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13. Spieltag - 11.11.2018 - TSV Schwaikheim - SV Germania 0:4

Mit souveränem Auftritt in Schwaikheim die Tabellenführung behauptet

Mit dem bisher besten Spiel der Vorrunde hat der SVG sein Punktekonto auf mittlerweile 25 Punkte ausgebaut, auch wenn die Voraussetzungen vor dem Spiel nicht die allerbesten waren. Beide Innenverteidiger (Schmidtke - verletzt und Hirsch -erkrankt) mussten ersetzt werden; Schmidtke konnte gar nicht mitwirken, für Hirsch reichte es zumindest für die Bank.
Somit mussten Agyemang und T.Krüger das Innenverteidigerduo bilden, was ihnen bis zum Ausscheiden von T.Krüger nach knapp 60 Minuten sehr gut gelang.
Die erste nennenswerte Aktion im Spiel gehörte den Schwaikheimern, welche sich nach 13 Minuten gekonnt über die rechte Angriffsseite durchspielten, in zentralen Position aus knapp 10Metern zum Abschluss kamen, aber J.Krüger mit einer glänzenden Fußabwehr klären konnte. 
In der 18.Minute dann der erste gefährliche Germanenangriff, doch Gökmen zielte aus ca. 20 Meter gut einen Meter am Tor vorbei; jetzt war es ein offener Schlagabtausch,
doch der SVG setzte die Akzente.
25. Minute - Balleroberung durch Januzi, der sah, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor steht und mit einem gefühlvollen Heber aus ca. 45. Meter das 0:1 erzielen konnte. 
Keine zwei Minuten später hätte derselbe Spieler schon das zwei Tor nachlegen können, Freistoss für die Germanen und als alles noch diskutierte schoss Januzi direkt - haarscharf vorbei.
in der 30.Minute dann die große Chance für den TSV den Ausgleich zu erzielen, wiederum über die rechte Seite konnte man sich geschickt in den Strafraum spielen, doch den platzierten Schuss aus ca. 12 Metern Entfernung konnte wiederum J.Krüger mit einer Glanzparade aus dem langen Eck fischen. 
Fast im Gegenzug dann das 0:2 - Felger spazierte durchs Mittelfeld, sein kluger Pass in die Tiefe erreichte den äußerst agilen Erkilic, der den Torhüter aussteigen lies und ins leere Tor einschieben konnte.
Der TSV gab sich hier jedoch noch nicht geschlagen und hatte in der 38.Minute wiederum eine gute Möglichkeit, als diesesmal über Links durchkombiniert wurde, die scharfe Hereingabe jedoch durch J.Krüger vor dem Abschluß durch den Schwaikheimr Stürmer geklärt werden konnte.
Das letzte Ausrufezeichnen in der 1.Halbzeit setzte dann R. Faber als er quasi mit dem Halbzeitpfiff einen satten 20 Meterschuß nur knapp am Gehäuse der Schwaikheimer vorbeisetzte.
Auch in Halbzeit 2 blieb der SVG seiner konsequenten Linie treu und hätte in der 55. Minute für die Entscheidung sorgen können, als wiederum Felger den durchgestarteten Sprotte am 16-Meterraum bediente, diese jedoch überhastet am TSV-Schlussmann scheiterte.
Dann kam nochmals etwas Unruhe auf, als der schon in der 1.Halbzeit etwas übermotivierte Schiedsrichter, T.Krüger die zweite gelbe Karte zeigte und die Germanen fortan in Unterzahl spielen mussten.
Coach Schmid brachte daraufhin für Sprotte den Abwehrrecken Hirsch, um die Abwehr zu stabilisieren. Bis auf einen Kopfball nach Ecke in der 62.Minute, der kein großes Problem für J.Krüger darstellte, wussten die Schwaikheimer nichts mit der Überzahl anzufangen; im Gegenteil.
In der 78. Minute kam der Ball nach einem schnell vorgetragenen Konterangriff zum eingewechselten Cardinale der beim Torschuss umklammert wurde; Elfmeter. Wiederum eine Sache für Janzui, der das 0:3 erzielen konnte.
Keine zwei Minuten später dann sogar noch das 0:4; diesesmal Konter über Links und der ebenfalls eingewechselte Wolter erzielte mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke den Endstand.
Wie bereits erwähnt war dies ein toller Auftritt der Germanen-Elf, welcher auch von den anwesenden einheimischen Zuschauern neidlos anerkannt wurde.
Nun gilt die volle Konzentration dem nächsten Spiel am kommenden Sonntag, den 18.11., wenn um 14.30h Gröningen-Satteldorf seine Visitenkarte im Ellental abgibt.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Agyemang, T.Krüger, R.Faber - Januzi, Felger - Gökmen (70.Wolter), Sprotte (60. Hirsch), Susuri (70.Cardinale) - Erkilic (81.Früh)
 
Tore: 0:1 Januzi (25.), 0:2 Erkilic (31.), 0:3 Januzi (78./Foulelfmeter), 0:4 Wolter (80.)
 
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte - T.Krüger (58.)
 

12. Spieltag - 04.11.2018 - Aramäer Heilbronn - SV Germania 0:3

Germanen erobern die Tabellenführung - Video-Spielbericht durch HNXTV

SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Agyemang, Hirsch, R.Faber (86. Herman) - Felger, T.Krüger - Gökmen (69. Wolter), Sprotte (80. Cardinale), Susuri (75. D.Faber) - Erkilic

 

Tore: 0:1 Gökmen (64.), 0:2 Wolter (76.), 0:3 Felger (90.)

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Abdulahad (83./Beleidigung); Lazaridis hält Foulelfmeter von Felger (84.)

