10 Mann, gebrochener Moral und einem Rückstand war dann für die Germanen nichts mehr zu holen. Die letzen Versuche nach vorne zu spielen wurden dann noch in der 86. Minute von einem Hellas Konter bestraft und führten zum 4:2 durch Rehm.

 

Letztlich muss man sagen, dass die Germanen ihr Potenzial in 15 Minuten des Spiels abruften und den Favoriten gewaltig in Bredoullie brachten, doch 15 Minuten reichen eben nicht und am Ende lügt das Ergebniss fast nie. So klebt der Makel der Unkonstanz weiter am SVG Team, die Gründe hierfür muss jeder der Spieler bei sich selbst suchen wenn immer wieder das gleiche bekannte Muster auftritt und man sich am Ende in Selbstzufriedenheit verliert. Solange diese Mentalität nicht abgelegt wird, wird dies immer zur absoluten Spitze fehlen.

17. Spieltag - SV Germania - TSV Merklingen 2:3 (1:0) am 06.12.2014

Trotz einer der besten Saisonleistungen, insbesondere in Halbzeit 1, hat der SV Germania es nicht geschafft den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten. Die Dinge, die das Team beeinflussen konnte um das Spiel zu gewinnen hatten die Mannen um Trainer Schmid exzellent getan. In den ersten 45 Minuten schafften es die Bietigheimer die bärenstarke Offensive der Gäste vollständig unter Kontrolle zu bringen und liessen nicht eine nennenswerte Torchance aus dem Spiel heraus zu. Einzig einen Kopfball von Spielertrainer Buck musst Schockenhoff von der Linie klären (32.). Doch der Reihe nach, die Zuschauer sahen über 90. Minuten ein hochklassiges, packendes und temporeiches Spiel zweier Teams, die in dieser Verfassung sicherlich näher an die vorderen Ränge gehören. Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag, bereits nach 3. Minuten unterstrich Kapitän Haiber seine derzeitige grandiose Form als er vom linken Strafraumeck einen Freistoss in das kurze Eck zimmerte, Prädikat - sehenswert. Merklingen blieb aber fortan ihrer traditionellen Linie treu auf das Fussballspielen zu verzichten und schlugen lange Bälle auf ihre vorderste Reihe mit dem Versuch aus Verlängerungen oder Abprallern Kapital zu schlagen. Die Germanen hatten sich aber sehr gut darauf eingestellt und konnten die Bälle gut klären und für eigene Konter nutzen. Einer davon führte zu Tobias Krüger der  in der 20. Minute von links nach innen zog und mit seinem Schuss knapp das Tor verfehlte. Bemerkenswert, dass in dieser Phase immer wieder Schiedsrichter Temtek aus Stuttgart die Aufmerksamkeit auf sich zog indem er ständig einen neuen Spielball anforderte, da der bisherige wohl zu wenig Luft hatte. Komisch nur, dass dies immer nur von Merklinger Seite moniert wurde und es eigentlich des Schiedsrichters Aufgabe vor dem Spiel war, den Ball zu prüfen. Dies führte zu mehreren !!! Unterbrechungen bei denen Röcker die gelbe Karte sah und der Co-Trainer der Germanen auf die Tribüne verbannt wurde weil er sich maßlos über das Verhalten des Unparteiischen aufgeregt hatte. Zurück zum Spiel, dass weiter temporeich und packend geführt wurde und zu einer weiteren Möglichkeit durch Röcker führte. Celiktas hatte sich über rechts durchgetankt und den Ball auf Röcker geflankt, dieser konnte den zu weit gespielten Ball noch artistisch runterstoppen, sich drehen und den Ball aus 20m aufs Tor schiessen, Wellinger parierte die gute Möglichkeit glänzend. Die Gäste kamen weiterhin nicht durch die gute Deckung durch, der gesamte Abwehrverbund um die zentrale Olgun, Klingler und Celiktas räumte alles ab und liessen nichts zu. Eine weitere Möglichkeit hatte dann Max Fellmeth, der sich in der 35. Minute über rechts durchsetzte und mit links abschloss, Wellinger lenkte denn Ball zur Ecke. Kurz darauf dann die erste katastrophale Fehlentscheidung von Schiedsrichter Temtek. Nach einem genialen Pass von Haiber in die Tiefe war Tobias Krüger durchgebrochen und stand allein vor Torhüter Wellinger, Krüger umkurvte den Torhüter und wurde von ihm im Strafraum als letzter Mann von den beiden geholt. Temtek pfiff richtigerweise Elfmeter und gab aber zum völligen Unverständniss nur Gelb. Kapitän Haiber trat zum Elfmeter an und vergab leider zum ersten mal in dieser Saison. Sein Ball landete 2m über dem Tor.

 

Nach der Pause standen die Germanen weiter hinten sicher, konnten sich aber nach vorne nicht mehr so gut in Szene setzen wie noch in Hälfte eins. Einzig ein Lapsus von Klingler in der 58. Minute führte zu der grössten Möglichkeit für die Gäste. Kapitän Hampel erlief den zu kurz geköpften Kopfball von Klingler und lief auf Krüger zu, der seine gewohnte Stärke im 1g1 ausspielte und die Überhand behielt. Eine Minute später war es auf Bietigheimer Seite Max Fellmeth, der sich mit einem Lop über seinen Gegenspieler schön im Strafraum in Schussposition brachte, aber den mit der Pike geschossenen Ball auch nur knapp neben das Tor setzte. In der 65. Minute hatte dann der Gast wieder einen direkten Freistoss aus 25m. Spezialist Camlice zirkelte den Ball schön über die Mauer ins rechte Eck, doch Krüger zeigte an diesem Tag eine klasse Partie und konnte auch diesen Ball entschärfen. Aus dem Spiel heraus hatten die Gäste bis dahin nur eine gefährliche Möglichkeit durch Hampel und wenn Schiedsrichter Temtek in der 68. Minute nicht erneut massgeblich ins Spiel eingegriffen hätte wäre es wohl auch dabei geblieben, aber was folgte war eine erneute krasse Fehlentscheidung zu ungunsten der Gastgeber. Nach einem Konter des TSV legte sich Buck den Ball zu weit vor, so dass Klingler sich zwischen Ball und Buck schieben konnte, Buck lief auf Klingler auf und fiel theatralisch zu Boden - Temtek pfiff unfassbarerweise Elfmeter und fiel auf diese Oscar Reife Darbietung herein, normalerweise hätte Buck mit Gelb-Rot vom Platz geschickt werden müssen. Woischiski war es egal, er verwandelte zum 1:1 und brachte den TSV wieder ins Spiel. Doch damit nicht genug, 5 Minuten setzte Temtek noch einen drauf, nach einem Eckball der Gäste setzten die Germanen zum Konter an, Röcker war vor Schneider an den Ball gekommen und spitzelte diesen weiter zu Felger, Schneider kam zu später und trat Röcker um - klare Entscheidung dachten alle - Foul für Bietigheim. Nicht alle, Temtek hatte seine ganz eigene Sicht der Dinge und gab Freistoss für Merklingen. Das dieser Freistoss dann zum 1:2 für Merklingen ausgerechnet durch Buck führte, passte ins ganze Bild des Spiels. Schmid reagierte und löste die 4er Kette hinten auf, für Lucius brachte er Kraut auf den Flügel und stellte Krüger neben Röcker ins Sturmzentrum. Merklingen verschanzte sich nun in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter, was natürlich ihr ureigenes Spiel ist mit ihren schnellen Offensivspielern. Einer dieser Konter führte in der 85. Minute dann zur Vorentscheidung. Doch kein Merklinger Tor an diesem Tage ohne tatkräftige Unterstützung des sogenannten Unparteiischen, auch in diesem Fall machte der Schiri vollends sein Meisterstück perfekt. Nach einer Flanke von Bähser sprang der Ball Hampel im Strafraum klar an die Hand, Temtek liess aber laufen, so dass Woischiski aus 20m den Ball nur noch ins Eck schieben musste. In der 90. Minute entdeckte Temtek dann wohl noch sein Gewissen, wie sonst liesse sich erklären, dass er innerhalb von 2 Minuten die längst überfällige Gelb-Rote Karte für Buck und die maßlos überzogene Rote Karte für Tolga Camlice zog. Norman Röcker gelang es dann noch kurz vor Ende zum 2:3 Anschluss einzuköpfen, doch mehr war am Ende leider nicht mehr möglich. Unterm Strich eine bittere Niederlage mit fadem Beigeschmack, da der Gegner keinesfalls besser und nur durch krasse Schiedsrichter Fehlentscheidungen zu ihren Toren kamen. Die Germanen sind an diesem Tag schlichtweg um den verdienten Lohn, den Sieg, betrogen worden.

16. Spieltag - TKSZ Ludwigsburg - SV Germania 1:9 (0:6) am 30.11.2014

Der SVG hat erstmals in dieser Saison den dritten Sieg in Folge gelandet und schiebt sich mit dem 9:1 Kantersieg erstmals unter die ersten vier Teams der Liga. Damit haben die Blau-Wéissen nur 1 Spiel (2:4 in Rutesheim) der letzten 12 verloren und unterstrichen damit weiter ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen. Ohne Toptorjäger Norman Röcker, der aufgrund geschäftlicher Verpflichtungen die letzten 10 Tage im Ausland verweilte, machten sich die Germanen auf ihr Punktekonto weiter aufzupolstern. In Erwartung eines deziminierten Gegners, der nach dem Trainerwechsel von Yenisen keinen einzigen Punkt mehr holen konnte, machten die Mannen um Kapitän Haiber von Beginn an Dampf. So war es nicht verwunderlich, dass auf dem kleinen Platz bereits nach 3. Minuten das 0:1 für die Gäste fiel. Der 18jährige Startelf-Debütant Enbija Hayirli vollendete nach schöner Fellmeth Vorarbeit vor dem Tor eiskalt zur Führung. Nur eine Minute später fasste sich der Kapitän höchstpersönlich ein Herz und hämmerte den Ball aus 25m rechts unten in die Kiste – 0:2. Das TKSZ konnte sich kaum aus der Drucksituation befreien und wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Dies führte zu weiteren hochkarätigen Chancen durch Felger, der die Latte traf, aber laut Fellmeth wohl besser quer gelegt hätte („den muss er rüberlegen“ so der Charakterkopf) und Hayirli der kurz darauf seinen Gegner austanzte und den Ball an den Pfosten setzte. Danach war kurzes Durchschnaufen für die Gastgeber angesagt, die in dieser Phase durch zwei Freistösse auf sich aufmerksam machten, der eine flog knapp links am Tor vorbei (11.) und der zweite konnte durch Jens Krüger mit den Fäusten entschärft werden (18.). Kurz darauf hatte der andere Krüger die Riesenmöglichkeit sein Torekonto aufzustocken, doch die mustergültige Flanke von Schockenhoff fand nicht die Stirn von „Tobse“ der unerklärlicherweise den Ball 5m vor dem Tor passieren liess. Erst Haiber war es dann wieder, der das Toreschiessen wieder aufnahm. Im 16. Saisonspiel schaffte es der Spielführer doch tatsächlich, den ersten direkten Freistoss zu verwandeln – ein absolutes Novum in dieser Saison. Mit diesem Treffer machte der defensive Mittelfeldspieler doch glatt schon seinen 11. Saisontreffer, soviele hatte „Ala“ die letzten 5 Jahre zusammen nicht – wenns läuft dann läufts. 5 Minuten darauf war es dann soweit, Tobi Krüger war auch mal dran, nachdem Schockenhammers Schuss geblockt wurde fiel der Ball Krüger 10m vor dem Tor vor die Füsse, Krüger schob zielstrebig zum 0:4 ein. Das 0:5 besorgte dann erneut Hayirli, im Strafraum setzte er zum Tänzchen an, liess 2 Mann stehen und schob locker ins Eck ein. In der 42. Minute zeigte dann Torhüter Krüger wieder seine ganze Klasse im 1g1. Frei vor Krüger tauchte Uckan auf und versuchte den Hüter mit einem Flachschuss zu überwinden, doch Krüger fuhr seinen Huf aus und parierte die Chance glänzend. Kurz vor der Pause war es dann nochmal eine klasse Kombination über Fellmeth, Schockenhoff und letztlich Haiber, der denn Ball vor das Tor flankte und Felger aus 3m nur noch den Fuss hinhalten brauchte – 0:6.

In Hälfte zwei merkte man den Germanen nun wieder den deutlichen Vorsprung an, der Motor lief auf „Notstrom“ was selbst ein so schwaches Team wie das von TKSZ zu Chancen führte. Bereits die erste in der 47. Minute konnte Helimergin zum 1:6 verwerten, als er sich über links gegen den eingewechselten Lucius durchsetzte und Krüger auf dem falschen Fuss erwischte. Nach einem Missverständnis zwischen Klingler und Celiktas war Dogan allein vor Krüger, konnte aber von E.Olgun noch abgedrängt werden und verzog letztlich (52.). Germania bestimmte zwar weiter die Partie, konnte sich aber in der Offensive nicht mehr entscheidend in Szene setzen weil schlichtweg die Pässe nicht ankamen und auch zu wenig gelaufen wurde. Erst in der 62. Minute war es dann wieder Fellmeth, der von einem Querschläger der TKSZ Defensive profitierte und den Abpraller aus 6m im Netz versenkte. Danach kam der Auftritt des eingewechselten Röcker, erst 6 Minuten auf dem Feld zeigte „the Rock“ gleich mal was in ausmacht. Haiber hatte Röcker mit einem schönen Zuspiel in die Tiefe auf die Reise geschickt und der behielt allein vor dem Torwart kühlen Kopf und schob locker zum 1:8 ein. Und da Haiber immernoch ein Tor vor ihm war dachte sich Röcker „komm, dass kann nicht sein“ und köpfte 4 Minuten später eine Flanke von Boch zum 1:9 ein, somit zog er mit 11 Saisontreffern mit Haiber gleich. Den Schlusspunkt in der am Ende extrem abflachenden Partie hatte dann erneut Röcker, der in der 85. Minute den Ball aus 10m an den Pfosten zimmerte. Unterm Strich ein nie gefährdeter Sieg gegen harmlose und in dieser Besetzung nicht Liga taugliche Gastgeber. Am kommenden Samstag hat der SVG nun eine der stärksten Offensivreihen zu Gast. Gegen den TSV Merklingen geht es darum sich nochmal eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu schaffen.

15. Spieltag - Spvgg Renningen - SV Germania 0:4 (0:3) am 22.11.2014

Erstmals ohne Torjäger Norman Röcker und die fehlenden Lucius und Kraut fuhr der SV Germania mit dem letzten Aufgebot zum Drittletzten nach Renningen. Auf der Bank nahmen der wiedergenesene David Inigo, Gökan Olgun und von der Zweiten Mannschaft Fabias Steiger platz, die im Laufe des Spiels alle noch zu ihren Einsätzen kamen. Doch auch die Renninger hatten grosse Personalnot und mussten (lt. Homepage) ebenfalls auf 10 Spieler verzichten. So entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, das man so erwarten konnte, der SVG bestimmte die Partie und die Renninger igelten sich hinten ein und hofften auf Konter. Maßgeblich Anteil am Spiel nahm Schiedsrichter Denis Ruff, der zum Teil mit kuriosen Entscheidungen auf sich Aufmerksam machte. Die erste Kuriosität lieferte Ruff in der 7. Minute als er mit einem Pfiff eine 100%tige Torchance durch Fellmeth vereitelte wegen angeblichem Foulspiel, bereits in der Szene bekam Tobias Krüger für seinen Empörungsschrei die gelbe Karte wegen meckerns gezeigt. Besonders amüsant und zum Schiedsrichter passend, waren Teile des Renninger Anhangs die von der ersten Minute an pöbelten und provozierten wo es nur ging, zum Glück waren einige der Germanen-Stammanhänger (OGL) nicht zugegen, sonst hätte es wohl geknallt. Aber zurück zum sportlichen, die Germanen versuchten mittel und Lösungen zu finden gegen die massierte Deckung der Gastgeber zu Möglichkeiten zu kommen, eine davon hatte Alex Felger in der 18. Minute, als er nach einem Freistoss zum Nachschuss ansetzte, diesen aber übers Tor verzog. In der 26. Minute war es dann soweit, der seit Wochen gross aufspielende Schockenhoff wurde über rechts durch einen schönen Haiber-Ball eingesetzt, den aufspringenden Ball nahm „Schocke“ volley aus rund 30m und zimmerte das Leder ins lange Eck zur verdienten Führung. Durch den Gewaltschuss aus der Bahn geworfen war es nur eine Minute Renningens Innenverteidiger Christian Schneider, der einen Querpass Tobias Krüger direkt in den Lauf spielte, Krüger hatte keine Probleme Torhüter Hörhammer zu umkurven und zum 0:2 einzuschieben. Nach vorne ging nichts und hinten kriegt man die Bude voll, klar das da mal die Nerven blank liegen, so geschehen in der 32. Minute als Renningens Kraushaar Schockenhoff an der Aussenlinie in die Parade grätschte und dafür zurecht die rote Karte bekam. Kurz vor der Pause (44.) machte dann der SVG alles klar, einen schönen Angriff über Saygi, Felger und Fellmeth konnte T.Krüger zu seinem zweiten Treffer abschliessen und so für die Vorentscheidung sorgen.

Nach der Pause beschränkten sich dann die Renninger rein auf die Defensive und die Germanen spielten ihre durchaus guten Kontermöglichkeiten nicht sauber aus, so dass sich ein Spiel ohne Großchancen entwickelte. Einzig Felger machte dem müden Treiben ein Ende und verwandelte aus 10m seine Möglichkeit in der 70. Minute. Bemerkenswert noch das Schockenhoff und Felger noch verletzt ausgewechselt werden mussten (55./78.) und Saygi wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte sah 5 Minuten vor Schluss. Alles in allem ein nie gefährdeter Sieg gegen harmlose Renninger die über 90 Minuten nicht eine nennenswerte Torchance hatten und es so schwer haben dürften in der Liga zu bleiben. Trotz der zahlreichen (11) namhaften Ausfälle (Hirsch, Röcker, Seifert, Autenrieth, Lucius, Torres, Hernandez, Dietz, Hayirli, Pristl, Kraut) gelang es dem SVG trotzdem eine überzeugende Leistung auf den Platz zu bringen und die Pflichtaufgabe gegen Renningen erwartungsgemäss zu erfüllen.

14. Spieltag - SV Germania - FV Kirchheim 5:3 (2:1) am 16.11.2014

Nach der verdienten, bitteren Niederlage in Rutesheim war das nächste Kellerkind auf dem Spielplan. Der Vorletzte aus Kirchheim war zu Gast im Ellental. Die Germanen waren gewillt die Niederlage vergessen zu machen und einen Heimsieg zu landen. Überraschend für viele sicherlich, dass Schmid zunächst auf die seit Wochen gut spielenden Jens Krüger und Julian Schockenhoff verzichtete die sich zum angeschlagenen Ümit Saygi auf die Bank gesellten. „Schocke hatte die ganze Woche nicht trainiert und „Miki“ (Marcel Mikosch – die Red.) hat sich diesen Einsatz einfach aufgrund seines Trainingseinsatzes verdient !“ so der Trainer zu den Umstellungen. Für Schockenhoff spielte Lucius von Beginn an und für Saygi rückte Tansel Celiktas ins defensive Mittelfeld, dass sich die Woche zuvor sehr durchlässig präsentierte. Der Gast jedoch zeigte bereits nach 20 Sekunden, dass die Truppe um Ex-Germane Bonsignore sich nicht einfach kampflos abschlachten lassen wollte und hatte vom Anpfiff weg eine Riesenmöglichkeit, als die Germanen noch nicht richtig wach waren und eine gefährliche Hereingabe des stark aufspielenden Michaelidis zuliessen. Torosidis jedoch verzog den guten Ball ans Aussennetz. Doch bereits in der 5. Minute war es soweit, Felger hatte klasse auf Röcker durchgesteckt und der Goalgetter liess sich das Geschenk nicht nehmen und „lochte“ ein zur 1:0 Führung. Nur 4 Minuten später war es eine Kopfballstaffette über Röcker und Fellmeth, die bei Tobias Krüger im Strafraum landete, doch dieser konnte völlig frei vor dem Tor den Torhüter nicht überwinden und die Riesenmöglichkeit nicht nutzen. Die Germanen hatten nun das Spiel klar in der Hand und dominierten die Gäste. Mitten in dieser Phase war es ein Freistoss aus 25m von Kirchheims Kapitän Tsionis der Torhüter Mikosch kalt erwischte und sich hinter ihm zentral ins Tor senkte (15.). Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch in dem zunächst erneut Krüger allein vor Torhüter Weber auftauchte und den Ball aus 12m an den Pfosten setzte ehe im Gegenzug Kirchheims Zounzouras Torhüter Mikosch im 1g1 nicht überwinden konnte. Erst mit dem erneuten Führungstreffer durch Kapitän Haiber in der 27. Min hatten die Germanen nun wieder das Spiel klar unter Kontrolle. Röcker hatte sich mit Felger den Ball im Spielaufbau der Gäste erkämpft und auf Haiber durchgesteckt, dieser hatte dann nur noch wenig Mühe den Ball aus halbrechter Position aus 13m im linken Eck zu verwandeln. Die Überlegenheit hatte dann bis zur Pause weitere Gelegenheiten zur Folge die aber weder Röcker (33.) noch Krüger (34.) und auch nicht Felger (38.) zu nutzen wusste.

Nach dem Wechsel knüpften die Germanen an die erste Hälfte an und drückten wieder auf die Tube. Bereits nach 2. Minuten war es Marcel Boch der aus 20m den Ball halbhoch in den Winkel zimmerte und das Spiel vorzeitig entschied. Kurz darauf war es erneut Boch der nach vorne gute Akzente setzte, aber nach hinten mit dem agilen Michaelidis oft zu kämpfen hatte, der im gegnerischen Strafraum klar gefoult wurde (53.) aber Schiedsrichter Winkmann den Elfmeter leider nicht gab. Danach verflachte die Partie zusehends und der SV Germania verfiel in sein typisches Verhaltensmuster bei einer 2 Tore Führung das Spielen gänzlich einzustellen. Die Gäste konnten vorerst noch kein Kapital daraus schlagen weil es ihnen schlichtweg an den Mitteln fehlte. So kam der SV Germania selbst im Schongang noch zu 2 Möglichkeiten die aber weder Lucius (67.) noch Fellmeth (68.) zu nutzen wussten. Das Spiel plätscherte weiter so dahin bis zur 77. Minute, als sich die Gäste ihrem einzigen gefährlichen Mittel bedienten das sie offensiv bis dato an den Tag legten und das war der direkte Freistoss. Am rechten Strafraumeck legte sich Spielertrainer Bonsignore den Ball zurecht und schnippelte den Ball mit seinem linken Fuss schön über die Mauer zum 3:2 Anschlusstreffer. Im Sog des Treffers machte sich bei den Gastgebern das blanke Entsetzen breit und der FVK witterte natürlich nun die Gunst der Stunde, die sie nur 3 Minuten später auch zu nutzen wussten. Nach einem Einwurf war es ein katastrophales Abwehrverhalten im Strafraum, dass Kirchheims Zounzouras in die Situation brachte sich unbedrängt drehen zu können und aus 7m den Ball unter die Latte zu nageln zum 3:3 Ausgleich (80.). Erst jetzt wachten die Germanen wieder aus dem kollektiven Tiefschlaf und erhöhten das Tempo wieder drastisch. Wütende Angriffe über den eingewechselten Schockenhoff landeten bei Röcker der aber zunächst verpasst (85.) und dann aus 20m den Ball über das Tor schoss (87.). Als man drauf und dran war sich mit dem Unentschieden abzufinden war es der eingewechselte Saygi der nach einem Röcker Zuspiel den Ball aus 15m zentral vor dem Tor mit links zum vielumjubelten 4:3 einschoss. Wer dachte, das wäre es jetzt gewesen sah sich nur eine weitere Minute später getäuscht. Der FVK kam noch zu einem Freistoss aus dem Halbfeld. Den scharf getretenen Ball verlängerte Lucius unglücklich an die eigene Latte, den Abpraller leitete Klingler weiter auf Krüger der den Ball bis vors gegnerische Tor trug und dort auf den mitgelaufenen Haiber quer spielte und dieser zum letztlichen 5:3 Endstand einschob (92.). Der SV Germania gewinnt zwar verdient aber letztlich glücklich gegen ein schwaches Kirchheim. Viel zu früh begnügte man sich mit einem 3:1 und wähnte sich in trügerischer Sicherheit was dem Team schier den Sieg kostete. Die Mannschaft scheint immernoch nicht aus den vergangenen Begegnungen, als man bereits Punkte aufgrund diesen Verhaltens verschenkte, gelernt zu haben und ist wohl bereit weiter an Lehrgeld zu bezahlen. Nun kommt die nächste schwere Aufgabe in Renningen bei denen die Germanen ohne ihren Offensivmotor Norman Röcker versuchen müssen die 3 Punkte ins Ellental zu holen.

13. Spieltag - SKV Rutesheim II - SV Germania 4:2 (2:0) am 09.11.2014

Wenn man die Ergebnisse beider Teams in den letzten Wochen verglichen hatte, dann kam man logischerweise zu dem Schluss, dass der SV Germania mit einem Sieg in Rutesheim rechnen würde. Viel sprach nicht für die zweite Mannschaft des SKV, die bis dato noch keinen einzigen Heimsieg verbuchen konnte. Was sich aber letztlich den rund 100 Zuschauern dann für ein Spiel bot erstaunte viele. Der SV Germania begann wie man es erwarten konnte und hatte bereits nach 3. Minuten nach einer schönen Ballstaffette über Tobias Krüger und Saygi die Riesenmöglichkeit zur Führung. Doch Saygis Schuss streifte nur den Pfosten. Nach diesem ersten Eindruck dachte wohl jeder, dass es nun so weiter gehen würde doch weit gefehlt, es blieb die einzig offensiv nennenswerte Szene der Germanen, die eine Halbzeit zum vergessen ablieferten. Bereits in der 12. Minute nahm das Unheil seinen Lauf, als der SKV den Spielaufbau der Germanen unterband und den Ballgewinn mit einem astreinen Konter zur Führung zu nutzen wusste. Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken übernahmen jetzt die Hausherren klar das Kommando und profitierten von mehr und mehr unsicher wirkenden Germanen bei denen sich die Fehlpässe häuften. Nach einer guten Fernschuss aus 25m der über das Tor strich war es ein Eckball in der 16. Minute, der die 2:0 Führung besorgte. Völlig unbedrängt konnte ein SKV Spieler den Ball im 5m Raum einköpfen, weder Torhüter Krüger noch die Abwehrspieler machten Anstalt den Ball zu klären. Bis zur Pause zeigten sich die Germanen nun desolat, besonders im Zweikampfverhalten machte man es den Rutesheimern viel zu einfach, es gab mehrere Szenen bei denen Spieler 2-3 Germanen auspielten und ungehindert Richtung Tor laufen konnten. Neben einem Pfostenschuss (25.) war es dann noch ein Schuss den Krüger parierte und ein Ball der knapp am Tor vorbeiflog (28./32.) der die Überlegenheit des SKV unterlegte. Die Offensive der Germanen fand quasi nicht statt da entweder die Bälle nicht ankamen oder man schlichtweg die entscheidenden Zweikämpfe verlor. Dann war zum Glück Halbzeit. Schmid musste wechseln, für den verletzten Saygi kam Patrick Kraut, der sich wieder bereit erklärt hatte auszuhelfen solange Not am Mann ist. Die Germanen zeigten sich nun verbessert und man merkte den Spielern den Willen an das Ergebniss zu verbessern. Bereits in der 51. Minute mündete das erhöhte Engagement in der bis dato besten Bietigheimer Möglichkeit. Fellmeth hatte sich über rechts schön durchgesetzt und Kraut am ersten Pfosten bedient, doch dieser säbelte am Ball vorbeit und liess diese 100% Einschussmöglichkeit liegen. Mitten in der Drangphase der Gäste fiel dann das 3:0. Nach einem Eckball der Germanen trugen die Gastgeber einen schönen Konter nach vorne den Eberhard nur noch einzuschieben brauchte (56.). Unbeeindruckt davon steckten die Germanen dieses mal nicht auf und antworteten sofort mit dem Anschlusstreffer - Kapitän Haiber hatte sich ein Herz genommen und aus 20m abgezogen, sein Hammer schlug links neben dem Pfosten ein (60.).

 

Die Germanen schöpften nun neuen Mut und rannten gegen das SKV Bollwerk an die sich nun tief in der eigenen Hälfte verschanzten. Schmid stellte nun auf 3-5-2 um und brachte den jungen Hayirli als zweite Spitze. Der Druck machte sich in einer weiteren Großchance bezahlt, Kraut hatte sich schön durchgetankt und Krüger bedient, dessen Schuss aus 5m wurde aber leider vom guten Torwart pariert (63.). Die Germanen erhöhten nun das Risiko, was dem SKV nun in die Karten spielte und Raum zum Konter gab, 2 davon ergaben gute Möglichkeiten die aber Torhüter Krüger glänzend parieren konnte (64./83.). Nach einem Eckball in der 85. Minute wurde dann Celiktas vom Torhüter umgetreten, den fälligen Elfmeter konnte Kapitän Haiber erneut sicher verwandeln. Man versuchte nun mit Mann und Maus den Ausgleich zu erzwingen. In der Nachspielzeit schmiss man alles nach vorne. Doch ein allerletzter Eckball führte zum 4:2 Endstand und zum Abpfiff. Nach über 2 Monaten verliert der SV Germania mal wieder ein Spiel, was grundsätzlich kein Problem ist, wenn man alles gegeben hat. Dies ist aber der Vorwurf den sich die Blauen machen müssen wenn man die zwei unterschiedlichen Halbzeiten gesehen hat. Auch wenn die kleine Hoffnung auf die vorderen Plätze nun im Keim erstickt wurde, gilt es nun den guten Eindruck der vergangenen Wochen in den letzten Spielen zu bestätigen um zu zeigen, dass man ins obere Drittel der Tabelle gehört.

 

 

12. Spieltag - SV Germania - SV Freudental 4:2 (1:1) am 02.11.2014

Es war der erwartet schwere Brocken gewesen für den SV Germania. Nach Schlusspfiff bliessen erstmal einige Spieler die Backen auf und atmeten durch, denn der SVF hatte nach dem Neustart unter der Woche den Germanen alles abverlangt und bis zum Schluss versucht einen Punkt aus dem Ellental mitzunehmen. Dabei hatte alles nach Plan angefangen als Norman Röcker das zaudern des Freudentaler Schlussmanns Allessandro zu nutzen wusste und eine Kopfballstaffette im gegnerischen Strafraum aus 1m nur noch über die Linie drücken musste (6.) Kurz darauf (13.)hätte Röcker bereits eine erste Vorentscheidung fällen können, doch allein vor Allessandro vertändelte er den Ball noch gegen den zurückgeeilten Stark. Die nächste Szene gehörte Rückkehrer Lucius, der sich stark über rechts durchtankte und auf Fellmeth am 16m zurücklegte, doch der verzog den Ball knapp links am Tor vorbei. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel, was sich auch in Chancen zeigte. Die erste allerdings legte Torhüter Krüger, der wohl ein guter Gastgeber sein wollte, den Freudentaler selbst auf, als er einen hohen Ball schon sicher hatte und wieder fallen liess, den freien Ball feuerte Arnold dann aber ins Aussennetz (20.). Die Gäste leckten nun Blut und gewannen auch mehr Zweikämpfe wie die Germanen, die nun völlig ausser Tritt geraten. In dieser Phase brachte Boch Fellmeth mit einem Pass unnötig in Bedrängnis, Fellmeth konnte den Ball in Unterzahl nicht behaupten und verlor den Ball an Sprotte der Haiber und Saygi stehen liess und auf Arnold aussen durchsteckte, dessen Hereingabe fand am langen Pfosten Susuri als Abnehmer der nur noch zum Ausgleich einschieben brauchte (21.). Nur fünf Minuten später hatte Malik die Riesenchance auf 1:2 zu erhöhen - nach einem Ballverlust durch Klingler (26.)hatte Sprotte ihn auf die Reise geschickt, doch im 1g1 gegen Krüger zog er den kürzeren, Krüger parierte mit Bravour und hielt sein Team auf Kurs. Zur Sicherheit trug die Szene wahrlich weiterhin nicht bei, was auch die Gäste zum Anlass nahmen weiter auf das Germanen Tor anzurennen. Auch die nächste Chance gehörte dem Gast, Arnold hatte sich über rechts gegen Boch durchgesetzt zog in die Mitte und schloss mit links übers Tor ab (29.). Dann kämpften sich die Germanen zurück ins Spiel weil die Gäste dem hohen Tempo Tribut zollen mussten und nachliessen. So kamen die Germanen kurz vor Pause noch zu einer schönen Szene als Boch Fellmeth über links schickte und dessen Hereingabe knapp von Röcker und Lucius verpasst wurde. So ging es mit einem verdienten 1:1 in die Kabine.

Nach dem Wechsel bliessen die Gastgeber dann zum Marsch, es war die stärkste Phase der Blau-Weissen in diesem Spiel. Gleich mit der ersten Szene zeigte Norman Röcker seine ganze Klasse als er am Strafraum glockenfrei angespielt wurde, den Ball annahm, und überlegt ins untere rechte Eck abschloss zur Führung (46.). Was folgte waren 2 weitere 100%tige Torchancen durch Lucius und Röcker (48./56.) die jeweils von Allessandro vereitelt wurden. Doch in der 57. Minute hatte auch der Torhüter das Nachsehen als Schockenhoff mit einem prima Ball Röcker auf den linken Flügel schickte und dieser dann von der Grundlinie Fellmeth am langen Pfosten bediente, ein klasse Tor zur 3:1 Führung. Nach einem Freistoss von Saygi und einem Scherenschlag von Röcker (59./60.) war dann die Drangphase der Germanen vorrüber und man liess die Gäste wieder ins Spiel. Aus dem Nichts liess man die Gäste sich über den rechten Flügel durchspielen, die Hereingabe konnte nicht geklärt werden und Susuri sagte erneut "Danke" und vollstreckte aus 8m (61.). Aus diesem Tor heraus schöpften die Gäste wieder neuen Mut und starteten eine zweite gute Phase in diesem Spiel. Diese führte zu zwei weiterene hochkarätigen Möglichkeiten die zunächst Krüger gegen Arnold (63.) und dann der Pfosten gegen Stark (65.) zu vereiteln wussten. Doch das kurze Zwischenhoch währte nicht lange, aber der 70. Minute war die Partie wieder ausgeglichen und nach 2 kleineren Möglichkeiten durch Boch und Saygi (71./75.) war es letztlich mal wieder Röcker der die Partie maßgeblich beeinflusste. In der 85. Minute war es Freudentals Lederer, der Röcker im Strafraum gegen dessen Schienbein trat und den exzellent leitenden Schiedsrichter zum Elfmeterpfiff zwang. Haiber liess sich nicht lange bitten und vollendete gewohnt sicher zur 4:2 Vorentscheidung. Die Gäste versuchten zwar nochmals den Ausgleich zu erzwingen doch die guten Möglichkeiten durch Stevanovic und Stark brachten nichts mehr ein. Den Schlusspunkt unter ein zerfahrenes, schnelles Spiel setzte Patrick Kraut, der sich aufgrund der Vielzahl von Ausfällen (9 Spieler fehlten) bereit erklärt hatte, als Ersatz parat zu stehen. In der Nachspielzeit überlupfte er den herauseilenden Allessandro aus 11m, doch sein Heber wurde auf der Linie noch geklärt. Alles in Allem ein verdienter Heimsieg, da die Germanen über 90min mehr vom Spiel hatten und die Mehrzahl an Tormöglichkeiten. Doch es hätte durchaus auch anders laufen können, hätte der SVF seine glänzenden Chancen zu nutzen gewusst.

 

der SV Germania spielte mit -

Krüger - Schockenhoff, Klingler, Celiktas, Boch - Haiber, Saygi (78. G.Olgun), Fellmeth, Lucius (70. Kraut), T.Krüger - Röcker

 

 

 

11. Spieltag - GSV Pleidelsheim - SV Germania 4:4 (2:2) am 26.10.2014

Der SV Germania hat den Coup in Pleidelsheim knapp verpasst. Aufgrund einiger strittiger Schiedsrichter Entscheidungen, die allesamt dem GSV in die Hände gespielt hatten kam Pleidelsheim noch zu einem glücklichen Ausgleichstreffer in der letzten Minute. Auf dem neuen Kunstrasenspielfeld des GSV, dass die kleinsten Maße hat, entwickelte sich schnell ein Spiel mit vielen Torraumszenen und packenden Zweikämpfen. Die Germanen waren von Beginn an gut im Spiel und kamen bereits in der 5. Minute durch den Ex-Pleidelsheimer Tobias Krüger zu einer Riesenmöglichkeit. Krüger war allein durch die Abwehrreihe gebrochen und stand vor Torhüter Fröbisch, sein Lupfer über den Keeper landete allerdings über dem Gehäuse. Nach einer Viertelstunde dann die erste Chance für den GSV als Weiß sich über rechts durchtankte und den Ball über Krüger aufs Tor lupfte aber sein Ziel knapp verfehlte. Kurz darauf dann das erste Tor in dieser Saison nach einem Eckball. Saygi bediente mustergültig Norman Röcker und „the Rock“ liess sich das Ding nicht nehmen und wuchtete den Ball aus 6m in die Maschen (18.). Danach kam die stärkste Phase des SVG. Pleidelsheim war noch in Schockstarre durch den Gegentreffer und leistete sich der Reihe nach einige Böcke die zu Grosschancen durch: Krüger (22. - allein vor Torwart) und Röcker (29. zu kurzer Rückpass erlaufen und im 1g1 an Fröbisch gescheitert) führten. Erst nach einer halben Stunde berappelte sich der GSV ein wenig und kam durch Völlm nach feiner Giunta Vorarbeit zu einer guten Schussmöglichkeit, die aber neben dem Tor einschlug. In der 31. Minute konnte dann der SVG Kapital schlagen aus seiner Überlegenheit. Krüger hatte über links Saygi steil geschickt und dieser legte den Ball schön zurück auf Röcker und der Goalgetter nahm dankend an und schnürte seinen ersten Doppelpack der Saison zum verdienten 2:0 (31.). Nur eine Minute später dann pfiff der bis dahin gut leitende Schiedsrichter Rico Neidinger ein Foul das keines war. Inigo hatte Giunta im Zweikampf nahe des Strafraums den Ball sauber abgenommen, was der Schiedsrichter anders beurteilte. Den darauf folgenden Freistoss konnte Betz aus 5m unter die Latte köpfen, was den GSV erstmals richtig ins Spiel brachte. Aus dem Treffer heraus schöpften die Gastgeber neuen Mut und kamen durch Giunta kurz darauf zu ihrer grössten Möglichkeit im Spiel. Rothkopf hatte den Ball schön auf den Flügel durchgesteckt und Giunta auf die Reise geschickt. Allein vor Krüger konnte dieser aber den Ball nicht genau genug platzieren und setzte das Leder übers Tor. Der GSV war nun am Drücker ohne sich aber weiter Chancen erspielen zu können. Erst kurz vor der Pause pfiff Schiedsrichter Neidinger wieder einen Freistoss in Strafraumnähe dem zuvor ein Foul an Inigo vorausging, auch hier hätte man anders entscheiden können wenn nicht müssen. Schick war es egal, der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Kapitän nahm das Geschenk dankend an und zirkelte den Ball aus 20m in den linken oberen Winkel zum 2:2 Pausenstand.

Nach der Pause übernahmen die Germanen wieder das Kommando und gingen kurz darauf auch wieder verdient in Führung. Röcker hatte sich über rechts durchgetankt und abgezogen. Seinen Schuss konnte Fröbisch nur abklatschen was Saygi im Stile eines Torjägers zu nutzen wusste und eiskalt abstaubte (53.). Auf der Gegenseite war dann Jens Krüger das erste mal richtig gefordert als er einen Völlm Schuss aus dem rechten unteren Eck kratzen musste (55.). Das Spiel war nun ausgeglichen, der GSV ging auf Risiko und spielte nach vorne und die Germanen versuchten über einen Konter einen weiteren Treffer zu erzielen. Bemerkenswert in dieser Phase des Spiels war sicherlich das überharte einsteigen von Heusel (63.) gegen Röcker, dessen Foul aber vom Schiedsrichter Neidinger ungeahndet blieb und ZWINGEND mit Gelb-Rot bestraft werden hätte müssen. Dieses gelang den Gästen dann auch in der 65. Minute, als Fellmeth ebenfalls einen Röcker Schuss abstaubte und zur 4:2 Führung vollendete. Wer dachte, dass wäre die Vorentscheidung sah sich kurz darauf getäuscht. Der SVG machte erneut den Fehler sich zu früh in Sicherheit zu wiegen und investierte zu wenig in die Partie. Koch stellte nun um und nahm Innenverteidiger Metsch vom Feld und brachte mit Bender eine weitere Offensivkraft. In der 71. Minute nutzte der GSV dann die Schwächphase der um den Anschluss bettelnden Germanen und kam durch Giunta zum 4:3 Anschlusstreffer. Das Team um Trainer Schmid begriff aber und ging nun wieder konzentrierter und aggressiver zu Werke, was zu weiteren Chancen durch Celiktas (77.) und Torres (82. - direkter Freistoss) führte. Dem GSV erlaubte man keine weitere Torchance mehr aus dem Spiel heraus, man war eher selbst noch dem 5:3 näher wie dem Ausgleich. Und dann kam wieder Schiedsrichter Neidinger mit einer weiteren unglaublich Fehlentscheidung – Fellmeth hatte in der 90. Minute Völlm astrein den Ball vom Fuss gegrätscht was den Schiri nicht daran hinderte in seine Pfeife zu blasen und auf Freistoss zu entscheiden. Passend zu den vorangegangenen Fehlentscheidungen und der daraus resultierenden Tore war es dann auch in dieser Szene so, dass Schick sich den Ball aus 30m zurecht legte und den Ball in den Giebel zimmerte - 4:4. Das deutliche Chancenplus und die bessere Spielanlage der Bietigheimer reichten am Ende nicht aus um die ideenlosen Gastgeber zu bezwingen, am Ende war es der individuellen Klasse von Schick bei Standards und dem schwachen Schiedsrichter zu verdanken, dass dem SVG erneut der verdiente Lohn durch die Hände glitt.

 

Der SV Germania spielte mit

J.Krüger – Inigo (46. Lucius), E.Olgun, Celiktas, Schockenhoff – Haiber, Felger, T.Krüger, Saygi (63. Torres), Fellmeth - Röcker

 

 

 

10. Spieltag - 0:3 Sieg in Eltingen II - Gegner nicht angetreten

9. Spieltag - SV Germania - Phönix Lomersheim 1:0 (1:0) am 12.10.2014

Der SV Germania hat den zu erwartenden Pflichtsieg eingefahren. In einem umkämpften Spiel mit wenig Höhepunkten war mal wieder auf Toptorjäger Norman Röcker verlass, der so langsam wieder richtig Fahrt aufnimmt. Überraschend für viele sicherlich, dass Trainer Schmid Jerry Torres von Beginn an aufbot "er hat sich das Spiel durch gute Leistungen in den letzten Wochen verdient!" so der Coach. Bei den Gästen fehlte Ex-Germane Martin Maier, der wohl kurz zuvor zum ersten mal Vater geworden war - an dieser Stelle wünschen wir Martin und seiner Familie natürlich alles Gute und senden viele Grüsse nach Illingen - und das fehlen von Maier merkte man den Offensivbemühungen der Gäste natürlich auch an. Gegen die stabile Defensive um Erkan Olgun und Patrick Hirsch im Zentrum hatten die Gäste keine Mittel um sich durch zu setzen. So rannten die Germanen an und versuchten das Bollwerk der Lomersheimer zu knacken. Die erste Möglichkeit hatte Torres in der 10. Minute als er sich schön in Szene setzen konnte und einen Schuss aus 20m aufs Tor der Gäste brachte. Nach einer weiteren Schusschance von Tobias Krüger (15.) war es dann ein schöner Angriff über Fellmeth und Torres, der Röcker am Strafraum ungehindert zum Schuss führte, dieser fackelte nicht lange und netzte zur 1:0 Führung ein (26.). Die Hausherren blieben weiter aktiv und konzentriet und liessen den harmlosen Gästen keine Chancen zu, selbst konnte man allerdings auch keine weiteren Möglichkeiten mehr erspielen bis kurz vor der Halbzeit. Felger nahm sich ein Herz und nahm aus 30 !!!m einen Ball volley mit links, Kern im Tor der Gäste, fischte den Ball allerdings aus dem Winkel.

Nach dem Wechsel zeigte der Phönix auch mal das er fliegen kann und drückte aufs Tempo. In dieser Phase hatte der Gastgeber grosse Probleme sich zu befreien und die Bälle ruhig auszuspielen. Es wurden viel zu viele Zweikämpfe verloren was dem Gast zusätzlich Glauben schenkte das Spiel noch drehen zu können. In dieser Phase reagierte Schmid und brachte Celiktas für Torres um dem Team wieder mehr Stabilität zu verleihen. Nach und nach konnte man sich etwas von dem Druck befreien und das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Röcker hatte nach einem feinen Ball von Fellmeth die grosse Chance einen Konter zu vollstrecken, scheiterte aber am starken Torhüter Kern. Die grösste Möglichkeit in Hälfte zwei hatte allerdings der eingewechselte Celiktas als er nach einem Fellmeth Freistoss den Ball aufs lange Eck verlängerte und Kern den Ball im abtauchen aus dem Eck fischte. Die Gäste konnten sich auch den Rest der Spielzeit nicht durchsetzen und liessen im Strafraum jegliche Durchschlagskraft vermissen. Anders die Germanen die noch durch Krüger und Lucius (84.) ein höheres Ergebnis hätten erzielen können. Unterm Strich ein verdienter Sieg der auch noch höher hätten ausfallen können.

