Deutsch
Sprache: 
 

Saison 2016/2017

SV Germania Bietigheim II holt ersten Saisonsieg gegen SGM SC Hohenhaslach-SV Freudental II

11.09.2016

Bietigheim – Im ersten echten Heimspiel der Saison gelang der kleinen Germania ein ungefährdeter aber trotzdem hart erkämpfter Sieg gegen die neue Spielgemeinschaft aus Freudental und Hohenhaslach. Bereits vor dem Spiel musste das Trainer-Duo einige harte Entscheidungen treffen, da 3 Spieler „von oben“ dabei waren und viele Urlauber wieder ins Training eingestiegen sind. So schafften einige Spieler nicht den Sprung in den Kader, andere wiederum wurden durch die Spieler der Ersten auf die Bank verdrängt. So starteten Baust, Demircan, Früh aus der Ersten sowie Taskin für Heidel, Prist sowie die beiden verletzten Soares de Melo und Karadimos.

Bereits von Beginn an zeigte sich, wie das Spiel laufen sollte: die SGM stellte sich tief in die eigene Hälfte, die Germanen rannten an, ohne den richtigen Schlüssel zum Erfolg zu finden und der mehr als indisponierte Schiedsrichter traf seltsame Entscheidungen, die von beiden Mannschaften anders (aber miteinander übereinstimmend) gesehen wurden. Früh hatte zweimal die große Chance auf die Führung, als er seine Schnelligkeit ausspielen konnte. Das eine Mal rettete SGM-Hüter Bienick im Duell, das andere Mal konnte ein Verteidiger gerade noch den Ball wegspitzeln. Ansonsten hing der agile Stürmer meist in der Luft und bekam wenige Zuspiele, die zu Torchancen hätten führen können. Immer wieder war es auch die gesamte Germanen-Offensive, die sich Handball-ähnlich um den Strafraum der Gäste kombinierte, jedoch nicht den Abschluss suchte. So wurden teils beste Schusschancen ausgelassen, um einen Mitspieler in eine eventuell noch bessere Position zu bringen. Das mag zu viel Ballbesitz führen, zum Torerfolg führte es in der ersten Hälfte aber nicht. Ebenfalls nichts Zählbares kam auch bei den Gästen nicht heraus, die sich lediglich auf die Defensive konzentrierten und fast nichts in die Offensive investierten.

Nachdem man mit einem 0:0 in die Pause ging und sich bis zur 60. Minute nichts änderte, entschieden sich die Verantwortlichen für einen Doppelwechsel: Calisan ersetzte den ausgepowerten Baehr auf dem rechten Flügel, Hayirli kam für Taskin und rückte als zweite Spitze neben Früh. Der Wechsel sollte sich kurz darauf auszahlen. Calisan setzte sich auf dem rechten Flügel durch und drang in den Strafraum bis zur Grundlinie ein und passt scharf nach innen. Dort wurde der Ball von einem SGM-Verteidiger über die Linie gedrückt. Bezeichnend für das Spiel, das ausgerechnet ein Eigentor zum ersten Tor führte (68.). In der Folgezeit blieb die Germania weiterhin spielbestimmend, nutzte aber ihre Chancen nicht. In der 75. Minute bekamen die Hausherren dann einen Freistoß nahe der Eckfahne zugesprochen. Tambe zog diesen als Flanke lang in den Strafraum, wo Tänzer völlig freistehend den Ball mit einem sehenswerten Seitfallzieher ins Tor hämmerte – ein absolutes Traumtor des Innenverteidigers, der sich damit gebührend für die nächsten zwei Wochen in den Urlaub verabschiedet.

Für den letzten Höhepunkt des Tages sorgte Simeonidis, der heute als Linksverteidiger agierte. Der Routinier zog vom linken Flügel nach innen und nahm sich aus fast 25 Metern ein Herz und visierte das lange Eck an – leider prallte der Ball von der Querlatte zurück ins Feld.

Alles in allem verdiente und wichtige drei Punkte gegen einen Gegner, der sich 82 Minuten lang aufopferungsvoll jedem Angriff stellte, darüber hinaus jedoch seine eigene Offensive vernachlässigen musste. Die 82 Minuten lassen sich dadurch erklären, dass der Unparteiische die erste Halbzeit nach 40 Minuten, die zweite nach 42 Minuten beendete – unerklärlich für alle Beteiligten. Ist man es zwar in der Kreisliga gewöhnt, dass die Schiedsrichter nicht alles sehen (verständlich) und teils nicht alle Regeln können (nicht mehr ganz so verständlich, war es nun aber das erste Mal, dass ein Schiedsrichter nicht in der Lage war, die eigene Uhr zu lesen. Ein Bietigheimer AH’ler fand dafür folgende Erklärung: „Vielleicht dachte er, es wäre ein B-Jugendspiel – B-Jugend und B-Klasse kann man ja mal verwechseln…“

Trainer Dürl: „Das war ein ganz hartes Stück Arbeit heute. Nun sollte allen klar sein, dass diese Saison kein Selbstläufer wird und man in jedem Spiel mit vollster Konzentration zu Werke gehen muss. Wichtig war auch, dass wir die wenigen Gegenangriffe gut verteidigt haben und so dem Gegner nicht den „Lucky Punch“ wie letzte Woche ermöglichten“

 

Es spielten: Röcker – Baust (82. Keroglidis), Konradt, Tänzer, Simeonidis – Demircan – Baehr (60. Calisan), Tambe (85. Ödemis), Taskin (60. Hayirli) – Früh

 

Tore:

1:0 (Eigentor)

2:0 Tänzer (75.)

 

SV Germania Bietigheim II startet mit Remis in die neue Saison

Am Pferdemarktsamstag durfte die kleine Germania am dritten Spieltag der Kreisliga B9 endlich ins Geschehen eingreifen. Zum Auftakt stand das "Auswärtsspiel" beim SV Hellas 94 Bietigheim auf dem Programm. Ein Pferdemarkt ohne Germania-Heimspiel - vermutlich ein Novum in der Geschichte des Vereins und ein fragwürdige Entscheidung des Verbandes!
Zum Auftakt musste das Trainer-Duo Dürl/Kissinger auf eine Reihe von Akteuren verzichten. Neben den langzeitverletzten Staiger (Schien-und Wadenbeinbruch) sowie Weber (Kreuzbandriss), bei denen eine Rückkehr auf den Platz noch in den Sternen steht, fehlten Hayirli, Sperr (beide Urlaub), Lang (um Pause gebeten) und Bufalino (Kniereizung). Aufgrund von urlaubsbedingtem bzw. verletzungsbedingtem Trainingsrückstand, kam auch ein Startelfeinsatz von Calisan, Karagül, Keroglidis und Ödemis zu früh, die jedoch alle auf der Bank Platz nahmen. Mit dabei in der Startaufstellung waren mit Konradt und Soares de Melo zwei Neuzugänge.
Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und es kam zu den erwarteten Geplänkeln im Mittelfeld. Mit fortlaufender Spieldauer verfestigte sich ein spielerisches Übergewicht der Germanen mit den deutlicheren Torchancen. So traf Soares de Melo aus spitzem Winkel nur das Außennetz und Heidel schob den Ball freistehend gegen die Laufrichtung des Torwarts am selbigen vorbei - leider jedoch auch am Tor. In dieser Phase des Spiels war es vor allem die rechte Seite über die das Spiel lief. Der nimmermüde Baehr, der mitaufrückende Karadimos und der nach außen ziehende Soares de Melo stellten die Abwehr der Hellenen immer wieder vor Probleme. Auf der Gegenseite blieben die Gastgeber jedoch stets dann gefährlich, wenn sie das Mittelfeld mit langen Bällen in die Spitze überbrückten. Diese waren meistens aber unerreichbar oder der Empfänger stand im Abseits, was jedes Mal vom sehr gut leitenden Unparteiischen Andreas Thomas erkannt und abgepfiffen wurde. So neigte sich die Partie der Halbzeit entgegen - zwar machten die Germanen das Spiel, doch ohne das erlösende Tor war es nur eine Frage der Zeit, bis ein langer Pass der Hellenen sein Ziel finden und eventuell zu einem Gegentor führen würde.
In der zweiten Halbzeit war es dann soweit. Nachdem man nochmals einige gute Gelegenheiten ausgelassen hatte - die beste vergab Tambe, der überraschend für alle Beteiligten am langen Pfosten zum Ball kam, jedoch in Rücklage kam - fand ein Konter der Hellenen in der 60. Minute sein Ziel. Am Ende musste Eleftheriadis nach einem Querpass nur noch zum 1:0 einschieben.
Mit einem Doppelwechsel in der 80. Minute warfen die Trainer ihre letzten Asse in die Schlacht. Mit Taskin und Kraut kamen zwei Außenstürmer, die den ebenfalls eingewechselten Karagül flankieren sollten. Für die beiden wichen mit Simeonidis und Konradt ein Sechser und ein Innenverteidiger. Im nun gespielten 3-4-3 dauerte es nur wenige Spielzüge, bis die Germanen zum Ausgleich kamen: Karagül setzte sich auf dem rechten Flügel gegen drei Mann durch und flankte mustergültig in den Strafraum. Dort kam Taskin am langen Pfosten an den Ball - doch statt des sofortigen - risikanten - Volleys ließ der erfahrene Franzose in die Mitte auf Soares de Melo abtropfen. Dieser traf den Ball perfekt und erzielte im ersten Spiel sein erstes Tor für die Germania (85.). Beim nächsten Spielzug durfte Legacinskas im Zentrum den Ball einige Meter weit mitnehmen und nahm sich aus 20 Metern ein Herz und zog einfach mal ab - 1:2 und der vermeintliche Siegtreffer (86.)
Doch wie so oft im Fußball sollte sich noch die mangelnde Chancenverwertung rächen. Nach einem Einwurf an der gegnerischen Eckfahne vertändelte man den Ball leichtfertig anstatt diesen "fest zu machen". Ein langer Diagonalball der Gastgeber gelangte zu Dadakos, der sich gegen Karadimos durchsetzte und von diesem trotz allergrößtem Einsatz im anschließenden Laufduell nicht mehr gestoppt werden konnten. Im Fallen traf der Stürmer den Ball optimal und traf aus 15 Metern unhaltbar für Keeper Röcker zum 2:2 - Endstand (88.). Karadimos hier aufgrund des verlorenen Zweikampfes den Verlust der zwei Punkte anzukreiden wäre fatal, hatte er doch über die restliche Spielzeit seinen Gegner im Griff und so gut wie jeden Zweikampf gewonnen. Letzlich müssen sich alle Beteiligten eingestehen, dass bei besserer Chancenverwertung ein 2:0 oder 3:0-Pausenführung möglich gewesen wäre, welche sicherlich ein andere zweite Hälfte hätte folgen lassen.

Teammanager Kissinger: "Ein wahres Pferdemarktspiel und für den neutralen Zuschauer sicherlich ein Spektakel. Wir waren klar die bessere Mannschaft, aber einfach nicht clever genug vor dem Tor. Liegt man bis zu 85. Minute zurück, sollte man sich eigentlich über den Punkt freuen - der Ausgleich nach dem Führungstreffer fühlt sich dann aber doch eher wie eine Niederlage an."


Trainer Dürl: "Was ein dramtisches Finish mit einem bitteren Ausgleich kurz vor Schluss. Trotz der verlorenen 2 Punkte muss ich unseren Spielern ein großes Lob aussprechen - allen vor an Renaldas Legacinskas, der zwar nicht so oft offensiv auf dem Flügel in Erscheinung getreten ist wie früher, dafür aber unglaublich viele uneigenützige Wege für die Mannschaft gegangen ist und sich schlussendlich noch mit einem Tor belohnt hat."

Es spielten: Röcker - Karadimos (88. Konradt), Konradt (80. Taskin), Tänzer, Pristl - Simeonidis (80. Kraut) - Baehr (60. Calisan), Soares de Melo, Tambe, Legacinskas - Heidel (54. Karagül)


Tore:
1:0 Eleftheriadis (60.)
1:1 Soares de Melo (85.)
1:2 Legacinskas (86.)
2:2 Dadakos (88.)

Sommerwechsel und -fahrplan des SV Germania Bietigheim II

Am Donnerstag, den 14.07.16, startete die zweite Mannschaft in die Vorbereitung auf die neue Saison. Neben dem Hinweis auf die anstehenden Testspielen möchten wir auch gerne unsere Neuzugänge vorstellen und auch über die Abgänge im Team berichten.

 

Ali Karaman hat den SV Germania wieder in Richtung des TKSZ Ludwigsburg verlassen, von dem er vor anderthalb Jahren ins Ellental gewechselt ist. Der TKSZ Ludwigsburg steht nach dem Abstieg in die Kreisliga A vor einem größeren Umbruch, bei dem Karaman unterstützen möchte.  In seiner Zeit bei der Germania deutete der Deutschtürke schnell an, welche großes fußballerisches Können in ihm steckt, konnte sich aber trotz seiner Stärken nie dauerhaft in der Mannschaft etablieren. In Erinnerung bleiben wird vor allem seine "linke Klebe", die unter anderem für den jeweiligen zwischenzeitlichen Ausgleich in Riexingen (Fernschuss) und in Bissingen (direkter Freistoß) verantwortlich war.

Neben Karaman ist der einzige weitere echte Abgang Simon Kreibich, der voraussichtlich zum SV Horrheim zurückkehren wird. Nachdem Kreibich in der ersten Saison in der C-Klasse noch zum erweiterten Stammpersonal gehört hat, gingen die Einsatzzeiten in den letzten beiden Jahren merklich zurück - was auch häufigen Auslandsaufenthalten geschuldet war. Bemerkenswert dennoch seine Torquote, bei gerade einmal zwei Jokereinsätzen über insgesamt 32 Minuten erzielte der Sachsenheimer 2 Tore.  Da unser "Peter Crouch" wieder häufiger zum Einsatz kommen möchte, ist ein Wechsel nachvollziehbar

Teammanager Kissinger: "Ali hat es in seiner Zeit trotz der unbestritten Qualitäten leider nie geschafft, sich dauerhaft durchzusetzen. Mit Simon verlässt uns ein Aufstiegsheld der ersten Saison, der - wenn er mal nicht in Asien unterwegs war - stets Vollgas für die Germania gegeben hat. Wir wünschen beiden Spieler alles Gute für ihre sportliche und private Zukunft."

 

Des Weiteren werden in der kommenden Saison einige Spieler aus verschiedenen Gründen kürzer treten, dazu gehören Christian König, Dominic Lang und Alberto Padilla Navarro (alle beruflich) sowie Kai Lamp (familiär). Ebenfalls nicht mehr zu den Einsatzkräften gehören wird Holger Dürl. Der Spielertrainer der letzten Jahre hat seine Kickstiefel an den Nagel gehängt und wird sich in der Zukunft ganz auf die Trainertätigkeit konzentrieren.

 

Auf der Gegenseite stehen 5 externe Neuzugänge sowie 5 Spieler aus der eigenen A-Jugend neu im Kader. Aus der Jugend stoßen Ahmad Adnan, Giuseppe Bufalino, Sefket Hajdari, Leon Krasniqi sowie Trimor Livorevka zur Mannschaft. Endlich spielberechtigt ist aber der neuen Saison Enbiya Hayrili, der schon im vergangenen Winter ins Ellental zurück gekehrt ist, jedoch aufgrund einer nicht erfolgten Einigung mit den Spfr. Großsachsenheim keine Freigabe erhielt. Hayrili hat bei seiner Rückkehr mit Kadir Karagül einen seiner besten Freunde mitgebracht. Der Stürmer war zuletzt ein halbes Jahr ohne Verein, kann in seiner Vita jedoch schon auf (Jugend-)Vereine wie die SG Sonnenhof Großaspach sowie den FV Löchgau schauen, bei dessen zweiter Mannschaft er zuletzt aktiv war. Vom Meister der B2, Anadolu Marbach, kommt Gaffari Calisan, der vor allem aus seiner Zeit beim GSV Pleidelsheim bekannt sein dürfte. Die Lücke in der Innenverteidigung, die Holger Dürl hinterlässt, soll der 19-jährige Nils Konradt schließen, der zuletzt eine Pause eingelegt hatte und davor seine fußballerische Ausbildung beim FSV 08 Bissingen genießen durfte. Als Königstransfer des Sommers gilt Tiago Soares (mit vollem Namen: Tiago Felipe Soares de Melo). Der 20-Jährige war schon im vergangenen Winter als Neuzugang im Gespräch, die vom GSV Pleidelsheim ausgerufen Ablöse verhinderte damals jedoch den Transfer. Der ballsichere und agile Brasilianer soll mit Luca Tambe die Regie im Spiel nach vorne übernehmen und die geniale Momente ins Spiel der Germanen bringen. Mit diesen Transfers ist der Kader vollständig. Lediglich ein weiterer Torwart könnte die Mannschaft noch ergänzen, da sich die etatmäßige Nummer Zwei und Nachwuchshoffung Nektarios Kamakas weitere 3 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet hat und so bis 2020 lediglich sporadisch am Trainingsbetrieb teilnehmen kann.