 

11. Spieltag - 28.10.2018 - SV Germania - TSV Schornbach 1:1

Tabellenvorletzter entführt einen Punkt aus dem Ellental

Bei äußerst widrigen Bedingungen und mit einer überschaubaren Zuschauerpräsenz begannen die Germanen wie erwartet mit druckvollem Spiel.
Dies führte bereits in der 11.Minute zur Führung; einen Abschlag des Schornbacher Tohüters köpfte T. Krüger in den Lauf von Erkilic der in den Strafraum eindrang und den Ball um den Abwehrspieler herum im langen Eck plazieren konnte.
Die Gäste zeigten sich keinesfalls geschockt und hatten bereits zwei Minuten später die Chance zu Ausgleich. Ein kurz abgewehrter Eckball wurde direkt von der Strafraumgrenze auf das Germanentor geschossen, wo Hirsch mit Körper und angelegter Hand den Ball kurz vor überschreiten der Torlinie klären konnte.
Ebenso in der 22.Minute als der TSV Schornbach über die rechte Seite nach vorne spielte und der Flankenball mit anschließendem Kopfstoß nur knapp über das Tor ging.
Mitte der ersten Halbzeit dann ein langer Ball auf Susuri, der in den Strafraum eindrang und regelgerecht vom Abwehrspieler vom Ball getrennt wurde, doch der über weite Strecken des Spieles unsichere Schiedsrichter, hatte ein Foul gesehen und entschied auf Elfmeter.
Nach minutenlangen Diskussionen und in Abstimmung mit seinem Linienrichter nahm er dann die Entscheidung wieder zurück.
Im Anschluss dann wieder eine gute Chance für die Schornbacher, doch der 15 Meterschuss aus halblinker Position konnte von Damianidis gehalten werden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war es dem SVG deutlich anzumerken, dass man unbedingt das zweite Tor nachlegen wollte. Die beste Chance hierzu hatte Erkilic, der in der 62. Minute mit einem schönen 16 Meterschuß am Torhüter scheiterte. Umso bitterer, dass man dann selbst in der 64. Minute den Ausgleich einstecken musste. 
Ein Ball über die rechte Seite mit anschließenden Flankenball konnte nicht geklärt werden, der Abwehrversuch von Damianidis geriet zur kurz und der Angreifer des TSV konnte praktisch mit dem Ball am Fuß ins Tor laufen.
Beide Mannschaften wollten nun mehr; die Schornbacher mit einem Abschluss aus 10 Meter - knapp über das Tor (74.) und mit einem Freistoß auf 25 Meter in der 85. Minute, den Damianidis über die Latte lenken konnte.
Dazwischen eine gute Chance für Sprotte dessen Schuss aus knapp 16 Meter ans Außennetz ging.
Unnötig und äußerst zweifelhaft dann die gelb/rote Karte für Januzi in der 78. Minute, der eindeutig den Ball spielte und trotzdem nach seiner zweiten Verwarnung das Feld verlassen musste.
Auch wenn es in diesem Spiel nicht für die angestrebten drei Punkte gereicht hat, so bleibt der SVG mit nunmehr 19 Punkten immer noch bester Aufsteiger und findet sich in einer äußerst ausgeglichenen Liga nach diesem Spieltag auf Rang 4 wieder.
Verbunden mit der Hoffnung das sich das Kranken- bzw. Verletztenlager dann etwas lichtet, geht es  für die Germania am Sonntag, den 4.11. zum Mitaufsteiger Aramaer Heilbronn - Spielbeginn in Heilbronn ist dann um 14.30h
 
SV Germania: Damianidis - R.Faber, Hirsch, Agyemang, Herman - T.Krüger, Januzi - Susuri, Sprotte (87.Felger), D.Faber (77.Malik) - Erkilic (90.Früh)
 
Tore: 1:0 Erkilic (11.), 1:1 TSV (64.)
 
Besondere Vorkommnisse: Gelb/rot - Januzi (78.)
 

10. Spieltag - 21.10.2018 - TSV Heimerdingen - SV Germania 3:1

Effektivität schlägt Engagement

Nichts war es mit dem erhofften Auswärtspunkt oder gar Sieg beim Derby in Heimerdingen.
Auf dem schwer bespielbaren Rasenplatz des TSV entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine umkämpfte, aber keinesfalls unfaire Partie, in der die Heimmannschaft sofort im Spiel war.
Bereits nach 2 Minuten musste Damianidis bei einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze eingreifen und klären; doch auch der SVG kam in der 5.Minute zu seiner ersten Chance, der völlig freistehende Susuri scheiterte jedoch aus ca. 10 Metern am Towart des TSV.
In der 12.Minute dann Freistoß für die Germanen, aber der 25 Meter Schuss von Januzi ging gut zwei Meter am Tor vorbei.
Die "kalte Dusche" dann in der 15.Spielminute, als der Ball beim Aufbau an der Mittellinie verloren wurde, die Heimerdinger über ihre starke linke Seite den Ball nach vorne tragen konnten und der Ball aus dem Halbfeld den am 5 Meterraum freistehende Stümer als Abnehmer fand - 1:0
Bereits in der 20.Minute folgte die nächste brenzlige Situation, als der TSV-Angreifer diesesmal über rechts den Ball nur knapp mit dem Kopf verpasste.
In der 26.Minute dann der Ausgleich für den SVG; ein Freistoß über rechts wurde von D.Faber schön auf Susuri verlängert, der anschließend keine Probleme hatte, den TSV-Torhüter zu überwinden.
In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, sodass man mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit ging.  
Der Paukenschlag in Halbzeit 2 folgte bereits nach 48 Minuten; ein schnell vorgetragener Angriff über die rechte Seite konnte vom SVG nicht unterbunden werden; der Diagonalball auf Höhe der 16 Meterlinie wude nicht verhindert und am langen Pfosten braucht der Ex-Germane Kraut nur den Fuß zur erneuten Führung der Heimerdinger hinhalten.
Die Germanen waren nun natürlich bemüht ihrerseits den Ausgleich herzustellen, aber die Angriffe wurden entweder von der nun tiefstehend Heimerdinger-Abwehr konsequent unterbunden oder der "letzte" Pass fand keinen Abnehmer.
In der 79. Minute dann die Entscheidung, als der TSV einen Konter über die linke Seite zügig nach Vorne spielte und auch hier der freie Mann am langen Pfosten als dankbarer Vollstrecker gefunden werden konnte.
Eine letzte Chance dann noch für die Germania, als Malik in der 81.Minute eine zu kurz abgewehrte Ecke im Strafraum aufnehmen konnte, aber sein Schuss noch geblockt wurde.
Als dann der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter nach nur 2 Minuten Nachspielzeit abpfiff, war die zweite Niederlage in der laufenden Runde für die Germania fix.
Nun heißt es erst recht "Kopf hoch" und "Mund abputzen" erwartet man am kommenden Sonntag im heimischen Ellental die Mannschaft aus Schornbach zur "Wiedergutmachung" und er Hoffnung, dass sich die lange Verletztenliste endlich wieder lichtet. 
 
