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30. Spieltag - 08.06.2019 - SV Germania - Spf. Schwäbisch Hall 3:5

Heimniederlage im letzten Saisonspiel - Germanen beenden die Saison auf dem 8. Tabellenplatz

Sehr flott begann die Partie gegen die Sportfreunde am vergangenen Samstag im heimischen Ellental, denn bereits in der 2. Minute konnte T.Krüger nach einem Eckball und Verlängerung von Schöbinger per Direktabnahme die Führung erzielen.
Dass die Gäste nicht als Punktelieferant gekommen waren, zeigte sich im Verlauf der Partie, denn es gab immer wider knifflige Situationen im Strafraum der Germanen.
Trotzdem hätte es nach knapp 25 Minuten 2:0 für die Germanen stehen können, wäre Schöbinger bei seinem Lauf über rechts und nach einem rüden Einsteigen des Haller Abwehrspielers im Strafraum zu Boden gegangen; der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters wäre unausweichlich gewesen. So versuchte er sein Heil im Abschluss und verzog  jedoch knapp. 
So kam es wie es kommen musste; 10 schwache Minuten reichten aus und der Gast führte zur Halbzeit mit 1:4 !!!
Positiv in diesem Spiel blieb dann anzumerken, dass die Germanen nicht aufgaben und in der 61.Minute durch Früh zum 2:4 kamen. Einige weitere Chance das Ergebnis zu verbessern waren vorhanden, leider fehlte die Effektivität an diesem Tag.
So kam der Gast in der 86.Minute sogar noch zum 5.Tor; die Germanen konnten dann nur noch Ergebniskosmetik in Form eines von Wolter sicher verwandelten Foulelfmeters zum Endstand von 3:5 betreiben.
 
SV Germania: J.Krüger - Schöbinger, Schmidtke, Hirsch, Veneziano - Früh (66.Susuri), Agyemang,Sprotte (62.Hermann), Cardinale - Wolter, T.Krüger
 
Tore: 1:0 T.Krüger (2.), 1:1 (30.), 1:2 (32.), 1:3 (35.), 1:4 (38.) 2:4 Früh (61.) 2:5 (86.) 3:5 Wolter (90+2 - Foulelfmeter) 
 
Saisonfazit: Der SV Germania Bietigheim hat mit einer überragenden Vorrunde, in der man 26 Punkte erzielen konnte den Grundstein zum Klassenerhalt und dies war das erklärte Ziel für diese Saison, gelegt. Die Rückrunde mit nur 13 Punkten aus 15 Spielen hat jedoch auch gezeigt wie schwer es ist, in dieser Klasse zu bestehen. Dies sieht man auch am Beispiel der Mitaufsteiger aus dem letzten Jahr; sowohl Allmersbach, als auch Heilbronn und Gaisbach müssen nach nur einem Jahr den Gang zurück in die jeweiligen Bezirksligen antreten.
Somit ist der SVG die einzige Aufstiegsmannschaft, welche die Klasse mit 39 Punkten halten konnte und ab Mitte August in die neue Landesligasaison gehen kann.
Glückwunsch an unsere Mannschaft, aber auch an das Trainer- und Betreuerteam, welches hier sehr gute Arbeit geleistet hat.
Nun heißt es jedoch ersteinmal für Alle  "Füße hochlegen" - aber nicht lange, startet doch schon bereits am 9.7. die Vorbereitung auf die Saison 19/20. 
 

29. Spieltag - 01.06.2019 - SpVgg Grönningen-Satteldorf - SV Germania 3:3

Klassenerhalt gesichert - SVG holt wichtigen Punkt im Auswärtsspiel

Die ersatzgeschwächten Germanen wussten um die schwere der Aufgaben, war doch die Spielvereinigung Satteldorf-Gröningen, vor dem Spieltag ebenfalls noch nicht zu einhundert Prozent gesichert.
Dem Personal geschuldet begann der SVG äußerst abwartend und überlies dem Gastgeber in der Anfangsphase das Mittelfeld und bereits nach 17 Minute klingelte es im Kasten der Germanen.
Die Flanke von der linken Seite konnte nicht unterbunden werden, ebenso war das Stellungsspiel am Strafraum nicht abgestimmt und so konnte der S-G Spieler den Ball gekonnt annehmen und zwischen Herrman und Hirsch hindurch mit einem satten Schuss aus 10 Metern das 1:0 erzielen.
Der SVG benötigte einige Minuten und kam in der 25. Minute zur ersten Torannäherung als Susuri im Strafraum auf Hermann ablegen konnte, dieser aber über das Tor schoss.
In der 29. Minute dann der Ausgleich, als die Germanen nach einem gewonnenen Zweikampfduell im Mittelfeld den Ball über Agyemang schnell nach vorne brachten und Susuri mit einem halbhohen Schuss in die kurze Ecke treffen konnte.
Die Spielvereinigung blieb gefährlich und hatte in der 32.Minute die Chance zur erneuten Führung als der durchgebrochene Stürmer alleine vor J.Krüger an diesem jedoch hängen blieb.
Glück dann für die Germanen in der 37. Minute als wiederum ein S-G Stürmer alleine vor J.Krüger auftauchte, den Ball zur Mitte passte und Hirsch dem Einschussbereiten 
Spieler den Ball vom Fuss spitzeln konnte.
Effektiver waren hier dann auf der Gegenseite die Germanen; ein Lauf von Gökmen über rechts mit einer Seitenverlagerung auf Susuri, der von links in die Mitte passte, wo anschließend Veneziano nur noch "abstauben" brauchte 1:2 (39.).
Die Spielvereinigung war sichtlich geschockt, kam aber Dank des Schiedsrichters bereits 3 Minuten später zum glücklichen Ausgleich; ein Flanke von links wurde Herrman an den Hinterkopf geköpft und von dort sprang der Ball an die Hand - Elfmeter und Ausgleich zum 2:2.
Die erst Halbzeit forderte in der Halbzeit das "erste Opfer" - Schöbinger konnte auf Grund von Kreislaufproblemen nicht weiterspielen und wurde durch T.Krüger ersetzt. 
In der 55. Minute dann die Großchance für den SVG wieder in Führung zu gehen, der kluge Pass von Sprotte fand den alleine auf das Tor zulaufenden Cardinale, der allerdings etwas überhastet verzog.
Im Gegenzug dann eine ähnliche gute Situation für Satteldorf-Gröningen doch auch hier schob der Stürmer den Ball zwar am herauseilenden J.Krüger vorbei, jedoch neben das Tor.
Nach 64. Minuten stand es dann 2.3 aus Sicht der Bietigheimer. Eine unübersichtliche Situation am Strafraum konnte nicht geklärt werden, die Satteldorf-Gröninger hebelten mit einem Pass in die Tiefe die Germanenabwehr aus und netzten ein.
Keine drei Minuten später dann die Chance die Führung weiter auszubauen, doch J.Krüger konnte mit Fussabwehr klären. 
Der SVG investierte nochmals die letzten Kräfte und kam in der 70. + 75. Minute zu guten Chancen durch Gökmen und Cardinale, welche jedoch nichts Zählbares einbrachten.
Somit war es der Einzelleistung von Agyemang geschuldet, der den Ball am eigenen Strafraum abfangen und durch das Mittelfeld laufen konnte. Als "Freund und Feind" mit einem Abspiel rechneten, zog er aus guten 30 Metern ab und der Ball schlug knapp unterhalb der Latte zum Ausgleich im Tor der Spielvereinigung ein. (79.)
In den dann noch verbleibenden gut 15 Minuten (inkl. fünfminütiger Nachspielzeit) war Satteldorf-Gröningen bemüht doch noch das entscheidende Tor zu erzielen, doch die Germanen hielten tapfer dagegen und erzielten am Ende das verdiente Unentschieden.
 
Zum Abschluss der Landesligasaison 18/19 erwarten die Germanen dann am Samstag, den 8.6. um 15.30h im heimischen Ellental, die Sportfreunde Schwäbisch Hall.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schöbinger (46.T.Krüger), Hirsch, Hermann - Agyemang, Felger - Gökmen (70.Früh), Sprotte (70.Di Romana), Susuri - Cardinale 
 
Tore: 1:0 (17.), 1:1 Susuri (29.), 1:2 Veneziano (39.), 2:2 (42. Handelfmeter), 3:2 (64.) 3:3 Agyemang (79.)
 

28. Spieltag - 26.05.2019 - SV Germania - TSV Schwaikheim 2:3

SVG vergibt ersten Matchball zum sicheren Klassenerhalt

Nach dem bereits am vorvergangenen Wochenende ein Drama, mit dann gutem Ende für den SVG stattgefunden hatte, sollte im zweiten Heimspiel in Folge etwas Ähnliches folgen, diesmal allerdings mit negativen Ausgang für die Germanen.

Bereits in der 8. Minute hatten die Germanen einen ersten gefährlichen Angriff der Schwaikheimer zu überstehen, als ein schöner Pass in die Spitze gekonnt vom Stürmer angenommen werden konnte; Jens Krüger nur abklatschen konnte und Schmidtke in höchster Not rettete.

Dann aber übernahm der SVG das Kommando und erarbeitet sich in den verbleibenden 37 Minuten bis zur Halbzeit ein klares Übergewicht.  

Chancen von Cardinale (10. + 25.), Susuri (14.) und Veneziano (31. + 35.) hätten bereits die Führung für den SVG bringen müssen, doch erst ein strammer 25 Meter Schuss von Agyemang in den Torwinkel (37.) brachte die Führung; zu wenig, wie sich am Ende des Spiels herausstellen sollte.

Selbst die Chance zum 2:0 noch vor der Halbzeit wurde vergeben, als Gökmen einen 23 Meter Freistoß auf dasTor brachte, der Keeper nur abklatschen konnte, Hirsch dann aber im Nachschuss am Torhüter scheiterte (42.)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Germanen noch bemüht das zweite Tor nachzulegen, doch Agyemang per Kopf (53.) und Cardinale (59.) verzogen knapp.
Das sollte sich in der 61. Minute rächen, als ein langer Einwurf in den Strafraum vom Stürmer abgelegt werden konnte und der anschließende Schuss im langen Eck des Germanen Tores einschlug.
Ein "Geschenk" bereitete der Gastgeber dem TSV dann in der 68. Minute als Jens Krüger einen Bodenabschlag schnell ausführte, der stark getretene Ball Hirsch traf und von dessen Fuß  der Ball dem herbeieilenden TSV-Stürmer vor die Füße sprang - 1:2.
Aus dem "Nichts" hatten die Gäste das Spiel komplett gedreht und hätten in der 80. Minute den "Deckel draufmachen" können, doch Jens Krüger blieb in der 1:1 Situation gegen den Angreifer Sieger.
Als sich dann schon fast alle mit der Niederlage abgefunden hatten, wurde es richtig dramatisch.
Zwei der vom Schiedsrichter angezeigten fünf Minuten Nachspielzeit waren abgelaufen, als Gökmen in der Mitte der gegnerischen Hälfte den Ball volley in die
Spitze auf Cardinale brachte, der Torhüter zögerte etwas mit dem Herauslaufen, daher konnte Cardinale den Ball annehmen und am nun herausstürmenden Keeper vorbei zum Ausgleich einschieben. 
Nun wollte der SVG mehr und wurde klassisch ausgekontert; ein Befreiungsschlag aus dem eigen Strafraum der Schwaikheimer brachte den TSV Stürmer in Position und die SVG Abwehr wusste sich nur durch ein Foul, knapp an der Strafraumgrenze, zu helfen.
Trotz einer 7 Mann Mauer brachte es der TSV-Spieler fertig den Ball gekonnt um die Mauer zu schlenzen: 2:3 und danach sofortiger Abpfiff des Schiedsrichter nach 95 Spielminuten.
Eine extrem ärgerliche Niederlage die sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben hat, Vorne leider zu in effektiv und Hinten zu nachlässig.
Nun geht es am kommenden Samstag, den 1.6. um 15.30h zur Mannschaft aus Gröningen-Satteldorf, die selbst noch nicht 100%-ig gerettet ist, eine gute Chance für die Germanen Wiedergutmachung zu betreiben.
 
