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22. Spieltag - 22.04.2018 - SV Germania- TSV Grünbühl 7:1

Spiel 1 nach Krestels Horrorverletzung - SVG beraubt Grünbühl den Glauben an den Klassenerhalt - 7:1

Das erste Spiel nach dem Schock von letzter Woche war zunächst geprägt von Wünschen und Grüßen an den Verletzten Ralf Krestel, der am Samstag Nachmittag das Krankenhaus verlassen durfte. Germanias Topstürmer wurde noch am selben Tag der Verletzung operiert und bekam Schrauben und eine Platte in den Knöchel eingesetzt. Ihm geht es nach der ganzen Tortur den Umständen entsprechend gut. So hatten sich die Verantwortlichen eine schöne Geste überlegt und dem Team nebst Funktionären ein Trikto fertigen lassen mit der Aufschrift "come back stronger" und der RückenNr. 21 mit dem Namen "Krestel" auf dem Rücken. Damit lief das Team ein. Das Spiel selbst war über weite Strecken sehr einseitig. Bis auf die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit waren die Blau-Weißen die klar bessere Mannschaft. Das erste Tor resultierte aus einem Foulelfmeter an Gökmen, den Demir Januzi sicher verwandelte. Das 2:0 in der 20. Minute besorgte ebenfalls der Routinier nach schöner Faber Vorarbeit. Nach dem Wechsel machte Januzi dann seinen fast lupenreinen Hattrick dann perfekt, als er nach einem Freistoß im Strafraum frei zum Schuss kam und netzte (53.). Der starke Dominik Faber sorgte dann indirekt für das 4:0 als seine Hereingabe von Tasdemir nur noch ins eigene Netz gelenkt werden konnt (56.). Das schönste Tor des Tages folgte ebenfalls durch Faber. Ein Spielzug über Susuri, Wolter und Felger landete dann punktgenau am langen Pfosten bei Faber, der nur noch einschieben brauchte (67.). Ein weiteres Foul am auffälligen Wolter brachten den 2.ten Strafstoß den dieses Mal Bashkim Susuri verwandelte. Den Schlußpunkt des Torreigens markierte Rekonvaleszent Dominik "Nobbe" Wolter, als er einen zu kurzen Rückpass aufnahm, Vaccaro umkurvte und einschob. Grünbühl konnte Offensiv, ausser einen Schuss in Hälfte 1, keine Akzente setzen bis kurz vor Schluss. Durmus fasste sich aus 60m ein Herz und feuerte die Kugel aufs Germanen Tor, Krüger wurde kalt erwischt und musste die Kugel passieren lassen. Die Germanen liessen über die Partie eine Vielzahl an guten Möglichkeiten aus und verpassten es somit noch etwas mehr für ihr Torverhältnis zu tun. Nachdem die Konkurrenten ebenfalls gewonnen haben, bleibt das Rennen um die begehrten Plätze weiter spannend.

 

Es spielte: J.Krüger - Veneziano, Hirsch, Herman - Januzi (76. Inigo), Felger, T.Krüger (46. Turco) - Gökmen (60. Susuri), Sprotte, Faber - Schneider (70. Wolter)

 

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Januzi (10./Foulelfmeter, 17., 53.), 4:0 Emre (55./Eigentor), 5:0 Faber (69.), 6:0 Susuri (73./Foulelfmeter), 7:0 Wolter (83.), 7:1 Durmus (86.)

 

Besonderes Vorkomnis: Gelb-Rote-Karte gegen Uzbeck (73./wdh. Foulspiel)

 

21. Spieltag - 08.04.2018 - SV Germania - TV Aldingen 5:0

"Novum cras Germania" - SVG schlägt Aldingen mit 5:0 und macht das Meisterrennen wieder spannend

Nach dem enttäuschenden Start in die Rückrunde mit Niederlagen gegen Rutesheim II und Croatia hat der SVG seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen mit einem eindrucksvollen 5:0 gegen den Tabellenvierten aus Aldingen bestätigt. "Wir waren nach dem Pokalaus enttäuscht und wollten nun gegen Aldingen eine Reaktion zeigen!" so Kapitän Felger. Dies merkte man den Bietigheimern von der ersten Minute an. Aldingen hatte kaum eine ruhige Sekunde, so hoch war der Druck von Beginn an. Bereits nach 4 Minuten hatte Dominik Wolter ein Riesenmöglichkeit nach einer Faber Flanke, doch sein Kopfball wurde auf der Linie von Torhüter Schneider pariert. Zum ersten Treffer kam es dann nach 15. Minuten als Felger schön auf Faber durchsteckte und dessen Schuss nach einer Schneider Parade bei Sprotte landete, der Spielmacher hatte keine Probleme aus 10m die Führung zu markieren. Die Germanen hielten den Druck weiter hoch und kamen durch eine feine Einzelleistung von Bashkim Susuri zum 2:0 (21.). Ging man in den letzten Wochen noch verschwenderisch mit den Chancen um, war man heute ungemein effizient. Einen Sprotte Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte Tobias Krüger ins lange Eck zur 3:0 Vorentscheidung (27.). Dann eine Schrecksekunde, in der 30. Minute musste Aktivposten Wolter wegen muskulären Problemen das Feld verlassen, für ihn kam der junge Schneider. Von den Aldingern kam Offensiv so gut wie nichts, einzig eine Szene von Ungerer, der in der 18. Minute an Krüger scheiterte ist nennenswert. Nach dem Wechsel sorgte in der 50. Minute Demir Januzi für die Entscheidung, Sprotte hatte sich mit einem Taschenspielertrick im Sechszehner schön durchgesetzt und den Ball von der Grundlinie auf Januzi abgelegt, der Routinier stand goldrichtig und schob zum 4:0 ein. Aldingen versuchte noch offensiv Akzente zu setzen, scheiterte aber mit 2 Schüssen am souveränen Jens Krüger. 15 Minuten vor Schluss machten es die Germanen dann richtig deutlich und erhöhten auf 5:0. Januzi verwertete eine Krüger Hereingabe erneut zum Endstand. Ein hochverdienter Sieg, der noch höher hätte ausfallen können und der durch die gleichzeitige Niederlage von Croatia die Germanen wieder vorerst an die Tabellenspitze hievt.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Hirsch, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Faber (62. Gökmen), Sprotte (77. Malik), Susuri - Wolter (30. Schneider)

 

Tore: 1:0 Sprotte (15.), 2:0 Susuri (21.), 3:0 T.Krüger (26.), 4:0 und 5:0 Januzi (50./76.)

 

20. Spieltag - 25.03.2018 - SV Perouse - SV Germania 1:3

Germania festigt Rang 2 und bleibt Croatia auf den Fersen

Nach einer kurzen Durststrecke, gegen 2 starke Gegner, hat der SVG heute mit einer guten Vorstellung in Perouse zurück in die Erfolgsspur gefunden. Für viele Zuschauer überraschend bot heute Schmid das erste Mal Dominik Faber in der Startelf auf, der Trainer zur Personalie "er hat die letzten Wochen richtig gut trainiert, die Kraft ist wieder da und wenn er gut drauf ist, kann er unserem Spiel richtig viel Impulse geben!" und so war es dann auch. Faber war in der ersten Hälfte richtig gut im Spiel und sorgte wie sein Gegenüber Susuri immer wieder mit Läufen in die Tiefe für Gefahr. Zu Beginn jedoch, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf dem tiefen Rasen. Die Germanen benötigten 20. Minuten um sich auf das Geläuf einzustellen auf dem gepflegtes Passspiel schlichtweg nicht möglich war. So war es letztlich ein Handelfmeter, den Demir Januzi in der 26.Minute zur Führung vollendete. Kurz darauf spielte sich Susuri mit Sprotte schön über links durch, Sprottes flache Hereingabe ließ Krestel am ersten Pfosten durchlaufen und am langen brauchte Faber dann nur noch einzuschieben. Von diesem Nackenschlag erholte sich Perouse bis zur Pause nicht mehr. Nach dem Wechsel stellten die Gastgeber dann um, was den Germanen deutlich in die Karten spielte, weil sie jetzt viel mehr Raum in der Spitze hatten. So waren es Chancen im Minutentakt die Krestel (5x), Sprotte (3x), Faber, Susuri und Januzi vergaben ehe Krestel dann nach Hereingabe von Susuri in der 66. seine Durststrecke beendete und sein Selbstvertrauen wieder auftanken konnte. Nach weiteren Möglichkeiten durch Wolter (Pfosten) und Herman (Latte) setzte am Ende Perouse noch den schmeichelhaften Anschlusstreffer. Der SVG gewann am Ende hochverdient und verpasste es in Hälfte 2 was für das Torekonto zu tun. Nun sieht man mit Spannung dem Nachholspiel gegen Bissingen entgegen.