SV Germania: Damianidis - Agyemang, Hirsch, Schmidtke (78.Malik), R.Faber - Felger, Januzi - Gökmen (69.Früh), Sprotte (69.Erkilic), D.Faber - Susuri 
 
Tore: 1:0 TSV (15.), 1:1 Susuri (26.), 2:1 TSV (48.), 3:1 TSV (81.) 

9. Spieltag - 14.10.2018 - SV Germania - SSV Gaisbach 1:1

Leistungsgerechtes Unentschieden gegen Mitaufsteiger - Alex Felger rettet Punkt

In einem äußerst ansehnlichen Spiel waren die Gäste von Beginn an hellwach und hatten bereits nach 5 Minuten die erste Chance, der Ball ging jedoch um ca. 2 Meter am Germanentor vorbei.
Besser machten es die Gäste in Spielminute 10 als man am eigenen Strafraum den Angriff des SVG unterband, über die linke Seite zügig nach vorne spielte und der Rückpass des von der Grundlinie flankenden Aussenstürmer aus ca. 11 Meter mittig zum Tor mit einem strammen Schuß unter die Latte sein Ziel fand - 0:1.Bereits eine Minute später bot sich D.Faber aus dem Halbfeld die Chance zum Ausgleich doch sein Schuß ging am Tor der Gaisbacher vorbei.
Diese ihrerseits kamen in der 14.Minute wieder gefährlich vor das Tor der Bieitgheimer, doch der unplaziert geschossene Ball war dann eine leicht Beute für Torhüter Krüger.
Die Germanen hatten nun Mitte der ersten Halbzeit deutlich mehr Ballbesitz und waren sehr bemüht, konstruktive Angriffe nach vorne zu tragen; gegen die dicht gestaffelte Gaisbacher Abwehr eine schwieriges Unterfangen; es mußten Standards her.
Einer davon in der 25. Minute durch Januzi brachte Gefahr, denn der Gästetorwart lies den Ball prallen, aber keiner der Germanenstürmer war zur Stelle.
Die beste Chance für die Germanen hatte dann in der 37.Minute Gökmen, dessen schöner 18-Meter Schuß vom Gaisbacher Torhüte gerade so um den Pfosten gedreht werden konnte; anschließend in der 41.Minute Glück für den SVG, denn der schnell vorgetragene Konter der Gäste wurde mit einem Schuß ca. 1 Meter über das Germanentor unkonzentriert vergeben.
Das bisher sehr unterhaltsame Spiel fand in der zweiten Halbzeit sein Forstetzung; 51. Minute schöner Paß in die Spitze auf Cardinale doch der mitgelaufene Abwehrspieler konnte den Schuß in letzter Minute abblocken.
62.Minute - Doppelchance für die Gaisbacher; Krüger kann die scharfe Hereingabe gerade noch mit den Hand vor dem einschußbereiten SSV-Angriefer klären und auch den Nachschuß rettete er gekonnt mit einer starken Fußabwehr.
Kurz darauf in der 64.Minute dann der vielumjubelte Ausgleich durch den eingewechselten Wolter, der einen langen Ball von Agyemang im Strafraum aufnehmen konnte und mit einem sehenswerten Drehschuß ins lange Ecke erfolgreich war.
Die Germanen wollten nun den Sieg, drückten auf das Tempo und schnürten die Gaisbacher in der eigen Hälfte ein.
Die beiden klarsten Chancen zum dann wahrscheinlich entscheidenden 2:1 für den SVG hatten Wolter dessen halbhoher Schuß vom Torwar in der 80.Minute geklärt weden konnte und Januzi, der nach einem Eckball zu Schuß kamm, doch der Abwehrspieler klärte in der 87.Minute auf der Linie.
Die Gaisbacher blieben jedoch auch in dieser Phase des Spiels nicht ungefährlich; ein langer Ball, den Torhüter Krüger nur mit den Händen vor der Brust außerhalb des Strafraumes klären konnte, führte zur Roten Karte und anschließendem Freistoß in der 90.Minute.
Bietigheim hatte bereits vier Mal gewechselt, daher mußte Felger das Torwarttrikot überstreifen und konnte den anschließenden Freistoß, zwar mit etwas Mühe, aber letztendlich erfolgreich abwehren.
Fazit: Wie in den vorangegangen acht Spielen auch, bekam der SVG an diesem Sonntag Nichts geschenkt; jeder Punkt muß sich in dieser Spielklasse hart erarbeitet werden.
 
SV Germania: J.Krüger - Herman (46.Agyemang), Veneziano, Schmidtke, R.Faber (68. Sprotte) - Januzi, Felger - Susuri, Gökmen (73. Erkilic) D.Faber - Cardinale (58.Wolter)
 
Tore: 10.Minute 0:1 , 64.Minute 1:1 Wolter
 
Besondere Vorkommnisse: 90.Minute Rote Karte für J.Krüger (Handspiel)
 