SV Germania: J.Krüger - Schöbinger (73. Felger), Schmidtke, Hirsch, Veneziano (87. Hermann) - Agyemang (72.T.Krüger), Sprotte - Gökmen, Wolter, Susuri - Cardinale  
 
Tore: 1:0 Agyemang (37.), 1:1 (61.), 1:2 (68.), 2:2 Cardinale (90+2), 2:3 (90+5)
 

27. Spieltag - 19.05.2019 - SV Germania - Aramäer Heilbronn 6:5

Tag der "offenen Tore" im Ellental

Ein total verrücktes Spiel bekamen die rund 100 Zuschauer am vergangen Sonntag im Bietigheimer Ellental zusehen.
11 Tore + eine rote Karte; für den "neutralen Beobachter" sicher eine feine Sache, nicht jedoch für die Fans des SVG.
Die Germanen waren zu Beginn des Spieles hellwach und effektiv; bereits die erste zwingende Torchance in der 14. Minute brachte das 1:0. Gökmen über rechts, bediente in der Strafraummitte Wolter, der erste Schuss wurde geblockt, den Nachschuss schoss er halbhoch ins lange Eck. Und weiter ging es. In der 23.Minute wurde der Ball im Mittelfeld zentral auf den davoneilenden Cardinale durchgesteckt und der heranstürmende Verteidiger der Aramäer konnte nur durch Foul den Angriff stoppen. Den zu recht verhängten Elfmeter versenkte wiederum Wolter in der 22. Minute zum 2:0.
Dass der SVG jedoch an diesem Tage, vorallem in der Defensive nicht wach genug war, zeigte sich dann bereits eine Minute später - Ballverlust beim Aufbau in der eigenen Hälfte, ein kluger Pass der Aramäer in die Schnittstelle der Abwehr und schon stand es nur noch 2:1.
Weiter ging es in diesem rasanten Spiel; Wolter auf Cardinale im Strafraum, der den herauseilenden Torwart umspielen konnte, um zum 3:1 einzunetzen. Dabei blieb es jedoch nicht, den die Offensive des SVG hatte das Visier gut eingestellt; in der 34.Minute zog Susuri von links kommenden in den Strafraum und sein Schuss aus 13/14 Metern schlug halbhoch im Aramäer-Gehäuse ein.
Halbzeitstand 4:1
Trotz des deutlichen Rückstandes kamen die Aramäer hochmotiviert aus der Kabine und hatten sowohl in der 46. als auch in der 53. Minute gute Chancen zum Anschluss, welche beide von Jens Krüger im Germanentor vereitelt werden konnte.
In der 68. Minute dann die Chance für die Germanen die Führung auszubauen, nach schönem Paß von Cardinale scheiterte Wolter jedoch am Torhüter.
70. Spielminute dann der sich abzeichnende Anschluss für Heilbronn; ein Paß von links in den Strafraum musste der am langen Pfosten völlig blank stehend Aramäer nur noch ins Tor schieben.
Nun begann ein "wilder Ritt", der bis zur 93. Minute andauern sollte.
Die Aramäer hatten nun "Lunte gerochen" und bekamen merklich Auftrieb; trotz Unterzahl - 76. Minute rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung - verwickelten sie den SVG in ein Kampfspiel und erzielten in der 81. Minute den Anschluß; das Spiel drohte nun komplett zu kippen.
Bei einem der sich nun bietenden Konter scheiterte Felger in der 84.Minute erst am Torhüter, doch den Abpraller konnte T.Krüger am Strafraum stehend aufnehmen und zum 5:3 im Tor versenken.
Keine 60 Sekunden später war jedoch der "alte Abstand" wiederhergestellt, denn Heilbronn konnte das 5:4 erzielen.
Wer nun dachte, dies wäre das "Ende der Fahnenstange" hatte sich gewaltig getäuscht; Früh keine 2 Minuten auf dem Platz, wurde über den rechten Flügel steil geschickt behielt die Nerven und schob den Ball unter dem herauseilenden Torhüter zum 6:4 in die Maschen. (90.)
Heilbronn gab sich jedoch noch immer nicht geschlagen; in der ersten Minute der Nachspielzeit und somit unmittelbar nach dem Tor der Germanen kam der Ball über die rechte Angriffseite in die Mitte des Germanenstrafraums und wiederum konnte der relativ unbewachte Aramäer-Stürmer den Ball im Tor unterbringen.
Nun brannte es lichterloh im Germanenstrafraum; die letzte Aktion des Spiels war dann ein Eckball für die Heilbronner Mannschaft - der gut getretene Ball fand am langen Pfosten auch einen eigenen Mitspieler, der Kopfball ging jedoch deutlich am Tor vorbei. 
Ein unglaubliches Spiel war nun zu Ende, mit einem glücklichen Sieg für die Germanen die jetzt 38 Punkte erzielt haben und am kommenden Sonntag, den 26.5. wiederum zu einem Heimspiel im Ellental, die Mannschaft aus Schwaikheim empfangen - Anpfiff 15.00h   
 
SV Germania: J.Krüger - Schöbinger, Agyemang (71. Hermann), Hirsch, Veneziano - Felger, Sprotte - Gökmen (89. Früh), Wolter (71. T.Krüger), Susuri (71. Di Romana) -
Cardinale
 
Tore: 1:0, 2:0 Wolter (14., 22. Foulelfmeter), 2:1 (23.), 3:1 Cardinale (25.), 4:1 Susuri (34.), 4:2 (70.) 4:3 (81.), 5:3 T.Krüger (86.), 5:4 (87.), 6:4 Früh (90.) 6:5 (90+1)
 
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte - Aramäer (76.)
 

25. Spieltag - 05.05.2019 - SV Germania - TSV Heimerdingen 1:4

SVG schlägt sich selbst - Unnötige Heimniederlage im Derby

So richtig begreifen konnten Mannschaft, Betreuer und Fans der Germanen es nicht, was Sie am Sonntagnachmittag im Ellentalstadion zu sehen bekommen hatten. 
 
Zwei kapitale Fehler von Damianidis brachten den TSV Heimerdingen in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße, ohne dass dieser eine eigene "echte Torschance" zu verzeichnen gehabt hätte. 
In der 20.Minute zögerte Damianidis bei einem Steilpass in die Spitze mit dem Herauslaufen und verfehlte den Ball, sodass der Heimerdinger Spieler dieses Geschenk dankend annahm und den Ball ins leere Tor rollen lassen konnte.
Ähnlich die Situation dann in der 40.Minute, als wiederum ein langer Ball über die rechte Abwehrseite der Germanen gespielt wurde, der Torhüter der Germanen sich jedoch
total verschätzte und auch hier wiederum nur noch der Ball ins verwaiste Tor geschoben werden musste.
Dazwischen lag die einzige echte Torchance der gesamten ersten Halbzeit auf beiden Seiten - Cardinale wurde an der Strafraumgrenze nach 37 Minuten schön freigespielt doch der herauseilende Torhüter des TSV konnte klären.
Statt dem möglichen 1:1 Ausgleich ging der SVG mit einem 0:2 - Rückstand in die Kabine.
In der 57. Minute keimte dann nochmals Hoffnung bei den "Blauen" auf, als ein langer Ball von Schmidtke über Agyemang am Strafraum in zentraler Postion stehend, in die linke Seite des Strafraums verlängert wurde. Susuri nahm den Ball per drop kick , der Torhüter des TSV konnte nur direkt auf den Kopf von Wolter abklatschen - Anschlusstreffer.
Die Germanen waren sofort im Spiel und keine 60 Sekunden später lag der Ausgleich in der Luft, als der Schlussmann der Heimerdinger an einer lange Flanke vorbeisegelte, der Ball aus dem Strafraum bugsiert werden konnte und Schöbinger mit einem schönen Flachschuss aus ca. 20 Meter, an einem kurz vor der Torlinie stehenden Abwehrspieler scheiterte.
Aus dieser Situation heraus, entstand dann die für dieses Spiel  sicher mitentscheidende Aktion; dem lange Schlag aus der Heimdering er Abwehr folgend, sprang Schmidtke als "letzter Mann" der Ball unglücklich an die Hand, obwohl diese am Körper angelegt war. 
Der den Germanen bereits aus Schwaikheim, hier schickte er T.Krüger mit zwei völlig überzogenen gelben Karten vom Platz, bestens bekannte Schiedsrichter Schmidt aus Buchdorf zog sofort Rot - eine deutlich zu harte Entscheidung.
Mit einem Mann weniger und noch etwas unsortiert fingen die Germanen sich dann in der 62. Minute mit der ersten zwingenden Aktion des TSV das 1:3.
Keine zwei Minuten später waren die Germanen nur noch mit 9 Spielern auf dem Platz; Susuri der für ein sehr rüdes Einsteigen wenige Minuten vorher schon eine eher "dunkelgelbe" Karte gesehen hatte, musste nach der zweiten gelben Karte mit gelb/rot vom Platz.
In den letzten zwanzig Minuten und auf Grund der doppelten Unterzahl versuchten die Germanen das Ergebnis in Grenzen zu halten, vorbei man selbst bei zwei Aktionen durch Hirsch und Cardinale durchaus das 2:3 auf dem Fuß gehabt hätte.
Den Entstand von 1:4 erzielte dann der TSV mit einem sehenswerten Schuß von der Strafraumgrenze hoch oben ins lange Eck (85.).
 
SV Germania: Damianidis - Schöbinger, Hirsch, Schmidtke, Veneziano - Agyemang, Januzi (89. Di Romana) - Schneider (46. T.Krüger), Wolter (73. Sprotte), Susuri - Cardinale (83. Früh)
 
Tore: 0:1 (20.), 0:2 (40.), 1:2 (57. Wolter), 1:3 (62.), 1:4 (85.)
 
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Schmidtke (60./Handspiel), Gelb-Rote Karte für Susuri (64.)
 

24. Spieltag - 27.04.2019 - SSV Gaisbach - SV Germania 0:0

Germanen holen weiteren Punkt im Kampf um den Nichtabstieg

Mit einem hochverdienten Unentschieden bei einem direkten Mitkonkurrenten konnte der SVG am vergangenen Samstag die Rückfahrt aus Gaisbach antreten.
War es in der 1.Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, so kamen die Germanen nach dem Wechsel zu deutlich mehr Spielanteilen,
doch der ab der 60. Minute einsetzende Sturm machte so manche gutgedachte Aktion zu Nichte und brachte den SVG um die Chance, einen "Dreierpack" zu schnüren.
Vorher mußte jedoch J.Krüger in der 16.Minute sein ganzes Können aufbieten, um gegen den frei durchlaufenden Stürmer des SSV mit einer Glanzparade das 0:1 zu verhindern.
Auch die Germanen kamen zu ihren Chancen; so in der 18.Minute als Schneider über Rechts stramm nach innen passte, der Abwehrspieler in letzter Sekunde den Ball gegen den anstürmenden Cardinale blocken konnte. 
In der 23.Minute dann ein schöner Schuss der Hausherren aus 18 Metern; J.Krüger konnte den zentral geschossenen Ball ohne Mühe halten.
Anschließend waren die Germanen wieder an der Reihe, doch der gut getretene 20-Meter Schuss von Januzi wurde vom SSV-Torhüter zur Ecke gelenkt. Direkt im Anschluss an die Ecke wurde Schneider schön im Strafraum freigespielt, hierbei verzog er jedoch freistehend.
In der 37.Minute probierte es dann Susuri aus gut 22 Metern, dieser Ball ging dann aber knapp einen Meter am Tor vorbei. 
Nach dem Wechsel hatten dann die Germanen deutlich Oberwasser; leider flog ein Schuss von Januzi in der 57.Minute nicht in das Tor, sondern nur an den Aussenpfosten.
Die beste Chance in der 69.Minute, als Schneider nach einem tollen Pass aus dem Mittelfeld alleine auf den Torhüter zulaufen konnte, dieser jedoch den etwas zu zentral angelegten Schuss noch über das Tor lenken konnte.
Die letzten 20 Minuten waren dann auf Grund der extremen Wetterbedingungen nicht mit einem "normalen Fußballspiel" zu vergleichen; den Germanen gelang es trotzdem in dieser Phase den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten und mit dem Minimalziel von einem Punkt das Spielfeld zu verlassen.
 
Zum nächsten Spiel erwartet man am Sonntag, den 5.5. um 15.00h den Aufstiegsmitfavoriten und aktuell Tabellenzweiten aus Heimerdingen im heimischen Ellental.
Für Spannung sollte bei diesem "Derby" gesorgt sein.
 
SV Germania: J.Krüger - Schöbinger, Schmidtke, Hirsch, Veneziano - Felger (46.Agyemang), Januzi - Schneider (72.Gökmen), Wolter, Susuri (72. D.Faber) - Cardinale (80. T.Krüger)
 
Tore: Fehlanzeige
 

23. Spieltag - 11.04.2019 - SV Germania - TV Pflugfelden 0:0

Leistungsgerechtes Unentschieden im vorgezogenen Derby

Das auf Grund eines internationalen Jugendturniers vorgezogene Spiel begannen beide Mannschaft etwas abwartend, wobei man den Gästen aus Pflugfelden deutlich anmerkte, dass die 2:3 Hinspielniederlage ihre Spuren hinterlassen hatte, der Respekt auf beiden Seiten war groß.
In der 2. Minute die erste gefährliche Annäherung des SVG an das Pflugfeldener Tor, doch der gut getretene Freistoß konnte von TVP-Torhüter über das Tor gelenkt werden. 
In der 16. Minute war dann  Pflugfelden an der Reihe, deren Schuss von der Strafraumgrenze das Tor jedoch knapp verfehlte. In der 26. Minute konnte sich dann Damianidis auszeichnen, als er einen gefährlichen Schuss aus ca. 13-14 Meter zur Ecke abwehren konnte. Der anschließende Eckball auf den kurzen Pfosten gezogen brachte ebenfalls Gefahr, allerdings ging dieser dann knapp über das Tor.
Der bis dahin dann beste Spielzug der Germanen fand in der 31.Minute statt; hier kam Sprotte innerhalb des Strafraums zum Abschluss, der Schuss wurde jedoch von der TVP-Abwehr geblockt.
Das Spiel blieb weiter sehr unterhaltsam, hatte der TVP in der 38. Minute eine weitere Möglichkeit doch auch hier schoss der Stürmer überhastet über das Tor.
Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatten dann die Germanen zu verzeichnen; ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld fand ca. 8 Meter vor dem Tor Wolter, doch dieser scheitere mit seinem Kopfball am Torhüter.
Nach der Pause dauert es bis zur 60.Minute; hier wurde ein Schuss von Schneider in aussichtsreicher Position wiederum von der vielbeinigen Abwehr geblockt.
In der 68.Minute hatte dann Felger die Führung für die Germanen auf dem Fuß; ein langer Ball in die Spitze konnte er gut annehmen, allerdings gelang es ihm nicht diesen dann unter Bedrängnis im Kasten des TVP unterzubringen. 
Die Phase zwischen der 45. und der 80. Minute gehörte den Germanen, denn auch eine schöne Flanke von Susuri, dessen Abnehmer Schöbinger den Ball am langen Pfosten stehend nur knapp verpasste, hätte ein Tor bedeuten können. 
In den letzten 10 Minuten kamen dann Pflugfelden nochmal etwas auf; in der 81. Minute mit einen Kopfball an den Pfosten und und in der 85. Minute nach einer scharfen Hereingabe ihrerseits hatten sie nicht das nötige Glück einen Treffer zu erzielen.
Dies alles wäre jedoch Makulatur gewesen, hätte Schneider in der 88. Minute, völlig freistehend, das Tor nicht um einige Zentimeter verfehlt. 
Kurz danach pfiff der Schiedsrichter nach nur einer Minute Nachspielzeit diese äußerst faire Partie ab.
Unter dem Strich eine für beide Mannschaften gerechte Punkteteilung; die Germanen haben sich mit nun 34 Punkten ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet, allerdings hat man vor einigen Wochen gesehen, wie schnell es geht, wenn man 1-2 Spiele in Folge verliert und die Konkurrenz punktet.
Nach wie vor bleibt das Ziel mindestens 40 Punkte zu erzielen, welche nach Lage der Dinge zum Klassenerhalt reichen sollten.
Etwas Zeit hat die Mannschaft nun "ihre Wunden zu lecken", geht es doch auf Grund der Osterpause erst am Samstag, dem 27.4. um 15.30h weiter, wenn der SVG in Gaisbach antreten muss.
 