 

Neben Holger Dürl steht mit Dominik Weber eine zweite Personalie im Funktionärsbereich im Fokus. Der Defensivallrounder, der fast die komplette letzte Saison ausfiel, wird im Herbst seiner aktiven Karriere den Betreuerposten bei der zweiten Mannschaft übernehmen, jedoch auch weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen. Mit Trainer Dürl, Co-Trainer & Teammanager Kissinger sowie Betreuer Dominik Weber sind somit alle Posten auf Funktionärsebene wieder besetzt.

 

In der nun laufenden Vorbereitung gilt es vor allem, die Neuzugänge in das Team zu integrieren und Automatismen im Spielaufbau und in der Defensive zu entwickeln. Daneben steht auch die Weiterentwicklung der Hierarchie auf dem Feld auf der Agenda, da mit Dürl der größte Lautsprecher der letzten Jahre nicht mehr auf dem Platz steht. Gefordert sind hier vor allem die beiden jungen Spieler Robin Tänzer und Koray Ödemis, die auf ihren Positionen in der Innenverteidigung und im zentralen Mittelfeld weiter in die Rolle als Führungsspieler hineinwachsen sollen.

 

Termine während der Vorbereitung:

So., 24.07., 13:15 Uhr, SVG II - FV Ingersheim II 9:3

Do., 28.07., 19:30 Uhr, GSV Pleidelsheim II - SVGII

Sa., 30.07., 14:00 Uhr, SVGII - PSV Stuttgart II (Einlagenspiel während des Apotheken-Cups, zweite Halbzeit gegen 16 Uhr)

Sa., 06.08., 13:00 Uhr, SpVgg 07 Ludwigsburg II - SVG II

So., 07.08., 14:15 Uhr, TV Aldingen II - SVG II

So., 14.08., 15:00 Uhr TASV Hessigheim - SVG II

Sa., 20.08., lokales Trainingslager im Ellental

Sa./So. 27./28.8. Vorbereitungsspiel t.b.d.

 

Saisonauftakt

Sa., 03.09., 13:15 Uhr, SV Hellas Bietigheim II - SV Germania Bietigheim II (Pferdemarktsamstag)

 

 

Saison 2015/2016

"...da macht man sich schon Gedanken, ob man nicht langsam zu alt für das Zeug wird"

Nach Abschluss der regulären Saison haben wir den Torwart und Kapitän der zweiten Mannschaft, Dennis Röcker, zum Interview gebeten. Lesen Sie hier, was der Routinier über das Alter, seine Zukunft und vor allem die anstehende Relegation zu sagen hat.

 

Zur Person: Dennis Röcker, geboren am 03.02.1981, machte seine ersten Schritte im aktiven Fußballbetrieb beim GSV Höpfigheim, mit dem ihm in der Saison 2004/2005 der sensationelle Aufstieg in die Kreisliga A gelang. Im Sommer 2006 wechselte er zum SGV Murr mit dem er mit der ersten Mannschaft ebenfalls in die Kreisliga A aufstieg sowie mit der zweiten in die Kreisliga B. Nach einem einjährigen Intermezzo beim GSV Pleidelsheim folgte er im Sommer 2012 seinem Trainer Matthias Schmid zum SV Germania Bietigheim. Mit den Germanen gelang ihm im ersten Jahr der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Ein halbes Jahr später schloss er sich „Den“ der neugegründeten zweiten Mannschaft an und führte sie als überragender Rückhalt durch die Rückrunde und die Relegation in die B-Klasse. Nun könnte er mit einer erfolgreichen Relegation seinen vierten Aufstieg feiern und somit zum Aufstiegsgaranten avancieren.

Er ist der große Bruder des Landesliga-Stürmers Norman Röcker (TSV Heimerdingen). Mit ihm betreibt er das Streetwear Label LebLos.

 

 

Hallo Dennis, wie geht es dir? Du warst in der Rückrunde immer wieder leicht angeschlagen. Zunächst eine angebrochene Hand, dann Probleme mit dem Knie. Meldet sich da das fortschreitende Alter? Und viel wichtiger: bist du fit für die beiden kommenden Spiele?

 

Schönen guten Abend und danke der Nachfrage. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ja, das mit der Hand schleppe ich bereits seit dem letzten Vorbereitungsspiel zur Rückrunde mit mir herum. Mit genug Tape beim Spiel bekommt man das aber in den Griff. Das Knie kam von jetzt auf nachher und da macht man sich schon Gedanken, ob man nicht langsam zu alt für das Zeug wird (lacht). Aber beim Spiel mit Adrenalin kann man das gut ignorieren. Sprich, ich fühle mich aktuell in einer sehr guten Verfassung für die Relegation!

 

Deine gute Verfassung konnte man auch die ganze Saison hindurch beobachten. Du warst der Rückhalt der Mannschaft und hast mehr als nur einmal den Sieg festgehalten. Wir erleben gerade vermutlich den besten Dennis Röcker aller Zeiten. Wie erklärst du dir diese Leistungsexplosion im Herbst deiner Karriere?

 

Ich kann mir das nicht erklären (haha). Nein, ich denke, das ist ein stetiger Prozess der letzten Jahre gewesen, der zu einem großen Teil mit dem Torwarttraining damals in Pleidelsheim angefangen hat und auch in Bietigheim schon immer ein fester Bestandteil war. Durch die verschiedenen, erfahrenen Torwarttrainer bekommt man unglaublich viel mit auf den Weg, sogar in meinem senilen Alter speichert man sich da gerne Dinge ab. Dazu muss ich sagen, dass ich, egal bei welchem Verein, immer das erste Jahr zur Eingewöhnung brauche. Gerade im ersten Germania-Jahr war ich mit meiner Leistung überhaupt nicht zufrieden, was natürlich dann nicht gerade zu Spielpraxis führt. Mit der 2. kam dann die Spielpraxis und damit dann die Sicherheit und wieder die Leistungssteigerung, die hoffentlich noch ‘ne Weile anhalten wird... So, das reicht jetzt aber an Infos aus dem Inneren meiner Seele (hehe).

 

Kommen wir zurück zur Relegation. Was ist für deine Mannschaft drin?

 

Seit der Neugründung hat die Mannschaft sich stetig weiterentwickelt. Nicht nur qualitativ, auch charakterlich. Man spürt förmlich, wie sich immer mehr ein Gesicht der Mannschaft formt und diese immer mehr zusammenwächst. Es wird sicher nicht einfach und jeder muss sich dessen bewusst sein, aber ich traue unserer Mannschaft definitiv zwei Siege zu!!

 

Mit zwei Siegen würdet ihr nächste Saison in der A-Klasse spielen. Wirst du die Mannschaft dann weiterhin als Kapitän aufs Feld führen oder gibt es Überlegungen deine Karriere mit einem solchen Highlight zu beenden?

 

Wenn der Aufstieg gelingt, möchte eine Mannschaft, aber ich denke auch jeder Einzelne, beweisen, sich dann auch eine Liga höher halten zu können. So denke ich zumindest darüber. Von dem her werde ich kommende Saison definitiv mit der Mannschaft auf dem Feld stehen. Ob weiterhin als Kapitän, das entscheiden die Trainer bzw. die ganze Mannschaft...

 

Was wäre dann das Ziel in der A-Klasse und mit welcher Zielsetzung würdet ihr im Falle einer Niederlage in eine weiter Saison in der B-Klasse gehen?

 

Der Leistungsunterschied zwischen zwei Ligen, auch zwischen B und A, ist enorm und darf nicht unterschätzt werden. In meiner Zeit in Höpfigheim und Murr durfte ich solche Aufstiege miterleben und jede Mannschaft musste schwer kämpfen, die Klasse dann zu halten. Daher wäre das Ziel, so schnell wie möglich nichts mit den unteren Plätzen zu tun zu haben. Sollten wir nochmals in der B ran müssen, kann es nach dieser jetzt schon grandiosen Saison nur ein Ziel geben: die Meisterschaft und der damit verbundene direkte Aufstieg. Zudem wird die Mannschaft nominell definitiv nicht schwächer.

 

Dennis, wir bedanken uns für das interessante Interview und wünschen dir und deiner Mannschaft viel Erfolg in der anstehenden Relegation sowie eine verletzungsfreie kommende Saison mit wenig Gegentoren

 

Vielen Dank, für die hoffentlich nächsten zwei Spiele würden wir uns über zahlreiches Erscheinen aller Germania-Fans und denen die es werden wollen freuen!

 

SV Germania Bietigheim II schießt sich für Relegation warm.

05.06.2016

 

Bietigheim – Mit einem letzten Endes souveränen 10:1-Heimerfolg gegen den VfB Vaihingen/Enz II verabschiedet sich unsere zweite Mannschaft aus der regulären Saison und geht mit einem Erfolgserlebnis in das erste Relegationsspiel am kommenden Samstag, 11.06.16, 18 Uhr, in Kleinglattbach. Anders als bei den letzten Saisonspielen der meisten Kreisliga-Mannschaften wurden nicht die zuletzt „zu-kurz-Gekommenen“ aufs Feld geschickt, sondern es wurde eine Elf ins Rennen geschickt, die so auch am nächsten Samstag auflaufen könnte. Einzige Ausnahme bildete die Schonung von Kiriakos Simeonidis. Der „Aggresive Leader“ wirkte in den letzten Wochen etwas überspielt und bat um eine Pause, um vor den anstehenden Spielen zu regenerieren. Für den Griechen kam Volker Wochele, der die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führte, zum Einsatz. Der Aufstiegskapitän der Saison 2013/2014 musste mitten in der letzten Saison aus beruflichen Gründen kürzer treten. Da das anvisierte Abschiedsspiel damals aus terminlichen Gründen nicht möglich war, wurde dies nun in entsprechendem Rahmen nachgeholt.

 

In den ersten Minuten fand die kleine Germania zunächst nicht richtig ins Spiel. Anders als erwartet attackierten die Gäste sehr früh und störten so den geregelten Spielaufbau. So spielte sich der Großteil der Szenen im Mittelfeld ab. Die Vaihinger kamen zu einer sehenswerten Direktabnahme aus der Distanz, die aber über das Tor flog sowie zu einigen Halbchancen, die aber meist daran scheiterten, dass beim letzten Pass der Empfänger im Abseits stand. Nach einer Viertelstunde kamen die Germanen besser ins Spiel. Die erste kleine Chance hatte Staiger, der halbrechts im Strafraum zum Abschluss kam, aber unter Bedrängnis den Ball nicht mehr entscheidend in Richtung Tor bringen konnte. Gefolgt wurde diese Szene von zwei 100%igen Torchancen für die Germania. Zunächst steckte Spielertrainer aus der Innenverteidigung den Ball durchs Zentrum hindurch in den Lauf von Legacinskas, dem aber bei der Mitnahme der Ball versprang und die Chance so zunichtemachte. Kurz darauf brach der agile Linksaußen durch die VfB-Abwehrreihen und legte den Ball von der Grundline zurück auf Taskin, der das Kunststück fertig brachte, aus sieben Metern am leeren Tor vorbeizuschießen. Mit diesen beiden Chancen war die Germania dann aber im Spiel. In der 28. Spielminute wurde Legacinskas auf der linken Seite frei gespielt und kam im Strafraum zum Abschluss – 1:0 für die Hausherren. Anschließend hatten die Germanen das Spiel im Griff, mussten aber noch fast bis zur Halbzeitpause warten, bis sie nachlegen konnten. Wieder war es Legacinskas, der nach einem schönen Spielzug den Ball erhielt und seine gute Leistung mit dem 2:0 krönte (43.). Leider musste man dann den ersten Wehmutstropfen hinnehmen, als der seit Wochen stark aufspielende Pristl mit dem mittlerweile bestätigten Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. Keroglidis rückte für ihn auf die Linksverteidigerposition und Karadimos kam als Rechtsverteidiger in die Partie. Dieser bereitete mit seiner ersten Aktion auch gleich den 3:0-Halbzeitstand vor. Über Ödemis und Tambe wurde Karadimos auf dem rechten Flügel steil geschickt und dieser fand mit seiner Flanke Staiger, der keine Mühe hatte sein 15. Saisontor zu erzielen, das zeitgleich das 100. erzielte Tor der Germanen in dieser Tor darstellte  (45.) Mit dieser komfortablen Führung ging es dann in die Halbzeitpause. 

 

Nach Wiederanpfiff war es dann Keroglidis, der den Torreigen eröffnete. Der Linksverteidiger wurde von Tambe steil geschickt und behielt vor Torhüter XX die Nerven und schloss konzentriert zum 4:0 ab (53.). Nach einer Stunde prüfte dann Ödemis mit einem Distanzschuss den VfB-Schlussmann, dieser konnte nur nach vorne abwehren und Taskin machte es diesmal besser und traf aus kurzer Distanz zum 5:0.

 

Anschließend wurde es emotional im Ellental, als Volker Wochele für Sperr ausgewechselt und mit Standing Ovations verabschiedet wurde. Dem Aufstiegskapitän war zwar anzumerken, dass Kraft und Fitness nach dieser langen Zeit fehlten, seine Präsenz im zentralen Mittelfeld war aber nach wie vor deutlich zu erkennen. Wochele wird der Mannschaft und dem Verein weiterhin verbunden bleiben und wer weiß, vielleicht kann man in der Zukunft nochmals ein Comeback auf oder neben dem Platz erleben.

 

In der Folgezeit bewiesen die eingewechselten Lamp und Baehr Jokerqualitäten, als sie jeweils einen Doppelpack schnürten. Mit einem Treffer konnte sich der ebenfalls eingewechselte Sperr in Torliste eintragen, als eine scharf getreten Freistoß-Flanke an Freund und Feind vorbei ging und im Tor einschlug. Die Vaihinger kamen ihrerseits nach einem Standard mit dem zwischenzeitlichen 6:1 durch Juhasz zum Ehrentreffer.

 

In der 84. Minute dann der zweite schlimme Schock für die Germanen. Bei einem Laufduell in der eigenen Hälfte (das letztlich von Röcker geklärt wurde) sackte Karadimos mit einem Schmerzensschrei ohne Fremdeinwirkung zusammen und blieb liegen - nach Pristl der zweite Außenverteidiger der mit einem Muskelfaserriss für die Relegationsspiele ausfallen wird.

 

Nun gilt es die letzte Trainingswoche vor dem ersten Relegationsspiel zu nutzen, um der Mannschaft den letzten Feinschliff zu verpassen.

 

Teammanager & CoTrainer Kissinger nach dem Spiel: "Das 10:1 ist natürlich ein tolles Ergebnis, so können wir mit einem guten Gefühl in die anstehenden Spiele gehen. Auch die Niederlage letzte Woche war vielleicht das richtige Zeichen zur richtigen Zeit, um den Spielern zu zeigen, dass nicht alles von alleine laufen wird. Dass mit  Pristl und Karadimos gleich zwei Außenverteidiger ausfallen, die beide in guter Form waren, trübt natürlich den heutigen Tag. Aber das wird bei der Mannschaft eine 'Jetzt erst recht'-Einstellung hervorrufen, um für die beiden Jungs den Aufstieg zu schaffen."

 

Das erste Relegationspiel unsrer Germania findet am Samstag, den 11.06.16, um 18 Uhr in Kleinglattbach statt. Dort trifft sie auf den Sieger der Partie SV Sternenfels - SGM Riexingen.

Am 18.06.16 um 18:00 Uhr erwartet dann der A-Ligist SKV Erligheim seinen Gegner in Gündelbach zum alles entscheidenden Showdown

 

Es spielten: Röcker – Keroglidis, Dürl, Tänzer, Pristl (43. Karadimos / 84. Staiger) – Wochele (60. Sperr), Ödemis – Staiger (72. Lamp), Tambe, Legacinskas (65. Baehr) - Taskin

 

Tore

1:0 Legacinskas (28.)

2:0 Legacinskas (43.)

3:0 Staiger (45.)

4:0  Keroglidis (53.)

5:0 Taskin (60.)

6:0 Lamp (72.)

6:1 Juhasz (76.)

7:1 Baehr (77.)

8:1 Lamp (84.)

9:1 Sperr (86.)

10:1 Baehr (89.)