 

Es spielten: J.Krüger - Turco (85. Caizzi), T.Krüger, Hirsch, Herman - Felger, Januzi - Faber (65. Malik), Sprotte (70. Wolter), Susuri - Krestel (77. Früh)

 

Tore: 0:1 Januzi (26./Handelfmeter), 0:2 Faber (32.), 0:3 Krestel (66.), 1:3 Boldrini (90.)

 

18. Spieltag - 11.03.2018 - NK Croatia Bietigheim - SV Germania 2:1

SVG verliert das Spitzenspiel mit 2:1

Bereits nach 28 Sekunden stand es 1:0 als die Germanen noch gedanklich in der Kabine waren. In Folge waren die Männer von Viadukt spielbestimmend und kamen durch Krestel zu einer Großchance, die der Torhüter im direkten Duell vereitelte. Erst Sprotte war es dann, der mit einem Traumtor aus 25m für den verdienten Ausgleich sorgte. In Hälfte 2 waren die Germanen dann zu passiv, so dass Croatia Vorderwasser bekam ohne zwingende Chancen zu kreieren. Erst in der 75. Minute war es dann der eingewechselte Trebsic, der einen Pfostenschuss von Zivic im Nachschuss verwandelte. In der letzten Viertelstunde kamen die Germanen dann nochmals auf. Doch letztlich konnten Gökmen und Krestel die besten Chancen am Ende nicht mehr verwerten.

 

Es spielten: J.Krüger - Herman, T.Krüger, Hirsch - Januzi, Felger (81. Schneider), Sprotte - Gökmen, Erkilic, Susuri - Krestel

 

Tore: 1:0 Annunziata (1.), 1:1 Sprotte (27.), 2:1 Trepsic (77.)

 

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Trepsic (88.)

 

17. Spieltag - 04.03.2018 - SV Germania - SKV Rutesheim 1:2

Die Serie ist gerissen - Germania verliert erstmals gegen den SKV Rutesheim II mit 1:2

Mit einem couragierten Auftritt bestätigten die Rutesheimer alle Bedenken, die Trainer Schmid vor dem Spiel geäussert hatte. Für den gesperrten Krestel bot Schmid im Sturm Wolter auf, Januzi rückte wieder ins Mittelfeld. Die Germanen taten sich zu Beginn schwer, gegen die taktisch gut gestaffelten Gäste Lücken zu finden, sich in Szene zu setzen. Für den ersten Paukenschlag nach 4. Minuten sorgte Fabio Sprotte mit einem Distanzschuss an die Latte. Zehn Minuten später war Wolter allein vor Torhüter Pohle, sein Schlenzer ins Eck konnte der Torhüter aber parieren. Nach 18. Minuten dann die verdiente Führung, Sprotte hatte Erkilic im Strafraum freigespielt und wie schon im HInspiel, traf der Ex-Rutesheimer auch heute gegen seinen alten Klub zur Führung. Danach hatten die Germanen mehr und mehr das Heft in der Hand. Der SKV hatte bis auf einen Distanzschuss keine nennenswerten Chancen. Die Germanen hatten mit Susuri und einem weiteren Pfostentreffer durch Erkilic noch weitere hochkarätige Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch blieben diese ungenutzt. So kam es letztlich wie so oft im Fussball, wenn man die Chancen nicht macht, bekommt man die Quittung serviert. Nach einem langen Ball konnte Hirsch eine Kopfballverlängerung nicht vermeiden, so dass Veneziano ins Laufduell musste und Lennart im Strafraum nur noch mit einem Foul vom Torabschluss hindern konnte. Dies führte zu einem Elfmeter den Alberici zum Ausgleich (45.) verwerten konnte.
In Hälfte 2 taten sich die Germanen zunehmend schwer sich in Szene zu setzen, einzig Erkilic hatte noch 2 Großchancen die er nicht mehr nutzen konnte. Auf der Gegenseite parierte Krüger einen tollen SKV Konter mit einer Monsterparade im 1 gegen 1. Ein weiterer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung führte letztlich zur 1:2 Führung für die Gäste, die den Vorsprung mit einer kämpferisch und läuferisch bemerkenswerten Leistung über die Zeit brachten. Kompliment an die Gäste und Schade für die Germanen, dass gerade in der jetzigen Saisonphase so ein Patzer passiert, der nicht passieren hätte müssen. Für die nächsten Spiele ist es wichtig die Effizienz vor dem Tor wieder zu bekommen, um nicht in jedem Spiel zittern zu müssen obwohl man die Mehrzahl an Chancen hat. Die Germanen müssen sich in vielen Punkten steigern, will man nächste Woche bei Croatia etwas zählbares mitnehmen.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano (50. Turco), Hirsch, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Erkilic, Sprotte, Susuri (76. Faber) - Wolter (63. Gökmen)

 

Tore: 1:0 Erkilic (17.), 1:1 Alberici (45./Foulelfmeter), 1:2 Gashi (80.)

 

16. Spieltag - 25.02.2018 - FV Löchgau II - SV Germania 1:2

Verdienter Sieg zum Rückrundenauftakt in Löchgau - Wolter köpft den SVG beim Einstand zum Sieg

Ohne den Grippe geschwächten Leitwolf Demir Januzi musste heute der SVG seinen Auftakt in die Rückrunde gestalten. Auf dem neuen Kunstrasen in Löchgau kamen die Germanen gut ins Spiel. In der ersten Hälfte hätte es gut und gerne 1:5 stehen können, hätten Krüger, Krestel, Sprotte und Wolter ihre hochkarätigen Chancen genutzt. So war es letztlich dem starken Susuri vorbehalten, gegen seinen Ex-Verein die Führung zu erzielen. Nach einem Eckball lauerte der Kosovare am Strafraum und hämmerte in der 41. Minute den Ball für Kretschmer unhaltbar in die Maschen. Nach dem Wechsel blieb der SVG die ersten 25. Minuten weiter das klar bessere Team. In dieser Phase erhöhte das Schmid Team, durch einen Wolter Kopfball nach Sprotte Ecke zum 0:2. Danach hätte Krestel auf 0:3 erhöhen müssen, bereits am Torhüter vorbei zielte er zu genau und traf aus 10m nicht das Tor sondern nur den Pfosten. Da Löchgau weiter harmlos blieb und die Führung sicher erschien, kam es wie so oft. Ein Angriff des FVL in der 71. MInute führte zum Anschlusstreffer durch Sprigade. Die Kraft ließ nach, der Gegner schöpfte neue Moral und zu allem Überfluß kassierte Torjäger Krestel unnötigerweise auch noch Gelb-Rot. So entwickelte sich noch eine spannende Schlussphase in der aber die gute Germanen-Defensive um Rückkehrer Hirsch stand hielt und den verdienten Sieg über die Zeit brachte.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Hirsch, Herman - Felger, T.Krüger, Sprotte (87. Malik) - Erkilic (78. Schneider), Wolter (78. Demircan), Susuri (89. Genc) - Krestel

 

Tore: 0:1 Susuri (42.), 0:2 Wolter (51.), 1:2 Sprigade (71.)