8. Spieltag - 06.10.2018 - TV Pflugfelden - SV Germania 2:3

Susuris und Jens Krügers Sahnetag entscheiden das Spitzenspiel

In einem rassigen Spiel, dass den Namen "Spitzenspiel" auch wirklich verdient hatte, landeten die Germanen heute einen wahren Coup. Nachdem man zu Beginn bereits innerhalb von 10 Minuten 5 Eckbälle zuliess, war es letztlich der 6.te in der 22. Minute, der zur Führung für den TVP führte. Hirsch konnte den scharf getretenen Eckball nur zentral klären wo ihn Feyl aus 20m aufs Tor schoss und Denis Herman den Ball Sirianni vor die Füße stoppte, dieser schob aus 3m locker ein. Zuvor jedoch hatte Jens Krüger in der 18. Minute bereits seinen ersten starken Auftritt, als Pflugfeldens Karagiannis aus halblinker Position auf ihn zurollte und er die 1 gegen 1 Situation für sich entschied und den Ball mit seinem rechten Fuss parierte. Die Rollen waren klar verteilt, der TVP zog sich tief in seine Hälfte zurück und überliess den Germanen das Spiel, nach Ballgewinn versuchten sie dann schnell über ihre beiden schnellen Spitzen Karagiannis und Rui Carvalho zu kontern. Einer dieser Konter führte zu einer weiteren Riesenmöglichkeit für die Gastgeber. Carvalho wurde über den rechten Flügel an die Grundlinie geschickt und von dort fand seine flache Hereingabe am langen Pfosten Karagiannis, doch auch in dieser Szene fand der Topstürmer in Krüger seinen Meister, der sich in den Schuss warf und den Ball sensationell parierte. Nachdem man in den ersten 30 Minuten zwar das Spiel diktierte aber kaum zu klaren Möglichkeiten kam, wurden die Germanen die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit zwingender. Neben 3 scharf getretenen Freistößen von Isa Gökmen und Demir Januzi, die entweder Hornek parierte oder am Pfosten abprallte hatte Daniele Cardinale noch die klarste Möglichkeit, als er kurz vor der Pause allein auf Hornek zulief doch den Torhüter aus 20m nicht überwinden konnte. Nach dem Wechsel verschärfte sich das Bild aus Hälfte eins, Pflugfelden konnte jetzt keinerlei Offensivakzente setzen und Germania erhöhte den Druck. Letztlich führte ein glücklich abgefälschter Freistoß durch Isa Gökmen zum verdienten Ausgleich in der 62. MInute. Jetzt waren die Germanen voll in Fahrt und drückten auf die Führung, die dann auch kam. Bashkim Susuri der eines seiner besten Spiele im Germanen-Dress heute zeigte setzte sich in der 75. Minute auf dem linken Flügel gegen 2 Mann durch, zog in die Mitte und hämmerte aus 25m die Kugel ins rechte Eck - brutales Ding. Und die Germanen blieben dran, ein schöner Spielzug über rechts landete von D.Faber über Sprotte bei Salva Veneziano, dessen flache Hereingabe am langen Pfosten erneut Susuri fand und dieser mit seinem zweiten Treffer seine Leistung heute krönte. Die letzten 10 Minuten hatte Pflugfelden noch 2 gute Möglichkeiten, eine davon hatte erneut Karagiannis, doch auch hier erlebte er ein Deja Vu, sie ahnen es - Krüger war erneut für ihn nicht zu überwinden - und die zweite Möglichkeit in der Nachspielzeit landete am Pfosten. Erst ein Abstimmungsfehler zwischen Hirsch, Schmidtke und Krüger in der 92. Minute führte zum gerechtfertigten Foulelfmeter, als Krüger bei einer Faustabwehr Gervalle erwischte und niederstreckte. Gervalla verwandelte selbst und sorgte nochmal für Ergebniskosmetik, die aber letztlich am verdienten Germanen Sieg am Ende nichts mehr änderte.

 

SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schmidtke, Hirsch, Herman - Januzi, Felger (87. Demircan) - D.Faber (86. Früh), Gökmen (76. Sprotte), Susuri - Cardinale (76. Wolter)

 

Tore: 1:0 Sirianni, 1:1 Gökmen (62.), 1:2 und 1:3 Susuri (75./81.), 2:3 Gervalla (90./Foulelfmeter)

 

7. Spieltag - 30.09.2018 - SV Germania - SV Schluchtern 0:3

Erste Niederlage - trotzdem noch Tabellenführer

Mit der bisher mit Abstand schwächsten Saisonleistung haben die Germanen gegen einen ebenfalls nicht übermächtigen Gegner eine nicht unverdiente Heimniederlage kassiert.

Trotz des schwachen Auftritts wäre auch diese Niederlage noch zu verhindern gewesen, hätte man die wenigen Chancen beim Spielstand von 0:0 in der ersten Halbzeit konsequent genutzt.

Höhepunkt hierbei sicher der äußerst schwach geschossene Foulelfmeter (Foul an T. Krüger) in der 41.Spielminute durch Susuri, den der SVS-Torhüter ohne große Probleme abwehren konnte.

Aber auch Chancen durch T. Krüger mit Kopfball nach schöner Vorarbeit von Cardinale in der 21. Spielminute oder der abgeblockte Schuss von R. Faber (38.Minute) hätten Zählbares einbringen können.

In diesem Falle aber zeigte der Fußball dann wieder einmal sein anderes Gesicht, als der bis dahin mit 11 Mann in der eigenen Hälfte verteidigende SV Schluchtern kurz vor Halbzeit das erste mal gefährlich vor das Germanentor kam:

Torhüter Damianidis kommt hier einen Schritt zu spät, foult als letzter Mann kurz vor der Strafraumgrenze den SVS-Angreifer und muss folgerichtig vorzeitig in die Kabine; der SVG spielt somit in der 2.Halbzeit in Unterzahl.

Unbeeindruckt von der Überzahl igelten sich die Schluchterer in ihren Hälfte ein und überließen zu Beginn der zweiten 45 Minuten den Germanen das Spiel.

Diese Kontertaktik ging dann in der 60.Minute auf; geblendet von der tiefstehenden Sonne erkannte der Linienrichter eine klare Abseitsstellung, des über die linke Seite geschickten Außenstürmers nicht und der in der Mitte freistehende SVS-Angreifer konnte das Zuspiel in den Strafraum zur Führung vollenden.

Die Germanen antworteten mit wütenden Angriffen, leider blieb man in vielen Szenen ohne Durchschlagskraft und wurde in der 90. und 92. Minute nochmals klassisch ausgekontert.

Passend zum Spielverlauf dann noch Szenen in der Endphase, als Cardinale nach einem schönen Chipball von T. Krüger diesen volley an die Unterkante der Latte setzte und leider nur das Schiedsrichtergespann (auch ohne Sonne) nicht erkannte, dass dieser eindeutig hinter der Linie war.

Ferner dann noch die unnötige gelb/rote Karte (92.Minute) für R. Faber wegen Spielverzögerung; auch hier war dem Schiedsrichtergespann das nötige Fingerspitzengefühl abhandengekommen.

Klar ist nun hoffentlich Allen geworden, dass man in der Landesliga keine Gegner einfach mit „Links" schlägt und in jedem Spiel 100%iger Einsatz und Leistungswille gefordert ist.

Um dies zu zeigen, kommt der nächste Gegner nun gerade recht, wenn es am Samstag, den 6.10. um 15.30h beim Spiel Erster gegen Zweiter zum TV Pflugfelden geht.