 

SV Germania Bietigheim II kämpft sich in Erfolgsspur zurück

26.03.2016

 

Ottmarsheim - Am Ostersamstag stand für die kleine Germania das Auswärtsspiel beim TSV Ottmarsheim an. Nach zuletzt 3 Niederlagen in 4 Spielen ging es darum, nicht völlig den in der Hinrunde erkämpften Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz zu verspielen. Das Trainerduo setzte hierzu auf ein klassisches, flaches 4-4-2. Kapitän Röcker meldete sich wieder fit und ersetze Kamakas im Tor, der als Vertreter zwei starke Spiele gezeigt hatte. In der Innenverteidigung konnte mit Dürl und Tänzer, der für Pristl begann, wieder auf die Stammformation zurückgegriffen werden. Flankiert wurden sie von den A-Jugendlichen Rüzgar und Winkelmann. Im Mittelfeld kehrte Routinier Simeonidis zurück und ersetzte Ödemis, der beruflich verhindert war. Die Doppelspitze bildeten der Ex-Ottmarsheimer Heidel und Winterneuzugang Taskin, der hängend agierte.

 

Schon früh zeigte sich, dass die ersatzgeschwächten Gastgeber zwar im Mittelfeld beherzt in die Zweikämpfe gingen, in der Abwehr aber nicht ganz sattelfest waren. Die erste Großchance hatte dabei Heidel, der von links in Legacinskas-Manier in den Strafraum eindrang und vom Fünfmeterraum-Eck abschloss, dabei aber den Ball etwas verzog. In der 16. Minute führte eine Freistoßflanke von Sperr zur Führung. Die Ottmarsheimer sahen den langgezogenen Ball schon im Toraus, doch Legacinskas, der nach seiner gelb-rot-Sperre wieder ins Team zurückgekehrt war, legte den Ball von der Grundlinie mit dem Kopf in Richtung Elfmeterpunkt ab. Dort verpasste zunächst Rüzgar mit einem Scherenschlag, doch Taskin nahm den Ball mit vollem Risiko als Dropkick und verwandelte zum 0:1 für die Germanen. Ein starkes Tor für den Neuzugang aus Frankreich, der immer besser in Fahrt kommt und für seine 35 Jahre ein Laufpensum abspult, das manchen 20-Jährigen vor Neid erblassen lässt.

 

In der Folgezeit erspielten sich die Germanen noch einige Chancen: Legacinskas kopierte den Heidel-Angriff, setzte sich ebenso stark durch und setzte den Ball genauso am langen Eck vorbei; einen Distanzschuss von Baehr fälschte Heidel genau in die Arme von TSV-Keeper Wilke ab; der starke Simeonidis traf mit einem Freistoß die Latte und Winkelmann kam nach einem weiteren Freistoß mit dem Hinterkopf an den Ball, setzte ihn jedoch über das Tor. Der A-Jugendliche musste im weiteren Verlauf jedoch wegen einer leichten Prellung zunächst ausgewechselt werden. Zuvor musste schon Tänzer das Feld verlassen, der beim erfolgreichen Klärungsversuch einen Stollen von Baehr aufs Knie bekam.

 

Mit einer knappen 0:1-Führung ging es in die Halbzeit. Zu diesem Zeitpunkt hätte es auch schon 0:3 oder höher stehen können oder gar müssen. Zur zweiten Halbzeit nahmen die Trainer zwei weitere Wechsel vor. Volz kam für den angeschlagenen Rüzgar und Torres Alcantara ersetzte zunächst Heidel, der nach einem Zweikampf über etwas Schwindel klagte.

 

Die zweite Halbzeit entwickelte sich ähnlich wie die vorangegangene. Die Germanen waren die bessere Mannschaft und erspielten sich einige Chancen. Baehr bediente mit einem schönen Gassenball Legacinskas, der jedoch im direkten Duell mit Wilke unterlag. Torres Alcantara scheiterte freistehend sowie zwei Mal per Freistoß. Torres Alcantara war es dann aber, der die Erlösung in Form des 0:2 brachte. Taskin fing einen zu kurzen Abschlag ab und leitete sofort auf Torres Alcantara weiter, der sofort den Abschluss suchte und etwas glücklich knapp neben Wilke ins Tor traf (72.). Kurz vor Schluss sorgten die beiden wieder-eingewechselten Tänzer und Heidel sowie Taskin für die endgültige Entscheidung. Über Torres Alcantara kam der Ball von rechts ins Zentrum zu Tänzer. Dieser chippte 20 Meter vor dem Tor rechts in den Strafraum direkt in den Lauf von Taskin. Der Franzose bediente Heidel im Zentrum, der nur noch einschieben musste (89.). Taskin war damit an allen drei Toren direkt beteiligt und wurde von seinen Mitspielern zurecht zum Mann des Spiels gekürt.

 

Am nächsten Sonntag steht das Heimspiel gegen den FV Sönmez Spor Bietigheim an. Spielbeginn ist um 13:15 Uhr im heimischen Ellental.

 

Es spielten: Röcker - Rüzgar (46. Volz), Dürl, Tänzer (18. Pristl), Winkelmann (30. Akgül) - Baehr (80. Heidel), Simeonidis (87. Winkelmann), Sperr (70. Tänzer), Legacinskas - Taskin, Heidel (46. Torres Alcantara)

 

Tore:

0:1 Taskin (16.)

0:2 Torres Alcantara (72.)

0:3 Heidel (89.)

 

Nächste Niederlage – SV Germania Bietigheim II verliert auch in Kleinsachsenheim

22.03.2016

Kleinsachsenheim – Am Dienstagabend stand für die Zweite das Nachholspiel bei der Zeitvertretung des TSV Kleinsachsenheim an. Doch schon beim Warmmachen wurde ersichtlich, dass es sich beim Gegner nicht um die Zweite, sondern größtenteils um die Erste handelt. Mit dabei unter anderem Ex-Germane und Torhüter Marcel Mikosch, Abwehrchef Sascha Wendler und Stürmer Tony Schreiber. Auf Seiten der Germania hatte sich ebenfalls die Aufstellung geändert. Nach dem blamablen und disziplinlosen Auftreten gegen die SGM Riexingen II wurde die Elf auf sage und schreibe 8(!) Positionen verändert für Akgül, Simeonidis (beide Bank), Rüzgar, Staiger (beide angeschlagen), Tänzer (Uni), Torres (beruflich), Legacinskas (Gelb-Rot-Sperre) und Tambe (Rot-Sperre) starteten die beiden A-Jugendlichen Volz und Winkelmann, sowie Pristl, Heidel, Taskin, Sperr, Baehr und Lamp, der die Mannschaft erstmalig als Kapitän aufs Feld führte. Lediglich Torhüter Kamakas, Spielertrainer Dürl und Sechser Ödemis blieben in der Startelf.

 

Auf dem großen und schwer bespielbaren Rasenplatz war recht früh zu sehen, dass sich die Germania schwer tun würde, ihr Kurzpassspiel aufzuziehen. Den Gastgebern, die oft mit hohen Bällen agierten, machte das Geläuf entsprechend weniger Probleme. So waren gerade 12 Minuten gespielt, als die Hausherren den ersten Angriff des Spiels sauber ausspielten. Nach einer Flanke von rechts kam Schreiber, der geschickt in eine Lücke in der Viererkette gestartet war, im Strafraum zu einer Direktabnahme, die er unhaltbar für Kamakas verwandelte. Ab der 20. Minute kamen die Germanen besser ins Spiel und ihrerseits auch zu Chancen. Lamp sprang nach einem langen Ball kurz vor dem Abschluss das Spielgerät unglücklich gegen die Hand, Taskin versprang bei seinem Abschluss aufgrund der Unebenheit der Ball ebenso wie Heidel bei einem aussichtsreichen Flankenversuch. Weitere Angriffsversuche wurden meist schon vor der Gefahrenzone aufgrund des Platzes nicht sauber ausgespielt oder von der TSV-Abwehr um Wendler robust geklärt.

 

So ging es mit einem 1:0-Rückstand in die Halbzeit, ein Spielstand, bei dem noch alles offen schien. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte die Germania ihre stärkste Phase. Schlussendlich war es dann Lamp, der gegen seinen Ex-Club den Ausgleich erzielen durfte. Der Ball kam nach einem schönen Angriff über die linke Seite zu Heidel im Zentrum, der schön auf Lamp durchsteckte. Der Ex-TSV’ler scheiterte im ersten Duell noch an Mikosch, doch blieb er in Ballbesitz und konnte den Ball an den Verteidigern vorbei in verwaiste Tor bugsieren (60.). Die Germanen waren nun eindeutig am Drücker und hätten die Partie drehen können, hätte nicht wieder der Unparteiische entscheidend eingegriffen. Ein Sachsenheimer drang von links nah der Grundlinie in den Strafraum ein und wurde von Pristl, der klar den Ball spielte, robust aber fair vom Ball getrennt. Der Schiedsrichter pfiff trotz aller Proteste Strafstoß, den Schreiber sicher verwandelte (62.). Nach 4 nicht gegebenen Elfmetern in den letzten beiden Spielen führte nun ein unberechtigter Strafstoß für den erneuten Rückstand.

 

Doch die Germanen ließen sich von diesem Gegentreffer nicht beirren und spielten weiter nach beherzt nach vorne. Nach einer Sperr-Flanke war es Lamp, der mit seiner Direktabnahme am kurzer Pfosten denkbar knapp an Mikosch scheiterte. In der Folgezeit stellten die Germanen auf eine Raute im Mittelfeld und eine Doppelspitze um und erarbeiteten sich noch einige Chance, welche jedoch nicht zwingend genug waren. Letztlich reichte auch die Schlussoffensive, in der noch auf drei Spitzen umgestellt wurde, nicht zum Ausgleich. Eine bittere Niederlage statt der fest eingeplanten drei Punkte. Dennoch im Vergleich zum vergangenen Sonntag ein guter, disziplinierter und couragierter Auftritt einer stark veränderten Germanen-Elf. Besonders hervorzuheben ist hier der 18-Jährige Debütant David Winkelmann, der ein gutes Spiel auf der linken Abwehrseite zeigte und sich für weitere Einsätze empfehlen konnte. Am Ostersamstag müssen nun im Duell gegen den TSV Ottmarsheim dringend 3 Punkte eingefahren werden. Anpfiff in Ottmarsheim ist um 15 Uhr.

 

Es spielten:

Kamakas – Volz (58. Keroglidis), Dürl, Pristl, Winkelmann (82. Akgül) – Ödemis – Heidel, Taskin, Sperr, Baehr (81. Kraut) – Lamp (68. Simeonidis)

 

Tore:

1:0 Schreiber (12.)

1:1 Lamp (60.)

2:1 Schreiber (62. Foulelfmeter)

 

SV Germania Bietigheim II verliert Spitzenspiel gegen SGM Riexingen II – und zeigt ein Auftreten, das den Vereinsfarben unwürdig ist

20.03.2016

Bietigheim – Zum Spitzenspiel der Kreisliga B9 empfing der Zweite SV Germania Bietigheim II die drittplatzierte SGM Riexingen II. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Mit einem Sieg könnte die kleine Germania den Gast auf 12 Punkte distanzieren, was vermutlich eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz bedeutet hätte. Mit einem Sieg der Riexinger hingegen würde das Rennen um den zweiten Platz vielleicht doch noch spannend werden. In diesem Spitzenspiel feierte Nektarios Kamakas sein Debüt, der das Tor für den immer noch angeschlagenen Kapitän Dennis Röcker. Ebenfalls zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison kam Andruis Jose „Jerry“ Torres Alcantara, der seine halbjährige Pause beendete und ab sofort wieder zur Verfügung steht. Als weiterer Debütant stand mit Baran Rüzgar ein A-Jugendlicher von Beginn auf dem Feld, der in der Innenverteidigung eine gute Partie machte.

 

In den ersten Minuten neutralisierten sich die Teams im Mittelfeld, wo es teilweise zu ruppigen Zweikämpfen und kleinen Nickligkeiten kam, wobei der Unparteiische leider jegliche klare Linie über die kompletten 90 Minuten vermissen ließ und es so wirken ließ, als ob er seine Entscheidung das ein oder andere Mal „auswürfelte“, zu Gute halten muss man ihm aber, dass er bei seinen Fehlentscheidungen keine der Mannschaften benachteiligte. Den ersten spielerischen Höhepunkt setzten die Gäste in der 18. Minute. Gabriele de Giuseppe wurde über den rechten Flügel steil geschickt und bediente Namdar, der aus kurzer Distanz zum 0:1 vollstrecken konnte. Zwei Minuten später der nächste Tiefschlag für die Hausherren. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verschätzte sich Kamakas und unterlief den Ball. Die Gäste schalteten am schnellsten und durften im Strafraum nochmals querlegen und Streicher konnte den Ball über die Linie drücken. Die Germanen waren zunächst geschockt, waren dann aber dem Anschluss näher als die Gäste dem dritten Tor. Tambe scheiterte ebenso knapp mit einem direkten Freistoß wie Torres Alcantara mit einem Fernschuss. Die größte Chance vergab Staiger, der nach einem Eckball am langen Pfosten frei zum Kopfball kam, jedoch keinen Druck mehr hinter den Ball bekam und über das Tor köpfte. Eine Bärendienst für seine Mannschaft leistet sich Renaldas Legacinskas kurz vor der Halbzeit, der sich zunächst eine gelbe Karte für ein taktisches Foul abholte. Wenige Minuten später wurde – diesmal vermutlich zu Unrecht - ein weiterer Zweikampf von Legacinskas im Mittelfeld abgepfiffen. Für das anschließende Beschweren und Ball-Wegschlagen sah der agile Linksaußen zurecht die gelb-rote Karte (37.)

 

Zur zweiten Hälfte stellten die dezimierten Hausherren auf ein 4-3-2-System um und brachten mit Keroglidis einen offensivstarken Außenverteidiger, um den Druck zu erhöhen und möglichst früh den Anschluss herzustellen. Dieser wäre in der 55. Minute möglich gewesen. Staiger drang von links in den Strafraum ein und wurde von seinem regelwidrig um gegrätscht. Der einzige Anwesende, der diese Situation nicht wahrnahm, war der Schiedsrichter, der einen fairen Zweikampf sah. In der Folgezeit nahmen die Nickligkeiten und Undiszipliniertheiten zu, da der Unparteiische dies nicht zu unterbinden in der Lage war. Während die Riexinger hart in die Zweikämpfe gingen und sicherlich auch das ein oder andere mal zu hart, wussten sich die Germanen nicht anders zu helfen, als ihrerseits durch unsportliches Verhalten aufzufallen. So waren kleine Schubser und vor allem verbale Entgleisungen das einzige, was die Hausherren lange Zeit auf den Platz brachten. Sportlich brachten die Germanen nur noch wenig hin und kamen zu keinen zwingenden Torchancen mehr. Auf der Gegenseite konnte sich die Mannschaft bei Kamakas bedanken, der die Unsicherheit nach halbjähriger Spielpause ablegte und mit einigen starken Paraden das 0:3 verhinderte. Mitte der zweiten Hälfte hatte Spielmacher Tambe Glück, dass der Schiedsrichter ein versuchtes Nachtreten nach einem Foul an ihm übersah. In der 74. Minute musste Rüzgar nach einem Pferdekuss ausgewechselt und mit Tobias Volz feierte ein weiterer A-Jugend sein Debüt im Herrenbereich.

 

In der 88. Minute dann der unrühmliche Höhepunkt eines unrühmlichen Auftritts: Tambe setzte sich im Strafraum gegen mehrere Riexinger durch, Torhüter Müllner konnte den Ball aber vor ihm aufnehmen. Dieses Mal blieb es leider nicht nur beim Versuch des Nachtretens. Müllner musste einige Minuten am getroffenen Knöchel behandelt werden, während Tambe völlig korrekt vorzeitig vom Platz gestellt wurde. Kurz darauf gelang dem eingewechselten Lamp mit einer Kopfball-Bogenlampe der Anschlusstreffer (90.), beim Abwehrversuch landete Müllner unglücklich auf dem eben getroffenen Knöchel und musste daraufhin ausgewechselt werden. Wir wünschen dem Torhüter gute Besserung.

 

Die sportliche Niederlage mag zwar nicht schön, aber bei weiterhin 6 Punkten Vorsprung verkraftbar sein, das Auftreten einiger Spieler jedoch war den Farben des Vereins unwürdig. Die Vereinsführung und das Trainerteam bedauert dieses Verhalten und distanziert sich aufs Äußerte von solchen Undisziplinierten. Für die nun notwendigen Schritte und Konsequenzen bleibt den Funktionären jedoch nur wenig Zeit, denn an diesem Dienstag steht mit dem Derby gegen den TSV Kleinsachsenheim II ein Nachholspiel an. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in Kleinsachsenheim

 

Es spielten: Kamakas – Akgül (46. Keroglidis), Dürl, Rüzgar (74. Volz), Tänzer – Ödemis – Staiger (76. Taskin), Simeonidis (61. Lamp), Tambe, Legacinskas – Torres Alcantara

 

Tore:

0:1 Namdar (18.)