 

der SV Germania spielte mit -

J.Krüger - Schockenhoff, E.Olgun, Hirsch, Boch - Felger - T.Krüger (Lucius 65.), Torres (Celiktas 57.), Saygi, Fellmeth (Hernandez 77.) - Röcker

8. Spieltag - TV Pflugfelden - SV Germania 2:2 (2:2) am 05.10.2014

Mit breiter Brust und kleineren Personalsorgen fuhr der SV Germania an diesem Sonntag zum Meisterschaftsfavoriten nach Pflugfelden. Der Ludwigsburger Stadteil rangierte auf Rang 3 mit Kontakt zu den Führenden aus Ingersheim und Hellas. Trainer Schmid musste auf Kapitän Haiber verzichten der im Urlaub weilte. Weiterhin fehlten verletzungsbedingt Seifert, Autenrieth und Dietz dazu kam noch Neuzugang Lucius der sich eine Leistenzerrung im Pokalspiel einhandelte. Kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen wurde noch der seit Wochen stark aufspielende Tansel Celiktas, der es fertig brachte, einfach eine Stunde zu spät zum Treffpunkt zu erscheinen. Für ihn begann nach starkem Pokalauftritt David Inigo mit seinen ersten Bezirksligaminuten in dieser Saison. Die Germanen fanden von Beginn an gut in die Partie und hatten auch in der ersten Viertelstunde bereits drei gute Möglichkeiten, so war es Inigo der zunächst mit einem Schuss aus 20m (4.) und dann noch mit einem Kopfball (13.) scheiterte und E.Olgun einen Freistoss knapp neben das Tor setzte (9.). Die erste Möglichkeit durch die bis dahin harmlosen Gastgeber mündete gleich zur Führung. Ein langer Ball von Innenverteidiger Orak lief Olgun scheinbar ab, doch Karagiannis spitzelte den Ball im Laufduell über den entgegen kommenden Mikosch drüber, so dass der Ball an die Latte sprang und Karagiannis keine Mühe mehr hatte den Abpraller im Netz zu versenken. Danach war der TVP erst richtig im Spiel, eine Aktion ihres Ausnahmekönners, ohne den die Mannschaft nicht mehr als biederer Durchschnitt wäre, reichte um das Team wieder auf Kurs zu bringen. Kurz darauf nutzte der Gastgeber das Momentum aus und erwischte die Germanen nach einem eigenen Eckball kalt. Ein Konter über Karagiannis konnte Karagül im Nachschuss erneut zur 2:0 Führung in der 24. Minute verwerten. Daraufhin zeigten die Germanen grosse Moral und bissen sich in die Partie, nur 2 Minuten später landete ein schöner Ball von Boch auf Fellmeth, der in der Mitte den völlig freistehenden T.Krüger sah und ihn perfekt bediente. Krüger brauchte nur noch den Fuss hinhalten und zum Anschlusstreffer einzuschieben (26.). Germania hatte das Spiel nun klar im Griff und machte Druck was sich in Chancen auszahlte. In der 29. Minute war es erneut T.Krüger der mit einem Kopfball am guten Schlussmann Heß scheiterte und 2 Minuten später versuchte Saygi nach schönem Doppelpass mit T.Krüger sein Glück, doch sein Schuss aus 11m landete knapp neben dem Pfosten. Olgun mit einer weiteren Kopfballchance und wieder Krüger (33./36.) der den Ball volley übers Tor nagelte zeigten die deutliche Überlegenheit der Gäste in dieser Phase. Einzig ein Heber von Karagiannis in der 31. Minute, den Hirsch von der Linie köpfte, sorgte für ein Lebenszeichen des wankenden Gastgebers. Kurz vor Halbzeit belohnte sich dann der SVG für seinen druckvollen Fussball. Krüger und Fellmeth erzwangen beim Spielaufbau des TVP einen Ballverlust und steckten den Ball auf Röcker durch. Der „Tank“ liess sich das Geschenk nicht nehmen und vollendete zum hochverdienten Ausgleich für Bietigheim.

 


In Hälfte Zwei fing sich der TVP wieder und gestaltete das Spiel zumindest wieder ausgeglichen. Im Gegensatz zur ersten Hälfte standen nun beide Abwehrreihen sicher und liessen wenig zu. Der TVP hatte in der 55. Min die erste Gelegenheit durch einen Freistoss durch Orak, den Krüger allerdings zur Ecke lenken konnte. In der 64. Minute kamen dann die Germanen erstmals wieder zu einer Möglichkeit, Fellmeth hatte sich über rechts mit Schockenhoff schön durchgespielt und steckte den Ball auf Krüger durch, doch dieser scheiterte aus 8m aus spitzem Winkel am gut parierenden Torhüter. Auf der anderen Seite war sein Bruder wieder gefordert, als Gökdemir aus 30m ein Strahl abliess den der Hüter Klasse aus dem Eck fischte (68.). Danach ging es weiter Hin und Her ohne sich klare Möglichkeiten zu erspielen. Die beste für Bietigheim hatte nach einem Eckball, wer könnte es auch anders sein – natürlich Tobias Krüger, der ein überragendes Spiel ablieferte und ein ständiger Unruheherd für Pflugfelden darstellte – sein Kopfball landete knapp neben dem Pfosten (72.). In der Schlussviertelstunde schafften es die Germanen allerdings nicht mehr den finalen Pass zu spielen um sich nochmal aussichtsreich in Szene zu setzen, anders der TVP der neben einer Schusschance (80.) noch zu einer Riesenmöglichkeit durch Karagiannis in der 88. Minute kam, doch Jens Krüger schaffte es mit einem Riesenreflex den Ball zu entschärfen und das hochverdiente Unentschieden zu sichern. Unterm Strich muss man sicher mit dem Unentschieden zufrieden sein, jedoch wäre der Sieg über 90 min gesehen verdienter gewesen wie die Punkteteilung. Ein engagierter Mannschaftsauftritt mit toller Moral und allen voran die Gebrüder Krüger sowie ein herausragender Hirsch, der es schaffte Karagiannis bis auf wenige Szenen in Schach zu halten, waren die Gründe für den verdienten Punktgewinn. Der SV Germania scheint sich zunehmend gefunden zu haben und muss nun die nächsten Wochen gegen die vermeintlich schwächeren Gegner der Liga punkten um nach vorne aufzuschliessen. Dazu muss man aber unbedingt stabiler in der Defensive auftreten um die unnötigen Gegentore der letzten Wochen abzustellen. Sollte dies gelingen, kann der SVG bis zur Winterpause noch eine Punkte sammeln.

 


Der SV Germania spielte mit -

Mikosch (35. J. Krüger) - Schockenhoff, E.Olgun, Hirsch, Boch – Inigo (62. Celiktas), Felger, T.Krüger, Fellmeth, Saygi (68. Torres) – Röcker

 


Tore – 1:0 Karagiannis (19.), 2:0 Gökdemir (24.), 2:1 T.Krüger (26.), 2:2 Röcker (45.)

7. Spieltag - SV Germania - TSV Schwieberdingen 4:2 (0:0) am 28.09.2014

NEWS/29.09.2014 - Nach den erneut spannenden 90 Min im Ellental ging beim ARD Intendant Tom Buhrow ein erster Antrag ein, die Spiele des SV Germania auf Sonntag Abends 20:15 Uhr zu setzen. Einen so hohen Unterhaltungsfaktor wie die Germanen derzeit Woche für Woche an den Tag legen wären die Spiele spannender wie mancher Tatort im Ersten. Auch dieses mal wieder war vom Platzverweis bis zum Elfmeter alles dabei, was der Fussball an Höhepunkten hergibt. Trainer Schmid musste auch dieses mal seine Elf wieder umstellen, für Seifert, der wegen einem Verdacht auf Knorpelschaden im Knöchel, passen musste rückte Hernandez in die Startelf und für Felger (muskuläre Probleme) kam Hirsch wieder ins Team. Der Gast aus Schwieberdingen zeigte von Beginn an was ihr Spiel ausmacht, die Truppe von Trainer Eng ging von der ersten Minute an hohes Tempo und zeigte sich extrem zweikampfstark. Erst nach knapp 10. Minuten konnten sich die Germanen etwas vom Druck befreien und kamen über Röcker zu einer Chance für Krüger, dessen Schuss aber aus 12m am Tor vorbei flog. Danach war das Spiel von Zweikämpfen und Taktik geprägt ohne aber an Spannung oder Tempo zu verlieren, beide Teams schenkten sich nichts. Erst nach 37. Minute kam Hernandez zu einer ersten Möglichkeit als sich Boch über links durchtankte und den langen Schlaks bediente, doch dieser verpasste den Ball am ersten Pfosten knapp. Kurz vor der Halbzeit hatte dann noch der Gast eine Möglichkeit als Cevic nach einem Missverständnis zwischen Olgun und Hirsch allein aufs Tor zu lief, doch Hirsch konnte ihn noch einholen und blockte seinen Schuss aus 8m sauber ab. Mehr nennenswerte Szenen gab es nicht in Hälfte eins, so ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

In Hälfte zwei sollten die Zuschauer aber auch ein anderes Spiel sehen. Passend zum Spiel war es ein Freistoss aus dem Halbfeld durch Saygi, der Röckers Kopf fand und dem Torjäger nach 3 Wochen ohne Torerfolg wieder ein Glücksgefühl bescherte, und somit den TSV aus der Reserve lockte. Und wie gehabt machten die Germanen wieder den gleichen Fehler und schalteten einen Gang zurück was den TSV besser ins Spiel brachte. So war es nicht verwunderlich als sich Schwieberdingen vom eigenen Strafraum bis vors Germanen Tor kombinierte ohne richtig attackiert zu werden und Lipka ohne grossen Druck zum Ausgleich einschoss (63.). Nur 5 Minuten später leistete TSV Spieler Tolga Turgut seinem Team einen Bärendienst als er nach einem Foul an ihm aufstand und Boch umrempelte und dafür die rote Karte sah. Doch wer dachte jetzt würden die Germanen die Kontrolle übernehmen war weit gefehlt, nur weitere 3 Minuten später reichte ein langer Ball über die Abwehr um Lipka allein vor Mikosch auftauchen zu lassen, dieser wurde überlobt und so stand es auf einmal 1:2 für die Gäste. Die Germanen waren geschockt und hatten die Bilder von Hellas und Ingersheim bereits wieder vor ihrem geistigen Auge. Der TSV machte nun hinten wieder dicht und versuchte den Vorsprung in Unterzahl zu verwalten. Die Germanen erhöhten nun wieder die Schlagzahl und rannten gegen das Bollwerk an auf der Suche nach der Lücke. Nach zahllosen Versuchen zu Möglichkeiten zu kommen war es in der 84. Minute Max Fellmeth, der im Strafraum von Kientsch umgerempelt wurde und einen Strafstoss bekam. Erneut war es Kapitän Haiber der die Verantwortung übernahm und den 11m eiskalt zum Ausgleich verwandelte. Nun ging es Schlag auf Schlag, die Germanen hatten nach dem Treffer das Momentum auf ihrer Seite und rannten nun an. Eine weitere Flanke von Celiktas landete bei Röcker im Strafraum, dessen Schuss wurde geblockt, so dass der Ball beim erst eben eingewechselten Torres landete. Dieser bewahrte einen kühlen Kopf und Schuss den Ball aus 11m mit links ins rechte untere Eck zur vielumjubelten Führung (86.). Die Moral des Gastes war nach diesem Todesstoß gebrochen. Tobias Krüger sorgte in der Nachspielzeit mit dem 4:2 am Ende für klare Verhältnisse in einer spanndenen, umkämpften Partie die für die Zuschauer alles bot was den Fussball ausmacht.

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch - Celiktas, E.Olgun (Klingler 82.), Hirsch, Boch - Haiber, Fellmeth (G.Olgun 90.), Saygi, T.Krüger, Röcker - Hernandez (84. Torres)

 

Tore - 1:0 Röcker (54.), 1:1 und 1:2 Lipka (63./71.), 2:2 Haiber (84. 11m), 3:2 Torres (86.), 4:2 T.Krüger (93.)

6. Spieltag - FV Löchgau II - SV Germania 0:3 (0:2) am 21.09.2014

NEWS/22.09.2014 – Nach Wochen voller bitteren Enttäuschungen hat der SV Germania mit einer konzentrierten und effizienten Vorstellung beim FV Löchgau wieder 3 Punkte eingefahren. Die Vorzeichen waren allerdings alles andere als rosig. So waren Norman Röcker, Alex Felger und Marc Seifert bereits angeschlagen in die Partie gegangen. Torres, Inigo, Hirsch und Dietz mussten verletzt passen und Schockenhoff weilte fürs Studium zu einem Aufenthalt ala Cliffhanger in den Dolomiten. Dafür rückte Erkan Olgun, Marc Seifert und Max Fellmeth wieder ins Team . Von Beginn an hatten die Blauen das Geschehen gut im Griff und dominierten die Partie. Der FVL zog sich wie zu erwarten tief in die eigene Hälfte zurück und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Doch bereits nach 5 Minuten war es Saygi, der seine aufsteigende Form mit einer guten Flanke auf Röcker bestätigte, der Torjäger konnte den Ball allerdings nicht mehr nach unten drücken und setzte den Ball aus 5m übers Gehäuse. Kurz darauf machte es Saygi selbst besser als er sich nach einem Krüger Zuspiel im Strafraum durchsetzte und aus 8m ins lange Eck vollendete (7.). Endlich mal eine Führung gegen einen tiefstehenden Gegner, die aber ihre destruktive Taktik weiter verfolgten. Nach einem Boch Freistoss (18.) der nichts einbrachte und einem Löchgauer Konter, den E.Olgun entschärfte war es in der 24. Minute der schönste Angriff des Spiels, der über 4 Stationen (Seifert, Fellmeth, Krüger, Röcker), zum Teil direkt, bis in den Strafraum vorgetragen wurde und den Krüger mit seinem schwächeren linken Fuss nur übers Tor setzte. Bietigheim dominierte weiter das Spiel und hielt den Ball lang in seinen eigenen Reihen, teilweise aber zu lang und es war oft zu wenig Bewegung in den vorderen Reihen um dem Ballbesitzenden Anspielmöglichkeiten zu schaffen. Besser machten es die Gäste in der 32. Minute, als erneut Saygi Fellmeth mit einem schönen Pass in die Tiefe auf die Reise schickte und dieser im 1 gegen 1 die Oberhand behielt und zum 0:2 vollendete. Mit der letzten Aktion vor der Pause hatte dann der FVL noch eine Szene – ein Freistoss aus dem Halbfeld fand in Rückle einen Abnehmer, dessen Kopfball aber am Tor vorbeistrich. Somit eine verdiente Führung der Germanen die in ungewohnter Effizienz einen harmlos Gastgeber beherrschten und auch mehr vom Spiel hatten.

 

Zur Pause musste Schmid dann wechseln, Seifert und auch Felger merkte man an das sie nicht bei 100% sind und mussten in der Kabine bleiben, für die beiden kamen Klingler und Hernandez. Nach Wiederanpfiff aber drehte der FVL auf und versuchte wieder zurück ins Spiel zu finden. Der höheren Schlagzahl geschuldet, kamen die Löchgauer dann zu einigen Szenen (49./50./54./56.) die aber letztlich nicht zwingend genug waren um ernsthaft gefährlich zu sein. Mitten in der Drangphase des FVL schlug aber Bietigheim wieder zu, nach einem schönen Ballgewinn von Hernandez legte dieser den Ball schön auf Fellmeth der am rechten Flügel frei stand, dieser zog den Ball herrlich in die Mitte wo Krüger glockenfrei stand und den Ball nur noch einnicken brauchte (60.). Mit diesem Tor war dem FVL „der Zahn gezogen“ und der SVG kam zu weitern Gelegenheiten. Die beste davon hatte Hernandez nach einer erneuten Fellmeth Flanke, sein Kopfball aber wurde vom Torhüter entschärft. Kurz darauf dann noch ein kleiner Aufreger, als der Löchgauer Holoch wohl wegen Beleidigung vom guten Schiedsrichter vom Feld verwiesen wurde. In Unterzahl plätscherte das Spiel dann noch vor sich hin, der SVG wollte nicht mehr recht und der FVL konnte nicht mehr. So waren die letzten 20. Minuten des Spiels auch nichts mehr für die Geschichtsbücher.

 

Der SV Germania spielte mit -

J.Krüger – Seifert (46. Klingler), Celiktas, E.Olgun, Boch (73. G.Olgun) – Haiber, Fellmeth, Saygi, T.Krüger, Felger (46. Hernandez) -Röcker

 

Tore – 0:1 Saygi (7.), 0:2 Fellmeth (32.), 0:3 T.Krüger (60.)

 

bes. Vorkommnisse – Rote Karte für Valentin Holoch wg. Beleidigung (FV Löchgau)

5.Spieltag - SV Germania - TV Neckarweihingen 1:1 (1:1) am 14.09.2014

NEWS/15.09.2014 -Der SV Germania kommt weiterhin nicht auf Touren. Gegen den biederen Gast aus Neckarweihingen taten sich die Blau-Weissen erneut schwer in der Chancenverwertung. Am Ende waren es 5 Grosschancen die allesamt nicht verwertet wurden. Dies lag zum einen am überragend parierenden Torhüter Blattmann, zum anderen einfach an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und natürlich auch dem fehlenden Glück. Dazu kamen noch zahlreiche Möglichkeiten die man besser ausspielen hätte können oder wo einfach der letzte Schritt fehlte. Am Ende stand es nach Chancen 16:4 für die Gastgeber und nach Toren 1:1.

 

Doch der Reihe nach, von Beginn an versuchten die Germanen Tempo zu gehen um ein frühes Tor zu erzwingen, die erste Möglichkeit hatte Schockenhoff, der nach seinem guten Eindruck in Ingersheim den Vorzug vor Rückkehrer Seifert erhalten hatte. Er tankte sich über außen durch bekam aber keinen Druck hinter seinen Schuss aus 6m, so dass Blattmann keine Mühe hatte den Schuss zu entschärfen. Nach dem ersten abtasten waren die Rollen schnell verteilt, Neckarweihingen stand tief und überliess den Germanen das Spiel. Über Konter versuchten die Gäste zu Chancen zu kommen. Und genau dies gelang bereits in der 10. Minute, nach einem Fehlpass von Felger wurde Can, der wohl im Abseits stand, auf die Reise geschickt. Dieser behielt im 1g1 Duell mit Krüger die Oberhand und nutzte die erste Möglichkeit für die Gäste zur frühen Führung. Die Gastgeber liessen sich aber davon nicht entmutigen und versuchten weiter zu Möglichkeiten zu kommen, so eroberte sich Röcker den Ball an der Eckfahne von Lehmann und passte nach innen auf Saygi, dessen Schuss wurde aber von einem Abwehrspieler geblockt ehe er ins Tor geflogen wäre. Dann kam der schönste Angriff des ganzen Spiels (20.), Tobias Krüger hatte den Ball rechts aussen auf Schockenhoff durchgesteckt, der hinterlaufen war, dieser flankte aus dem Lauf mustergültig auf Röcker, der den Ball aus 6m aufs lange Eck köpfte, doch Blattmann parierte den Ball glänzend zur Ecke. Nur 3.Minuten später hatte Saygi dann eine Riesenmöglichkeit, nach einem langen Ball von Hirsch tauchte er frei vor Blattmann auf, doch auch er scheiterte im direkten Duell mit dem Schlussmann. Der TVN verteidigte die Führung mit „Mann und Maus“ und liess in Folge keine weiteren Möglichkeiten mehr zu. Erst 10. Minuten vor Halbzeit drang Saygi, der mehr und mehr ins Spiel fand, in den Strafraum ein und wurde dann, als er weg vom Tor lief, einfach von Blattmann umgestossen. Völlig unnötig aber ein klares Foulspiel, dass der gut leitende Schiedsrichter aus Freudenstadt, zu Recht mit einem Strafstoss ahndete. Haiber bewahrte nach seinem Elfmeter letzter Woche erneut einen kühlen Kopf und verwandelte zum verdienten Ausgleich. Wiederum Saygi war es in der 39. Minute der nach einem Zuspiel von Felger frei zum Schuss kam aber Blattmann wieder nicht überwinden konnte. Dann kam die 40. Minute, der Höhepunkt der Bietigheimer Drangphase – Röcker hatte sich per Doppelpass in den Strafraum gespielt und dort auf Felger abgelegt, der liess noch einen Gegenspieler aussteigen und zimmerte das Leder aus 7m aufs Tor, doch Blattmann riss noch einen Arm nach oben und hielt sein Team sensationell im Spiel. Kurz vor der Pause ereilte die Germanen dann noch eine Schrecksekunde, nach einem Missverständiss zwischen Hirsch und Klingler prallten die beiden mit dem Kopf zusammen woraufhin Hirsch mit einem Cut auf der Stirn ausgewechselt werden musste.

 

Nach dem Wechsel brauchten die Germanen wieder einige Minuten bis sie im Spiel waren. Dies nutzen die Gäste zu zwei Riesenmöglichkeiten in der 46. und 56. Minute, als Bäßler und Korkmaz allein auf Krüger zuliefen, dieser aber unter Beweis stellte, dass er wieder auf dem Weg zu alter Form ist indem er die 1g1 Situationen für sich entschied. Es dauerte bis zur 60. Minute ehe die Germanen wieder zu einer Möglichkeit kamen. Kapitän Haiber höchstpersönlich legte sich den Ball aus 25m zurecht und nagelte den Ball ans Lattenkreuz. Die Szene gab den Germanen neuen Aufwind und die Gäste liessen nun zunehmend nach, was den Drangphase der Blau-Weissen zusätzlich anheizte. Nach einem ersten Versuch der starken Celiktas (61.), war es Röcker, der nach einem Saygi Eckball die nächste Grosschance hatte, doch der Ball wurde auf der Linie von Lehmann geklärt (75.). Eine Minute später nur steckte Haiber den Ball glänzend auf Felger durch, der dadurch aus 11m frei zum Schuss kam, doch der Ball strich einen Meter rechts am Tor vorbei. Kurz darauf kam dann endlich auch mal eine Flanke aus dem Halbfeld, Schockenhoff zog die Flanke auf den langen Pfosten und fand dort Saygi, dessen Kopfball aber letztlich zu harmlos war um Blattmann zu überwinden. Nach einer weiteren Flanke durch Saygi, die Röcker und Hernandez verpassten, war es dann noch der eingewechselte Seifert, der mit einem satten Schuss aus 10m den Schlusspunkt in der 88. Minute markierte, aber auch diesen parierte Blattmann zur Ecke. Alles in Allem ein glücklicher Punktgewinn für die Gäste, die sich bei ihrem Torhüter bedanken konnten. Den Germanen fehlt es derzeit an der Effizienz vor dem Tor die man braucht um enge Spiele für sich zu entscheiden. Die Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Spiele in den en man allesamt gute Möglichkeiten ausliess die Spiele für sich zu entscheiden und dann noch bestraft wurde.

 

Stimmen zum Spiel:

 

TVN Trainer Adami - „das ist ein Punkt mit dem wir nicht gerechnet haben, um so mehr freuen wir uns. Wir hatten selbst noch 2 Grosschancen das Spiel für uns zu entscheiden aber das wäre wohl auch zuviel des Guten gewesen !“

 

Trainer M.Schmid - „wir sind natürlich enttäuscht, ganz klar. Es fehlt gerade der Killerinstinkt vor dem Tor und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück gegen einen tief stehenden Gegner auch mal in Führung zu gehen, das würde uns mehr Räume geben. Wir werden weiter dafür arbeiten das Blatt zu wenden über kurz oder lang werden wir wieder belohnt werden ! Heute hat Jens Krüger gespielt weil er über Wochen hart an sich gearbeitet hat und Mikosch am Mittwoch im Pokal gegen seinen Ex-Verein spielen wird, dass hatte nichts mit seinem Fehler gegen Ingersheim zu tun !“

 

der SV Germania spielte mit -

J.Krüger – Boch (63. Seifert), Hirsch (45. E.Olgun), Klingler (71. Hernandez), Schockenhoff – Felger, Haiber, Celiktas, T.Krüger, Saygi – Röcker

 

Tore -

Müller 0:1 (10.), Haiber 1:1 (35.) 11m

 

4. Spieltag - FV Ingersheim - SV Germania 3:2 (0:2) am 07.09.2014

NEWS/07.09.2014 - Am Ende waren es läppische 3 Minuten die das Spiel entscheideten. Der SV Germania hat nun am eigenen Leib gespürt wie sich der FC Bayern 1999 in Barcelona gegen Manchester United gefühlt haben muss. Binnen 3 Minuten gab man einen sicher geglaubten Sieg unnötig, unglücklich und überflüssig aus der Hand. Aber wieder einmal mehr gilt die Floskel "so grausam kann der Fussball sein" und selten traf der Satz so zu wie heute. Die Germanen waren über 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft gewesen, verteidigten gut und hatten immer wieder gute Möglichkeiten. Zunächst aber kam der Gastgeber in der 3. Minute zu seiner ersten Chance, die Mikosch aber gut parieren konnte. Direkt im Anschluss konnte sich aber Tobias Krüger über rechts glänzend durchsetzen und auf Röcker zurücklegen, der Goalgetter liess sich nicht lang bitten und beendete seine kleine Durststrecke mit seinem ersten Saisontreffer in der 4. Minute. Mit dem Schock des Rückstands verlierte das Ingersheimer Spiel an Fahrt und die Germanen spielten mit breiter Brust auf und wurden immer sicherer. Gut organisiert und zweikampfstark liessen die Gäste bis auf einen weiteren Schuss in der 9. Minute von Sturm nichts mehr zu. Stattdessen wurde erneut Röcker in der 20. Minute von Torhüter Nieswandt im Ringerstil zu Boden gerissen - Elfmeter. Haiber beendete das 11m Trauma und verwandelte sicher zur 0:2 Führung. Ingersheim war nun völlig verunsichert und brachte keinen Angriff mehr vor das Tor der Germanen. Die Gäste aber waren immer wieder erneut gefährlich, einen schönen Konter über Felger schloss Röcker mit einem Schuss neben das Tor ab (28.) und erneut Röcker war es in der 35. Minute der Nieswandt mit einem satten Distanzschuss prüfte. Kurz vor der Pause kam dann doch noch ein Lebenszeichen der Gastgeber, eine Flanke von Tampete konnte Mikosch vor dem einschussbereiten Sturm klären.

 

Nach dem Wechsel unterlief Mikosch einen Eckball der auf dem Kopf von Kniller landete, dieser konnte aber den Ball nicht drücken, so dass der Ball auf dem Tor landete (47.). Nur eine Minute später hatte dann wieder Röcker die Antwort parat als er einen langen Haiber Pass im Strafraum annahm, Pelipetz aussteigen liess und den Ball aus 8m übers Tor nagelte. In Folge zogen sich die Germanen weit zurück und verwalteten die Führung, liessen aber nun die letzte Konsequenz, die sie in Hälfte eins noch zeigten, vermissen. Dem Gastgeber fehlte es aber an Qualität und an den Mitteln sich gegen die gut organisierte Abwehr Chancen zu erspielen. Einzig durch Standards war der FVI immer wieder gefährlich, so auch in der 51. Minute, als ein Macias Freistoss knapp am langen Pfosten vorbeistrich. In der 65.Minute war es dann ein erneuter Freistoss, der nicht geklärt werden konnte und den Kniller im 2. Versuch über die Linie drückte. Jetzt konnte man meinen die Aufholjagd würde beginnen, doch weit gefehlt, die Germanen schalteten wieder einen Gang hoch und verteidigten die Gastgeber aggressiv gegen den Ball. Aus dieser Spielweise heraus erkämpften sich die Germanen sogar noch weitere hochkarätige Chancen die Schockenhoff (78.) und Haiber (81. Pfostenschuss) aber vergaben. Die Truppe von Kapitän Haiber hatte alles im Griff und man merkte den Ingersheimern an, dass sie zusehends den Glauben verloren das Spiel noch drehen zu können. Seit der 65. Minute, seit dem Anschlusstreffer konnte der FVI keine weitere Chance mehr kreiren, doch dann kam die 87. Minute. Ein weiterer Freistoss aus dem Halbfeld heraus fand Philipp Sturm am 2. Pfosten, dieser bekam jedoch kaum Druck hinter den Ball und brachte den Kopfstoss gerade so aufs lange Eck, Mikosch versuchte den Ball zu fassen, doch irgendwie glitt ihm der Ball durch die Hände ins Tor zum 2:2 Ausgleich, unglaublich bitter. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, erst hatte Ingersheim nach einer weiteren Ecke noch eine Einschussmöglichkeit, die Mikosch glänzend parierte und danach hatten die Germanen noch die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Ein Konter in der 5. Minute der Nachspielzeit, der in Überzahl geführt wurde, endete in einem unnötigen Fehlpass den der FVI seinerseits zu einem Konter zu nutzen wusste und letztlich zum 3:2 Siegtreffer durch Coppola führte.

 

Ein Leckerbissen für die Zuschauer, die ein packendes Derby mit einem dramatischen Ende sahen, dass spannender nicht sein hätte können. Bitter nur für die Germanen, die am Ende des Tages für ihren hohen Aufwand nicht belohnt wurden und nun wieder mit leeren Händen dastehen, nur dieses mal im Gegensatz zu letzter Woche hatten sie sich diese Niederlage nicht verdient.

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch - Schockenhoff (86. G.Olgun), E.Olgun, Hirsch, Boch (90. Klingler) - Felger, Haiber, Celiktas, T.Krüger, Saygi (46. Torres) - Röcker

2. Spieltag - TSV Merklingen - SV Germania 1:2 (0:1) am 24.08.2014

NEWS/25.08.2014 – Nach dem ernüchternen Saisonstart gegen TKSZ Ludwigsburg hat der SV Germania für einen Paukenschlag gesorgt und beim Meisterschaftsfavoriten Merklingen mit 1:2 gewonnen. Ein halbes Jahr nach der bitteren 1:6 Klatsche im März zeigten die Germanen, dass ihr neues Team ein anderes Gesicht hat wie noch in der Rückrunde der Vorsaison. Trainer Schmid hatte für Dietz, der wegen Leistenbeschwerden angeschlagen auf der Bank Platz nahm, Klingler und Seifert die Neuzugänge Saygi, Hirsch und Tobias Krüger gebracht und sein Team auf die starke Offensive des Gastgebers gut eingestellt. Unter dem neuen Trainer Wolfgang Buck spielten die Merklinger aber unverändert ihr System der langen Bälle auf die starke Offensive um Stoßstürmer Bofinger und Nebenmann Hampel. Mit der ersten Gelegenheit gingen aber die Gäste prompt in Führung. Röcker hatte sich gegen 2 Mann behauptet und den Ball gut auf Fellmeth durchgesteckt, dessen Querpass vollendete der mitgelaufene Felger nach 6. Minuten zur Führung. Fussball gespielt wurde kaum, da der Platz extrem langsam war und die Spieler Probleme hatten die Bälle flach an den Mann zu bringen. So wurde überwiegend der lange Ball als probates Mittel gewählt was eher die Merklinger Verteidigung vor Probleme stellte und Norman Röcker zu zwei weiteren Torchancen führte (19./24.). Die erste gute Gelegenheit für die Gastgeber resultierte aus der 29. Minute. Nach einem Freistoss kam Bofinger zu einem Kopfball, den er aber aus 5m neben den Pfosten setzte. Aus dem Spiel heraus liess die überragende Viererkette in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance zu.

 

Dies änderte sich aber kurzzeitig in Hälfte 2 schlagartig, als die Innenverteidiger von einem Pass durch die Mitte überrascht wurden und Bofinger allein vor Mikosch auftauchte. Mikosch behielt aber im 1g1 Duell die Oberhand und konnte den Schuss parieren. Unbeeindruckt von der Szene standen die Germanen weiterhin defensiv sicher und waren nach vorne über Röcker, Krüger und Fellmeth weiter gefährlich. So auch in der 55. Minute als sich Röcker über aussen klasse durchsetzte und den Ball von der Grundlinie auf Krüger zurück legte. Dieser brauchte nur noch den Fuss hinhalten und netzte ein zur 2:0 Führung. Merklingen verstärkte nun seine offensiv Bemühungen, der TSV fand aber kein Mittel um gegen die stabile Defensive durchzukommen. Anders die Germanen die immer wieder einen Angriff nach vorne tragen konnten, so auch in der 70. Minute als Alex Felger fast seinen Doppelschlag perfekt machte, mit seinem Schuss allerdings aus 20m scheiterte. In der Schluss viertelstunde setzte der TSV alles auf eine Karte und spielte hinten Mann gegen Mann. Der erhöhte Druck führte zu einer Vielzahl an Standardsituationen die aber entweder Mikosch (85.) oder das Team klären konnte. Erst in der Nachspielzeit gelang den Merklingern durch Marco Waldherr noch der Anschlusstreffer. Unterm Strich ein hochverdienter Sieg für die Germanen, die sich an diesem Tag defensiv sehr konzentriert und zweikampfstark präsentierten und nach vorne eine Effizienz zeigten die man braucht um Gegner von diesem Kaliber zu schlagen. Der Sieg sollte nun Auftrieb geben für die kommenden Wochen in denen nun die nächsten Favoriten auf den SVG zurollen.

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch - Celiktas (90. Klingler), Hirsch, E.Olgun, Boch - Felger, Haiber - Fellmeth (85.G.Olgun), Saygi (58. Hernandez), T.Krüger - Röcker

 

Tore - Felger 0:1 (6.), T.Krüger 0:2 (55.), Waldherr 1:2 (90.)

1. Spieltag - SV Germania - TKSZ Ludwigsburg 1:1 (0:0) am 17.08.2014

Nach Schlusspfiff war den Spielern und Trainern des SV Germania der Frust und die Enttäuschung anzusehen. 90 Minuten lang verteidigten die aufopferungsvoll kämpfenden TKSZ Spieler ihr Tor mit Mann und Maus und verdienten sich diesen Punkt redlich. Doch der Reihe nach, Schmid hatte offensiv aufgestellt und brachte Röcker und Dietz im Sturm. Tobias Krüger hatte es noch vor dem Spiel versucht, musste aber nach dem Test fürs Spiel passen, für ihn rückte Celiktas ins Team. TKSZ zog sich von Beginn an weit in die eigene Hälfte zurück und überliess den Germanen den Ball und das Spiel. Über Konter versuchten der Gast zum Erfolg zu kommen, was die Germanen aber immer wieder gut zu unterbinden wussten. Im Spiel nach vorne tat sich der Gastgeber aber schwer Lücken zu finden. In den ersten 20. Minuten kam man durch Fellmeth (Distanzschuss 8.), Boch (Lupfer 18.) und Dietz (Lupfer 20.) zu guten Möglichkeiten, konnte diese aber nicht nutzen. In der 29. Minute gelang es TKSZ dann erstmals aus einem Konter eine Chance zu kreiren, Dogan hatte sich im Laufduell gegen Celiktas durchgesetzt und schloss mit einem Schuss ans Aussennetz den Angriff ab. Germania bestimmte aber weiter das Spiel und fand in der 37. Minute eine weitere Lücke, nach einem der wenigen Angriffe über aussen flankte Haiber auf Boch, der den Ball aber um Zentimeter verpasste und so die grosse Möglichkeit ungenutzt liess. Kurz vor Halbzeit hatte dann Dietz nach einem Fellmeth Freistoss noch eine Chance durch einen Kopfball, der aber leider übers Tor flog.

 

Nach dem Wechsel blieb das Bild dasselbe, TKSZ war nur auf Verteidigung bedacht, Germania suchte nach Lösungen. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Erkan Olgun und Daniel Klingler war Zivali frei durch, hämmerte den Ball aber aus 20m übers Tor (52.). Boch (verunglückte Flanke aufs Tor 53.) und Röcker (Distanzschuss knapp neben das Tor 57.) gelang es danach erneut nicht für das erlösende Tor zu sorgen. Und passend zum Spiel war es letztlich ein Eckball der für den ersten Treffer sorgte. TKSZ gelang es mit ihrem ersten Eckball in Führung zu gehen. Die Hereingabe bekamen die Germanen nicht aus dem Strafraum, Smirtic stand richtig und brachte die Gäste in Führung (60.). Doch in Antwort folgte auf dem Fuss, ein Geistesblitz von Kapitän Haiber sorgte für den Ausgleich. Angespielt am Strafraum schlenzte Haiber den Ball ins lange Eck und brachte die Germanen zurück ins Spiel (61.). Danach war wieder Leerlauf angesagt, bis TKSZ in der 74. Minute wieder einen Konter vors Tor tragen konnte, der Schuss von Aktürk aber von Mikosch glänzend pariert wurde. Kurz danach sahen die zahlreichen Zuschauer dann den schönsten Spielzug des Spiels. Eine Passstaffete über Haiber, Röcker und Dietz fand am Ende im Abschluss von Dietz (76.) aus 20m nicht ins Ziel und vefehlte das Tor. Und im Anschluss daran war es erneut Dietz, der im Strafraum einmal zuviel aufzog und sich so um eine bessere Schussposition brachte, sein Schuss mit rechts wurde von Torhüter Yigit aber pariert (80.). In der Nachspielzeit hatte dann Norman Röcker noch die Gelegenheit eine Hereingabe von Felger zu verwerten, doch am heutigen Tag war das Tor wie vernagelt, es sollte nicht sein.


 

 

Der SV Germania spielte mit -

Mikosch – Celiktas (60. Hernandez), Klingler, E.Olgun (53. Hirsch), Seifert – Haiber, Felger, Fellmeth, Boch – Röcker, Dietz

 

Tore – 0:1 Smirtic (60.), 1:1 Haiber (61.)


Saisonende und Tag des Abschieds - Bröckel beendet mit seinem ersten und letzten 5er Pack seine Laufbahn und schiesst Germanen beim 12:0 gegen Renningen auf Platz 6

Germania II am Mittwoch im Relegationsspiel gegen FC Mezopotamya Bietigheim in Besigheim


zog nach seinen 5 Toren noch ein
letztes Mal extra seinen Anzug an -
ein Festtag für unsere Nr. 18
Axel Bröckel

 

Bei Afrikanischer Hitze wollten die Germanen ihren Mitspielern Bröckel und Strigaro (wechselt nach Ingersheim) zum guten Schluss einen Sieg schenken. Zu Beginn dachte man noch das es eine zähe, langweilige Partie werden würde. Es war kein Tempo im Spiel und beide Teams machten auch nicht den Anschein das sie das ändern wollten. In der 5.Minute war es allerdings Fellmeth, der beherzt in den Strafraum marschierte und von einem Renninger umgerissen wurde, den fälligen Elfer überliess man natürlich Axel Bröckel, der seinen ersten Treffer landen konnte. Mit zunehmender Spieldauer merkte man, dass die Renninger nicht mit ihrer besten Elf aufliefen und witterte die Chance das Ergebnis zu erhöhen. So konnte man das Ergebnis in Hälfte eins noch durch die Tore von Strigaro, Bröckel und Felger auf 4:0 erhöhen. Nach der Pause nahmen die Germanen dann richtig Fahrt auf und boten ihren Zuschauern nach Wochen der Magerkost noch einen wahren Torreigen. Angefangen in der 53. Minute durch Strigaro, waren es die Tore von Bröckel (50./69./82.), Fellmeth (53./67.), Seifert (76.) und Felger (81.), die das Ergebnis am Ende auf ein sagenhaftes 12:0 hochschraubten und damit den höchsten Sieg aller Teams der Liga feierten. Ein versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Rückrunde die geprägt war durch enormes Verletzungspech. Hätte man den Verlust einiger Leistungsträger nicht zu verkraften gehabt wäre sicherlich mehr drin gewesen wie Platz 6 am Ende. Der SV Germania bedankt sich bei Axel Bröckel (beendet Laufbahn), Vincenzo Strigaro ( Ingersheim ), Patrick Müller (FV Löchgau II), Patrick Kraut (beendet Laufbahn), Martin Maier (Ziel unbekannt), Marcel Weber (pausiert), Achim Früh (Ziel unbekannt) für 2 tolle und erfolgreiche Jahre, die geholfen haben den SV Germania wieder in der Bezirksliga zu etablieren. Wir wünschen den Spielern alles Gute für Ihre weitere Zukunft.


Germanen verlieren bei Kraut Abschiedsspiel leider mit 1:3 gegen den TV Pflugfelden

 

Zum vorletzten Heimspiel der Saison traten die weiterhin dezimierten Germanen gegen die Gäste aus Pflugfelden an, diese Mal stand sogar Trainer Schmid selbst auf dem Platz und zeigte eine starke Leistung. Man merkte den Mannen um Kapitän Alexander Haiber von Anfang an an dass sie gewillt waren diese Partie zugunsten des letzten Spiels von Patrick Kraut für sich zu entscheiden. Mit aggressiver und lauffreudiger Arbeit waren sie in den ersten 10 Minuten spielbestimmend, kamen aber auch hierbei leider kaum zu zwingenden Torchancen. Danach nahmen zunehmend die Gäste die Partie in die Hand und hatten 2-3 kleine Torchancen, hierbei kam aber auch nichts Gefährliches auf den Kasten von Mikosch. Die erste Chance hatte dann über links der stark aufspielende Kraut, der noch einmal zeigte warum er so gänzlich vermisst wird. Ein langer Ball nahm “Pato“ direkt volley mit links und prüfte zum ersten Mal den Tormann der Gäste. Leider im Gegenzug passierte dann gleich der Führungstreffer für die Pflugfeldener, nach einem Gewurstel durch die Germanenabwehr tauchte der Stürmer frei vor Mikosch auf und konnte ganz einfach zum freistehende Mitspieler ablegen, der nur noch einschieben brauchte. Der Schock saß danach tief und man merkte den Germanen die Verunsicherung an, mehrere Großchancen der Gäste blieben zum Glück ungenutzt. Müller klärte zum Beispiel auf der Linie und E.Olgun warf sich rechtzeitig vor den einschussbereiten Torjäger Karagiannis. Danach war zum Glück Pause für die Germanen.

In der zweiten Halbzeit kamen die Germanen wieder besser zurück und machten wieder gleich zu Beginn Druck. Die erste Chance hatte Patrick Müller nach Freistoß von Haiber, der Kopfball war aber sichere Beute für den Torspieler. Danach war wieder eine Chance für den Germanen Kraut, doch sein Schuß wurde gerade noch abgeblockt. Dann kam es leider fast wie es kommen musste, vorne werden die Chancen nicht genutzt und hinten bekommt man eins, ein Pflugfeldener Spieler setzte sich gut im Strafraum der Germanen durch und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden, zum Strafstoß trat Torjäger Karagiannis an, doch der Schuss wurde glänzend von Marcel Mikosch mit dem Fuß pariert. Mit neuer Euphorie kamen die Germanen dann zum viel umjubelten Ausgleich und wie hätte es schöner sein können traf auch noch Patrick Kraut. Er selbst injizierte den Angriff und leitete den Ball weiter an Pferdelunge Alex Felger, zuvor auch schon 90 min. bei der 2ten im Einsatz, der einen scharfen Ball zu Max Fellmeth auf die Seite spielte und dieser mit einer perfekten flachen Hereingabe Patrick Kraut bediente der nur noch einschieben musste. Der Jubel war danach groß, sowohl Spieler als auch Fans freuten sich über den Torschützen, es war alles angerichtet für einen perfekten Abschied für Pato. Denn keine fünf Minuten später kam es zum traurigen Abschied des Torschützen, bei seiner Auswechselung standen alle Spieler zur Auswechselbank Spalier für ihn und man merkte Pato die schweren Schritte an und er ließ seinen Gefühlen freien Lauf.

Doch dennoch waren trotzdem noch 20 min. zu spielen und die Germanen waren drauf und dran sogar den Sieg perfekt zu machen, ein weiterer schöner Angriff über Felger und Haiber kam zu Fellmeth der aber leider knapp das Tor verfehlte. Pflugfelden bekam dann die zweite Luft und hatte einige Chancen die aber Mikosch oftmals glänzend parierte, leider war auch er dann irgendwann machtlos und so bekam man noch das 1:2 und musste kurz vor Abpfiff nach einem Konter noch das 3 Gegentor hinnehmen, dann waren Feierabend.

Es war nicht der perfekt Abschied für Patrick Kraut aber dennoch war es ein würdiger Abschied für ihn. Die Germanen gehen weiterhin auf dem Zahnfleisch, zeigen aber dennoch am Sonntag guten Fussball. Jetzt folgen noch die letzten zwei Spiele gegen Eltingen und Renningen, hierbei hofft man nochmals auf mindestens 1 Sieg.

27.Spieltag - müder Sommerkick in Eglosheim

Germanen mit glücklichem Punktgewinn gegen schwachen SKV

Inigo Carriere mit dem Treffer - letztes Spiel von Marcel Weber


erzielte seinen 2. Saisontreffer
- David Inigo Carriere -

NEWS/18.05.2014 - Gegen den tabellarisch schwächsten Gegner des Restprogramms wollte der SVG nochmal 3 Punkte holen, was zunächst auch ganz gut aussah. In der ersten Hälfte hatte man den Gegner gut im Griff und kam durch Strigaro und Bröckel zu guten Möglichkeiten. Doch erst ein Standard durch Erkan Olgun, der mit seinem Ball den immer besser in Tritt kommenden David Inigo fand, ging der SVG in Führung. Olgungs Hereingabe köpfte der Spanier gegen Torhüter Grün und im Nachschuss in die Maschen. Kurz darauf folgte noch ein nicht gegebenes Tor von Bröckel, da der Schiri eine Abseitsstellung des Schützen sah. Die Gastgeber hatten nur 2 Torschüsse in Hälfte eins, mehr kam da nicht.

 

Anders wurde es in Hälfte zwei. Nach einer guten Anfangsphase verloren die Germanen völlig ihre Ordnung und schalteten auf Freizeitfussball um, jeder rannte trotz einer Führung nach vorne. Was folgte war ein Konter nach dem anderen, da die Rückwärtsbewegung bei den Temperaturen und der bei vielen bedingt vorhandenen Kraft nicht passte, wurde es ein ums andere Mal richtig brenzlich. Nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau, in der gegnerischen Hälfte war die halbe Abwehr komplett aufgerückt und die Flügel komplett entblösst, ein langer Ball reichte um SKV Stürmer Bosingwa auf die Reise zu schicken, dieser nahm das Geschenk an und markierte den verdienten Ausgleich. Kurz darauf hatte Erkan Olgun Glück als er einen langen Ball unterschätzte und die Hand zu Hilfe nahm um eine Torchance zu verhindern, doch der Schiri gab zum Glück nur Gelb. Am Ende hatte erneut Bosingwa die Möglichkeit das Spiel für den SKV zu entscheiden, doch er scheiterte am Pfosten. Auf der Gegenseite hatte noch der eingewechselte Mikosch !, ja, Mikosch, sie lesen richtig, die Möglichkeit das Spiel für die Germanen zu gewinnen, doch sein Schuss parierte Grün.

 

Letztlich wäre ein Sieg heute, trotz des Fehlens von 8 Spielern (Haiber, Röcker, Autenrieth, Maier, Kraut, Celiktas, Früh, Torres) möglich gewesen, hätte man nach der Führung cleverer gespielt und besser verteidigt. So musste man sich gegen biedere Gastgeber mit einem Remis begnügen und sehnt sich dem Saisonende entgegen.