 

SV Germania: Damianidis – Herman (45. J. Krüger), Schmidtke, Hirsch, Veneziano (59. Januzi) – Felger ( 70. Schneider), R. Faber -  Susuri (59. D. Faber), Krüger, Gökmen  - Cardinale

 

Tore: 0:1 – 60. Minute, 0:2 – 90. Minute, 0:3 – 92. Minute

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Damianidis (45.), Gelb-Rote Karte für R.Faber (92.)

 

6. Spieltag - 23.09.2018 - TV Oeffingen - SV Germania 0:1

Die Germanen wieder an der Tabellenspitze - Showdown in der 90.Minute

Zum Spitzenspiel des Spieltages begrüßte der TV Oeffingen die Germanen aus Bietigheim im Sami Khedira Stadion, leider auf einem Rasenplatz, der den Anforderungen an ein Spiel in der Landesliga absolut nicht gerecht werden konnte.
So entwickelte sich von Beginn an, auch mit Unterstützung eines sehr böhigen Windes, ein Kampfspiel, ähnlich der Auswärtspartie vor einigen Wochen in Pfedelbach. 
Der Gastgeber aus Oeffingen war sofort präsent und bereits in der 2. Minute mußte Keeper Krüger mit einer gelungenen Fußabwehr den frühen Rückstand verhindern.
Hier, wie auch in der 5. Minute als der Gästestürmer nur knapp das Germanentor verfehlte, hatte man Glück nicht in Rückstand zu geraten.
Doch analog der Auswärtspartie in Pfedelbach fand der SVG nach ca. 20 Minuten besser ins Spiel, vorallem hatte die Abwehr die gegnerischen Stümer im Griff und sich auf die langen Bälle gut eingestellt.
Leider kam man im Spiel nach Vorne nicht richtig in Abschlußsituationen, einzig D. Faber dessen Schuß Mitte der ersten Halbzeit geblockt wurde und Veneziano dessen Abpraller anschließend deutlich am Tor vorbeiging, hatten soetwas wie "Halbchancen" zu verzeichnen.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zusehends, da die Gastgeber nun gegen den starken Wind spielen mußten und die langen Bälle aus der eigenen Hälfte meistens im Aus landeten.
Die Germanen hatten defensiv weitgehenst Alles im Griff, spielerisch nach Vorne war aber auch auf Grund der o.g. Paltzverhältnis nicht viel möglich.
So dauerte es bis zur 89. Minute als der TV Oeffingen zur bis dahin größten Chance im Spiel kam; ein schöner Angriff über die linke Seite wurde vom TVO-Stürmer an der Ecke des Fünfmeterraums stehend, volley aus der Luft genommen, doch Torhüter Krüger konnte mit eine Blitzreaktion den Ball über die Latte lenken.
Aus der anschließenden Ecke, welche von den Germanen geklärt werden konnte, entsprang dann der Siegtreffer.
T.Krüger wurde steil geschickt und ca. 25 Meter, halbrechte Position vor dem Tor, gefoult - der anschließende Freistoß von Gökmen kam wiederum zum am langen Pfosten stehenden T. Krüger, welcher den Ball über die Linie spitzeln konnte.
Die zweiminütige Nachspielzeit brachte keine weiteren "Highlights" , sodass die Germanen nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Leyhr jubelnd die Arme in die Höhe reißen konnten.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schmidtke, Hirsch, Herman - Felger, R.Faber - Susuri (70. Gökmen), T.Krüger, D.Faber (81. Schneider) - Cardinale (81. Früh)
 
Tore: 0:1 T.Krüger (90.)
 

5. Spieltag - 16.09.2018 - SV Germania - TSG Öhringen 0:0

Germanen nach dem 5.Spieltag in der Landesliga immer noch ungeschlagen

In einem sehr von der Taktik geprägten Spiel kam der SVG gegen den letztjährigen Verbandsligisten zu einem am Ende leistungsgerechten Untenschieden.
Bereits in der 10. Spielminute die erste brenzlige Situation vor dem Germanentor; doch Torhüter Krüger konnte den Kopfball nach vorangegangenem Eckball über die Latte lenken.
Auch die Germanen waren nun im Spiel; nach einem schönen Paß von Felger über die linke Angriffsseite wurde D.Faber gefoult, den Freistoß von Susuri konnte der TSG-Torhüter jedoch ohne Mühe klären.
In der 20.Minute Jubel bei den Germanen, denn nach Flanke von D.Faber lenkte T.Krüger den Ball ins Tor - jedoch hatte der Linienrichter die Fahne gehoben - Abseits.
Wiederum nur 2 Minuten später kamen die Gäste zu einem Freistoß in zentraler Position, jedoch war der 30 Meter Schuß kein Problem für Torhüter Krüger, der sicher halten konnte.
In der 25.Minute dann Aufregung auf der Gegenseite, einen sehenswerten 20 Meterschuß von Cardinale konnte der Gästetowart jedoch gerade so zur Ecke lenken.
Die größte Möglichkeite für den SVG in Führung zu gehen folgte in der 38.Minute; ein tolles Solo von R.Faber, der aus der eigenen Hälfte kommend 4 Gegenspieler umkurfte, in die Mitte zum völlig freistehenden Gökmen paßte, dieser jedoch am Öhringer Keeper scheiterte. 
Mit Beginn der 2.Halbzeit hatte man nun den Eindruck, dass sich die Gäste deutlich zurückzogen, um auf Konter zu lauern. 
Die Germanen hatten nun deutlich mehr Ballbesitz, allerdings fehlte bei einigen vielversprechenden Angriffen die letzte Präzission und die nötige Durchschlagskraft, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Im Gegenteil; die TSG Öhringen hatte sowohl in der 79., als auch in der 81. Spielminute zwei hochkarätige Chancen, die jedoch von an diesem Tage fehlerfrei agierenden Keeper Krüger, glänzend pariert wurden.
 