0:2 Streicher (20.)

1:2 Lamp (90.)

 

Besondere Vorkommnisse:

Gelb-Rote Karte: Legacinskas (37., Unsportlichkeit)

Rote Karte: Tambe (88., Tätlichkeit)

 

Wiedergutmachung im zweiten Ellental-Derby – Germania II ringt Hellas II nieder

13.03.2016

Bietigheim – Nach der schmerzhaften 2:3-Niederlage im ersten Ellental-Derby gegen den FV Mezopotamya konnte die Elf des Trainer-Duos Dürl/Kissinger im direkt darauf folgenden zweiten Ellental-Derby gegen den SV Hellas 94 Bietigheim II Wiedergutmachung betreiben. Trotz einiger Ausfälle – neben den langfristigen kamen noch kurzfristig Tambe (Leiste/krank) und Simeonidis (angeschlagen auf der Bank) hinzu – konnte man eine starke Elf aufbieten. Mit dabei auch der genesene Spielertrainer Dürl und Keroglidis. Als kurzfristige Verstärkung konnte Marc „Fips“ Seifert gewonnen werden. Der agile Verteidiger, der sein letztes Spiel vor über 2 Jahren für die erste Mannschaft bestritt, wagte einen Comeback-Versuch und zeigt auf seiner rechten Abwehrseite ein starkes Spiel, mangelnde Spielpraxis machte er problemlos mit seiner Erfahrung und vor allem der Kommunikation mit seinen Mitspielern wett.

 

Von Beginn an war der kleinen Germania anzumerken, dass man sich dieses Wochenende nicht vorführen lassen will und so kam in den ersten Minuten gleich zu einigen guten Chancen. Die Beste davon vergab Sperr, der nach einem schönen Spielzug über links von Staiger im Strafraum bedient wurde. Der ehemalige Höpfigheimer hat seinen rechten Fuß aber bekanntlich nur zum Stehen und so segelte der Ball am Tor der Hellenen vorbei. Im weiteren Verlauf konnten sich die Germanen einen Feldvorteil erkämpfen und die ein oder andere Chance erspielen. In der 25. Minute dann eine der Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Ödemis verlagerte mit einem schönen Diagonalball von links auf den rechts startenden Seifert, der in die Mitte zog und mit dem schwächeren Linken ins lange Eck vollstreckte – 0:1 für die Germanen. In der Folgezeit blieben die Germanen zwingender, konnten aber keine weiteren Großchancen mehr erspielen. Auf der Gegenseite kam Hellas ebenfalls zu einigen Schusschancen, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde der Germania dann der erste mögliche Elfmeter verweigert. Einen Ball aus dem rechten Halbfeld wollte ein Hellas-Verteidiger knapp über dem Boden mit dem Kopf klären, spielte den dann doch zu tief kommenden Ball für jeden sichtbar mit der Hand – der berechtigete Elfmeterpfiff blieb jedoch aus und so ging es mit einem knappen 0:1 in die Pause

 

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: die Germanen waren Feld-überlegen, konnten sich aber keine zwingenden Chancen erarbeiten. Die zunächst beste Chance auf das 0:2 verweigerte der indisponierte Unparteiische Vosseler, der Staiger, der bei einem Freistoß im Strafraum der Hellenen niedergerungen wurde, einen klaren Elfmeter verweigerte. Kurz darauf aber das erlösende 2:0. Der agile Staiger wurde steil geschickt und drang in den Hellas-Sechzehner ein. Kurz vor Hellas-Hüter Asaridis legte der Stürmer quer auf den eingelaufenen Linksaußen Legacinskas, der am langen Pfosten nur noch einschieben musste. (65.) Der form-verbesserte Legacinskas stand kurz darauf nochmals im Fokus, als er im Strafraum an Goalie Asaridis vorbei ging und anschließend regelwidrig von den Hellen gestoppt wurde. Der mögliche (oder gar zwingende) Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch wieder aus. Einige Minuten später kam dann der Pfiff nach einem Foul im Mittelfeld an Legacinskas – den Vorteil des alleine auf den Torhüter zulaufenden Keroglidis wurde somit zu Nichte gemacht. Weitere Chancen auf das 0:3 vergaben Sperr mit dem riskanten Versuch einer Direktabnahme und Karaman mit einem Distanzschuss. Auf der Gegenseite hatte man kurz vor Schluss Glück, dass der Unparteiische nach einer Freistoßflanke einen undurchsichtigen Zweikampf an der Strafraumgrenze zwischen Pristl und Hellas-Kapitän Amaru, bei dem der Germane eindeutig den Ball spielte, aber zeitgleich auch den erfahrenen Hellas-Akteur traf, weiterlaufen ließ.

 

So blieb es beim gerechten 0:2-Sieg der Germanen über den Platznachbarn Hellas. Zwar strahlten die Germanen noch nicht die Dominanz der Hinrunde aus, doch war man über die komplette Spielzeit die stärke Mannschaft und spielte sich die besseren Torchancen heraus, weshalb der Sieg verdient war. Am nächsten Sonntag empfängt man um 13:15 Uhr im heimischen Ellental die drittplatzierte SGM Riexingen II. Bei aktuell 9 Punkten Vorsprung könnte die Germania mit einem Sieg den Vorsprung auf 12 Punkte ausbauen und so eventuell schon für eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz sorgen. Im Gegenzug könnten die Riexinger ihrerseits den Rückstand auf 6 Punkte verkürzen und sich somit in Lauerstellung hinter den Germanen bringen.

 

Teammanager & Co-Trainer Kissinger nach dem Spiel: „Der Sieg im Derby war ganz wichtig. Einerseits für die Moral vor dem wichtigen Spiel nächste Woche gegen Riexingen. Andererseits ging es in diesem Derby auch um die Ehre. Ich denke keiner von uns wollte beide Ellental-Derbys verlieren und als vermeintlich ‚schlechteste Mannschaft‘ im Ellental abgestempelt werden. Ein großes Lob an die Mannschaft, die sich gegenüber der Vorwoche stark verbessert präsentiert hat. Ein Extra-Lob müssen wir ‚Fips‘ Seifert aussprechen, der ein wirklich starkes Comeback gezeigt hat und hoffentlich in Zukunft noch das ein oder andere Spiel für die Zweite bestreiten wird.“

 

Es spielten: Röcker – Seifert, Dürl, Tänzer, Pristl – Ödemis (35. Simenonids / 75. Ödemis) – Keroglidis (85. Baehr), Lang (68. Karaman), Sperr, Legacinskas – Staiger (70. Akgül)

 

Tore:

0:1 Seifert (25.)

0:2 Legacinskas (65.)

 

Auftaktniederlage im Ellentalderby gegen FV Mezopotamya

06.03.2016

 

Bietigheim – Im ersten Punktspiel 2016 empfing man mit dem FC Mezopotamya einen der Nachbarn aus dem Ellental. Im Hinspiel gab es in einem hitzigen Spiel ein 2:2-Unentschieden. Diesen Punktverlust wollten die Germanen wieder gut machen, verzichten musste Spielertrainer Dürl, der selbst krankheitsbedingt nicht spielen konnte auf Torhüter und Kapitän Röcker sowie Pristl, Keroglidis, Kreibich (alle privat), Heidel, A. Kraut, Lang, Padilla Navarro (alle beruflich), König, Lamp (beide krank), Karaman und Weber (verletzt). Dafür stießen Keeper Nikolaidis und Neuzugang Zech von der ersten Mannschaft zum Team.

 

Trotz der guten Vorsätze mussten die Germanen bereits nach zwei Minuten einem Rückstand hinterher rennen. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Gäste schnell um und Genckaplan konnte Keeper Nikolaidis aus 15 Metern überwinden. Zehn Minuten später fast das identische Bild, die neu-formierte Abwehr konnte sich nach einem Ballverlust nicht schnell genug sortieren und Panagiotidis schloss nach starker Ballbehauptung zum 2:0 aus kurzer Distanz ab (12.). Nach diesen Nackenschlägen tauschten Akgül und Simeonidis die Positionen: Akgül machte auf seiner angestammten rechten Seite von nun an viel Betrieb und Simeonidis brachte mit seiner Erfahrung mehr Ruhe ins Zentrum.

 

Das Spiel der Germanen verbesserte sich etwas und man konnte nach einige Standards gefährlich vor das Tor der Gäste kommen. In der 20. Minute war es dann ein Eckball, der zum Anschlusstreffer führte: den von Sperr super auf den kurzen Pfosten getretene Ball wurde von Staiger aus kurzer Distanz eingenickt. Wenige Minuten später segelte ein „zweiter Ball“ nach einer weiteren Ecke durch den Strafraum der Gäste, den Papakonstantinu mit der Hand abwehrte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Simeonidis sicher zum 2:2. (23.). Die Germanen waren nun etwas im Aufwind und kamen nach Standards sowie mit Fernschüssen zu weiteren Chancen, konnten jedoch die verbleibende Zeit bis zur Halbzeit nicht nutzen.

 

In Halbzeit zwei das gleiche Bild: die Germania kam besser ins Spiel, musst aber nach 10 Minuten einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Nach einer typischen „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“-Situation kam Genckaplan aus 20 Metern zum Abschluss und sein Schuss passte unhaltbar ins – aus seiner Sicht – linke, untere Eck. (55.) Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Durch Standards – vor allem Ecken – und Fernschüsse blieb die Germania weiterhin optisch überlegen, kam aber nicht zwingend genug vor das Tor der Gäste. Diese schafften es durch ihre ruppige Gangart den Spielfluss und die Konzentration der Germanen zu stören und blieben ihrerseits durch schnelles Umschaltspiel gefährlich. Letztlich blieb es beim 2:3 – eine ebenso vermeidbare wie verdiente Niederlage. Am nächsten Sonntag steht mit dem „Auswärtsspiel“ beim SV Hellas 94 Bietigheim II das nächste Ellental-Derby auf dem Plan. Hierfür muss sich die Mannschaft deutlich steigern und vor allem defensive stabiler und offensiv zielstrebiger auftreten. Der einzige Trost sind die Patzer der Konkurrenten um Platz zwei die ebenfalls verloren (Unterriexingen) bzw. unentschieden spielten (Bissingen) – somit haben die Germanen bei einem Spiel weniger weiterhin 6 Punkte Vorsprung auf Platz 3.

 

Es spielten:

Nikolaidis – Simeonidis, Akgül (66. Karadimos), Tänzer, Sperr – Ödemis – Baehr (73. Taskin), Tambe, Zech, Legacinskas – Staiger

 

Tore:

0:1 Genckaplan (2.)

0:2 Panagiotidis (12.)

1:2 Staiger (20.)

2:2 Simeonidis (23., HE)

2:3 Genckaplan (55.)

 

Winterfahrplan zweite Mannschaft - Toptorjäger verlassen Verein

29.01.2016

Bietigheim - In dieser Winterpause musste die kleine Germania zwei herbe Verluste hinnehmen. Schon etwas länger stand fest, das Pablo Hernández Cabrera, der einen Großteil seiner Spiele bei der Zweiten bestritten hat, aus persönlichen Gründen nach Gran Canaria zurückkehren wird. Kurz vor Weihnachten erreichte die Verantwortlichen dann die Nachricht, dass mit Stefanos Karadimos der beste Torjäger der Mannschaft dem Locken des SV Walheim erlag und in die A-Klasse wechseln möchte. Dem Wechselwunsch des Spielers wurde entsprochen. Hernández Cabrera (6 Spiele/6 Tore) und Karadimos (9 Spiele/24 Tore) bildeten in Hinrunde – solang beide fit waren – eins der gefährlichsten Sturmduos der Liga. Der Verlust der beiden Stürmer stellt eine eindeutige Schwächung in der Offensive dar. Beiden Spielern wünschen wir alles Gute für die Zukunft.

 

Mit Dominic Lang (7 Spiele/4 Tore) stand nach den beiden Abgängen nur noch ein gelernter Stürmer im Kader. Dazu kommen mit Fabian Staiger (12 Spiele/10 Tore) und Nachwuchstalent Alexander Kraut (3 Spiele/1 Tor) zwei offensive Allrounder, die sich ebenfalls im Sturmzentrum wohl fühlen. Um den Kader offensiv weiterhin so variabel wie bisher zu halten, konnten die Verantwortlichen kurzfristig die Rückkehr von Kai Lamp vom TSV Kleinsachsenheim II bewerkstelligen. Der robuste Stürmer stellt eine gute Alternative zu den bisherigen Kandidaten dar und hofft, im Ellental – nach zuletzt schwierigen 1,5 Jahren – wieder an alte Zeiten anzuknüpfen. Mit Enbiya Hayirli wird man einen zweiten Rückkehrer im Ellental treffen können. Jedoch gibt es aktuell noch keine Einigkeit über die Freigabe mit seinem Ex-Verein, weswegen auch eine Spielberechtigung ab Mai im Raum steht.

 

 

Teammanager & CoTrainer Kissinger über…

 

… den Abgang von Torjäger Karadimos: „Einen Spieler mit Stefs Fähigkeiten findet man in dieser Liga – mit Ausnahme Croatias – sicherlich kein zweites Mal. Allein seine Torquote (trifft statistisch gesehen alle 25 Minuten) belegt das. Er ist einer der Spieler, der ein Spiel alleine entscheiden kann. Leider hat er die Entscheidung getroffen, dem befreundeten Trainerduo in Walheim im Abstiegskampf zu helfen. Ihn zum Bleiben zu zwingen, wäre sicherlich der falsche Ansatz gewesen.“

 

… Hernández Cabreras Heimkehr: „Pablo ist in seinen fast 2,5 Jahren jedem hier mit im Ellental mit seiner freundlichen und offen Art ans Herz gewachsen. Auch fußballerisch war er eine der Stützen in der Mannschaft. Er vereinbart körperliche Präsenz und Wucht mit starker Technik und Eleganz. Sein Abgang ist sowohl sportlich als auch menschlich ein großer Verlust für das Team.“

 

… die Rückkehr von Kai Lamp: „Kai hat von unseren Abgängen im Sturm erfahren und kam kurz nach Weihnachten auf mich zu. Es freut mich wirklich sehr, dass seine Rückkehr so schnell und unproblematisch funktioniert hat. Auch langfristig erhoffen wir uns, dass Kai mit seiner Art und Einstellung die jungen Spieler führen und anleiten kann.

 

… die weiteren Aussichten in dieser Saison: „Trotz der beiden Abgänge sind wir weiter der festen Überzeugung, dass wir den zweiten Platz halten und den Vorsprung sogar noch ausbauen können. Das Ziel muss es sein, sich für die Relegation zu qualifizieren. Ob es dann mit dem Aufstieg klappt, wird die Zukunft zeigen.“

 

… die Integration von Jugendspielern: „Glücklicherweise haben wir eine A-Jugend mit vielen talentierten Nachwuchskräften. Einige werden sicherlich den Sprung schaffen. Bei manchen fehlt teilweise noch der allerletzte Biss und etwas Eigeninitiative, sich schon jetzt im Training der Aktiven zu zeigen, um sich so schon in der Rückrunde den ein oder anderen Einsatz zu verdienen. Am Beispiel Alex Kraut kann man gut sehen, dass man sich mit dem nötigen Eifer einen Platz im Team erarbeiten kann. Mit Tobias Volz steht auch schon der nächste Kandidat bereit, der die Vorbereitung bei uns verbringen wird und sicherlich auch seine Einsatzzeiten bekommen wird.“

 

… die kommende Vorbereitung: „In den 6 Wochen Vorbereitung gilt es zunächst die Fitness wieder auf den nötigen Stand zu bringen. Anschließend wird der Fokus vor allem auf dem taktischen Bereich liegen. Hier gilt es das in der Vorrunde praktizierte Pressing im 4-4-2 weiter zu verfeinern und das Verhalten in Umschaltsituation zu automatisieren. Mit den Testspielgegner haben wir auch wieder ein gutes Programm, dass uns fordern wird.“

 

 

Di, 26.01.16      19:45 Uhr          Trainingsauftakt

So, 31.01.16     13:15 Uhr          SV Germania Bietigheim II - DJK Ludwigsburg

So, 07.02.16     14:30 Uhr          SV Freudental – SV Germania Bietigheim II

So, 14.02.16     14:00 Uhr          FV Ingersheim II – SV Germania Bietigheim II

Do, 18.02.16     19:30 Uhr          SV Walheim I – SV Germania Bietigheim Perspektivteam

So, 21.02.16     13:00 Uhr          SV Germania Bietigheim II – GSV Pleidelsheim II

So, 28.02.16     13:15 Uhr          SV Germania Bietigheim II – TV Aldingen II

So, 06.03.16     13:15 Uhr         SV Germania Bietigheim II – Mezopotamya Bietigheim

 

Spielbericht VfB Vaihingen II – SV Germania Bietigheim II 1:3

Es spielten: Röcker – Keroglidis, Dürl, Akgül, Sperr (80. Stergios Karadimos) – Simeonidis – Ödemis (73. Baehr), Legacinskas – Tambe – Lang (46. Staiger), König (63. A. Kraut)

Tore:

0:1 Ödemis (9.)