20. Spieltag - GSV Pleidelsheim - SV Germania (1:1) 2:2 am 23.03.2014

Nach den letzten 2 Partien der Germanen hatte man Schlimmes für das Auswärtsspiel in Pleidelsheim erwartet. Eine weitere Klatsche wäre wohl für viele nicht überraschend gewesen. Trotz des Fehlens von 7 Spielern (Seifert, Kraut, Inigo, Torres, Autenrieth, Strigaro, Kowalski) bewiesen die Germanen heute Moral und lieferte dem Meisterschaftsfavoriten aus Pleidelsheim einen harten Kampf. Mit der wohl besten kämpferischen Leistung der Saison gelang es dem Aufsteiger sogar fast einen Dreier einzufahren, dabei ging es gleich mal schlecht los für das Team um Kapitän Maier. Von Beginn an machte der GSV Tempo und die Germanen brauchten wieder bis sie ins Spiel bzw. in die Zweikämpfe fanden. Bereits nach 5. Minuten hatte Montesano die erste Schusschance für die Gastgeber, doch sein Ball landete am Aussennetz. Kurze Zeit später dann bereits die verdiente Führung für den GSV. Nach einem schlampigen Rückpass hatte Torhüter Linder Probleme den Ball gleich unter Kontrolle zu bringen und konnte den Ball dann nur flach zentral wegschlagen. Da sich die Aktion am Rande des Strafraums abspielte war das Tor leer was Heusel prompt zu nutzen wusste und den Ball aus 35m direkt verwandelte (8.). Danach fingen sich die Germanen schnell und bissen sich in die Partie. Dem GSV wurde in der kompletten ersten Hälfte keine einzige Chance mehr gewährt und man kam selber zu guten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Erkan Olgun in der 28. Minute zum Ausgleich. Nach einem Freistoss von Maier konnte er dessen Vorlage aus 6m ins kurze Eck zum Ausgleich verwerten. In der 36. hätte Bröckel bereits erhöhen können, doch der Routinier schloss an alter Wirkungsstätte zu überhastet ab und hob den Ball übers lange Eck. Germanias stärkste Phase war vor der Pause als Achim Früh als erstes einen Ball aus 10m abfeuerte, den Krüger aber gut parierte und danach von Vural auf dem Weg zum Tor gefoult wurde, eine klare Notbremse. Schiedsrichter Marco Gegner entschied aber zum Unverständniss der Germanen auf Gelb. Überhaupt zog Gegner wegen jeder Kleinigkeit Gelb, so dass am Ende 8 ! Gelbe Karten und 2 Gelb-Rote Karten zu Buche standen. Der Unparteiische liess oft Fingerspitzenfühl vermissen und klare Entscheidungen wo sie nötig gewesen wären. So ging es mit dem 1:1 in die Pause. 

 

Nach dem Wechsel hatte der Pleidelsheims Hirsch nach einem Schick Freistoss eine gute Schussmöglichkeit, doch sein Ball flog knapp übers Tor (48.).  Es folgte die Gelb-Rote Karte für Alex Haiber, der rüde gefoult worden war und dies auch dem Schiedsrichter so mitteilte. Diesem gefiel die Art und Weise nicht wie sich im Haiber gegenüber ausdrückte und verwies ihn des Feldes (55.). In Unterzahl war der SVG aber weiter gut im Spiel und immer wieder über seine offensiven Früh und Röcker gefährlich. Beide waren ständige Unruheherde und konnten sich in der 66. Minute die Chance des Spiels erspielen. Röcker hatte sich im Laufduell gegen Vivenzio durchgesetzt und legte im Strafraum quer auf Früh, der mitgelaufen war. Früh nahm den Ball aus 7m direkt halbhoch aufs kurze Eck, doch Krüger parierte mit einer Glanzparade und hielt den GSV im Spiel. 10 Minuten später zeigte dann Norman Röcker warum er gerade so gut in Form ist, der Sturmtank tanzte im gegnerischen Strafraum 5 ! Mann aus und wurde dann von Schick gefoult. Für dieses Foul sah Schick ebenfalls Gelb-Rot. Den fälligen Elfmeter verwandelte Fellmeth sicher (76.). Wer dachte der SVG hätte nun die 3 Punkte sicher, sah sich getäuscht. Man hatte den Anschein die Germanen schalteten mit der Führung im Rücken einen Gang runter, so dass der GSV wieder mehr ins Spiel kam und nun gefährlicher wurde wie noch in Überzahl. Vor allem Lauritsen über die rechte Seite sorgte immer wieder für gefährliche Momente. So auch in der 82. Minute, als er nach einem langen Seitenwechsel einen Ball nach innen spielen konnte und am Strafraum Glietti "glockenfrei" stand und zum Ausgleich einschoss. Mit dem Ausgleich waren die Germanen auch gleich wieder da und gestalteten das Spiel wieder offener, man hatte das Gefühl jeder suchte jetzt die Entscheidung. Weber hatte nach einem Freistoss von Maier noch die Riesenmöglichkeit aus 4m einzuköpfen, erwischte den Ball aber nicht richtig. Und auf der Gegenseite hatte der SVG Glück, das Glietti in der Nachspielzeit einen Konter über Mercante aus 5m nicht verwerten konnte. Alles in Allem ein hochverdienter Punkt, der aufgrund der Leistung sogar als zu mager angesehen werden darf. Die in den vergangenen Spielen anfällige Abwehrkette zeigte sich heute herrausragend, Müller, E.Olgun, Weber und Celiktas gewannen fast alle Zweikämpfe und liessen kaum Chancen zu. Auf den Aussen ackerten unermüdlich Fellmeth und Früh über 90. Minuten und im Mittelfeld lieferten sich Haiber, Maier und Felger einen Schlagabtausch mit Völlm, Heusel und Glietti. Röcker sorgte für die Alleinunterhaltung im Sturm als der emsige Bröckel taktisch bedingt vom Feld musste. Zusammen gefasst war es heute eine starke Teamleistung mit der man sich für die vergangenen beiden Auftritte rehabilitieren konnte. 

 

der SV Germania spielte mit - 

Linder - Celiktas, Weber, E.Olgun, Müller - Haiber, Maier, Fellmeth, Früh (90.G.Olgun) - Bröckel (56. Felger), Röcker

 

Tore - 0:1 Heusel (8.), 1:1 E.Olgun (28.), 1:2 Fellmeth (76.), 2:2 Glietti (82.)

 

 

17. Spieltag - SV Germania - SV Illingen (2:2) 3:2 am 08.12.2013

Nachdem der SVI zuletzt im September gewonnen hatte und die letzten Spiele gegen die direkte Konkurrenz teilweise deftig auf die Mütze bekommen hatte, konnte man erwarten das die junge Truppe aus dem Enzkreis nicht gerade mit breiter Brust auflaufen würde. Doch weit gefehlt, unter dem neuen Trainer Marcelinho traten die Gäste von Beginn an couragiert auf und versuchten im vierten Versuch in den letzten 18 Monaten die Germanen zu bezwingen. Diesen Mut hätte Torjäger Norman Röcker bereits in der zweiten Minute im Keim ersticken können, hätte er seinen Kopfball aus 5m im Tor versenkt. So blieben die Gäste im Spiel und kamen seinerseits zu ersten Möglichkeiten, die erste Grosschance durch Arena wurde von Torhüter Linder in der 12. Minute vereitelt. Doch der darauf folgende Eckball führte zur Führung durch die Gäste, der halbhoch getretene Ball flog durch den 5m Raum und wurde am langen Pfosten durch den starken Schöbinger zur Führung vollstreckt. Wer dachte die Germanen liessen sich davon beeindrucken wurde sofort eines besseren belehrt, der seit Wochen stark aufspielende Weber war es, der trotz seines fehlens im Training aufgrund einer geschäftlichen Weihnachtsfeier, gedankenschnell einen Maier Freistoss mit seinem Fuss verlängerte und somit bereits 3 Minuten später (15.) die Führung der Gäste egalisierte. Die Germanen bestimmten jetzt die Partie, die Gäste attackierten früh und wollten durch Ballgewinne im Mittefeld durch Konter zum Erfolg kommen. Diese Gelegenheit bekamen sie in dieser Phase aber kaum, da die Germanen jetzt voll im Spiel waren, wenig Fehler machten und so keine Gelegenheiten zuliessen. Bei Illingen fehlte die Kreativität im Spiel nach vorne, es waren die typischen Illinger Elemente im Spiel, Kampf und Einsatz, doch aus Ballgewinnen dann Kapital zu schlagen, durch eine Einzelaktion oder einen überraschenden Pass, dass fehlte den Gästen völlig, so dass die Bälle, wenn sie gewonnen waren meist auch schnell wieder weg waren. Und bei den Germanen ist es ja derzeit so, kein Spiel ohne das obligatorische "Röcker-Tor", so auch dieses mal wieder. Nach einer schönen Fellmeth Flanke setzte sich der Sturmtank gegen seinen Manndecker Schöbinger im Strafraum durch und vollstreckte aus 10m flach ins Eck zur 2:1 Führung (25.). Kurz darauf hatte Routinier Bröckel seine beste Szene, als er aus 15m an Rommel scheiterte. In der 30. Minute zeigte dann Illingens Bester Häfner seine ganze Klasse. Nach einem Konter setzte er sich gegen Weber durch, umkurvte E.Olgun, dann Linder und behielt dann vor dem Tor Ruhe und schob locker an Müller und G.Olgun vorbei ins Tor. So ging es mit dem 2:2 in die Pause. 

 

 

In der zweiten Halbzeit war dann Illingen die spielbestimmende Mannschaft, die Germanen verrannten sich immer wieder in Einzelaktionen, der Spielaufbau war ungenau und zu langsam und auch die enge Manndeckung fehlte. Die Gäste kamen immer wieder gefährlich vors Tor, vor allem Häfner injizierte viele Chancen, wie schon erwähnt hatten die Germanen Glück dass sie nicht in Rückstand gerieten. Doch dann hatten sie noch Grund zum Jubeln, nach einem schönen Konter bekam Maier den Ball im 16er und legte mit der Annahme den Ball am Gegenspieler vorbei und wurde dann regelwidrig von den Füßen geholt – Elfmeter. Die Nummer 7, Max Fellmeth, nahm sich den Ball und verwandelt souverän im linken unteren Eck. Die Illinger waren danach geschockt und versuchten noch mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, die meisten Angriffe verpufften dann aber kurz vor dem Abschluss. Auch die Germanen hätten den Sack noch früher zu machen können, E.Olgun köpfte nach einer Ecke knapp über das Tor und Röcker schob den Ball zu locker ins fast leere Tore, der Ball wurde vom Illinger Abwehrspieler gerade noch von der Linie gekratzt. Danach war Schluss und der Sieg perfekt. 

 

Stimmen zum Spiel:
Martin Maier : „wir waren heut schon mit dem Kopf in der verdienten Winterpause, ich bin froh dass wir das Spiel glücklicherweise gewonnen haben, danke an alle die mir zum Geburtstag gratuliert haben, jetzt genieß ich meinen Honey Moon in New York! Im neuen Jahr greifen wir dann richtig an“

Max Fellmeth: „zum Glück ist das heute gut gegangen, wir waren abnormal schlecht, vor allem in der zweiten Halbzeit, wir hätten die Angriffe der Illinger früher und härter unterbinden sollen, das war heut oft nur Begleitservice – naja, 3 Punkte sind 3 Punkte! Auch freut mich, dass Weber nicht wieder Rot gesehen hat.  Der Richtige hat ja auch dieses Mal den Elfmeter geschossen “

 

der SV Germania spielte mit:
Linder – Celiktas, E.Olgun , Weber, P.Müller – Felger, Haiber, Fellmeth (75.Torres), Maier (85.G.Olgun) – Röcker, Bröckel (60.Strigaro)


Tore: 0:1 Schöbinger (13.) , 1:1 Weber , 2:1 Röcker (20.) , 2:2 Häfner (42.) , 3:2 Fellmeth (74.)

 

Bericht - Mike Murdock/A.Draxler

16. Spieltag - TKSZ Ludwigsburg - SV Germania (0:1) 0:1 am 01.12.2013

Mit einer überzeugenden kämpferischen Leistung hat der SV Germania die schwierige Auswärtshürde in Ludwigsburg genommen. Über 90 Minuten waren die Bietigheimer die spielerisch deutlich bessere Mannschaft und kamen durch den Treffer von Norman Röcker in der 25. Minute zu verdienten 3 Punkten. Die Gastgeber hatten während der gesamten 90 Minuten nur eine einzige Grosschance die durch den souveränen Mikosch entschärft wurde. Bemerkenswert auch, dass trotz der Ausfälle von Strigaro und Felger sowie die gelb-roten Karten von Erkan Olgun und Weber die Germanen sich nicht beirren liessen und durch eine starke kämpferische Leistung die 3 Punkte mit nach Hause nahmen. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

PatMü: " das war ein richtiges Schweinespiel, wichtig das wir gewonnen haben. Das Ding nach der Halbzeit muss ich natürlich machen, ich wusste nicht ob ich lupfen oder abziehen soll, dann kam so ein erbärmliches Mittelding raus (lacht sich schlapp) !"

 

Achim Früh: " was soll ich sagen, ich red nicht gern. Die Zerrung hab ich jetzt seit Mallorca, mal tuts weh, mal nicht......ok.....mehr möcht ich nicht sagen !"

 

der SV Germania spielte mit: 

Mikosch - G.Olgun, E.Olgun, M.Weber, P.Müller - Haiber, Celiktas, Fellmeth, Früh (46. Bröckel) - Maier, Röcker

 

Tore: Röcker 0:1 (25.)

 

bes. Vorkommnisse: gelb-rote Karte für E.Olgun (42.) und M.Weber (89.)


15. Spieltag - Spvgg Renningen - SV Germania 0:3 (0:2) am 23.11.2013

Die seit Wochen anhaltenden Hiobsbotschaften nahmen für Trainer Schmid auch am Samstag gegen Renningen kein Ende. Nachdem sich die Situation durch die Rückkehr von Fellmeth und Gökler Olgun scheinbar zu entspannen schien, sagte kurzfristig Maier und Früh ab. Dazu ging noch Abwehrchef E.Olgun angeschlagen in die Partie und musste bereits nach 15 Minuten durch Patrick Müller ersetzt werden. Die Gastgeber begannen wie erwartet auf dem knochenharten Kunstrasen engagiert und entschlossen. Die Germanen taten sich schwer auf dem ungewohnten Geläuf und fabrizierten viele Ballverluste durch Abspielfehler. Die Folge waren in den ersten 20 Minuten drei Hochkarätige Chancen durch die Renninger, die aber entweder kläglich vergeben oder vom aufmerksamen Linder entschärft wurden. Mit der ersten Tormöglichkeit für die Gäste zeigte dann Norman Röcker warum er derzeit einen Lauf hat. Bei Strigaros Eckball stand er am langen Pfosten dort wo man stehen muss und bugsierte den Ball zur unverdienten Führung über die Linie. Danach waren die Germanen im Spiel und Renningen ein wenig konsterniert. Kurz darauf folgte eine weiter Grosschance durch Routinier Bröckel, der eine Flanke des emsigen Strigaro aus 10m volley knapp neben das Tor setzte. Und kurz vor Halbzeit dann sorgte erneut Röcker für die Vorentscheidung, als er in der 39. Minute mit dem ganzen Selbstvertrauen von 10 Toren in 5 Spielen, vor dem Tor den Ball mit einem „Chip“ über den Torwart hob und zum 2:0 vollendete.

 

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt, die Germanen liessen über die kompletten 45. Minuten nicht eine ernsthafte Torchance zu, vor allem die Abwehrreihe um Weber, Müller, Seifert und Celiktas standen defensiv sehr stabil und fingen fast jeden Angriff ab. Selbst konnten die Germanen offensiv noch eine Szene über Felger kreiren, der auf Haiber ablegte und dessen Schuss von Torhüter Hasanbajic stark pariert wurde (50.). Das Spiel endgültig entschied dann wieder das Tandem Röcker/Strigaro, nachdem sich Röcker im Strafraum durchgesetzt hatte und auf Strigaro quer legte, dieser liess dann noch den Torhüter „aussteigen“ und lochte zum 3:0 ein.  Am Ende gab es dann noch eine Rudelbildung, nachdem Celiktas und Kilian aneinander geraten waren, hier wurde von Renninger Seite eine Tätlichkeit gesehen, nachdem zuvor in zahlreichen Aktionen die Renninger selbst immer wieder überhart mit Ellenbogen und Tritten eingestiegen waren, von demher erst mal vor der eigenen Haustüre kehren. Am Ende siegten die Germanen letztlich verdient, nachdem sie die anfängliche Druckphase der Gastgeber schadlos mit Glück überstanden, danach gut verteidigten und überaus effizient ihre Chancen nutzten.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Axel Bröckel: „es war das erwartet ekelhafte Spiel auf widerlichem Platz und unangenehmen Gegner. Norm hat den Unterschied heute ausgemacht, er hat einfach einen Lauf gerade !“

 

Gökan Olgun: „nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit standen wir dann besser und konzentrierter. Meiner meiner Leistung bin ich nicht zufrieden aber dafür rockte wieder Röcker (lacht in seinen Bart hinein)!“

 

der SV Germania spielte mit:

Linder – Seifert, E.Olgun (16. P.Müller), Weber, Celiktas – Felger, Haiber, G.Olgun (61. Fellmeth), Strigaro – Röcker, Bröckel

 

Tore: 1:0/2:0 Röcker (23./39.), 3:0 Strigaro (61.)


14. Spieltag - SV Germania - TSV Eltingen II 7:1 (3:0) am 16.11.2013

Im letzten Heimspiel der Vorrunde hatte der SV Germania den TSV Eltingen II zu Gast. Aus der Aufstiegsmannschaft die 2011 mit dem damaligen Trainer Irsen „Lato“ Latifovic in die Landesliga aufgestiegen war, spielten Dominic Schilling, Sven Gritsch, Patriz Dürr und das mittlerweile in die Jahre gekommene „enfant terrible“ Steffen Gärttner mit.  Trainer Schäffer versuchte sein Team mit Kontern zum Erfolg kommen zu lassen, bereits nach 5. Minuten schien das auch fast zu klappen, als sich eine Flanke von Kapitän Jakob knapp übers Tor setzte. Kurz darauf die nächste Möglichkeit, einen Freistoss von Schuster erwischte Gärttner 7m vor dem Tor, sein Kopfball landete aber direkt in Mikoschs Armen. Danach fanden die Gastgeber zusehends zu ihrem Spiel und wurden immer stärker. Die Gäste wurden in deren Hälfte eingeschnürt und quasi mit „Powerplay“ regelrecht eingekesselt. Der Druck führte folgerichtig zu zahlreichen Chancen die Röcker (15./21.), Früh (16./22.) und Felger (28.) aber nicht nutzen konnte. Erst Hüne Weber knackte das Bollwerk  (29.) als er im Stile von Jerome Boateng den Ball nach einem Eckball volley in den Winkel „schweisste“. Die Gäste, nun wachgerüttelt durch den Rückstand, versuchten nun wieder ins Spiel zu finden und investierten nun wieder mehr. Zu Chancen aus dem Spiel führte das aber nicht, nur in der 36. Minute musst Alex Haiber auf der Linie klären als Schilling nach einem Eckball frei zum Kopfball kam. Kurz vor der Halbzeit zeigte dann Norman Röcker warum er gerade einen Lauf hat, 30m vor dem Tor angespielt liess er zwei Gegner stehen und zog aus 20m zentral vor dem Tor ab, Torhüter Kilic musste den Ball zum 2:0 passieren lassen. Und nur 3 Minuten später die Vorentscheidung, als sich Strigaro den Ball nach Verlust zurück erkämpfte, mit Röcker einen Doppelpass spielte und ebenso aus 20m zum Schuss kam – 3:0.

 

Nach dem Wechsel dann hatten die Gäste nochmals frischen Mut geschöpft und wollten den Ausgleich erzielen, doch Mikosch war auf dem Posten und parierte den Ball (47.). Das wars aber dann auch schon von den Leonbergern. Die Partie war nun fest im Griff des „Germanen Ensembles“, dass sich nun angetrieben durch den starken Martin Maier zu Höchstleistungen aufschwang. Die Angriffe rollten nun nahezu im Minutentakt auf das Tor der Gäste. Es begann in der 50. Minute als Bröckel nach Ablage von Röcker übers Tor schoss, ging weiter mit Seifert der nach Hereingabe von Maier an Kilic scheiterte und gipfelte in der 58. Minute als Maier seine ganze Klasse aufblitzen liess, 3 ! Mann umkurvte und den Ball vor dem Tor auf Röcker quer legte der nur noch einzuschieben brauchte. Und weils so schön war, dachten sich die beiden, „das machen wir nochmal so“ - 60. Minute wieder Maier bis zur Grundlinie, wieder quer, wieder Röcker – BAMM – 5:0. Danach kurze Verschnaufpause bis zur 66. als Maier einen Freistoss aufs Tor zirkelte, aber Kilic den Ball zur Ecke lenkte. Nach einer weiteren guten Möglichkeit von Strigaro (71.) war es dann doch nochmal der Gast, der ein Lebenszeichen sendete als Lukas Schramm Torhüter Mikosch mit einem Schuss ins kurze Eck überraschte und zum Anschlusstreffer einnetzte. Nach weiteren Möglichkeiten für die Germanen durch Müller, Felger und Maier war es dann Röcker (85.) mit seinem vierten ! Treffer und Bröckel (90.) die den Endstand zum hochverdienten 7:1 herstellten.

 

Stimmen zum Spiel:

Achim Früh zu seiner Auswechslung zur Halbzeit: „ich habe seit Mallorca (Juni) immer wieder Schmerzen im Oberschenkel, ich habe es heute wieder gemerkt und musste deswegen leider raus !“

 

Tansel Celiktas: „ das war ein geiles Spiel, das Gegentor ist ärgerlich aber wir waren heute gut unterwegs und haben gezeigt was wir drauf haben, jetzt müssen wir nachlegen !“

 

Eltingens Kapitän Stefan Jakob: „ Unverständlich das Germania so wenig Punkte hat, dass war heute der beste Gegner gegen den wir bislang gespielt haben, wir hatten zu keiner Zeit des Spiels eine Chance !“

 

der SV Germania spielte mit: Mikosch – Celiktas (61. Müller), Weber, E.Olgun, Seifert – Haiber, Felger, Strigaro, Früh (46. Bröckel) – Maier, Röcker

 

Tore: Weber 1:0 (29.), Strigaro 3:0 (43.),Röcker  2:0, 4:0, 5:0 6:1 (40./59./58./85.), Bröckel 7:1 (90.), Schramm 5:1 (74.)


13. Spieltag - TV Pflugfelden - SV Germania 5:3 (2:1) am 10.11.2013

Am Ende gab es leider kein "Happy End" für die aufopferungsvoll kämpfenden Germanen, die sich mit ihrer dezimierten Truppe (Kraut, Autenrieth, Seifert, G.Olgun, Inigo, Torres, Bröckel, Fellmeth, Kowalski, Riedel fehlten ) mit letzter Kraft gegen die Niederlage stemmten. Die Germanen hatten zunächst Probleme sich auf dem ungewohnten Geläuf zurecht zu finden, der TVP verteidigte sehr hoch und stellte die Germanen bereits an der Mittellinie um selbst schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinn zu setzen. Dieses Konzept fruchtete in der 6. Minute als ein Pass über die rechte Seite der Germanen Abwehr in den Strafraum rollte und Torhüter Linder ein Schritt zu spät am Ball war und Karagianis von den Beinen holte ( Linder: "ich erwische ihn!"). Den fälligen Elfer verwandelte der Grieche selbst zur frühen Führung. Danach kamen die Germanen langsam ins Spiel und zu ersten Möglichkeiten. Einen Freistoss von Strigaro von halblinks verpasste Röcker nur knapp, so dass der Ball an Freund und Feind knapp am Pfosten vorbeistrich (12.). Kurz darauf hatte Youngster Achim Früh nach feinem Zuspiel von Haiber in die Tiefe die Möglichkeit auszugleichen, doch Torhüter Gerrit Heß blieb Sieger im Duell mit Früh und parierte seinen Schuss (18.).  Die Germanen merkten nun das hier was geht und blieben weiterhin spielbestimmend während Pflugfelden weiter versuchte Konter zu setzen. Nach einem langen Ball über die Germanen Abwehr hinweg lief erneut Karagianis auf Linder zu, sein Schuss konnte aber vom SVG Torhüter glänzend zur Ecke pariert werden. Die darauffolgende Ecke von Pflugfelden wurde dann in den Rückraum auf Fatih Durmus zurück gelegt und sein Schuss aus 30m flog durch zahlreiche Füsse und Torhüter Linder vorbei, zentral ins Tor zum 2:0 (27.). Das Spiel wurde nun härter und ruppiger, der junge Schiedsrichter Felix Seybold verlor nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Unverhältnismäßig zeigte er gelbe Karten wo keine notwendig waren und nach überhartem einsteigen oder absichtlichem Handspiel liess er den Karton stecken. So geschehen in der 40. Minute als er ein absichtliches Handspiel von Pflugfeldens Kalan abpfiff, ihm schon die gelbe Karte zeigen wollte, er sich dann zwischenzeitlich um einen am Boden liegenden Spieler kümmerte und dann weiterspielen lassen wollte. Enzo Strigaro beschwerte sich bei Seybold, dass er das Handspiel nicht ahnden wollte und kassierte dafür selber Gelb, in der Enttäuschung echauffierte sich Strigaro und wurde daraufhin des Feldes mit Gelb-Rot verwiesen (41.), Strigaro zur Aktion:"habe ich noch nie erlebt, ich habe nur zu ihm nach meiner gelben Karte gesagt "was ist das hier ?" und sehe Gelb-Rot !" Mit dem darauffolgenden Freistoss aus dem nicht geahndeten Handspiel erzielte Norman Röcker seinen 9. Saisontreffer, ein typischer Röcker, einen hohen Ball in den Strafraum wuchtete "die Kante" in gewohnter Manier zum Anschlusstreffer ein. Dann war Halbzeit.

 

Nach dem Wechsel beordete Schmid Maier auf links und liess Röcker allein im Sturmzentrum auf Anspiele warten. Mit frischen Mut gingen die Gäste die zweite Hälfte an und wollten nochmal das Ruder rumreissen mit dem Rückenwind des Anschlusstreffers. Trotz Unterzahl kontrollierte Germania weiter die Partie und versuchte durch die tief stehenden Abwehrreihen des Gastgebers durchzukommen. Einen ersten Versuch machte Martin Maier, der sich in der 51. Minute gut durchsetzen konnte und einen Schuss Richtung Tor abgab. Kurz darauf aber ein weiterer Nackenschlag für die Gäste, nach einem Konter spielte der eingewechselte Capella einen Querpass am Strafraum auf Karagianis, dessen Schuss wurde aber vom herauseilenden Linder pariert, nach dem Schuss prallten beide zusammen und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoss, eine sehr strittige Entscheidung, kam doch Karagianis zum Abschluss bevor ihn Linder am Fuss traf. Letzlich egal, Karagianis liess sich auch diesen Elfer nicht nehmen und verwandelte zum 3:1 (55.). Hatte der Gastgeber in knapp einer Stunde nur 2x aufs Tor geschossen und führte nun mit 3:1, es war verrückt. Wer dachte das Spiel wäre nun gelaufen sah sich getäuscht, mit Wut im Bauch gingen die Germanen nun mit einer "jetzt erst Recht" Mentalität zur Werke und drängte den TVP in Unterzahl in die eigene Hälfte. Nach einem genialen Zuspiel des jetzt wie aufgedrehten Achim Früh vollstreckte Röcker zum 3:2 Anschluss (61.).  Nur eine Minute später konnte man Früh wieder mal nur mit einem Foul stoppen. Den fälligen Freistoss zog Haiber erneut in den Strafraum, wo Röcker seinen Dreierpack vollends schnürte und nach Müller Vorarbeit zum umjubelten Ausgleich einschob. Der SVG wollte jetzt alles und drückte auf die Führung, nach einem klasse Ballgewinn von Haiber in der gegnerischen Hälfte steckte er den Ball auf Früh durch, doch anstatt den Ball selbst ins Tor zu schieben legte er quer auf den mitgelaufenen Röcker, doch der Ball war zu ungenau, so dass diese Grosschance ungenutzt blieb (68.). Danach musste der SVG dem hohen Aufwand Tribut zollen, die Spielanteile gingen nun mehr und mehr an den TVP über der nun die Kontrolle erstmals übernahm. Die frischen Spieler von der Bank brachten nun nochmal Tempo ins Spiel der Gastgeber, der SVG konnte nun nur noch reagieren. Einen Angriff über links konnte der eingewechselte Bozkurt aus dem Getümmel heraus  aus 10m gegen 3 ! Germanen Abwehrspieler verwerten (75.). Die Vorentscheidung war gefallen, die Germanen versuchten zwar nochmal zu antworten, aber es war kein "Sprit mehr im Tank". Das letztliche 5:3 durch Capella war nicht mehr entscheidend. Eine bittere und unnötige Niederlage, hatte der TVP doch die ersten 70. Minuten kaum Torchancen aus dem Spiel, ein überforderter Schiedsrichter und teils halt- und vermeidbare Gegentor waren an dem Tag aber ausschlaggebend für die Niederlage. Drei Tore Auswärts müssen normalerweise reichen um zu gewinnen. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Norman Röcker:" Ja, sehr, sehr schade, dass wir nicht für den hohen Aufwand belohnt worden sind. Wir können trotz der Niederlage stolz auf uns sein, wir waren phasenweise sogar mit 10 Mann das bessere Team. Klar bin ich zufrieden das ich die Hütten gemacht habe, ich fühle mich gerade richtig gut und fit, dennoch wäre mir ein Sieg heute lieber gewesen !"

 

Marcel Autenrieth:"Kompliment ans Team, wir haben mit 10 Mann Moral bewiesen und uns zurück gekämpft. Zur Schiri Leistung sage ich heute besser nichts !"

 

Tobi Linder:" Ich hatte heute einfach einen gebrauchten Tag !" (verzieht finster die Miene)

 

der SV Germania spielte mit (denen wo noch da waren)-

Linder - Celiktas, Müller, Weber, E.Olgun - Felger, Haiber, Strigaro, Früh - Maier, Röcker


12. Spieltag - SV Germania - SKV Eglosheim 2:0 (1:0) am 03.11.2013

Mit einer über 90 Minuten konzentrierten, engagierten und vor allem überzeugenden Leistung hat der SV Germania die Weichen wieder Richtung oberes Tabellendrittel gestellt. Die bisher als „Wundertüte“ bekannten Gäste aus Eglosheim wurden mit einem schmeichelhaften 2:0 nach Hause geschickt. Die Hausherren waren gewarnt, hatte der Gast aus Ludwigsburg doch bereits die Favoriten aus Ingersheim und Pleidelsheim bezwungen. Bis auf die 11:0 Niederlage gegen Merklingen überzeugte der SKV fast in jedem Spiel mit einer starken kämpferischen, defensiven Leistung. Die Marschrichtung der Germanen wurde aber von Anfang an klar, man spielte klar auf Sieg und ging hohes Tempo.

 

Bereits nach 11. Minuten erspielten sich die Hausherren durch Achim Früh die erste grosse Möglichkeit, der Youngster war über rechts durchgebrochen und kam im Strafraum aus 10m zum Schuss, doch Schlussmann Steffen Grün war auf dem Posten und verhinderte einen frühen Rückstand. Eglosheim stand geschlossen und tief in der eigenen Hälfte, bei Ballgewinn fehlten den Gästen die kreativen Momente und die Laufarbeit um sich dem grossen Druck der Gastgeber zu entziehen um Angriffe nach vorne zu spielen. So endete jeder versuchte Angriff postwendend wieder beim SVG, der diesen Druck auch in eine Führung umsetzen konnte. Nach einem Angriff über rechts flankte Maier den Ball in die Mitte, dort nahm Röcker den Ball unter Gegnerdruck geschickt an und vollendete den Ball aus 6m im Kasten zur verdienten Führung.

 

Germania liess nicht nach und machte weiter Druck, die gesamte Mannschaft arbeitete läuferisch gut und liess den Gegner nicht zur Ruhe kommen, immer wieder wurde der Ball schnell zurück erobert, so dass bis auf einen Schuss von Miceli in der 27. Minute der SKV keinen weiteren Angriff aufs Tor des SVG in Hälfte eins zustande bekam . Bis zur Pause hatten Maier (28.), Früh (30.), Felger (32.), Strigaro (24.) und Röcker (38.) noch weiter gute Möglichkeiten die Führung zu erhöhen, doch entweder scheiterte man am starken Gästetorhüter oder an der eigenen Zielgenauigkeit.

 

Nach der Pause ging es dann im selben Takt weiter, hinten stand die Abwehr um die starken Celiktas und Weber felsenfest, im Mittelfeld zeigte Alexander Haiber seine beste Leistung seit seiner Verletzungspause und trieb seine Vorderleute immer wieder an. Mit seinem Nebenmann Alex Felger gewann er zahlreiche Zweikämpfe und erstickte eine Vielzahl an versuchten Angriffen der Gäste bereits im Keim. Die Vorentscheidung fiel dann in der 62. Minute, Achim Früh wurde von Haiber auf die Reise geschickt, seine Hereingabe wollte Strigaro aus 6m direkt vollenden, er traf aber den Ball nicht richtig, im Nachsetzen legte er den Ball auf Röcker zurück der überlegt aus 12m zum 2:0 einschob.

 

In Folge hatte der SVG noch weitere zahlreiche Möglichkeiten, die besten davon Röcker (72.) und Früh (81), die jeweils allein auf Grün zuliefen, aber der Keeper beide 1:1 Situationen für sich entscheiden konnte. Die Gäste hatten bis auf einen Distanzschuss in der 86. Minute nichts mehr zu bieten und stellten unter Beweis warum sie in 11 Spielen erst 7 Tor erzielt haben. Mit dieser engagierten Vorstellung haben die Germanen gezeigt das sie zu den besseren Teams in der Liga gehören, wenn Einsatz und Laufarbeit stimmen ist das Team in der Lage eine gute Rolle in der Liga zu spielen. Ziel muss es sein diese Darbietung in den kommenden Wochen zu wiederholen um so viele Punkte wie möglich noch zu holen.

 

Stimmen der Spieler:

 

Patrick Kraut:“ das Spiel war schlecht, der Gegner war schwach ! Wir hätten viel höher gewinnen müssen ! Mich hat aber gefreut, dass wir kein Gegentor bekommen haben und Achim und Gökan gut gespielt haben !“

 

Alex Haiber: „das war ein ganz anderer Auftritt heute von uns als die letzten beiden Spiele, wir haben es gut gemacht und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen ! Natürlich hätten wir noch ein paar Tore machen müssen, aber viel mehr kann man heute nicht kritisieren und das spricht für unsere Leistung heute !“

 

der SV Germania spielte mit – Linder – Seifert, Celiktas, Weber, G.Olgun (61. E.Olgun) – Felger, Haiber, Früh, Strigaro (82. Legacinkas) – Maier, Röcker

 

Tore: 1:0,2:0 Röcker (22./58.)


11. Spieltag - FV Löchgau II - SV Germania 2:2 (1:1) am 27.10.2013

Selten gab es so wenig berichtenswertes in einem Spiel der Germanen. Über 90 Minuten kann man das Spiel eingentlich so beschreiben, die Germanen hatten mehr Spielanteile und versuchten über Kombinationsfussball zu Chancen zu kommen und der FVL suchte sein Heil in Kontern und Standardsituationen. Da beide Mannschaften sehr gut verteidigten gab es insgesamt, aus dem Spiel heraus 3 nennenswerte Torchancen von beiden !!! Mannschaften. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte der Gastgeber, nach einem Foul von Röcker (Norman R. :"das war niemals ein Foul!") gab der junge Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann einen Freistoss 25 m zentral vor dem Tor. Holoch zog den Ball halbhoch aufs Torwarteck, da Mikosch auf einen Ball über die Mauer spekulierte konnte er zu spät reagieren und musste den Ball passieren lassen. Die Antwort der Germanen liess nicht lange auf sich warten, zusehends diktierten die Gäste nun das Spiel und kombinierten sich immer näher Richtung Gehäuse des FVL. Einer dieser Spielzüge führte zum verdienten Ausgleich. In der 20. Minute tankte sich Röcker über rechts durch und bediente Maier im Zentrum der nur noch den Fuss hinhalten brauchte. Dann eine Schrecksekunde in der 31. Minute, als der starke Holoch einen weiteren Freistoss aus 30m ! an die Latte zirkelte, hier wäre Mikosch chancenlos gewesen. Viel mehr passierte in Hälfte eins nicht, Germania hatte zwar mehr vom Spiel, konnte aber seine zahlreichen Flanken und Hereingaben in den Strafraum nicht aussichtsreich verwerten.

 

In Hälfte zwei ging es dann nahtlos so weiter, wobei Germania mehr und mehr die Durchschlagskraft vermissen liess und es schien als ob die Kraft zu einigen Konzentrations- und dadurch Passfehlern führte. Einer dieser Fehler mündete in einen weitern Konter des FVL der zu einem Foul von Weber an Holoch führte. Annunziata verwandelte zur Führung für die Löchgauer(60.). Der Rückstand vertrieb aber die bis dahin eingeschlichene Lethargie bei den Germanen die jetzt wieder das Tempo erhöhten. Nach einigen guten Szenen und Spielzügen war es dann letztlich wieder Maier vorbehalten, in der 77. Minute einen Freistoss des engagierten Strigaro aus 5m zu verwerten. Nur 3 Minuten später hätte Röcker das Spiel drehen können, er erwischte aber eine Seifert Hereingabe am ersten Pfosten nicht richtig, so dass der Ball am langen Pfosten vorbei trudelte(80.). Kurz vor Schluss drehte dann Löchgau doch noch mal auf, in der 85. Minute hatte der FVL die erste Chance aus dem Spiel heraus, als sich Mikosch nach einem Schuss von Zucker lang machen musste und den Ball zur Ecke lenkte. Und weils so schön dachten sich die Löchgauer, das geht bestimmt nochmal, nur 2 Minuten später war es der eingewechselte Poschner, der den Sieg auf dem Fuss hatte als er nach einem Steilpass Celiktas entwischte und frei vor Mikosch auftauchte, doch die grösste Löchgauer Chance konnte Poschner nicht verwerten und schoss knapp am Pfosten vorbei. In der letzten Minute dann noch die Szene des Spiels, nach einem langen Eckball von Felger stand am zweiten Pfosten der eingewechselte Achim Früh parat und jagte das Ding ins Netz, der überschwengliche Jubel der Germanen stellte sich aber schnell ein, Schiri Eckermann gab den Treffer wegen vermeintlichem Foulspiel nicht, wer gefoult hat konnte der junge Referee auf Nachfrage nach dem Spiel nicht beantworten (" ein Spieler von Euch hat einem Löchgauer ein Bein gestellt !"). So blieb es letztlich beim verdienten 2:2 unentschieden.

 

Stimmen der Spieler:

Alex Haiber: "wir haben es in der ersten Halbzeit gut gespielt und so auch das verdiente Tor gemacht. Nach der Pause haben wir dann zu wenig investiert und dadurch wenig gelungene Aktionen und zuviel unnötige Ballverluste. Löchgau hat diszipliniert und gut verteidigt und sich das Unentschieden verdient. Trotzdem muss man sagen, dass wir duch eine grobe Fehlentscheidung des Schiedsrichters am Ende um den Sieg gebracht worden sind !"

 

Tansel Celiktas: " wir hatten viel zu viel Fehler in der Vorwärtsbewegung und Löchgau damit zum Kontern eingeladen. Chancen waren bei uns Mangelware weil sich unsere Offensive in Hälfte zwei viel zu wenig bewegt hat, so blieben eigentlich nur noch Standards, von denen wir zum Glück eine nutzen konnten!"

 

der SV Germania spielte mit:

Mikosch - Celiktas, Weber, G.Olgun (60. Bröckel), Seifert - Felger, Haiber, Fellmeth (70. Früh), Strigaro - Maier, Röcker

 

Tore - 1:0 Holoch (9.), 1:1 Maier (20.), 2:1 Annunziata (60.), 2:2 Maier (77.)


10. Spieltag - SV Freudental - SV Germania 3:1 (0:0) an 20.10.2013

Der SV Germania hat es am zehnten Spieltag verpasst Anschluss an das obere Tabellendrittel herzustellen. Bei einem kämpferisch starken SV Freudental unterlag der Aufsteiger mit 3:1. Zu Beginn trat der Gastgeber forsch auf und zeigte von Anfang an das sie das Spiel gewinnen wollten. Nach zwölf Minuten dann die erste gefährliche Szene für den SV Freudental, nach einer Flanke von Arnold kam Celiktas vor Stevanovic an den Ball, sein Klärungsversuch landete aber 1m neben dem eigenen Tor, Mikosch wäre machtlos gewesen.

 

In Folge kamen die Germanen dann immer besser in die Partie, mit gutem Kombinationsspiel spielten sie sich immer wieder bis nach vorne durch, nur der letzte Pass oder lauf in die Tiefe fehlte zu einer Chance. Wie es gehen kann zeigten sie in der 18. Minute als Felger nach Doppelpass mit Fellmeth auf Röcker durchsteckte und dieser den Ball aus halbrechter Position 10m vor dem Tor an den langen Pfosten setzte. Kurz darauf machte Abwehrchef Olgun den Boateng und schlug ein Luftloch, Sprotte wurde allein vor dem Tor noch von Weber abgedrängt, sein Drehschuss landete dann sicher in Mikoschs Armen. Danach standen beide Abwehrreihen sehr gut und liessen keine Möglichkeiten mehr zu, erst mit dem Halbzeitpfiff hatte Stevanovic noch eine Kopfballmöglichkeit, doch Mikosch konnte den Ball über die Latte lenken.

 

Nach dem Wechsel kam erneut Freudental besser auf den Platz und machte sofort wieder Druck, die Folge waren eine Schusschance von Sprotte (49.) der knapp vorbei strich und ein Schuss von Marc Arnold in der 54. Minute die aber beide geklärt werden konnten. Danach wurde es aber wieder ruhiger, die Germanen aber liessen ihr gutes Passspiel aus der ersten Hälfte vermissen und konzentrierten sich nur noch auf lange Bälle, die aber so gut wie nie ihr Ziel fanden. So war eigentlich der Ball so schnell wie er gewonnen war wieder bei den Gastgebern. Olgun hatte dann nach einem Strigaro Eckball die grösste Möglichkeit der zweiten Hälfte für die Gäste, doch sein Kopfball aus 3m landete über dem Gebälk. Kurz darauf dann die überraschende Führung der Gäste, einen der vielen langen Bälle unterschätzte Prisco und nahm den Ball mit der Hand im Strafraum an. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Maier sicher zur Führung (62.). Alles schien nach Plan zu laufen, doch nach der Führung stellten die Germanen ihre Bemühungen das Spiel unter Kontrolle zu bringen weitgehend ein, die Gastgeber witterten ihre Chance und übernahmen nun klar die Spielkontrolle.

 

Zu Chancen führte das aber zunächst nicht, bis zur 71. Minute, als nach einem Foul von Maier, der darauf folgende Freistoss von Mikosch Sprotte vor die Füsse gefaustet wurde und dieser aus 15m denn Ball ins untere linke Eck verwandelte. Die Germanen versuchten über Strigaro sofort zu antworten, doch sein Lupfer konnte Torhüter Aydin parieren (73.). Freudental drängte aber nun auf die Entscheidung und drückte die Germanen in deren Hälfte ein, bei den Gästen schlichen sich nun mehr und mehr Abspielfehler ein, so dass der Druck aufs eigene Tor immer weiter anstieg.

 

Nach einem langen Ball von Malik in der 80. Minute konnte Erkan Olgun den Ball noch klären, sein Kopfball wurde in der zweiten Reihe von Sprotte aufgenommen, da dieser nicht bedrängt wurde konnte er aus 20m Mass nehmen und den Ball aufs Tor schiessen, Torhüter Mikosch musste den Ball passieren lassen, ihm war die Sicht genommen. Im Anschluss konnte Mikosch sich nochmal gegen Arnold und Stevanovic auszeichnen, ehe er einen in der Nachspielzeit von Weber versursachten Elfmeter von Saghinoramam passieren lassen musste. Weber sah für das Foul an Stevanovic noch Gelb-Rot, danach war Schluss.

 

Stimmen der Spieler:

 

Max Fellmeth: „wir haben zuviel „Langholz“ gespielt in der zweiten Hälfte und uns damit aus dem Spiel genommen, ich war so oft frei aussen, aber entweder wurde gedribbelt oder der Ball lang geschlagen, wir sind selbst schuld!“

 

Alex Felger: „ sehr unglücklich, wir hätten ein unentschieden verdient gehabt, aber nächstes Wochenende wird es sicher besser !“

 

Marcel Weber: „das war mein erster Platzverweis überhaupt, ein Witz in meinen Augen, dann hätte Freudentals Spahn oder Prisco schon längst vom Platz müssen !“ auf die Frage wie für ihn die Rückkehr nach Freudental war „ ich hatte ein gutes Jahr hier, wir sind damals abgestiegen aber jetzt verbindet mich nichts mehr mit dem Club, obwohl mir Spielleiter Posch nach dem Spiel angeboten hat, dass ich zurück kommen soll !“

 

Martin Maier: „uns hat am Ende die Kraft und Konzentration gefehlt dagegen zu halten, die Freudentäler waren aber auch gut muss man sagen !“

 

der SV Germania spielte mit – Mikosch – Celiktas (81. Früh), E.Olgun, Weber, Seifert – Felger (65. Bröckel), Haiber, Fellmeth, Strigaro – Maier, Röcker

 

Tore: 0:1 Maier (62.), 1:1 Sprotte (71.), 2:1 Sprotte (80.), 3:1 Moghdaraniamama (90.+3 – 11m)

 

bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Marcel Weber (90.+3)

 


9. Spieltag - SV Germania - Phönix Lomersheim 6:1 (3:0) am 12.10.2013

Nach dem letzten, guten Auftritt in Großbottwar hat der SV Germania seinen Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Gegen harmlose Gäste aus dem Enzkreis setzte es einen satten 6:1 Kantersieg.  Schmid bot dieselbe Elf auf wie in der Vorwoche, Bröckel kehrte nach überstandener Grippe ins Aufgebot zurück und komplettierte mit Dennis Röcker, Patrick Müller und Achim Früh den Kader. Das Spiel nahm von Beginn an den gewohnten Gang, wie schon in sämtlichen Spielen zuvor war der SV Germania die spielbestimmende Mannschaft und drückte von Beginn an aufs Tempo. Nach zwei zaghaften Möglichkeiten von Röcker und Haiber (13./18.) war es mal wieder Röcker, der seine derzeit starke Form unterstrich und die Führung für die Gastgeber erzielte (20.). Vorangegangen war ein schöner Spielzug über Seifert und Haiber, der Fellmeth auf die Reise schickte und dieser Röcker mit einem schönen Querpass am 11m Punkt bediente. Nach einem Standard von Strigaro direkt aufs Tor war dann der spielfreudige Maier (25.) zur Stelle und erhöhte kurz darauf bereits auf 2:0. Im Anschluss war erstmals der Gast mit einer Chance gefährlich, nach einem Lapsus von Celiktas kam Stürmer Arne Körner zu einem Schuss aus 20m der aber knapp am Tor vorbeistrich (30.).