SV Germania: Damianidis - Schöbinger, Schmidtke, Hirsch, Herman (45. Agyemang) - Felger, Sprotte (57. Schneider) - Susuri, Wolter, Gökmen (79. Früh) - Cardinale
 
Tore: Fehlanzeige
 

22. Spieltag - 06.04.2019 - SV Schluchtern - SV Germania 0:2

Germanen bestätigen Aufwärtstrend

Mit einem ganz wichtigen Auswärtserfolg konnte der SVG am Samstag die Rückfahrt aus Schluchtern antreten.
Die Bietigheimer waren von Beginn an hoch konzentriert und hätten durch Susuri bereits nach einer Minute in Führung gehen können, doch der gute TW des SVS konnte den plazierten Schuss aus dem kurzen Eck fischen und zur Ecke klären.
Aber auch das Heimteam war im Spiel, wusste man auch dort, dass dieses Spiel richtungweisend für die kommenden Wochen sein dürfte; 3.Minute - scharfer Querpass in die Mitte, doch der SVS-Stürmer verpasste knapp den Ball.
Auf der Gegenseite war in der 4. Minute Cardinale an der Reihe, doch sein Abschluss im Strafraum konnte vom Torhüter entschärft werden und keine 60 Sekunden später verpasste im anderen Strafraum ein SVS-Stürmer den langen Ball, welcher anschließend ins Aus ging. 
Beide Mannschaften belauerten sich anschließend eine knappe halbe Stunde; Abnutzungskampf im Mittelfeld.
Das nächste Ausrufezeichen setzten die Germanen als Wolter im Strafraum kurz angespielt wurde, sich um die eigene Achse drehen konnte, jedoch wieder am Torhüter scheiterte. 
Spätestens in der 38.Minute hatten die Germanen-Fans den Torschrei auf den Lippen; ein toller Pass von Januzi auf Cardinale, doch auch hier blieb der SVG-Stürmer, alleine vor dem Torwart, nur zweiter Sieger.
Die Bietigheimer gaben jedoch nicht auf und belohnten sich in der 42.Minute als Cardinale in den Strafraum eindringen konnte und sein Rückpass von der Grundlinie vom völlig blank stehenden Wolter nur noch über die Linie gedrückt werden musste - 0:1.
Dass die Germanen mit einem Vorsprung in die Pause gehen konnten, hatten sie in der 43. Minute J.Krüger zu verdanken, der einen 20-Meter-Freistoß mit den Fingerspitzen aus dem oberen Winkel holen und zur Ecke klären konnte.
Mit Beginn der 2.Hälfte verstärkten die Germanen den Druck, um das zweite Tor nachzulegen. Sowohl in der 47.. als auch in der 53. Minute scheiterten Cardinale und der eingewechselte Sprotte; im ersten Versuch flog der Ball über das Tor, im zweiten Versuch am langen Eck vorbei; zwei 100%ige Gelegenheiten auf das 0:2 - vergeben.
Dadurch wären die Gastgeber dann fast in der 67. Minute zum Ausgleich gekommen, doch der SVS-Stürmer brachte das Kunststück fertig den Ball aus einem Meter mit Kopf und Fuß am Tor vorbeizulegen.
In der 76.Minute dann die größte Chance im Spiel für den Gastgeber auf das 1:1; ein Freitstoß vom linken Halbfeld flog genau auf dem am Elfmeterpunkt zum dort freistehenden SVS-Spieler, doch dessen platzierten Kopfball konnte J.Krüger mit einem Reflex aus der langen Ecke fischen.
Es folgte die 83.Minute als Felger mit einem Traumpass den in abseitsverdächtiger Position stehenden Schneider bediente, dieser unwiderstehlich los zog und den Ball unter dem herausstürzenden Torhüter zum 0:2 einschieben konnte; die Entscheidung.
Die unschönste Szene dann in der 88. Minute, als T.Krüger an der Eckfahne des gegnerischen Tores, rüde von hinten umgegrätscht wurde und der ansonsten gut leitende Schiedsrichter nur die gelbe Karte zeigte; für weitaus harmlosere Vergehen mussten sich Bietigheimr-Akteure in dieser Sasion schon rote Karten zeigen lassen - hier fehlt leider die Verhältnismäßigkeit.
 
SV Germania: J.Krüger - Schöbinger, Schmidtke, Hirsch, T.Krüger - Felger (86. Veneziano), Januzi - Gökmen (82. Schneider), Wolter (50. Sprotte), Susuri (64. D.Faber) - Cardinale
 
Tore: 0:1 Wolter (42.) 0:2 Schneider (83.)
 
Bereits am kommenden Donnerstag, 11.4.19 erwarten unsere Germanen im heimischen Ellental den TV Pflugfelden; Spielbginn 19:30h 
 

Video-Zusammenfassung durch HNXTV

21. Spieltag - 31.03.2019 - SV Germania - TV Oeffingen 3:0

Erster Sieg in der Rückrunde nach guter Vorstellung

Nach dem hartumkämpften Untenschieden in der Vorwoche wollten die Germanen in diesem Heimspiel unbedingt den ersten "Dreier" der Rückrunde einfahren.

Dieses Unterfangen gestaltete sich jedoch äußerst schwierig, wollte auch der Gast aus Oeffingen die im Hinspiel erlittene, bittere Niederlage mit einem Tor in der 90.Minute vergessen lassen.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Höhepunkten in der ersten Halbzeit. Eine Erste hatten die Gäste, als deren Außenstürmer aus leicht abseitsverdächtiger Position in einen langen Pass startet, jedoch der aufmerksame Damianidis einen Schritt schneller am Ball war und klären konnte.
Erst in der 33. Minute dann ein wirklich schöner Abschluss von dem nach fünf Spiele Sperre wieder ins Team zurückgekehrten Cardinale, aber sein Drehschuss ging knapp am langen Pfosten des Oeffinger Tores vorbei.
In der 41.Minute hatten dann die nun etwas stärker aufkommenden Gäste eine weitere Chance als die Germanenabwehr nicht gut klären konnte, der Schuss des Mittelstürmer aber um Zentimeter am Tor vorbeistrich.
Im Gegenzug dann die Führung des SVG; mit einem schönen Pass von Susuri setzte dieser Felger in Szene, der von der halblinken Position, ungefähr 10 Meter vor dem Tor, den Ball flach ins lange Eck platzieren konnte.
Gleich zu Beginn der 2.Halbzeit hatten die Oeffinger dann ein gute Chance auf den Ausgleich, doch der aus 25 Meter geschossene Freistoss war zu zentral angesetzt und konnte von Damianidis ohne Problem über die Latte gewehrt werden.
In der 51.Minute dann das 2:0 für den SVG; widerum war es Susuri, der sich über Links durchsetzen konnte, in den Strafraum eindrang und den Torhüter zu einer Parade zwang; den Abpraller passte er selbt anschließend in die Mitte zu Cardinale, der aus wenigen Metern zentral zum Tor keine Mühe hatte zu vollenden. 
Das der Gast noch nicht aufgegeben hatte wurde in der 54. Minute deutlich, doch  Damianidis konnte einen Volleyschuss von der Strafraumkante zur Ecke klären .
In der 57. Minute wäre dann auch er geschlagen gewesen, als ein Angriff über rechts  in die Mitte gepasst wurde, doch der am Elfmeterpunkt stehende TVO-Stürmer traf nur den Innenpfosten.
Weiter ging es dann in der 61.Minute, hier tauchte Cardinale alleine vor dem Torhüter auf, konnte diesen aber nicht überwinden.
Die endgültige Entscheidung dann in der 73.Minute; ein schöner Pass von Felger auf den rechtzeitig in den freien Raum gestarteten Cardinale konnte dieser mit einem schönen Schuß zum 3:0 vollenden.
In der 78.Minute dann nochmals etwas Aufregung vor dem Germanen-Tor, doch Schöbinger konnte in höhster Not den Ball aus der Gefahrenzone befördern.
Die letzte gefährliche Aktion gehörte dann den Germanen, hier ein schön über Sprotte, Schöbinger und anschließend Schneider vorgetragener Angriff wurde zwar abgeschlossen, der Ball von Schneider ging jedoch haarscharf am langen Pfosten vorbei.
Eine vor allem in der 2.Halbzeit gut aufgelegte Germanenelf hat mit den nun erreichten 30 Punkten etwas "Luft nach unten", allerdings ist dies kein Ruhekissen, wartet mit dem SV Schluchtern, im Auswärtsspiel am Samstag, dem 6.4. ein sich derzeit auf einem Abstiegsplatz befindender Gegner, der sicher alles versuchen wird, die drei Punkte zu Hause zu behalten und die Germanen nicht weiter wegziehen zu lassen.
 
SV Germania: Damianidis - Schöbinger, Schmidtke, Hirsch, Hermann - Felger, Januzi - Gökmen (73.D.Faber), Wolter (76. Sprotte), Susuri (73.Schneider) - Cardinale (84.Di Romana)
 
Tore: 1:0 Felger (42.), 2:0 Cardinale (51.), 3:0 Cardinale (73.)
 

20. Spieltag - 23.03.2019 - TSG Öhringen - SV Germania 0:0

Germanen sehen " Licht am Ende des Tunnels"

Die Niederlagenserie mit vier verlorenen Partien am Stück ist mit dem hart erkämpften Untenschieden beim Tabellennachbarn Öhringen gerissen.
Bis dieser Teilerfolg  eingefahren war, bedurfte es jedoch eines harten Stückes Arbeit und das nötige Glück, welches den Germanen in den letzten Partien abhanden gekommen war.
Los ging es bereits in der 5.Minute, als J.Krüger, der in dieser Partie einen Sahnetag erwischt hatte, nach einem Eckball vor den TSG-Stürmer retten konnte.
Weiterhin am Drücker blieben die Öhringer, welche mit einem Sieg an den Germanen vorbeigezogen wären, auch in der 12.Minute, als der am Elfmeterpunkt freistehende Stürmer den Ball nicht mehr kontrollieren konnte und deutlich am Tor vorbeischoss.
Aber auch die Germanen waren im Spiel und hätten in der 20. Minute in Führung gehen müssen, als der vor allem in der ersten Halbzeit äußerst agile Gökmen ein zu kurzes Zuspiel der beiden Innenverteiler erlaufen konnte und mit einem gefühlvollen Heber den herauseileden Torwart überwinden konnte. Leider ging dieser Ball dann nicht ins, sondern nur auf das Tor.
Weitere brenzlige Situationen hatten die Germanen in der 33. Minute nach einem Eckball zu überstehen, der jedoch sicher von J.Krüger gehalten werden konnte und in der 40. Minute, als nach einem Ballverlust des SVG in der Vorwärtsbewegung, der TSG-Stürmer in Position gebracht werden konnte, aber knapp am Tor vorbeizielte.
War das Untenschieden zur Halbzeit leistungsgerecht, so erspielte sich die Heimmannschaft nach dem Seitenwechsel ein Übergewicht.
In der 57. spazierte der Linksaussen der Öhringer durch den Germanenstrafraum und nur mit einer Glanzparade konnte J.Krüger das 0.1 verhindern. Weiter ging es in der 65.Minute als nach einem Eckball wieder ein TSG-Spieler frei zu Kopfall kam, dieser jedoch von J.Krüger an die Latte gelenkt werden konnte.
In der 68.Minute hatten dann die Öhringer-Fans den Torschrei auf den Lippen als eine scharfe Hereingabe vom freistehenden Stürmer allerdings am Tor vorbeigeschossen wurde.
In der 80.Minute war dann endlich auch der SVG an der Reihe; eine schöne Freistoßflanke vom eingewechselten Schneider fand am Elfmeterpunkt Januzi, dessen Kopfball allerdings um Zentimeter am langen Pfosten vorbeistrich.
Die letzten 10 Minuten waren dann auf beiden Seiten "Vogelwild", beide Mannschaft wollten den Sieg; bezeichnend dafür die 85.Minute als wiederum J.Krüger in einer 1:1 Situation gegen den freistehenden Stürmer Sieger blieb. 
Nach 92 Minuten wurde dann von einem umsichtig leitenden Schiedsrichter abgepfiffen.
Der SVG holt einen am Ende etwas glücklichen Punkt, der eventuell in der Endabrechnung noch wichtig werden könnte.
Unterstützung kann unser Team bereits am kommenden Sonntag, wenn es ab 15.00h im Ellental gegen den TV Oeffingen geht, bestens gebrauchen.
 