1:1 Schuller (54., FE)

1:2 Sperr (68.)

1:3 Staiger (76.)

 

Spielbericht SV Germania Bietigheim II – SpVgg Bissingen II 4:2

Es spielte: Nikolaidis – Akgül, Dürl, Tänzer, Stergios Karadimos – Simeonidis (78. A. Kraut) – Keroglidis (46. König), Sperr (84. Baehr) – Tambe – Lang, Staiger (89. Kreibich)

Tore:

1:0 Keroglidis (10.)

1:1 Gündes (39.)

2:1 Lang (44.)

2:2 Gangl (75.)

3:2 Stergios Karadimos (82.)

4:2 A. Kraut (90.)

 

Spielbericht NK Croatia Bietigheim – SV Germania Bietigheim II 6:0

Es spielten: Röcker – Akgül (74. Lang), Dürl, Tänzer, Pristl – Keroglidis (63. Karaman), Simeonidis, Ödemis, Legacinskas (82. A. Kraut) – Staiger, Stefanos Karadimos (22. Tambe)

Tore:

1:0 Lehecka (12.)

2:0 Sabljo (32.)

3:0 Rodin (61.)

4:0 Zorko (64.)

5:0 Kaya (68.)

6:0 Lehecka (76.)

 

Germania II fertigt den FV Markgröningen mit 14:0 ab

08.11.2015

Bietigheim - Am 12. Spieltag empfing die kleine Germania die zweite Mannschaft des FV Markgröningen. Für viele Spieler und Funktionäre ein besonderes Spiel, war es doch der erste Pflichtspiel-Gegner nach der Neugründung der Zweiten am Pferdemarktsamstag 2013. Auch das heutige Spiel sollte in Gedächtnis bleiben. Für Tänzer (privat verhindert) und Karaman (Bank) starteten die Gebrüder Karadimos. Bis auf diese Wechsel vertraute das Trainer-Duo auf die siegreiche Elf des letzten Spieltags.

 

Stefanos Karadimos stand nach seiner gelb-rot Sperre gleich wieder im Fokus. Nach sechs Minuten bekam Ödemis im zentralen Mittelfeld den Ball, ließ einen Gegenspieler stehen und bediente den Topstürmer am linken Strafraumeck. Dieser kreuzte noch einen Verteidiger und verwandelte aus kurzer Distanz zum 1:0 (6.). Keine zehn Minuten später schlugen die Germanen ein zweites Mal zu: einen Eckball von Keroglidis konnten die Gäste nicht klären und Lang reagierte am schnellsten und konnte den Ball aus dem Getümmel ins Tor wuchten (13.). Drei Minuten später folgte mit einem Doppelschlag die Entscheidung für die Hausherren. Einen weiteren Eckball - von Ödemis getreten - unterlief Torhüter Oberst und Staiger musste den Ball nur noch zum 3:0 über die Linie drücken (16.). Nur wenige Augenbicke versucht Ödemis den in den Straufraum startenden Legacinskas anzuspielen. Nach einem Abwehrversuch der Gäste kam der Ball zu Keeper Oberst, der den Ball nur abklatschen ließen. Legacinskas bekam ihn direkt vor die Füße und schon zum 4:0 ein (17.). Vier Minuten später durfte Ödemis beinahe selber jubeln. Einen Freistoß aus 17 Metern konnte ein Verteidiger gerade noch auf der Linie klären - einen Nachschuss aus gut 30 Metern von Simeonidis konnte der Oberst gerade noch über die Latte lenken (21.). Über das 5:0 durfte dann wieder Staiger jubeln. Stefanos Karadimos legte per Hacke für Lang in den Strafraum. Dessen Schuss aufs kurze Eck konnte Oberst an den Pfosten lenken, von wo aus er in die Mitte zu Staiger prallte, der sich diese Chance nicht entgehen ließ (28.) 5 Minuten später bediente Ödemis nochmals Staiger, dieses Mal mit einem schönen Ball durch die Mitte direkt in den Lauf. Dieser überwand den Gästekeeper im Eins-gegen-Eins zum 6:0 (33.). Den Schlusspunkt in der ersten Hälfte setzte dann Stefanos Karadimos: Staiger setzte sich rechts im Strafraum schön durch und legte im Fünfmeterraum quer auf Karadimos, der zum 7:0 einschob (38.). Mit diesem Stand ging es in die Halbzeit – auch in dieser Höhe gegen überforderte Markgröninger gerechtfertigt. Für die zweite Halbzeit nahm sich die Germania vor, das Spiel weiter zu kontrollieren und konsequent zu bleiben anstatt den Vorsprung nur zu verwalten.

 

Dies sollte auch gleich erfolgreich umgesetzt werden. Nach einem Standard der Gäste erkämpfte sich Spielertrainer Dürl das Leder und eröffnete das Spiel mit einem langen Ball auf Goalgetter Karadimos, der von links in den Strafraum eindrang, einen Abwehrspieler einfach stehen ließ und zum 8:0 ins lange Eck traf (51.). Nur zwei Minuten später spielten Legacinskas und Staiger auf rechts einen schönen Doppelpass und letzterer kam halbrechts im Sechszehner zum Abschluss – 9:0 (53.). Staiger besorgte mit seinem 5. (!) Tor auch das 10:0: Dank aggressivem Pressing konnte Staiger den Ball am Strafraum erobern und mit einem wuchtigen Schuss im Gehäuse der Gäste unterbringen (62.). Kurz darauf war für den 5-Tore-Mann Schluss und Padilla Navarro ersetzte ihn. (65.). Nachdem Staiger vom Feld war, durften die Markgröninger kurz durchschnaufen, doch dann schlug die Stunde – besser gesagt schlugen die 4 Minuten – von Stefanos Karadimos. Zunächst bediente er uneigennützig Padilla Navarro am Strafraum. Als dieser jedoch am Torhüter scheiterte, verwandelte der Torjäger den Abpraller selbst (74.). 2 Minuten später schlug Ödemis einen schönen Diagonalball aus dem halbrechten Mittelfeld ans linke Sechzehner-Eck, wo Karadimos mit seiner Ballannahme einen Gegner ins Leere laufen ließ und ins lange Eck verwandelt (76.). Direkt nach dem Anspiel der Gäste bauten die Germanen wieder Druck auf den jeweils Ballführenden auf. Letztendlich konnte Karadimos einen – unter Druck gespielten – Rückpassversuch erlaufen und den Ball über den Torhüter ins Tor lupfen (77.). „Aus 10:0 mach 13:0 in 4 Minuten – Hattricks leicht gemacht – von und mit Stefanos Karadimos“. Nach nun 6 Toren durfte er sich die letzten Minuten von draußen anschauen – Kreibich kam für ihn zum Einsatz (79.). Kreibich stand mit seiner ersten Ballberührung sofort im Fokus: nach einem schönen Ball aus dem Mittelfeld war Kreibich frei durch, scheiterte aber freistehend kläglich am Torhüter der Gäste. Mit seiner zweiten Aktion sollte er es dann aber besser machen. Baehr spielte ihn am Strafraum an. Den hüpfenden – da von einem Verteidiger noch touchierten – Ball nahm „Peter Crouch“-Kreibich zentral an der Strafraumkante volley mit dem Außenrist und verwandelte unhaltbar für den Keeper in den Winkel zum 14:0-Endstand (79.).


Mit etwas mehr Konsequenz und teilweise Glück wäre durchaus noch ein höherer Sieg möglich gewesen. So vergaben unter anderem noch Keroglidis, dessen Schuss vom Schlussmann in höchster Not um den Pfosten gedreht wurde, Padilla Navarro, den ein Verteidiger gerade noch blocken konnte, sowie Lang und Kreibich bei einer Doppelchance beste Möglichkeiten in den letzten 10 Minuten.

 

Alles in allem ein hervorragender Auftritt der kleinen Germania, die dem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ und so verdient mit 14:0 gegen den FV Markgröningen II gewinnt – der höchste Sieg der zweiten Mannschaft seit der Neugründung 2013 und mit Sicherheit auch einer der höchsten in der langen Vereinshistorie. Großer Respekt gilt aber auch den Gästen, die trotz der deutlichen Unterlegenheit stets fair blieben und sich nicht zu Unsportlichkeiten hinreißen ließen, sondern versuchten, mit Kampf und Leidenschaft fair zu verteidigen.

Am kommenden Sonntag folgt nun das Spitzenspiel der Kreisliga B9, wenn die kleine Germania beim aktuellen Tabellenführer NK Croatia Bietigheim antritt. Beide Teams sind bisher ungeschlagen und werden lediglich durch 2 Punkte getrennt. Neben dem Duell der beiden besten Teams kommt es auch zum Duell der Toptorjäger Stefanos Karadimos (26 Tore) sowie Alen Lehacka auf Seiten der Kroaten (36 Tore). Anpfiff in Metternzimmern ist um 14:30 Uhr. Die Zweite hofft trotz des zeitgleichen Spiels der Ersten auf eine große Unterstützung!

 

Es spielten: Röcker - Akgül, Dürl, Stergios Karadimos, Keroglidis - Simeonidis (61. Baehr) - Legacinskas (70. Heidel), Ödemis - Lang - Staiger (65. Padilla Navarro), Stefanos Karadimos (79. Kreibich)

 

Tore:

1:0 Stefanos Karadioms (6.)

2:0 Lang (13.)

3:0 Staiger (16.)

4:0 Legacinskas (17.)

5:0 Staiger (28.)

6:0 Staiger (33.)

7:0 Stefanos Karadimos (38.)

8:0 Stefanos Karadimos (51.)

9:0 Staiger (53.)

10:0 Staiger (62.)

11:0 Stefanos Karadimos (74.)

12:0 Stefanos Karadimos (76.)

13:0 Stefanos Karadimos (77.)

14:0 Kreibich (81.)

 

SV Germania Bietigheim II setzt Siegesserie auch gegen Besigheim fort.

01.11.2015

Bietigheim - An Allerheiligen gastierte die zweite Mannschaft der SpVgg aus Besigheim im Ellental. Der bisherige Fünfte spielt in dieser Runde deutlich besser als in den Vorjahren und konnte bisher 16 Punkte einfahren, was dennoch einen Rückstand von 12 Punkten auf die immer noch ungeschlagene Germania auf Rang Zwei bedeutet. Im Vergleich zur Vorwoche wurden wieder einige Änderungen an der Elf der Germanen vorgenommen: Spielertrainer Dürl, Lang mit seinem Startelfdebüt sowie Karaman, Legacinskas und Keeper Röcker starteten für Pristl (krank), den gelb-rot gesperrten Stefanos Karadimos sowie Tambe (verletzt), Baehr (Bank) und Nikolaidis (1. Mannschaft). Auf der Gegenseite stand mit Niewrzoll ein A-Jugendlicher Feldspieler im Tor der Besigheimer, deren etatmäßige Nummer Eins verletzt ausfiel.

Die erste gefährliche Situation hatten die Gäste als Tänzer einen Querpass von Keroglidis am eigenen Strafraum nicht verarbeiten konnte und der Abschluss eines Besigheimer Stürmers die Latte touchierte (2.). Wenige Minuten später kam dann die Germania das erste Mal gefährlich vor das Tor der SpVgg: Simeonidis lupfte einen Ball über die Abwehr auf Karaman. Dieser nahm den Ball stark an und überlupfte den herauseilenden Niewrzoll, ein Verteidiger konnte aber auf der Linie klären (5.). Nach einer Viertelstunde zappelte der Ball dann im Netz der Gäste. Lang ließ einen Ball auf Legacinskas prallen, der zur Grundlinie durchdrang und vors Tor flankte. Niewrzoll verschätzte sich und Staiger durfte am zweiten Pfosten unbedrängt zum 1:0 einnicken (15.). Nur zwei Minuten später legte die Germania nach. Nachdem die SpVgg-Abwehr einen Ball nicht konsequent klären konnte, kam Lang am Sechzehner zum Abschluss und versenkte hart und platziert zum 2:0 (17.). Wie so oft in den letzten Wochen spielten sich die Germanen in den ersten 30 Minuten in einen Rausch und gaben weiter Vollgas. In der 20. Minute kämpft sich Staiger im Strafraum an die Grundline und legt den Ball an die Strafraumkante zurück. Dort darf Lang – wie schon bei seinem ersten Tor – unbedrängt abziehen. Von Uysal unhaltbar abgefälscht geht der Ball zum 3:0 über die Linie – laut offiziellem Spielbericht ein Eigentor des Besigheimers. Kurz darauf darf Tänzer einen Ödemis-Eckball unbedrängt am Fünfmeterraum mit der Innenseite unter die Latte schieben (25.). Ödemis bereitete mit einem langen Ball auch das nächste Tor der Hausherren vor: der hohen Ball von links wird von der Abwehr unterlaufen und Legacinskas kann den Ball halbrechts im Strafraum annehmen und aus 13 Metern zum 5:0 einschieben (30.). Trotz der 5 Tore war die Chancenverwertung der Germania teilweise etwas zu lasch: so scheiterte Staiger nach einem langen Ball von Tänzer im 1:1 am lang stehenbleibenden Niewrzoll, Lang brachte das Kunststück fertig eine Tänzer-Ablage aus 5 Metern über den Fangzaun zu schießen und Karaman vertändelte nach Staiger-Querpass den Ball im Sechszehner. Die Gäste kamen nach dem Lattentreffer zu Beginn lediglich mit zwei direkten Freistößen und einem Fernschuss dem Gehäuse von Röcker gefährlich nahe. Mit einem verdienten 5:0 ging es dann in Halbzeit.

 

Nach dem Seitenwechsel gab die Germania zunächst weiter Gas. Legacinskas setzte sich gut auf dem rechten Flügel durch und Lang durfte den Ball links im Strafraum unbedrängt annehmen und ins rechte Toreck zum 6:0 abschließen. Im Anschluss verlor die Ellental-Elf ein wenig ihre spielerische Linie – auch den vier vollzogenen Wechseln geschuldet. In der 76. Minute durften die Germanen dann zum siebten und letzten Mal jubeln. Einmal mehr leitete Tänzer mit einem langen Ball eine gefährliche Spielsituation ein. Legacinskas drang mit dem runden Leder in den Strafraum ein und legte auf den eingewechselten Padilla Navarro quer, der problemlos verwandelte. Kurz darauf gelang den Gästen aus Besigheim noch der Anschlusstreffer, als die Germanen eine Flanke nicht verhindern konnten und die Verteidiger sich von dieser überspielen ließen. Swirid tauchte frei vor Keeper Röcker auf und verwandelte zum 7:1-Endstand (80.).

 

Spielertrainer Holger Dürl zog nach Abpfiff folgendes Fazit: „Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg! Auch wenn wir in der zweiten Hälfte durch die Wechsel und rauer werdende Spielweise der Besigheimer etwas aus dem Rhythmus gekommen sind. Trotzdem bin ich stolz auf meine Jungs, vor allem, weil sie die Abwesenheit unserer Torjäger gut kompensiert haben!“

 

Es spielte: Röcker – Akgül, Dürl, Tänzer, Keroglidis (70. Weber) – Simeonidis (85. Staiger) – Legacinskas, Ödemis – Karaman (60. König) – Lang (55. Baehr), Staiger (70. Padilla Navarro)

 

Tore:

1:0 Staiger (15.)

2:0 Lang (17.)

3:0 Uysal (20., ET)

4:0 Tänzer (25.)

5:0 Legacinskas (30.)

6:0 Lang (50.)

7:0 Padilla Navarro (76.)

7:1 Swirid (80.)

 

Spielbericht FV Roßwag II - SV Germania Bietigheim II

folgt...

 

Es spielten: Nikolaidis - Akgül (46. Stergios Karadimos), Pristl, Tänzer, Keroglidis - Simeonidis - Baehr (35. Legacinskas), Sperr (75 Padilla Navarro)- Ödemis (65. Lang) - Staiger, Stefanos Karadimos

 

Tore:

1:0 N.N. (25., ET)

2:0 Legacinskas (40.)

2:1 N.N. (55.)

3:1 Stefanos Karadimos (59.)

3:2 N.N. (65., FE)

4:2 Stefanos Karadioms (70.)

5:2 Staiger (80.)

 

Bes.Vork.:

Gelb-Rot: Stefanos Karadimos (90.+1, Reklamieren & Unsportlichkeit)

 

Spielbericht SV Germania Bietigheim II - SV Walheim II

folgt...