 

Doch die Germanen liessen sich davon nicht beeindrucken und spulten weiter souverän ihr Pensum runter, mit Geduld und Passsicherheit dominierten sie den Tabellenletzten. Die Dominanz äusserte sich in einem weiteren Treffer in der 36. Minute als Maier gegen seinen Ex-Club am Mittelkreis seinen lange vermissten Turbo mal wieder zündete und 2 Spieler stehen liess, im Strafraum legte er dann den Ball quer am Torwart vorbei auf Röcker der nur noch den Ball ins leere Tor zum 3:0 einzuschieben brauchte. Phönix war durch den weiteren Nackenschlag demoralisiert und konnte den Germanen in der Phase kaum was entgegen setzen, die Folge war eine weitere Möglichkeit durch Maier der von einer Kombination der guten Felger und Gökan Olgun profitierte (38.). Kurz vor Halbzeit hatte dann der Gast doch noch eine Möglichkeit, Flavio Knapp hatte sich im Mittelfeld gegen Haiber durchgesetzt und nahm sich aus 25m von halbrechts ein Herz und zog ab, sein Schuss landete aber 3m neben dem linken Pfosten.

 

Nach dem Seitenwechsel kam der SV Germania dann verändert auf den Platz, Maier (hatte Karten für Mario Barth) wurde durch Früh ersetzt und für Röcker (muskuläre Probleme) kam Routinier Bröckel. Wer dachte das würde die Offensivbemühungen der Germanen hemmen täuschte sich, die beiden neuen fügten sich gleich gut ein und zeigten gleich zu Beginn (48.) eine schöne Kombination die Axel Bröckel auf Frühs Vorlage Abschloss, der Torhüter aber den Ball parieren konnte. Der SVG verlor danach etwas den Faden und liess die Gäste wieder aufkommen. In dieser Drangphase von Phönix vertändelte Haiber am eigenen Strafraum unnötig den Ball, der darauffolgende Pass ins Zentrum wurde von Körner im Strafraum mit einem Flachschuss ins Eck zum 3:1 Anschluss verwertet.

 

Bereits eine Minute (56.) später ereignete sich eine denkwürdige Szene die Achim Früh zu einer Chance der Marke „Kuba Blaszykowsky“ (siehe youtube „Chance Blaszykowsky“ ) führte, dieser aber wie derDortmunder Pole den Ball aus 12m übers leere Tor schoss. Früh haderte mit der Szene aber nicht lange und machte es bereits 4 Minuten später besser, als er von Strigaro steil geschickt wurde und den Ball stark quer auf den mitgelaufenen Bröckel legte, dieser brauchte den Ball nur noch ins leere Tor schieben zum Vorentscheidenden 4:1.

 

Die Führung gab den Germanen nun wieder Sicherheit und demoralisierte die Gäste völlig. Die Folge waren 2 weitere, teils direkt gespielte Angriffe über Früh, Fellmeth, Haiber und Felger die von Fellmeth (61.) und Bröckel (65.) zum 6:1 vollendet wurden. Danach passierte nicht mehr viel, die Germanen nahmen das Tempo raus und die Gäste liessen jegliche Durchschlagskraft an diesem Tag vermissen um nochmal ernsthaft gefährlich zu werden. Somit blieb es beim verdienten 6:1 für die Germanen, die mit dem zweiten Sieg in Folge und der besten Saisonleistung sich im sicheren Mittelfeld der Tabelle etabliert haben.

 

Stimmen der Spieler:

 

Gökan Olgun: „es war ein bischen kalt heute, deswegen habe ich mich ein wenig mehr bewegt als sonst, dass hat natürlich dem Trainer gefallen weil es sich positiv auf mein Spiel ausgewirkt hat !“

 

Erkan Olgun: „ ich haben seit 2 Wochen Probleme in der Wade und bin froh das mich der Trainer rausnehmen konnte. Bei mir selbst läuft es seit Großbottwar wieder besser und ich bin guter Dinge das es so bleibt !“

 

Norman Röcker: „ ich denke wir haben jetzt die schwerste Zeit hinter uns und können positiv nach vorne schauen. Es gilt jetzt soviele Punkte wie möglich zu holen und dann zu sehen wie wir überwintern. Natürlich läuft es gerade bei mir persönlich auch wieder besser und ich hoffe ich kann diesen Lauf so lange wie möglich mitnehmen und dem Team damit helfen !“

 

der SV Germania spielte mit:

Mikosch – Gö Olgun, Er Olgun (70. Müller), Celiktas, Seifert – Haiber, Felger, Strigaro, Fellmeth – Maier (45. Früh), Röcker (45. Bröckel)

 

Tore :  1:0/3:0 Röcker (20./36.), 2:0 Maier (25.), 3:1 Körner (55.), 4:1/6:1 Bröckel (60./65.), 5:1 Fellmeth (61.)


8. Spieltag - VfR Großbottwar - SV Germania 1:2 (0:0) am 06.10.2013

Die personelle Situation war weiterhin angespannt beim Tabellenneunten. Bröckel konnte aufgrund einer Grippe nicht auflaufen und von den verletzten Spielern kehrte nur Felger in den Kader zurück. Dieser musste nach 4wöchiger Verletzungspause sogar sofort ran und stand in der Startelf, auf der Bank nahmen neben Achim Früh, Patrick Müller und der Trainer selbst Platz. Nix neues also, ein Umstand den die Germanen seit Wochen gewohnt sind und dem sie Woche für Woche versuchen zu trotzen. So auch dieses mal in Großbottwar, man wusste das der grösste Gegner der kleine und schnelle Kunstrasenplatz ist, der dem VfR voll in die Karten spielte. Man hatte so wenig Raum und Zeit seine spielerische Überlegenheit auszuspielen. Der VfR stand von Beginn an tief und versuchte über lange Bälle auf Shehab zum Erfolg zu kommen, die erste Gelegenheit hatte aber Germania, nach feinem Zuspiel von Maier scheiterte der emsige Fellmeth 5m vor dem Tor, sein Schuss wurde gerade noch von Hauler über die Latte gelenkt. Nach einer viertelstunde dann die erste Möglichkeit der Gastgeber, als Celiktas einen Ball nicht wegköpfen konnte landete er bei Shehab im Strafraum, dieser nahm den Ball volley ab, setzte ihn aber übers Gehäuse von Linder. Felger hatte dann die zweite grosse Möglichkeit, nach einem Doppelpass mit Maier kam er aus 10m aus spitzem Winkel zum Schuss, Tödtmann parierte aber den Ball zur Ecke (23.). Die Germanen versuchten immer wieder sich auf dem kleinen Platz mit Geduld durch zu kombinieren, insbesondere Haiber und Felger machten hier ihre Sache sehr gut, waren sehr ballsicher und gaben den Gastgebern somit kaum Gelegenheit aus Ballverlusten Kapital in Form von Kontern zu schlagen. Man merkte aber den Germanen insgesamt noch an, dass Sie aus den letzten 5 Spielen nur eins gewonnen hatten. Viele Spieler brauchten etwas ins Spiel zu finden, Aktionen mit Selbstsicherheit und Überzeugung auszuführen, dementsprechend verpufften auch viele gut vorgetragene Passfolgen am Ende durch einen schlechten letzten Pass. Seifert war es dann, der in der 36. Minute die letzte Grosschance der Halbzeit hatte, als er über rechts in den Strafraum sprintete und von Haiber schön ins Szene gesetzt wurde, seinen Schuss konnte aber Tödtmann ebenfalls parieren. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

 

Nach der Pause kamen die Germanen dann richtig gut in Fahrt und drückten aufs Tempo. Insbesonders über die rechte Seite machten Fellmeth, Seifert zusammen mit Haiber, Maier und Röcker richtig Betrieb. Nachdem schon 2 schön vorgetragene Spielzüge über rechts nicht zum gewünschten Erfolg führten war es in der 53. Minute Maier, der erneut über rechts bis zur Grundlinie sprintete und in der Mitte Norman Röcker fand, der im dritten Spiel in Folge traf. Nach der Führung spielten die Bietigheimer regelrecht befreit auf und liessen Ball und Gegner phasenweise klasse laufen. Die Folge waren einige Frustfouls der Gastgeber die Ersatzschiedsrichter Dannecker zurecht mit Gelb ahndete. Doch ab der 63. Minute liessen die Germanen wieder etwas nach, so dass der VfR wieder zurück ins Spiel fand und sich mehr und mehr Spielanteile zurück erobern konnte. Daraus resultiernd enstanden immer wieder gefährliche Standardsituationen in Form von Freistössen und Eckbällen. Einer davon führte in der 68. Minute zum 1:1 Ausgleich, nach einem Freistoss aus dem rechten Halbfeld konnten die Germanen den Ball nicht aus dem Strafraum klären, Hauler reagierte am schnellsten und stocherte den Ball aus 5m ins Netz. Bietigheim erkannte nun, dass es wieder ne Schippe drauf packen musste und die Schippe kam dann auch postwendend, nur 5 Minuten später war es erneut ein Angriff über rechts, Fellmeth hatte Maier die Linie runter geschickt, dieser zog aus vollem Lauf eine Flanke ins Zentrum wo Röcker sich gegen zwei behauptete und per Flugkopfball den Ball ins Tor drückte (77.). Grossbottwar versuchte nun nochmal den Ausgleich zu schaffen, doch die Gastgeber waren spielerisch zu limitiert um aus dem Spiel heraus sich Chancen zu erspielen, es blieb bei langen Bällen und Standards, die aber zumeist von der guten SVG Abwehrreihe, aus der Abwehrchef Erkan Olgun herausstach, schon im ersten Ball geklärt wurden und ungefährlich blieben. Am Ende hatte der SVG dann noch 2 Grosschancen die jeweils von Achim Früh eingeleitet wurden. Einmal legte der Youngster im Strafraum quer auf den mitgeeilten Enzo Strigaro, dessen Schuss wurde aber leider auf der Linie von Basile geklärt. Und den zweiten Konter schloss er selbst ab, sein Schuss wurde aber vom Torhüter zur Ecke gelenkt. Alles in Allem ein hochverdienter Sieg, der noch höher hätte ausfallen können. Der SVG gefiel durch eine engagierte Leistung, eine gute Abwehrarbeit und eine verhältnissmäßig niedrige Fehlpassquote auf dem kleinen Feld. Jetzt gilt es am kommenden Samstag gegen Lomersheim nachzulegen.

 

Stimmen der Trainer:

 

Marco Bärschneider:"Schade, ich denke wir hätten einen Punkt verdient gehabt, wir waren bis zuletzt im Spiel und mit ein wenig Glück schaffen wir noch den Ausgleich, Germania hat Glück gehabt !"

 

M. Schmid:"aus meiner Sicht war der Sieg hochverdient, wenn wir am Ende die Konter noch ein wenig besser ausspielen wäre die Schlussphase wesentlich entspannter gewesen, aber auf dem kleinen Platz ist jeder Standard eine Torchance, da muss man dann eben bis zum Schlusspfiff bangen. Aber wir haben es heute gut gelöst, besonders die Defensive hat mir gut gefallen, wir sind gut gestanden !"

 

der SV Germania spielte mit - Linder - Seifert, E.Olgun, Celiktas (Müller 75.), G.Olgun - Haiber, Felger (83.Früh), Fellmeth, Strigaro - Maier, Röcker 

 

Tore: 0:1 / 1:2 Röcker (53./78.) - 1:1 Hauler (66.)


7. Spieltag - SV Germania - SV Sal. Kornwestheim 1:2 (0:1) am 29.09.2013

NEWS/ 30.09.2013 – Der SV Germania hat die „Todeswochen“ gegen die Favoriten der Liga mit einer weiteren Niederlage beendet. In einem über 90 Minuten spannenden und offenen Spiel waren die Gäste am Ende effizienter und konzentrierter. Von gespielten 7 Spielen verloren die Germanen nun 4 Spiele gegen die ersten 4 Teams der Tabelle und das meist denkbar knapp.  Gerade fehlen Substanz und Konstanz den Mannen um Trainer Schmid um gegen die Top-Teams zu bestehen. Der SV Kornwestheim spielte wie man sie kennt, tief in der eigenen Hälfte stehend lauerten die Mannen von Trainer Fendyk auf Konter über ihre schnellen Spitzen Janzer und Sarailjic. Die Personalmisere hat am 7. Spieltag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht, nachdem sich Marcel Weber für 3 Spiele in Urlaub verabschiedet hat, musste auch Routinier Axel Bröckel vor dem Spiel aufgrund einer Rippenprellung passen. Somit fehlten Trainer Schmid 8 Feldspieler, auf der Bank waren die reaktivierten Dürl und Riedel sowie Trainer Schmid selbst.

 

Wie erwartet überliess der Gast den Germanen das Spiel in Erwartung von Fehlern im Spielaufbau. Diesse liessen nicht lange auf sich warten, eine zu kurz geratene Rückgabe von Erkan Olgun erlief sich Janzer in der fünften Minute am Strafraum, allein vor Mikosch flog sein Schuss aber am Tor vorbei. Nach zehn Minuten spielten sich die Hausherren das erste mal vors Gästetor, ein Schuss aus 25m von Alex Haiber konnte aber Torhüter Stegmeyer sicher parieren. Kurz darauf passierte dann schon die Gästeführung, ein erneuter Fehler im Spielaufbau nutzte Sarailjic aus, der Routinier schickte Janzer auf die Reise, dieser spielte den Ball am Strafraum quer auf den duchstartenden Sarailjic und da dem keiner gefolgt war konnte dieser aus 15m problemlos zur Führung vollenden. Von diesem Schock gezeichnet hatten die Bietigheimer Probleme ins Spiel zu finden, die Folge war ein weiterer Ballverlust am eigenen Strafraum in der 19. Minute, Janzer nahm den Ball volley und setzte das Leder erneut knapp neben das Tor.  Erst nach einer guten halben Stunde, nachdem sich die Germanen wieder ins Spiel erarbeitet hatten ergab sich aus dem nichts eine Möglichkeit für den jungen Achim Früh. Von Gökan Olgun auf die Reise geschickt stand er allein vor dem Torhüter, sein Schuss landete aber aus 20m knapp neben dem Gehäuse. Mit dem Rückenwind dieser Szene drückten die Germanen in dieser Phase nun auf den Ausgleich und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. Mehr als ein Schlenzer von Strigaro kurz vor der Pause brachte die Phase aber nicht ein. In der 41. Minute konnte sich dann nochmals Mikosch auszeichnen als er einen 25m Freistoss von Sarailjic glänzend um den Pfosten lenkte. Es blieb somit beim verdienten 0:1 zur Halbzeit.

 

Die zweite Hälfte begann dann mit einem Aufreger als der eingewechselte Pirmin Löffler allein auf Mikosch zulief, den Ball vorbeilegte und zu Boden fiel, Schiedsrichter Philipp Richter entschied auf Schwalbe und gab dem Kornwestheimer die gelbe Karte, für uns nicht zu klären ob es ein Foul war, Torhüter Mikosch nach dem Spiel zu der Szene „ich habe ihn nicht berührt, die Entscheidung war richtig !“. Es war die Phase des Spiels in der die Germanen viel zu passiv waren und wichtige Zweikämpfe verloren, es hagelte Fehlpässe und einfache Ballverluste was den Gästen nun ein deutliches Übergewicht verschaffte und sich letztlich auch in Chancen äusserte. So war es Reichert der in der 54. Minute völlig frei vor dem Germanen Kasten auftauchte und den Ball aber übers Tor drosch. In der 63. Minute dann die Vorentscheidung, als nach einem langen Torwart-Ball Kapitän Maier und Gökan Olgun Sarailjic nicht am Kopfball hinderten und dieser unbedrängt auf Janzer verlängern konnte, dieser setzte sich im Laufduell gegen Celiktas durch und zimmerte den Ball aus 12m an Mikosch vorbei ins Netz. Wer nun dachte das Spiel wäre entschieden sah sich getäuscht, die Germanen bewiesen Moral und versuchten sich nochmals ranzukämpfen. Schmid stellte nun um und beorderte Maier zu Röcker in die Spitze, diese Umstellung machte sich prompt bezahlt als Röcker in der 70. Minute eine Flanke von Gökan Olgun mit Wucht in die Maschen köpfte.  Die Germanen witterten nun ihre Chance auf den Ausgleich und machten weiter Druck, angetrieben vom nie aufgegebenden Röcker sowie Riedel und Celiktas versuchten die Bietigheimer noch den Ausgleich zu erzielen. In der 80. Minute hatte Röcker nach schöner Kopfballvorlage von Maier die Möglichkeit auszugleichen, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Stegmayer. Die Druckphase gipfelte in der 88. Minute in der grössten Ausgleichschance des Spiels als Röcker fein auf Maier auflegte, und dieser den Ball aus 8m über Stegmayer lupfen wollte, der Versuch aber kläglich in Stegmayers Arme fiel – schade. Der SVG versuchte bis zum Ende alles, scheiterte aber wie schon die Spiel zuvor auch an einer soliden Defensive und dem eigenen Unvermögen vor dem Tor. Zum wiederholten male schafft es der SVG nicht einfache Fehler zu vermeiden und Grosschancen zu nutzen um das Spiel in die richtige Bahnen zu lenken, mit Sichherheit mag die personelle Misere ein Rolle dabei zu spielen aber nur daran kann es auch nicht liegen wenn man die Tore nicht macht oder nicht konsequent in die Zweikämpfe geht.

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid:“mit ein bischen Glück und Können machen wir noch das Tor zum Ausgleich, was aufgrund der Schlussphase nicht unverdient gewesen wäre, aber im Grossen und Ganzen geht der Sieg aufgrund unserer Fehler und der Vielzahl an Gästemöglichkeiten in Ordung !“

 

M.Fendyk:“es war das erwartet schwere Spiel, am Ende müssen wir froh sein das wir nicht den Ausgleich bekommen haben, nach der Führung war es unser Spiel, wir konnte tief stehen und über unsere schnellen Spitzen kontern. Mich hat geärgert das wir nicht schon zur Halbzeit mit einem 2 oder 3 Tore Vorsprung führen, so mussten wir am Ende nochmal zittern !“

 

der SV Germania spielte mit:

Mikosch – G.Olgun, E.Olgun, Celiktas, Seifert – Haiber (72. Dürl), Maier, Fellmeth, Strigaro – Röcker, Früh (65. Riedel)

 

Tore: 0:1 Sarailjic (13. Minute), 0:2 Janzer (63.), 1:2 Röcker (70.)


6. Spieltag - SKV Rutesheim II - SV Germania 2:3 (0:3) am 21.09.2013

Mit den selben Vorzeichen der letzten Wochen ging die Germanen Truppe in das Spiel gegen Rutesheim. Personell änderte sich nichts, bis auf das für den zusätzlich verletzten Kraut jetzt wieder Maier im Kader war. Nach den schweren Gegnern der letzten Wochen in der Punkterunde und dem Pokalspiel in Besigheim, deren Platz ja bekanntlich seine eigenen Gesetze hat, war es jetzt am Team in Rutesheim die Wende herbeizuführen und wieder zu punkten. Das Personalnotstand herrscht derzeit, merkte man auch bei genauer Betrachtung der Auswechselbank. Der seit Wochen beruflich verhinderte Patrick Müller, der zuletzt am 22.08. trainiert hatte, stellte sich für den Kader zur Verfügung, so dass wenigstens drei Mann auf der Bank waren. Doch ungeachtet dessen fanden die Bietigheimer gleich in die Partie. Im Rutesheimer Stadion, dass seit dieser Saison einen Kunstrasenbelag hat war der SVG von Anfang an die tonangebende Mannschaft. Nach einer ersten Chance durch den SKV in der 8. Minute, war es erstmals der stark aufspielende Enzo Strigaro der den 17 (!) jährigen Marcel Albrecht im Tor des SKV prüfte. Nur eine Minute später machte es Strigaro besser, nachdem er am linken Flügel einen Ball im Zweikampf verloren hatte bot sich Torspieler Albrecht zum Rückpass an und lief Richtung Aussenlinie, Strigaro erkämpfte sich das Leder zurück und schlenzte den Ball in der 13. Minute in den leeren Kasten zur 0:1 Führung. Der SKV blieb seiner defensiven Grundausrichtung treu und überliess den Germanen trotz Führung weiter das Spiel und den Ball. Die spielerische und vor allem die Überlegenheit in den Zweikämpfen zahlten sich in der 27. Minute erneut aus. Einen zu kurz herausgeköpften Kopfball von Kientsch nahm Bröckel volley aus 20m den Albrecht nur abklatschen konnte, Röcker staubte zu seinem lang ersehnten ersten Saisontor ab. Die Germanen blieben nun am Drücker und nutzten die Verunsicherung des SKV in der Phase, nur 5 Minuten später war es Bröckel der von einem Schuss seines Sturmpartners Röcker profitierte, auch er staubte einen Abpraller nach wunderschönem Spielzug über Fellmeth und Maier ab. In der 36. Minute hätte Strigaro seine gute Leistung noch krönen können, hätte er allein vor dem Tor das 0:4 gemacht und nicht am Tor vorbei geschossen. SKV Trainer Ziegler reagierte auf den Spielstand und brachte bereits in der 36. Minute Routinier Weinmann für den schwachen Wogh. Kurz darauf zeigte Maier dann dem SKV wie man gefährlich vor dem Tor wird, der SVG Kapitän verlängerte einen SKV Freistoss an die eigene Latte, hier hatte man Glück das der Kapitän mit Augenamaß handelte. 

 

Nach der Pause versuchte man das Ergebnis zu verwalten und durch einen Konter das Spiel zu entscheiden. Nach anfänglicher Drangphase von 10 Minuten beruhigte sich das Spiel wieder und es schien als hätte man den Gastgebern den Zahn gezogen. Doch der SKV kam in der 61. Minute durch einen Handelfmeter´von Haag zum 1:3 Anschluss und damit wieder ins Spiel. Die Rutesheimer witterten nochmal ihre Chance und drückten auf einen weiteren Treffer. Mikosch war es, der in der 67. Minute einen Weinmann Schuss aus 12m parierte. Schmid reagierte auf den Spielverlauf und brachte für den aufopferungsvoll kämpfenden Bröckel, den frischen Früh. Dieser fügte sich drei Minuten nach seiner Einwechslung gut ein, nach einem Eckball kam erst er und dann noch Röcker zum Abschluss, die aber beide von Albrecht pariert wurden. Rutesheim blieb trotz eines gelb-rot Platzverweises für Magnus Richter weiter dran und kam in der 82. Minute durch Weinmann zu einer weiteren Möglichkeit, dessen Schuss aus 6m landete aber am Aussennetz.  In der letzten Minute hatte dann noch Röcker seinen zweiten Treffer auf dem Fuss, aber alleine vor dem Tor setzte er den Ball 1m neben den Kasten. Dem SKV gelang dann noch nach einem Mißverständnis zwischen Mikosch und dem eingewechselten Müller der 2:3 Anschluss in der 91. Minute, Haag hatte einen Doppelpack geschnürt. Der SVG machte in der zweiten Hälfte viel zu wenig um das Spiel in ruhigere Bahnen zu lenken und musste am Ende nochmal hart arbeiten um sich den Sieg zu sichern. In der starken Abwehrreihe fiel vor allem Marcel Weber auf, der fast jeden Zweikampf gewann und am Ende "Turm in der Schlacht" war. Nach diesem Sieg hat der SVG nun wieder den Boden gefunden nach den Wochen des freien Falls. Man muss nun die nächsten Wochen weiterhin versuchen so gut es geht zu punkten bis sich die personelle Situation wieder entspannt. Aber der nächste Ausfall ist schon gewiss, Marcel Weber wird sich für 2 Wochen in die Karibik verabschieden und damit bei den nächsten wichtigen Aufgaben fehlen. Es bleibt personell extrem angespannt beim SVG, umso wichtiger war der Sieg. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid:"das war ein verdienter Sieg aufgrund der ersten Halbzeit ! Nach der Pause haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, wir waren vom Kopf her schon in der Kabine. Es war extrem wichtig mal wieder ein Erfolgserlebnis zu verbuchen !"

 

Enzo Strigaro (auf die Frage warum es bei ihm so gut läuft derzeit): "ooou.....ich schicht halt nemme, deswegen bin ich fit !"

 

der SV Germania spielte mit - Mikosch - Celiktas, E.Olgun, Weber, Seifert (88. G.Olgun) - Maier, Haiber, Fellmeth, Strigaro - Bröckel (72. Früh), Röcker (90. Müller)

 

Tore - 0:1 Strigaro (13.), 0:2 Röcker (26.), 0:3 Bröckel (31.), 1:3 Haag (11m - 61.), 2:3 Haag (90.+2)


5. Spieltag - SV Germania - GSV Pleidelsheim 3:4 (1:1) am 15.09.2013

NEWS – 16.09.2013 – Es war das erwartete packende Derby im Ellental bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Leider nur schauten am Ende wieder mal die Germanen Anhänger in die Röhre, wie die letzten 2 Spiele auch schon. Nur nach dem Schlusspfiff dieses mal war es ein wenig anders wie letzte Woche, trotz der Niederlage verlangte der Aufsteiger dem selbsternannten Meisterschaftsfavoriten alles ab und kamen trotz dreimaligem Rückstand immer wieder zurück ins Spiel und versuchten das Spiel zu drehen, was sogar beinahe noch gelang. Es war eine grosse kämpferische Leistung der dezimierten Germanen Mannschaft, die jetzt auch noch auf Leistungsträger Patrick Kraut verzichten müssen, der während des Spiels Elfmeterreif gefoult wurde (40.) und nicht mehr weiterspielen konnte. Kraut kam danach ins Krankenhaus – Diagnose – Kapselriss und zwei Bänder angerissen, Vorrunde somit gelaufen. Der Schiedsrichter wertete diese Aktion laut Spieleraussagen als Foul von Kraut.

Die Partie ging gut los für das Team vom Viadukt, bereits in der 3. Minute hatte Marcel Weber nach einem Freistoss den Fuss am Ball, verlängerte das Leder aber knapp neben das Tor. Kurz darauf liess Kraut seinem Interview Taten folgen und liess Krüger am Strafraum mit einer Körpertäuschung stehen, zog nach innen und zimmerte den Ball mit links aus 11m ans Lattenkreuz. In der 10. Minute steckte Röcker für Strigaro durch, doch sein 20m Schuss hielt Torhüter Staiger, der in dieser Saison Jens Krüger wohl als Nr. 1 abgelöst hat, sicher fest. Nach dieser stürmischen Anfangsphase der Gastgeber kam der GSV langsam besser ins Spiel, ein erster zaghafter Schuss (16.) von Giunta aus 25m übers Tor war die Folge. Mit zunehmender Spieldauer erwarben sich die Gäste mehr Feldanteile und kamen somit auch zu mehr Standardsituationen. Und für Standardsituationen hat der GSV ja bekanntermaßen Daniel Schick auf dem Feld, darüber hinaus blieb Schick blass, aber die Führung bereitete er glänzend vor, sein scharf getretener Eckball fand den völlig freistehenden Harry Hirsch am 1.Pfosten, dieser stieg unbedrängt hoch und rammte den Ball herrlich in die Maschen zur Führung (21.). Anders als die Wochen zuvor liessen sich die Germanen davon nicht beeindrucken und machten weiter Druck auf den Favoriten. Dies führte zur nächsten hochkarätigen Möglichkeit durch Sturmtank Norman Röcker, doch sein Kopfball aus 10m landete nur knapp neben Staigers Kasten. Die Gäste blieben weiter nur durch Standards gefährlich, spielerisch konnte sich die Koch Truppe in Hälfte 1 nicht eine Möglichkeit herausspielen. Die nächste Möglichkeit resultierte aus einer erneuten Ecke, wieder war es der starke Hirsch, der einen Nachschuss nach einer Kopfballabwehr aufs Tor brachte, dieser aber von Strigaro auf der Linie geklärt wurde (31.). Kurz darauf folgte dann noch ein Schick Freistoss der aus 20m knapp vorbei flog. Auf der Gegenseite hatte Erkan Olgun Pech, dass sein flach getretener Freistoss von Staiger glänzend pariert wurde (38.), dieser Szene ging oben beschriebene Foulszene an Kraut voraus. Dann die erste Möglichkeit für die Gäste aus dem Spiel heraus, als Olgun einen langen Ball unterschätzte und Montesano auf und davon in Richtung Tor rannte, dieser konnte Mikosch aber aus spitzem Winkel nicht überwinden. Als sich viele schon mit dem Halbzeitpfiff anfreundeten war es ein langer Ball von Haiber den Pleidelsheims Vural und Torhüter Staiger beide klären wollten sich aber über den Haufen rannten, Strigaro sagte „Danke“ und beendete nach 255 torlosen Minuten den Fluch und sorgte für neues Selbstbewusstsein.

Nach der Halbzeit war es ein offenes Spiel, der GSV versuchte nun mehr Fussball zu spielen und präsentierte sich in den Anfangsminuten stark verbessert und wesentlich Passsicherer. Der GSV hatte nun seine stärksten 25 Minuten des Spiels und diese sollten auch leider am Ende reichen. In der 54. Minute war es Mercante, der in Hälfte eins noch komplett von Seifert abgemeldet war, der seinen Kontrahenten im Strafraum im 1g1 forderte, dieser Tat ihm den Gefallen und erwischte Ball und Fuss was der schwache Schiedsrichter Fuder zu Recht mit einem Pfiff ahndete. Schick zeigte wieder seine Stärke am ruhenden Ball und verwandelte zur 1:2 Führung (54.). Von diesem Rückstand gezeichnet vermisste man in den folgenden Minuten bei den Germanen Konzentration und Aggresivität. Und genau diese Attribute fehlten bei der 1:3 Führung die Klasse über Heusel und Krüger eingeleitet wurde. Nach einem Doppelpass lief Krüger (laut Krüger selbst war er 2m im Abseits) Celiktas auf und davon und schob den Ball aus spitzem Winkel am herauslaufenden Mikosch vorbei ins Tor zur 1:3 Vorentscheidung. Schick hätte kurze Zeit später den Deckel drauf machen können, doch sein Schuss aus 8m landete knapp am Tor vorbei (70.).

Nun kamen die Germanen wieder besser ins Spiel, einem Strigaro Schuss in der 76. Minute folgte nur eine Minute später der 2:3 Anschluss. Fellmeth hatte eine abgewehrte Ecke am Strafraum volley abgenommen und zimmerte das Leder aus 20m links unten in den Kasten. Es machte sich wieder Hoffnung breit den Anschluss zu schaffen. Doch nur 4 Minuten später war es wiederum der starke Hirsch, der sich über links durchsetzte und eine Flanke auf den langen Pfosten setzte, hier waren sich wohl Seifert und Mikosch uneinig wer hin sollte, der lachende Dritte war Mercante, der den Ball volley nahm und ihn zum 2:4 vollendete. Die Germanen steckten aber nicht auf und kamen tatsächlich nochmal heran durch den eingewechselten Achim Früh. Doch dies reichte am Ende nicht.

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid : "es war ein mit Leidenschaft geführtes Spiel das wir nicht hätten verlieren müssen. Aber der GSV hat unsere Abwehrfehler heute konsequent bestraft. Wenn wir 3 Tore schiessen dürfen wir keine 4 bekommen, aber es war toll wie wir nicht aufgegeben haben und bis zum Schluss alles versucht haben!"

 

T.Koch:"wir waren heute klar die bessere Mannschaft und müssen schon zur Halbzeit 3:0 führen. Die können am Ende froh sein das wir sie nicht abgeschossen haben !"

 

der SV Germania spielte mit

Mikosch - Celiktas, E.Olgun, Weber, Seifert - Haiber, Strigaro, Fellmeth, Kraut (40.Inigo) - Bröckel (66. Früh), Röcker

 

4. Spieltag - SV Ingersheim - SV Germania 2:0 (0:0) am 08.09.2013

Am Ende war es wie vergangene Woche gegen Merklingen. Man stand mit leeren Händen da obwohl man sich mehr verdient gehabt hätte. Doch wie kam es zur erneuten Niederlage gegen einen FV Ingersheim, der sicherlich deutlich schwächer war, als der TSV Merklingen. Nach forschem Beginn der Germanen musste Trainer Schmid bereits nach 5 Minuten Alex Felger auswechseln, nachdem sich dieser in einem Laufduell eine Muskelverletzung zu zog. Für ihn kam Marcel Weber, der nach den Eindrücken der letzten Woche noch nicht in Form war, dieser Eindruck, um das vorweg zu nehmen, bestätigte sich nicht, Weber machte ein starke Partie und gewann fast alle Zweikämpfe.  Nach dem frühen Wechsel machten die Germanen Druck auf die anfällige Ingersheimer Abwehrreihe und kamen durch Früh (6.) und Kraut (10.) zu guten Möglichkeiten.  In der 14. Minute war es Fellmeth, dessen Schuss aus halblinker Position knapp am Tor vorbeistrich. 

 

Erst nach einer Viertelstunde meldete sich mal die Offensivabteilung des Gastgebers, als sich Macias mit Russo vorne durchspielte aber das Tor wegen einer Abseitsposition von Russo nicht gegeben wurde. Kurz darauf war es wieder Früh, der seinen deutlichen Schnelligkeitsvorteil gegenüber Wagner zu nutzen wusste, ihm davon lief aber seine gute Schussposition aus 20m erneut nicht nutzen konnte und links am Tor vorbeischoss. Nach 20. Minuten fing sich dann der FVI und kam besser ins Spiel, auch bedingt dadurch das sich jetzt immer mehr Abspielfehler ins Spiel des SVG einschlichen, so geschehen in der 25. Minute,  als ein Germanen Spieler den Ball 25m vor dem eigenen Tor mit der Hacke !!!! klären wollte und dieser Lapsus zu einer Kopfballmöglichkeit von Russo führte. Das Spiel war nun mitte der ersten Hälfte offen und beide Teams warteten darauf aus den Fehlern des anderen zu profitieren. Da beide Abwehrreihen nun gut standen passierte bis auf 2 Freistossmöglichkeiten durch Strigaro und Gökmen bis zur Halbzeit nichts mehr. 

 

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gingen so weiter wie die erste Hälfte aufgehört hatte, man tastete sich ab und lauerte auf Fehler. Diesen machte, wie schon in der Vorwoche gegen Merklingen, die Germanen. Ein zu kurz geratener Kopfball aus dem Strafraum der Germanen landete 20m vor dem Tor direkt vor Jose Macias Füsse, der den Ball volley in den Winkel jagte. Obwohl der FVI sich bis dahin schwach präsentierte und die Germanen überwiegend das Spiel machten, gingen die Ingersheimer durch die Klasse von Macias in Führung. Auch danach dasselbe Bild wie in der Vorwoche nach dem Rückstand, das Team aus dem Ellental liess sich hängen und war in den folgenden 20 Minuten wie gelähmt. In dieser Phase verpassten es die Ingersheimer den Sack vollends zu zumachen und liessen beste Chancen als. So spitzelte Lauer eine Macias Hereingabe an den Pfosten (67.) und Russo köpfte unbedrängt aus 7m am Tor vorbei (73.). Erst mit der grössten Möglichkeit des gesamten Spiels fanden die Germanen wieder zurück ins Spiel. Ein schöner Spielzug über Kraut und Seifert landete 5m zentral vor dem Tor auf den Kopf von Kapitän Maier. Dieser konnte aber den Ball nicht im Tor unterbringen.

 

Mit dieser Chance rochen die Germanen nochmal Lunte und schmissen nochmal alles nach vorne. Doch erneut Macias machte den aufkeimenden Hoffnungen ein jähes Ende als er einen 20m Freistoss über die Mauer direkt neben den Pfosten setzte und mit dem 2:0 das Spiel entschied (85.).  Nach einer starken ersten Hälfte, in der sich die Germanen als das bessere Team präsentierte, fiel das Team nach dem Rückstand wieder wie ein Kartenhaus zusammen und verschenkte somit nahezu die komplette zweite Hälfte anstatt dagegen zu halten. Auffällig auch die mit zunehmender Spieldauer unzähligen technischen Fehler in Ballannahme und Passspiel das die aufkommenden Offensivaktionen bereits im Keim erstickten und so besonders in Hälfte zwei nur zu einer !!!  nennenswerten Chance führte. In der aktuellen Verfassung hat es der SVG schwer gegen die Favoriten zu punkten. Man hat zwar gesehen das man nicht schlechter ist wie Merklingen und Ingersheim aber letztlich muss man Tore schiessen um zu gewinnen. Nun kommt mit dem GSV Pleidelsheim der nächste Favorit ins Ellental, ein Duell das sicherlich Brisanz birgt. Nachdem aber zwei weitere Spieler ausfallen werden wird es für die Germanen nicht einfacher werden zu punkten.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Fritz Schweizer:“wir haben gehofft das die Germanen das anfängliche Tempo nicht halten können, das war zum Glück auch so, sonst wäre es eng für uns geworden ! Letztlich können wir uns bei Jose Macias bedanken, der heute den Unterschied mit seinem Doppelpack ausgemacht hat. Ich glaube das die Germanen am Ende unter die ersten 5 kommen werden, sie waren gut !“

 

Matthias Schmid:“das ist natürlich ärgerlich, eine Niederlage kann ich akzeptieren wenn der Gegner besser ist, dass war aber heute nicht so. Einen Punkt hätten wir aufgrund der ersten Hälfte verdient gehabt. Ich verstehe auch nicht warum wir nach dem Rückstand einfach aufgehört haben Fussball zu spielen.  Uns fehlt die ganze Saison schon der Killerinstinkt vor dem Tor, unsere Chancenverwertung ist grauenhaft und wenn man die Dinger eben nicht macht, dann kann es eben gegen gute Teams passieren das man eins bekommt. Das, und unsere unverständlichen Ballverluste durch technische Fehler haben uns heute den Sieg gekostet !“

 

der SV Germania spielte mit -

Linder – Seifert, Celiktas, E.Olgun (75. Bröckel), Felger (6. Weber) - Strigaro, Maier, Fellmeth, Kraut, Röcker – Früh (59. Haiber)

 

Tore -

1:0 und 2:0 Macias (59./85.)


3. Spieltag - SV Germania - TSV Merklingen 0:3 (0:0) am 31.08.2013

NEWS / 02.09.2013 -Zum Topspiel des 3. Spieltags begrüssten die Germanen, in würdigem Rahmen, den Tabellenführer aus dem Leonberger Altkreis, den TSV Merklingen. Die Gäste, die sich mit einigen Namhaften Neuzugängen in den Kreis der Favoriten einreihen, liessen schon vergangene Woche mit einem 7:1 Heimsieg gegen den TSV Freudental aufhorchen. Die Germanen mussten nach wie vor in der Startelf auf Autenrieth (Meniskus), Torres (Muskelfaserriss),  Haiber, Weber (beide Trainingsrückstand), Inigo (Knochenhautreizung) und zudem noch auf Seifert ( Taufe ) verzichten.

 

Von Beginn an war Tempo im Spiel, die Gäste zeigte schon in den ersten Minuten was sie auszeichnet und kamen bereits in der 4. Minute, nach einem schnellen Tempogegenstoss, durch einen Abschluss durch Hampel dessen Schuss aber knapp am Pfosten vorbeistrich.  Die Germanen brauchten wieder einige Minuten bis sie im Spiel waren und sich auf die Gäste eingestellt hatten. Nach 8. Minuten zeigte Merklingens Routinier Ihsan Camlice einen seiner gefürchteten Freistösse, als er aus 35m !Mikosch zu einer Parade zwang. Nun wurden die Germanen sicherer und kombinierten gefälliger, insbesondere die Aussen Kraut und Fellmeth versuchten nun in der Anfangsphase Druck zu machen und glänzten mit Aktionen. So war es Fellmeth der nach Krauts Vorlagen einmal einen Schuss knapp am Tor vorbei schoss  (11.) und in der 21. Minute am Pfosten scheiterte. Germania bestimmte die Partie und hatte wesentlich mehr Ballbesitz als die Gäste, die aber immer wieder auf Konter lauerten, so auch in der 29. Minute als Hampel erneut über rechts durchbrach, nach innen zog, und den Ball wie schon zu Beginn der Partie aber knapp rechts am Tor vorbeischoss.

 

Direkt im Anschluss erkämpfte sich Kraut vorne am Strafraum den Ball, legte Fellmeth zum dritten den Ball auf, doch dieser konnte den Ball nicht ausreichnend drücken, so dass der Ball übers Tor flog. In der umkämpften Partie wurden die Chancen seltener, erst kurz vor Halbzeit (40.)gewann Saku das Kopfballduell gegen Olgun und legte quer auf Sturmpartner Bofinger, der aber das Leder wie Fellmeth in die Wolken jagte. Dann die wohl grösste Germanen Chance des ganzen Spiels, nach einem klasse Spielzug über Früh und Maier landete der Ball 5m vor dem Merklinger Tor beim heranschrauschenden Röcker, dieser wollte den herauseilenden Torhüter Wellinger überlupfen, doch der Ball landete über dem Tor (44.). Mit dem Halbzeitpfiff hatte dann Martin Maier noch ein Möglichkeit, sein Freistoss aus 17m war aber nicht platziert genug und flog einen Meter am langen Pfosten vorbei. Nach dem Wechsel dann direkt eine Schrecksekunde für die Gastgeber, der starke Kai Woischiske setzte sich über den Flügel durch und flankte auf Saku, dessen Kopfball konnte Erkan Olgun gerade noch von der Linie „kratzen“.

 

In den folgenden Minuten verflachte ein wenig die Partie, die Germanen bestimmten das Geschehen, konnten sich aber nicht entscheidend bis vorne durchsetzen, ein Fehlpass kam an den anderen, die Leistungsträger enttäuschten zunehmend in dieser Phase und konnte keinerlei Akzente setzen. Erst in der 59. Minute war es Achim Früh, der nach einer Olgun Flanke den Ball quer durch den 5m Raum köpfte, doch Kraut erreichte den Ball nicht mehr und er trudelte ins Aus. Der darauffolgende Abschlag führte zur Spielentscheidenden Szene, den langen Ball von Abwehrchef Camlice wurde von der Germanen Abwehr nicht per „erstem Ball“ geklärt, so dass dieser zu Bofinger durchsprang und sich dieser im Laufduell gegen Celiktas durchsetzen konnte, 15 Meter vor dem Tor hatte er dann kein Problem mehr damit den Ball im Kasten unterzubringen. Ein absolut vermeidbares Tor, das den Gästen jetzt voll in die Karten spielte. Man merkte nun regelrecht wie Merklingen durch das Tor aufdrehte und die Germanen völlig konsterniert wirkten und nachliessen. In den folgenden 5 Minuten hatten die Merklinger 3 weitere hochkarätige Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden, in dieser Phase konnten die Germanen dem Schwung der Gäste nichts entgegen setzen und man hatte Glück das die Möglichkeiten ungenutzt blieben. Dann wieder ein Lebenszeichen von Germania, einen langen Ball von Röcker erlief Achim Früh im Strafraum und nahm den Ball volley, doch es sollte beim Youngster heute einfach nicht sein, auch dieser Ball flog am Tor vorbei. Wie man es besser macht zeigten dann mal wieder die Gäste.

 

Nach einem Eckball des SVG behinderten sich Röcker und Fellmeth gegenseitig im Strafraum, den daraus folgenden Ballgewinn vollendete der TSV in einem Bilderbuchkonter zum 0:2. Trainer Schmid stellte danach noch um, brachte Bröckel für Strigaro um in den letzten 20. Minuten vielleicht noch die Wende zu schaffen. Die Wende wäre sogar noch möglich gewesen hätte Fellmeth (73.) und Erkan Olgun (85.) ihre Grosschancen genutzt. So blieb das letzte Tor des Tages wiederum den Gästen vorbehalten, die mit ihrem letzten Konter das Ergebnis auf 0:3 hochschraubten und so die Schwächen der Germanen in der Rückwärtsbewegung oder neudeutsch „Umschaltspiel“ an diesem Tag schonungslos offenlegten. Mit dem TSV Merklingen ist nach dieser Leistung auf jeden Fall in dieser Saison zu rechnen, die Gäste präsentierten sich aggressiv, laufstark, taktisch diszipliniert und eiskalt vor dem Tor. Dessen ungeachtet, hätte der SV Germania das Spiel, trotz aller Fehler, gewinnen können, hätte man die zahlreichen Chancen genutzt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Jens Eng:“Nach der Halbzeit haben wir taktisch umgestellt. Dann hatten wir unsere besten 20 Minuten. Unterm Strich ein verdienter Sieg, wenn auch etwas zu hoch!“

 

Matthias Schmid: „es war klar, in solch einem engen Spiel entscheiden Fehler und den haben wir als erstes gemacht. Nach dem 0:1 war es ihr Spiel, wir mussten aufmachen und wurden ausgekontert. Wir haben es verpasst das 1:0 zu machen, ich bin überzeugt dann wäre es anders gelaufen !“

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch – Felger (67. Weber), Celiktas, E.Olgun, G.Olgun – Strigaro (70. Bröckel), Maier, Röcker, Fellmeth, Kraut – Früh (78. Kowalski)

 

Tore:  0:1 (60.) Bofinger, 0:2 (69.) Bofinger, 0:3 (87.) Woischiski


2.Spieltag - SV Illingen - SV Germania 1:3 am 25.08.2013

Bericht der Bietigheimer Zeitung - Claus Pfitzer

Inigo trifft - Linder hält Elfmeter - Debütanten mit starkem Einstand

Mit dem 3:1-Sieg beim SV Illingen haben die Spieler des SV Germania Bietigheim für den Pferdemarkt-Knüller gesorgt. Zur "fünften Bietigheimer Jahreszeit" ist am Samstag um 16 Uhr der TSV Merklingen zum Spitzenspiel Erster gegen Dritter im Sportpark Ellental zu Gast.

Beim SV Germania Bietigheim feierten die Neuzugänge Tobias Linder und David Inigo ihr Debüt. Und das gelang. Inigo erzielte den Treffer zum 3:1-Endstand, und Torwart Linder krönte seine starke Partie mit einem gehaltenen Elfmeter vom Tim Scheuermann in der 80. Minute. Bei einem Anschlusstreffer für die Gastgeber wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden. Begonnen hat der Einstand für den Ex-Kleinglattbacher im Bietigheimer Tor nicht so gut. Nachdem Max Fellmeth die Gäste in der zweiten Minute mit einem Flachschuss vom Strafraumeck in Führung gebracht hatte, antworteten die Illinger 70 Sekunden später mit dem Ausgleich. Gegen den Flachschuss von Daniel Brenner aus 16 Metern war Linder machtlos. Atalay hatte zuvor den Ball klasse auf Brenner abgelegt.

Nach diesem furiosen Beginn mit den beiden Toren entwickelte sich bei Dauerregen eine abwechslungsreiche Partie. Die Germanen versuchten es oft mit langen Bällen vorzugsweise auf die linke Seite, über die Marc Seifert mächtig Betrieb machte. Auch die Illinger kamen zu torgefährlichen Situationen, aber Tobias Häfner und Hakan Atalay ließen wie schon in der Vorwoche in Freudental gute Gelegenheiten aus.