SV Germania: J.Krüger - Agyemang (68.T.Krüger), Schmidtke, Hirsch,Schöbinger - Felger, Januzi - Gökmen, Sprotte (69.Hermann), Susuri (77. Schneider), Wolter (77.Früh)
 
Tore: Fehlanzeige
 

18. Spieltag - 20.03.2019 - SV Allmersbach - SV Germania 5:3

SVG im Abstiegskampf angekommen

Nach der Niederlage im Nachholspiel beim SV Allmersbach schrillen im Ellental die Alarmglocken, denn der SVG befindet sich voll im Abstiegskampf.
Bereits in der 7. Spielminute kassierten die Germanen nach einer Fehleinschätzung von Germanentorhüter J.Krüger und einem daraus resultierenden Foulelfmeter das 1:0.
Ein weiterer individueller Fehler von Agyemang, der den Ball kurz vor dem Strafraum nicht klären konnte, führte dann gut zehn Minuten später zum 2:0.
Nun erst besann sich der SVG auf seine spielerischen und vor allem kämpferischen Qualitäten, welche dann auch durch einen verwandelten Foulelfmeter (Januzi) und den schönsten Spielzug der ersten Halbzeit zum 2:2 durch Schmidtke führten.
Die mitgereisten und angesichts der kühlen Temperaturen frierenden Germanen-Fans schöpften jetzt Hoffnung, dass das Team dieses Spiel nun doch zu Gunsten der Bieitgheimer drehen könnte.
Dies erwies sich als Trugschluss; ein Konter des SVA über die Mitte vorgetragen eröffnete dem Stürmer freie Bahn auf das Germanen-Tor und keine Chance für Keeper J.Krüger.
Noch versuchte der SVG gegenzuhalten, aber die Allmersbacher standen tief in der Abwehr.  Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe wurde der Spielfluss Seitens der Germanen am Mittelkreis unterbunden, aber anstatt sich um die Abwehrorganisation zu kümmern, wurde der schnell ausgeführte Freistoß unterschätzt und als Duplikat des 3:2 konnte der SVA den vierten Treffer erzielen.
Nun war der Wiederstand gebrochen, die Treffer zum 5:2 und die Ergebniskorrektur in der letzten Spielminute zum Endstand von 5:3, beeinflussten den Ausgang nicht mehr maßgeblich und die Germanen verließen mit hängenden Köpfen das Spielfeld.  
Zeit dem Ganzen nachzutrauen bleibt nicht; tritt man schon am Samstag, dem 23.3. um 15.00h zum Auswärtsspiel in Öhringen an.
Die Mannschaft ist nun gefordert, die Situation anzunehmen und über Kampf wieder zurück ins Spiel zu kommen.
Hier sind nun auch die Fans gefordert, der Mannschaft in den kommenden Wochen den Rücken zu stärken, um gemeinsam das Ziel "Nichtabstieg" zu schaffen -
Gehen wir es gemeinsam an !!!
 
SV Germania: T.Krüger - Agyemang, Schmidtke, Schöbinger (76.Sprotte), Hirsch  -  Januzi, Felger (76. Früh) - Susuri, T.Krüger, Schneider (69. Gökmen) - Wolter
 
Tore: 1:0 (7.), 2:0 (18.), 2:1 Januzi (37.) 2:2 Schmidtke (45.), 3:2 (58.), 4:2 (73.), 5:2 (84.), 5:3 Januzi (90 + 2) 
 

19. Spieltag - 15.03.2019 - SV Germania - TSV Crailsheim 0:3

Abwärtstrend hält an - Germania in der Rückrunde noch ohne Punkte

Nach den witterungsbedingten Ausfall der Partie in Allmersbach empfing des SVG zum zweiten Pflichtspiel im Jahr 2019 den TSV Crailsheim.
Wie zwei Wochen zuvor im Heimspiel gegen Pfedelback wußten die Germanen auch hier nicht zu überzeugen.
Anders der Gast aus Crailsheim, der bereits nach 9 Minuten nach einer scharfen Hereingabe über links die Chance zur Führung hatte; knapp vorbei.
Auch in der 13. Minute konne ein Pass in die Spitze von der Germanenabwehr nicht geklärt werden, der Schuß auf das Tor des SVG konnte jedoch von J.Krüger problemlos pariert werden.
Dann in der 21. Minute ein präziser Pass über die halblinke Seite der vom TSV-Stürmer ohne Probleme angenommen werden konnte und dessen Schuß aus ca. 12 Meter schlug unhaltbar im Germanentor ein.
Im Verlauf der ersten Halbzeit waren die Germanen zwar bemüht, zwingende Aktionen konnten jedoch nicht erzeugt werden. 
Nach dem Wechsel waren die Germanen in der Anfangsphase bemüht, wurden jedoch schon in der 53. Spielminute ausgekontert; den Lupfer über den herauseilenden J.Krüger konnte T.Krüger nur mit einem Handspiel im Strafraum abwehren; der sich daraus ergebende Elfmeter wurde zum 0:2 verwandelt. Coach Schmid vollzog nun zwei Wechsel und die neu ins Spiel gekommenden Erkilic und Wolter brachten nochmal etwas Schwung in die Angriffsbemühungen, ohne dass es zu wirklich zu zwingenden Szenen vor dem TSV Tor kam.
Ein Resultat der Germanenoffensive dann noch das 0:3  in der 82. Minute, als der TSV eine  weiteren Konter zum Endstand verwandeln konnte.
Leider kam dann in der 88. Minute noch ein rote Karte für Erkilic hinzu, welche völlig überzogen war; gelb-rot hätte hier völlig ausgereicht.
Sollten die Germanen nicht schleunigst den Hebel umlegen können und das Nachholspiel am Mittwoch, den 20.3. um 20.00h in Allmersbach gewinnen, steckt man tief im Abstiegskampf.
 
SV Germania: J.Krüger - Schmidtke, T.Krüger (79. Di Romana), Hirsch - Gökmen (62. Erkilic), Felger (60.Wolter), Januzi, Sprotte, Susuri - Schneider, Früh
 
Tore: 0:1 (21.), 0:2 (53. Handelfmeter), 0:3 (82.)
 
Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Erkilic (88./Foulspiel)
 

17. Spieltag - 02.03.2019 - SV Germania - TSV Pfedelbach 0:1

Verdiente Heimniederlage im ersten Pflichtspiel 2019

Leider knüpfte der SVG in diesem Spiel nahtlos an die Wintervorbereitungsspiele, welche zum Teil sehr deutlich verloren gingen, an.
Der Gast aus Pfedelbach, vor dem Spieltag auf dem  Relegationsplatz, war sofort hellwach und übernahm das Kommando. Bereits in der 7. Minute musste
Keeper J.Krüger eingreifen, um einen allerdings harmlosen Freistoß aus 25 Meter sicher zu halten.
Keine 60 Sekunden später kamen die Pfedelbacher zur nächsten Chance als man eine Kopfballabwehr der Germanen volley abnahm, jedoch das Gehäuse der Germanen deutlich verfehlte.
In der 13.Spielminute dann die erste Annäherung an das Gästegehäuse, doch der Kopfball von T.Krüger ging deutlich über das Tor; ebenso wie die Aktion in der 20.Minute, als Sprotte aus 25 Meter jedoch deutlich am Tor vorbeizielte.
In der 21.Minute dann die bis dahin größte Chance des Spiel für den TSV, der mit einer gekonnten Flanke über links die Germanenabwehr aushebelte, der Schuss aus Mittelstürmerposition und ca. 14 Meter Entfernung konnte jedoch von Krüger mit einer klasse Parade abgewehrt werden.
Keine 5 Minuten später lag das 0:1 erneut in der Luft, als ein direkt getretener Freistoß von der Mauer an den Pfosten abgefälscht wurde, doch auch hier hatte Krüger etwas gegen den Rückstand, den er parierte aus nur 5 Metern Entfernung den Nachschuß der Pfedelbacher.
Leider gaben diese guten Torhüterleistungen der Mannschaft keinen Auftrieb und man war mit dem 0:0 zur Halbzeit bestens bedient.  
Etwas motivierter kam des SVG aus der Pause und hätte nach einem schönen 25 Meter Schuss von Januzi sogar in Führung gehen können, allerings kratze hier der Gästeschlußmann den Ball gekonnt aus dem Winkel, jetzt war der SVG im Spiel, allerdings nur bis zur 58. Minute als Robin Faber den Provokationen seines Gegenspielers "auf dem Leim" ging und wegen Nachtretens des Feldes verwiesen wurde.
Die Unterzahl rächte sich dann bereits in der 65. Minute als ein langer Ball über rechts kurz innerhalb des Strafraumes per Kopf auf den Mittelstürmer des TSV Pfeldelbach verlängert wurde und diese aus 5 Metern keine Probleme hatte, den Ball ebenfalls per Kopf ins Germanentor zu zirkeln.
Nun erst wachten die Germanen auf; im Angesicht der drohenden Niederlage folgte Angriff auf Angriff, doch entweder es fehlte die Entschlossenheit im Abschluss, der Gegner brachte noch ein Bein dazwischen oder die Schiedsrichterin hatte etwas gegen eine Punkteteilung, als Sie in der 75. Spielminute ein klares Foul an Susuri "übersah" und zum Entsetzen der Germanen weiterspielen lies. 
Als T.Krüger in der 82.Minute mit einem Kopfball nach Ecke von Susuri knapp das Pfedelbacher Tor verfehlte, war die Niederlage perfekt.
Unter dem Strich ein verdientes Ergebnis für die Pfedelbacher, die einfach aggressiver waren und mehr Willen an den Tag legten dieses Spiel zu gewinnen.
Besser machen können bzw. müssen es die Germanen beim nächsten Auftritt am Sonntag, 10.3. in Allmersbach; gegen Tabellenletzten zählt bei der augenblicklichen Tabellenkonstellation nur ein Sieg, hat sich doch der Abstand auf den Relegationsplatz seit dem Wocheende auf 5 Punkte verringert.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schmidtke, Hirsch, R.Faber - Januzi (74.Felger), T.Krüger - D.Faber (88.Schneider), Sprotte (74.Früh), Gökmen (67.Susuri) - Agyemang
 
Tore: 0:1 (65.)
 
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte - R.Faber (58.)
 

15. Spieltag - 24.11.2018 - Spf. Schwäbisch Hall - SV Germania 1:1

Germanen mit toller Moral zum Auswärtspunkt

Rundum zufrieden war Coach "Matze" Schmid mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Spitzenspiel beim Tabellenführer Schwäbisch Hall,
Hatte man doch bereits nach 25 Minuten den verletzungbedingten Ausfall von Erkilic, der sich die Schulter auskugelte und nach 50 Minuten eine rote Karte gegen Cardinale zu verkraften.
Bereits in der 4. Minute kamen die Germanen zum ersten Abschluss als Cardinales Schuss im Strafraum abgeblockt wurde und der Nachschuss von Veneziano nur knapp am Tor vorbei ging.
Aber auch die Sportfreunde hatten in der 22. Minute ihre Möglichkeit, als eine Flanke über links von Nzuzi aufgenommen wurde, dessen Schuss aber zu zentral auf das Tor kam, sodass J.Krüger keine Probleme hatte.
Dann die 25.Minute als Erkilic im Zweikampf unglücklich auf die Schulter viel und leider das Spielfeld verlassen musste, um ausserhalbweiter behandelt zu werden.
Dies nutzen die Gastgeber aus; eine geschickte Ballstafette über rechts ermöglichte es dem Außenstürmer in den Strafraum einzudringen, wo R.Faber sich nur durch ein Foul zu helfen wusste - Elfmeter.
Diesen verwandelte Sassa in der 30.Minute zum 1:0.
Bis zur Pause war es dann ein Spiel zwischen den Strafräumen ohne Höhepunkte auf beiden Seiten.
In der 50.Minute dann ein weiteren Nackenschlag für den SVG, als Cardinale nach einem ersten Foul an ihm selbst zu rüde gegen seinen Gegenspieler einstieg und in diesem Falle zu recht, von der ansonsten sehr unsicheren Schiedsrichterin, vom Feld verwiesen wurde.
Nun jedoch bewiesen die Germanen ein tolle Moral; mit 10 Mann war man das dominierende Team und drängte den SSH in die eigene Hälfte zurück.
In der 63.Minute die erste Chance zum Ausgleich, aber Januzis 25 Meterschuss ging um Zentimeter am rechten Torwinkel vorbei.
In der 76. Minute war es dann soweit, ein Freistoß ca. 35 Meter vor dem Tor in zentraler Position wurde von Januzi schnell auf den eingewechselten T.Krüger über rechts gespielt, dessen präzise Flanke kam zu Susuri, der wiederum auf R.Faber an die Strafraumgrenze ablegte; dessen Schuss konnte von Torwart nicht festgehalten werden und Agyemang verwandelte den Abpraller zum hochverdienten 1:1.
Keine 60 Sekunden später dann sogar die Chance zur Führung, doch Susuris Schrägschuss vom Strafraumeck konnte vom Haller Torhüter abgewehrt werden.
Die letzten 10 Minuten, inklusive zwei minütiger Nachspielzeit spielte der SVG souverän zu Ende; zum Schluss stand dann ein hochverdientes Untenschieden, welches sich die Germanen mit Kampfkraft, Einsatzwillen und Spielintelligenz redlich verdient hatten.
Nun stehen für das Team 26 Punkte und der dritte Platz nach Ende der Hinrunde auf der Habenseite - ein schöner Erfolg.
Trotzdem gilt es nun nicht nachlassen; das letzte Spiel vor der Winterpause am kommenden Samstag in Fellbach mit der gleichen Einstellung wie am vergangen Samstag in Schwäbisch Hall anzugehen, um das für den SV Germania Bietigheim herausragende Fußballjahr 2018 möglichst mit einem weiteren Erfolg abschließen zu können.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Agyemang, Hirsch, R.Faber - Januzi, Felger (84. Herman) - Cardinale, Gökmen (63.T.Krüger), Susuri - Erkilic (31. Früh, 70.Wolter)

Tore: 1:0 Sassa (30., Elfmeter), 1:1 Agyemang (76.)
 