 

Besonderes Vorkomnis: Gelb-Rote Karte für Krestel (84./Meckern)

 

15. Spieltag - 25.11.2017 - TSV Höfingen - SV Germania 0:0

SVG beendet erstmals ungeschlagen die Vorrunde - 0:0 in Höfingen

Am Ende eines intensiven Spiels begleitete die Germanen ein Gefühl von Enttäuschung und Stolz. Gerne hätte man den 10. Sieg in Folge eingefahren, doch die Gastgeber aus Höfingen verteidigten über 90. Minuten mit Mann und Maus. Über schnelle Konter versuchte der TSV gegen den Tabellenführer zu Chancen zu kommen, doch die Defensive um den überragenden Salva Veneziano ließ über 90. Minuten so gut wie keine Möglichkeit zu. Einzig zwei Distanzschüsse in Hälfte 1 und zwei gefährlich Schüsse nach Standards in Hälfte 2 konnte sich der TSV zu Buche schreiben. Das Spiel ist schnell erzählt, die Germanen diktierten, bis auf 20 Minuten in Hälfte 2, ausnahmslos das Spiel und suchten nach Lücken in dem Bollwerk. In Hälfte 1 hatten Gökmen, Sprotte und Krestel mit einem Pfostenschuss die besten Möglichkeiten für den Ligaprimus. Nach dem Wechsel dasselbe Bild. Nach einem schönen Pass von Sprotte, der sein bislang bestes Saisonspiel machte, wurde Krestel beim Torschuss umgerissen, doch der Schiedsrichter liess weiterlaufen. Nur Minuten später legte Krüger nach Pass von Krestel auf Sprotte quer, der einschob. Doch auch hier hatte der Schiedsrichter was dagegen und entschied zum Unverständnis aller auf Foul. Schmid brachte zur 60. dann Achim Früh für Alex Felger um dem Team ein Signal zu geben, dass er 3 Punkte mitnehmen will. Als sich alle dann schon langsam mit einem Unentschieden anfreundeten, startete der starke Isa Gökmen noch 5. Minuten vor Schluss einen Sololauf von der Mittellinie und konnte nur per Foul im Strafraum gestoppt werden. Doch da auch hier der sonst sichere Schütze Demir Januzi am starken Keeper Witte scheiterte musste sich der SVG dieses mal mit einem Punkt zufrieden geben. Die Germanen beenden somit eine aussergewöhnliche Hinrunde, in der nur 6 von 45 Punkten abgegeben wurden. Mit einem Vorsprung von nur 4 Punkten auf Stadtrivale Croatia geht man nun in das erste Rückrundenspiel beim FV Löchgau II kommenden Sonntag.

 

Es spielten: J.Krüger - Turco, Veneziano, Herman - Januzi, Felger (68. Früh), Demircan (55. T.Krüger) - Gökmen, Sprotte, Susuri (73. Malik) - Krestel

 

Tore: Fehlanzeige

 

Besonderes Vorkomnis: Witte hält Foulefmeter von Januzi (85.)

 

14. Spieltag - 19.11.2017 - SV Germania - TSV Benningen 2:1

Der SVG sichert sich nach hartem Kampf gegen Benningen die Herbstmeisterschaft - 2:1 Sieg durch Tore von Krestel und Januzi

Der SVG hat sich in einem umkämpfenden Spiel mit einem 2:1 Heimsieg gegen Benningen erstmals die Herbstmeisterschaft der Bezirksliga gesichert. Dabei war Benningen, wie zu erwarten, der schwere Gegner. In Hälfte eins gingen die Germanen sehenswert durch Krestel in Führung. Der starke Gökmen spielte Susuri mit einem herrlichen Pass im Strafraum frei, dieser vernaschte Heim und legte auf Krestel quer - 1:0. Benningen konnte die Partie offen gestalten ohne sich klarste Möglichkeiten zu erspielen. Diese hatten dafür die Germanen, als jeweils Krestel (15.), Früh (21.) und Susuri (28.) allein vor Gröppner standen und dieser die Chancen jeweils glänzend parierte. Das 2:0 ging einem Foulspiel an Gökmen voraus als dieser im Strafraum den Ball am Gegner vorbeilegte und beim Schritt zu Fall gebracht wurde. Januzi verwandelte gewohnt sicher. Trotz des 2 Tore Rückstandes liess Benningen nicht locker. Vor allem nach der Pause drückten sie die Germanen in deren Hälfte und verlangten den Blauen alles ab. Vor allem in dieser Hälfte machten sich die fehlenden Krüger, Prisco und Januzi im Mittelfeld bemerkbar. Das Spiel war nun nichts mehr für Feinschmecker, aufgrund der hohen Intensität reihte sich nun Ballverlust an Ballverlust. Bietigheim konnte kaum mehr einen vernünftigen Angriff ausspielen und Benningen konnte aufgrund ihrer offensiven Harmlosigkeit kein Kapital aus den Ballgewinnen schlagen. Die einzige Chance die sich den Gästen bot wurde dann letztlich von Hill in der 77. Minute genutzt. Dabei blieb es letztlich auch.

 

Es spielten: Damianidis - Veneziano, Januzi, Herman - Felger - Gökmen, Demircan, Sprotte (81. Turco), Susuri - Krestel (87. Stockburger), Früh (71. Genc)

 

Tore: 1:0 Krestel (18.), 2:0 Januzi (29./Foulelfmeter), 2:1 Ferrara (72.)

 

13. Spieltag - 12.11.2017 - FC Marbach - SV Germania 1:2

Krestels Effizienz und starke Defensive entscheiden das Topspiel - SVG gewinnt zum Ende der Schillerwoche mit 1:2 beim großen Rivalen

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, hätte sich Marbach mit Sicherheit einen Punkt verdient gehabt, doch letztlich war es die gnadenlose Effizienz des Topstürmers der Liga, die das Spiel entschied. Krestel machte aus 3 Chancen 2 Tore während Marbach aus 3 hochkarätigen Möglichkeiten kein Kapital schlug. Zudem erwischte die Dreierkette um Veneziano, Krüger und Herman einen guten Tag und konnte de Capua und Kenniche über 90 Minuten an die Kette legen. So hatte Kenniche in Hälfte eins eine Großchance, blieb aber darüber hinaus weitgehend blass.