Da fackelten die erfahrenen Germanen weniger. Als Illingens Schlussmann Denis Rommel in der 36. Minute nach einem Freistoß von Inigo von der rechten Seite am Ball vorbeigriff, nutzte Erkan Olgun dieses Geschenk und schob den Ball zur erneuten Bietigheimer Führung ins leere Tor.

Die Germanen hatten die reifere Spielanlage zu bieten, waren zweikampfstark und in der Abwehr gut organisiert. Für eine Vorentscheidung sorgte Inigo in der 54. Minute mit seinem Kopfball zum 1:3. Er setzte sich nach einer Flanke vom starken Max Fellmeth im Luftduell gegen Kachel  durch und knockte den Illinger Kapitän neben dem Tor noch aus. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung konnte der Abwehrchef nicht mehr weitermachen.

Danach durfte Inigo Platz machen für Norman Röcker, der allein schon durch seine Präsenz auf dem Feld seiner Mannschaft half, den verdienten Vorsprung zu verteidigen. Ausbauen hätten ihn Michel Kowalski, Fellmeth, Seifert und Röcker selbst können. Sie vergaben nach Kontern aber beste Gelegenheiten teilweise kläglich.

Die nie aufsteckenden Illinger, die auf ihren nach einem Autounfall gehandicapten Wirbelwind Fabio Tricarico verzichten mussten, rannten zwar an und hatten durch Marco Munz, der das Außennetz traf (60.), und Scheuermanns Elfmeter dicke Chancen, konnten die cleveren Gäste aber nicht mehr in Bedrängnis bringen. Nun kommt der erste grosse Prüfstein für den SV Germania, mit dem TSV Merklingen kommt der Geheimfavorit der Liga ins Ellental, der nach dem 7:1 gegen Freudental diese Rolle eindrucksvoll unterstrich. Trotz der zahlreichen hochkarätigen Ausfälle um Autenrieth, Haiber, Weber und Mikosch sind die Bietigheimer mit 2 Siegen gut gestartet und können nun mit breiter Brust und ohne Druck in die kommenden Wochen gehen.

 

 

Stimmen zum Spiel -

 

M.Schmid:"wir sind super in die Partie gekommen und waren gleich voll da, den Ausgleich haben wir schlecht verteidigt, waren aber zu jeder Phase des Spiels da. Am Ende haben wir die Illinger wie schon letzte Woche gegen TKSZ im Spiel gelassen, weil wir die Konter nicht sauber zu Ende gespielt haben. Alles in allem ein verdienter Sieg, mich hat es gefreut das heute unsere Debütanten gezeigt haben warum wir sie geholt haben und das Max ein Tor gelungen ist !"

 

T.Häfner: "Individuelle Fehler haben die Partie heute entschieden, wir sind noch jung und müssen aus solchen Spielen lernen. Wir hätten natürlich gerne das erste Heimspiel der Saison gewonnen, aber die Germanen sind stark und wir müssen sehen das wir unsere Punkte gegen andere Teams holen, jetzt gilt es in Eglosheim zu punkten !"

 

der SV Germania spielte mit -

Linder - Felger (86. G.Olgun), E.Olgun, Celiktas, Seifert - Maier, Strigaro, Fellmeth, Kraut, Inigo (60. Röcker) - Früh (76. Kowalski)

 

Tore -

0:1 Fellmeth (2.), 1:1 Brenner (4.), 1:2 Celiktas (35.), 1:3 Inigo (57.)


1.Spieltag - SV Germania - TKSZ Ludwigsburg 3:0 am 18.08.2013

Früh trifft bei Bezirksligadebüt - Germania macht es unnötig spannend

Mit einem hochverdienten Sieg hat sich der SV Germania wieder auf Bezirksebene zurück gemeldet. Nach Anfangsschwierigkeiten in den ersten 10. Minuten bei denen die Gäste zu zwei guten Möglichkeiten kamen, brachte Youngster Achim Früh bei seinem Bezirksligadebüt die Gastgeber mit seiner ersten Chance (9.) nach feinem Maier Zuspiel auf die Siegerstrasse.  In Folge zeigten sich die Gäste ob dem Rückstand stark verunsichert und liessen weitere hochkarätige Möglichkeiten durch Früh (12.), Seifert (15.), Fellmeth (19.) Felger (24.) und abermals Früh (27.) zu die aber teilweise kläglich vergeben wurden. Erst in der 28. Minute zeigten die Gäste wieder Offensivbemühungen und kamen durch Ex-Germane Ali Seyhan zu einer weiteren Chance, dessen Schuss konnte aber Mikosch locker parieren.  Die Germanen bestimmten aber weiter Tempo und Spiel, angetrieben durch die Achse Strigaro, Maier und Röcker war es immer wieder Strigaro der durch eine überaus Einsatz- und lauffreudige Leistung die gegnerischen Angriffe zu unterbinden wusste und darüber hinaus noch selbst zu Möglichkeiten kam, so geschehen in der 34. Minute, als „Enz von der Enz“ auf dem rechten Flügel einen Ballgewinn provozierte, auf Fellmeth flankte und dessen Hereingabe wiederum von Strigaro volley an den Pfosten gesetzt wurde.

 

Nur eine Minute später hatte Norman Röcker seine grösste Möglichkeit im Spiel (35.), doch sein Kopfball landete aus 5m knapp neben dem Tor.  Kurz vor der Halbzeit kamen die Germanen dann nochmals in grösste Not, das TKSZ schnürte die Germanen in ihre Hälfte ein und die Blauen hatten extreme Probleme dagegen  zu halten. Doch diese Phase überstand der Aufsteiger auch und konnten sogar noch mit einem 60 m ! Heber  von Maier eine Aktion Richtung Tor der Gäste setzen, der Ball landete aber einen halben Meter neben dem Kasten.

 

 

In Hälfte zwei versuchten die Gäste nochmals das Spiel zu drehen und kamen durch den einzigen Offensivposten Akdemir zu einer guten Schussmöglichkeit, die Mikosch aber gut parierte (51.).  Früh hatte nur 2 Minuten später mit seiner dritten 100%tigen Chance die Möglichkeit das Spiel erneut zu entscheiden, doch erneut blieb Torhüter Boamah der Sieger in diesem Duell. Danach verflachte die Partie, die Germanen verwalteten die Führung und den Gästen fehlte Tempo und Durchschlagskraft um sich gegen die starke Defensive um die gute Innenverteidigung Olgun/Celiktas durchzusetzen. In der letzten Viertelstunde setzte der Gast dann nochmal alles auf eine Karte und spielte offensiver, was den Germanen entgegen kam.

 

Doch zunächst hatten die Gäste noch 2 Möglichkeiten, erst ein Freistoss (77.) aus 25m von den Mikosch problemlos klären konnte und dann noch einen Kopfball (78.) aus 6m den Özet aber kläglich übers Tor setzte, hier hatten die Germanen grosses Glück. Nun hatten die Gäste ihr Pulver verschossen und die Germanen setzten wieder Offensive Glanzpunkte. Nach einem weiteren Röcker Kopfball der drüber ging (82.) war es Strigaro vorbehalten seine gute Leistung mit dem entscheidenden Treffer zu krönen. Nachdem sich er und Maier durchgespielt hatten vollendete er mit einem feinen Schlenzer von links das 2:0 und entschied damit die Partie in der 85. Minute.

 

Danach war der letzte Widerstand der Gäste gebrochen und Geburtstagskind Jerry Torres kam zu einer guten Möglichkeit als er von Röcker steil geschickt wurde, doch sein Schlenzer landete am Pfosten. Kurz vor Ende dann pfiff der stark leitende Schiedsrichter Hans Wolf aus Ostfildern dann einen Rückpass der Gäste ab. Den fälligen Freistoss aus 6m verwandelte Tansel Celiktas zum verdienten 3:0 Endstand.  Ein gelungener Start der Germanen gegen einen unbequemen Gegner der mit Sicherheit auch deutlich höher ausfallen können. Bemerkenswert aber, wie stabil sich das Team in der Defensive präsentierte. Alles in allem ein Pflichtsieg vor der schweren Aufgabe in Illingen, die sich in Freudental unglücklich mit 1:0 geschlagen geben mussten.

 

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid:"das war ein absolut verdienter Sieg der um einiges zu niedrig ausgefallen ist. Die Chancenverwertung ist natürlich mangelhaft, aber erfreulich war auf alle Fälle wie gut wir defensiv gearbeitet haben und gestanden sind !"

 

A.Yenisen:"unser Torwart hat uns lange im Spiel gehalten, mit ein wenig Glück gelingt uns der Ausgleich und dann hätte es vielleicht anders laufen können. Wir brauchen aber noch ein paar Wochen bis alle wieder da und fit sind !"

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch - Seifert, E.Olgun, Celiktas, Felger (71. G.Olgun) - Strigaro, Maier, Fellmeth, Röcker, Kraut (75. Torres) - Früh (78. Bröckel)

 

Tore - Früh (9.) 1:0, Strigaro (85.) 2:0, Celiktas (89.) 3:0

Stimmen zur Meisterschaft



Obligatorische Bierdusche
(Foto- Baumann) 

Vorstand Holger Conrad : „ Das ist eine absolut super Saison. Wir haben alles richtig gemacht mit dem Cut im vergangenen Jahr. Die Mannschaft hat nicht nur sportlich Erfolg, sondern ist auch menschlich eine Riesentruppe, auf und neben dem Platz. Das wir sportlich erfolgreich sein werden, war zu erwarten. Aber die Spieler bringen sich auch ausserhalb des Platzes in den Verein ein, was noch viel grösser zu bewerten ist. Es macht einfach wieder Spass, und die Zuschauer kommen auch  wieder !“

 

Teammanager Sascha Hodzic: „Für mich endet heute ein perfektes Wochenende. Am Samstag das Triple der Bayern und heute die Meisterschaft mit Germania. Jetzt bin ich Quattriple Sieger. Über die gesamte Saison gesehen denke ich, haben wir diesen Titel absolut verdient. Es ist ein tolles Team mit den Trainern Matze und Alex Schmid sowie TW-Trainer Larry Croft, der Marcel Mikosch noch besser gemacht hat, dem Vorstand und der Mannschaft. Deswegen ist es ein Erfolg für uns alle im Verein zusammen. Mit den Trainern habe ich einen Volltreffer gelandet. Es hat alles von A bis Z gepasst !“

 

Trainer Matthias Schmid: „Grosses Kompliment an die Mannschaft, sie hat sich diesen Erfolg absolut verdient. Hinter dem Ergebnis liegt ein hartes Stück Arbeit für das wir jetzt die Früchte ernten. Von dieser Stelle auch Glückwünsche an Illingen zum erreichen des Relegationsplatzes, sie haben uns das Leben schwer gemacht und ebenfalls eine klasse Saison gespielt. Mich freut es für diesen tollen Verein das er nach so langer Zeit endlich wieder stolz sein kann auf seine Mannschaft und wir den Mitgliedern so eine Freude machen konnten. Ich möchte mich nochmals explizit beim Vorstand bedanken, der immer hinter dem Team stand und uns zu jeder Zeit voll unterstützt hat, dass habe ich so noch nicht erlebt.

 

TSV Oberriexingen Trainer Andreas Heimlich: „ Der Sieg der Germanen war absolut unverdient, wir müssen zur Halbzeit schon 0:2 führen. Der Schiedsrichter hat das Ding heute völlig verpfiffen, wir müssen einen glasklaren Elfmeter kriegen. Heute war mehr für uns drin, die Germanen waren keinen Deut besser !“

Norman Röcker: "wir hatten heute schon ein wenig Probleme zu Beginn aber in Hälfte 2 sind wir dann in Fahrt gekommen. Der SV Germania ist nach dem Aufstieg jetzt wieder eine tolle Adresse und ich bin froh das ich meinen Teil dazu beitragen konnte !"

 

Martin Maier : "Es war eine Saison die mir und allen wirklich Spass gemacht hat. Wir haben uns super verstanden was sich letztlich auch auf dem Platz bemerkbar gemacht hat. Der Schritt zu Germania zu kommen war absolut richtig, ich habe hier Top Bedingungen vorgefunden was Mannschaft, Trainer, Vorstand und Rahmenbedingungen angeht !"

 

 

Max Fellmeth: " Das ist abnormal, meine erste Meisterschaft überhaupt. Ich liebe die Mannschaft. Es passt alles und ich bin einfach froh hier bei diesem geilen Klub zu sein. Heute reissen wir uns richtig ab !"

 

Enzo Strigaro: "Endlich konnte ich heute mal wieder einen Freistoss schiessen. Ich habe mich selten so gefreut wie bei diesem Tor, das war Glück pur. (auf die Frage nach seinem Torjubel - er zog die Hose runter) Ach, in solch einem Moment kann man doch auch mal zeigen was man(n) hat (lacht) !"

 

Kapitän Marcel Autenrieth:"Wir haben lange für diesen Moment heute arbeiten müssen. Aber wenn man unsere Ergebnisse sieht, insbesondere gegen Illingen und 08, dann denke ich können wir mit stolz sagen das wir ein verdienter und würdiger Meister sind. Es war der absolut richtige Schritt hierher zu kommen, dass Jahr war Freude pur auch von den Zuschauern und Verantwortlichen !"

 

Achim Früh:" Heute gebe ich mir die Kante !"

 

Axel Bröckel : "Es ist toll das ich nochmal eine Meisterschaft erleben kann, ich möchte mich insbesondere bei meinem Trainer bedanken das er noch an mich geglaubt hat nachdem mich viele schon abgeschrieben haben, vielleicht gelingt mir ja im letzten Spiel noch ein Törchen damit ich mir die Kanone sichern kann !"

Erkan Olgun: "Das ist ein richtig geiler Haufen hier, die Saison war ein hartes Stück Arbeit in der Knochenmühle Kreisliga. Aber jetzt geniessen wir einfach die Stunden des Erfolgs und freuen uns über das erreichte. Das mein Bruder und mein Vater heute mit dabei sind macht diesen Triumph für mich vollständig !"

 

Alex Haiber: " Natürlich wäre ich heute gerne auf dem Platz gestanden aber es hat nicht sollen sein. Wir haben uns den Titel aus meiner Sicht absolut verdient. Wir sind seit Jahren eingespielt und haben mit den Neuzugängen nochmal an Qualität dazu gewonnen, das hat sich absolut bezahlt gemacht. Viel besser kann man nicht abschneiden. Gips hin, Gips her, heute machen wir ein Fass auf !"

 

Marcel Weber: "Das ist einfach grandios, fantastisch. Mir aber auch wichtig das wir die nicht vergessen die heute nicht bei uns sein können, meine Gedanken sind bei Toni Zinfollino und Sören. Toni, auf Dich mein Freund !"

 


Patrick Kraut: "Als mich der Trainer vor der Saison fragte ob ich mir das vorstellen kann zögerte ich keine Sekunde.Mit dem Team so einen Erfolg zu erreichen ist mit das schönste für mich. Es war für mich persönlich auch eine erfolgreiche Saison mit der ich nie gerechnet hätte. Vor allem hat man hier als Spieler endlich auch mal das Gefühl das die Zuschauer und der Verein einen unterstützen !"

 

Dennis Röcker: "Auch wenn ich die Runde nicht oft gespielt habe macht es einfach Spass mit den Jungs zu trainieren und dabei zu sein. Ich möchte hier an dieser Stelle auch unserem Torwarttrainer danken der einen Riesen Job macht !"

 

Tansel Celiktas: "Durch die Schichterei und den Umzug war es keine einfache Saison für mich, aber letztlich haben wir ja den Titel verdient klar gemacht und sind jetzt wieder in der Bezirksliga. Es ist einfach eine geile Truppe mit super Typen. Ich bin glücklich das ich meine erste Meisterschaft mit dieser geilen Truppe feiern kann, einfach super !"

 

Holger Dürl: " Für mich war die Saison natürlich beschissen, ich hatte und habe immernoch mit meiner Knieverletzung zu kämpfen und bin so relativ früh ausgefallen. Das ich meine aktive Laufbahn nochmal mit einer Meisterschaft beenden kann ist wunderbar und freut mich für den Verein !"

 

Marc Seifert:" Am Ende sind wir jetzt souverän Meister geworden, ich hätte mir es aber ein wenig einfacher vorgestellt. Wir haben gesehen was für  grosses Potenzial in der Mannschaft steckt wenns gegen die direkte Konkurrenz ging. Jetzt genehmige ich mir erstmal ein Gläschen Wein !"

 

 

Patrick Müller: „Ich habe mich hier vom ersten Tag an wohl gefühlt, schade nur das ich beruflich bedingt nicht mehr zum Titel beitragen konnte.  Es war klar das wir durch unsere regelbasierte Anlagestrategie zum Erfolg kommen, so muss es weiter gehen !“

 

Michel Kowalski: „ Es war zwar nicht meine Saison aber wenn unterm Strich ne Feier dabei rumkommt bin ich zufrieden, am besten ihr gebt mir gleich den Schlüssel fürs Vereinsheim, ich schliesse dann morgen früh ab !“

 

Toni Zinfollino via SMS: „Gratulation an alle, ich grüsse euch von hoher See, wir laufen morgen in Catania ein, ich trinke ein Glas Sekt auf euch – STÖÖÖÖÖSSCHEN  !“

 

Kallo Riedel: „auf dem Platz macht es mir einfach Spass, heute lief es bei mir zwar nicht so gut aber das ist jetzt auch wurscht, wir haben unser Ziel erreicht. Ich hätte gerne öfters auf der 10 gespielt, da kommen meine Stärken voll zur Geltung. Ich werde auch neue Saison der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen, um das mal klarzustellen !“

 

Marcel Mikosch: „ Für mich war es schon eine grosse Umstellung von Kleinsachsenheim nach Bietigheim zu kommen. Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht um anzukommen und mich zu stabilisieren. Letztlich hat mich unser TW Trainer Larry enorm weiter gebracht, es macht riesig Spass mit ihm zu arbeiten. Nach 3 Relegationsplätzen freue ich mich jetzt endlich auch mal was zählbares in der Hand zu halten !“


SV Germania - Spvgg Besigheim 9:0 - 26. Spieltag am 26.05.2013

Nach der zweiwöchigen Pfingstpause und dem zweiten Punktverlust der Rückrunde in Kleinglattbach, hat der SV Germania eindrucksvoll seine Vormachtstellung in der Liga gegen die Spielvereinigung aus Besigheim untermauert und zurück in die Erfolgsspur gefunden. Trainer Schmid verzichtete zunächst auf Kapitän Autenrieth der erst am Samstag aus seinem 1-wöchigen Dänemark Urlaub zurückgekehrt war. Für ihn rückte Celiktas ins Zentrum und übernahm den defensiven Part neben einem offensiv ausgerichteten Martin Maier. Dazu wartete Schmid mit Bröckel im Sturm eine weitere Überraschung im Sturm auf. 

 

Die Gäste aus Besigheim kamen mit ihrer ersten Elf , die  Wochen zuvor noch den Tabellenzweiten aus Illingen mit 3:0 in die Knie zwangen.  Nach einer kurzen Phase des abtastens kam der Tabellführer mehr und mehr ins Rollen und erspielte sich nach und nach Möglichkeiten. Die erste nennenswerte Szene datiert aus der 10. Minute als Kraut eine Hereingabe von Fellmeth nicht unter Kontrolle bekam und so der Ball von Torhüter Rothmeyer geklärt werden konnte. Besigheim versuchte klassisch immer wieder über Friedl und Nagel Konter zu fahren, doch Friedl war beim starken Olgun in den besten Händen und konnte sich zu Beginn nicht in Szene setzen. In der 17. Minute dann die Führung der Germanen, der spielfreudige Röcker setzte sich über rechts durch und spielte den Ball scharf in den 5m Raum, Bröckel stand goldrichtig und musste nur noch den Fuss hinhalten. Nur eine Minute später hatte „Marathon-Mann“ Seifert die Riesenmöglichkeit sein erstes Saisontor zu erzielen, doch 10m frei vor dem Tor schob er den Ball knapp am Pfosten vorbei. 

 

Die Germanen hatten nun die Partie voll im Griff und zogen das Tempo weiter an, Besigheim konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und verlor die Bälle meist im Spielaufbau. Die Überlegenheit machte sich in weiteren Chancen durch Olgun (24. Min, Kopfball aus 5m auf Linie geklärt), Maier (26. Min., Doppelpass mit Röcker, Schuss aus 5m abgeblockt) und erneut Olgun (26. Min., Kopfball nach einem Eckball knapp drüber) bezahlt.  Erst Maier gelang es dann in der 27. Minute dann, den Abwehrriegel erneut zu knacken. Einen Freistoss von halblinker Position flog an Freund und Feind vorbei ins Tor zum 2:0.  Danach gelang es Besigheim für knapp 10 Minuten die Germanen von ihrem Tor fern zu halten. Bis Fellmeth den Blick für Bröckel hatte und eine präzise 30m Flanke auf den langen Pfosten setzte, Bröckel brauchte nur noch den „Riebel“ hinhalten und machte damit das 100. Saisontor für die Germanen. Bietigheim machte nun weiter Dampf und hatte nun richtig Spass am Spiel. Fellmeth hatte auf links Seifert auf die Reise geschickt, dieser passte von der Grundlinie den Ball auf den ersten Pfosten wo schon Bröckel wieder lauerte, dessen Schuss aber vom Torhüter pariert wurde und bei Kraut landete, doch dieser setzte den Abpraller volley knapp übers Tor.  Eine Minute später bereits dann war es Kraut über rechts der den Ball an den Strafraum zurücklegte, Röcker nahm Maß, schoss aber auch knapp übers Tor.  In der 41. Minute dann wiederum Kraut der sich mit Röcker per Doppelpass in den Strafraum kombinierte und zum Schuss kam, Rothmeyer parierte und Fellmeth staubte ab zum 4:0. 

 

Danach die einzigste gefährliche Szene der Gäste, einen langen Ball von Nagel liessen die beiden Innenverteidiger Weber und Olgun passieren, Friedl schaltete schnell und lief allein auf Zinfollino zu, doch der Routinier packte sich das Leder von Friedls Fuss als dieser gerade einschieben wollte, ein Klasse Tat des Keepers. Kurz darauf hatte Kraut die Faxen dicke, an der Mittellinie von Strigaro auf die Reise geschickt liess er 2 Mann stehen und schob den Ball an Rothmeyer vorbei ins Tor zum 5:0 Halbzeitstand.

 

In der zweiten Hälfte merkte man den Germanen an, dass sie nicht wie die Spiele zuvor einen Gang zurück schalten wollten sondern das Tempo weiter hoch halteten.  Besonders Maier und Röcker initierten immer wieder Angriff um Angriff und liessen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Insgesamt war es ein flüssiges Spiel der Bietigheimer die sich kaum in Einzelaktionen verzettelten, so dass auch Besigheim kaum Zugriff auf das Spiel des Gastgebers bekam.  Nach einem Freistoss der Gäste, der knapp am Tor vorbei striff war es erneut Bröckel in der 52. Minute der den Torreigen in der zweiten Hälfte mit seinem dritten Tor des Tages eröffnete. Drei weitere Möglichkeiten durch Strigaro (Schuss aus 25m), Bröckel (Nachschuss aus 5m) und Celiktas ( 56.Min., Heber aus 45m) konnten nicht genutzt werden ehe der eingewechselte Riedel mit einem „Billiard-Tor“ das 7:0 (62.Min.) erzielte. Die völlig überforderten Besigheimer versuchten noch sporadisch nach vorne zu kommen, konnte sich aber bis kurz vor Schluss keinerlei Szenen mehr erspielen und mussten in Folge noch das 8:0 durch Bröckel (sensationelle Kombination über Röcker und Maier) und das 9:0 durch Achim Früh, der vom bärenstarken Maier glänzend in Szene gesetzt wurde, hinnehmen. Erst in der 84. Minute waren die Gäste noch einmal gefährlich als Martin Maier eine Hereingabe vor dem Einschuss bereiten Schweisser an den eigenen Pfosten klärte. Danach pfiff der gut leitende Schiedsrichter die Partie ab. Mit diesem Erfolg haben die Germanen den Meistertitel fast perfekt gemacht und können nun nur noch durch das Torverhältnis bei 2 Niederlagen in den letzten 2 Spielen von Platz 1 verdrängt werden.

 

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid: „das war heute eine eindrucksvolle Darbietung meiner Mannschaft. Wir haben heute den Ball gut laufen lassen und gezeigt was möglich ist, wenn wir miteinander spielen und vor allem viel laufen ! Jetzt wollen wir nächsten Sonntag den Aufstieg perfekt machen !“

 

F.Schweizer: „ wir sind seit ein paar Wochen nicht mehr richtig im Training und das hat man meinen Jungs heute auch angesehen. Das Tempo der Germanen konnten wir zu keiner Zeit mitgehen und sind deshalb auch verdient untergegangen. Glückwunsch an Bietigheim zur verdienten Meisterschaft !“

 

A.Bröckel: „Ich habe mich heute richtig gut gefühlt ! Vier Tore in einem Spiel sind lange her, ich glaube das letzte mal war das in der A-Jugend, da hatte ich damals am Ende 40 Tore, das war meine beste Saison damals !“

 

der SV Germania spielte mit -

Zinfollino – Strigaro, Olgun, Weber (61. Riedel), Seifert (71. Autenrieth) – Celiktas, Maier, Röcker, Kraut, Fellmeth (76. Früh) – Bröckel

 

Tore:

Bröckel 1:0,3:0,6:0, 8:0 (17.,36.,52.,75.), Maier 2:0 (27.), Fellmeth 4:0 (41.), Kraut 5:0 (43.), Riedel 7:0 (62.) und Früh 9:0 (81.)


TSV Kleinglattbach - SV Germania 0:0 - 25. Spieltag am 12.05.2013

Linder bringt Germania zur Verzweiflung

 

Kleinglattbach (dha). Der TSV Kleinglattbach ist die einzige Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A 3, die gegen den prädestinierten Meister SV Germania Bietigheim in dieser Saison nicht verloren hat. Nach dem Sieg im Hinspiel erkämpfte sich der TSV gestern ein 0:0.


Der SV Germania Bietigheim hatte eine offene Rechnung zu begleichen. In der Hinrunde musste der unangefochtene Spitzenreiter bei der 1:3-Niederlage im Ellental gegen den TSV Kleinglattbach die bisher einzige Saisonniederlage einstecken. Diesen kleinen Schönheitsfehler wollten die Germanen beim Rückspiel in Kleinglattbach gestern wieder ausgleichen. Doch auch der TSV wollte gegen die Spitzenmannschaft der Liga nochmal eine gute Leistung zeigen. „In dieser Saison geht es für uns um nichts mehr. Dennoch sind gegen so eine überragende Mannschaft alle motiviert. Für uns war es wichtig, dass wir defensiv gut stehen, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Gegen so eine Mannschaft wird man sonst ausgekontert“, sagte Kleinglattbachs Trainier Siegfried Blum, der von seinen Spielern in der 8. Minute, nach der ersten Offensivaktion seines Teams, mehr Spannung forderte. Zuvor hatte der frühere Roßwager Michel Kowalski in der 2. Minute die erste Chance des Spiels gehabt. Sein Schuss ging aber knapp über das Kleinglattbacher Tor.  Die Gastgeber standen in der Defensive konzentriert und verteidigten mit allen Spielern. Beispielhaft hierfür war eine Aktion nach einer knappen Viertelstunde, als drei Kleinglattbacher Verteidiger einen Schuss von Marcel Autenrieth blockten.


Nachdem eine Viertelstunde gespielt war, setzte Kleinglattbach immer wieder Nadelstiche nach vorne. Richtig gefährlich wurde es dabei nur selten Die besseren Torgelegenheiten hatten die Gäste. Doch Tobias Linder im TSV-Gehäuse hielt, was es zu halten gab. Seine erste Parade zeigte er bei einem Schuss von Martin Maier in der 22. Minute. Die beste Kleinglattbacher Chance im ersten Durchgang hatte Hakan Atalay, als er mit dem Ball ein paar Schritte lief und dann abschloss. Marcel Mikosch im Germania-Tor war auf dem Posten, konnte den Ball aber nur nach vorne klären. Zu diesem Zeitpunkt war eine gute halbe Stunde gespielt. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich die Blum-Elf ein weiteres Mal bei ihrem Torhüter bedanken, dass es torlos in die Halbzeitpause ging. Zunächst reagierte Linder bei einem Schuss von Autenrieth stark und klärte zur Ecke. Im Anschluss an die Ecke parierte die Kleinglattbacher Nummer eins einen Schuss von Maier.


Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst die Kleinglattbacher mehr vom Spiel. Ab der 55. Minute setzte für etwa zehn Minuten zum Teil recht starker Regen ein. In dieser Zeit übernahm Germania wieder mehr die Kontrolle über das Spiel. Zwingendes brachte der Spitzenreiter aber nicht zustande. „Das Wetter hat sicher einen Teil dazu beigetragen, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut gespielt haben wie im ersten Durchgang“, sagte Germania-Trainer Matthias Schmid. Eine richtig gute Gelegenheit hatte Germania noch. 77 Minuten waren gespielt, als die Gäste in Linder wieder ihren Meister fanden. Nach einer Ecke parierte der Torhüter zwei Schüsse, ein dritter wurde abgeblockt, ehe der Unparteiische die Situation abpfiff. Im direkten Gegenzug hätte Atalay beinahe die Kleinglattbacher Führung erzielt. Doch Mikosch klärte zur Ecke und verhinderte die zweite Saisonniederlage für Germania. „Da hatten wir die Chance auf den Siegtreffer. Aber ich bin stolz auf die Mannschaft und den Punktgewinn. Wir haben nicht nur verteidigt, sondern auch Akzente nach vorne gesetzt. Alle Spieler haben ihre Qualitäten gezeigt. Und Tobias Linder hat überragend gehalten“, lobte Blum.


Komplimente erhielt der Kleinglattbacher Schlussmann nach Spielende von allen Seiten. „Wie in der Hinrunde hat Linder sensationell gehalten. Im Abschluss hat uns vielleicht das letzte Glück gefehlt, aber Kleinglattbach hat gut gespielt und den Punkt verdient“, erkannte Schmid. Der Germania-Übungsleiter sieht aber trotz des Unentschiedens die Meisterschaft nicht gefährdet. Blum möchte mit seinem Team in den letzten Spielen gerne Platz vier erreichen.


 TSV Kleinglattbach: Tobias Linder – Josephy, Fink, Johannes Gutjahr, Witsch, Duldner (46. Stierl), Philipp Gutjahr, Conato, Atalay, Prieger, Hahn.


Germania Bietigheim: Mikosch – Seifert, Weber, Olgu, Celiktas (46. Kraut), Autenrieth, Fellmeth, Maier, Kowalski (67. Früh), Norman Röcker, Strigaro (81. Bröckel).


Tore: Fehlanzeige.


Spieler des Tages: Tobias Linder (TSV Kleinglattbach).


Schiedsrichter: Herbert Decker (Stuttgarter Kickers).
Zuschauer: 200.


SV Germania - SV Sönmez Spor Bietigheim 4:1 - 25. Spieltag am 05.05.2013

Harmlos, Ideenlos, Kopflos - trotz schlechter Leistung Vorsprung auf Illingen weiter ausgebaut

 

 

Wer erinnert sich nicht gerne an die früheren packenden Duelle Ender der 90´er Jahre im Stadtderby zwischen Germania und Sönmez, als sich beide noch um die Meisterschaft in der Kreisliga A stritten. Von dieser Brisanz ist am heutigen Tage nichts mehr übrig geblieben, zu deutlich weisst die Tabelle den Unterschied auf zwischen dem Tabellenersten und dem Letzten. Doch von diesem Unterschied, sah man heute leider nicht viel. Trainer Schmid hatte seine erste Elf mal wieder verändert und mit Mikosch, Dürl, Riedel, Kowalski, Bröckel und Früh das halbe Team umgestellt und auf volle Offensive gesetzt. Sportchef Hodzic erwartete einen deutlichen Sieg, wurde aber während der Partie immer kleiner auf seinem Platz und verliess nach Schlusspfiff angesäuert das Sportgelände, lesen Sie in den folgenden Zeilen was den Mann so auf die Palme brachte. 

 

Zu Spielbeginn zeigten aber gleich mal die Gäste das sie keineswegs gewillt waren sich dem Tabellenführer einfach so geschlagen zu geben, bereits nach 42 Sekunden kam Maceloglu nach einem Schnitzer von Celiktas zum Abschluss, zog aber das Leder am Tor vorbei. Danach übernahm aber in gewohnter Manier die Ellental Truppe das Zepter. Nachdem man den Ball gut in den eigenen Reihen liefen liess, war es Celiktas, der seinen Freiraum auf links immer wieder gut zu nutzen wusste und in der 5. Minute Kowalski bediente, der den Ball aber aus 5m am Tor vorbei schob. Nur 3. Minuten später dann bereits die Führung. Wenn niemand frei ist, schiess ich halt mal aufs Tor dachte sich Strigaro und hämmerte das Leder aus 25m links unten ins Eck. Es war das 1. Saisontor für den seit Wochen stark aufspielenden Strigaro der damit seine gute Form erneut bestätigte. Eine klasse Kombination über Kowalski und Früh brachte Riedel in aussichtsreiche Position allein vor dem Torwart, doch der kleine Dribbler scheiterte an einer Glanzparade des türkischen Torhüters. Die Gäste versuchten immer wieder mit langen Bällen einen Konter zu fahren, doch entweder waren die Bälle zu unpräzise oder blieb deren einzigste Spitze Ak, an Dürl oder Weber hängen. Das Spiel der Germanen war immer wieder geprägt von unnötigen Ballverlusten nach übertriebenem Einzelspiel oder Fehlpässen, so dass man sich oft selbst im Weg stand, denn der Gegner war keineswegs taktisch gut aufgestellt und liess den Gastgebern immer wieder Zeit und Raum für Pässe und Aktionen. So geschehen wieder in der 23. Minute nachdem sich Kowalski klasse über links durchgesetzt hatte und das Leder von der Grundlinie zurück auf Riedel spielte, doch der konnte die erneute Riesenmöglichkeit wieder nicht verwerten und zog den Ball am langen Pfosten vorbei ins aus. Wenn was ging, dann meist über links wo die Gäste Riesenlöcher in ihrem Abwehrriegel hatten, so war es dieses mal Röcker, der in der 29. Minute über links hereinflankte und Kowalski und Bröckel verpassten, am langen Pfosten aber war noch Früh, der das Leder aber unnötigerweise direkt nahm und verzog anstatt den Ball nochmal anzunehmen. Nur eine Minute später kam die erste Aktion von Bröckel, der einen Ball von Haiber am Straufraum klasse mit der Sohle mitnahm und allein vor dem Torhüter auftauchte, doch dieser konnte auch diesen Ball entschärfen. In dieser Phase des Spiels zeigten die Germanen zu was sie in der Lage sind und erspielten sich wirklich Chancen im Minutentakt, doch die Chancenverwertung war natürlich mehr als kläglich. Erst Kowalski war es dann in der 31. Minute, der eine erneute Röcker Hereingabe von links zum 2:0 ins Eck schob. Danach schalteten die Gastgeber wieder kurz ab und gaben so den Gästen die Gelegenheit zu ihrer grössten Chance des Spiels. Attila Ack erlief einen langen Ball von Hayirli und lief alleine auf Mikosch zu, schoss diesen aber aus 20m direkt auf die Fäuste. Nur 3.Minuten später machte nun auch Toptorjäger Röcker sein Tor. Bröckel hatte den ersten Angriff über rechts initiert und sich mit Früh auf die Grundlinie durchgespielt, seine Hereingabe landete bei Kowalski der die Kugel mit der Hacke an Röcker durchlaufen liess, für "Rocco" war es dann kein Problem mehr den Ball zu versenken. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel, die einzig erwähnenswerte Szene war noch sinnbildlich wie sich die Germanen an diesem Tag das Leben selbst schwer machten. Röcker wurde nach einem Freistoss vom gegnerischen Torwart angefaustet und brauchte den Ball nur noch ins leere Tor schieben, doch Dürl dachte sich "komm, ich gönn mir auch mal ein Törchen" und schnappte ihm das Leder vor der Nase weg und drückte ihn ins Tor. Sein frenetischer Jubel wurde aber dann durch den Schiedsrichterpfiff unterbrochen, da Dürl im Abseits stand. Damit ging es mit einem schmeichelhaften 3:0 für die Gäste in die Pause.

 

Nach der Unterbrechung verflachte die Partie zusehends, es war ähnlich wie vor 3 Wochen in Horrheim, die Germanen schalteten auf Sparmodus und die Gäste hatten nur limitierte Mittel zur Verfügung um die Germanen ernsthaft in Bredouille zu bringen. So mussten die Germanen Anhänger bis zur 58. Minute warten, bis Bröckel nach einem Tänzchen im Strafraum den Ball aus 5m zum 4:0 verwertete. Was danach folgte, war Fussball zum abgewöhnen, keine Ideen, keine Bewegung, Fehlpässe und Ballverluste. Die Zuschauer wurden wirklich auf eine harte Probe gestellt und so kam Sönmez auch noch so ihrem Ehrentreffer, Kurkunc wurde mit 5 Mann Eskorte Richtung eigenes Tor geleitet und nicht angegriffen, so konnte er kurzerhand sich ein Eck aussuchen und schoss den Ball aus 22m links unten ins Eck ein, quasi eine Kopie des Strigaro Treffers aus Halbzeit 1. Neben einem verschossenen Elfmeter von Kowalski und einer verunglückten Flanke von Sönmez an die Latte gibt es nichts mehr nennenswertes aus dieser grauenhaften 2. Hälfte zu berichten, die sich damit mit der 2. Hälfte von Horrheim an der Spitze der schlechtesten Saisonleistungen des Tabellenführers befindet. Durch den dennoch verdienten Sieg und dem gleichzeitigen Unentschieden von Illingen kann der SV Germania somit mit 2 Siegen aus den nächsten beiden Spielen den Aufstieg perfekt machen und die Rückkehr unter die Elite des Bezirks besiegeln. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid: "mir war klar das wir heute hier kein Schützenfest haben würden. Es ist ganz logisch wenn man viele Umstellungen im Team hat und auch in dieser Konstellation so spielt, in der wir noch nie gespielt haben, das dann nicht alles klappt. Aber natürlich war heute mal wieder die Chancenverwertung ein Riesenmanko. Die zweite Hälfte ist normal, wir sind deutlich Erster, haben einen Sieg im Spitzenspiel hinter uns, wir führen 4:0, es ist heiss, das laufen fällt schwer, dann kommt sowas zustande. Das diese Leistung niemand schmeckt und mir am wenigsten ist klar aber ich weiss das einzuordnen. Wichtig ist, das wir in 3 Wochen den Wimpel in der Hand halten und dann spricht keiner mehr über dieses Spiel heute !"

 

S.Hodzic:" ich habe hier heute gedacht wir machen was fürs Torverhältnis, wurde aber bitter enttäuscht. Ich möchte mich jetzt hier nicht weiter äussern, ich glaube das ist für Alle das Beste!"

 

M.Kowalski:" wenn man heute am Ball war, war man die ärmste Sau, es hat sich niemand bewegt, keiner wollte den Ball. Mit meiner Leistung bin ich dennoch zufrieden, ich habe mich viel bewegt und konnte mit 2 Vorlagen und einem Tor zum Sieg einen grossen Beitrag leisten !"

 

der SV Germania spielte mit

Mikosch - Strigaro, Dürl, Weber, Celiktas - Haiber, Röcker (60. Autenrieth), Riedel (70. Maier) - Kowalski, Bröckel, Früh (75. Fellmeth)

 

Tore: 1:0 Strigaro (8.), 2:0 Kowalski (31.), 3:0 Röcker (35.), 4:0 Bröckel (58.), 4:1 Kurkunc (61.)

 

 

 


FSV 08 Bissingen II - SV Germania 2:4 - 24.Spieltag am 28.04.2013


der Sieg wurde ausgiebig begossen

Germanias "Flügel" entscheiden das Derby


Mit einem letztlich verdienten 2:4 Erfolg feierte der Tabellenführer den 7. Sieg in Serie und bleibt damit in der Rückrunde weiter ohne Niederlage. Durch diesen wichtigen Erfolg hat die Truppe um Trainer Schmid somit schon 13 Punkte Vorsprung auf 08 Bissingen II und damit bei noch ausstehenden 5 Spielen den 2. Platz der zur Relegation berechtigt quasi sicher. Aber nicht nur das, kaum einer glaubt jetzt noch, dass die Mannen aus dem Ellental bei 15 zu vergebenen Punkten noch 7 liegen lassen nachdem sie in bislang 23 Spielen erst einmal verloren und 2 mal Remis gespielt haben. Doch der Triumph heute am Bruchwald war alles andere als ein Selbstläufer, der Gastgeber machte den Germanen bereits zu Beginn deutlich das sie ihre letzte Chance auf den Relegationsplatz nutzen wollten und kamen bereits nach 35 Sekunden zu ihrer ersten Chance durch Bien-Aime. 

Nach 5.Minuten dann die erste Möglichkeit durch Fellmeth der einen langen Diagonalball von Haiber aus 20m herrlich direkt abnahm aber vom starken Torhüter Locher pariert wurde. Kurz darauf scheiterte Röcker nach einem Querpass von Kraut ebenfalls am glänzend reagierenden Locher, bereits hier hätte es 0:1 stehen müssen. Die Germanen verloren nun mehr und mehr den Faden und glänzten überwiegend durch Fehlpässe. Bissingen setzte den Tabellenführer früh unter Druck und kam dadurch immer wieder zu gefährlichen Möglichkeiten, so war es Zinfollino in der 10. Minute zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet, der Keeper entschärfte einen Heber von Lucius glänzend. Einen erneuten Fehler im Spielaufbau nutzte Lucius aber dann in der 21. Minute eiskalt zur verdienten Führung aus. Es war nun die stärkste Phase der Bissinger die nun deutlich Überwasser hatten weil sie bissiger und passsicherer waren. So folgte die nächste Möglichkeit durch den starken Lucius, der sich immer wieder über rechts durchtankte und durch sein Tempo schwer zu stoppen war, seinen erneuten Schuss in der 24. Minute konnte aber Zinfollino klären.  In der 31. Minute war es dann Weber, der Lucius 20 m vor dem eigenen Tor nur regelwidrig stoppen konnte, den fälligen Freistoss fischte "Zinfo" aus dem Giebel und hielt somit sein Team im Spiel. Die Bissinger mussten nun dem extrem hohen Tempo der ersten halben Stunde Tribut zollen und kamen nun nicht mehr in die Zweikämpfe und liessen den Gästen mehr Raum, die nun die Gunst der Stunde witterten. Germania übernahm nun die Spielkontrolle und schnürte die Bissinger in deren Hälfte ein. Diese versuchten immer wieder Konter über ihre schnellen Flügel mit Lucius und Bien-Aime zu fahren, doch diese verpufften in den letzten 15. Minuten. Die Drangphase des Tabellenführers mündete letztlich in dem dann verdienten Ausgleich, Celiktas, der nur spielte weil sich Seifert beim warmmachen verletzte, nahm sich aus 20m ein Herz und donnerte das Leder rechts unten ins Eck zum 1:1 Ausgleich. Dann war Pause.


Nach Wiederanpfiff kamen wieder die Gastgeber auf und hatten in der 48.Minute durch einen Freistoss an den Aussenpfosten die erste dicke Möglichkeit. Germania brachte sich in dieser Phase auch immer wieder durch unnötige Abspielfehler in Bedrängnis, so wieder in der 55. Minute, als der starke Strigaro einen seiner wenigen Fehlpässe ins Zentrum spielte und dieser in einer weiteren Grosschance der 08er endete, die aber von Linkenheil übers Tor platziert wurde. In dieser nun entscheidenden Phase des Spiels war es der bislang unauffällige Kraut, der dem Spiel die entscheidende Wendung geben sollte. Der Rechtsaussen des Tabellenführers wurde auf dem rechten Flügel von Haiber angespielt, zog in die Mitte, spielte einen Doppelpass mit Röcker, spielte einen Doppelpass mit Maier und stand allein vor Locher und schob zur 1:2 Führung ein, ein absolutes Sahnetor der Germanen die damit eindrucksvoll unterstrichen warum sie auf Platz 1 stehen. Mit der Euphorie der Führung waren nun die Germanen wieder am "Drücker" und kamen durch Celiktas und Röcker (62./64.) zu weiteren guten Möglichkeiten. In dieser starken Phase war es nach Celiktas und Kraut mit Fellmeth der dritte Flügelspieler der das Spiel letztlich vollends entschied. Fellmeth hatte sich am linken Flügel bis zur Grundlinie durchgetankt und schaffte es aus diesem schier unmöglich Winkel den Ball über Locher ins lange Eck zu heben, ein unglaubliches Ding. 08 war nun stehend K.O. und musste dann auch noch eine gelb-rote Karte für Linkenheil hinnehmen, der mit einer Entscheidung des schwachen Schiedsrichters nicht einverstanden war. Bietigheim machte nun weiter Dampf und kam erneut mit Kraut gefährlich vors Tor, doch wieder einmal war Locher zur Stelle und verhinderte einen weiteren Treffer von Kraut. Doch auch von den Germanen musste einer den Platz verlassen, die erste gelb-rote Karte der Saison kassierte Norman Röcker nach einem Check an Massaro, auch hier agierte der Schiedsrichter recht kleinlich. Und was gehört noch neben den Platzverweisen zu einem echten Derby dazu ? Richtig, ein Elfmeter, so geschehen in der 75. Minute, als Kosmidis im Strafraum den Ball an die Hand kam und Haiber sich die Chance nicht nehmen liess den Strafstoss zum 1:4 zu verwandeln. Danach schalteten die Germanen auf Ruhemodus was die Gastgeber wieder zu mehr Spielanteilen nutzten, was sich letztlich noch im 2:4 Anschluss durch Massaro niederschlug. Mehr war aber nicht mehr drin für Bissingen die sich damit aus dem Aufstiegsrennen endgültig verabschiedeten. Der SV Germania hat damit die grössten Rückrundenhürden genommen und kann langsam für die Bezirksliga planen.


Stimmen zum Spiel:


M.Schmid:"es war heute das erwartet schwere Spiel. Wir sind schwer in Tritt gekommen und können uns bei Zinfollino bedanken das wir nicht höher zurück gelegen haben. Am Ende hat unsere individuelle Klasse heute den Ausschlag gegeben. Mit diesem Sieg haben wir natürlich einen grossen Schritt gemacht, aber als Trainer kann ich mich erst freuen wenn wir das Ziel auch tatsächlich erreicht haben !"