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Cardinale (50./Foulspiel)
 

14. Spieltag - 18.11.2018 - SV Germania - SpVgg Gröningen-Satteldorf 0:3

SVG gibt nach einer schwachen 2.Halbzeit die Tabellenführung ab

Wieder einmal war Coach "Matze" Schmid gezwungen auf Grund der Ausfälle von Schmidtke (Verletzung), Veneziano und Erkilic (Krank), sowie T.Krüger (gelb/rot Sperre)die Mannschaft umzubauen.
Die Germanen waren zumindest in der ersten Halbzeit bemüht und hatten bereits nach 10 Minuten eine gute Chance als nach Pass von Januzi, Cardinale aus 13 Metern zum Abschluss kam, der Torwart allerdings parieren konnte. 
Dass die Sportvereinigung an diesem Tage aber eine Spielstrategie hatte, wurde bereits in der 17. Minute klar, als man tief stehend einen Fehlpass des SVG nutze und freistehenden vor Damianidis zum Abschluss kam; dieser verkürzte jedoch geschickt den Winkel, sodass die Kugel nur ans Aussennetz ging.
Mitte der ersten Halbzeit dann die beste Phase des SVG, als man kurz hintereinander durch Gökmen (Freistoss 20.), Susuri (Freistoss 25.) und Cardinale (27.) sehr vielversprechende Chancen hatte, diese aber nicht nutzen konnte.
Die beste Chance dann nach 33 Minuten als Cardinale mit einem Hackentrick nur den Pfosten des Gröningen-Satteldorfer Tores traf.
Die "kalte Dusche" dann in der 39.Minute; Eckball für die Gäste; sowohl Abwehr als auch Torhüter des SVG erstarren in Ehrfurcht und aus 3-4 Metern rammt Etzel den Ball mit den Kopf ins Germanentor 0:1.
Wer nach der Halbzeit ein Aufbäumen der Germanenelf erwartet hatte wurde kräftig enttäuscht, im Gegenteil.
Die Gäste spielten mit der Führung im Rücken aus einer sicheren Abwehr ihre Konter geschickt aus und kamen in der 65.Spielminute zum 0:2.
Nach einem Eckball schien die Situation schon geklärt, doch der Ball kam über die rechte Angriffsseite als Flanke an den langen Pfosten, von dort wurde in die Mitte zurückgeköpft und der freistende König konnte, wiederum mit dem Kopf, einnetzen. 
Die Bemühungen der Germanen an diesem Tage blieben Stückwerk, einzig in der 76.Minute gab es nochmals eine Großchance als sich Cardinale über links im Strafraum geschickt durchsetzen konnte, sein Rückpass auf den eingewechselten Wolter zwar gelang, aber dessen Schuss vom Gästetorhüter geklärt werden konnte. 
In der Endphase des Spiels hatten die Gäste noch ein Vielzahl an Chancen, das Ergebnis deutlicher zu gestalten; positiv für den SVG, dass man hier nur eine in der 77.Minute zum Endstand von 0:3 nutzen konnte.
Wichtig wird nun sein,  im kommenden Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schwäbisch Hall wieder die richtige Einstellung zu finden, um im Spitzespiel 1. gegen 3. keine weitere, negative Überraschung zu erleben, auch wenn der SVG hier nicht als Favorit in diese Partie geht. Anpfiff ist am kommenden Samstag, 24.11. um 14.00h.
 
SV Germania: Damianidis - R.Faber, Agyemang, Hirsch, Herman (63. Wolter) -  Januzi, Felger - Gökmen (78.Früh), Sprotte (83.Malik), Susuri - Cardinale
 
Tore: 0:1 (39.), 0:2 (65.), 0:3 (77.)
 

13. Spieltag - 11.11.2018 - TSV Schwaikheim - SV Germania 0:4

Mit souveränem Auftritt in Schwaikheim die Tabellenführung behauptet

Mit dem bisher besten Spiel der Vorrunde hat der SVG sein Punktekonto auf mittlerweile 25 Punkte ausgebaut, auch wenn die Voraussetzungen vor dem Spiel nicht die allerbesten waren. Beide Innenverteidiger (Schmidtke - verletzt und Hirsch -erkrankt) mussten ersetzt werden; Schmidtke konnte gar nicht mitwirken, für Hirsch reichte es zumindest für die Bank.
Somit mussten Agyemang und T.Krüger das Innenverteidigerduo bilden, was ihnen bis zum Ausscheiden von T.Krüger nach knapp 60 Minuten sehr gut gelang.
Die erste nennenswerte Aktion im Spiel gehörte den Schwaikheimern, welche sich nach 13 Minuten gekonnt über die rechte Angriffsseite durchspielten, in zentralen Position aus knapp 10Metern zum Abschluss kamen, aber J.Krüger mit einer glänzenden Fußabwehr klären konnte. 
In der 18.Minute dann der erste gefährliche Germanenangriff, doch Gökmen zielte aus ca. 20 Meter gut einen Meter am Tor vorbei; jetzt war es ein offener Schlagabtausch,
doch der SVG setzte die Akzente.
25. Minute - Balleroberung durch Januzi, der sah, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor steht und mit einem gefühlvollen Heber aus ca. 45. Meter das 0:1 erzielen konnte. 
Keine zwei Minuten später hätte derselbe Spieler schon das zwei Tor nachlegen können, Freistoss für die Germanen und als alles noch diskutierte schoss Januzi direkt - haarscharf vorbei.
in der 30.Minute dann die große Chance für den TSV den Ausgleich zu erzielen, wiederum über die rechte Seite konnte man sich geschickt in den Strafraum spielen, doch den platzierten Schuss aus ca. 12 Metern Entfernung konnte wiederum J.Krüger mit einer Glanzparade aus dem langen Eck fischen. 
Fast im Gegenzug dann das 0:2 - Felger spazierte durchs Mittelfeld, sein kluger Pass in die Tiefe erreichte den äußerst agilen Erkilic, der den Torhüter aussteigen lies und ins leere Tor einschieben konnte.
Der TSV gab sich hier jedoch noch nicht geschlagen und hatte in der 38.Minute wiederum eine gute Möglichkeit, als diesesmal über Links durchkombiniert wurde, die scharfe Hereingabe jedoch durch J.Krüger vor dem Abschluß durch den Schwaikheimr Stürmer geklärt werden konnte.
Das letzte Ausrufezeichnen in der 1.Halbzeit setzte dann R. Faber als er quasi mit dem Halbzeitpfiff einen satten 20 Meterschuß nur knapp am Gehäuse der Schwaikheimer vorbeisetzte.
Auch in Halbzeit 2 blieb der SVG seiner konsequenten Linie treu und hätte in der 55. Minute für die Entscheidung sorgen können, als wiederum Felger den durchgestarteten Sprotte am 16-Meterraum bediente, diese jedoch überhastet am TSV-Schlussmann scheiterte.
Dann kam nochmals etwas Unruhe auf, als der schon in der 1.Halbzeit etwas übermotivierte Schiedsrichter, T.Krüger die zweite gelbe Karte zeigte und die Germanen fortan in Unterzahl spielen mussten.
Coach Schmid brachte daraufhin für Sprotte den Abwehrrecken Hirsch, um die Abwehr zu stabilisieren. Bis auf einen Kopfball nach Ecke in der 62.Minute, der kein großes Problem für J.Krüger darstellte, wussten die Schwaikheimer nichts mit der Überzahl anzufangen; im Gegenteil.
In der 78. Minute kam der Ball nach einem schnell vorgetragenen Konterangriff zum eingewechselten Cardinale der beim Torschuss umklammert wurde; Elfmeter. Wiederum eine Sache für Janzui, der das 0:3 erzielen konnte.
Keine zwei Minuten später dann sogar noch das 0:4; diesesmal Konter über Links und der ebenfalls eingewechselte Wolter erzielte mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke den Endstand.
Wie bereits erwähnt war dies ein toller Auftritt der Germanen-Elf, welcher auch von den anwesenden einheimischen Zuschauern neidlos anerkannt wurde.
Nun gilt die volle Konzentration dem nächsten Spiel am kommenden Sonntag, den 18.11., wenn um 14.30h Gröningen-Satteldorf seine Visitenkarte im Ellental abgibt.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Agyemang, T.Krüger, R.Faber - Januzi, Felger - Gökmen (70.Wolter), Sprotte (60. Hirsch), Susuri (70.Cardinale) - Erkilic (81.Früh)
 
Tore: 0:1 Januzi (25.), 0:2 Erkilic (31.), 0:3 Januzi (78./Foulelfmeter), 0:4 Wolter (80.)
 
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte - T.Krüger (58.)
 

12. Spieltag - 04.11.2018 - Aramäer Heilbronn - SV Germania 0:3

Germanen erobern die Tabellenführung - Video-Spielbericht durch HNXTV

SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Agyemang, Hirsch, R.Faber (86. Herman) - Felger, T.Krüger - Gökmen (69. Wolter), Sprotte (80. Cardinale), Susuri (75. D.Faber) - Erkilic

 

Tore: 0:1 Gökmen (64.), 0:2 Wolter (76.), 0:3 Felger (90.)

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Abdulahad (83./Beleidigung); Lazaridis hält Foulelfmeter von Felger (84.)

 

11. Spieltag - 28.10.2018 - SV Germania - TSV Schornbach 1:1

Tabellenvorletzter entführt einen Punkt aus dem Ellental

Bei äußerst widrigen Bedingungen und mit einer überschaubaren Zuschauerpräsenz begannen die Germanen wie erwartet mit druckvollem Spiel.
Dies führte bereits in der 11.Minute zur Führung; einen Abschlag des Schornbacher Tohüters köpfte T. Krüger in den Lauf von Erkilic der in den Strafraum eindrang und den Ball um den Abwehrspieler herum im langen Eck plazieren konnte.
Die Gäste zeigten sich keinesfalls geschockt und hatten bereits zwei Minuten später die Chance zu Ausgleich. Ein kurz abgewehrter Eckball wurde direkt von der Strafraumgrenze auf das Germanentor geschossen, wo Hirsch mit Körper und angelegter Hand den Ball kurz vor überschreiten der Torlinie klären konnte.
Ebenso in der 22.Minute als der TSV Schornbach über die rechte Seite nach vorne spielte und der Flankenball mit anschließendem Kopfstoß nur knapp über das Tor ging.
Mitte der ersten Halbzeit dann ein langer Ball auf Susuri, der in den Strafraum eindrang und regelgerecht vom Abwehrspieler vom Ball getrennt wurde, doch der über weite Strecken des Spieles unsichere Schiedsrichter, hatte ein Foul gesehen und entschied auf Elfmeter.
Nach minutenlangen Diskussionen und in Abstimmung mit seinem Linienrichter nahm er dann die Entscheidung wieder zurück.
Im Anschluss dann wieder eine gute Chance für die Schornbacher, doch der 15 Meterschuss aus halblinker Position konnte von Damianidis gehalten werden.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war es dem SVG deutlich anzumerken, dass man unbedingt das zweite Tor nachlegen wollte. Die beste Chance hierzu hatte Erkilic, der in der 62. Minute mit einem schönen 16 Meterschuß am Torhüter scheiterte. Umso bitterer, dass man dann selbst in der 64. Minute den Ausgleich einstecken musste. 
Ein Ball über die rechte Seite mit anschließenden Flankenball konnte nicht geklärt werden, der Abwehrversuch von Damianidis geriet zur kurz und der Angreifer des TSV konnte praktisch mit dem Ball am Fuß ins Tor laufen.
Beide Mannschaften wollten nun mehr; die Schornbacher mit einem Abschluss aus 10 Meter - knapp über das Tor (74.) und mit einem Freistoß auf 25 Meter in der 85. Minute, den Damianidis über die Latte lenken konnte.
Dazwischen eine gute Chance für Sprotte dessen Schuss aus knapp 16 Meter ans Außennetz ging.
Unnötig und äußerst zweifelhaft dann die gelb/rote Karte für Januzi in der 78. Minute, der eindeutig den Ball spielte und trotzdem nach seiner zweiten Verwarnung das Feld verlassen musste.
Auch wenn es in diesem Spiel nicht für die angestrebten drei Punkte gereicht hat, so bleibt der SVG mit nunmehr 19 Punkten immer noch bester Aufsteiger und findet sich in einer äußerst ausgeglichenen Liga nach diesem Spieltag auf Rang 4 wieder.
Verbunden mit der Hoffnung das sich das Kranken- bzw. Verletztenlager dann etwas lichtet, geht es  für die Germania am Sonntag, den 4.11. zum Mitaufsteiger Aramaer Heilbronn - Spielbeginn in Heilbronn ist dann um 14.30h
 
SV Germania: Damianidis - R.Faber, Hirsch, Agyemang, Herman - T.Krüger, Januzi - Susuri, Sprotte (87.Felger), D.Faber (77.Malik) - Erkilic (90.Früh)
 
Tore: 1:0 Erkilic (11.), 1:1 TSV (64.)
 