Es spielten: Röcker - Akgül (46. Simeonidis), Tänzer, Pristl (46. Karaman), Keroglidis - Sperr - Legacinskas, Malik - Tambe (70. Pristl) - Staiger (60. Padilla Navarro), Hernández Cabrera (20. Stefanos Karadimos)

 

Tore:

1:0 Legacinskas (29.)

2:0 Stefanos Karadimos (36.)

3:0 Stefanos Karadimos (38.)

4:0 Stefanos Karadimos (44.)

5:0 Stefanos Karadimos (67.)

5:1 Bezner (80. FE)

6:1 Stefanos Karadimos (83.)

6:2 Weiler (90.)

Schützenfest in Hessigheim

11.10.2015

Hessigheim – Die Zweite reiste am Sonntag als Zweitplatzierter zum Spitzenspiel nach Hessigheim zum TASV Hessigheim II, dem aktuellen Vierten. Auch an diesem Wochenende schlug die Rotation wieder zu. Anstelle von Stergios Karadimos (Trainingsrückstand), Karaman (Bank), Keroglidis (Bank), Klingler (Erste) und Padilla Navarro (beruflich) standen Akgül, Stefanos Karadimos, Ödemis, Pristl und Staiger in der Startelf. Auf dem kleinen, „hügeligen“ Rasenplatz zwischen Neckar und Weinberg erwarteten die Germanen einen kämpferischen Gegner, der das Überraschungsteam des Saisonanfangs ist und bisher noch ungeschlagen war.

 

Wer jedoch ein von Taktik geprägtes Spiel oder einen heftigen Schlagabtausch erwartet hat, der wurde schnell „enttäuscht“. Die Germanen – allen voran Stefanos Karadimos – entschieden das Spiel schon früh für sich. Nach exakt 45 Sekunden zappelte der Ball schon im Netz der Gastgeber: Direkt nach dem Anstoß ging es mit Tempo in die Hälfte des TASV. Staiger fand mit seinem Querpass von der rechten Seite Karadimos, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (1.). Das 0:2 sollte schnell folgen. Der aufgerückte Linksverteidiger Pristl wurde schön freigespielt und dürfte unbedrängt in die Mitte flanken, wo Karadimos am langen Pfosten kompromislos verwerten konnte (9.). Nach weiteren 8 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Nach einem Einwurf kam der Ball über die Stationen Hernández Cabrera und Tambe zu Ödemis. Der junge Türke nutze den Freiraum vor dem Sechzehner und schloss mit einem Aufsetzer ab. Kurz bevor Huber im TASV-Kasten zupacken konnte, setzte der Ball nochmals auf dem unebenen Rasen auf und sprang über den Torhüter hinweg zum 0:3 ins Tor (17.). Trotz des beruhigenden Vorsprungs ließen die Germanen noch nicht nach. Das 0:4 in der 22. Minute war das Ergebnis des starken Pressings der Germanen. Am Strafraum konnte Karadimos so einen Ball erobern, den er problemlos im Gehäuse der Gastgeber unterbringen konnte. Nur 3 Minuten später fiel dann das nächste Tor: bei einem der wenigen Angriffe der Hessigheimer konnte der Ball erobert werden und kam hoch auf den an der Abseitslinie lauernden Karadimos, der den Ball auf Tambe abtropfen ließ. Dieser spielte den Ball sofort mit einem Lob zurück in den Lauf des gestarteten Stürmers, der sich frei vor Huber keine Blöße gab und zum 0:5 verwandelte (25.). Anschließend ließ sich der Torjäger, der nach seiner Weißheitszahn-OP noch nicht bei 100% war, auswechseln. Keroglidis kam für ihn in die Partie und übernahm den rechten Flügel; von dort rückte Staiger in die Spitze. Nach diesem Wechsel ließen es die Germanen etwas lockerer angehen. Man kontrollierte Spiel und Gegner nach Belieben, entwickelte aber nicht mehr die Durchschlagskraft der ersten 25. Minuten. Mit einem verdienten 0:5 ging es dann in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit wollte die Germanen noch einmal Vollgas geben und das Ergebnis in die Höhe treiben. In der 50. Minute hätte es dann einen Strafstoß geben müssen, als Staiger von rechts an der Grundlinie in der Strafraum eindrang und von seinem Gegenspieler gut seh- und laut hörbar gefoult wurde. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. Als 5 Minuten später Staiger in zentraler Position ein zweites Mal beim Eindringen in den Sechzehner von zwei Hessigheimern regelwidrig gestoppt wurde, pfiff der Unparteiische und zeigte auf den Punkt. Simeonidis schnappte sich die Kugel und verwandelte sicher zum 0:6 (55.). Bitter für den Gefoulten: nach dem Foul trat ihm im Getümmel ein TASV’ler auf die Hand, welche sofort anschwoll. Für den flinken Allrounder kehrte Karadimos zurück auf den Platz (57.). Der Deutsch-Grieche war sofort wieder gefährlich und schloss 3 Minuten nach seiner Einwechslung einen schnellen Konter mit seinem fünften(!) Tor zum 0:7 ab (60.).

 

Die nächste Viertelstunde schalteten die Gäste wieder einen Gang zurück. Der angeschlagene Tambe durfte für Sperr den Platz verlassen, um ihn für die nächsten Einsätze zu schonen (65.). Ebenso kam Weber für Akgül auf den Platz, welcher kurz zu vor böse gefoult wurde und sicherheitshalber ausgewechselt wurde (70.) In der 75. Minute belohnte sich dann Pristl für eine starke Leistung auf der linken Seite. Einen Freistoß von Simeonidis aus dem Halbfeld verlängerte er mit dem Kopf zum 0:8 ins Tor. Wenige Minuten danach kamen die Hausherren dann zum Ehrentreffer. Einen Konter konnte der klar im Abseits befindliche Dias Carreiro abschließen. Trotz lautstarker Proteste der Germanen und des Eingeständnisses des Torschützen – Respekt dafür an dieser Stelle – gab der ansonsten gut leitende Unparteiische den Treffer zum 1:8 (82.). Im direkten Gegenzug gaben die Germanen aber die richtige Antwort. Nach einem Getümmel im Strafraum kam der Ball über Karadimos zu Legacinskas, welcher aus 11 Metern flach zum 1:9-Endstand einschob (83.).

 

Alles in allem ein ungefährdeter, auch in dieser Höhe verdienter Sieg, der auch dadurch begünstigt wurde, dass die Hessigheimer die zweite Halbzeit mit 10 Mann spielen musst, da sie einen verletzten Spieler nicht ersetzen konnten. Mit diesem deutlichen Sieg konnte der zweite Platz gefestigt und ein deutliches Signal an Liga gesendet werden.

 

Co-Trainer Kissinger: „Ein starkes Spiel unserer Mannschaft, die vom ersten Moment hellwach auf dem Platz war und das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert und sich mit den Toren belohnt hat. Der Schlüssel zum Erfolg war unser aggressives Pressing und die Asymmetrie, die Pristl auf links ein Durchbruch nach dem anderen erlaubte – taktisch eine ganz starke Leistung der gesamten Mannschaft!“

 

 

Es spielten: Röcker – Akgül (70. Weber), Dürl, Tänzer, Pristl – Simeonidis – Staiger (57. Stefanos Karadimos), Ödemis (77. Legacinskas) – Tambe (65. Sperr) – Stefanos Karadimos (30. Keroglidis), Hernández Cabrera

 

Tore:

0:1 Stefanos Karadimos (1.)

0:2 Stefanos Karadimos (9.)

0:3 Ödemis (17.)

0:4 Stefanos Karadimos (22.)

0:5 Stefanos Karadimos (25.)

0:6 Simeonidis (55., Strafstoß)

0:7 Stefanos Karadimos (60.)

0:8 Pristl (75.)

1:8 Dias Carreiro (82.)

1:9 Legacinskas (83.)

 

Spielbericht SV Germania Bietigheim II - FV Kirchheim II

folgt...

 

Es spielten: Röcker - Stergios Karadimos (71. Akgül), Dürl, Klingler, Keroglidis (75. Pristl) - Simeonidis - Tänzer, Karaman - Tambe (80. Ödemis) - Padilla Navarro (54. Staiger), Hernández Cabrera

 

Tore:

1:0 Hernández Cabrera (26.)

1:1 Gerber (55.)

2:1 Simeonidis (72., FE)

3:1 Hernández Cabrera (83.)

4:1 Hernández Cabrera (89.)

Blamage beim FV Sönmez Spor Bietigheim in zweiter Halbzeit abgewendet

27.09.2015

Metternzimmern – Am Sonntag stand das Auswärtsspiel gegen den FV Sönmez Spor Bietigheim an, bei dem Ex-Germane Volkan Ersan in der Startelf stand. Im Vergleich zum vergangen Dienstag, als man sich gegen den TSV Ottmarsheim in einen Rausch spielte, mussten wieder einige Änderungen vorgenommen werden. Für Spielertrainer Dürl (Rücken) kehrte Tänzer zurück in die Innenverteidigung. Als Rechtsverteidiger erhielt Stergios Karadimos eine Chance in der Startelf von Beginn an, Akgül musste für ihn auf die Bank. Für Stefanos Karadimos (Weißheitszähne) und Fabio Tricarico (zurück zur Ersten) begannen Simeonidis und Tambe, Legacinskas und Hernández Cabrera rückten dafür in die Spitze.

 

Da man wusste, dass Sönmez ein unangenehmer Gegner ist – vor allem wenn er ins Spiel kommt – wollte man ihn frühzeitig attackieren und schon dessen Abwehr am Spielaufbau hindern. Doch anstatt den Gegner im Vollsprint anzulaufen und Druck aufzubauen, wurde er maximal „an-gejoggt“ und Alibi-mäßig in den Zweikampf gegangen. Die Geschichte der ersten Halbzeit ist dann auch schnell erzählt. Nach einem langen Ball, den der Sönmez-Akteur unbedrängt schlagen durfte, verschätzte sich Tänzer beim Versuch, den „ersten Ball“ per Kopf zu klären. Zwar konnte die Abwehr und der herauseilende Keeper Röcker den enteilten Stürmer noch stellen, doch der Ball kam zum mitgelaufenen Aktas, der aus 17 Metern ins leere Tore einschießen durfte (5.). Durch das frühe Gegentor waren die Germanen wie gelähmt. Vom furiosen letzten Spiel mit starkem Pressing und schönen Passstafetten war nichts zu sehen. Lediglich die beiden Außenverteidiger Sperr und vor allem Karadimos machten über ihre Seiten viel Betrieb. Ansonsten war die restliche Halbzeit nur von Stückwerk und Einzelaktionen geprägt. Aufgrund der Leistung konnte man froh sein, dass der Gegner selbst nicht viel mehr wollte, als den Vorsprung zu verwalten. So ging es mit einem verdienten 1:0-Rückstand in die Kabine, die die Trainer Dürl und Kissinger nach wenigen (und lauten) Minuten schon wieder verließen.

 

Nachdem die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gespielt waren, folgte der erste Doppelwechsel: die heute komplett neben sich stehenden Karaman und Ödemis räumten den Platz für Keroglidis und Staiger. Für Keroglidis rückte Sperr von der linken Bahn in die Raute. Allrounder Staiger ging für Karaman in die Spitze, welcher schon Mitte der ersten Halbzeit mit Legacinskas die Positionen getauscht hatte. Durch die Ansprache in der Halbzeit und den Wechsel schien die Germania besser ins Spiel zu kommen. In der 61. Minute wurde Hernández Cabrera steil geschickt und während des Abschlusses im Strafraum der Gäste von seinem Gegenspieler gefoult – ein klarer Elfmeter. Der Gefoulte schnappte sich den Ball und verwandelte humorlos zum 1:1-Ausgleich (62.). Nur wenige Minuten später kam per Zufall der Ball wieder zu Hernández Cabrera der rechts im Strafraum gelauert hatte. Der Spanier ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und schloss aus spitzem Winkel zur 1:2-Führung ab (65.).

 

Nach diesem Doppelschlag waren die Germanen nun endlich richtig im Spiel und kam nun gefährlicher vor das Tor der Gastgeber ohne aber zwingend zu sein. In dieser Phase hatten Tambe sowie die eingewechselten Padilla Navarro und König einige gute Chancen, verzogen aber ihre Abschlüsse. Sönmez blieb seinerseits aber stets gefährlich und konnte einige Konter zum Abschluss bringen, die aber von den – in der zweiten Halbzeit sehr sicheren – Innenverteidigern sowie Goalie Röcker alle entschärft werden konnten. In der 83. Minute sorgte dann ein Kuriosum für die Vorentscheidung. Staiger wurde steil geschickt und konnte sein Laufduell gewonnen, kam aber ins Trudeln und stolperte. Der entgegen eilende Keeper Kablan konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fiel über den schon liegenden Staiger. Dieser rappelte sich schneller auf schlenzte den Ball ins verwaiste Tor zum 1:3-Endstand (83.).

 

Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnten die kleine Germania eine Blamage verhindern und bei engagierten Gastgebern gewinnen, welche sich vielleicht den Vorwurf machen lassen müssen, nicht konsequent genug auf das zweite Tor gespielt zu haben. Doch trotz des Ergebnisses eine mehr als ernüchternde Vorstellung auf Seiten der Germanen. Nachdem man sich am Dienstag noch gegen den TSV Ottmarsheim in einen Rausch gespielt hatte, wirkte die Mannschaft heute, als wäre auf den Rausch ein Kater gefolgt.

 

Es spielten:

Röcker – Stergios Karadimos, Tänzer, Pristl, Sperr (75. König) – Simeonidis – Ödemis (55. Staiger), Karaman (55. Keroglidis) – Tambe – Legacinskas (67. Padilla Navarro), Hernández Cabrera

 

Tore:

1:0 Aktas (5.)

1:1 Hernández Cabrera (62.)

1:2 Hernández Cabrera (65.)

1:3 Staiger (83.)

 

Germania überrennt TSV Ottmarsheim in Halbzeit 1 und gewinnt verdient mit 5:1

22.09.2015

Bietigheim – zum Nachholspiel des 5 Spieltages empfing die Zweite Mannschaft den TSV Ottmarsheim. Mit einem Sieg wollte man sich den zweiten Tabellenplatz zurück erobern und sich hinter dem Aufstiegsfavoriten NK Croatia Bietigheim festbeißen. Dazu standen den Trainern mit Hernández Cabrera und Fabio Tricarico zwei Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung, ebenfalls wieder mit dabei war Urlauber Pristl, der so gleich den Platz von Tänzer übernahm, der aufgrund seines nebenberuflichen Studiums nicht anwesend war. Ebenfalls nicht im Kader war Spielmacher Tambe, der kurzfristig krank ausfiel. Nicht in der Startelf, dafür auf der Bank war Antreiber Simeonidis, der vor dem sicherlich kräftezehrenden Spiel am kommenden Sonntag gegen den FV Sönmez eine zunächst eine Pause bekam.

 

Mit einer Mittelfeld-Raute und zwei Stürmern wollte man den Gast sofort unter Druck setzen und ihn früh zu Fehlern zwingen. Wie früh das gelang, überraschte alle Anwesenden. Nach nicht einmal 30 Sekunden Spielzeit zappelte der Ball bereits im Netz des TSVs. Nach Anstoß der Gäste attackierten die Hausherren sofort ihre Gegenspieler und konnten in Person von Legacisnkas einen Pass im halbrechten Mittelfeld abfangen. Dieser spielte den eroberten Ball sofort steil in den Strafraum der Gäste. Mit etwas Glück – ein TSV-Akteur bekam den Ball durch die Beine – erreichte der Pass Stefanos Karadimos, der freistehend vor TSV Keeper Würfel dankend zum 1:0 einschob (1.). Ein Traumstart in die Partie! In der 12. Minute revanchierte sich dann Karadimos: Der Torjäger wurde vom Mittelfeld schön freigespielt und legte im 5-Meterraum uneigennützig quer für Legacinskas, welcher problemlos zum 2:0 einschob (12.). Nur drei Minuten später durfte Karadimos dann wieder selbst jubeln. Über rechts kam der Ball zum agilen Tricarico im Rückraum, der – anstatt selbst zu schießen – schön auf Hernández Cabrera quer legte. Dieser lupfte den Ball über seinen verdutzten Gegenspieler perfekt in den Lauf von Karadimos und dieser schloss aus kurzer Distanz zum 3:0 ab (15.). Weitere 5 Minuten lag der Ball dann wieder im Tor der Gäste. Der im Sturm aufgebotene Tricarico erhielt einen schönen Diagonalball auf dem rechten Flügel und konnte von der Grundlinie zurück legen. Dort bedankte sich Legacinskas mit dem 4:0 (19.)