M.Huptas:"wir hatten heute natürlich nicht unseren besten Kader zur Verfügung, aber die Jungs haben es trotzdem glänzend gemacht und den Germanen das Leben sehr schwer gemacht. Wir hätten aus den Chancen in der ersten Hälfte mehr Kapital schlagen müssen, dann hätte es heute vielleicht zu mehr gereicht. Jetzt kann man Germania zum Aufstieg gratulieren !"


A.Zinfollino:"ich muss mich heute beim Trainer für sein Vertrauen bedanken, mich in so einem Spiel aufzustellen nachdem ich solange nicht gespielt habe, hat mir viel bedeutet. Es hat heute richtig Spass gemacht und ich bin froh das ich heute mithelfen konnte das wir gewonnen haben!"


T.Celiktas: "zunächst war ich natürlich traurig als ich meinen Namen nicht auf der Aufstellung gelesen habe. Als ich dann spielen durfte hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten reinzukommen. Aber ich habe es dann so gespielt wie es der Trainer erwartet, bin vorne aufgetaucht und habe dann den Ball optimal erwischt, dass der dann so reinfährt war natürlich umso schöner für mich !"

 

der SV Germania spielte mit -

Zinfollino - Strigaro, Weber, Olgun, Celiktas - Haiber (83. Kowalski), Autenrieth (89.Riedel), Röcker, Fellmeth, Kraut - Maier

 

Tore -

1:0 Lucius (21.), 1:1 Celiktas (43.), 1:2 Kraut (56.), 1:3 Fellmeth (65.), 1:4 Haiber (11m 75.), 2:4 Massaro (82.)

 

bes. Vorkommnisse - 68.Min. Gelb-Rot für Linkenheil wegen meckerns, 77.Min. Gelb-Rot für Röcker wg. wiederholtem Foulspiel


SV Germania - VfL Gemmrigheim 7:0 - 23.Spieltag am 21.04.2013


"ein Prosit" auf das Comeback
von Achim Früh und den Sieg
- Früh, Weber und Celiktas 

Mit einer konzentrierten, überlegenen Vorstellung fuhren die Germanen am 23. Spieltag einen nie gefährdeten Sieg gegen harmlose Gemmrigheimer Gäste ein. Schmid änderte das System und wieder einige Positionen zur Vorwoche gegen Horrheim. So ersetzte Strigaro den verletzten Celiktas in der Viererkette und im Mittelfeld liefen wieder Haiber, Röcker und Kraut von Beginn an auf. Vom Anpfiff an drückten die Mannen um Kapitän Autenrieth aufs Tempo und kamen in der 2.,7, und 9. Minute jeweils durch den agilen Maier zu Möglichkeiten, die beste Chance war ein Freistoss den der ehemalige Pforzheimer an den Querbalken setzte. Danach lief sich langsam Röcker heiß der immer besser in Fahrt kam, nachdem er in der 10. und 15. Minute noch das Tor mit seinen Schüssen verfehlte, machte es der Rotschopf in der 20. Minute umso besser. Kraut und Strigaro hatten sich auf dem rechten Flügel herrlich durchkombiniert, so dass Strigaro mit einer gezielten Flanke Röcker fand der die Vorlage aus 10m sicher verwertete. Nur kurz darauf eine weitere herrliche Szene, Kapitän Autenrieth spielte mit Maier 25m vor dem gegnerischen Tor einen Doppelpass und stand allein vor dem Tor, konnte aber diese Grosschance leider nicht verwerteten.

 

Die Gäste suchten ihr Heil immer wieder in Kontern, welche aber meist im Ansatz schon unterbunden wurden oder kurz vor der Gefahrenzone entschärft wurden, so dass bis auf einen Freistoss von Schweiker in der ersten Hälfte nichts aufs Tor der Gastgeber kam. Wie man es besser macht zeigten ihnen an diesem Tag „die dreisten Drei“ mit dem wohl schönsten Tor des Tages. Nach einem Zuspiel von Kraut auf Röcker chipte dieser den Ball in den Strafraum wo ihn Kraut aus der Luft quer auf Maier legte der ihn nur noch ins leere Tor zu köpfen brauchte, ein Tor der Extraklasse. Wiederum Maier hatte direkt im Anschluss die Gelegenheit auf 3:0 zu erhöhen, doch der Keeper entschärfte seinen Schuss aus 8m zur Ecke. Danach holten die Germanen kurz Luft und nahmen das Tempo raus, Kapital konnten die Gäste aber nicht daraus schlagen, ihnen gelang es aber wenigstens weitere Chancen zu unterbinden. Kurz vor der Pause war die Luft aber wieder da um das Tempo wieder zu verschärfen, so setzte sich erneut Strigaro und Kraut über rechts glänzend durch, Kraut flankte auf Röcker und der Torjäger markierte seinen 16. Saisontreffer von 5m Entfernung mit dem Kopf zum vorentscheidenden 3:0. Dem nicht genug, die Germanen merkten da geht noch was, die Gäste wirkten nun kopflos und demoralisiert, wieder spielte sich Kraut mit Strigaro über rechts durch, wieder legte Kraut auf Röcker ab und was einmal geht, geht auch ein zweites mal, der Hühne machte den Hattrick zum 4:0 perfekt. Mit dem Tor ging es in die Pause.

 

Nach Wiederanpfiff merkte man den Grün-Weissen an das sie in der Pause neue Moral getankt hatten und sich wieder besser präsentierten. Nach der ersten Chance von Röcker in der 46. Minute kamen nun auch die Gäste in der 50. Minute zu ihrer dicksten Möglichkeit des Spiels, nach einem verlorenen Kopfballduell von Olgun machte sich Gemmrigheims Aktivposten Bayerdörfer allein in Richtung Mikosch davon, schaffte es aber nicht den Schlussmann der Germanen zu überwinden. Olgun hatte bereits 3.Minuten später die Gelegenheit die Scharte auszuwetzen, scheiterte aber mit seinem Kopfball nach einer Ecke. Sein Kollege Weber machte es in der selben Minute nur ein wenig besser, auch er köpfte aufs Tor, doch sein Ball klatschte ans Lattenkreuz. In der 56. Minute dann die letzte Chance für die Gäste im Spiel, erneut war es Bayerdörfer der sich aus 30m ein Herz nahm und den Ball aufs Tor drosch, doch kein Problem für Mikosch. Germania blieb weiter am Drücker und wollte den nächsten Treffer setzen. Der nächste Angriff lief erneut über rechts, dieses mal hatte sich Haiber auf den Weg gemacht und brachte den Ball auf den ersten Pfosten an dem Maier schon wartete und den Ball an den Pfosten setzte. Es war die letzte Aktion des starken Maier der danach zusammen mit Kapitän Autenrieth durch Früh und Riedel ersetzt wurde.

 

Und beide fügten sich gleich stark ein, Früh, der nach 3monatiger Verletztungspause seine ersten Spielminuten im Jahr 2013 absolvierte machte genau da weiter wo er 2012 aufgehört hatte. Mit dem ersten Ballkontakt verwertete er einen Abpraller nach einem Seifert Schuss zum 5:0. Und Riedel war 2. Minuten später am 6:0 beteiligt. Nach einem Doppelpass mit Haiber wurde Riedel übel umgetreten, so dass die Gäste kurz irritiert waren ob das Spiel unterbrochen wird, Haiber nutzte die Verwirrung für einen Pass in die Tiefe auf Kraut und dieser bedankte sich mit dem nächsten Treffer. Mit dieser Aktion war auch der Arbeitstag von Kraut zu Ende, der seine gute Leistung mit dem Tor noch krönte, für ihn kam Kowalski aufs Feld. Danach verlor das Spiel ein wenig an Fahrt, man merkte nun den Germanen an das einige der Spieler dem Tempo Tribut zollen mussten. Man blieb klar überlegen, konnte aber nicht mehr die Wege gehen um das Bollwerk der Gäste spielerisch zu sprengen. So musste in der 82. Minute ein Eckball herhalten um das 7:0 zu markieren, kurioserweise war es eine Coproduktion der beiden Innenverteidiger Weber und Olgun. Weber hatte den Eckball am langen Pfosten runtergestoppt und nach einer kurzen Körpertäuschung den Ball quer durch den 5m Raum gespielt, für Olgun war es kein Problem mehr das Leder über die Linie zu drücken.

 

Am Ende dann noch eine unschöne Szene. Nach mehreren überharten Fouls und der gelben Karte war der Gemmrigheimer Kobar in der 89. Minute unverständlicherweise immernoch auf dem Feld und da dachte er sich wohl – jetzt kommts auch nicht mehr drauf an – und senzte Fellmeth nach einem Laufduell von hinten böse um. Hier muss dem gut leitenden Schiedsrichter der Vorwurf gemacht werden früher durchzugreifen damit solche Szenen erst gar nicht vorkommen, Kobar war mit der Gelb-Roten Karte noch mehr als gut bedient, der anschliessende Freistoss brachte den Gastgebern nichts mehr ein so das es am Ende beim 7:0 blieb. Ein hochverdienter Sieg gegen einen harmlosen Tabellenvierten. Auf die Germanen wartet nun das Derby gegen 08 Bissingen das mit Sicherheit die höchste Hürde im Restprogramm darstellt.

 

Der SV Germania spielte mit – Mikosch – Seifert, Weber, Olgun, Strigaro – Autenrieth (62.Riedel), Haiber, Röcker, Fellmeth, Kraut (70. Kowalski) – Maier (62. Früh)

 

Tore – Röcker 1:0, 3:0, 4:0 (20.,41.,45.), Maier 2:0 (33.), Früh 5:0 (63.), Kraut 6:0 (70.), Olgun 7:0 (82.)

 

Stimmen zum Spiel :

 

M.Schmid: „das war heute mit Sicherheit eines unserer besten Spiele, man hat den Jungs vom ersten Moment heute die Spielfreude angemerkt. Nicht nur die Höhe des Sieges freut mich, sondern auch die Art und Weise wie die Tore teilweise gefallen sind, dass war zum Teil richtig schön herausgespielt. Jetzt können wir unsere Augen auf das Derby richten !“

 

J. Folk: „Wir haben derzeit natürlich mit Personalsorgen zu kämpfen und hatten heute gerade mal 12 Mann dabei. Gleichwohl hätte das mit Sicherheit auch nichts heute geändert, in der heutigen Form der Germania haben wir keine Chance gegen sie. Es muss Alles passen um hier was mitzunehmen und heute hat nur bei Bietigheim Alles gepasst !“

 

N. Röcker : „Ich habe mich heute von Beginn an gut gefühlt und bin schnell ins Spiel reingekommen. Es hat heute riesig Spass gemacht mit den Jungs zu spielen, ich denke das konnte auch jeder sehen. Das dadurch noch 3 Tore von mir fallen ist natürlich umso schöner !“

 

M.Weber : „am Anfang hatten wir unsere Probleme mit den Kontern des VfL, haben uns dann aber schnell darauf eingestellt, ich hätte gern noch ein Tor gemacht aber wenigstens habe ich Erkic einen auflegen können !“

SV Horrheim - SV Germania 1:3 Nachholspiel vom 17.Spieltag am 10.04.2013

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid: "das war heute sicherlich eines unserer schlechtestens Spiele, besonders in Hälfte 2 wurde es gruselig und das nicht weil Horrheim das Flutlicht so spät anmachte. Man hat heute meinem Team deutlich angemerkt das wir mit dem kleinen, matschigen Platz und der fehlenden Frische zu kämpfen hatten. Dazu hat die frühe 2:0 Führung auch noch nicht gerade dazu beigetragen das Tempo und den Einsatz hoch zu halten. Aber letztlich haben wir gewonnen und können somit die Floskel bemühen "Pflichtsieg - Mund abputzen und weiter gehts"  !"

 

Claus Piyada: " man kann den Germanen schon zur Meisterschaft gratulieren, dass ist ein klasse Mannschaft und es freut mich das wir das Spiel heute einigermaßen offen halten konnten und nicht untergegangen sind. Mit viel Glück gelingt uns sogar der Ausgleich aber das wäre wohl auch zuviel des Guten gewesen !"

 

Marcel Mikosch : " das Gegentor kotzt mich richtig an, ich kriege heute 4 Bälle aufs Tor und einer davon geht rein weil wir die Wege nach hinten nicht mitgehen. Ansonsten bin ich froh das wir hier gewonnen haben, da die Konkurrenz nicht schläft müssen wir sehen das wir nichts liegen lassen !"

 

Enzo Strigaro : " es war heute schwer für mich, der Platz war sehr klein und ich habe dadurch kaum Bälle bekommen und bin somit nicht zu meinem Spiel gekommen. Trotz des Sieges kann ich mich nicht richtig freuen da ich mehr von mir erwarte aber dazu natürlich auch Anspiele brauche und die haben heute aus meiner Sicht gefehlt !"

 

Marcel Autenrieth: " nicht jede Woche geht es im "Hurra-Stil", keine Mannschaft kann das, nicht Bayern, nicht Barcelona und wir sowieso nicht. Von demher ist heute nur das Ergebnis wichtig. Nachdem es geschüttet hat wie aus Eimern und der Platz richtig seifig wurde war klar das es hier keinen spielerischen Leckerbissen mehr gibt aber natürlich war es besonders in Hälfte 2 schon auch ein Einstellungsproblem von Einigen, da hätte schon mehr kommen müssen !"

 

Sportdirektor Hodzic : " Am besten man vergisst das Spiel heute ganz schnell. Die erste Hälfte war noch akzeptabel aber was in Hälfte 2 abging konnte man fast nicht mehr ansehen. Letztlich aber egal, 3 Punkte sind im Sack und das ist das alles Entscheidende !"

 

Achim Früh: " ich sags mal so, es wäre kein Fehler gewesen wenn ich heute schon dabei gewesen wäre !"

 

der SV Germania spielte mit - Mikosch - Weber, Olgun (60. Seifert), Celiktas - Maier, Autenrieth, Fellmeth, Riedel (72. Haiber), Strigaro - Kowalski, Bröckl (67. Röcker)

 

Statistik -                 SVH                   SVG

Ballbesitz                   29%                  71%

Zweikämpfe                41%                  59%

Torschüsse                 6                      12

Pässe angekommen   52%                  72%

 

Tore :  0:1 Kowalski (2.), 0:2 Bröckel (20.), 1:2 Schlosser (56.), 1:3 Maier (87.)

      

 

SV Germania - TSV Nussdorf 4:0 - 22. Spieltag am 07.04.2013


"zischten" nach dem Sieg
ein Bierchen, Martin Maier
und Alexander Haiber 

Der Schiedsrichter hatte kaum angepfiffen da sahen die Zuschauer schon die erste Möglichkeit für den Gastgeber, nach exakt 28 Sekunden kam Martin Maier, der von Trainer Schmid wieder im Angriff aufgestellt war zu seiner ersten Chance die der Torhüter aber zur Ecke lenken konnte.  Danach stellten sich die Gäste gut auf die Germanen ein so daß es bis zur 17 Minute dauerte bis der nächste Schuss von Maier aus 16m aufs Tor des TSV flog, doch auch diese Gelegenheit brachte nichts ein. Es war ein Spiel auf ein Tor, die Nussdorfer reihten sich komplett vor dem eigenen Strafraum auf und die Germanen versuchten die Lücke durch das Bollwerk zu finden, durch die enge Staffelung wurde immer wieder mit Risikobällen durch zu kommen was aber meistens zu Ballverlusten führte. Diese konnte der TSV  aber nur zu zaghaften Konterversuchen nutzen die aber  vom starken Defensivverbund schon im Ansatz unterbunden wurde und sofort wieder die Blauen-Weissen in Ballbesitz brachte. So war es Kapitän Autenrieth und der erneut agile Fellmeth, die mit 2 Schüssen in der 19. und 29. Minute die nächsten Chancen hatten. Erst in der 33. Minute war es dann Mittelfeldmotor Alex Haiber der den Bann brach, aus 25m nahm er sich ein Herz und schoss aufs Tor, glücklicherweise stand Norman Röcker in der Schussbahn und fälschte den Ball unhaltbar ins Tor ab zur hochverdienten 1:0 Führung. Die Germanen machten nun weiter Dampf, Seifert versuchte immer wieder mit Wegen in die Tiefe Anspielmöglichkeiten zu bieten, die in der 41. Minute von Fellmeth genutzt wurde, den Ball spielte dann Seifert auf den ersten Pfosten wo Maier parat stand, dieser setzte sich durch und legte quer auf den langen Pfosten, doch  Kraut verpasste

es dem Leder die entscheidende Richtungsänderung aus 4m zu geben.  1 Minute später dann machte er es dann besser, erneut war es Marathonmann Seifert der wieder über links durch war und dieses mal Kraut bediente, gleiche Szene, besseres Ende - 2:0. Und weil alle guten Dinge 3 sind war es Kraut in der 45. Minute zum dritten mal mit einer Riesenmöglichkeit, Haiber hatte Weber mit einem Steilpass in den Strafraum geschickt, dieser legte quer auf Kraut der diese 100%tige leider nicht verwerten konnte. So ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 2:0 in die Pause. 

Bereits 3 Minuten nach Wiederanpfiff die nächste Grosschance für die Bietigheimer, nach einem Konter lief Fellmeth mit Haiber allein auf den gegnerischen Kasten zu, Fellmeth meinte es gut mit seinem Teamkollegen und legte ihm die Murmel quer, nur leider zu kurz, der Keeper krallte sich das Leder und machte das sichere 3:0 zunichte. Die Germanen waren weiter hungrig, die Gäste beliessen es bei der Taktik Schadensbegrenzung und verschanzten sich vor ihrem Tor. Wiederum Fellmeth scheiterte in der 49. und in der 54. Minute mit 2 Grosschancen ( Schuss aus 6m und Lupfer aus 5m). Der Ball rollte aber nun wesentlich besser durch die eigenen Reihen, die Angriffe wurden nun häufiger und der Gegner hatte zunehmend Probleme das Tempo mitzugehen, so dass sich immer mehr Chancen ergaben. Die nächste hatte Martin Maier mit einem Kopfball nach einer Flanke des starken Norman Röcker die aber der Hüter sich fing. Dann mit der schönste Spielzug des Spiels, Röcker hatte 25m vor dem gegnerischen Tor Maier flach angespielt und war in den Strafraum durchgestartet, Maier lupfte ihm den Ball in den Lauf und von der Grundlinie spielte Röcker den Ball auf der ersten Pfosten an dem Kraut nur "Danke" sagte und das 3:0 markierte. Danach wechselte Schmid gleich 3x aus und brachte Bröckel, Kowalski und Riedel. Bröckel stand dann gleich im Fokus, eine Flanke von Seifert setzte er am langen Pfosten vorbei (70.) und eine Minute später vertändelt er 6m vor dem Tor den Ball anstatt abzuschliessen. Sein Sturmpartner Kowalski erging es in der 74. Minute aber auch nicht besser, eine Hereingabe von Kraut konnte auch er nicht im Netz versenken. Und wenn es filigran nicht geht muss eben wieder die "Gewalt" her dachte sich Alex Haiber und packte erneut seinen Dampfhammer aus, erst nagelte er in der 82.Minute die Kugel an die Latte und 3.Minuten später machte er das ganze nochmal mit links aus 30m, den der TSV Keeper aber klasse aus dem Winkel fischte. So war es  Axel Bröckel vorbehalten in der 87. Minute einen Schuss von Röcker zum 4:0 abzustauben.  Eine überzeugende Germanen Leistung die vor allem durch die fahrlässige Chancenverwertung getrübt wurde, hervor zu heben ist aber die starke Defenisvleistung, liess man doch über die gesamten 90. Minuten nicht eine Torchance der Gäste zu.

 

Stimmen zum Spiel: 

 

M.Schmid "es war ein wenig zäh heute zu Beginn und hat gedauert bis wir richtig drin waren. Die Chancenverwertung ist natürlich heute unter aller Kanone, aber wundert mich auch nicht denn das Problem haben wir schon die ganze Saison über. Heute muss man vor allem die Defensivabteilung hervorheben, das war eine konzentrierte, starke Vorstellung über 90. Minuten. So müssen wir die nächsten Wochen weitermachen !"


Patrick Kraut "ich habe mich heute richtig gut gefühlt, spritzig und ausgeruht, aber die Chance muss ich natürlich trotzdem machen. Wichtig war aber das wir gewonnen haben, ich will den Wimpel !"


Erkan Olgun "wir haben zu Null gespielt und einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg gemacht, nur das zählt!"


Tansel Celiktas " ich habe mich heute bewusst mehr nach vorne eingeschaltet, aber die Bälle kamen nicht obwohl ich oft frei war, hätte ich mehr Material bekommen wäre sicherlich mehr gegangen, aber das sind nur Randnotizen, wir haben gewonnen und fertig !"


der SV Germania spielte mit - D.Röcker - Celiktas (63.Kowalski), Olgun, Weber, Seifert - Autenrieth (63. Riedel), Haiber, N.Röcker, Kraut, Fellmeth - Maier (63. Breggl)


Tore - N.Röcker 1:0 (33.), Kraut 2:0/3:0 (42./60.), Bröckel 4:0 (87.)



 


SV Illingen - SV Germania 1:2 - 21. Spieltag am 24.03.2013

Zu Beginn sah es nicht so rosig aus für die Elf vom Viadukt. Trainer Schmid musste auf einige etablierte Kräfte, wie Autenrieth und Müller, verzichten. Andere, wie etwa Maier und Haiber, gingen angeschlagen in die Partie und kurz vor Spielbeginn musste auch noch Riedel wegen einer diese Woche im Training zugezogenen Verletzung am Ohr passen.

 

Dennoch zeigte sich heute eine schlagkräftige Truppe auf dem erstaunlich gut bespielbaren Rasenplatz in Illingen. Der Gastgeber versteckte sich jedoch nicht, so dass sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, allerdings auf recht mäßigem Niveau entwickelte. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass viel auf dem Spiel stand. Die erste nennenswerte Chance hatten die Germanen, doch Seifert schloss freistehend zu überhastet vor dem Illinger Tor ab und scheiterte an deren Keeper. In der Folge hatte dann jedoch Illingen die zwingenderen Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Dabei stieß der SV immer wieder über die linke Seite gefährlich vor das Tor von Marcel Mikosch. Alle 3 der so hochkarätig vorgetragenen Chancen wurden jedoch vergeben. Auf der Gegenseite hatte der einsatzfreudige Axel Bröckel den Führungstreffer auf dem Fuß. Der Illinger Torhüter lenkte jedoch dessen platzierten Schuss aufs lange Eck bravourös zur Ecke. So hatten die Germanen wirklich Glück das die junge Illinger Truppe ihre Grosschancen nicht nutzen konnte und es so mit einem 0:0 in die Pause ging. 

 

In Hälfte zwei schalteten die Germanen dann einen Gang höher und profitierten nun von einem deutlichen Spielübergewicht. Zwangsläufig erarbeitete man sich mehrere Tormöglichkeiten, von denen der seit Wochen blendend aufgelegte Max Fellmeth zur vielumjubelten 1:0-Führung einschoss. Bietigheim liess nicht nach und blieb weiter am Drücker. Illingen war in dieser Phase lediglich aufs Reagieren bedacht und konnte nach vorne kaum mehr Akzente setzen. So war das 2:0 von Norman Röcker nach einer Ecke von Kraut die beinahe logische Konsequenz. In der Folge hätte Germania die Führung noch gut und gerne weiter ausbauen können. Doch beste Möglichkieten, wie ein Lattenschuss von Strigaro, ein Kopfball von Bröckel, Fellmeth schiesst aus 5m Torwart an, Röcker verzieht nebens Tor, konnten leider nicht genutzt werden. Zudem verwehrte der Schiedsrichter den Germanen einen klaren Foulelfmeter in der 82. Minute nachdem Kraut regelwidrig im Strafraum gestoppt wurde. Gegen Ende der Partie gelang den nie aufsteckenden Gastgebern noch der 1:2-Anschlusstreffer, was auf Illinger Seite nochmals kurz Hoffnung aufkommen ließ. Doch Bietigheim ließ heute nichts mehr anbrennen und fuhr den Sieg letztlich souverän nach Hause.

 

Stimmen zum Spiel:

 

M.Schmid: "wir hatten heute Glück, dass Illingen in der ersten Hälfte ihre Chancen nicht nutzen konnte. Nach der Pause haben wir es dann so gespielt wie wir es eigentlich vorgenommen hatten, wir waren dominant und haben uns Chance um Chance erspielt und letztlich verdient gewonnen. Das war heute ein Riesenschritt in Richtung Aufstieg, jetzt gilt es dranzubleiben !"

 

T.Fritsch: " Schade, hätten wir in der ersten Hälfte aus unseren Möglichkeiten das Tor gemacht, hätte das Spiel anders laufen können, aber man hat heute eben gemerkt das meine Truppe noch sehr jung ist und wir uns schwer getan haben gegen so eine abgezockte Truppe. Jetzt müssen wir wieder aufstehen und 08 am Montag schlagen !"

 

der SV Germania spielte mit - Mikosch - Seifert, Olgun, Weber, Celiktas - Maier, Haiber (75. Strigaro), Fellmeth (90. Dürl), Kraut, Röcker - Bröckel (80. Kowalski)


Tore - 0:1 60. Fellmeth, 0:2 66. Röcker, 1:2 89. Stortz


Stimmen nach dem Spiel gegen FV Kirchheim - 17.03.2013

M.Schmid : "wir hatten heute Probleme ins Spiel zu kommen und haben viele Bälle leichtfertig hergeschenkt. Nach dem Tor wurde es dann besser. Es war insgesamt ein ordentlicher Auftritt,  aber wir haben erneut  zu leichtfertig Chancen vergeben. Die Konkurrenten haben heute für uns gespielt, wir freuen uns heute darüber aber gewonnen haben wir dadurch noch nichts !"

 

Peter Schmid (Trainer FV Kirchheim) : " Zu Beginn hätten wir ein Tor machen können, danach sind die Germanen immer besser ins Spiel gekommen und es wurde immer schwerer für uns ! Es ist natürlich schwierig gegen so ein Team, das auf allen Positionen sehr gut besetzt ist zu Möglichkeiten zu kommen ! Mich hat es gefreut das wir uns nach den Gegentreffern nicht aufgegeben haben und bis zum Schluss dagegen gehalten haben, sonst hätte es böse enden können !"

 

Michel Kowalski :" das Tor tat natürlich mal wieder gut nach der langen Zeit ! Das heute war ein Pflichtsieg, jetzt gilt es gegen Illingen nachzulegen !"

 

Martin Maier : " Heute lief es ganz gut bei mir, aber es ist natürlich noch Luft nach oben ! Das die Konkurrenz verloren hat ist überraschend und erfreulich, jetzt gilt es am Wochenend nachzulegen !"

 

Max Fellmeth : " das Spiel lief heute ein wenig an mir vorbei, ich habe wenig Material bekommen und konnte mich daher nicht so in Szene setzen wie ich mir das wünsche, aber das spielt im Endeffekt auch keine Rolle, wir haben gewonnen und uns nun eine gute Ausgangsposition für die nächsten schweren Wochen geschaffen !"

 

Norman Röcker : "der Trainer hat mich heute geschont, ich hatte noch ein wenig Probleme mit dem Oberschenkel ! Ich bin froh das ich dem Team noch mit einem Törchen helfen konnte und wir am heutigen Tag den Makel von Bönnigheim wieder ausmerzen konnten ! Wir fahren jetzt mit breiter Brust nach Illingen !"

 

Marc "Kalle" Riedel : "ich bin heute trotz meiner 2 Tore nicht zufrieden mit meiner Leistung ! Es waren zu viele Fehlpässe drin und ich war nicht so präsent wie ich das mir vorstelle ! Die Kirchheimer haben das ganz gut gespielt und gut verteidigt aber uns war klar das wir über kurz oder lang die Tore machen, dass ich die Dinger dann mache ist natürlich umso besser....he he !"


TSV Unterriexingen - SV Germania 0:7 - 19. Spieltag am 10.03.2013

NEWS - 10.03.2013 - Am Ende hatten die Germanen ihre Auswärtsaufgabe standesgemäss erfüllt. Es war der zweithöchste Saisonsieg und der Gastgeber hatte Glück das es am Ende nicht zweistellig ausging. Wieder einmal hat sich gezeigt, zu was das Team von Trainer Schmid in der Lage ist, wenn es ein Spiel mit der nötigen Einstellung und dem Willen angeht. Von Beginn an versuchten die Germanen hohes Tempo zu gehen und kamen bereits in der 7. Minute zu einer Schusschance von Röcker die Torhüter Kratzke aber sicher parieren konnte. Fünf Minuten später war wiederum Kratzke zur Stelle als es dieses mal Fellmeth von halblinker Position probierte. Erneut Röcker scheiterte in der 13. Minute, als er eine parierten Schuss von Fellmeth mit dem Kopf verwerten wollte, aber sein Versuch auf der Linie geklärt wurde. In der 23. Minute meldeten sich erstmals die Unterriexinger in der Offensive "zu Wort", über rechts war der TSV durchgebrochen, in der mitte vergab Scharr frei vor Mikosch. Der SV Germania blieb aber davon unbeindruckt und drückte weiter aufs Tempo, immer wieder versuchte man auf dem holprigen Platz mit gezieltem Flügelspiel zum Erfolg zu kommen, ein erneuter Versuch trug in der 25. Minute endlich Früchte. Einen Flugball von Fellmeth verlängerte Autenrieth an die Latte, Weber stand mutterseelenallein im 5m Raum und drückte das Leder mit dem Knie über die Linie. Der TSV versuchte weiter mit Kontern ein Tor zu erzielen, in der 29. Minute unterschätzte Olgun einen langen Ball im Strafraum, Glaser kam zum Abschluss aber Mikosch parierte prächtig. Direkt im Anschluss ein feiner Spielzug des SVG, Celiktas war rechts über den Flügel durchgebrochen und flankte den Ball auf Fellmeth, der den Ball direkt ins Zentrum auf Bröckel prallen liess, dessen Direktabnahme entschärfte erneut Kratzke mit einem tollen Reflex. Kurz vor der Pause ging es dann Schlag auf Schlag und die Germanen machten "den Sack zu ". In der 40. Minute wurde Bröckel im Strafraum von Röcker angespielt und im Stile eines Torjägers stocherte er den Ball, im liegen,  durch die Beine von Kratzke über die Linie. 2 Minuten später war es Seifert der über links auf Bröckel flankte, dessen Schussversuch landete bei Kraut am langen Pfosten der den Ball nur noch einzuschieben brauchte. Mit dem Halbzeitpfiff zeigte Bröckel erneut was ihn auszeichnet, eine Flanke von Martin Maier konnte er im ersten Versuch nicht einnetzen doch im nachsetzen drückte er den Ball mit dem Kopf über die Linie zum letztlich 0:4 Halbzeitstand. 

 

Nach der Pause ging es spektakulär los, Innenverteidiger Olgun machte einen auf Ivica Olic und packte einen Fallrückzieher im Strafraum des TSV aus, dieser konnte aber von Kratzke problemlos pariert werden. Der eingewechselte Martin Maier war es dann eine Minute später, der sich von Mössinger den Ball holte und allein aufs Tor zu lief, unneigenützig legte der den Ball quer auf Kraut, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte, doch denkste, Kraut konnte den Ball leider nicht verwerten. Nur eine Minute später hatte der Topscorer erneut die Möglichkeit auf 0:5 zu erhöhen, doch der herauseilende Kratzke konnte den Schuss wieder parieren. So musste letztlich ein Handelfmeter her, den Maier sicher verwandelte. Das Tempo liess anschliessend etwas nach, so dass es bis zur 64. Minute dauerte, bis Fellmeth nach schönem Pass von Haiber durchgebrochen war aber auch er, kläglich vor dem Torwart vergab und ihn anschoss. Kapitän Autenrieth war es dann vorbehalten das 0:6 zu erzielen, nachdem er letzte Woche noch 3x gescheitert war, passte nun sein Kopfball nach Freistoss Fellmeth genau in den Giebel. Der eingewechselte Riedel hatte in der 83. Minute eine weitere Grosschance als er aus 8m zum Schuss kam den der starke Kratzke zur Ecke lenken konnte. Nach einer erneuten Möglichkeit von Maier war es Patrick Kraut, der dann in der 88. Minute den 0:7 Endstand erzielen konnte. 

 

Ein letztlich hochverdienter Sieg der aber dennoch um 3-4 Tore zu niedrig ausgefallen ist. Die Germanen haben sich selbst bewiesen was möglich sein kann wenn sie mit dem nötigen Engagement und Ernsthaftigkeit in ein Spiel gehen. Im nächsten Spiel erwartet man nun im Ellental den FV Kirchheim. 

 

Stimmen der Trainer: 

 

M.Schmid: "es war die erhoffte Reaktion auf den Punktverlust, aber es ist jetzt wichtig das wir die Konzentration und das Engagement bis zum letzten Spiel so aufrecht erhalten.Man kann heute nicht viel kritisieren, aber wenn es eins ist,  dann natürlich die Chancenverwertung.Es hat mich für Bröckel gefreut das er nach langer Durststrecke in den Punktspielen wieder treffen konnte !"

 

M.Hochberger: "man muss klar sagen das hier heute für uns nichts zu holen war. Die Germanen haben eine klasse Truppe und haben hier hochverdient gewonnen. Wir können uns bei unserem Torhüter bedanken, dass es nicht zweistellig wurde !"

 

der SV Germania spielte mit - Mikosch - Seifert, Weber (71.Müller), Olgun, Celiktas - Autenrieth, Haiber, Röcker (43. Maier), Fellmeth, Kraut - Bröckel ( 61. Riedel)

 

Tore - Weber (25.), Bröckel (40./45.), Kraut (42./88.), Autenrieth (74.) und Maier (52.)


TSV Bönnigheim - SV Germania 1:1 - 18. Spieltag am 03.03.2013

NEWS - 03.03.2013 - Der SV Germania hat seine weisse Auswärtsweste verloren und die ersten Punkte auf fremden Feld abgeben. Es war ein ganz bitterer Tag für die Germanen, den neben dem Punktverlust hatten auch die Konkurrenten von 08 Bissingen und Illingen ihre Spiele gewonnen. Illingen sogar mit 2:20, so dass die Germanen jetzt sogar um Platz 2 bangen müssen wenn Illingen ihre beiden Nachholspiele gewinnen. Die Germanen kamen auf dem grossen Bönnigheimer Kunstrasen gut ins Spiel und kamen bereits in der 4. Minute durch Marc Seifert zu ersten Grosschance. Nach einem Pass von Olgun stand Seifert allein vor Torhüter Schmid, konnte diesen aber nicht überwinden. Der Gastgeber beschränkte sich auf die Defensive, igelte sich in der eigenen Hälfte ein und kam in der 7. Minute zu einem Freistoss von der rechten Seite. Der lange Ball segelte durch den 5m Raum, Torhüter Mikosch wurde von Bayer über den Haufen gerannt, den Abpraller verwertete Beyer zum 1:0 für den TSV, eine überaus fragwürdige Szene mit Spielentscheidender Wirkung. Die Germanen liessen sich vom Rückstand nicht beirren und versuchten sich weiter Chancen zu erspielen. Allerdings fehlte heute Tempo und Präzision im Spiel nach vorne, so dass man sich schwer tat gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Bönnigheimer Lösungen zu finden. So schaltete sich öfters Olgun ins Spiel nach vorne ein und fand in der 10. Minute Norman Röcker im Strafraum, Torhüter Schmid verschätzte sich bei dem Ball, so dass Röcker frei zum Kopfball kam, aber das Tor leider verfehlte. Die Germanen versuchten nun mehr und mehr über den Flügel durchzukommen, so wieder in der 21. Minute, als Fellmeth Riedel in den Strafraum schickte, dessen Hereingabe wurde von Kraut am langen Pfosten vorbeigesetzt. Danach passierte bis zur 40. Minute nichts mehr nennenswertes auf beiden Seiten. Die grösste Möglichkeit aus dem Spiel heraus hatte dann Kraut, nach einem hohen Ball in den Strafraum nahm er den Ball gut mit, konnte aber den herausstürzenden Torhüter ebenfalls nicht überwinden. Der SVG entwickelte in den Minuten vor der Halbzeit einen Riesendruck, der Gastgeber kam kaum mehr aus seinem Abwehrdrittel. Kurz danach die nächste hochkarätige Möglichkeit, nach einem Eckball von Fellmeth stand Autenrieth am kurzen Pfosten, konnte aber den Ball aus 3m nicht genügend drücken, so dass der Ball über die Latte flog. Vor Ende der Halbzeit hatte nochmals Fellmeth die Möglichkeit auszugleichen, doch sein Schuss lenkte der starke Schlussmann zur Ecke. Die darauffolgende Ecke brachte endlich den hochverdienten Ausgleich, Fellmeth hatte den Ball auf den langen Pfosten geschlagen und Weber kam, wenn auch nach regelwidrigem Einsatz, mit einem wuchtigen Kopfball zu seinem ersten Treffer für die Germanen. 

 

Direkt nach Wiederanpfiff meldete sich der TSV zurück ins Spiel, Tripoli spielte auf Rauscher, dessen Schlenzer aus 22m flog am langen Pfosten vorbei. Kapitän Autenrieth war es dann, der in der 49. Minute mit einem Kopfball an die Latte die Drangphase der Germanen einläutete. Nur eine Minute später war es der starke Fellmeth, der in den Strafraum eindrang und von Günther von den Beinen geholt wurde - Elfmeter. Röcker nahm sich das Leder und vergab kläglich, Torhüter Schmid konnte den zentral, flach geschossenen Ball sicher halten. Das gab dem TSV neue Moral und die Bönnigheimer kamen zu ihrer zweiten Grosschance des Spiels. Wehner war nach einem Steilpass von Rauscher im Strafraum frei zum Schuss gekommen, doch Mikosch parierte. Die Ganerbenstädter zogen sich nun vollends komplett mit 11 Mann in das letzte Spieldrittel zurück, die Germanen taten sich schwer Lücken in dem Bollwerk zu finden. In der 74. Minute war es Olgun, der nach einer Flanke von Kraut mit dem Kopf zu hoch zielte und den Ball drüber setzte. Den Schlusspunkt setzte erneut Autenrieth, der an dem heutigen Tag einfach kein Glück hatte, als er zum zweiten Mal mit dem Kopf die Latte traf. Alles in Allem hatten die Germanen 9 Grosschancen über 90. Minuten, die sie nur zu einem Treffer verwerten konnten. Der TSV hatte hingegen nur 3 und kaum was vom Spiel, an diesem Tag fehlte den Germanen einfach der Killerinstinkt um dem TSV die Moral zu brechen, so kämpften die Bönnigheimer bis zur letzten Sekunde und verdienten sich somit den Punkt. 

 

Stimmen der Trainer: 


M.Schmid :" das ist natürlich ganz bitter, aber so kanns im Fussball gehen, keiner hat schon vorher gewonnen und uns hat heute einfach die letzte Konsequenz gefehlt. Wir haben den Gegner über 90.Minuten im Spiel gelassen. Was mich richtig ärgert ist das Gegentor, es kann vorne immer mal passieren das die Dinger nicht reingehen, dann darfst eben hinten keins kriegen! "


P.Karanatsios:" grosses Kompliment an meine Truppe, wir haben uns den Punkt redlich erkämpft. Natürlich hatten wir auch etwas Glück, dass Germania den Elfer verschossen hat, aber Glück brauchst du auch wenn du gegen so einen Gegner was holen willst. Das war ein ganz wichtiger Punkt für uns gegen den Abstieg !"


der SV Germania spielte mit - Mikosch - Riedel, Weber, Olgun, Seifert - Autenrieth, Haiber (72. Bröckel), Röcker, Fellmeth, Strigaro (55.Maier) - Kraut

 

Tore : 7.Minute 1:0 Matthias Beyer, 45. Minute 1:1 Marcel Weber


SV Germania gerüstet für die Rückrunde - 3:2 Sieg gegen FV Ingersheim

NEWS – 20.02.2013 - Zum letzten Test bevor es am Sonntag wieder um Punkte geht, hatte Trainer Schmid einen weiteren Landesligisten eingeladen. Mit dem Nachbarn aus Ingersheim kam ein gestandenes Team, das sich nunmehr seit einigen Jahren in der Liga hält aber in dieser Saison in akuter Abstiegsnot befindet. Die Gäste traten ohne ihren Stammkeeper Staiger an, der nach seiner Schulter-OP weiterhin fehlt. Desweiteren fehlte Spielmacher Rothkopf und Abwehrchef Jens Härter. Ansonsten war das Team komplett im Ellental. Bei den Germanen musste Trainer Schmid erneut auf Leistungsträger Martin Maier verzichten, der die gesamte Vorbereitung immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen hatte. Zudem fehlten weiterhin Müller und Kowalski, die in der gesamten Vorbereitung studienbedingt passen mussten und jetzt ihren Trainingsrückstand aufarbeiten. Die Germanen überraschten die Gäste mit hohem Tempo und Druck auf den Ball. Bereits zu Beginn des Spiels zahlte sich diese Überlegenheit in dem Führungstreffer aus. Der starke Haiber hatte den Ball Fellmeth in den Lauf gelobbt und dieser unterstrich erneut seine derzeit gute Form mit dem Treffer zum 1:0 in der 6. Minute. Die nächste Möglichkeit für die Germanen hatte Röcker mit einem Schuss in der 19.Minute. Eine Minute später war es ein Konter über Autenrieth, Röcker und Fellmeth der per Direktspiel nach vorne getragen wurde, doch Fellmeths Schuss wurde von Santner gut pariert. Erst in der 27. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. Über links setzte sich der FVI gut in den Strafraum durch, der darauffolgende Schuss landete am Lattenkreuz des Bietigheimer Tors. Der direkte Konter auf diese Aktion mündete in einem Torschuss von Alex Haiber den Sandter im Nachfassen vor dem Einschussbereiten Kraut sicherte. Fünf Minuten später setzten sich die Gäste im Strafraum gegen Weber durch und feuerten aus 6m den Ball aufs Tor, Mikosch parierte glänzend und konnte den Ausgleich vermeiden. Der agile Kraut wurde in der 38. Minute gut von Röcker in Szene gesetzt und lief allein auf das Ingersheimer Tor zu, doch auch diese hochkarätige Möglichkeit wurde von den Germanen nicht genutzt. Besser machte es Kraut 4. Minuten später, nach einem Freistoss von Fellmeth konnte der Gästetorspieler den Ball nicht festhalten, Kraut war zur Stelle und erzielte das verdiente 2:0. Kurz vor Halbzeitpfiff hatte noch der gute Röcker eine Schusschance und wiederum Kraut der wieder allein aufs Tor zu lief, aber erneut das Leder nicht verwerten konnte. Danach war Pause, wenn jede Chance verwertet worden wäre hätte es gut und gern 6:2 für die Germanen stehen können. Die Germanen bestimmten Spiel und Gegner nutzten aber leider ihre Chancen nicht konsequent. In der Halbzeit wechselte Trainer Schmid aus, für Strigaro kam Bröckel und für Celiktas, der in wie Strigaro in die Nachtschicht musste kam Dürl.

 

Die zweite Hälfte begann ohne grössere Höhepunkte, man merkte den Gästen an das Trainer Mieck in der Halbzeit wohl deutliche Worte fand, denn die Spieler brachten nun merklich mehr Engagement in das Spiel. Es war nun ausgeglichen, keiner der beiden Teams fanden Lösungen um sich Chancen gegen die geordneten Reihen zu erspielen. Dies änderte sich ab der 58. Minute, Schmid brachte Riedel für Fellmeth und änderte die Taktik, was der Ordnung im Germanen Spiel einen Bruch gab und dem Gegner zu Überwasser verhalf. Ab dem Moment bekam der FVI das Spiel in den Griff. Bereits in der 60. Minute die erste Grosschance für den Landesligisten, als ein Abwehrspieler der Germanen einen Ball unterlief und der Gästestürmer den Ball übers Tor setzte. In der 65. Minute dann der jetzt, verdiente Anschlusstreffer. Erneut hatten die Germanen ein unnötiges Foul vor ihrem Strafraum begangen, der FVI liess sich diese Chance nicht nehmen und nutzte diese Möglichkeit aus einem Nachschuss zum 2:1 Anschluss. Nur 6. Minuten später das selbe Bild, Freistoss aus 20m in die Mauer, Nachschuss – 2:2. Eine bittere Lehrstunde über Aufmerksamkeit. Wer nun dachte die Ingersheimer würden das Spiel vollends für sich entscheiden lag falsch. Die Gastgeber rafften sich nochmals auf und bekamen zusehends das Spiel wieder in den Griff. Die Folge waren eine Schusschance von Bröckel, die auf der Linie geklärt wurde (87.Min) und der letztlich verdiente Siegtreffer zum 3:2 durch Autenrieth. Seifert hatte sich über links gut durchgesetzt und bediente den Kapitän am kurzen Pfosten mit einer mustergültigen Flanke, „Audi“ schädelte die Kugel in den Winkel zum Endstand. Eine gelungene Generalprobe der Germanen gegen den FVI, nun wird sich die kommenden Wochen zeigen was diese Leistung wert ist.  


SV Germania - SV Iptingen 5:2 - 16.Spieltag am 02.12.2012


die Germanen feiern den
13. Saisonsieg im 15. Spiel 

 Germania gibt sich keine Blöße


Im letzten Heimspiel im Jahr 2012 war personell sicherlich erwähnenswert, dass der seit dem 23. September verletzte Kapitän Marcel Autenrieth, wieder von Beginn an auflief und den Taktstock schwang. Riedel und Autenrieth ersetzten Röcker und Kowalski, die beruflich bedingt, die Woche nicht voll trainieren konnten. Trotz der fehlenden Offensivkräfte spielten es die Germanen von Beginn an konzentriert, versuchten es oft über die Flügel und kamen bereits in der 8. Minute zu einer Grosschance. Maier hatte Kraut auf rechts steil geschickt, dieser bedankte sich mit einem Rückpass auf Maier, doch dieser konnte die Hereingabe nicht verwerten und setzte den Ball neben das Tor. Die Gäste versteckten sich keineswegs und verteidigten relativ hoch, was den Germanen viel Platz in der Tiefe liess. Diesen konnte man aber selten nutzen, weil die Germanen es oft mit hohen Bällen versuchten oder wenn sie flach spielten, dann oft zu ungenau spielten. Die Witterung machte den Kunstrasen extrem schnell, was zu zahlreichen Abspielfehlern auf beiden Seiten führte und den Spielfluss immer wieder unterbrach. In der 20. Minute machte es der Gastgeber dann sehr gut, über Riedel, Müller, Fellmeth und Autenrieth kam der Ball zu Früh, der in seiner gewohnten Art das Leder humorlos aus 20m zum 1:0 ins Tor drosch, der Torhüter machte hier keine gute Figur. Danach verflachte ein wenig die Partie bis Maier in der 41. Minute sein 7 Saisontor erzielte. Kraut hatte ihm den Ball auf die Birne serviert und dieser hatte keine Mühe den Ball aus 4m ins Netz zu köpfen. Die Gäste hatten in den ersten 45.Minuten nicht eine nennenswerte Chance, verkauften sich aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich. 