SV Germania: J.Krüger - R.Faber, Schmidtke, Veneziano, Herman (69. Hirsch) - Felger, T.Krüger - D.Faber, Susuri (87. Schneider), Gökmen (65. Malik) - Cardinale 
 
Tore: Fehlanzeige
 

4. Spieltag - 09.09.2018 - TSV Crailsheim - SV Germania 2:2

Germanen weiterhin ungeschlagener Tabellenführer

In einem äußerst umkämpften Landesligaspiel holen die Germanen beim Mitfavoriten um den Aufstieg einen Punkt.
bereits nach 120 Sekunden befand sich der SVG in Überzahl; ein zu kurz geratenens Zuspiel in der Viererkette des TSV erkannte Cardinale; beim Versuch alleine auf den Torwart zu laufen wurde er unsanft von den Beinen geholt und Schiedsrichter Weiß blieb keine andere Möglichkeit, als die rote Karte zu zeigen. 
Den anschlißenden Freistoß aus gut 20 Meter setze Januzi über das Tor.
In der 24. Minute dann das Tor für die Germanen; ein Ballgewinn im Mittelfeld durch Schmidtke brachte auf der rechten Außenbahn D.Faber ins Spiel, der den im Strafraum in Position gelaufenen T. Krüger bediente; dieser steckte auf Cardinale in die Spitze durch und dessen trockener Linksschuß schlug im Crailsheimer Tor ein.
Doch die "Horaffen" zeigten sich unbeeindruckt; bereits 3 Minuten später flog ein 25 Meter Distanzschuß nur knapp über das Germanentor.
In der 29. Minute dann der Ausgleich; nach einem Gewühl im Strafraum konnte die Germanenabwehr nicht richtig klären, der Ball kam über Linksaußen in die Mitte und Wolf hatte gegen die zu weit aufgerückte Innenverteidigung keine Mühe aus 6-7 Meter das 1:1 zu erzielen.
Dieses Mal zeigten sich jedoch die Germanen unbeeindruckt; den bereits drei Minuten später ging man wieder in Führung.
Ein an ihm selbst verursachter Freistoß wurde von Januzi mit einem schönen Schlenzball aus ca. 20 Meter über die Crailsheimer Abwehr zum 1:2 verwertet.
Weitere Möglichkeiten für den SVG folgten; so scheiterte Susuri in der 38. Minute am Torwart und Januzis Freistoß in der 44. Minute bleib in der Mauer hängen. Dazwischen lag noch eine gute Chance für dei Crailsheimer, deren 25 Meter Freistoß in der 43. Minute nur knapp an Germanentor vorbeiflog.
Nach der Halbzeit war der SVG sofort im Spiel und hatte durch D.Faber und T.Krüger gute Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen; die Beste dann sicher durch Cardinale in der 55. Minute doch dessen sehenswerter Distanzschuß konnte vom Crailsheims Keeper an die Latte gelenkt werden.
Aus heiterem Himmel viel dann der Ausgleich für den TSV; nach gut einer Stunde tankte sich Meßner über die linke Seite durch und der recht harmlose Ball schlug zum Entsetzen der Germanen unte dem sich werfenden Damianidis im Tor ein.
Nun waren die Crailsheimer etwas unverhofft wieder im Spiel und hatten in der 62 und 67. Minute zwei Großchancen, welche von Diamanidis entschärft werden konnten.
Die Germanen hielt nur Phasenweise dagegen; der TSV drängte mit nur 10 Mann auf die Führung; außer einem schönen Distanzfreistoß von Gökmen der vom guten Crailsheimer Torwart aus dem langen Eck gefischt werden konnte, brachten die Germanen kaum mehr Entlastung zu Stande.
Nach dem Schlußpfiff des Schiedsrichters herrschte die Frage auch beim mitgereisten Germanenanhang: Punktgewinn oder Punkteverlust ?
Festzuhalten bleibt: Der SVG steht nach dem 4.Spieltag weiterhin mit nun 10 Punkten an der Tabellenspitze und liegt bisher mehr als deutlich über dem Soll

SV Germania: Damianidis - Malik, Schmidtke, R.Faber, Herman - Januzi, Felger - D. Faber (74. Gökmen), T.Krüger, Susuri (81. Früh) - Cardinale (73. Erkilic)
 
Tore: 0:1 Cardinale (24.), 1:1 Wolf (29.), 1:2 Januzi (32.), 2:2 Meßner (58.)
 
Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Hertfelder (2./Notbremse)
 