Beide Mannschaften drückten trotz der ungemütlichen Witterung von Beginn aufs Tempo, standen aber auch defensiv so gut, dass es kaum zu größeren Torchancen kam. Auf beiden Seiten blieben vielversprechende Ansätze meist in den Abwehrreihen hängen, oder die entscheidenden Pässe kamen nicht an. Und so dauerte es rund 20 Minuten bis zur ersten nennenswerten Aktion, als ein Distanzschuss von Pierre Fees letztlich aber deutlich am Bietigheimer Tor vorbeiflog. In der 28. Minute hätte es dann auf der anderen Seite fast geklingelt: Nach einem Freistoß von der linken Angriffsseite langte FC-Keeper Patrick Demut daneben, der Kopfball von Tobias Krüger ging nur wenige Zentimeter über das Tor. Fast im Gegenzug kam dann Nesreddin Kenniche über die rechte Seite in der Strafraum, doch sein Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 32. Minute war es dann aber so weit: Nach einer Gökmen Flanke von der rechten Seite stiess Germania-Torjäger Ralf Krestel aus Rewitzers Windschatten und war mit dem Kopf zur Stelle und brachte den SVG in Führung, mit dem 0:1 ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel hatten die Marbacher nun deutlich mehr Spielanteile, Chancen blieben aber weiter Mangelware, weil Bietigheim nur wenig zuließ. Dennoch waren Möglichkeiten zum Ausgleich da. Eine davon in der 59. Minute, als Steffen Leibold eine Flanke von Kenniche vier Meter vor dem Tor völlig frei verfehlte. „In so einem Spiel bekommt man nicht viele Chancen – und die muss man dann eben machen“, trauerte FC-Trainer Christian Seeber nicht nur dieser Gelegenheit später hinterher. Wie man effektiv mit seinen Möglichkeiten umgeht, zeigten die Gäste in der 72. Minute. Nach einem Diagonalball vom starken Felger Richtung Strafraumeck schlug Ralf Krestel kurz einen Haken, ließ Bez stehen und überwand FC-Schlusssmann Patrick Demut dann mit einem Schuss ins lange Eck. Danach brachte Schmid Demircan für Früh was der Defensive mehr Stabilität verlieh. Abgesehen von einem Konter in der 78. Minute, als Krestel allein auf das Marbacher Tor zulief und den Ball übers Tor drosch, war es die einzig nennenswerte Germania-Chance in der zweiten Hälfte. Hoffnung brachte den Marbachern dann die 82. Minute: Tim Vogel zog einen Freistoß von rechts auf den kurzen Pfosten, der von Herman abgefälschte Ball krachte zunächst ans Aluminium und prallte dann von Jens Krüger ins Tor. Und um ein Haar wäre es doch noch ein Remis geworden. Denn in der 92. Minute war Steffen Leibold im Strafraum frei gespielt worden und kam durch Tobias Krügers Körpereinsatz zu Fall, sicherlich aus Marbacher Sicht ein Elfmeter doch aus Germanen Sicht kein klarer Strafstoss, auch dem Schiedsrichter war dies offenbar für einen Elfmeterpfiff zu wenig. Für Trainer Schmid geht der Sieg in Ordnung "wir hatten heute sicherlich das nötige Quentchen Glück, dass man in solchen Spielen auch braucht. Die Jungs haben heute aufopferungsvoll gekämpft uns sich den Sieg verdient. Kompliment an Marbach, sie haben uns alles abverlangt und sind sehr fair aufgetreten - bemerkenswert war die Aktion von Steffen Leibold, das war grosser Sport !" Marbach Trainer Seeber haderte noch mit dem nicht gegebenen Strafstoss „Das war natürlich ärgerlich“, sagte Christian Seeber, für den „ein Remis letztlich gerecht gewesen wäre, weil wir eigentlich gut gespielt und alles versucht haben. Wir haben uns vorne nicht entscheidend durchsetzen können. Aber Bietigheim hat auch sehr gut verteidigt“ – und liegt nun fünf Punkte vor dem FC.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, T.Krüger, Herman - Januzi - Gökmen (81. Russo), Felger (90. Genc), Sprotte, Susuri - Krestel (87. Stockburger), Früh (68. Demircan)

 

Tore: 0:1 und 0:2 Krestel (32./72.), 1:2 Vogel (82.)

 

12. Spieltag - 05.11.2017 - SV Germania - TSV Flacht 3:0

SVG bezwingt dezimiertes Flacht mit 3:0 und bleibt vor dem Gipfeltreffen weiter ohne Niederlage

Es war das Spiel zweiter gebeutelter Teams, die Germanen die mittlerweile auf 9 Spieler ihres Kaders verzichten müssen trafen auf die Gäste aus Flacht die ohne die Gebrüder Bauer, Stammkeeper Rünz und Lars Schramm aufliefen. Vor allem der neueste Ausfall von Youngster Ayhan Erkilic, der mit einer Knochenabsplitterung vom Pokalspiel in Renningen nach Hause kam und den Rest des Jahres ausfällt, trifft die Germanen in der Offensive hart. Die Germanen dominierten die Partie von Beginn an gegen tiefstehende Gäste. Bereits nach 8. Minuten klingelte es im Kasten von Flacht. Isa Gökmen hatte wieder einen seiner präzisen Bälle in den Strafraum geschnippelt und fand Ralf Krestel, der Torjäger vom Dienst behaupte das Leder unter Druck und schoss den Ball aus der Drehung ins lange Eck, seine Freundin zeigte sich begeistert. Der Einbahnstrassenfussball Richtung Flachter Gehäuse ging weiter, so hatten Früh, Krestel und Susuri beste Möglichkeiten das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben doch letztlich dauerte es bis zur 30. Minute. Krestel hatte einen langen Flugball von Krüger in den Strafraum geköpft, Früh ihn aufgenommen und es dieses Mal gut gemacht, in dem er den Ball ins lange Eck schlenzte. Nur 3 Minuten später der nächste Treffer. Susuri hatte Krestel mit einem schönen Gassenball Richtung Tor geschickt und der machte mal wieder was er am besten kann und vollstreckte selbst aus spitzem Winkel. Die Gäste hatten viel zu wenig Durchschlagskraft um sich in Szene zu setzen, eine klare Torchance für Flacht war in Hälfte 1 nicht zu nennen. Nach der Pause betrieb Flacht Schadensbegrenzung wobei ihnen der SVG eifrig mithalf, da nun die Zielstrebigkeit und Laufarbeit nachliess. Man hatte zwar noch einige gute Möglichkeiten durch Früh, Krestel und Susuri, doch letztlich konnte man keinen weitern Treffer mehr setzen. Flacht hatte 10 Minuten noch eine gute Szene, als sie mit einer schönen Kombination einen Schuss an den Pfosten setzten. Nun kommt es kommenden Sonntag zum langerwarteten Gipfelduell der Topfavoriten. Beide Teams gehen mit 7 Punktspielsiegen in Serie in das Duell, nun gilt es für die Germanen auch die höchste Hürde in der Vorrunde zu nehmen und ohne Niederlage zu bleiben.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, T.Krüger, Herman (80. Dakaj) - Januzi, Felger - Gökmen (61. Schneider), Susuri, Russo (68. Genc) - Krestel, Früh (80. Demircan)

 

Tore: 1:0 und 3:0 Krestel (8./33.), 2:0 Früh (30.)

 

11. Spieltag - 29.10.2017 - TSV Merklingen - SV Germania 1:2

mit grosser Moral zum nächsten Dreier - Germanen gewinnen in Unterzahl schwieriges Spiel in Merklingen

Ein gewaltiger Kraftakt war heute nötig um aufopferungsvoll kämpfende Merklinger niederzuringen. Trainer Schmid bot bis auf Torhüter Krüger diesselbe Truppe auf wie letzte Woche in Eltingen. Prisco fehlte weiterhin wegen Achillessehnenbeschwerden. Bereits nach 10 Minuten folgte die erste Nackenschelle für die Germanen. Der athletische Keita schraubte sich bei einem Eckball in ungeahnte Höhen und rammte das Leder aus 4m ins lange Eck zur Führung. In Folge blieb der TSV durch Freistöße, die Keita meist mit viel Theatralik herausholte, gefährlich. Mit jeder Minute kamen die Germanen besser ins Spiel und durch die gekonnte Ballzirkulation ergaben sich mehr und mehr Räume. Ein Angriff führte letztlich in der 30 Minute zum Ausgleich. Isa Gökmen setzte sich schön über den rechten Flügel durch und sah am langen Pfosten Bashkim Susuri stehen. Die zielgenaue Flanke nahm Susuri direkt und hämmerte das Leder durchs Reichmanns Hosenträger zum 1:1 Ausgleich. Kurz darauf hatte erneut Susuri die Möglichkeit zu erhöhen, doch sein Schlenzer war zu ungenau und konnte von Reichmann pariert werden. Auf der anderen Seite machte es Eberhard nach einem Konter nicht besser. Nach einem eklatanten Fehlpass lief der TSV Konter blitzschnell nach vorne, doch Damianidis im Tor parierte mit einem tollen Reflex den Schuss von Eberhard und hielt sein Team im Spiel. Kurz vor der Pause hatte dann noch Salva Veneziano eine Großchance als er nach einem Eckball frei im Strafraum zum Schuss kam, doch sein Ball landete leider am Pfosten. Nach dem Wechsel waren dann die Germanen klar am Drücker. Bereits nach 1 Minute hatte Susuri die Riesenmöglichkeit einen Krestel Pass aus 12m ins Netz zu schieben doch sein Schuss landete nur im Fangzaun. Besser machte es letztlich der junge Ayhan Erkilic, als er einen Merklinger Kopfball 25m vor dem Tor aufnahm, Richtung Tor dribbelte und das Solo letztlich mit dem 1:2 krönte (55.), die Germanen hatten das Spiel mal wieder gedreht. Nun war der SVG klar besser und es war nur eine Frage der Zeit bis der nächste Treffer fallen würde. Bis die 59. Minute kam. Fabio Sprotte liess sich in einem Disput mit einem Gegenspieler zu einer salonfähigen Aussage hinreissen, die von 100 Schiedsrichtern wohl nur 1er ahndet. Doch dieser 1ne stand heute auf dem Feld und verwies Sprotte des Feldes. So änderte sich die Statik des Spiels wieder völlig und Merklingen schöpfte neuen Mut. Da aber Merklingen nichts einfiel die tiefstehenden Germanen Reihen zu überwinden waren es eher die Germanen, die trotz Unterzahl, dem nächsten Treffer näher waren. So war es Krestel in der 68. und Felger in der 82. Minute, die klarste Möglichkeiten liegen liessen. Auf der anderen Seite hatte der TSV noch 3 gute Möglichkeiten nach Standard-Situationen. Einmal war Damianidis zur Stelle die anderen beiden Mal rettete das Aluminium für Bietigheim. Wenn auch glücklich doch letztlich verdient war der Sieg, da über das gesamte Spiel die Germanen die spielerisch bessere Manschaft waren und sich deutlich mehr Chancen erspielten.