Besondere Vorkommnisse: Gelb/rot - Januzi (78.)
 

10. Spieltag - 21.10.2018 - TSV Heimerdingen - SV Germania 3:1

Effektivität schlägt Engagement

Nichts war es mit dem erhofften Auswärtspunkt oder gar Sieg beim Derby in Heimerdingen.
Auf dem schwer bespielbaren Rasenplatz des TSV entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine umkämpfte, aber keinesfalls unfaire Partie, in der die Heimmannschaft sofort im Spiel war.
Bereits nach 2 Minuten musste Damianidis bei einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze eingreifen und klären; doch auch der SVG kam in der 5.Minute zu seiner ersten Chance, der völlig freistehende Susuri scheiterte jedoch aus ca. 10 Metern am Towart des TSV.
In der 12.Minute dann Freistoß für die Germanen, aber der 25 Meter Schuss von Januzi ging gut zwei Meter am Tor vorbei.
Die "kalte Dusche" dann in der 15.Spielminute, als der Ball beim Aufbau an der Mittellinie verloren wurde, die Heimerdinger über ihre starke linke Seite den Ball nach vorne tragen konnten und der Ball aus dem Halbfeld den am 5 Meterraum freistehende Stümer als Abnehmer fand - 1:0
Bereits in der 20.Minute folgte die nächste brenzlige Situation, als der TSV-Angreifer diesesmal über rechts den Ball nur knapp mit dem Kopf verpasste.
In der 26.Minute dann der Ausgleich für den SVG; ein Freistoß über rechts wurde von D.Faber schön auf Susuri verlängert, der anschließend keine Probleme hatte, den TSV-Torhüter zu überwinden.
In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, sodass man mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit ging.  
Der Paukenschlag in Halbzeit 2 folgte bereits nach 48 Minuten; ein schnell vorgetragener Angriff über die rechte Seite konnte vom SVG nicht unterbunden werden; der Diagonalball auf Höhe der 16 Meterlinie wude nicht verhindert und am langen Pfosten braucht der Ex-Germane Kraut nur den Fuß zur erneuten Führung der Heimerdinger hinhalten.
Die Germanen waren nun natürlich bemüht ihrerseits den Ausgleich herzustellen, aber die Angriffe wurden entweder von der nun tiefstehend Heimerdinger-Abwehr konsequent unterbunden oder der "letzte" Pass fand keinen Abnehmer.
In der 79. Minute dann die Entscheidung, als der TSV einen Konter über die linke Seite zügig nach Vorne spielte und auch hier der freie Mann am langen Pfosten als dankbarer Vollstrecker gefunden werden konnte.
Eine letzte Chance dann noch für die Germania, als Malik in der 81.Minute eine zu kurz abgewehrte Ecke im Strafraum aufnehmen konnte, aber sein Schuss noch geblockt wurde.
Als dann der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter nach nur 2 Minuten Nachspielzeit abpfiff, war die zweite Niederlage in der laufenden Runde für die Germania fix.
Nun heißt es erst recht "Kopf hoch" und "Mund abputzen" erwartet man am kommenden Sonntag im heimischen Ellental die Mannschaft aus Schornbach zur "Wiedergutmachung" und er Hoffnung, dass sich die lange Verletztenliste endlich wieder lichtet. 
 
SV Germania: Damianidis - Agyemang, Hirsch, Schmidtke (78.Malik), R.Faber - Felger, Januzi - Gökmen (69.Früh), Sprotte (69.Erkilic), D.Faber - Susuri 
 
Tore: 1:0 TSV (15.), 1:1 Susuri (26.), 2:1 TSV (48.), 3:1 TSV (81.) 

9. Spieltag - 14.10.2018 - SV Germania - SSV Gaisbach 1:1

Leistungsgerechtes Unentschieden gegen Mitaufsteiger - Alex Felger rettet Punkt

In einem äußerst ansehnlichen Spiel waren die Gäste von Beginn an hellwach und hatten bereits nach 5 Minuten die erste Chance, der Ball ging jedoch um ca. 2 Meter am Germanentor vorbei.
Besser machten es die Gäste in Spielminute 10 als man am eigenen Strafraum den Angriff des SVG unterband, über die linke Seite zügig nach vorne spielte und der Rückpass des von der Grundlinie flankenden Aussenstürmer aus ca. 11 Meter mittig zum Tor mit einem strammen Schuß unter die Latte sein Ziel fand - 0:1.Bereits eine Minute später bot sich D.Faber aus dem Halbfeld die Chance zum Ausgleich doch sein Schuß ging am Tor der Gaisbacher vorbei.
Diese ihrerseits kamen in der 14.Minute wieder gefährlich vor das Tor der Bieitgheimer, doch der unplaziert geschossene Ball war dann eine leicht Beute für Torhüter Krüger.
Die Germanen hatten nun Mitte der ersten Halbzeit deutlich mehr Ballbesitz und waren sehr bemüht, konstruktive Angriffe nach vorne zu tragen; gegen die dicht gestaffelte Gaisbacher Abwehr eine schwieriges Unterfangen; es mußten Standards her.
Einer davon in der 25. Minute durch Januzi brachte Gefahr, denn der Gästetorwart lies den Ball prallen, aber keiner der Germanenstürmer war zur Stelle.
Die beste Chance für die Germanen hatte dann in der 37.Minute Gökmen, dessen schöner 18-Meter Schuß vom Gaisbacher Torhüte gerade so um den Pfosten gedreht werden konnte; anschließend in der 41.Minute Glück für den SVG, denn der schnell vorgetragene Konter der Gäste wurde mit einem Schuß ca. 1 Meter über das Germanentor unkonzentriert vergeben.
Das bisher sehr unterhaltsame Spiel fand in der zweiten Halbzeit sein Forstetzung; 51. Minute schöner Paß in die Spitze auf Cardinale doch der mitgelaufene Abwehrspieler konnte den Schuß in letzter Minute abblocken.
62.Minute - Doppelchance für die Gaisbacher; Krüger kann die scharfe Hereingabe gerade noch mit den Hand vor dem einschußbereiten SSV-Angriefer klären und auch den Nachschuß rettete er gekonnt mit einer starken Fußabwehr.
Kurz darauf in der 64.Minute dann der vielumjubelte Ausgleich durch den eingewechselten Wolter, der einen langen Ball von Agyemang im Strafraum aufnehmen konnte und mit einem sehenswerten Drehschuß ins lange Ecke erfolgreich war.
Die Germanen wollten nun den Sieg, drückten auf das Tempo und schnürten die Gaisbacher in der eigen Hälfte ein.
Die beiden klarsten Chancen zum dann wahrscheinlich entscheidenden 2:1 für den SVG hatten Wolter dessen halbhoher Schuß vom Torwar in der 80.Minute geklärt weden konnte und Januzi, der nach einem Eckball zu Schuß kamm, doch der Abwehrspieler klärte in der 87.Minute auf der Linie.
Die Gaisbacher blieben jedoch auch in dieser Phase des Spiels nicht ungefährlich; ein langer Ball, den Torhüter Krüger nur mit den Händen vor der Brust außerhalb des Strafraumes klären konnte, führte zur Roten Karte und anschließendem Freistoß in der 90.Minute.
Bietigheim hatte bereits vier Mal gewechselt, daher mußte Felger das Torwarttrikot überstreifen und konnte den anschließenden Freistoß, zwar mit etwas Mühe, aber letztendlich erfolgreich abwehren.
Fazit: Wie in den vorangegangen acht Spielen auch, bekam der SVG an diesem Sonntag Nichts geschenkt; jeder Punkt muß sich in dieser Spielklasse hart erarbeitet werden.
 
SV Germania: J.Krüger - Herman (46.Agyemang), Veneziano, Schmidtke, R.Faber (68. Sprotte) - Januzi, Felger - Susuri, Gökmen (73. Erkilic) D.Faber - Cardinale (58.Wolter)
 
Tore: 10.Minute 0:1 , 64.Minute 1:1 Wolter
 
Besondere Vorkommnisse: 90.Minute Rote Karte für J.Krüger (Handspiel)
 

8. Spieltag - 06.10.2018 - TV Pflugfelden - SV Germania 2:3

Susuris und Jens Krügers Sahnetag entscheiden das Spitzenspiel

In einem rassigen Spiel, dass den Namen "Spitzenspiel" auch wirklich verdient hatte, landeten die Germanen heute einen wahren Coup. Nachdem man zu Beginn bereits innerhalb von 10 Minuten 5 Eckbälle zuliess, war es letztlich der 6.te in der 22. Minute, der zur Führung für den TVP führte. Hirsch konnte den scharf getretenen Eckball nur zentral klären wo ihn Feyl aus 20m aufs Tor schoss und Denis Herman den Ball Sirianni vor die Füße stoppte, dieser schob aus 3m locker ein. Zuvor jedoch hatte Jens Krüger in der 18. Minute bereits seinen ersten starken Auftritt, als Pflugfeldens Karagiannis aus halblinker Position auf ihn zurollte und er die 1 gegen 1 Situation für sich entschied und den Ball mit seinem rechten Fuss parierte. Die Rollen waren klar verteilt, der TVP zog sich tief in seine Hälfte zurück und überliess den Germanen das Spiel, nach Ballgewinn versuchten sie dann schnell über ihre beiden schnellen Spitzen Karagiannis und Rui Carvalho zu kontern. Einer dieser Konter führte zu einer weiteren Riesenmöglichkeit für die Gastgeber. Carvalho wurde über den rechten Flügel an die Grundlinie geschickt und von dort fand seine flache Hereingabe am langen Pfosten Karagiannis, doch auch in dieser Szene fand der Topstürmer in Krüger seinen Meister, der sich in den Schuss warf und den Ball sensationell parierte. Nachdem man in den ersten 30 Minuten zwar das Spiel diktierte aber kaum zu klaren Möglichkeiten kam, wurden die Germanen die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit zwingender. Neben 3 scharf getretenen Freistößen von Isa Gökmen und Demir Januzi, die entweder Hornek parierte oder am Pfosten abprallte hatte Daniele Cardinale noch die klarste Möglichkeit, als er kurz vor der Pause allein auf Hornek zulief doch den Torhüter aus 20m nicht überwinden konnte. Nach dem Wechsel verschärfte sich das Bild aus Hälfte eins, Pflugfelden konnte jetzt keinerlei Offensivakzente setzen und Germania erhöhte den Druck. Letztlich führte ein glücklich abgefälschter Freistoß durch Isa Gökmen zum verdienten Ausgleich in der 62. MInute. Jetzt waren die Germanen voll in Fahrt und drückten auf die Führung, die dann auch kam. Bashkim Susuri der eines seiner besten Spiele im Germanen-Dress heute zeigte setzte sich in der 75. Minute auf dem linken Flügel gegen 2 Mann durch, zog in die Mitte und hämmerte aus 25m die Kugel ins rechte Eck - brutales Ding. Und die Germanen blieben dran, ein schöner Spielzug über rechts landete von D.Faber über Sprotte bei Salva Veneziano, dessen flache Hereingabe am langen Pfosten erneut Susuri fand und dieser mit seinem zweiten Treffer seine Leistung heute krönte. Die letzten 10 Minuten hatte Pflugfelden noch 2 gute Möglichkeiten, eine davon hatte erneut Karagiannis, doch auch hier erlebte er ein Deja Vu, sie ahnen es - Krüger war erneut für ihn nicht zu überwinden - und die zweite Möglichkeit in der Nachspielzeit landete am Pfosten. Erst ein Abstimmungsfehler zwischen Hirsch, Schmidtke und Krüger in der 92. Minute führte zum gerechtfertigten Foulelfmeter, als Krüger bei einer Faustabwehr Gervalle erwischte und niederstreckte. Gervalla verwandelte selbst und sorgte nochmal für Ergebniskosmetik, die aber letztlich am verdienten Germanen Sieg am Ende nichts mehr änderte.

 

SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schmidtke, Hirsch, Herman - Januzi, Felger (87. Demircan) - D.Faber (86. Früh), Gökmen (76. Sprotte), Susuri - Cardinale (76. Wolter)

 

Tore: 1:0 Sirianni, 1:1 Gökmen (62.), 1:2 und 1:3 Susuri (75./81.), 2:3 Gervalla (90./Foulelfmeter)

 

7. Spieltag - 30.09.2018 - SV Germania - SV Schluchtern 0:3

Erste Niederlage - trotzdem noch Tabellenführer

Mit der bisher mit Abstand schwächsten Saisonleistung haben die Germanen gegen einen ebenfalls nicht übermächtigen Gegner eine nicht unverdiente Heimniederlage kassiert.

Trotz des schwachen Auftritts wäre auch diese Niederlage noch zu verhindern gewesen, hätte man die wenigen Chancen beim Spielstand von 0:0 in der ersten Halbzeit konsequent genutzt.

Höhepunkt hierbei sicher der äußerst schwach geschossene Foulelfmeter (Foul an T. Krüger) in der 41.Spielminute durch Susuri, den der SVS-Torhüter ohne große Probleme abwehren konnte.