3. Spieltag - 01.09.2018 - SV Germania - SV Allmersbach 2:0

"Germania on fire" : Drittes Spiel - Dritter Sieg

Ein schweres Stück Arbeit hatten die Germanen beim zweiten Heimauftritt in der Landesligasaison 18/19 zu vollrichten, bis am Ende der dritte Sieg in Folge eingefahren war; doch der Reihe nach: 
Bereits in der 5. Minute mußte sich Keeper J. Krüger strecken, um nach einem schönen Spielzug der Allmersbacher über die linke Außenbahn mit anschließender Flanke in den Strafraum, den Rückstand zu verhindern.
Der SVG kam nicht richig in die Gänge und so war es wiederum J. Krüger der in der 20.Minute bei einer 1:1 Situation gegen den frei vor ihm auftauchenden Stürmer des Gästeteams das 0:1 verhindern konnte.
Die Germanen hatten zwar in dieser Phase mehr Ballbesitz, aber die entscheidenden Päße in die Tiefe oder Flanken über Außen konnten von der aufmerksamen Gästeabwehr problemlos entschärft werden.  
So dauerte es bis zur 22. Minute eher Cardinale mit einem Schuß aus gut 20 Meter das Tor knapp verfehlte.
Auf der Gegenseite lag nach 31 Minuten der Ball im Tor des SVG, doch das gut leitende Schiedsrichtergespann hatte in dieser Situation auf Abseits entschieden.
Dies war dann soetwas wie eine Initialzündung für die Bietigheimer, die ab der 35.Minute zwingender wurden; hier scheiterte zuerst Hirsch am guten Allmersbacher Torhüter und nur eine Minute später hatte D.Faber den Torhüter bereits umspielt, sein Ball wurde jedoch noch kurz vor der Tolinie geklärt. Das 1:0 lag in der Luft und viel dann auch in der 38. Minute.
Ein Preßschlag im Mittelfeld nutzte Schmidtke mit einem schönen Paß auf Cardinale der unwiderstehlich davonzog, den Towart umspielte und zur Führung für die Germanen vollenden konnte.
Wie zu erwarten war, kamen die Allmersbacher schwungvoll aus der Kabine und wer weis, wie sich die Partie ab der 47.Minute entwickelt hätte, wenn der Schiedsrichter hier bei einer Aktion im Strafraum von Malik am Gästestürmer auf Elfmeter entschieden hätte; eine 50:50 Entscheidung die in diesem Falle positiv für den SVG ausfiel, denn die Pfeiffe blieb stumm.
Von da an war "Feuer in der Partie", denn bereits eine Minute später wurde T.Krüger über links schön von D.Faber freigespielt, doch sein halbhoher Schuß ging knapp am kurzen Pfosten vorbei.
Mit einem "Sonntagsschuß" (Schlenzer von der Strafraumgrenze hoch ins lange Eck) sorgte Gökmen dann in der 57. Minute für das 2:0; ein technisch und optisch hervorragendes Tor.
Der Ausbau der Führung brachte jedoch immer noch keine 100%ige Sicherheit in das Germanenspiel, denn der Mitaufsteiger aus Allmersbach wehrte sich nach Kräften und kam in der 73.Minute zum vermeintlichen Anschlußtreffer, aber auch in diesem Fall hatte der "Mann an der Außenlinie" die Fahne gehoben. 
So blieben die Gäste weiterhin bemüht und hatten in der 85.Minute die größte Chance im zweiten Abschnitt zum Anschluß, doch der 20 Meter Freistoß flog an den Innenpfosten des Germanentores und konnte dann geklärt werden.
Aufregung dann nocheinmal in der 90.Minute als die Gäste Tor monierten; hier hatte jedoch, nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns, Keeper Krüger noch vor dem Überschreiten der Torlinie den Ball klären können. 
Dies war dann wirklich die letzte nennenswerte Aktion in einem interssanten und unterhaltsamen Spiel, in dem die Gäste der erwartet starke Gegner waren, die Germanen an diesem Tag jedoch das etwas "bessere Schlachtenglück" hatten.
Alle Konzentration gilt nun dem nächsten Spiel am Sonntag, dem 9.9., wenn es zu einem der Auftstiegsfavoriten nach Crailsheim geht.
 
SV Germania: J.Krüger - Malik, Hirsch, Schmidtke, R.Faber (86. Herman) - Felger (75. Agyemang), Januzi - Gökmen (65. Susuri), T.Krüger (88. Früh), D.Faber - Cardinale
   
Tore: 1:0 Cardinale (38.), 2:0 Gökmen (57.) 
 

2. Spieltag - 26.08.2018 - TSV Pfedelbach - SV Germania 1:2

SVG holt im ersten Auswärtsspiel drei Punkte

Groß war der Jubel bei Mannschaft, Betreuern und Fans am Sonntagnachmittag als der Schiedsrichter nach 97 Minuten (!!!) die Partie abpfiff. Ein starker Auftritt der Germania führte am Ende zum verdienten Sieg beim in der letztjährigen Rückrunde zuhause ungeschlagenen TSV.
Anfangs sah es jedoch keinesfalls nach einem Sieg für die Bietigheimer aus, denn der TSV Pfedelbach begann agressiv und stark in den Zweikämpfen; der SVG konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien.
Bereits in der 5. Minute mußte Keeper J.Krüger einen Flachschuß aus dem Eck fischen, als die Germanen im Aufbauspiel den Ball in der eigenen Hälfte nicht behaupten konnten.   
Weiterhin erzeugte die Heimmannschaft, unterstützt von einem frentisch anfeuernden Anhang, sehr viel Druck auf die Bietigheimer Abwehr, die aber trotz einiger kleiner Wackler nichts Zählbares für den Gegner zulies.
Nach ca. 20 Minuten hatten sich die Germanen an den sehr schwer zu bespielenden Rasenplatz gewöhnt und kamen daher besser ins Spiel.
Das erste Highligt aus Germanensicht dann in der 38.Minute; R.Faber erobert an der Mittellinie den Ball, tankt sich durch das Mittelfeld  und der plaziert geschossene Ball fliegt halbhoch und unhaltbar für den TSV-Keeper ins Tor - 0:1 für den SVG.
Doch schon 3 Minuten später kam der TSV Pfeldelbach zum Ausgleich; ein Elfmeter aus der Kategorie "Kann man geben, muss man aber nicht, ermöglichte der Heimelf das 1:1.
Aber jetzt zeigten die Germanen sofort Moral; eine schöne Freistoßflanke durch Schneider aus dem rechten Halbfeld fand Hirsch am Elfmeterpunkt der den Ball zum 1:2 per Kopf hoch in die Maschen legte - 45. Minute und letzte nennenswerte Aktion vor der Halbzeit. 
Wie zu erwarten drücke der TSV Pfedelbach mit Beginn der 2.Halbzeit auf den Ausgleich und kam bereits in der 47. Minute zu einer Großchance, welche Keeper Krüger in Hanballtorwarmanier verhindern konnte.
Danach bekammen die Bieitgheimr das Geschehen mehr und mehr in den Griff; leider blieben einige hochkarätige Torschancen nach gutem Konterspiel ungenutzt und der Schiedsrichter gab in mindestens zwei Situationen, die eindeutiger waren als der Elfmeter für die Gastgeber in der ersten Halbzeit, keinen Strafstoß für Bietigheim.
So mußte man bis zum Schluß um den Auswärtssieg zittern, obwohl der Gegner außer hohen Bällen und einigen Standards nichts mehr zustande bringen konnte.
Letztendlich war dies alles jedoch nicht spielentscheidend, sondern die Tatsache dass der SVG an diesem Tag einfach das bessere Team war und nun mit 6 Punkten aus zwei Spielen als Tabellenführer ins Pferdemarktspiel am kommenden Samstag zuhause um 16.00h gegen Allmersbach geht.
 
SV Germania: J.Krüger - Malik, Hirsch, Schmidtke, R.Faber - Felger, Januzi - Schneider (71. Susuri), T.Krüger, D.Faber (72 Gökmen) - Cardinale (72. Früh)
 
0:1 - R.Faber (38.), 1:1 - Gebert (41./Foulelfmeter), 1:2 - Hirsch (45.)
 