 

Es spielten: Damianidis - Turco, T.Krüger, Veneziano, Herman - Januzi, Sprotte - Gökmen (78. Russo), Erkilic (63. Felger), Susuri (86. Demircan) - Krestel (82. Früh)

 

Tore: 0:1 Keita (12.), 1:1 Susuri (23.), 1:2 Erkilic (55.)

 

Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Sprotte (56./Beleidigung)

 

10. Spieltag - 22.10.2017 - TSV Eltingen - SV Germania 1:2

Germania verteidigt mit Arbeitssieg in Eltingen die Tabellenführung

Es war die erwartet schwere Nummer in Eltingen. Auf dem schwer bespielbaren Rasen zeigten sich die Gastgeber taktisch gut eingestellt von Trainer Mattner und machten die Räume eng für die Germanen. Trainer Schmid schonte heute Abwehrchef Prisco, der seit Wochen über Probleme klagt, für ihn spielte heute überraschend Tobias Krüger in der Innenverteidigung, da Schöbinger, Caizzi und David Inigo Carriere ebenfalls verletzt ausfielen. Nach dem ersten abtasten folgte die ersten guten Angriffe der Germanen, die über Torjäger Krestel stets gefährlich waren. Eltingen arbeitete zwar gut gegen den Ball, hatte aber weder die Ideen noch die individuelle Klasse sich gegen die Germanen in Szene zu setzen. So war es letztlich ein Angriff über Bashkim Susuri der in der 19. Minute Ralf Krestel im Strafraum fand und dieser mit seinem 11. Saisontreffer zur Führung einnetzte. Die Germanen taten sich aufgrund der Platzverhältnisse weiter schwer das Spiel sauber aufzuziehen, so dass vieles auf beiden Seiten Stückwerk war. Die besten Möglichkeiten bis zur Pause hatten weiter die Germanen bei denen Ayhan Erkilic und erneut Krestel nur das Aussennetz trafen. Kurz nach der Pause dann die Vorentscheidung - Isa Gökmen bewies wieder mal, dass er ein ganz feines Füßchen hat und schnippelte den Ball aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten. Als der Ball kurz davor war am Pfosten vorbei zu gehen tauchte Krestel noch kurzerhand auf und drückte den Ball mit seinem "Adoniskörper" über die Linie (49.). Dies war ein herber Nackenschlag für die Gastgeber. Doch die kamen nochmal zurück. In der 55. Minute war es ein stark getretener Freistoß aus dem linken Halbfeld der den eingelaufenen Torjäger Hofmann fand und dieser den Ball direkt ins Tor verlängerte. Danach versuchte Eltingen das Spiel zu machen was dazu führte, dass sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte der Germanen abspielte. Der SVG hatte dadurch einige gute Konter die allerdings meistens mit einem letzten schlampigen Zuspiel oder Flanke "versemmelt" wurden. Am Ende ein letztlich verdienter Erfolg, da der SVG über das gesamte Spiel die gefährlichere Mannschaft war und der TSV letztlich sich kaum nennenwert in Szene setzen konnte.

 

Es spielten: J.Krüger - Turco, T.Krüger, Veneziano, Herman - Januzi, Sprotte (86. Demircan) - Gökmen (85. Russo), Erkilic (73. Felger), Susuri - Krestel (89. Stockburger)

 

Tore: 0:1 und 0:2 Krestel (22./49.), 1:2 Hofmann (55.)

 

9. Spieltag - 15.10.2017 - SV Germania - SGM Riexingen 8:0

SVG marschiert weiter vorne weg - souveräner Heimsieg gegen Riexingen

Nach zuletzt 2 engeren Partien hat der SVG gegen dezimierte Riexinger dieses mal keine Fragen offen gelassen. Von Beginn an hatte man sich gut auf das aggressive Forechecking der Gäste eingestellt und bereits nach 2 Minuten die Führung erzielt. Krestel hatte Früh bedient und der jagte aus 10m den Ball unters Dach. Riexingen, bei denen Ex-Germane Marcel Autenrieth verletzt fehlte, hatte in Minute 15 seine beste Gelegenheit als Wohlfarth sich gegen Gökmen durchsetzte und allein vor Damianidis am Tor vorbei schoss. Die Germanen versuchten trotz des Drucks immer wieder in Ruhe aufzubauen. Einer dieser Spielzüge führte in der 30. Minute zum 2:0. Isa Gökmen hatte sich über rechts schön durchgesetzt und passte herrlich auf den startenden Krestel. Der Torjäger, der gegen Grünbühl torlos blieb, nahm den Ball im Strafraum auf und nagelte ihn aus 8m ins kurze Eck. Nach 37. Minuten schickte Sprotte Erkilic in den Strafraum, bevor er schiessen konnte wurde er unsanft von den Beinen geholt. Ein klarer Elfmeter verbunden mit einer Notbremse, doch der Schiri gab nur Gelb und verlegte den Tatort vor den Strafraum mit einem Freistoß. Da die Germanen in diesem Jahr zahlreiche gute Freistoßschützen haben nahm sich Isa Gökmen der Sache an und schlenzte den Ball unten links rein zum 3:0. Mit dem Halbzeitpfiff bekamen die Gäste dann noch einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Prisco hatte Wohlfarth von den Beinen geholt. Doch auch dieser Elfmeter (nach Perouse und Aldingen) wurde nicht verwandelt. Kolder nagelte das Leder an die Latte, damit war Halbzeit. Nach dem Wechsel schwanden bei den Gästen zusehends die Kräfte was die Germanen zu nutzen wussten. So gelangen Susuri, Erikilic und Krestel (51.,54, 62.) schnell die Tore zum 6:0. Dann kam die Stunde von Sturmtalent Luke Stockburger. Der Youngster hatte die letzte Woche in 2 Spielen 8 Buden für Germania II erzielt und wurde von Trainer Schmid heute mit dem Einsatz belohnt. Mit breiter Brust und dem nötigen Quentchen Glück markierte er bereits 2 Minuten nach seiner Einwechslung das 7:0. Krestel hatte schön durchgesteckt und Stockburger technisch unkonventionell vollendet. Das letzte Tor war dann im Stile eines Olaf Marschall. Gökmen zimmerte einen Freistoß ans Lattenkreuz und Stockburger nahm den Abpraller direkt und vollendete zum Endstand. Nach dem 1:6 in Aldingen war dies wieder ein souveränder Auftritt bei dem die Germanen ihre Klasse auf den Platz brachten und das trotz einiger Ausfälle.

 

Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman (62. Turco) - Januzi, Sprotte - Gökmen, Erkilic, Susuri (62. T.Krüger) - Früh (69. Stockburger), Krestel

 

Tore: 1:0 Früh (1.), 2:0 Krestel (29.), 3:0 Gökmen (38.), 4:0 Susuri (50.), 5:0 Erkilic (52.), 6:0 Krestel (74.), 7:0 und 8:0 Stockburger (77./82.)