Nach 20 Minuten stand es damit 4:0 für den Gastgeber gegen überforderte Gäste, die schon in Rückstand lagen, bevor sie überhaupt richtig realisieren, dass das Spiel schon begonnen hatte. Grundlage für dieses Fußballfest war ein starkes Pressing, dass dem Gegner keine Ruhe ließ und ihn immer wieder zu Fehlern zwang. Vorne lief die Doppelspitze Karadimos/Tricarico die TSV-Viererkette unermüdlich an und verhinderte somit einen kontrollierten Spielaufbau. Im Mittelfeld rochierte die Raute unermüdlich und schloss alle Lücken im Verbund durch geschicktes Verschieben. Durch diese Rochade hatten die Gäste überhaupt kein Zugriff auf das Mittelfeld, da sich ihre Gegenspieler andauernd änderten. Und falls ein Ball durch das Mittelfeld kam, wurde er von der Germanen-Abwehr souverän geklärt. Lediglich Keeper Röcker konnte keinen großen Arbeitsnachweis liefern – bis auf einige Rückpässe kam kein Ball in die Nähe seines Tores.

Kurz vor der Halbzeit konnten die Germanen gegen nun stabilere Gäste noch das 5:0 erzielen. Einen Steilpass von Legacinskas konnte Tricarico im Laufduell gegen Schink erreichen – profitierte hierbei aber davon, dass sich der Innenverteidiger in diesem Sprint ohne Fremdeinwirkung am Oberschenkel verletzte. Jedoch ihm in dieser Situation kein absichtliches Ausnutzen der Verletzung vorzuwerfen, da alles in schnellem Spieltempo stattfand. Aus spitzem Winkel legte der flinke Stürmer den Ball am herauseilenden Würfel vorbei. Am langen Pfosten wartete dann Karadimos, der dem Ball die entscheidende Richtungsänderung zum 5:0 gab (40.). An dieser Stelle wünschen wir Janek Schink gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf den Rasen!

 

In der zweiten Halbzeit merkte man der Germanen-Offensive an, dass die Kräfte nachließen und die Gäste kamen besser ins Spiel und durch zwei Distanzschüsse das erste Mal gefährlich in Richtung SVG-Tor. In der 52. Minute fiel dann der Anschluss für den TSV. Einen Freistoß nahe der Mittellinie schlug der Schütze steil und mit viel Effet auf den kurzen Pfosten. Im Kopfballduell mit Sommer erreichte Pristl zwar zuerst den Ball, durch den Effet drehte sich dieser aber unhaltbar für Röcker ins eigene Tor (52.). Anschließend verflachte das Spiel immer mehr. Die einen fanden kein Mittel, die anderen ruhten sich auf ihrem 4-Tore-Vorsprung aus… So rasant die erste Halbzeit war, so langweilig war teilweise die zweite Halbzeit. Dies besserte sich erst als gegen Mitte der zweiten Hälfte mit der Einwechslung von Simeonidis wieder mehr Aggressivität im Spiel gegen und mehr Ruhe im Spiel mit dem Ball einkehrte. In der Folgezeit hatten die Germanen durch Tricarico sowie den ebenfalls eingewechselten König noch einige Chance, welche aber nicht mehr genutzt werden konnten. Auf der Gegenseite schafften es die Gäste auch nicht, sich wirklich gefährlich in Tornähe zu spielen. Lediglich nach einem misslungenen Pass im Spielaufbau musste Pristl dem enteilten TSV-Stürmer in höchster Not den Ball fair vom Fuß grätschen.

 

Alles in allem ein auch in dieser Höhe aufgrund der ersten Halbzeit verdienter Sieg. Allerdings hat es die kleine Germania mal wieder nicht geschafft, ein Spiel 90 Minuten lang zu dominieren. Man ließ zwar wenig Chancen für den Gegner zu und konnte die Partie weitgehend kontrollieren, doch war ein mehr als eindeutiger Unterschied im Auftreten zwischen den beiden Halbzeiten zu erkennen. Spieler des Spiels war eindeutig Karadimos, der mit 3 Toren und 2 Vorlagen an allen Toren beteiligt war. Lobend anerkennen muss am auch die Leistung der Gäste, die sich trotz einem frühen und hohen Rückstand niemals aufgaben und immer dagegen hielten.

 

Trainer Dürl: „Für die erste Halbzeit muss ich meiner Mannschaft ein riesen Lob aussprechen. Allerdings dürfen wir in der zweiten Halbzeit nicht so einbrechen. Am Ende zählen aber vor allem die 3 Punkte und der zurückeroberte 2. Platz – den wollen wir nun nicht mehr hergeben!“

 

Co-Trainer Kissinger: „Die ersten 20 Minuten war das Beste, was ich in 3 Saisons von unserer Mannschaft gesehen habe. Das Pressing und die hohe Laufbereitschaft waren eindeutig der Schlüssel zum Erfolg.“

 

Es spielten:

Röcker – Akgül (73. Weber), Dürl, Pristl, Sperr – Ödemis – Legacinskas, Karaman – Hernández Cabrera (69. Simeonidis) – Stefanos Karadimos (62. König), Fabio Tricarico (85. Padilla Navarro)

 

Tore:

1:0 Stefanos Karadimos (1.)

2:0 Legacinskas (12.)

3:0 Stefanos Karadimos (15.)

4:0 Legacinskas (19.)

5:0 Stefanos Karadimos (40.)

5:1 Pristl (52., Eigentor)

 

Glücklicher Arbeitssieg bei der SGM Riexingen II

13.09.2015

Oberriexingen – Am 4. Spieltag stand das Duell gegen die neugegründete Spielgemeinschaft aus Ober- und Unterriexingen auf dem Plan. Schon bei der Ankunft in Oberriexingen erlebte die Mannschaft ihre erste böse Überraschung: der Rasenplatz war in miserablem Zustand – ein krasser Kontrast zum gepflegten Kunstrasen im Ellental. Aus dem Kader der ersten Mannschaft war an diesem Sonntag Hernández Cabrera mit von der Partie, der aufgrund von Urlaub noch Rückstand hatte. Ebenfalls wieder dabei war Urlauber Ödemis. Nicht von der Partie waren Lang (angeschlagen), Stergios Karadimos (beruflich), Keroglidis (krank), König (angeschlagen), Pristl (Urlaub), Weber (beruflich).

 

Gleich in den ersten Minuten wurde klar, dass es an diesem Tag nicht um Schönheitspreise gehen kann. Riexingen verlagerte sich ausschließlich auf lange Bälle und schnelles Umschalten. Die Germania ließ sich davon anstecken und man merkt ihr sofort an, dass es nicht ihr Spiel ist. Nach 9 Minuten dann die nächste böse Überraschung: Nach einer Kopfballabwehr im eigenen Strafraum knickte Baehr bei der Landung um und musste früh ausgewechselt werden. Kurz darauf aber blitzte die individuelle Klasse der Germanen auf. Karadimos wurde schon vor dem Strafraum freigespielt und lupfte den Ball über den herauseilenden Bergamotto ins Tor (11.). Doch nur wenige Minuten später nutzten die Hausherren einen Eckball zum Ausgleich: Rodrigues Marques kam am kurzen Pfosten zum Kopfball und verlängerte den Ball mit dem Hinterkopf in die Maschen (21.). In der Folgezeit war es zwei Mal Heidel, der knapp an der erneuten Führung für die Germania scheiterte. Auf der Gegenseite bekam die – in der ersten Halbzeit mehr als wackelige – Abwehr der Germanen einen Ball nicht unter Kontrolle und Gutscher konnte aus knapp 20 Metern mit einem schönen Distanzschuss die SGM in Führung schießen (38.). Mit dieser verdienter 2:1-Führung für die Hausherren ging es dann auch in die Halbzeitpause.

 

Zur zweiten Halbzeit ersetzte Ödemis Hernandez Cabrera, dem man den langen Urlaub noch anmerkte. Mit dem technisch versierten Türken kam nun etwas mehr Spielkultur in die Partie. Als man dann mit der Hereinnahme von Karaman und Legacinskas auf ein 4-4-2 mit Raute umstellte, lief es für die Germanen um einiges besser. Endlich konzentrierte man sich auf einen sauberen Spielaufbau und schlug nicht mehr nur lange Bälle. In der 70. Minute wurde Außenverteidiger Staiger, der an diesem Tag wieder Kilometer um Kilometer abspulte, auf der Außenbahn schön frei gespielt. Dieser legt von der Grundlinie schön an den 16er zurück, wo Karaman frei zum Abschluss kam und den Ball wuchtig in die Maschen drosch – 2:2 (70.) Kurz vor Schluss mussten der angeschlagene Sperr und der gelb-rot gefährdete Tambe ersetzt werden und Padilla Navarro und Hernández Cabrera kamen nochmals für die Schlussoffensive in die Partie. Letzterer war es, der in der 89. Minute nach einem Freistoß den Ball aus Torwartsicht ins untere, linke Eck köpfen – 2:3, die Entscheidung!

 

Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat sich die kleine Germania zurück ins Spiel gekämpft und letztendlich einen nicht unverdienten – aber dennoch glücklichen – Arbeitssieg errungen. Wieder einmal waren die beiden Gesichter der Mannschaft zu sehen: auf der einen Seite eine kombinationsstarke Mannschaft, die in nahezu jeder Situation spielerische Lösungen finden kann; auf der anderen Seite aber eine Mannschaft, die sich von Widrigkeiten schnell verunsichern lässt – sei es nun ein unebener Platz oder ein Gegner, der sich auf Kick’n’Rush eingestellt hat. Allerdings konnte man heute auch zeigen, dass man den Schalter auch in die richtige Richtung umlegen kann und diesen Widrigkeiten mit Kampfgeist und Einsatz gepaart mit spielerischem Können erfolgreich entgegen treten kann. Nach dem Ende der Partie war man sich im Mannschaftskreis einig, dass dieser erkämpfte Sieg ein wichtiger Schritt war und man ein solches Spiel in der letzten Saison sicherlich noch verloren hätte.

 

Es spielten: Röcker – Staiger, Dürl, Tänzer, Sperr (82. Hernández Cabrera) – Simeonidis – Padilla Navarro (60. Legacinskas) , Tambe (84. Padilla Navarro), Hernández Cabrera (46. Ödemis), Baehr (10. Heidel) – Stefanos Karadimos (53. Karaman)

 

Tore:

0:1 Stefanos Karadimos (11.)

1:1 Rodrigues Marques (21.)

2:1 Gutscher (38.)

2:2 Karaman (70.)

2:3 Hernández Cabrera (89.)

 

Souveräner 3:0 Erfolg im Pferdemarkt-Derby gegen Angstgegner Hellas II

05.09.2015

Bietigheim – Am Pferdemarkt-Samstag stand das traditionelle Pferdemarkt-Spiel auf dem Programm. Gast war niemand geringeres als Angstgegner und Platznachbar SV Hellas 94 Bietigheim II, gegen den man alle bisherigen Duelle seit Neugründung der Zweiten verloren hatte. Nach dem katastrophalen Auftritt in der Vorwoche beim 2:2 gegen den FC Mezopotamya und dem blamablen 1:5-Pokalaus gegen Hohenhaslach stand die Partie unter dem Motto: „PFERDEMARKT! DERBY! WIEDERGUTMACHUNG!“. Im Kader standen wie schon in der Vorwoche David Inigo und Pascal Schöbinger aus der ersten Mannschaft. Mit Max Fellmeth kam sogar noch ein dritter Spieler der Ersten zum Einsatz. Ebenfalls wieder mit dabei waren die Urlauber Akgül, Baehr, Karaman und Staiger, wobei Letzterer gleich von Beginn an ran durfte. Abwesend waren Co-Kapitän Tänzer, Lang, Padilla Navarro sowie Ödemis.

 

In den ersten Minuten der Partie tasteten sich die Mannschaften zunächst ab und das Spiel plätscherte gemächlich vor sich hin. Nach 10 Minuten kamen die Gastgeber dann immer besser in die Partie. In der 15. Minute nutzen die Germanen gleich ihre erste große Chance zur Führung. Legacinskas rückte vom rechten Flügel in die Mitte und spielte einen schönen Doppelpass mit Inigo. Rechtsverteidiger Staiger rückte sofort in den freien Raum und erhielt am rechten Strafraumeck den Ball von Legacinskas und schloss sofort mit einem trockenen Rechtsschuss ins kurze Eck zur viel umjubelten Führung ein. Bis zur nächsten Großchance vergingen weitere 15 Minuten: nach einer schönen Kombination im Mittelfeld kam der Ball auf dem linken Flügel zu Tambe, welcher die Flanke scharf vors Hellenen-Tor zog, wo Sturmspitze Stefanos Karadimos am kurzen Pfosten denkbar knapp verpasste und Legacinskas letztendlich am langen Pfosten in „Martin-Harnik-Marnier“ aus zwei Metern übers Tor schießt. Zwei Minuten später die nächste Großchance: Staiger setzt sich auf rechts schön durch und zieht den Ball aus dem Halbfeld hinter die Viererkette. Den perfekten Ball kann Stefanos Karadimos problemlos über die Torlinie drücken – 2:0 (32.).

Nach dem 2:0 wachte Hellas auf und Keeper Röcker musste zwei Mal sein Können aufbieten, um sein Tor sauber zu halten. Zunächst wehrte er im Eins-gegen-Eins mit einem katzenartigen Reflex den eigentlich schon an ihm vorbeigelegten Ball ab (35.). Kurz darauf klärte er per Knie kurz vor einem Hellas-Angreifer weit außerhalb des Strafraums. Nach dem kurzzeitigen Aufbäumen der Gäste übernahmen die Hausherren wieder die Kontrolle und verpassten durch Sperr denkbar knapp den 3:0-Halbzeit stand, als Vinski mit einen Fernschuss des Linksfußes gerade noch mit einer schönen Parade entschärfen konnte (44.)

 

Nach Wiederanpfiff hielten die Germanen den Druck aufrecht und so dauerte es auch nicht lange, bis die nächste Chance herausgespielt wurde: Stefanos Karadimos bekam einen Ball aus dem Mittelfeld durchgesteckt, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und schloss stramm von außerhalb dem Strafraum flach ins rechte Eck ab zum verdienten 3:0 (52.) Anschließend durfte der leicht angeschlagene Doppeltorschütze das Feld unter großem Applaus verlassen – für ihn kam König (60.). In der 66. Minute hätte dann das 4:0 für die Germanen fallen lassen. Regisseur Tambe spielt den starken Inigo im Straumraum der Gäste wunderbar an, doch der dieser trifft leider nur den Pfosten. Die Hausherren gingen danach weiter hohes Tempo. Der für Inigo eingewechselte Linksverteidiger Stergios Karadimos – Sperr rückte dafür ins Mittelfeld – konnte in der eigenen Hälfte einen Ball erobern und sprintete über den ganzen Platz. Im Hellas-Strafraum angekommen setzte er mit seinem starken Rechten zum Schlenzer aufs lange Eck an, doch Vinski im Gäste-Tor kam gerade noch mit den Fingerspitzen an den Ball und konnte ihn um den Pfosten lenken.

 

In den Schlussminuten passierte bis auf einige unschöne Szenen nichts mehr. So wurde Stergios Karadimos in einem Wortgefecht von seinem Gegenspieler gewürgt – dieser bekam dafür jedoch nur den gelben Karton, da der Schiedsrichter nur ein Schubsen erkannt hatte. Auf der Gegenseite hatte der eingewechselte Keroglidis Glück, dass der Unparteiische sein leichtes Nachtreten nach einem ruppigen Zweikampf nicht sah.

 

Fazit: ein gutes Spiel, das man souverän gewinnen und sich endlich so präsentieren konnte, wie man es sich immer vorgestellt hat. Ein schönes und größtenteils faires Duell, dass eines Pferdemarktspiels würdig war. Durch diesen Sieg übernahm man für eine Nacht die Tabellenspitze (da die Konkurrenz ja sonntags spielt) und dies wurde anschließend gebührend gefeiert.

 

Es spielten: Röcker – Staiger, Dürl, Schöbinger, Sperr – Simeonidis – Legacinskas (68. Baehr), Tambe, Inigo (72. Stergios Karadimos), Fellmeth (79. Keroglidis) – Stefanos Karadimos (60. König)

 

Tore:

1:0 Staiger (15.)

2:0 Stefanos Karadimos (32.)

3:0 Stefanos Karadimos (52.)