 

Dies zeigten sie vor allem in Hälfte Zwei. Zunächst lief alles wie gehabt weiter, Germania machte weiter das Spiel und versuchte nun das dritte Tor zu erzielen. Dies gelang dann auch dem Mann der Vorrunde, Patrick Kraut, von seinem Kapitän Autenrieth glänzend in Szende gesetzt, tanzte Kraut noch um Torhüter und Gegenspieler herum um den Ball dann letztlich in der 60. Minute zum 3:0 zu verwerten. Nach diesem Treffer wechselte Schmid Autenrieth aus, der nach seiner langen verletzungspause noch nicht ganz bei 100% war. Nachdem zuvor bereits Olgun und Riedel das Feld für Celiktas und Röcker geräumt hatten, machten sich jetzt die Umstellungen im Germanen Spiel deutlich bemerkbar. Es fehlte neben der Ordnung die Spannung und es schlichen sich haarsträubende Fehler der Gastgeber ein. So war es kein Wunder das die Gäste nach einem Eckball in der 66.Minute auf 3:1 verkürzten. Kurz darauf erlief sich ein Gästestürmer, einen zu kurz geratenen Fehlpass vom eingewechselten Celiktas, den er aber am Tor vorbeischoss. In der 74.Minute dann war es wieder der junge Achim Früh, der unbeeindruckt von den Chancen der Gäste, ein Klasse Vorarbeit von Norman Röcker per Geniestreich zur 4:1 Führung vollendete. Mit dem Rücken zum Tor und einem Gegenspieler hinter sich fackelte Früh nicht lange und spitzelte den Ball ansatzlos per Hacke ins Netz. Auf die Frage hin was er sich dabei dachte sagte Früh in seiner typischen Art : "Ja, nichts.....!". Wer dachte, die Gäste würden sich jetzt ihrem Schicksal ergeben hatte weit gefehlt. Begünstigt durch einen tödlichen Ball von Norman Röcker, nur aufs eigene Tor, tauchte auf einmal erneut ein Iptinger vor Mikosch auf, der aber die 1g1 Situation entschärfte und die Führung sicherte. In der 80. und 82. Minute dann eine Doppelchance durch die Germanen, erst schaffte es Früh nicht, den Ball aus 2m, völlig freistehend, nach genialer Vorarbeit von Maier  im Netz zu versenken und 2.Minuten später machte es Kowalski nach Kraut Flanke, mit dem Kopf, auch nicht besser.  Es waren letztlich die Gäste, die in der 84. Minute dann erneut von einem Abspielfehler profitierten und im Strafraum von Mikosch zu Fall gebracht worden. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Iptinger zum 4:2. Nach dem Anschlusstreffer drängten die Grünen noch auf das 4:3 ehe Maier ihnen mit dem verwandelten Foulelfmeter (nach Foul an Röcker) alle Illusionen eines Punktgewinns nahm. 

 

Alles in Allem ein verdienter Sieg der Germanen, die mit dem schnellen Platz und mangelnder Chancenverwertung so ihre Probleme hatten. Dazu scheint es, dass einige Spieler mental und auch körperlich die Pause herbeisehnen. Umso wichtiger waren diese 3 Punkte wieder, wenn man gerade nicht in Bestform ist. 

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid:"die 2 Gegentore ärgern mich natürlich, aber wenn man in der zweiten Halbzeit die Chancen der Iptinger sieht, muss man froh sein das es nur 2 Gegentore waren. Wir haben phasenweise ganz gut gespielt aber insgesamt viel zu viele Fehlpässe drin gehabt. Viele meiner Spieler sind aufgrund diverser Umstände nicht mehr in Bestform, dass hat man heute leider in einigen Situationen gesehen. Wir müssen uns jetzt noch voll auf Horrheim konzentrieren, dort 3 Punkte holen und können dann mal wieder auftanken, dass wird Einigen gut tun !"


D.Fuchs: "„Wir konnten in diesem Spiel nur gewinnen. Wir wollten kompakt bleiben, die Räume eng machen und den Gegner unter Druck setzen.“ Sich am eigenen Strafraum einzuigeln, wäre keine gute Idee gewesen „Das geht vielleicht eine Weile gut, aber nicht über ein ganzes Spiel. Nein, wir wollten Germania schon früh beim Spielaufbau stören und versuchen, Konterchancen zu nutzen. Das ist uns erst in Hälfte Zwei ganz gut gelungen, mit ein wenig Glück und einem Schiedsrichter der durchgreift, wäre vielleicht was drin gewesen !"


Der SV Germania spielte mit:

Mikosch - Seifert,Olgun (54. Celiktas), Müller, Strigaro - Autenrieth (62.Kowalski), Riedel (57.N.Röcker),Kraut, Fellmeth - Maier, Früh


Tore:

1:0 - Früh 20.Min, 2:0 - Maier 41.Min, 3:0 - Kraut 60.Min, 3:1 68.Min, 4:1 - Früh 74.Min, 4:2 84.Min, 

5:2 - Maier 90. (+3)Min. 

 


VfR Sersheim - SV Germania 1:4 - 15.Spieltag am 24.11.2012


machte eine gute Partie -
Enzo Strigaro 

der SV Germania ist Herbstmeister

 Germania sichert sich mit 1:4 Sieg Herbstmeisterschaft -

Marcel Weber kehrt nach 15monatiger Verletzung zurück


Der SV Germania begann das vorletzte Auswärtsspiel im Jahr 2012 engagiert und kam sehr schnell zu guten Möglichkeiten. Vor allem über links setzten immer wieder Fellmeth und Seifert Akzente und konnten sich ein ums andere mal durchsetzen, doch wie so oft in dieser Saison war der Strafraum in den entscheidenden Szenen nicht ausreichend besetzt oder war man einen Schritt zu spät. Die besten Chancen hatte meistens Röcker per Kopf nach Standardsituationen. Früh scheiterte mit einer schönen Direktabnahme und bei einer Chance bei dem er allein vor dem Tor den Torhüter nicht überwinden konnte. Durch die Vielzahl an Möglichkeiten und dem klaren Übergewicht war es einigen Spielern anzumerken das sie ihr Engagement "runterfuhren", diese Einstellung führte in Folge zu der 1:0 Führung der Gastgeber. Von der eigenen Grundlinie konnten sich die Sersheimer ohne grossen Druck bis zur Mittellinie durchspielen, dort verloren beide Innenverteidiger die entscheidenden Zweikämpfe, Strigaro konnte nicht mehr entscheidend stören, so dass VfR Spieler P.Hirsch sich bis in den Strafraum durchtanken konnte und mit der ersten Möglichkeit, in der 26.Minute, die Führung für die Sersheimer erzielte. Danach dasselbe Bild, der SVG machte das Spiel, schaffte es aber nicht zu zwingenden Chancen zu kommen, zu oft wurde der Ball unnötig "getrieben" anstatt das Spiel mit Pässen schneller zu machen. Oft wollte man den Ball ins Tor tragen, so dass immernoch ein Sersheimer Fuss zwischen Ball und Tor kam. So war nur noch Fellmeth, mit einem 25m Schuss, den Torhüter Krüger aus dem Eck fischte und erneut Röcker, der nach einer Ecke zum Kopfball kam vor der Halbzeit mit gefährlichen Szenen präsent. So ging es mit dem überraschenden 1:0 in die Pause. Wieder mal tat sich der Favorit in den ersten 45.Min extrem schwer, was Trainer Schmid offensichtlich überhaupt nicht schmeckte. 

 

In der Pause muss er offensichtlich die richtigen Worte gefunden haben denn als der Pfiff zur zweiten Halbzeit ertönte sahen die Zuschauer eine andere Germanen Mannschaft. Innerhalb von 8 Minuten drehte der Favorit den Rückstand in eine 1:4 Führung. Den Anfang machte Goalgetter Norman Röcker, erneut war es eine Ecke von Kraut die der "rote Turm" aus 6m in die Maschen wuchtete. In der 53.Min. war es nach langer Durststrecke Michel Kowalski vorbehalten, sein Team in Führung zu bringen, aus 8m verwertete er eine Hereingabe von Röcker. Nur 2 Minuten später war es wiederum eine Ecke, die dieses mal Müller aus 12m verwertete. Und zu guter letzt trug sich noch Achim Früh in die Torschützenliste ein, aus spitzem Winkel nahm er eine Hereingabe volley unter die Latte. Danach verpassten es die Germanen etwas fürs Torverhältnis zu tun. Oft wurden die Angriffe zu ungenau nach vorne getragen oder zu eigensinnig gespielt. Einzig Autenrieth gelang es noch in der 80.Minute für ein Highlight zu sorgen, sein Schlenzer aus 20m lenkte Krüger an den Pfosten.  Bemerkenswert war sicherlich noch die Rückkehr, nach 15 Monaten verletzungsbedingter Pause, von Marcel Weber. Er dachte schon ans Aufhören und machte nach seiner Einwechslung eine ordentliche Partie. Mit dem Sieg sicherten sich der Germanen die Herbstmeisterschaft vor dem punktgleichen Rivalen aus Bissingen.

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid: "mit der ersten Hälfte können wir nicht zufrieden sein, es waren heute viele Spieler dabei die nicht an ihre Grenzen gegangen sind und dann reicht es einfach nicht. Schlimm ist, dass es ja alle wissen, jeder spielt lange genug Fussball um zu wissen was man tun muss. Aber es ist wie so oft im Leben, man versucht eben immer den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. In Hälfte 2 haben wir uns dann zusammen gerissen. Die Herbstmeisterschaft ist ganz nett, aber davon können wir uns nichts kaufen, lassen wir in den nächsten 2 Spielen Punkte liegen, will davon kein Mensch mehr was wissen !"

 

M.Dzillak: " Wir hatten heute extreme Personalprobleme, ich musste 5 Mann aus der Zweiten Mannschaft hochziehen und dafür haben wir uns glänzend verkauft. Nachdem 1:0 hatte ich gehofft das wir vielleicht für ne Überraschung sorgen können, aber die Germanen sind zu gut besetzt das wir sie über 90min von unserem Tor weghalten konnten !"

 

Der SV Germania spielte mit -

 D.Röcker - Seifert, Olgun, Müller (76.Weber), Strigaro (70.Autenrieth) - Maier, Röcker, Fellmeth, Kraut - Früh (70.Christofori), Kowalski

 

Tore - 

1:0 (26.Min) Hirsch, 1:1 (50.Min) Röcker, 1:2 (53.Min) Kowalski, 1:3 (55.Min) Müller, 1:4 (58.Min) Früh

 

 

 


TSV Oberriexingen - SV Germania 0:1 - 14.Spieltag am 18.11.2012

Germanen mit Arbeitssieg weiter "auf Kurs"


Dass es in der heutigen Partie beim TSV Oberriexingen nicht einfach werden würde für die Germanen war schon nach der Platzbesichtigung klar. Den Tabellenführer erwartete ein extrem unebenes und schwer bespielbares Geläuf, das jegliches technisches Passspiel nahezu unmöglich machen dürfte.

 

So kam es dann auch. Und wie schon in den meisten Partien gegen die Gegner in den Wochen zuvor, war auch die Taktik des TSV wieder à la "Und täglich grüßt das Murmeltier": Tief stehen, hinten mit 10 Mann dicht machen, den Germanen das Spiel überlassen und vorne mit einem Stürmer auf den lieben Gott hoffen.

 

So entwickelte sich die erwartet einseitige Partie, bei denen die Germanen mit der Taktik des Gegners und dem Platz zu kämpfen hatten. Dennoch versuchte man das Spiel breit zu machen und über die Flügel oder mit Anspielen direkt auf die Stürmer Kowalski und Früh zu Gelegenheiten zu kommen. Diese waren zwar nicht im Überfluss vorhanden, doch die Blau-Weißen passten sich den Bedingungen entsprechend an, spielten geduldig, konzentriert und warteten auf Ihre Chancen.

 

Diese ergaben sich in Hälfte eins bspw. für Olgun nach einer Standardsituation und vor allem für Früh, der eine Vorlage von Kowalski mit einer satten Direktabnahme perfekt ins linke untere Toreck zimmerte. Leider erkannte der Schiedsrichter in dieser Situation auf Abseits, was zumindest sehr diskussionswürdig war. Des weiteren hatte Christofori nach einem langen Ball von Röcker am zweiten Pfosten die Chance, scheiterte aber mit seiner Direktabnahme. Wie überlegen die Germanen waren zeigte sich auch an der Statistik, der Gastgeber brachte nicht einen nennenswerten Torschuss in den ersten 45.Minuten aufs Tor der Gäste.

 

Ähnlich überlegen und überlegt ging man auch in der zweiten Halbzeit zu Werke. Bietigheim erhöhte jetzt den Druck und kam zu noch mehr Möglichkeiten, wie etwa durch Kowalski oder durch Kraut. Es dauerte aber dann bis zur 65. Minute als nach einem Freistoß Olgun der Ball vor die Füße rollte und diesen wuchtig zum erleichternden 0:1 über die Linie drückte.

 

Oberriexingen machte jetzt auf und versuchte die Führung zu egalisieren, blieb in seinen Bemühungen doch weitgehend ungefährlich. Lediglich kurz vor Schluss musste der ansonsten unbeschäftigte Mikosch sein ganzes Können aufbieten als er einen gefährlichen Kopfball eines Oberriexingers reflexartig zur Ecke lenkte. Auch diese setzte den Bietigheimer Strafraum nochmals in Brand, als Oberriexingen erneut zum Kopfball kam und dieser das Gehäuse nur um Zentimeter verfehlte.

 

Alles in allem dennoch ein verdienter Sieg der Germanen, die für Ihre Geduld mit dem Goldenen Tor von Olgun belohnt wurden. Bei den Germanen wussten vor Allem Mikosch, Müller, Maier und Seifert zu gefallen. Angesichts der Jahreszeit und der Platzverhältnisse werden auch auf andere Gegner beim TSV noch schwere Zeiten zukommen.

 

Stimmen der Trainer: 

 

M.Schmid: "das sind genau die Spiele die am Ende den Ausschlag machen, es war klar das wir uns heute die Punkte erarbeiten mussten ! Wir haben es für die Verhältnisse ordentlich gespielt und hochverdient gewonnen ! Wenn am Ende der TSV eine der Chancen reinmacht hätte alle Überlegenheit nichts gebracht, aber so ist Fussball, 3 Punkte, Mund abputzen und weiter gehts !"

 

S.Schüle: " wir wollten kompakt stehen und den Germanen das Leben so lange wie möglich schwer machen, was uns bis zum Gegentor auch sehr gut gelungen ist. Am Ende war es eine unglückliche Niederlage da wir noch 2 gute Möglichkeiten hatten, die der Torhüter der Germanen glänzend pariert hat !"

 

der SV Germania spielte mit -

Mikosch - Celiktas, Olgun, Müller, Seifert - Maier, Röcker, Kraut, Christofori (65.Fellmeth) - Früh (65.Bröckel), Kowalski (80.Autenrieth)

 

Tor :   68. Olgun (Rechtsschuss 1m)


Spvgg Besigheim - SV Germania 1:5 - 13. Spieltag am 11.11.2012

 Maier führt sein Team zurück an die Spitze

 

Letztlich standesgemäss mit 1:5,hat der SV Germania das Derby beim harmlosen Tabellenletzten für sich entscheiden können. Die Zuschauer sahen das gewohnte Bild bei Germanen Spielen in dieser Saison, der Gast hatte "gefühlte" 90% Ballbesitz und der Gastgeber verschanzte sich mit dem kompletten Team vor seinem Strafraum. Auf dem kleinen Platz hatten die Germanen es nicht leicht einen Weg durch die dicht gestaffelte Abwehr zu finden. Lange und geduldig warteten die Gäste auf ihre Chance und spielten konsequent über die Flügel. In der 26. Minute hatte dann Kraut die erste Grosschance für die Germanen, auf dem Flügel setzte er sich gegen seinen Gegenspieler durch, umspielte einen Innenverteidiger und hob dann den Ball über den herauseilenden Torhüter Rothmayer, doch leider hatte der "Lupfer" zu wenig Druck, so dass er vor der Linie noch von Vullo geklärt werden konnte. 2 Minuten später dann zeigte Bröckel seine Klasse als er einen Torwartabschlag aus der Luft "butterweich" mit dem Spann herunter stoppte und mit dem zweiten Kontakt den Ball aufs Tor "löffelte", doch Rothmayer hatte aufgepasst und entschärfte den Heber. In der 32. Minute war es dann soweit, Strigaro hatte seinen Vordermann Kraut auf die Reise geschickt, dieser hatte die Koffer gepackt und lief seinem Gegenspieler auf und davon in den Strafraum und vollendete den Ausflug mit dem hochverdienten 0:1. Offensivszenen der Gastgeber waren in der ersten Hälfte schlichtweg nicht vorhanden, bis auf die 45. Minute, die Germanen wähnten sich im Zuge der Überlegenheit in Sicherheit und stellten die Defensivbemühungen einfach mal ein als Strigaro einen Fehlpass ins Zentrum spielte. Über die jetzt offene rechte Abwehrseite spielte Vullo einen Ball ins Zentrum, Müller liess Ciriolo aus den Augen und dieser nagelte den Ball aus 5m zentral unter die Latte. So schaffte es Besigheim tatsächlich mit dem ersten Torschuss den Ausgleich zu erzielen, dass nennt man wohl Effektivität. 

 

In Hälfte zwei dann das gleiche Bild, Besigheim rührte den Mörtel an und die Germanen waren gewillt das Spiel nun für sich zu entscheiden, vor allem Maier übernahm nun Verantwortung nachdem verletzungsbedingten Ausscheidens seines Mittelfeldpartners Haiber. Immer wieder initierte der Kapitän Angriff um Angriff auf das Besigheimer Tor, einer davon führte in der 53.Minute zur erneuten Führung. Nach einer Flanke von Seifert wurde Röcker im Strafraum wie eine Eiche gefällt, den fälligen Strafstoss verwandelte Maier sicher zum 1-2. Danach bewahrte Mikosch seine Truppe mit einer Glanzparade vor dem erneuten Ausgleich, nach einem Schuss aus 20m war der Keeper abgetaucht und lenkte das Leder um den Pfosten, mehr kam nicht von den Gastgebern, denn kurz darauf war es wieder Martin Maier der sämtliche Hoffnungen des Tabellenletzten vernichtete. Maier nahm den Ball auf Höhe der Mittellinie mit, lief mit ihm Richtung Tor und nagelte den Ball aus 25m ins linke untere Eck zum vorentscheidenden Treffer. Kurz darauf sorgte der eingewechselte Früh, in seiner unnachahmlichen Art, für das 1:4. Früh wurde mit einem schönen Steilpass von Olgun auf die Reise geschickt und war hierbei von der Besigheimer Abwehr wohl einfach übersehen worden, der Youngster sagte "Danke" mit seinem siebten Saisontreffer. Was in den letzten Minuten folgte war phasenweise schön anzusehen. Die Germanen liessen nun Ball und Gegner laufen und erspielten sich noch einige Möglichkeiten, eine davon konnte der eingewechselte Celiktas, der stark aufspielte, mit seinem ersten Saisontreffer verwerten. Maier hatte den Verteidiger, der direkt von seinem Umzug kam, im Strafraum entdeckt und den Ball auf seinen Kopf serviert, Celiktas nutzte das Geschenk und nickte das Leder ein zum hochverdienten Endstand. 

 

Die Germanen liessen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen wer als Sieger den Platz verlassen würde. Für den aufkommenden Hochmut vor der Halbzeit wurde man postwendend von den Besigheimern bestraft. Man spielte über die komplette Spielzeit mit Geduld und diszipliniert über die Flügel und liess kaum Chancen zu. Mit dieser Vorstellung ist man guten Mutes auch in den kommenden Wochen erfolgreich die restlichen Spiele zu bestreiten. 

 

Die Stimmen der Trainer: 

 

M.Schmid: "Heute haben wir erneut in der ersten Halbzeit sehen können, dass alle Überlegenheit nichts nützt wenn man die Tore nicht macht. Auf dem kleinen Platz haben wir es gut gespielt, auch wenn wir ein wenig gebraucht haben bis wir den "Schlüssel" gefunden hatten. Letztlich hätten wir noch höher gewinnen können !"

 

F.Schweizer: "in unserer momentan personellen Situation konnten wir nicht mehr entgegen setzen. Wir konnten das Spiel relativ lange offen halten, aber die defensive Grundausrichtung hat uns natürlich komplett die Offensivkraft gekostet. Mir war es wichtig heute nicht zu hoch, zu verlieren !"

 

der SV Germania spielte mit:

 

Mikosch - Strigaro, Müller, Olgun, Seifert - Haiber (46.Celiktas), Maier, Fellmeth, Kraut (72.Christofori) - Röcker, Bröckel (64. Früh)

 

Tore:

 

0:1, 32. Kraut (Rechtsschuss 10m), 1:1, 45. Ciriolo (Rechtsschuss 5m), 1:2, 51. Maier (Elfmeter), 1:3, 71. Maier (Rechtsschuss 25m), 1:4, 78. Früh (Rechtsschuss 20m), 1:5, 89. Celiktas (Kopfball 6m)


SV Germania - TSV Kleinglattbach 1:3 - 12.Spieltag am 04.11.2012

 Germanen mit einfachsten Mitteln geschlagen

  

So schnell kann es im Fussball gehen, der SV Germania ist nach der 0:10 Gala von letzter Woche, gestern wieder auf den harten Boden der Realität gelandet. Man verlor gegen den Tabellenvierten aus Kleinglattbach letztlich verdient mit 1:3. Über die 90. Minuten fand man zu wenig Lösungen um gegen die aufoperungsvoll kämpfenden Gäste einen Weg zu finden zum Erfolg zu kommen. Der Favorit begann gut, machte von Beginn an Dampf und kam meist über die linke Seite, über Fellmeth und Riedel zu guten Hereingaben. Eine davon landete bei Röcker, dessen Kopfball aber vom Torhüter klasse pariert wurde. In der Folge aber verpassten es die Germanen aus ihren Flügelangriffen Kapital zu schlagen, meistens war der Strafraum verwaist oder die Flanken waren zu ungenau. Besser machten es die Gäste, in der 18. Minute befreiten sie sich durch eine Kombination von Direktpässen aus der eigenen Hälfte, Atalay steckte den Ball durch auf Hahn und dieser hatte keine Mühe mehr den Ball am herauseilenden Zinfollino ins lange Eck zu schieben. Doch die Germanen machten weiter Tempo und versuchten weiter zum Erfolg zu kommen, so war es Strigaro der mit einem Schuss aus 10m am Innenpfosten scheiterte, den Nachschuss setzte Röcker über das Gehäuse. In der 24.Min aber dann der verdiente Ausgleich, Kraut setzte sich das erste Mal in Szene und legte im Strafraum quer auf Röcker, dieser vollendete zu seinem 10. Saisontreffer.

In Folge blieben die Gäste weiter gefährlich, Bietigheim hatte immer wieder mit dem schnellen Atalay Probleme. Nach einem Eckball in der 34. Minute war es Riedel, der für den geschlagenen Torhüter Zinfollino auf der Linie klärte, auch hier war man Defensiv nicht auf der Höhe. So ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

 

Nach der Pause kamen die Germanen motiviert aus der Kabine und wollten das Spiel für sich entscheiden. Bereits nach 3 Minuten hatte Röcker nach einer Flanke von Fellmeth eine Riesenmöglichkeit, als er aus 3m am langen Pfosten zum Kopfball kam. Doch der Kleinglattbacher Torhüter erwischte einen Sahnetag und machte die Chance erneut zunichte. Dann folgte der Knackpunkt des Spiels, nach einem Freistoss der Gäste in der 53.Minute unterlief Riedel am langen Pfosten den Ball, Celiktas war nicht nah genug am Mann und Atalay bedankte sich mit der 1:2 Führung. Dieser Treffer war wie ein Genickschlag und traf den Favoriten bis ins Mark. Man verlor nun die Linie und lief planlos an ohne sich entscheidend in Szene setzen zu können. Immer wieder verlor man einfach die Bälle, verhedderte sich in Einzelaktionen und bewegte sich zu wenig. So war es relativ einfach für die Gäste das Spiel der Germanen zu zerstören und sogar selbst noch Akzente nach vorne zu setzen. Dem starken Atalay war es in der 81. Minute vorbehalten, seine starke Leistung mit dem 1:3 zu krönen und den „Sack zu zumachen“. 

 

Die Germanen liessen an diesem Tag vieles vermissen, Zweikampfstärke, Willen, Disziplin und ein konsequentes Spiel über die Aussenbahn um das Bollwerk zu durchbrechen. Dem Einen oder Anderen Spieler war sicherlich anzumerken, dass man nach dem 0:10 von letzter Woche dachte, dass es jetzt in jedem Spiel so weiter geht und das es vielleicht auch nur mit 80% geht. Aber wie oben schon erwähnt, im Fussball geht es ja bekanntlich sehr schnell und die Germanen haben bereits kommenden Sonntag die Gelegenheit, zu zeigen, das sie es besser können.

 

Stimmen der Trainer -

 

M.Schmid: „ Kompliment an die Gäste, sie haben sich diese Punkte redlich erkämpft. Wir haben heute viele Dinge falsch gemacht und die Quittung dafür bekommen. Aus diesem Spiel werden wir unsere Lehren ziehen und es das nächste Mal hoffentlich besser machen !“

 

S.Blum: „ Wir haben super verteidigt. Das Spiel ist natürlich für uns klasse gelaufen, wir mussten nie einem Rückstand hinterherlaufen und konnten immer hinten dicht stehen, dass ist uns natürlich entgegengekommen !“

 

Der SV Germania spielte mit -

 

Zinfollino – Seifert, Olgun, Celiktas, Riedel (55. Früh) – Maier, Haiber (68. Bröckel), Fellmeth, Kraut, Strigaro (63. Christofori) – Röcker

 

Tore -

0:1 18.Minute – Hahn, 1:1 28.Minute – Röcker, 1:2 53.Minute – Atalay, 1:3 81.Minute - Atalay

 

  


Sönmez Bietigheim - SV Germania 0:10 - 11. Spieltag am 28.10.2012

Sönmez Trainer Balaban: "es war als ob ein Sturm über uns hinwegfegte!" 

 

Der Bericht fällt etwas kürzer aus da der Pressewart nicht vor Ort war (Anm. d. Red.)

(MAut)Am vergangenen Sonntag konnten die Germanen einen nie gefährdeten Sieg einfahren. Mit 10:0 konnte man den bisher höchsten Sieg in dieser Saison verbuchen.

 

Sascha Hodzic, der Vertretungsweise an der Seitenlinie stand, konnte von Anfang an mit der Spieweise der Blauen zufrieden sein. Schon nach 2 Minuten fand ein wohl nicht ganz gewollter Lupfer von Achim Früh den Weg ins Tor. Die Zuschauer mussten nicht lange warten und so stand es nach 10 Minuten bereits 2:0.

Nach Zuspiel von Norman Röcker traf Patrick Kraut aus kurzer Entfernung. In der 20.Spielminute besserte Achim Früh mit dem 3:0 seine Torstatistik weiter auf.

Das 4:0 und damit gleichzeitig der Halbzeitstand, entstand durch einen wunderschönen doppelten Doppelpass durch Achim Früh und Patrick Kraut, den Kraut unhaltbar für den Torwart in den rechten Torwinkel vollendete.

 

Nach der Halbzeit konnte Sönmez einige Entlastungsangriffe einleiten, die allerdings bis auf einen Lattenschuss nur wenig Gefahr für das Germania Tor bedeuteten.

So verflachte das Spiel ein wenig bis zum 5:0 durch Früh in der 67.Spielminute. Früh, Röcker und die eingewechselten Christofori und Bröckel, die noch einmal für Belebung in der Offensive sorgten, konnten innerhalb von kurzer Zeit auf 9:0 erhöhen. In der 90.Spielminute krönte dann Kraut seine absolut herausragende Leistung mit dem 10:0.


SV Germania - FSV 08 Bissingen II 1:1 - 10. Spieltag - 21.10.12

 Germanen wahren den "Nimbus"

 

Trotz 5 Spieler aus dem Oberligakader ist es dem FSV 08 Bissingen nicht gelungen beim Tabellenführer zu gewinnen. Die Germanen bleiben somit die einzige, ungeschlagene Mannschaft in der Kreisliga A. Doch der Reihe nach, zu Beginn überraschten die Bissinger den Gastgeber mit langen Bällen auf ihre schnellen Offensivspieler Frantz und Lucius. Nach einer guten Möglichkeit durch Frantz in der 5. Min stellten sich die Germanen besser auf die Spielweise der Gäste ein und fanden selbst ins Spiel. Angetrieben von Kapitän Maier der immer wieder den agilen Fellmeth auf die Reise schickte, kamen die Germanen nun immer wieder zu Strafraumszenen, die aber meist in wirkungslosen Abschlüssen in Form von unplatzierten Schüssen endeten. Besser machte es wieder einmal Maier, der Kapitän wurde nach einem dynamischen Solo an der Strafraumgrenze unsauber gestoppt, den fälligen Freistoss zimmerte der "Skipper" in den Giebel zur 1:0 Führung. Danach brachten die Germanen, die Gäste durch, zum Teil haarsträubende Fehlpässe, wieder zurück ins Spiel. Die Bissinger kamen nun mehr und mehr auf, die Leihgabe aus dem Oberligakader Spieth, setzte seine Spitzen Schwingenschlögl und Frantz immer wieder mit klugen Pässen ein. In der 28. Min tauchte Schwingenschlögl vor dem Germanen Tor auf, konnte aber Zinfollino nicht überwinden der den Ball mit seiner Pratze zur Ecke lenkte. Kurz darauf dann ein weiterer Ball von Spieth auf Helmle, der am Strafraum von Celiktas gerempelt wurde, der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel und auch hier verwandelte Spieth den Freistoss aus 16m ins rechte untere Eck, Zinfollino hatte spekuliert und das Torwarteck aufgemacht, somit hiess es 1:1.  Das Gegentor war wie ein Weckruf für den Tabellenführer die nunmehr wieder sauberer und flüssiger kombinierten und somit die letzten 10 Minuten vor der Pause wieder klar dominierten. Kurz vor Ende der ersten Hälfte tankte sich wieder Fellmeth auf dem linken Flügel durch, seine scharfe Hereingabe verpasste aber Bröckel um Zentimeter, so dass Torhüter Stanschuss den Ball noch zur Ecke abwehren konnte. 

 

Nach der Hälfte zeichnete sich ein einseitiges Bild ab, Germania machte das Spiel und 08 lauerte auf Konter. Maier und Haiber trieben ihr Team immer wieder nach vorne, hinten räumte die Viererkette mit dem starken Seifert alles ab was auf sie zurollte. Nur vorne, da fehlte es wieder am letzten Pass bzw. der letzten Durchschlagskraft. Entweder man schoss zu spät aufs Tor oder legte einmal zu viel nochmal ab oder wenn mal einer schoss, dann kam nur ein "Kullerball" heraus. So schafften es die Germanen nicht, trotz wahnsinnig hohem Aufwand, sich nicht mit dem Siegtor zu belohnen und konnten am Ende noch froh sein, dass ihr Torhüter Zinfollino einen "Sahnetag" erwischte und 2 Grosschancen der Bissinger zunichte machte.

 

Alles in allem ein gerechtes Unentschieden in einem temporeichen Spiel bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen sind. Die Germanen bleiben weiter unbesiegt und konnten ihren schärfsten Rivalen auf Distanz halten.

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid: " wenn man sieht, dass 08 mit 5 Oberligaspielern gespielt hat und der Rest des Teams letztes Jahr noch Bezirksliga gespielt hat, dann muss ich sagen haben wir unsere Sache ordentlich gemacht. Wir hatten mehr vom Spiel aber zu wenig zwingendes. Wenn man das Spiel sieht, geht das Unentschieden in Ordnung aber zufrieden bin ich nicht, ich hätte gern gewonnen !" 

 

M.Schwingenschlögl: "wir wollten hier heute unbedingt gewinnen. Das ist uns leider nicht gelungen obwohl wir hochkarätige Chancen hatten. Das ist Schade aber kein Beinbruch, die Saison ist noch lang !"

 

Die Germanen spielten mit :

 

Zinfollino - Seifert, Müller, Olgun, Celiktas - Haiber, Maier, Röcker, Kraut, Fellmeth - Bröckel (61.Kowalski)

 

Tore :

 

19.Min. Maier (Freistoss 18m), 31.Min. Spieth (08)


VfL Gemmrigheim - SV Germania 0:4 - 9. Punktspiel - 14.10.12

 Germanen verpassen Kantersieg



Zu einem nie gefährdeten, souveränen 0:4 Sieg kam der Tabellenführer am heutigen Sonntag beim VfL Gemmrigheim. Zu Beginn hatten es die Germanen aber schwer, der VfL machte die Räume eng und stand wie erwartet tief in ihrer eigenen Hälfte. Trotz klarer Feldüberlegenheit war bis zur 30. Minuten nur ein Kopfball von Olgun und ein Schlenzer von Bröckel erwähnenswert. Erst in der 35.Min war der Bann gebrochen, nach einem klaren Foul an Kowalski im Strafraum übernahm Kapitän Maier die Verantwortung und schob den Ball zum 0:1 in die Maschen. Jetzt waren die Germanen im Spiel und die Moral der Gastgeber war gebrochen, bereits 2.Min später lief Fellmeth, nach feiner Kowalski Vorarbeit, auf den Kasten des VfL zu, setzte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Kurz vor Halbzeit war es dann Haiber, der mit einem Klasse Ball auf Kraut das 0:2 einleitete, Kraut vernaschte seinen Gegenspieler auf dem Flügel und legte mustergültig für Bröckel auf, der am kurzen Pfosten nur noch seinen neuen Schuh hinhalten musste. Vom VfL war in der ersten Hälfte nichts nennenswertes auf das Germanen Tor gekommen, zu sicher stand die Abwehr um die zwei Hünen Olgun und Müller, die mit ihren Aussenleuten Seifert und dem starken Riedel alles abräumten.

 

Nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte war die Messe schnell gelesen, Bröckel bediente mit einem schönen Ball Fellmeth auf Aussen, der wiederum legte Kowalski den Ball in den Strafraum und dieser umspielte mit schöner Körpertäuschung seinen Gegenspieler und vollendete ins kurze Eck - 0:3. Nun war der Wille des Gastgebers endgültig gebrochen und es wurde eine einseitige Halbzeit mit zahlreichen Chancen für die Gäste. Die grösste vergab Fellmeth, als er in der 58.Min klasse von Kraut bedient wurde, aber den Ball aus 11m nicht im Tor unterbringen konnte. In der 69. Min war es dann eine Coproduktion der eingewechselten Röcker und Früh die das 0:4 brachte. Röcker hatte sich auf rechts aussen durchgesetzt und die Flanke butterweich auf den langen Pfosten gesetzt, der Youngster sagte "Danke" und nickte ein. Die letzten 20.Min. hätte man das Ergebnis locker auf 0:7, 0:8 hochschrauben können, doch entweder scheiterte man am glänzenden Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Der VfL hatte in Hälfte 2 noch eine gute Gelegenheit nach einem Freistoss bei dem sich aber Torhüter Mikosch wachsam zeigte und den Ball gut parierte. Alles in Allem eine souveräne, starke Vorstellung des Tabellenführers die sich damit gerüstet zeigten für das Spiel in der kommenden Woche gegen den Tabellenzweiten aus Bissingen. 

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid:" Wir haben heute sehr gut gespielt, sind defensiv sehr gut gestanden und haben nie die Geduld verloren. Am Ende haben wir es leider verpasst etwas fürs Torverhältnis zu tun. Bermerkenswert war heute die Leistung von Marc Riedel !"

 

Jochen Folk : " Ziel war es natürlich über Konter zum Erfolg zu kommen und hinten so lange wie möglich nichts zu zulassen ! So eine Mannschaft kann man natürlich nie ganz ausschalten, nachdem das erste Tor gefallen war, hat man gemerkt wie die Moral nachgelassen hat, bis dahin sah es noch gut aus ! Am Ende können wir froh sein, dass es beim 0:4 geblieben ist ! Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen !"

 

Der SV Germania spielte mit:

 

Mikosch - Riedel, Olgun, Müller, Seifert - Fellmeth (81.Christofori), Haiber, Maier, Kraut - Bröckel (60. Röcker), Kowalski (60. Früh)

 

Tore:  36.Min. - Maier (11m), 42.Min. Bröckel (Rechtsschuss 1m), 46.Min. Kowalski (Linksschuss 10m), 69.Min. Früh (Kopfball 3m)


SV Germania - SV Kornwestheim 0:2 - Pokal - 3. Runde

 - Nicht immer gewinnt der Bessere - 



Es war eins dieser Spiele wo der Fussball sich von seiner grausamen Seite zeigte. Da bestimmte der Gastgeber über die komplette Spielzeit das Spiel und am Ende hiess es 0-2 für die Gäste. Von Beginn an machte der Gastgeber deutlich, dass sie heute als Sieger den Platz verlassen wollten. Der Ball lief gut und flüssig durch die eigenen Reihen und man kam in der ersten zehn Minuten zu mehreren guten Möglichkeiten die aber Kowalski und Röcker nicht verwerten konnten. Die Zuschauer sahen ein gewohntes Bild im Ellental, wie in den Punktspielen auch zogen sich die Gäste komplett in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. Einer dieser Konter führte in der 12.Min zu einem Strafstoss. Zinfollino hatte seine Sprintqualitäten unterschätzt und rannte den heraneilenden la Monica über den Haufen, Sarailjic sagte "Danke" und verwandelte den Strafstoss sicher zum 0-1. Am Spielverlauf änderte dies aber nichts, Germania diktierte weiter das Spiel ohne jedoch sich zwingende Möglichkeiten zu erspielen. In der 35.Min wurde den Bietigheimer ein klarer Handelfmeter verwehrt, Celiktas hatte geflankt und Mückes Hand dabei getroffen, doch die Pfeiffe des Schiedsrichters blieb stumm. Der Bezirksligist hatte in der gesamten ersten Hälfte nicht eine nennenswerte Torchance und ging somit mit einer glücklichen Führung in die Pause. 

 

In Hälfte 2 blieben die Gäste ihrer destruktiven Spielweise treu und wurden in der 55 Min. von Kowalski fast dafür bestraft. Die Germanen hatten sich gut durchgespielt und Fellmeth einen klasse Pass in den Strafraum gesteckt, Kowalski umkurvte den Torhüter schaffte es aber nicht mehr aus spitzem Winkel den Ball im Tor unterzubringen. 5 Min. später kamen die Gäste das erste mal gefährlich vors Tor, Jansser sah das Zinfollino zu weit vor dem Tor stand und versuchte es aus 30 m mit einem Heber, der aber knapp das Tor verfehlte. In der 65. Minute dann die nächste Grosschance für die Gastgeber, nach einem Eckball von Fellmeth stieg Olgun am höchsten, köpfte aber den Ball aus 5m über das Tor.  Kurz darauf fiel dann die Vorentscheidung, nach einem Ballverlust von Fellmeth lief der Konter schnell über Sarailjic der den Ball auf Rometsch spielte. Dieser konnte sich gegen Olgun behaupten und vollendete den Konter zum 0-2. Trotz dem Nackenschlag gaben die Germanen nicht auf und versuchten weiter sich Chancen zu erspielen, doch die Gäste verteidigten gut und hatten mit Torhüter Stegmayer den besten Mann auf dem Feld. Reihenweise entschärfte der Schlussmann die Versuche der Gastgeber mit Flankenbällen zum Erfolg zu kommen. Kurz vor Ende bekam der Kornwestheimer la Monica nach wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte, den darauffolgenden Freistoss konnte der Gastgeber aber auch nicht nutzen, so dass es beim 0-2 blieb. Letztlich ein glücklicher Erfolg für die Gäste bei dem der Fussball heute sein hässliches Gesicht gezeigt hat, allerdings liessen die Gastgeber auch Durchschlagskraft in der Offensive vermissen. Der SVK verteidigte geschickt und nutzte clever die wenigen Möglichkeiten die sich ihnen boten. 

 

Die Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid: "das ist natürlich ganz bitter heute für uns, wir haben gefühlt 70% Ballbesitz und belohnen uns dafür nicht. Wir waren nicht zwingend genug und waren im Strafraum nicht präsent, ich bin mir teilweise vorgekommen wie beim Handball !"

 

M.Fendyk: " meine Mannschaft hat heute gut verteidigt, das ist unser Spiel, wir sind eine Kontermannschaft. Der Strafstoss ist uns dann natürlich entgegen gekommen. Germania hat eine klasse Mannschaft und ich bin froh das wir diesen Brocken aus dem Weg räumen konnten !"

 

Der SV Germania spielte mit - 

 

Zinfollino - Seifert, Müller, Olgun, Celiktas - Maier, Haiber (63. Früh), Röcker, Kraut, Fellmeth - Kowalski (63. Bröckel)

 

Tore -  0-1 - 12.Min. - Sarailjic´ (Strafstoss) , 0-2 - 67. Min. - Rometsch

 

bes. Vorkommnisse - 87.Min. Gelb-Rot für la Monica


TSV Nußdorf - SV Germania 2:3 - 7.Punktspiel am 30.09.12

Röcker knackt die "Nuss"

 

Man hatte sich viel vorgenommen für das Auswärtsspiel in Nussdorf, am Ende stand ein mühsames und zähes 2:3. Der Gastgeber stand 90 min mit 11 Mann vor seinem eigenen Tor und verfolgte die typische Strategie mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Sofort nach Anpiff liessen sich die Nussdorfer in ihre eigene Hälfte fallen und überliessen den Germanen das Spiel. Auf dem kleinen Platz versuchte der Tabellenführer immer wieder die Lücke im Abwehrriegel zu finden und schaffte dies auch bereits in der 10. Min., Kraut hatte von links hereingeflankt und Norman Röckers Kopf gefunden, dieser rammte den Ball aus 6m unhaltbar ins Eck - 0-1. Eingelullt von der Führung und der Überlegenheit nutzte der Drittletzte die Räume die ihnen die Germanen boten und kamen in der 15.Min. bereits zum 1-1 Ausgleich. Geduld und Disziplin war gefragt, doch die Blauen versuchten es immer wieder durch die massierte Mitte, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Kraut und Bröckel hatten noch 2 hochkarätige Möglichkeiten die aber vom guten Torhüter vereitelt wurden. So war es wieder einmal der starke Röcker, der nach einem Eckball von Kraut sein Team wieder auf die Siegerstrasse führte, wieder konnte der Gastgeber den Tank nicht am Kopfball hindern und auch der Nussdorfer auf der Linie konnte das Leder nur noch ins Netz lenken zur 1-2 Führung. Als dann Achim Früh bereits 1 Min später das 1-3 erzielte, dachte man nun sei der Bann gebrochen und es würde eine klare Angelegenheit. Doch mitnichten, die einsatzfreudigen Nussdorfer bestraften die Disziplinlosigkeit der Gäste die nun alle nach vorne marschierten und Hinten zum "Tag der offenen Tür" einluden. Nach einem Fehlpass schalteten die Nussdorfer schnell und schlugen einen langen Ball in die Spitze den Olgun nicht erreichte, in seinem Rücken fehlte die Absicherung weil alle nach vorne gerückt waren, so war es für Benz kein Problem mehr den Anschlusstreffer zum 2-3 zu erzielen.

 

In Hälfte zwei das gleiche Bild, die Germanen rannten an und mühten sich durch den engen Abwehrverbund zu kommen, meist ohne Erfolg. Viel zu selten wurde über die Flügel gespielt, denn wenn es mal gefährlich wurde, dann meist über die Flügel, so auch bei den Möglichkeiten von Bröckel und Maier. Kurz vor Ende wurde dann den Gästen noch ein klares Tor aberkannt wegen vermeintlichem Abseits von Kraut, Maier hatte den Ball von der Grundlinie nach innen gespielt und Kraut eingeschoben. Der Gastgeber hatte auch noch 1-2 Möglichkeiten die aber entweder am Tor vorbeiflogen oder von Torhüter Mikosch pariert wurden. Unterm Strich ein verdienter Erfolg der aber höchst mühsam zustande kam. Sicherlich hatte der kleine Platz und die destruktive Spielweise der Gegner seinen Anteil daran aber letztlich muss man vom Tabellenführer mehr erwarten können, dass können die Jungs sicherlich besser und wir hoffen das sie das am Mittwoch im Pokalspiel zeigen werden. 

 

Stimmen der Trainer: 

 

M.Schmid : " das war mit Sicherheit heute keine Fussballfeinkost, primär sind erstmal die Punkte wichtig. Wir wissen das wir es besser können, vor allem die Gegentore ärgern mich die durch Disziplinlosigkeit zustande kamen !"

 

M.Scheyhing: " wir haben gut dagegen gehalten und das Spiel bis zum Ende offen gestaltet. Schade, das es am Ende zu keinem Unentschieden gereicht hat. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen !"

 

der SV Germania spielte mit: 

 

Mikosch - Seifert, Olgun, Celiktas - Haiber, Riedel (70. Maier), Röcker, Kraut, Strigaro - Früh (61. Kowalski), Bröckel (70. Fellmeth)

 

Tore :

10. Min. Röcker (Kopfball), 36. Min. Röcker (Kopfball), 38.Min. Früh (Rechtsschuss)


SV Germania - SV Illingen 2:1 - 6. Punktspiel am 23.09.2012

 Kraut sichert seinem Team die Punkte 

Es war angerichtet - gutes Wetter, tolle Kulisse und der Tabellenführer spielte gegen den Tabellenzweiten. Von Beginn an entwickelte sich eine packende Begegnung bei denen die Germanen zu Beginn klar die dominierende Mannschaft waren. In dern ersten Minuten kamen bereits Fellmeth und Maier zu aussichtsreichen Möglichkeiten, konnten aber den Treffer nicht setzen. Bereits in der 9.Minute dann die Führung für den Favoriten, nach Freistoss vom starken Fellmeth war es Kapitän Autenrieth, der im 6 Spiel bereits seinen 4 Treffer erzielte. Die Germanen blieben weiter dran, so war es Kraut und abermals Fellmeth die mit Ihren Schüssen am starken Torhüter scheiterten. Dann, nach 20. Minuten schlich sich im Zuge der Überlegenheit der Hochmut ein, und die Germanen verfielen dem Einzelspiel. Jeder wollte für sich glänzen und der Spielfluss kam fast vollständig zum erliegen was die Illinger zurück ins Spiel brachte. Mit Kampf und Laufbereitschaft  erarbeitete sich der Zweite mehr und mehr Spielanteile ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. In der 35. Minute dann der Schock für den Gastgeber, nach einer scheinbar harmlosen Aktion verletzte sich Kapitän Autenrieth so schwer, dass er nicht mehr weiter machen konnte. Für ihn wurde Torjäger Bröckel eingewechselt und Maier ins zentrale Mittelfeld beordert. Bröckel war es dann, der nach feiner Vorarbeit von Kraut noch die grösste Möglichkeit hatte den Vorsprung auszubauen, doch sein Schuss ging knapp am Kasten der Gäste vorbei. Als sich alle schon auf die Halbzeit einstellten fuhren die Gäste nochmals einen Angriff, nach einem langen Ball in den Strafraum der Germanen versuchte Mikosch den Ball im herauslaufen zu greifen, erwischte aber dabei den Illinger Knödler, so dass der Schiedsrichter zu Recht auf Strafstoss entschied. Der bis dahin blasse Häfner liess sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. 