 

Besonderes Vorkomnis: Kolder verschießt Foulelfmeter (45.)

 

8. Spieltag - 08.10.2017 - TSV Grünbühl - SV Germania 4:5

Glücklicher Sieg in Grünbühl - SVG mit Last Minute Sieg beim Tabellenletzten

Es war schon wieder eins dieser Spiele, wo der Fussball seine ganzen verrückten Facetten zeigte. Trotz spielerisch klarster Überlegenheit und zahlreichen klarsten Möglichkeiten, schaffte es der Gastgeber mit einfachsten Mitteln über 90 Minuten die Partie offen zu gestalten und am Ende sogar fast noch einen Zähler zu behalten. In Hälfte eins bespielten die Gäste aus Bietigheim das Tor der Gastgeber konsequent mit gepflegtem Flachpass und kamen immer wieder zu grossen Möglichkeiten. Die besten vergaben Ralf Krestel, Ayhan Erkilic und Alex Felger. Auf der anderen Seite verkehrte Welt, als die SVG Abwehr nach einem Einwurf in Minute 27. in kollektiven Tiefschlaf verfiel und Zivali die Führung erzielen konnte. Doch die Germanen antworteten prompt und legten noch ein Schippe drauf. Aus dieser Druckphase entstand dann der Ausgleich durch Isa Gökmen, der bei seinem Debüt von Beginn an eine gute Partie ablieferte. Die zweite Hälfte begann dann wie von Trainer Schmid gefordert. Krestel wurde von Gökmen rechts in Szene gesetzt, flankte in die Mitte und Bashkim Susuri bewies, dass er auch mit dem Kopf Tore machen kann. Als Demir Januzi dann 20 Minuten später einen Sprotte Freistoß zum 1:3 einköpfte schien die Partie gelaufen. Doch weit gefehlt, da der TSV aus dem Spiel heraus überhaupt keine Mittel fand zu Chancen zu kommen, probierten sie es vermehrt über Standards. Als ob man hier einen Schalter umgelegt hatte zeigte sich Jens Krüger im Tor der Germanen mehr und mehr verunsichert und verschätzte sich gefühlt bei fast jedem Freistoß der in den Strafraum flog. Aus 2 dieser Bälle fiel direkt das 2:3 und das 3:4 in der 71. und 76. Minute. Zum Glück hatte erneut Isa Gökmen zwischenzeitlich mit einem Geniestreich das 2:4 erzielt und den TSV auf Distanz gehalten. Doch Grünbühl witterte jetzt Morgenluft und setzte weiter auf lange Bälle über Standards. So kam es letztlich in der 84. Minute zu einem Elfmeterpfiff als ein Freistoß wieder nicht geklärt werden konnte und Russo im Strafraum seinen Gegenspieler leicht anrempelte. Grünbühl glich aus. Mit diesem Punkt konnte sich der SVG nicht zufrieden geben und warf nochmal alles nach vorne. In der 89. Minute war es dann Januzi, der nach einem Sprotte Freistoß umgestoßen wurde und den fälligen Elfmeter letztlich selbst versenkte. Am Ende ein glücklicher Sieg in einem verrückten Spiel. Die Germanen beherrschten die Partie klar, brachten sich aber selbst in Bedrängnis da viele Fouls unnötig begangen wurden und die Standards einfach dilettantisch verteidigt wurden. Zudem hätte das Spiel bereits in Hälfte eins durch die zahlreichen Chancen entschieden werden müssen. Letztlich zählen aber am Ende auch nur die Punkte und die hat man.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (85. Früh), Sprotte - Gökmen (75. Russo), Erkilic (68. T.Krüger), Susuri - Krestel

 

Tore: 1:0 Zivali (28.), 1:1 Gökmen (37.), 1:2 Susuri (47.), 1:3 Januzi (64.), 2:3 Orzechowski (71.), 2:4 Gökmen (74.), 3:4 Hoffart (77.), 4:4 N.Haamann (83./Foulelfmeter), 4:5 Januzi (90./Foulelfmeter)

 

7. Spieltag - 01.10.2017 - SV Germania - TSV Schwieberdingen 4:2

Krestel läuft heiß - erneuter Dreierpack des Torjägers entscheidet das Spiel gegen Schwieberdingen

Erneut ließ das Spiel gegen Schwieberdingen in Sachen Spannung keine Wünsche offen und blieb bis zum Ende packend. Bereits nach 30 Sekunden erwischten die Gäste den SVG eiskalt und gingen durch Mertas mit 0:1 in Führung. Danach standen die Gäste extrem tief und blieben auch in Folge immer wieder gefährlich mit ihren Kontern. Die Führung egalisierte Tormonster Ralf Krestel vor den Augen seiner Freundin und seines Bruders in der 18. Minute, als er einen zu kurzen Rückpass aufnahm, Torhüter Huber umdribbelte und den Ball aus spitzen Winkel einschoss. Wer dachte, dass Spiel würde jetzt gedreht sah sich getäuscht. Der TSV blieb extrem laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen und liess den Germanen keine weiteren Möglichkeiten in Hälfte 1 zu. Im Gegenteil, der TSV ging nach 24. Minuten erneut in Führung. Nachdem man sich ohne Gegenwehr bis 25m vor das Gehäuse kombiniert hatte nahm sich Hufnagel ein Herz und zog ab, Krüger sah den Ball zu spät kommen und musste ihn passieren lassen. Die Germanen schüttelten sich zur Pause und kamen mit frischem Elan aus der Kabine. Die Gäste zeigten nun Verschleißerscheinungen und konnten keine nennenswerten Entlastungsangriffe mehr fahren. Die Spielrichtung war nun "Einbahnstrasse" Richtung Tor des TSV. Rückenwind bekamen die Bemühungen, als in der 52. Minute ein Januzi Pass in die Tiefe, mit einem Luftloch eines Schwieberdingers, begünstigt wurde und Ayhan Erkilic die Situation am schnellsten erfasste und zum Ausgleich einschob. Zusätzlich befeuerte Trainer Schmid den Druck mit den Einwechslungen der Rückkehrer Isa Gökmen und Bashkim Susuri. Beide brachten frischen Wind über die Flügel. Susuri war es dann, der in der 76. Minute Krestel mit einem langen Ball bediente und dieser im Strafraum zu seinem 7. Saisontor vollendete. An diesem Nackenschlag hatte der TSV nun schwer zu knabbern und musste 5 Minuten später sogar noch das 4:2 hinnehmen. Erneut hatte Susuri Krestel in die Tiefe geschickt, aus spitzem Winkel nahm der Fuchs Maß und schlenzte die Murmel ins lange Eck. Die letzten 10 Minuten kamen die Gäste nochmal auf und hatten durch Geburtstagskind Weigold eine große Schusschance, die Jens Krüger allerdings Klasse an die Latte lenkte. Am Ende sahen die Zuschauer zwei grundverschiedene Halbzeiten, die erste Hälfte ging klar an die Gäste die stark verteidigten und gefährlich konterten und eine zweite Hälfte, bei dem die Germanen anrannten, den TSV in deren Hälfte einschnürte und sich den Sieg letztlich verdienten, da sie noch weitere gute Möglichkeiten durch Herman, Susuri und Früh ausließen.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (67. Susuri), T.Krüger - Russo (51. Gökmen), Sprotte, Erkilic (87. Inigo) - Krestel (85. Früh)

 

Tore: 0:1 Mertas (1.), 1:1 Krestel (18.), 1:2 Hufnagel (24.), 2:2 Erkilic (58.), 3:2 und 4:2 Krestel (76./81.)