Unnötiger Punktverlust bei desaströsem Auftreten gegen Mezopotamya

30.08.2015

Bietigheim - Gegen den FC Mezopotamya Bietigheim, dem Gegner aus der Relegation am Ende der ersten Saison, stand das zweite Saisonspiel an. Als Gast auf eigenem Platz wollte man den Nachbarn zeigen, wer der Herr im Ellental ist, konnte diese Erwartungen aber nie erfüllen. Ohne die Urlauber Baehr, Karaman, Staiger und Ödemis dafür mit Inigo und Schöbinger aus der ersten Mannschaft in der Startformation begann die Partie unter der Leitung des Unparteiischen Dorca.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein ruppiges Spiel mit offenem Schlagabtausch, in dem die Germania zunächst stärker aussah. In der 16. Minuten verwandelte Genckaplan aber einen Freistoß aus halblinker Position direkt. Nach dem Spiel nahm ein sichtlich zerknirschter Keeper Röcker den Ball, der unter im durchrutschte, auf seine Kappe: „Klar geht der auf mich… von 100 solcher Freistöße halte ich 99… ausgerechnet heute rutscht mir der durch…“ Nach dem Rückstand wurden die Germanen immer unruhiger und fahriger in ihren Aktionen und in der 28. Minute folgte die logische Konsequenz: Kizildag spielte steil auf Kayar, welcher von Schöbinger ins Duell gezwungen wurde. Torhüter Röcker sah seine Chance auf den Ball und stürzte aus dem Tor. Doch just in dem Moment, in dem er den Ball fast sicher hatte, spitzelte ihn mit Schöbinger der eigene Verteidiger weg. Kaya nahm den Ball auf, bedanke sich für dieses Geschenk und schob das Spielgerät ins verwaiste Germanentor zum 2:0. Die Germania kam in dem hitzigen Duell zwar auch immer wieder zu Chancen, scheiterte aber oder wurde wegen vermeintlichem Abseits zurückgepfiffen.

 

Nachdem sich die Germanen in der Halbzeit einiges anhören mussten, trat man in der zweiten Halbzeit etwas besser in Erscheinung. Vor allem die beiden Außenverteidiger Daniel Pristl und Stergios Karadimos zeigten mit vielen Durchbrüchen auf ihren Seiten eine starke Leistung. Letzterer erzielte dann auch den Anschlusstreffer, den er auch selbst einleitete. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte machte sich der Neuzugang auf seiner rechten Seite auf den Weg und steckt im richtigen Moment auf seinen großen Bruder Stefanos durch, der mit dem Ball in Richtung Eckfahne zog. Stergios Karadimos sprintete sofort in den gegnerischen Strafraum und verwertete die perfekt getimte Flanke per Kopfball zum 2:1 (60.). Anschließend versuchte die Germania auf den Ausgleich zu drücken, verwickelte sich aber immer öfter in Kleinkriege mit dem Gegenspieler oder dem teilweise überforderten Schiedsrichter. Kurz vor Schluss stellten die Germanen dann auf volle Offensive. Mit einer Dreierkette und den beiden frischen Angreifern Heidel und Lang wollte man zumindest einen Punkt erkämpfen. Lang hatte mit einem Kopfball und einem Schuss auch gleich zwei dicke Chancen, die aber nicht den Weg ins Tor fanden. Den glücklichen Ausgleich sollte letztendlich ein Standard bringen: Tambe nutzte in der 90. Minute einen Freistoß und verwandelte – noch leicht abgefälscht – zum viel umjubelten 2:2.

 

Alles in allem ein unnötiger Punktverlust, nach 2-Tore-Rückstand aber auch glücklicher Punktgewinn. Weitaus schlimmer als das Ergebnis war aber das Auftreten der Mannschaft. Anstatt sich auf das eigene Spiele zu konzentrieren, ließ man sich von der Härte und den Nickligkeiten des Gegners anstecken und benahm sich noch schlimmer. Ein solches Spiel mit einem solchen Verhalten ist sowohl fußballerisch als auch vom Auftreten her weit unter den Ansprüchen und darf sich keinesfalls wiederholen!

 

Es spielten: Röcker – Simeonidis, Dürl (75. Heidel), Schöbinger, Pristl – Tänzer – Keroglidis (10. Stergios Karadimos/70. Sperr), Tambe, Inigo, Legacinskas (75. Lang) – Stefanos Karadimos

 

Tore:

1:0 Genckaplan (16.)

2:0 Kaya (28.)

2:1 Stergios Karadimos (60.)

2:2 Tambe (90.)

Die kleine Germania startet mit einem deutlichen 5:1-Derby-Sieg in die neue Saison

23.08.2015

Bietigheim - Zum Start in die neue Saison empfing die Zweite den Nachbarn TSV Kleinsachsenheim II zum Derby. Neben den Urlaubern Staiger, Baehr, Karaman, Ödemis, Akgül und Stefanos Karadimos musst das Trainer-Duo Dürl/Kissinger ebenso auf Lang (Freigabe noch in WFV-Bearbeitung) und Kamakas (Freigabe ab November) verzichten. Um die Ausfälle zu kompensieren rückten Fatih Kaya und Marcel Bauer aus der A-Jugend in den Kader auf. Bauer wird bis zur Verfügbarkeit von Neuzugang Kamakas als Nummer zwei hinter dem neu gewählten Kapitän und Keeper Dennis Röcker bereit stehen.

 

Im 4-1-4-1-System vertrauten die Trainer auf ein eingespieltes Gerüst, mussten aber aufgrund der Personallage auch einige Anpassungen vornehmen. So kam der etatmäßige Linksverteidiger Keroglidis zu Beginn auf dem rechten Flügel zum Einsatz, während Babypausen-Rückkehrer Weber rechts defensiv verteidigte und Neuzugang Tambe sowie der A-Jugendliche Kaya ihr Pflichtspieldebüt gaben.

 

Die Germanen begannen gleich furios. Gleich in der ersten Minute setzte sich Keroglidis auf dem Flügel durch und passte flach nach innen, wo seine Mitspieler jedoch verpassten. Zwei Minuten später rollte der nächste vielversprechende Angriff über die rechte Seite. Die Flanke konnte von der TSV-Abwehr nicht konsequent verteidigt werden und so kam der Ball am linken Strafraumeck zu Legacinskas, der drei Gegenspieler und den Schlussmann narrte und zur frühen 1:0-Führung einschob (3.).

Anschließend verflachte die Partie zusehends. Die besseren der wenigen Chancen erarbeiteten sich zwar die Germanen, doch die Gäste blieben bei Kontern - vor allem über den schnellen Balakumar - stets gefährlich. Die Hausherren verpassten es in dieser Phase den Sack frühzeitig zu zu machen und so Ruhe in das Spiel zu bringen. Beste Chance dazu vergaben unter anderen Tänzer nach einem Freistoß, Tambe mit dem Versuch eines Lüpfers, zweimal Keroglidis und Heidel sowie Kaya, der bei einer drei(!)fach-Chance seinen Meister in TSV-Schlussmann Haas fand.

Die mangelnde Chancenverwertung sowie das schwache Umschaltspiel bei Ballverlust trieb Zuschauer und Verantwortliche gleichermaßen zur Weißglut. Folgerichtig nahmen die Trainer zur Halbzeit einige Umstellungen vor und brachten die unter der Woche angeschlagenen Sperr und Padilla Navarro in die Partie. Sperr kam positionsgleich für Kaya. Padilla Navarro kam für Weber, der mit der hohen Geschwindigkeiten der Außenangreifer nicht mithalten konnten, und übernahm den rechten Flügel; Keroglidis rückte entsprechend eine Position nach hinten in die Viererkette.

 

Die Ansprache sowie die Umstellungen der Halbzeit schienen sofort Wirkung zu zeigen. In der 50. Minute nahm Tambe bei einem Freistoß aus 20 Metern genau Maß und traf in den Winkel. Kurz darauf ein typisches Legacinskas-Tor: der starke Außenverteidiger Simeonidis steckte den Ball perfekt zwischen zwei Verteidigern durch und der agile Linksaußen ließ im Sechzehner in gewohnter Manier dem Torhüter keine Chance und vollendete zum 3:0 (55.)

Zehn Minuten später zeigte die Germania Ansätze eines guten Pressings: letztendlich setzte Padilla Navarro einen TSV-Verteidiger so unter Druck, dass der Ball im Zweikampf in die Mitte prallte, wo der aufgerückte Tänzer frei im 16er den Ball annehmen und an TSV-Schlussmann Haas vorbeischieben konnten - 4:0 (65.)

Anschließend verflachte das Spiel wieder und die Germania ließ den Gästen wieder etwas zu viel Raum, den sie aber nicht nutzen konnten. Der eingewechselte Kreibich hatte dann zunächst eine Chance, als er am mittlerweile ebenfalls eingewechselten Ex-Germanen Höpfler

scheiterte, der im 1:1 den Schuss mit einer Hand abwehrte. Kurz darauf machte es Kreibich gegen seinen Heimatverein aber besser als er alleine zentral auf Höpfler zulief und den leicht hüpfenden Ball aus 18 Metern unhaltbar zum 5:0 in den Winkel drosch (80.).

Doch auch jetzt noch ließ man den eindeutig schwächer werdenden Gästen zu viel Plätze, welchen diesen nun auch nutzten und nach einem Angriff über deren linke Seite in Person von Romdhane zentral im Strafraum zum Abschluss kamen und diesen Anruff zum Ehrentreffer nutzten (90.).

 

Alles in allem ein friedliches Derby mit einem klaren Gewinner, der schwachen Gästen viel zu viel Platz ließ. Unübersehbar, dass die Germanen nach dem Umbruch im Sommer erst noch zusammen wachsen müssen. Offensiv mag es zwar schon gut aussehen, aber in Punkto Rückwärtsbewegung, Umschaltmoment und Spielkontrolle bleibt noch einiges zu wünschen übrig. Matchwinner war eindeutig Linksaußen Legacinskas, der nicht nur zwei Tore erzielte, sondern auch stark defensiv arbeitete und immer wieder den sich offensiv einschaltenden Simeonidis absicherte

 

Trainer Dürl nach der Partie: "Wir hätten das Spiel viel besser kontrollieren müssen. So bekommen wir am Ende wieder ein blödes Gegentor, dass so nicht fallen darf! Auch unsere Chancenverwertung muss viel besser werden. Wir lassen noch viel zu viele Hochkaräter liegen!"

 

CoTrainer Kissinger :"Es mag nach einem 5:1-Auftaktsieg seltsam klingen, aber wir haben heute keine gute Partie gezeigt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns"

 

SV Germania Bietigheim II:

Röcker - Weber (46. Padilla Navarro), Dürl, Pristl, Simeonidis - Tänzer - Keroglidis, Tambe, Kaya (46. Sperr), Legacinskas (59. König) - Heidel (73. Kreibich)

 

Tore:

1:0 Legacinskas (3.)

2:0 Tambe (50.)

3:0 Legacinskas (55.)

4:0 Tänzer (65.)

5:0 Kreibich (80.)

5:1 Romdhane (90.)

 

Umbruch bei der kleinen Germania

01.07.2015

Bietigheim – Nicht nur in der ersten Mannschaft erfolgte in diesem Sommer ein Umbruch, auch in der Zweiten hat sich einiges getan. Im Laufe der nächsten Tage stellen wir Ihnen die Neuzugänge der kleinen Germania vor, von denen der ein oder andere schon im Ellental bekannt sein dürfte. Neben dem Umbruch auf dem Platz, erfolgte zum Ende der letzten Saison schon ein Umbruch an der Seitenlinie. Dem bisherigen Cheftrainer Antonio Zinfollino wurde Ende April vom Verein mitgeteilt, dass in der neuen Saison nicht mehr mit ihm geplant werde und man mit dem bisherigen Co-Trainer Holger Dürl als Trainer in die neue Runde gehen wolle. Zinfollino zog daraufhin seine Konsequenzen und legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder, womit Dürl effektiv ab Mai das Ruder übernommen hatte. Ihm wird wie bisher Florian Kissinger zur Seite stehen, der neben seinen Aufgaben als Teammanager auch die Rolle des Co-Trainers übernehmen wird.

 

Auf Spielerseite gab es in diesem Sommer auch einige Abgänge zu verzeichnen. Germania-Urgestein Maik Garofalo, bisheriger Spielmacher & Kapitän der Mannschaft, beendet im zarten Alter von 34 Jahren seine aktive Karriere. Der „Maestro“ übernimmt in seiner neuen Heimat Erdmannhausen zur neuen Saison die Bambinis und dirigiert ab sofort von außerhalb das Geschehen auf dem Platz. Defensiv-Allrounder Patrick Wiemann wechselt nach anderthalb Jahren im Ellental zurück zu seinem Heimatverein PSV Stuttgart. Ebenfalls zu ihrem Heimatverein wechseln Keeper Dennis Höpfler und Stürmer Kai Lamp. Beide kamen vom TSV Kleinsachsenheim und kehren auch dorthin wieder zurück. Unbekannt ist das Ziel von Jose Andruis „Jerry“ Torres Alcantara. Nach zwei Jahren in denen er auch aufgrund von Verletzungen zunächst immer wieder zwischen Erster und Zweiter pendelte und das letzte Halbjahr sogar fest zum Kader der kleinen Germania gehörte, verlässt Torres nun das Ellental.

 

Demgegenüber stehen die fünf Neuzugänge Nektarios Kamakas, Stefanos & Stergios Karadimos, Dominic Lang sowie Luca-Angelo Tambe. Nektarios Kamakas wird die freigewordene Stelle im Tor übernehmen. Der junge Torhüter überzeugte im Probetraining mit starken Reflexen und einer guten Technik. Als alte Bekannte kommt das Brüderpaar Stefanos und Stergios Karadimos zurück ins Ellental. Beide durchliefen die Jugend der Germania. Während Stergios nach der Jugend pausierte und wieder in den aktiven Spielbetrieb einsteigt, spielte sein großer Bruder zunächst bei der Zweiten, mit der er in der Saison 2010/2011 Meister wurde. Anschließen folgten Stationen bei Hellas Bietigheim und zuletzt beim VfL Stuttgart. Stergios gilt zweikampf- und spielstarker Innenverteidiger. Stefanos hat als flinker Stürmer seine Torjägerqualitäten auf seinen bisherigen Stationen stets unter Beweis gestellt. Als Königstransfer des diesjährigen Transferfensters könnte man Luca-Angelo Tambe bezeichnen, der vom Nachbarn Hellas Bietigheim zur Germania wechselt. Dort war Tambe in den letzten Jahren im Mittelfeld Dreh- und Angelpunkt der Hellenen mit denen er knapp am Aufstieg scheiterte. Zunächst als Back-Up-Spieler wechselt Dominic Lang ins Ellental, der schon die letzten Monate als Trainingsgast Teil der Mannschaft war. Aufgrund einiger Verletzungen und Auslandsaufenthalten könnte man seine letzten Jahre (fußballerisch) als Seuchenjahre beschreiben. Der offensiv flexibel einsetzbare Lang besticht durch eine gute Technik und Robustheit, um aber sofort eine tragende Rolle zu übernehmen, fehlt ihm (aktuell) die Fitness, die zunächst von Grund auf wieder aufgebaut werden muss.

 

Des Weiteren wird im Laufe der Saison vermutlich der ein oder andere A-Jugendspieler in den Herrenbereich integriert. Allen voran ist hier Fatih Kaya zu nennen, der schon in der abgelaufenen Rückrunde gelegentlich ausgeholfen und dabei gute Leistungen gezeigt hatte. Neben Kaya konnten sich letzte Saison auch weiter A-Jugendliche im Trainingsbetrieb der Zweiten zeigen und ihr Potential andeuten, namentlich zu nennen wären dabei unter anderem Tobias Volz, Fillipo Russo und Alexander Kraut, die alle im Laufe der Saison volljährig werden und sicherlich ihre Chancen im Herrenberich bekommen. Bei der Integration der Jugendspieler setzen die Verantwortlichen auf einen fließenden Übergang, um den jungen Spielern ausreichend Spielpraxis zu ermöglichen.

 

Alles in allem eine gute Transferperiode für die kleine Germania, die die fußballerische Qualität in den eigenen Reihen noch einmal erhöhen konnte. Die größte Herausforderung für das Trainer-Duo Dürl/Kissinger wird vor allem die Integration der Neuzugänge und der Aufbau einer neuen, funktionierenden Hierarchie innerhalb der Mannschaft sein. Durch die Neuzugänge sowie die Auflösung der bisherigen C-Klasse und der dadurch nötigen neuen Einteilung der nun 9 B-Klassen, sollte sportlich in diesem Jahr sicherlich mehr drin sein als letztes Jahr. Mehr zur neuen Einteilung der B-Klasse sowie weiteren Regeländerungen in der neuen Saison lesen Sie hier in den nächsten Tagen. Des Weiteren stellen wir Ihnen in den nächsten Tagen die Neuzugänge detaillierter vor und werden den ein oder anderen „kleinen Germanen“ zu Wort kommen lassen.

 

 

Die Spielberichte der Saison 2014/2015 finden Sie hier