Nach der Halbzeit hatten sich die Germanen wieder gefangen, offensiv angetrieben vom jetzt wie entfesselt aufspielenden Kraut kamen die Germanen durch Kraut und Bröckel zu 100%tigen Möglichkeiten, die aber fahrlässig vergeben wurden. Defensiv machte die Kette um Abwehrchef Olgun einen Klasse Job, er und Müller machten das Zentrum dicht, davor gewannen Haiber und der ganz starke Celiktas extrem viele Zweikämpfe. Dennoch kamen auch die Gäste zu guten Einschussmöglichkeiten, so was es  F. Tricarico der seinen Schuss knapp am Tor vorbei setzte und sein eingewechselter Bruder Marino machte es 5 Min. später auch nicht besser. In der 65. Minute krönte dann Kraut seine klasse Leistung mit dem Treffer zum 2:1, wieder einmal war er mit dem Ball am Fuss im höchsten Tempo in den Strafraum durchgebrochen und konnte nicht vom Ball getrennt werden, aus unmöglichem Winkel von der Auslinie brachte er den Ball dann noch aufs Tor, den der Torhüter dann nur noch hinter der Linie erwischen konnte, die Illinger reklamierten der Ball wäre im Aus gewesen, doch der Schiedsrichter stand goldrichtig auf Höhe der Torlinie und entschied auf Tor. Dann war es erneut wieder Bröckel, der eine Hereingabe von Fellmeth klasse am Torwart vorbei legte aber im letzten Augenblick, als er das Leder ins Netz spielen wollte, noch von Kachel gestört wurde.  Im Gegenzug dann die grösste Ausgleichchance von Illingen, nach einer Flanke von rechts nahm Häfner den Ball direkt und zimmerte den Ball unter die Latte, der Ball sprang vor der Linie wieder auf und den erneuten Nachschuss von Häfner parierte Mikosch glänzend - in dieser Phase war der junge Torhüter ein Ruhepol für sein Team. Am Ende wurde es dann noch hektisch, nach einem Foul an Müller und Kraut kam es jeweils zu einem Handgemenge und Rudelbildung bei dem Marino Tricarico mit Rot vom Platz flog. In der Folge hatten die Illinger keine nennenswerte Chance mehr und das Spiel endete verdient mit 2:1 für den Tabellenführer. 

Stimmen der Trainer: 

M.Schmid : " Wir haben es unnötig spannend gemacht, hätten wir unsere Chancen konsequenter genutzt wäre das ein ruhiger nachmittag geworden, so mussten wir bis zum Ende zittern. Die Abwehr hat einen Klasse Job gemacht, ein Kompliment an das gesamte Team, heute haben wir gesehen wie wichtig ein grosser, guter Kader ist, wir konnten wechseln ohne Gross an Qualität zu verlieren, dass war heute neben den starken Aussen Fellmeth und Kraut, entscheidend ! 

T. Fritsch : " beim 2:1 war der Ball 1m im Aus, ich verstehe nicht wie das der Schiedsrichter nicht sehen konnte. Wir hatten in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, deswegen hätten wir ein Unentschieden mindestens verdient gehabt !" 

Der SV Germania spielte mit :   Mikosch - Celiktas, Olgun, Müller, Seifert - Autenrieth (35.Bröckel), Haiber, Kraut, Fellmeth ( 90. Früh), Röcker - Maier (56. Strigaro) 

Tore :  1:0 - 9.Min. Autenrieth (Kopfball nach Freistoss), 1:1 - 45. Min Häfner (11m), 2:1 - 65.Min. Kraut (Rechtsschuss aus 6m) 


FV Kirchheim - SV Germania 1:5 - 5. Punktspiel am 16.09.12

 Nach Pokal folgt Punktspielerfolg in Kirchheim

 

Es war die erwartet "harte Nuss" in Kirchheim. Erstmalig musste  der Spitzenreiter einem Rückstand hinterherlaufen. Bereits nach 7. Minuten war der Gastgeber nach einem Standard erfolgreich, Olgun verlor das Kopfballduell und Mikosch kam nicht mehr hinter den Ball, so dass der Ball im Netz der Gäste lag. Doch die Germanen gaben postwendend die Antwort, bereits 2 Minuten später spielte sich der starke Haiber mit Bröckel in den 16m durch und schob überlegt zum Ausgleich ein.

 

Nach einer weiteren Kirchheimer Chance nach einem Kopfball, drückten nun die Germanen aufs Tempo und erspielten sich zahlreiche Chancen, Kraut aus 7m übers Tor, Fellmeth aus 11m, Bröckel Schuss aus 6m und Maiers Pfostenschuss waren die besten Möglichkeiten in Hälfte eins. So ging aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung mit einem 1:1 in die Kabine. 

 

Die Germanen kamen dann stark aus der Pause, bereits nach 3 Minuten hatte Bröckel die Riesenmöglichkeit sein Team auf die Siegerstrasse zu führen, sein Heber landete aber in den Armen des Torhüters, es war nicht der Tag des Torjägers, der kurze Zeit später das Feld für Norman Röcker verlassen musste. Man hatte den Gastgeber nun klar im Griff, die Kirchheimer konnten in der zweiten Hälfte keinen einzigen zwingenden Angriff mehr auf das Tor der Gäste fahren. So war es der eingewechselte Norman Röcker, der nach einem Kraut Eckball wuchtig das Leder zur Führung in die Maschen nickte. In der 65.Minute dann ein weiterer Aufreger, der agile Kraut wurde zum wiederholten male im Kirchheimer Strafraum gefoult, nachdem Minuten zuvor der Schiedsrichter weiterlaufen liess, pfiff er dieses mal zum Strafstoss. Röcker nahm sich das Leder und wollte den Doppelpack schnüren, leider vergab er. Man liess aber nicht locker, so dass Autenrieth in der 70.Minute mit dem 3:1 alles klar machte. Olgun köpfte den Ball nach einem Freistoss quer durch den 5m Raum, der Käptn sagte "Ahoi" und nickte den Ball ins Netz zur Vorentscheidung. Martin Maier und Patrick Kraut machten mit Ihren Toren nach feinen Einzelaktionen das 1:5 perfekt. In der 82. Minute sah noch ein Kirchheimer wegen Nachschlagens die rote Karte. 

 

Alles in Allem ein verdienter Sieg bei dem man sich lange das Leben selbst schwer machte nachdem man die Chancen nicht konsequent nutzte.

 

Stimmen der Trainer: 

 

M.Schmid: " Es war klar das es heute ein ganz anderes Spiel wird wie am Mittwoch, wir haben die Aufgabe aber gut gelöst, hier ist es nicht einfach zu gewinnen ! "

 

Jürgen Mack: " Mit ein bischen Glück wäre heute mehr drin gewesen ! Nach dem 1:2 konnten wir nicht mehr zulegen, der Sieg war letztlich verdient !"

 

Der SV Germania spielte mit:

 

Mikosch - Seifert (65. Celiktas), Dürl, Olgun, Müller (72. Strigaro) - Haiber, Autenrieth, Fellmeth, Kraut - Maier, Bröckel ( 56. Röcker)

 

Tore:   9. Haiber, 62. Röcker, 70. Autenrieth, 76. Maier, 79. Kraut


SV Germania - TSV Unterriexingen 3:0 - 4. Punktspiel - 09.09.

 Bröckel trifft zum sechsten Mal im vierten Spiel - nur Hitze konnte Germanen ausbremsen


Im vierten Saisonspiel gegen den TSV Unterriexingen, nahm Trainer Schmid erstmals zahlreiche Wechsel in der Anfangsformation vor. Zum ersten Mal sah man Seifert, Haiber, Strigaro und Zinfollino in der Startelf. Draussen blieben dafür Kraut, Autenrieth, Mikosch und Olgun, der urlaubsbedingt fehlte. Riedel fehlte aus privaten Gründen und Kowalski musste noch verletzungsbedingt passen. Trotz den Umstellungen bestimmten die Bietigheimer von Beginn an die Partie und gingen, wie schon so oft in den letzten Partien, sehr früh in Führung. Bereits in der zweiten Minuten war es wieder einmal Bröckel, der seine derzeit glänzende Form bestätigte und den Gastgeber in Front schoss. In Folge versuchten die Gäste immer wieder Konter zu setzen, konnte aber in der ersten Hälfte nur einen gefährlichen Abschluss landen, den Zinfollino über die Latte lenkte. In der zwölften Minute war es dann so weit, Maier lenkte einen Schuss von Strigaro in die Maschen und erzielte somit seinen ersten Pflichtspieltreffer für seinen neuen Klub. Überhaupt erwischte Maier einen guten Tag, immer wieder kurbelte er mit seinen Nebenmännern Haiber und Röcker das Spiel nach vorne an und initierte mit guten Bällen in die Tiefe einige gute Angriffe. Einen Pass mit der Hacke konnte Bröckel nicht verwerten, er scheiterte mit einem Schuss in die kurze Ecke am Torhüter (32.). Neben dieser hatte noch Christofori, Röcker und Strigaro weitere gute Möglichkeiten den Spielstand weiter zu erhöhen. So blieb es beim 2:0 für den SVG zur Halbzeit.

 

Nach der Pause dann das gleiche Bild, Germania bestimmte das Spiel und die Gäste lauerten auf Kontermöglichkeiten. Allerdings merkte man nun den Germanen an, dass die Hitze ihren Tribut forderte. Man konnte nicht mehr die Wege aus der ersten Hälfte gehen, so dass man sich kaum mehr bis nach vorne durchspielen konnte, in Folge waren Chancen Mangelware. Erst Strigaro war es in der 61.Min, der allein vor dem Torhüter auftauchte aber den Ball leider am Tor vorbei setzte. Schmid brachte nun mit Kraut und Autenrieth für Strigaro und Röcker frisches Blut. Die Germanen versuchten nun nochmals das Tempo zu erhöhen und kamen nun wieder zu mehr Möglichkeiten. So war es Christofori und der eingewechselte Früh, die mit ihren Chancen scheiterten. Erst in der 78. Min. vollendete Christofori einen klasse Spielzug über Maier, Fellmeth und Seifert zum 3:0 Endstand. Zu guter Letzt setzte Maier noch einen Freistoss knapp am Lattenkreuz vorbei, so blieb es beim nie gefährdeten 3:0 Endstand. 

 

Stimmen der Trainer - 

 

M.Schmid:" Es sah heute besonders in der ersten Hälfte sehr gut aus, wir haben uns viele Chancen erspielt und wenig hinten zugelassen, in der zweiten Hälfte konnten wir, aufgrund der Hitze,  das hohe Tempo nicht mehr gehen, so dass die Durchschlagskraft ein wenig nachgelassen hat !"

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Gerd Mäule: "Wir wollten durch offensives Verteidigen möglichst lange kein Gegentor fangen, um die dann immer nervöser werdenden Favoriten aus dem Ellental bei Gelegenheit kalt zu erwischen. Diese Taktik wurde leider zu früh über den Haufen geworfen, da die Germanen schon früh mit 2:0 in Führung gingen !"


Die Germanen spielten mit : Zinfollino - Seifert, Müller, Celiktas - Haiber, Maier, Fellmeth, Röcker (62.Autenrieth), Strigaro (62. Kraut) - Christofori, Bröckel (70. Früh)


Tore - 2.Min. - Bröckel, 12. Min. - Maier, 78. Min. - Christofori

 


SV Germania - TSV Bönnigheim 4:0 - 3. Punktspiel am 01.09.2012

 Fellmeth bringt Germanen auf die Siegerstrasse


Zum Klassiker am Pferdemarkt begrüssten die Bietigheimer in diesem Jahr den TSV Bönnigheim. Im Gegensatz zu den letzten Partien merkte man den Germanen von Beginn an an, dass sie mit Konzentration und der richtigen Einstellung in die Partie gingen. Von Beginn an setzten sie den Gegner unter Druck und kamen bereits in der 3.Min durch Max Fellmeth in Führung. Röcker hatte den Ball tief in den Strafraum gespielt wo Fellmeth ihn vorbei an Torwart Schmid ins lange Eck spitzelte. In der achten Minute dann aber eine Unachtsamkeit in der SVG Defensive, nach einem langen Ball konnte Wehner das Laufduell gegen Dürl entscheiden und jagte den Ball aus 25m ans Lattenkreuz, hier hatte man grosses Glück. Es sollte aber die einzige Möglichkeit in der ersten Hälfte für den Gast bleiben. 3 Minuten später dann war es der gross aufspielende Norman Röcker, der dem Spiel mit seinem fünften Saisontreffer seinen Stempel aufdrückte, nach Rückpass von Kraut schlenzte Röcker den Ball aus 16m ins linke obere Eck. In der Folge blieben die Germanen dominant, erstickten den Bönnigheimer Spielaufbau bereits im Keim und dominierten so die Partie ohne letztlich noch zu klaren Möglichkeiten in der ersten Hälfte zu kommen. Kurz vor der Halbzeit pfiff Schiedsrichter Röttgen dann Elfmeter für Bietigheim. Röcker war vom Bönnigheimer Spielertrainer Bärschneider im Strafraum umgetreten worden, nachdem er zuvor schon wegen Reklamierens Gelb gesehen hatte, war für ihn die Partie beendet. Kapitän Autenrieth konnte die Chance leider nicht nutzen und vergab. So ging es mit 2:0 in die Pause.

 

In der zweiten Hälfte konzentrierten sich die Gäste auf Schadensbegrenzung und versuchten vielleicht doch noch den einen oder anderen Konter zu setzen. Dies gelang ihnen in der 53.Min und in der 62. Minute auch noch ganz gut, als sie gefährlich vor dem Germanen Tor auftauchten aber kläglich vergaben. In der 59.Min war die Partie dann endgültig entschieden, Martin Maier servierte Stürmer Michel Kowalski den Ball mustergültig auf den Fuss, den dieser dann, in unnachahmlicher Art über die Linie stolperte. Nach dem Treffer wechselte Trainer Schmid dann Haiber für Maier und Bröckel für Kowalski ein. Und Bröckel war es dann, der in der 84. Minute seine derzeit gute Form bestätigte und im Nachschuss den 4:0 Endstand markierte. Bröckel hatte schon zuvor Pech, nachdem ein Heber von ihm an der Latte scheiterte. 

 

Alles in allem ein nie gefährdeter Sieg der noch höher hätte ausfallen  können. Allerdings liess man auch zu viele Möglichkeiten zu in der Gewissheit das Spiel bereits für sich entschieden zu haben. 

 

Stimmen der Trainer :

 

M.Schmid:"Ich bin natürlich im Grossen und Ganzen zufrieden, es hätten vielleicht ein paar Tore mehr sein können und defensiv haben wir zuviele Möglichkeiten zugelassen. Es freut mich heute für Kowalski das er mein Vertrauen gerechtfertigt hat und für Bröckel, dass er für sein Verständnis belohnt wurde !"

 

Bärschneider:" "Wir konnten nichts von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind nicht in Zweikämpfe gekommen und haben es dem Gegner ermöglicht, zu einfachen Toren zu kommen. In Überzahl haben die Bietigheimer dann ihre individuelle Klasse ausgespielt" zur Elfmetersituation " "Das darf mir nicht passieren. Der Elfmeter war klar, aber es hätte zuvor auch einen für uns geben müssen"


Der SV Germania spielte mit -  Mikosch - Müller, Dürl, Olgun, Celiktas - Autenrieth, Maier (60.Haiber), Röcker, Kraut, Fellmeth (70. Christofori) - Kowalski (60.Bröckel)


Tore - 3.Min Fellmeth, 11.Min. Röcker, 59.Min. Kowalski, 84.Min. Bröckel


Bes. Vorkommnisse - 45. Min. Gelb-Rot Bärschneider, 45. Autenrieth verschiesst Elfmeter


SV Germania - SV Horrheim 7:0 - 2. Punktspiel am 26.08.2012

Bröckel und Röcker schnüren Dreierpack


Zum ersten Heimspiel der Punkterunde begrüsste der SV Germania den Aufsteiger aus Horrheim. Von Beginn an waren die Gäste auf Schadensbegrenzung aus und verschanzten sich in ihrer eigenen Hälfte. Zu Anfang lief der Ball noch passabel durch die eigenen Reihen und man versuchte das Tempo hoch zu halten. Bereits in der 8.Minuten war es Goalgetter Axel Bröckel der, nach schönem Direktspiel über Kraut und Maier, sein zweites Saisontor erzielte. Danach verzettelten sich die Germanen mehr und mehr in Einzelaktionen und umständliches Spiel was für die Gäste einfach zu verteidigen war. Demzufolge war kaum mehr eine nennenswerte Aktion mehr in Hälfte eins, die wirklich Gefahr ausstrahlte, nur die Gäste hatten noch mit einem sehenswerten Schuss aus 30m und einem Freistoss gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Trotz gefühlten 90% Ballbesitz war es eine spielerisch arme erste Hälfte der Gastgeber die sich dem Tempo der Gäste anpassten und zu wenig in Laufwege investierten, dazu kam noch eine sehr hohe Fehlpassquote.

 

Nach der Pause und einer Kabinenpredigt zeigten sich die Gastgeber verbessert. Bereits 2 Min nach Wiederanpfiff war es erneut Bröckel der einfach mal aus 20m abzog und traf, allerdings sah hier der Gästetorwart nicht gerade glücklich aus. Die Germanen drückten nun weiter aufs Tempo und hatten weitere gute Möglichkeiten durch, Christofori, Kraut und Röcker. Aber erst in der 59.Min war es Autenrieth, der einen an Röcker verursachten Elfmeter zum 3:0 verwandelte. Die Gäste waren nun nicht mehr in der Lage einen Angriff zu platzieren, was vor allem am bärenstarken Abwehrchef Olgun und seinen guten Nebenleuten Müller und Celiktas lag, die alles abräumten was auf sie zurollte. In der 77.Min war es natürlich Bröckel wieder, der seinen Dreierpack voll machte und von 5m einschob. Direkt im Anschluss reihte sich auch Röcker in die Torschützenliste ein als er aus 30m eine "Fackel" auspackte und das Ding unter die Latte zimmerte. 4 Minuten später, in der 82.Min, liess er seinen zweiten Treffer zum 6:0 folgen. Und in der Nachspielzeit machte Röcker dann den lupenreinen Hatrick perfekt, nach dem 7:0 pfiff dann auch der Schiedsrichter ab.

 

Nach der spielerisch armen und schwachen ersten Hälfte zeigte die Truppe in Hälfte zwei das es auch anders geht. Wäre man die erste Halbzeit auch so angegangen wäre heute ein weitaus höheres Ergebnis möglich gewesen. 

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid: "nach Hälfte eins dachte ich wir sind hier auf nem Freizeitturnier, dass war gar nichts. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gespielt und sind die Aufgabe mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angegangen. Mir war es wichtig das hinten nichts anbrennt, da muss ich Erkan Olgun wirklich loben, er war heute bester Mann auf dem Feld !"

 

C.Piayda: "es war heute ein ungleiches Duell. Germania ist einfach eine Nummer zu groß für uns, an ihnen können wir uns einfach nicht messen und müssen das Ergebnis akzeptieren. Wir haben in den ersten 60 Minuten sehr viel Kraft investiert. So ist uns gegen Ende die Luft ausgegangen !"

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch - Celiktas,Olgun,Müller (84.Dürl) - Autenrieth (75.Haiber), Maier, Röcker, Fellmeth, Kraut - Christofori (62. Riedel), Bröckel

 

Tore - Bröckel (8./47./77.Min), Röcker (78./82./90.Min) und Autenrieth 59. Min.


SV Germania - SV Freudental 1:1 - 7:6 n.E. - Pokal 1. Runde

Germania entscheidet Pokalschlacht im Elfmeterschiessen

 

Es war dass Topspiel der ersten Pokalrunde. Der SV Germania traf auf das Bezirksligaspitzenteam des SV Freudental vor einer stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern. Und die Zuschauer kamen auch gleich auf ihre Kosten, bei strahlendem Sonnenschein bestimmte der Bezirksligist die ersten 10 min klar das Geschehen. Die Hausherren kamen erst nach 15.Min richtig ins Spiel. Angetrieben von den starken Röcker, Autenrieth und Maier war es besagter Maier, der nach einem langen Ball von Olgun den Ball knapp neben das Tor setzte. Danach hatten die Germanen das Spiel klar im Griff, die Gäste agierten einfallslos mit langen Bällen auf ihren Sturmführer Srdan Stevanovic, der aber in der ersten Hälfte gut von Dürl und Olgun abgemeldet wurde. Die Überlegenheit zahlte sich in weiteren guten Möglichkeiten aus, so war es Fellmeth mit einem Schuss ans Aussennetz sowie Kowalski der ebenfalls aus 10m das Tor knapp verfehlte. Die grösste Möglichkeit hatte in der 33. Min Norman Röcker, dessen wuchtiger Kopfball nach einer Ecke von Kraut vom Freudentaler Schlussmann Burckhardt glänzend pariert wurde.Schrecksekunde dann für die Germanen, nach einem ungestümen Foul von Mikosch im Strafraum erhielten die Gäste folgerichtig einen 11m zugesprochen, den der junge Schlussmann aber glänzend parierte. In der 38.Min folgte dann die längst überfällige Führung für die "Blauen", Erkan Olgun setzte einen Freistoss aus 25m in die Mauer und traf im Nachschuss dann für Burkhardt unhaltbar ins Eck. Mit dieser völlig verdienten Führung ging es dann in Pause aus der Patrick Kraut nicht wieder zurückkehrte, er musste wegen muskulären Problemen passen.

 

Für ihn kam Routinier Axel Bröckel ins Team, weswegen der Trainer auf ein 4-4-2 umstellen musste. Die Gäste kamen hochmotiviert aus der Kabine und diktierten nun klar das Geschehen, die Bietigheimer schienen sich auf ihrer Führung auszuruhen und bettelten nahezu um den Ausgleich. Nachdem einen Eckball den nächsten jagte, war es allein Mikosch, der mit Klasse Paraden seinen Mitspielern in der Phase die Führung bewahrte. In der 62. Minute war aber auch er geschlagen, nachdem er zuerst noch einen Distanzschuss klasse an den Pfosten lenkte, war es Stevanovic, der den Ball im Nachschuss zum verdienten Ausgleich einschob. Die folgenden 15. Min konnten die Germanen wieder ausgeglichener gestalten, kamen aber nur noch selten gefährlich vors Tor. Man merkte das die Gäste frischer und hungriger waren, so waren die letzten 15 Min auch nochmal klar in Freudentaler Hand. Die Birkenwaldkicker schafften es aber nicht klarste Möglichkeiten zu verwerten, so scheiterte noch Lederer und Stevanovic völlig freistehend vor dem Tor, so dass es dann beim 1:1 blieb und es zum Elfmeterschiessen kam. 

 

Nachdem die ersten fünf Schützen auf beiden Seiten erfolgreich blieben war es der Freudentaler Ivanovic, der im sechsten Versuch am glänzend parierenden Mikosch scheiterte. Letztlich war es Max Fellmeth vorbehalten seinen Jungs mit dem verwandelten Elfer den Einzug in die nächste Runde zu sichern.

 

Alles in allem eine tolle Leistung der müden, aufopferungsvoll kämpfenden und angeschlagenen Germanen gegen einen starken Gegner.

 

Stimmen der Trainer:

 

M.Schmid: "grosses Kompliment an mein Team, wir sind in der zweiten Hälfte nur noch auf "Notstrom" gelaufen. Das wir trotz der Personalnot so ein Kaliber ausschalten konnten spricht für den Charakter des Teams. In der ersten Hälfte hätten wir noch 1-2 Tore machen müssen, dann wäre der Abend vielleicht ruhiger verlaufen, so sind wir heute der glückliche Sieger!"

 

N.Dalfino: "in der zweiten Hälfte hatten wir genügend Chancen das Spiel zu entscheiden, dass ist uns leider nicht gelungen ! Es war eine Partie auf Augenhöhe, in der ersten Hälfte waren die Bietigheimer besser, in der zweiten wir, am Ende hat das Glück entschieden !"

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch - Müller, Olgun, Dürl, Celiktas - Autenrieth, Maier, Röcker, Fellmeth, Kraut (46.Bröckel) - Kowalski (78.Riedel)

 

Tore :  38.Min - Olgun      

Elfmeterschiessen - Autenrieth, Bröckel, Olgun, Müller, Röcker, Fellmeth (alle verwandelt)


SV Iptingen - SV Germania 1:4 - 1. Punktspiel am 19.08.2012

Erfolgreicher Auftakt in die Saison

 

Gegen erwartungsgemäss tief stehende Iptinger erwischten die Germanen einen Start nach Maß. Bereits in der 6. Minute war es Kapitän Marcel Autenrieth, der nach einem Rückpass von Kraut, aus 20 Metern den Ball ins lange Eck zirkelte. Die Germanen versuchten danach durch schnelle Passfolgen den Gegner in Unordung zu bringen, doch die hohen Temperaturen machten auch den Germanen schwer zu schaffen. Immer wieder versuchten sie durch lange Bälle den Iptinger Abwehrriegel zu durchbrechen, doch die Bälle kamen zu selten an. In der 14. Min. brach Kowalski durch, scheiterte aber am herauseilenden Iptinger Keeper. In der 18. Min. vereitelte der Schlussmann der Iptinger dann einen Gewaltschuss des starken Kraut, der einen Ball aus 25 Metern volley aufs Tor drosch. Weiteren guten Möglichkeiten durch Autenrieth, Röcker und Fellmeth stand noch ein Torschuss der Gastgeber in der 34. Min. gegenüber, mehr aber war vom Aufsteiger nicht zu sehen.

 

In der zweiten Hälfte dann das gleiche Spiel: Iptingen stand mit 11 Mann in der eigenen Hälfte und beschränkte sich aufs Abwarten. Diese Taktik machte aber Röcker in der 63. Min. endgültig zunichte, als er aus 20 Metern den Ball halbhoch im kurzen Eck versenkte. Danach mussten die Iptinger ihrem wiederholt harten Einsteigen Tribut zollen und verloren ihren Spieler Glauner mit Gelb-Rot. Nun bemerkte man einen regelrechten Spannungsabfall bei den Germanen, die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen und man dachte: "Es wird schon irgendwie gehen". Doch die Quittung folgte auf dem Fuße. Nach einem langen Ball ging Torhüter Mikosch nicht richtig in den Zweikampf und verlor das Duell gegen den Iptinger Stürmer, der kurzerhand auf 1:2 verkürzte. Der Gastgeber schöpfte nun neuen Mut. Die Germanen erhöhten aber sofort wieder die Schlagzahl und fanden zu ihrem Spiel zurück. Postwendend gelang es Patrick Müller, nach einem feinen Doppelpass mit Kraut, die aufkeimenden Hoffnungen der Iptinger mit dem 1:3 zu zerschlagen. Die Germanen hatten nun viele Räume, die sie zwar in Chancen ummünzen konnten, aber durch den eingewechselten Bröckel, Kraut, Röcker und Christofori nacheinander vergeben wurden. Erst in der 78. Min. war es dann Bröckel, der das dritte Assist von Kraut an diesem Tage zum hochverdienten 1:4 nutzte. 

 

Insgesamt eine souveräne Vorstellung der Germanen, deren Sieg zu keiner Zeit gefährdet schien. Bis auf einen Schuss in der ersten Hälfte und das Gegentor liess man keinerlei Chancen der Gastgeber zu. Einzig die Chancenverwertung liess zu wünschen übrig. Mit Sicherheit sieht man, trotz des Sieges, noch einiges an Luft nach Oben, da die extremen Temperaturen den Spielern doch zu schaffen machten. 

 

Stimmen der Trainer : 

 

Matthias Schmid: "Ein hochverdienter Sieg gegen kampfstarke Iptinger, wir haben kaum was zugelassen! Ein paar Tore mehr hätten es schon sein dürfen, aber ich bin zufrieden!"

 

Daniel Fuchs: "Der Gegner war einen Tick cleverer als wir! Wir sind prompt mit einem Kontertor bestraft worden, als wir in der zweiten Hälfte Druck gemacht haben!" 

 

Der SV Germania spielte mit: Mikosch - Celiktas, Olgun, Dürl, Müller - Autenrieth, Riedel (60. Christofori), Fellmeth, Kraut, Röcker - Kowalski (68. Bröckel)

 

Tore für den SVG: 6. Min. - Autenrieth, 63. Min. - Röcker, 74. Min. - Müller, 78. Min. Bröckel


SV Germania - GSV Erdmannhausen 4:1 am 12.08.2012

Bei der Generalprobe im heimischen Ellental bekamen es die Germanen mit dem A-Ligisten aus Erdmannhausen zu tun. Den Germanen merkte man von Beginn an an, dass ihnen das Spiel vom Freitag noch in den Knochen steckte und einige der Spieler mit den sommerlichen Temperaturen zu kämpfen hatten. So waren die Bietigheimer kaum in der Lage hohes Tempo zu gehen und den tief stehenden Gegner in Bedrängis zu bringen. Viele gute Ballpassagen verpufften meist am Strafraum weil der letzte Pass nicht kam oder Anspielstationen fehlten. Bezeichnend das die Führung der Germanen dann in der 17.Min durch einen Elfmeter fiel. Norman Röcker war, wie so oft, nur durch ein Foul zu bremsen - Autenrieht verwandelte sicher. Danach hatten die Germanen das Spiel klar im Griff ohne jedoch zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Besser machten es die Gäste die nach einem schnell ausgeführten Freistoss vor Mikosch auftauchten aber den Schuss neben das Gehäuse setzten. Immer wieder angetrieben durch die aktiven Röcker, Autenrieth und Kraut kamen die Germanen zu Strafraumszenen die meist mit Schüssen übers Tor endeten. In der 28. Min dann der Ausgleich durch die Gäste, ein Missverständniss zwischen Olgun und Müller nutzte ein GSV Stürmer eiskalt aus, bei seinem Lauf Richtung Tor verlud er noch Dürl bevor er das Leder unter die Latte jagte. 

 

Nach der Pause zeigten sich die Germanen wesentlich verbessert. Es wurde schneller und direkter gespielt was sich in nun in vielen Chancen wiederspiegelte. Der Gast musste nun dem Spieltempo Tribut zollen und liess den Germanen immer mehr Räume, die sie gut zu nutzen wussten. So war es in der 57. Min Riedel der nach feinem Zuspiel von Fellmeth sein erstes Tor im Germanen Dress feiern konnte. Nach weiteren guten Spielzügen war es der junge Achim Früh in der 63. Min der nach Querpass von Norman Röcker den Ball vollends über die Linie drückte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Marc Seifert, der seine starke Leistung mit einem Treffer nach schönem Konter über Kraut und Röcker krönte. 

 

Nach Anfangsschwierigkeiten liefen die Germanen in der zweiten Hälfte heiss und zeigten phasenweise richtig guten Fussball. In dieser Verfassung sollte ein positiver Saisonstart beim Aufsteiger Iptingen möglich sein.

 

Die Germanen spielten mit - Mikosch - Müller, Olgun (65.Seifert), Dürl - Celiktas, Autenrieth, Haiber (46.Riedel), Röcker, Fellmeth, Kraut - Kowalski (46. Früh)

 

Tore - 17.Min - Autenrieth (11m), 57.Min - Riedel, 63.Min - Früh, 84.Min - Seifert


TSV Benningen - SV Germania 0:1 am 10.08.2012

Im vorletzten Testspiel vor dem Rundenstart traf man auf den Bezirksligisten TSV Benningen. Von Beginn an bestimmten die Germanen erneut das Spiel, schafften es aber zu Beginn nicht, gegen die tief stehenden Gegner, sich Chancen zu erspielen. So war es in der 18. Min der junge Achim Früh, der nach einem schönen Flankenlauf von Kraut zum Abschluss kam, aber am gut parierenden Benninger Schlussmann scheiterte. Benningen beschränkte sich auf die Defensive und suchte sein Heil im Konterspiel. Die einzige Grosschance der Gastgeber in Hälfte eins, resultierte aber nach einem Eckball, bei dem Celiktas noch auf der Linie einen Kopfball klärte. Die Germanen spielten weiter recht passabel, aber die letzte Durchschlagskraft Richtung Tor liess man vermissen. So waren es noch Kapitän Autenrieth mit einem Schuss und Olgun mit einem Freistoss die in der ersten Hälfte gefährliche Akzente setzten.

 

In Hälfte zwei hatte dann der Gastgeber seine grösste Möglichkeit, als der Ball von Müller zu kurz zurückgeköpft wurde, lief der Benninger Wels allein auf Mikosch zu, scheiterte aber am gut parierenden Schlussmann. Die Germanen hatten das Spiel weiterhin klar in der Hand und kamen durch Kraut (20m Schuss), Kowalski (Aussennetz) und Fellmeth zu weiteren Möglichkeiten. In der 68.Min war es dann soweit, der derzeit starke Kowalski bewies wieder mal das auf ihn Verlass ist und erkämpfte sich den Ball an der gegnerischen Grundlinie, lief Richtung Tor und setzte aus spitzem Winkel den Ball zur Führung in die Maschen. 

 

Der SVG präsentierte sich frischer, organisierter und liess wenig Chancen des Bezirksligisten zu. Oft machte man das Spiel zu langsam und versuchte den unnötigen "schweren" Ball zu spielen oder das Dribbling zu suchen. Zudem liess man vorne die Durchschlagskraft vermissen. Alles in allem ein ordentlicher Auftritt des Kreisligisten.

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch - Müller (60.Dürl), Olgun, Celiktas - Haiber, Autenrieth, Kraut, Fellmeth, Röcker - Früh (69. Seifert), Kowalski

 

Tore - 68.Min - Kowalski


TSV Schwieberdingen - SV Germania 3:2 am 05.08.2012

Einen Tag nach der 3:5 Heimpleite gegen Neckargartach traf man auf den langjährigen Bezirksligarivalen TSV Schwieberdingen. Im schönen TSV Stadion entwickelte sich von Beginn an ein gutes Spiel bei dem der SVG den Ton angab. Bereits in der 6.Min war es Neuzugang Sören Christofori, der nach gutem Zuspiel von Röcker den Ball von 20m in die Maschen setze. Trotz der 90. Min am Vortag zeigten die Germanen eine gute erste Hälfte, insbesonders die ersten 20.Min waren sie klar feldüberlegen, danach kam der TSV besser ins Spiel und kam auch zu einem Lattenschuss (28.Min). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann der Ausgleich durch den Gastgeber, nach einem Eckball wurde der Ball zentral geklärt, dort wartete Zöllner und drosch den Ball yolley in den Winkel. Gedanklich schon in der Kabine, unterlief den Germanen direkt im Anschluss ein kapitaler Abspielfehler, den der TSV zur 2:1 Führung in der 45. (+2) Min. nutzte. Nach der Pause merkte man dem SVG den Kräfteverschleiss deutlich an, so dass man nicht mehr in die Zweikämpfe kam um das Spiel zu diktieren. Es ergaben sich nun Chancen auf beiden Seiten, die grösste für die Germanen hatte Strigaro, der allein vor dem Torhüter an dessen Fussabwehr scheiterte. Dem 3:1 der Gastgeber folgte noch kurz vor Schluss der 3:2 Anschluss durch Kraut.

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch - Olgun (46.Min Dürl), Müller, Celiktas - Haiber (46.Min Autenrieth), Maier, Riedel, Strigaro, Kraut - Christofori, Röcker

 

Tore - 6.Min - Christofori, 85.Min - Kraut


SV Germania - VfL Neckargartach 3:5 am 04.08.2012

 Im zweiten Heimspiel traf man auf den Bezirkligist VfL Neckargartach. Nach anfänglichem abtasten bestimmten die Germanen das Spiel, die Führung, die machte aber der Gast. Nach einem Freistoss vor dem gegnerischen Tor nutzten die Unterländer einen Abpraller um einen Konter zu fahren. Die Germanen schafften es nicht, trotz Überzahl, den Konter zu unterbinden bzw. den Zweikampf zu gewinnen und gingen so mit 0:1 in Rückstand. Trotz des Rückstands spielte der SVG weiter passabel nach vorne. Nach einem nicht geahndetet Foul im Strafraum an Röcker, war es Kowalski vorbehalten, nach feinem Zuspiel von Kraut, den Ausgleich zu markieren. Bereits 1 Min. nach dem Ausgleich fasste sich Fellmeth ein Herz und feuerte den Ball vom Strafraumeck auf das Tor zur 2:1 Führung - Traumtor. Die Germanen gingen weiter ein hohes Tempo, nur passte es eins ums andere mal nicht an der Abstimmung und viel zu oft wurde das Dribbling gesucht, was zu unnötigen Ballverlusten führte. In der 28.Min war es dann ein einfacher, langer Ball über die Abwehr der ausreichte die Abwehr auszuhebeln. Im Laufduell überlegen, war es dann für den VfL Stürmer kein Problem mehr denn Ball am herauseilenden Mikosch vorbei ins Tor zu schieben. 5 Min. nach dem Ausgleich war es mangelndes Zweikampfverhalten im Mittelfeld, das den Gästen ein Ball in die Tiefe ermöglichte um die Führung zu markieren. Die 2:4 Halbzeitführung war in der 44.min ein schön herausgespieltes Tor der Gäste, nach einem Diagonalball verwertete Susuri die Hereingabe.

 

Nach der Halbzeit standen die Germanen dann defensiv wieder besser, verloren aber kräftebedingt ihre Offensivpower. So war es erneut der Gast, der nach einem Eckball in der 58.Min die Führung auf 2:5 erhöhte. Die Germanen versuchten trotz der Führung nochmals Kräfte zu mobilisieren und kamen in der 78.Min durch Bröckel noch zum 3:5 Endstand. Letztlich ein guter Test, gegen einen starken VfL der die Schwächen der Germanen gnadenlos bestrafte. Vor allem das übertriebene Einzelspiel einiger, schlechte Abstimmung und fehlende Cleverness spielten den Gästen an diesem Tag in die Hände. 

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch - Olgun, Müller, Dürl, Haiber - Autenrieth, Kraut, Fellmeth, Maier, Röcker (46. Bröckel), Kowalski

 

Tore - 17. Min - Kowalski, 18. Min - Fellmeth, 78. Min - Bröckel (11m)


SV Germania - TSF Ditzingen 0:0 - Saisonopening am 28.07.2012

 Zum ersten Saisonopening der Germanen hatte man den Tradiotionsclub und Bezirksligaaufsteiger der TSF Ditzingen zu Gast. Nach anfänglichem abtasten bekamen die Germanen das Spiel unter Kontrolle und hatten immer wieder passable Spielzüge nach vorne. Viel lief über Maier, Röcker und Autenrieth die immer wieder versuchten die Spitzen Bröckel und Kowalski sowie die Aussen Kraut und Strigaro einzusetzen. 

 

Bis auf ein, zwei Möglichkeiten nach Schüssen von Röcker, Autenrieth, Maier und Kowalski fehlte aber der letzte Pass und die letzte Konsequenz vor dem Tor. Der Gast aus Ditzingen hatte kurz vor Halbzeit noch eine gute Möglichkeit, scheiterte aber am eigenen Unvermögen bei einem Schuss aus 12m. 

 

Nach dem Wechsel und 5 frischen Spielern mauerte der Gast komplett mit allen 11 Mann in der eigenen Hälfte. Die Germanen bestimmten nun Tempo und Spiel und liessen den Ball laufen. Allerdings fanden die Germanen kaum Lücken durch die dicht gestaffelten Reihen und konnten sich so auch in Hälfte zwei keinerlei zwingende Möglichkeiten erspielen. Hier merkte man die fehlende Frische den Spielern an. 

 

Positiv auf jeden Fall, das die Abwehr um Patrick Müller einen glänzenden Einstand im heimischen Ellental ablieferte und in 90. Min gerade mal 2 Möglichkeiten zuliess. Der sonst so starke Offensivmotor stotterte dieses mal ein wenig, hier konnten die Spieler aber schon mal in Erfahrung bringen, wie das Spiel zukünftig in der Liga aussehen wird. 

 

Der SV Germania spielte mit - Zinfollino (46.Mikosch) - Olgun (46. Seifert), Müller, Celiktas - Autenrieth (46.Haiber), Maier, Röcker (46. Riedel), Kraut (46. Christofori), Strigaro - Bröckel, Kowalski

 

Tore - Fehlanzeige


SC Reichmannsdorf - SV Germania 4:7 - Testspiel vom 22.07.2012

 Nach 5 intensiven Einheiten von Freitag bis Sonntag stand zum Abschluss des Trainingslagers ein Testspiel gegen den Gastgeber aus Reichmannsdorf an. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen lag der SVG nach 20 Minuten schnell mit 2-0 zurück. Aber zusehends kam man besser ins Spiel und Axel Bröckel gelang es, seinem Gegenspieler den Ball am eigenen 16m Raum den Ball abzuluchsen und in typischer Bröckel Manier  den Ball zum 2-1 Anschluss über den Torhüter zu lupfen.

 

Mit dem Anschluss bekam die Truppe zusehends Sicherheit und übernahm nun vollständig die Kontrolle über das Spiel. Nachdem Martin Maier zu Beginn noch knapp am Tor vorbei schoss machte er es in der 34. Minute besser als er allein durchbrach, den Torwart umkurvte und zum 2-2 Ausgleich einschob. Abermals Bröckel (Kopfball) und Maier (Schuss ans Aussennetz) hatten noch hochkarätige Möglichkeiten das Spiel vor der Halbzeit noch zu Gunsten der Germanen zu drehen. Nachdem Christofori elfmeterreif gefoult wurde, der Pfiff aber ausblieb ging es mit dem 2-2 in die Halbzeit.

 

Die zweite Hälfte lief, durch 5 Wechsel bedingt, zäh an. Erst nach 15. Minuten passierte etwas, allerdings meldete sich hier der Gastgeber zurück. Nach einem unnötigen Ballverlust gelang es dem SCR den Konter zur erneuten 3-2 Führung zu vollenden. Doch bereits 3.Minuten später war es Röcker, der einen Elfmeter, nach einem Foul an Kraut, zum 3-3 Ausgleich vollstreckte. Wiederum der agile Kraut markierte die erstmalige 3-4 Führung nach feiner Einzelaktion mit einem Schuss aus 10m. Nun hatten die Germanen den Gegner komplett unter Kontrolle und liessen den Ball phasenweise klasse laufen. Kowalski nutzte einen Steilpass von Röcker aus um seinen 3. Treffer im Germanen Trikot zu schiessen. Das 3-6 für die Germanen war mit der schönste Treffer des Spiels, Bert Späth, schnappte sich das Leder 40 m vor dem gegnerischen Tor und liess 2 Gegner im Laufduell einfach stehen um den Ball humorlos am Torwart vorbei ins Eck zu schieben. 

 

Zu guter Letzt war es Torjäger Kowalski vorbehalten den letzten Treffer für Bietigheim zu markieren, nach einer klasse Flanke von Haiber drückte der Stürmer den Ball zum siebten Tor ins Netz. Das 4-7 für Reichmannsdorf war dann nur noch eine Randnotiz. 

 

Die Bietigheimer zeigten trotz des kräftezehrendem Trainingslagers teilweise ansehnlichen Fussball und sind mit Sicherheit auf einem guten Weg in der Vorbereitung. 

 

Der SV Germania spielte mit - Zinfollino (46. Mikosch ) - Olgun, Dürl, Seifert - Christofori (46. Fellmeth), Autenrieth, Haiber, Maier (46. Späth), Röcker, Strigaro (46. Kraut) - Bröckel (46. Kowalski) 

 

Tore : 24.Min - Bröckel, 30.Min - Maier, 62.Min. Röcker (11m), 65.Min. - Kraut, 74. Min. - Kowalski,

         78. Min. - Späth, 86. Min - Kowalski


Spvgg Renningen - SV Germania 1:4 - Testspiel vom 15.07.2012

Im ersten Testspiel für die neue Germanenmannschaft kam es zum Aufeinandertreffen gegen die langjährige Spitzenmannschaft der Bezirksliga, die Spvgg Renningen. Im Rankbach Stadion, dem Schmuckkästchen der Liga, sahen die rund 80 Zuschauer von Beginn an eine unterhaltsame Partie, die von vielen Ballverlusten und Abspielfehlern der Germanen geprägt war. Die zahlreichen Fehler der Bietigheimer ergaben für den Gastgeber reihenweise hochkarätige Chancen, die die Renninger aber teilweise kläglich vertändelten. Nach einer guten Viertelstunde deutete sich bei einem Angriff der Germanen an, welch enormes Potenzial in dem Team steckt, nach einer Flanke von Fellmeth legte Kraut den Ball auf Maier ab, dessen Schuss aber ein Renninger auf der Torlinie noch abblockte. Weitere Grosschancen ergaben sich in der ersten Hälfte für die Bietigheimer nicht, man hatte zwar mehr vom Spiel, aber Chancen ergaben sich auf Seiten der Renninger.

 

In Hälfte zwei wechselte Trainer Schmid gleich 5x und brachte Autenrieth, Haiber, Kowalski, Müller und Zinfollino. Die Wechsel sollten sich zunächst nicht auszahlen, denn bereits nach 5 Minuten gelang den Gastgebern nach einem fein heraus gespielten Angriff und einem Stellungsfehler von Müller die verdiente 1:0- Führung. Danach spielten aber nur noch die Germanen. Angetrieben vom starken Defensivverbund Olgun, Müller, Haiber und Autenrieth gelang es Erkan Olgun, sein starkes Debüt im Germanen-Dress mit einem Tor nach einem Standard zu krönen. Renningen kam nun kaum mehr über die Mittellinie und folglich erzwang der starke Kowalski nach einer Pressing-Aktion auf den Torhüter einen Fehler, den er eiskalt zur Führung ausnutzte. Alex Haiber machte mit einem Schuss aus 16m alles klar zur 1:3-Führung. Und den letzten Treffer markierte nach feiner Vorarbeit von Kraut erneut der emsige Kowalski. Alles in allem ein gelungener Start für die neu formierte Mannschaft, allerdings sollte man das Ergebnis auch nicht überbewerten. 

 

Der SV Germania spielte mit - Mikosch (46. Zinfollino) - Celiktas, Dürl (46. Müller), Olgun, Seifert, Strigaro (46. Haiber), Maier, Röcker (46. Autenrieth), Fellmeth, Kraut, Christofori (46. Kowalski)

 

Tore: 52. Olgun, 56. Kowalski, 68. Haiber, 81. Kowalski