 

6. Spieltag - 24.09.2017 - TV Aldingen - SV Germania 1:6

Germanen erobern mit Kantersieg im Spitzenspiel die Tabellenführung zurück

Mit einem, auch in dieser Höhe, verdienten 1:6 Auswärtssieg beim bisherigen Ligaprimus TV Aldingen zeigten die Germanen eine eindrucksvolle Reaktion auf die unerwarteten Punktverluste letzte Woche gegen Perouse. Nach einer anfänglichen Druckphase der Gastgeber, die schadlos überstanden wurde, übernahm der SVG mehr und mehr die Partie. Nach den ersten guten Möglichkeiten durch Krestel und Russo ...war es dann letztlich Routinier Demir Januzi, der in der 20. Minute aus 20m abzog und den Ball unten links flach versenkte. Nur 6 Minuten später dann der nächste Treffer für die Germanen. Einen langen Ball von Sprotte verlängerte Tobias Krüger mit dem Kopf in den Lauf von Ralf Krestel in den Strafraum - Krestel sagte artig "Danke" und zimmerte das Leder in die Maschen. Kurz darauf hatte Kapitän Felger dann die Riesenmöglichkeit als er von Krüger im Strafraum angespielt wurde, doch leider konnte der Torhüter parieren. Danach gelang dem TVA die Rückkehr ins Spiel. Als der SVG einen Abstoss rauskombinieren wollte verfehlte ein Januzi Pass sein Ziel, Aldingen schaltete blitzschnell um und spielte Sturmwiesel Weinmann an, der Routinier liess sich nicht 2x bitten und versenkte den Konter zum Anschlusstreffer. In Folge hatte der Gastgeber seine beste Phase und konnte noch einen Pfostentreffer setzen. Doch mit dem Pausenpfiff stellten die Germanen den alten Abstand wieder her. Nach einem Sprotte Eckball köpfte Januzi den Ball am langen Pfosten in die Mitte wo Krestel den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Nach dem Wechsel war es dann Dominanz pur. In der 53. Minute setzte sich der quirlige Ayhan Erkilic im Strafraum gut durch und wurde von Gegenspieler Scharmach von den Beinen geholt. Januzi versenkte den fälligen Strafstoß und sorgte für klare Verhältnisse. Der Treffer hatte die Moral der Aldinger gebrochen und führte zu weiteren Chancen der Blau-Weissen. Doch Chancen von Sprotte, Erkilic und Felger fanden nicht das Ziel. Besser machte es in der 70. Minute Torjäger Krestel. Bedient vom überragenden Tobias Krüger nahm er den Querpass 8m vor dem Tor auf, liess noch 2 Gegenspieler ins Leere laufen und vollendete mit seinem dritten Treffer des Tages zum 1:5. In der 76. Minute pfiff der sehr kleinliche Schiedsrichter Thomas Zeeb aus Leinfelden (9 gelbe Karten) dann noch einen umstrittenen Handelfmeter für Aldingen. Jens Krüger, der sein Comeback nach Fingerbruch feierte, krönte seine starke Leistung mit einer sensationellen Parade als er den stark geschossenen Elfmeter von Weinmann aus dem Eck fischte. Den Schlusspunkt der bisherigen Saisonbestleistung setzte dann noch Ayhan Erkilic, als er sich aus 20m ein Herz nahm, abzog und der Ball unten rechts im Eck einschlug. Nach der schwachen Leistung gegen Perouse untermauerten die Germanen heute mit einer eindrucksvollen Leistung, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman (83. Caizzi) - Januzi (74. Inigo), Felger, T.Krüger (70. Demircan) - Russo, Sprotte, Erkilic - Krestel (76. Stockburger)

 

Tore: 0:1 Januzi (20.), 0:2 Krestel (27.), 1:2 Weinmann (37.), 1:3 Krestel (45.), 1:4 Januzi (52./Foulelfmeter), 1:5 Krestel (70.), 1:6 Erkilic (83.)

 

Besonderes Vorkomnis: J.Krüger hält Handelfmeter von Weinmann (75.)

 

5. Spieltag - 17.09.2017 - SV Germania - SV Perouse 4:4

Horrorshow im Ellental - Germanen mit glücklichem Punktgewinn gegen Perouse

In einer nervenaufreibenden, bis zur Schlussminute spannenden Partie erkämpfende sich das Kellerkind aus Perouse verdient die Punkte im Ellental. Die Gründe für dieses überraschende Ergebnis sind schnell erklärt. Zunächst leistete sich bereits nach 2. Minuten Herman einen Riesenbolzen, als er einen Querpass auf Prisco direkt Sideris in die Füsse spielte und dieser allein auf Damianidis zulief und die Nerven behielt. Bereits 8. Minuten später der nächste Aussetzer in der Germanen Defensive, einen 40m Flugball wollte Prisco für Damianidis durchlassen und klärte nicht per Kopf, Sideris lauerte dahinter im Abseits, der Schiedsrichter liess dennoch weiterlaufen und Sideris nagelte erneut eiskalt die Bude rein zur 0:2 Führung bereits nach 10. Minuten. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, kam es 3 Minuten später auch noch zu einem Elfmeter als Januzi allerdings regelkonform de Salvatore vom Ball trennte und Schiedsrichter Swoboda auf Elfmeter entschied. Sideris war heiß auf einen Hattrick und trat an. Doch seinen Elfmeter parierte Damianidis glänzend. Danach fingen sich die Germanen ein wenig und hatten die stärkste Phase im gesamten Spiel. Dies führte dann letztlich in der 20. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer als Früh sich schön über den Flügel durchsetzte und Krestel seinen Querpass vollendete. Kurz darauf war Früh selbst dran als er in der 24. Minute einen Sprotte Pass im Strafraum aufnahm, den Torhüter umkurvte und zum Ausgleich einschoss. Jetzt dachte jeder die Germanen würden das Spiel vollends drehen, doch der nächste Fauxpas folgte auf dem Fuss. Perouse kombinierte sich seelenruhig von hinten bis nach vorne ohne aggressiv angegangen zu werden. Das letztliche Zuspiel nahm Philipp völlig freistehend am Strafraum auf und vollstreckte zur erneuten Führung. Dieses Tor war moralisch schwer zu verdauen und drückte auf das Selbstvertrauen der Germanen. Was folgte waren zahlreiche, teils haarsträubende Ballverluste, die immer wieder zu gefährlichen Kontern führten. Einer davon war die letztlich grösste Chance für Perouse die Führung auszubauen. Damianidis klärte einen langen Ball genau in die Beine von Sideris, der nah an der Mittellinie stand. Dieser sah, dass Damianidis aus seinem Tor geeilt war und zog sofort ab, sein Ball landete aus 45m ! direkt an der Unterkante der Latte und sprang auf die Linie - ein klassisches Wembley-Tor. Ob der Ball hinter der Linie war weiss man nicht, der Schiri gab das Tor auf jeden Fall nicht. Letztlich waren die Germanen mit den 3 Gegentoren noch gut bedient zur Pause. Nach dem Wechsel brachte Schmid Malik für den angeschlagenen Früh. Der SVG bespielte nun den tiefstehenden Gegner und kam nach 5 Minuten zu einer Großchance durch Torjäger Ralf Krestel, doch sein Ball landete knapp neben dem rechten Pfosten. Weitere Versuche scheiterten oftmals am letzten Pass, die von nahezu allen Spielern zum Teil ohne Not blind in die gegnerischen Beine gespielt wurden. Die Passquote war heute unterirdisch und passte sich der allgemeinen Tagesform der meisten Spieler an. Dies führte bei vielen dazu, dass ihr Selbstvertrauen mehr und mehr schwand und der Glauben das Spiel zu drehen ebenfalls verflog. Dazu gesellte sich noch der nächste Nackenschlag. Ein langer Diagonalball flog über Turco hinweg auf den linken Flügel von Perouse wo ihn Okrah aufnahm. Dieser flankte den Ball auf den langen Pfosten wo sich de Salvatore von Herman davonschlich und zum 2:4 einköpfte. Die Germanen bissen aber und gaben trotzdem nicht auf, nur 2 Minuten später tanke sich Geburtstagskind Krüger in den Perouser Strafraum, ging am Torwart vorbei und chipte den Ball in Richtung Tor. Der Ball wäre rein wenn ihn der heranfliegende Trena nicht mit der Hand geklärt hätte. Dies hatte die rote Karte als logisch Konsequenz sowie Elfmeter. Januzi vollendete sicher zum Anschluss. Dies gab den Germanen nochmals Rückenwind für den Schlussspurt. Der eingewechselte Luke Stockburger war es dann, der in der 85. Minute die Bemühungen belohnte, als er einen Querpass von Tobias Krüger aus 6m zum umjubelten Ausgleich vollendete. Allerdings stand Krüger hierbei wohl im Abseits. Da die Gäste das Zeitspiel maßlos ausreizten liess der Unparteiische letztlich 8 Minuten nachspielen, doch die Germanen konnten daraus kein Kapital mehr schlagen. Letztlich ein glückliches Unentschieden, da die Germanen heute kalt erwischt wurden und einen rabenschwarzen Tag erwischten. Die meisten der Spieler blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten und können froh sein, dass heute nicht die erste Niederlage zu Buche stand.