Aber auch Chancen durch T. Krüger mit Kopfball nach schöner Vorarbeit von Cardinale in der 21. Spielminute oder der abgeblockte Schuss von R. Faber (38.Minute) hätten Zählbares einbringen können.

In diesem Falle aber zeigte der Fußball dann wieder einmal sein anderes Gesicht, als der bis dahin mit 11 Mann in der eigenen Hälfte verteidigende SV Schluchtern kurz vor Halbzeit das erste mal gefährlich vor das Germanentor kam:

Torhüter Damianidis kommt hier einen Schritt zu spät, foult als letzter Mann kurz vor der Strafraumgrenze den SVS-Angreifer und muss folgerichtig vorzeitig in die Kabine; der SVG spielt somit in der 2.Halbzeit in Unterzahl.

Unbeeindruckt von der Überzahl igelten sich die Schluchterer in ihren Hälfte ein und überließen zu Beginn der zweiten 45 Minuten den Germanen das Spiel.

Diese Kontertaktik ging dann in der 60.Minute auf; geblendet von der tiefstehenden Sonne erkannte der Linienrichter eine klare Abseitsstellung, des über die linke Seite geschickten Außenstürmers nicht und der in der Mitte freistehende SVS-Angreifer konnte das Zuspiel in den Strafraum zur Führung vollenden.

Die Germanen antworteten mit wütenden Angriffen, leider blieb man in vielen Szenen ohne Durchschlagskraft und wurde in der 90. und 92. Minute nochmals klassisch ausgekontert.

Passend zum Spielverlauf dann noch Szenen in der Endphase, als Cardinale nach einem schönen Chipball von T. Krüger diesen volley an die Unterkante der Latte setzte und leider nur das Schiedsrichtergespann (auch ohne Sonne) nicht erkannte, dass dieser eindeutig hinter der Linie war.

Ferner dann noch die unnötige gelb/rote Karte (92.Minute) für R. Faber wegen Spielverzögerung; auch hier war dem Schiedsrichtergespann das nötige Fingerspitzengefühl abhandengekommen.

Klar ist nun hoffentlich Allen geworden, dass man in der Landesliga keine Gegner einfach mit „Links" schlägt und in jedem Spiel 100%iger Einsatz und Leistungswille gefordert ist.

Um dies zu zeigen, kommt der nächste Gegner nun gerade recht, wenn es am Samstag, den 6.10. um 15.30h beim Spiel Erster gegen Zweiter zum TV Pflugfelden geht.

 

SV Germania: Damianidis – Herman (45. J. Krüger), Schmidtke, Hirsch, Veneziano (59. Januzi) – Felger ( 70. Schneider), R. Faber -  Susuri (59. D. Faber), Krüger, Gökmen  - Cardinale

 

Tore: 0:1 – 60. Minute, 0:2 – 90. Minute, 0:3 – 92. Minute

 

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Damianidis (45.), Gelb-Rote Karte für R.Faber (92.)

 

6. Spieltag - 23.09.2018 - TV Oeffingen - SV Germania 0:1

Die Germanen wieder an der Tabellenspitze - Showdown in der 90.Minute

Zum Spitzenspiel des Spieltages begrüßte der TV Oeffingen die Germanen aus Bietigheim im Sami Khedira Stadion, leider auf einem Rasenplatz, der den Anforderungen an ein Spiel in der Landesliga absolut nicht gerecht werden konnte.
So entwickelte sich von Beginn an, auch mit Unterstützung eines sehr böhigen Windes, ein Kampfspiel, ähnlich der Auswärtspartie vor einigen Wochen in Pfedelbach. 
Der Gastgeber aus Oeffingen war sofort präsent und bereits in der 2. Minute mußte Keeper Krüger mit einer gelungenen Fußabwehr den frühen Rückstand verhindern.
Hier, wie auch in der 5. Minute als der Gästestürmer nur knapp das Germanentor verfehlte, hatte man Glück nicht in Rückstand zu geraten.
Doch analog der Auswärtspartie in Pfedelbach fand der SVG nach ca. 20 Minuten besser ins Spiel, vorallem hatte die Abwehr die gegnerischen Stümer im Griff und sich auf die langen Bälle gut eingestellt.
Leider kam man im Spiel nach Vorne nicht richtig in Abschlußsituationen, einzig D. Faber dessen Schuß Mitte der ersten Halbzeit geblockt wurde und Veneziano dessen Abpraller anschließend deutlich am Tor vorbeiging, hatten soetwas wie "Halbchancen" zu verzeichnen.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel zusehends, da die Gastgeber nun gegen den starken Wind spielen mußten und die langen Bälle aus der eigenen Hälfte meistens im Aus landeten.
Die Germanen hatten defensiv weitgehenst Alles im Griff, spielerisch nach Vorne war aber auch auf Grund der o.g. Paltzverhältnis nicht viel möglich.
So dauerte es bis zur 89. Minute als der TV Oeffingen zur bis dahin größten Chance im Spiel kam; ein schöner Angriff über die linke Seite wurde vom TVO-Stürmer an der Ecke des Fünfmeterraums stehend, volley aus der Luft genommen, doch Torhüter Krüger konnte mit eine Blitzreaktion den Ball über die Latte lenken.
Aus der anschließenden Ecke, welche von den Germanen geklärt werden konnte, entsprang dann der Siegtreffer.
T.Krüger wurde steil geschickt und ca. 25 Meter, halbrechte Position vor dem Tor, gefoult - der anschließende Freistoß von Gökmen kam wiederum zum am langen Pfosten stehenden T. Krüger, welcher den Ball über die Linie spitzeln konnte.
Die zweiminütige Nachspielzeit brachte keine weiteren "Highlights" , sodass die Germanen nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Leyhr jubelnd die Arme in die Höhe reißen konnten.
 
SV Germania: J.Krüger - Veneziano, Schmidtke, Hirsch, Herman - Felger, R.Faber - Susuri (70. Gökmen), T.Krüger, D.Faber (81. Schneider) - Cardinale (81. Früh)
 
Tore: 0:1 T.Krüger (90.)
 

5. Spieltag - 16.09.2018 - SV Germania - TSG Öhringen 0:0

Germanen nach dem 5.Spieltag in der Landesliga immer noch ungeschlagen

In einem sehr von der Taktik geprägten Spiel kam der SVG gegen den letztjährigen Verbandsligisten zu einem am Ende leistungsgerechten Untenschieden.
Bereits in der 10. Spielminute die erste brenzlige Situation vor dem Germanentor; doch Torhüter Krüger konnte den Kopfball nach vorangegangenem Eckball über die Latte lenken.
Auch die Germanen waren nun im Spiel; nach einem schönen Paß von Felger über die linke Angriffsseite wurde D.Faber gefoult, den Freistoß von Susuri konnte der TSG-Torhüter jedoch ohne Mühe klären.
In der 20.Minute Jubel bei den Germanen, denn nach Flanke von D.Faber lenkte T.Krüger den Ball ins Tor - jedoch hatte der Linienrichter die Fahne gehoben - Abseits.
Wiederum nur 2 Minuten später kamen die Gäste zu einem Freistoß in zentraler Position, jedoch war der 30 Meter Schuß kein Problem für Torhüter Krüger, der sicher halten konnte.
In der 25.Minute dann Aufregung auf der Gegenseite, einen sehenswerten 20 Meterschuß von Cardinale konnte der Gästetowart jedoch gerade so zur Ecke lenken.
Die größte Möglichkeite für den SVG in Führung zu gehen folgte in der 38.Minute; ein tolles Solo von R.Faber, der aus der eigenen Hälfte kommend 4 Gegenspieler umkurfte, in die Mitte zum völlig freistehenden Gökmen paßte, dieser jedoch am Öhringer Keeper scheiterte. 
Mit Beginn der 2.Halbzeit hatte man nun den Eindruck, dass sich die Gäste deutlich zurückzogen, um auf Konter zu lauern. 
Die Germanen hatten nun deutlich mehr Ballbesitz, allerdings fehlte bei einigen vielversprechenden Angriffen die letzte Präzission und die nötige Durchschlagskraft, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Im Gegenteil; die TSG Öhringen hatte sowohl in der 79., als auch in der 81. Spielminute zwei hochkarätige Chancen, die jedoch von an diesem Tage fehlerfrei agierenden Keeper Krüger, glänzend pariert wurden.
 
SV Germania: J.Krüger - R.Faber, Schmidtke, Veneziano, Herman (69. Hirsch) - Felger, T.Krüger - D.Faber, Susuri (87. Schneider), Gökmen (65. Malik) - Cardinale 
 
Tore: Fehlanzeige
 

4. Spieltag - 09.09.2018 - TSV Crailsheim - SV Germania 2:2

Germanen weiterhin ungeschlagener Tabellenführer

In einem äußerst umkämpften Landesligaspiel holen die Germanen beim Mitfavoriten um den Aufstieg einen Punkt.
bereits nach 120 Sekunden befand sich der SVG in Überzahl; ein zu kurz geratenens Zuspiel in der Viererkette des TSV erkannte Cardinale; beim Versuch alleine auf den Torwart zu laufen wurde er unsanft von den Beinen geholt und Schiedsrichter Weiß blieb keine andere Möglichkeit, als die rote Karte zu zeigen. 
Den anschlißenden Freistoß aus gut 20 Meter setze Januzi über das Tor.
In der 24. Minute dann das Tor für die Germanen; ein Ballgewinn im Mittelfeld durch Schmidtke brachte auf der rechten Außenbahn D.Faber ins Spiel, der den im Strafraum in Position gelaufenen T. Krüger bediente; dieser steckte auf Cardinale in die Spitze durch und dessen trockener Linksschuß schlug im Crailsheimer Tor ein.
Doch die "Horaffen" zeigten sich unbeeindruckt; bereits 3 Minuten später flog ein 25 Meter Distanzschuß nur knapp über das Germanentor.
In der 29. Minute dann der Ausgleich; nach einem Gewühl im Strafraum konnte die Germanenabwehr nicht richtig klären, der Ball kam über Linksaußen in die Mitte und Wolf hatte gegen die zu weit aufgerückte Innenverteidigung keine Mühe aus 6-7 Meter das 1:1 zu erzielen.
Dieses Mal zeigten sich jedoch die Germanen unbeeindruckt; den bereits drei Minuten später ging man wieder in Führung.
Ein an ihm selbst verursachter Freistoß wurde von Januzi mit einem schönen Schlenzball aus ca. 20 Meter über die Crailsheimer Abwehr zum 1:2 verwertet.
Weitere Möglichkeiten für den SVG folgten; so scheiterte Susuri in der 38. Minute am Torwart und Januzis Freistoß in der 44. Minute bleib in der Mauer hängen. Dazwischen lag noch eine gute Chance für dei Crailsheimer, deren 25 Meter Freistoß in der 43. Minute nur knapp an Germanentor vorbeiflog.
Nach der Halbzeit war der SVG sofort im Spiel und hatte durch D.Faber und T.Krüger gute Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen; die Beste dann sicher durch Cardinale in der 55. Minute doch dessen sehenswerter Distanzschuß konnte vom Crailsheims Keeper an die Latte gelenkt werden.
Aus heiterem Himmel viel dann der Ausgleich für den TSV; nach gut einer Stunde tankte sich Meßner über die linke Seite durch und der recht harmlose Ball schlug zum Entsetzen der Germanen unte dem sich werfenden Damianidis im Tor ein.
Nun waren die Crailsheimer etwas unverhofft wieder im Spiel und hatten in der 62 und 67. Minute zwei Großchancen, welche von Diamanidis entschärft werden konnten.
Die Germanen hielt nur Phasenweise dagegen; der TSV drängte mit nur 10 Mann auf die Führung; außer einem schönen Distanzfreistoß von Gökmen der vom guten Crailsheimer Torwart aus dem langen Eck gefischt werden konnte, brachten die Germanen kaum mehr Entlastung zu Stande.
Nach dem Schlußpfiff des Schiedsrichters herrschte die Frage auch beim mitgereisten Germanenanhang: Punktgewinn oder Punkteverlust ?
Festzuhalten bleibt: Der SVG steht nach dem 4.Spieltag weiterhin mit nun 10 Punkten an der Tabellenspitze und liegt bisher mehr als deutlich über dem Soll

SV Germania: Damianidis - Malik, Schmidtke, R.Faber, Herman - Januzi, Felger - D. Faber (74. Gökmen), T.Krüger, Susuri (81. Früh) - Cardinale (73. Erkilic)
 
Tore: 0:1 Cardinale (24.), 1:1 Wolf (29.), 1:2 Januzi (32.), 2:2 Meßner (58.)
 
Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Hertfelder (2./Notbremse)
 

3. Spieltag - 01.09.2018 - SV Germania - SV Allmersbach 2:0

"Germania on fire" : Drittes Spiel - Dritter Sieg

Ein schweres Stück Arbeit hatten die Germanen beim zweiten Heimauftritt in der Landesligasaison 18/19 zu vollrichten, bis am Ende der dritte Sieg in Folge eingefahren war; doch der Reihe nach: 
Bereits in der 5. Minute mußte sich Keeper J. Krüger strecken, um nach einem schönen Spielzug der Allmersbacher über die linke Außenbahn mit anschließender Flanke in den Strafraum, den Rückstand zu verhindern.
Der SVG kam nicht richig in die Gänge und so war es wiederum J. Krüger der in der 20.Minute bei einer 1:1 Situation gegen den frei vor ihm auftauchenden Stürmer des Gästeteams das 0:1 verhindern konnte.
Die Germanen hatten zwar in dieser Phase mehr Ballbesitz, aber die entscheidenden Päße in die Tiefe oder Flanken über Außen konnten von der aufmerksamen Gästeabwehr problemlos entschärft werden.  
So dauerte es bis zur 22. Minute eher Cardinale mit einem Schuß aus gut 20 Meter das Tor knapp verfehlte.
Auf der Gegenseite lag nach 31 Minuten der Ball im Tor des SVG, doch das gut leitende Schiedsrichtergespann hatte in dieser Situation auf Abseits entschieden.
Dies war dann soetwas wie eine Initialzündung für die Bietigheimer, die ab der 35.Minute zwingender wurden; hier scheiterte zuerst Hirsch am guten Allmersbacher Torhüter und nur eine Minute später hatte D.Faber den Torhüter bereits umspielt, sein Ball wurde jedoch noch kurz vor der Tolinie geklärt. Das 1:0 lag in der Luft und viel dann auch in der 38. Minute.
Ein Preßschlag im Mittelfeld nutzte Schmidtke mit einem schönen Paß auf Cardinale der unwiderstehlich davonzog, den Towart umspielte und zur Führung für die Germanen vollenden konnte.
Wie zu erwarten war, kamen die Allmersbacher schwungvoll aus der Kabine und wer weis, wie sich die Partie ab der 47.Minute entwickelt hätte, wenn der Schiedsrichter hier bei einer Aktion im Strafraum von Malik am Gästestürmer auf Elfmeter entschieden hätte; eine 50:50 Entscheidung die in diesem Falle positiv für den SVG ausfiel, denn die Pfeiffe blieb stumm.
Von da an war "Feuer in der Partie", denn bereits eine Minute später wurde T.Krüger über links schön von D.Faber freigespielt, doch sein halbhoher Schuß ging knapp am kurzen Pfosten vorbei.
Mit einem "Sonntagsschuß" (Schlenzer von der Strafraumgrenze hoch ins lange Eck) sorgte Gökmen dann in der 57. Minute für das 2:0; ein technisch und optisch hervorragendes Tor.
Der Ausbau der Führung brachte jedoch immer noch keine 100%ige Sicherheit in das Germanenspiel, denn der Mitaufsteiger aus Allmersbach wehrte sich nach Kräften und kam in der 73.Minute zum vermeintlichen Anschlußtreffer, aber auch in diesem Fall hatte der "Mann an der Außenlinie" die Fahne gehoben. 
So blieben die Gäste weiterhin bemüht und hatten in der 85.Minute die größte Chance im zweiten Abschnitt zum Anschluß, doch der 20 Meter Freistoß flog an den Innenpfosten des Germanentores und konnte dann geklärt werden.
Aufregung dann nocheinmal in der 90.Minute als die Gäste Tor monierten; hier hatte jedoch, nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns, Keeper Krüger noch vor dem Überschreiten der Torlinie den Ball klären können. 
Dies war dann wirklich die letzte nennenswerte Aktion in einem interssanten und unterhaltsamen Spiel, in dem die Gäste der erwartet starke Gegner waren, die Germanen an diesem Tag jedoch das etwas "bessere Schlachtenglück" hatten.
Alle Konzentration gilt nun dem nächsten Spiel am Sonntag, dem 9.9., wenn es zu einem der Auftstiegsfavoriten nach Crailsheim geht.
 
SV Germania: J.Krüger - Malik, Hirsch, Schmidtke, R.Faber (86. Herman) - Felger (75. Agyemang), Januzi - Gökmen (65. Susuri), T.Krüger (88. Früh), D.Faber - Cardinale
   
Tore: 1:0 Cardinale (38.), 2:0 Gökmen (57.) 
 

2. Spieltag - 26.08.2018 - TSV Pfedelbach - SV Germania 1:2

SVG holt im ersten Auswärtsspiel drei Punkte

Groß war der Jubel bei Mannschaft, Betreuern und Fans am Sonntagnachmittag als der Schiedsrichter nach 97 Minuten (!!!) die Partie abpfiff. Ein starker Auftritt der Germania führte am Ende zum verdienten Sieg beim in der letztjährigen Rückrunde zuhause ungeschlagenen TSV.
Anfangs sah es jedoch keinesfalls nach einem Sieg für die Bietigheimer aus, denn der TSV Pfedelbach begann agressiv und stark in den Zweikämpfen; der SVG konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien.
Bereits in der 5. Minute mußte Keeper J.Krüger einen Flachschuß aus dem Eck fischen, als die Germanen im Aufbauspiel den Ball in der eigenen Hälfte nicht behaupten konnten.   
Weiterhin erzeugte die Heimmannschaft, unterstützt von einem frentisch anfeuernden Anhang, sehr viel Druck auf die Bietigheimer Abwehr, die aber trotz einiger kleiner Wackler nichts Zählbares für den Gegner zulies.
Nach ca. 20 Minuten hatten sich die Germanen an den sehr schwer zu bespielenden Rasenplatz gewöhnt und kamen daher besser ins Spiel.
Das erste Highligt aus Germanensicht dann in der 38.Minute; R.Faber erobert an der Mittellinie den Ball, tankt sich durch das Mittelfeld  und der plaziert geschossene Ball fliegt halbhoch und unhaltbar für den TSV-Keeper ins Tor - 0:1 für den SVG.
Doch schon 3 Minuten später kam der TSV Pfeldelbach zum Ausgleich; ein Elfmeter aus der Kategorie "Kann man geben, muss man aber nicht, ermöglichte der Heimelf das 1:1.
Aber jetzt zeigten die Germanen sofort Moral; eine schöne Freistoßflanke durch Schneider aus dem rechten Halbfeld fand Hirsch am Elfmeterpunkt der den Ball zum 1:2 per Kopf hoch in die Maschen legte - 45. Minute und letzte nennenswerte Aktion vor der Halbzeit. 
Wie zu erwarten drücke der TSV Pfedelbach mit Beginn der 2.Halbzeit auf den Ausgleich und kam bereits in der 47. Minute zu einer Großchance, welche Keeper Krüger in Hanballtorwarmanier verhindern konnte.
Danach bekammen die Bieitgheimr das Geschehen mehr und mehr in den Griff; leider blieben einige hochkarätige Torschancen nach gutem Konterspiel ungenutzt und der Schiedsrichter gab in mindestens zwei Situationen, die eindeutiger waren als der Elfmeter für die Gastgeber in der ersten Halbzeit, keinen Strafstoß für Bietigheim.
So mußte man bis zum Schluß um den Auswärtssieg zittern, obwohl der Gegner außer hohen Bällen und einigen Standards nichts mehr zustande bringen konnte.
Letztendlich war dies alles jedoch nicht spielentscheidend, sondern die Tatsache dass der SVG an diesem Tag einfach das bessere Team war und nun mit 6 Punkten aus zwei Spielen als Tabellenführer ins Pferdemarktspiel am kommenden Samstag zuhause um 16.00h gegen Allmersbach geht.
 
SV Germania: J.Krüger - Malik, Hirsch, Schmidtke, R.Faber - Felger, Januzi - Schneider (71. Susuri), T.Krüger, D.Faber (72 Gökmen) - Cardinale (72. Früh)
 
0:1 - R.Faber (38.), 1:1 - Gebert (41./Foulelfmeter), 1:2 - Hirsch (45.)
 

1. Spieltag - 19.08.2018 - SV Germania - SV Fellbach 2:1

Gökmen leitet mit Treffer den ersten Sieg in der Landesliga ein

Erfolgreich gestartet ist der SVG in die Landesligasaison 18/19; in einem interessanten Auftaktspiel blieben die drei Punkte am Ende verdient bei den Germanen.
Der Gast aus Fellbach begann schwungvoll und bereits in der 9.Minute hatte man Glück, dass eine Volleyabnahme im Strafraum nicht richtig getroffen wurde und der Ball weit am Tor vorbei ging.
Ab der 15.Minute änderte sich jedoch das Spielgeschehen, denn mit dem ersten gefährlichen Schuß von Januzi auf das Fellbacher Tor wurde der SVG aktiver.
Nun gab es einige gute Chancen durch Gökmen und Hirsch; jeweils flog der Ball knapp über das Tor.
Eine Schrecksekunde hatten die Bietigheimer dann jedoch in der 32.Minute zu überstehen, als ein Eckball nicht geklärt werden konnte und Veneziano lkurz vor der Torlinie retten konnte.
Auf der anderen Seite viel, dem Spielverlauf entsprechend korrekt, dann das 1:0 durch Gökmen, der eine schöne Vorlage von D.Faber mit einem satten Schuß von der Strafraumgrenze ins lange Eck des Fellbacher Tores versenkte.
Sehr aktiv kamen die Fellbacher dann aus der Halbzeit und drückten aufs Tempo, ohne die Germanenabwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Im Gegenteil; ein Konter in der 65.Minute brachte die 2:0 Führung.
D.Faber wurde über die linke Außenbahn geschickt, drang in den Strafraum ein und wurde dort regelwidrig von den Beinen geholt - Elfmeter.
Eine Sache für Januzi, der sicher verwandelte.
Leider hatte diese Zweitoreführung nur 4 Minuten Bestand; ähnlich wie im Pokalspiel gegen Heimerdingen, als man ebenfalls kurz nach der eigenen Führung das Gegentor bekam, wurde auch dieses Mal der Spielaufbau des Gegeners im Mittelfeld nicht entscheidend unterbunden und so konnte Dogan völlig frei vor J.Krüger in der 69. Minute den Anschluß erzielen.
Das Tor setzte nun natürlich bei den Gästen die letzten Kräft frei, auch wenn man spührte, dass bei den hochsommerlichen Temperaturen jedem Akteur die Kräfte mit zunehmender Spieldauer deutlich schwanden.
Am Ende waren die Germanen bei der einen oder anderen Konterchance dem 3:1 näher als die Gäste dem Ausgleich.
Mit Abpfiff des umsichtig leitenden Schiedrichters vielen sich die Germanen jubelnd in die Arme.

 

SV Germania: J.Krüger - R.Faber, Schmidtke, Hirsch, Veneziano (55. Heman) - Felger, Januzi - Gökmen (75. Schneider), T.Krüger, D.Faber (80. Malik) - Cardinale (88. Früh)

 

Tore: 1:0 Gökmen (35.); 2:0 Januzi (65./Foulelfmeter); 2:1 Dogan (69.)

 

2. WFV-Pokal-Runde - 11.08.2018 - TSV Craislheim - SV Germania 3:1

Ausgeschieden ist in der 2.Pokalrunde der SVG durch ein 1:3 beim TSV Crailsheim.

Bereits kurz nach Anpfiff des im Großen und Ganzen umsichtig leitenden Schiedsrichters Klüdtke aus Oedheim war klar, dass es der SVG in diesem Spiel mit einem anderen Kaliber als noch in der 1. Pokalrunde  gegen den TSV Heimerdingen zu tun bekommen wird.
Agressiv in den Zweikämpfen und äußerst laufstark präsentierte sich die Heimmannschaft; bereits in der 1. Minute mußte Torhüter Pfahl sein Ganzes können aufbieten, um einen gefährlichen 20 Meter Schuß aus Mittelstürmerpostion zu entschärfen.
Folgerichtig viel dann der Führungstreffer für den TSV Crailsheim; nach einer Freistoßflanke, anschließendem Kopfball an den Pfosten, schaltete Wolf am Schnellsten und drückte den Ball über die Linie des Germanentores.  
Wer nun befürchtete, dass der SVG hier einem Debakel entgegensteuert, sah sich nach knapp 20 Minuten getäuscht; ein Traumpass von Malik auf Cardinale, dessen Schuß vom Torhüter der Heimmannschaft noch abgewehrt werden konnte, fand den Weg zu Schneider, der noch gekonnt einen Abwehrspieler aussteigen lies und den Ball zum umjubelten 1:1 ins Netz setzen konnte.  
In der Folge waren die Crailsheimer beeindruckt und der SVG erspielte sich durch Cardinale (Volleyschuß - knapp am Tor vorbei) und T.Krüger (abgeblockter Kopfball nach Ecke Schneider) zwei gute Chancen. Das Unentschieden zur Halbzeit war daher aboslut leistungsgerecht.
Mit der gleichen Agressivität wie in Halbzeit 1 startete der TSV Craislheim; doch waren es die Germanen selbst, welche es der Heimmannschaft in der 54.Minuten erlaubte, die erneute Führung zu erzielen.
Ein leichtsinniger Ballverlust der aufgerückten Germanen im Mittelfeld ermöglichte es Meßmer mit einem sehenswehrten Lupfer aus ca. 20 Meter das Tor für seine Farben zu erzielen.
Doch auch diese Mal hielten die Germanen dagegen und wer weis, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn Schiedsrichter Klüdtke nich in der 72.Minute auf Foulspiel am Torhüter des TSV Crailsheim entschieden hätte, als der Ball nach einem Zusammenprall zwischen ihm, seinem eigenen Abwehrspieler und dem Germanenrecken Hirsch zum 2:2 im Netz lag.
In den verbleibenden 18 Minuten warf die Germania dann alles nach vorne und kassierten mit einem Konter in der 88.Spielminute das Tor zum 3:1 Endstand, wiederum durch den sehr agielen Meßner.
 
SV Germania: Pfahl - Herman (46. R.Faber), Hirsch, Schmidtke, Veneziano - Felger, Januzi (75.Früh) - Malik (60. D.Faber), Krüger, Schneider (60.Gökmen) - Cardinale
 
Tore: 1:0 - Wolf (14.); 1:1 - Schneider (19.); 2:1 - Meßner (54.); 3:1 - Meßner (88.)