1. Spieltag - 19.08.2018 - SV Germania - SV Fellbach 2:1

Gökmen leitet mit Treffer den ersten Sieg in der Landesliga ein

Erfolgreich gestartet ist der SVG in die Landesligasaison 18/19; in einem interessanten Auftaktspiel blieben die drei Punkte am Ende verdient bei den Germanen.
Der Gast aus Fellbach begann schwungvoll und bereits in der 9.Minute hatte man Glück, dass eine Volleyabnahme im Strafraum nicht richtig getroffen wurde und der Ball weit am Tor vorbei ging.
Ab der 15.Minute änderte sich jedoch das Spielgeschehen, denn mit dem ersten gefährlichen Schuß von Januzi auf das Fellbacher Tor wurde der SVG aktiver.
Nun gab es einige gute Chancen durch Gökmen und Hirsch; jeweils flog der Ball knapp über das Tor.
Eine Schrecksekunde hatten die Bietigheimer dann jedoch in der 32.Minute zu überstehen, als ein Eckball nicht geklärt werden konnte und Veneziano lkurz vor der Torlinie retten konnte.
Auf der anderen Seite viel, dem Spielverlauf entsprechend korrekt, dann das 1:0 durch Gökmen, der eine schöne Vorlage von D.Faber mit einem satten Schuß von der Strafraumgrenze ins lange Eck des Fellbacher Tores versenkte.
Sehr aktiv kamen die Fellbacher dann aus der Halbzeit und drückten aufs Tempo, ohne die Germanenabwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Im Gegenteil; ein Konter in der 65.Minute brachte die 2:0 Führung.
D.Faber wurde über die linke Außenbahn geschickt, drang in den Strafraum ein und wurde dort regelwidrig von den Beinen geholt - Elfmeter.
Eine Sache für Januzi, der sicher verwandelte.
Leider hatte diese Zweitoreführung nur 4 Minuten Bestand; ähnlich wie im Pokalspiel gegen Heimerdingen, als man ebenfalls kurz nach der eigenen Führung das Gegentor bekam, wurde auch dieses Mal der Spielaufbau des Gegeners im Mittelfeld nicht entscheidend unterbunden und so konnte Dogan völlig frei vor J.Krüger in der 69. Minute den Anschluß erzielen.
Das Tor setzte nun natürlich bei den Gästen die letzten Kräft frei, auch wenn man spührte, dass bei den hochsommerlichen Temperaturen jedem Akteur die Kräfte mit zunehmender Spieldauer deutlich schwanden.
Am Ende waren die Germanen bei der einen oder anderen Konterchance dem 3:1 näher als die Gäste dem Ausgleich.
Mit Abpfiff des umsichtig leitenden Schiedrichters vielen sich die Germanen jubelnd in die Arme.

 

SV Germania: J.Krüger - R.Faber, Schmidtke, Hirsch, Veneziano (55. Heman) - Felger, Januzi - Gökmen (75. Schneider), T.Krüger, D.Faber (80. Malik) - Cardinale (88. Früh)

 

Tore: 1:0 Gökmen (35.); 2:0 Januzi (65./Foulelfmeter); 2:1 Dogan (69.)

 

2. WFV-Pokal-Runde - 11.08.2018 - TSV Craislheim - SV Germania 3:1

Ausgeschieden ist in der 2.Pokalrunde der SVG durch ein 1:3 beim TSV Crailsheim.

Bereits kurz nach Anpfiff des im Großen und Ganzen umsichtig leitenden Schiedsrichters Klüdtke aus Oedheim war klar, dass es der SVG in diesem Spiel mit einem anderen Kaliber als noch in der 1. Pokalrunde  gegen den TSV Heimerdingen zu tun bekommen wird.
Agressiv in den Zweikämpfen und äußerst laufstark präsentierte sich die Heimmannschaft; bereits in der 1. Minute mußte Torhüter Pfahl sein Ganzes können aufbieten, um einen gefährlichen 20 Meter Schuß aus Mittelstürmerpostion zu entschärfen.
Folgerichtig viel dann der Führungstreffer für den TSV Crailsheim; nach einer Freistoßflanke, anschließendem Kopfball an den Pfosten, schaltete Wolf am Schnellsten und drückte den Ball über die Linie des Germanentores.  
Wer nun befürchtete, dass der SVG hier einem Debakel entgegensteuert, sah sich nach knapp 20 Minuten getäuscht; ein Traumpass von Malik auf Cardinale, dessen Schuß vom Torhüter der Heimmannschaft noch abgewehrt werden konnte, fand den Weg zu Schneider, der noch gekonnt einen Abwehrspieler aussteigen lies und den Ball zum umjubelten 1:1 ins Netz setzen konnte.  
In der Folge waren die Crailsheimer beeindruckt und der SVG erspielte sich durch Cardinale (Volleyschuß - knapp am Tor vorbei) und T.Krüger (abgeblockter Kopfball nach Ecke Schneider) zwei gute Chancen. Das Unentschieden zur Halbzeit war daher aboslut leistungsgerecht.
Mit der gleichen Agressivität wie in Halbzeit 1 startete der TSV Craislheim; doch waren es die Germanen selbst, welche es der Heimmannschaft in der 54.Minuten erlaubte, die erneute Führung zu erzielen.
Ein leichtsinniger Ballverlust der aufgerückten Germanen im Mittelfeld ermöglichte es Meßmer mit einem sehenswehrten Lupfer aus ca. 20 Meter das Tor für seine Farben zu erzielen.
Doch auch diese Mal hielten die Germanen dagegen und wer weis, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn Schiedsrichter Klüdtke nich in der 72.Minute auf Foulspiel am Torhüter des TSV Crailsheim entschieden hätte, als der Ball nach einem Zusammenprall zwischen ihm, seinem eigenen Abwehrspieler und dem Germanenrecken Hirsch zum 2:2 im Netz lag.
In den verbleibenden 18 Minuten warf die Germania dann alles nach vorne und kassierten mit einem Konter in der 88.Spielminute das Tor zum 3:1 Endstand, wiederum durch den sehr agielen Meßner.
 
SV Germania: Pfahl - Herman (46. R.Faber), Hirsch, Schmidtke, Veneziano - Felger, Januzi (75.Früh) - Malik (60. D.Faber), Krüger, Schneider (60.Gökmen) - Cardinale
 
Tore: 1:0 - Wolf (14.); 1:1 - Schneider (19.); 2:1 - Meßner (54.); 3:1 - Meßner (88.)