 

Es spielten: Damianidis - Januzi, Prisco, Herman - Felger (75. Stockburger), T.Krüger, Sprotte - Russo (61. Turco), Erkilic - Krestel, Früh (46. Malik)

 

Tore: 0:1/0:2 Sideris (2./11.), 1:2 Krestel (15.), Früh (18.), 2:3 Philipp (22.), 2:4 de Salvatore, 3:4 Januzi (78./Handelfmeter), 4:4 Stockburger (85.)

 

besondere Vorkomnisse: Damianidis hält Foulelfmeter von Sideris (14.); Rote Karte gegen Trena (77./Handspiel als letzter Mann)

 

4. Spieltag - 10.09.2017 - FSV 08 Bissingen II - SV Germania 2:2

Unnötiger Punktverlust in Bissingen - Germania trennt sich 2:2 von 08 II

75 Minuten hatten die Germanen das Spiel gut unter Kontrolle und liessen bis auf einen Pfostenkopfball von Rothkopf in der 62. Spielminute den 08ern keine klare Torchance. Doch am Ende büßte man binnen 15 Minuten einen komfortablen 2 Tore Vorsprung ein und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen. Doch der Reihe nach, bereits nach dem Anstoss versuchten die Bissinger ihr heil in der Offensive und liefen die Germanen früh an, doch die Truppe um Kapitän Felger zeigte sich davon wenig beeindruckt und hielt den Ball gut in den eigenen Reihen. Nach einigen Minuten war man gut im Spiel und bekam mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Vor allem der seit Wochen bestens aufgelegte Susuri machte erneut über die linke Seite richtig Dampf und konnte teils von 2-3 Mann nicht gestoppt werden. Immer wieder zog er in den Strafraum und sorgte für Gefahr vor dem Bissinger Tor. Doch anstatt zu schiessen versuchte er 2-3 mal den Ball quer zu legen was letztlich zu nichts führte. Ebenfalls engagiert zeigte sich Achim Früh, der immer wieder gute Wege in die Tiefe lief und von Susuri, Sprotte und Ayhan Erkilic gut in Szene gesetzt wurde, seine Chancen aber 2x von Welz gut pariert wurden. Besser machte es dann letztlich Susuri, der in der 30. Minute dann die klare Dominanz in dieser Phase auch in die Führung umsetzen konnte. Wieder zog er im Strafraum an Erlenmaier vorbei und traf nun mit seinem Heber über Welz die richtige Entscheidung als er zur Führung vollendete. Nun hatten die Germanen das Spiel klar im Griff und hätten durch 2 satte Schüsse von Felger und Januzi die Führung sogar noch ausbauen können, doch dies sollte vor der Pause noch nicht sein. Die zweite Hälfte war wieder mehr ausgeglichen zu Beginn, dass lag zum einen daran das einige Germanen Spieler zunehmend nicht mehr die Wege gingen wie in Hälfte 1 und zum anderen bemühte sich Bissingen um den Anschlusstreffer. Doch wie in den Wochen zuvor zeigte die Germanen Defensive um die Italo-Schwaben Prisco und Salva Veneziano eine glänzende Vorstellung, so dass die Bissinger aus dem Spiel heraus bis auf die bereits erwähnte Kopfballchance von Rothkopf nichts erspielen konnten. Anders die Germanen die in der 52. Minute für die scheinbare Vorentscheidung sorgten. Januzi hatte bei einem Konter mit einem schönen Pass Früh im Strafraum angespielt, dieser nahm den Ball einmal mit und sorgte aus spitzem Winkel mit einem Flachschuss für das 0:2 für Bietigheim. Den Bissingern merkte man nun den Nackenschlag deutlich an und die Germanen hatte wenig Mühe das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen und die Bissinger zu verteidigen. In der 70. Minute hatte dann Denis Herman die Riesenchance zur Entscheidung, als er eine Malik Hereingabe aufnahm und aus 5m an den Pfosten hämmerte. Weitere 3 Minuten später die nächste dicke Möglichkeit als Achim Früh eine Malik Flanke herrlich aus der Luft abnahm, Welz nach vorne klatschen ließ, und Krestel den Abpraller aufnahm und von Welz zu Fall gebracht wurde - ein glasklarer Elfmeter, doch Schiedsrichter Fach pfiff doch tatsächlich Foul für Bissingen, da nach seiner Ansicht nach Welz vor Krestel am Ball war. In der 75. Minute brachte sich Bissingen dann wieder ins Spiel zurück, einen Freistoß verlängerte Oberligaspieler Ngo über Damianidis ins Tor zum Anschluss und 08 roch nun wieder Lunte. Ein weiterer unnötiger Freistoß führte dann letztlich in der 78. MInute zum Ausgleich durch da Silva. Am Ende versuchten die Germanen dann noch wieder das Spiel zu drehen, doch eine gute Früh Hereingabe in der 83. Minute verpasste der eingewechselte Luke Stockburger haarscharf, wäre er reingerutscht, hätte er jubeln dürfen - "gut, auf Rasen hätte ich ihn gemacht!" so der US-Boy. Januzi verfehlte dann mit einem Freistoß in der Nachspielzeit noch aus 16m das Lattenkreuz, so dass sich die Germanen mit dem einen Punkt zufrieden geben mussten und sich ärgern dürfen.
 
Es spielten: Damianidis - Veneziano (72. Stockburger), Prisco, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Erkilic (60. Malik), Sprotte (60. Krestel), Susuri - Früh
 
Tore: 0:1 Susuri (30.), 0:2 Früh (52.), 1:2 Ngo (72.), 2:2 da Silva (75.)
 

3. Spieltag - 02.09.2017 - SV Germania - NK Croatia Bietigheim 2:0

Germania gewinnt das Pferdemarktderby gegen Croatia verdient mit 2:0

 
Dem SVG ist mit dem dritten Sieg in Folge ein Start nach Maß gelungen. Mit dem Lokalrivalen aus Metterzimmern kam ein Team, dass seit den 90ziger Jahren erstmalig wieder in der Bezirksliga spielt und damit ein unbeschriebenes Blatt war. Von Beginn an diktierten die Germanen das Geschehen und behielten trotz energischem Anlaufen der kroatischen Offensive stets die Ruhe und damit den Ball. Bereits nach 16. Minuten landete dann der Ball im Netz der Gäste. Susuri hatte sich schön über links durchgesetzt und den Ball in den Strafraum gechipt. Dort lief Januzi dem Ball schön entgegen und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters zur Führung. Croatia tat sich schwer, konnte sich aber auch 1-2 mal mit schönen Passstaffetten bis zum Tor durchkombinieren, verfehlten aber dann mit ihren Schüssen das Tor von Damianidis. Anders die Germanen die in der 28. Minute zu einer weiteren Großchance kamen. Einen langen Ball von Januzi köpfte Ralf Krestel im Strafraum quer zu Krüger, doch dieser verpasste 3m vor der Torlinie den Ball um Millimeter. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, Bashkim Susurider bislang noch keinen Treffer für seine neuen Farben erzielen konnte, setzte sich im gegnerischen Strafraum gegen Redina im Duell durch, zog nach innen und schlenzte den Ball gekonnt ins lange Eck zur 2:0 Führung (46.). Die Gäste brauchten gut 15 Minuten um diese Nackenschelle zu verdauen, übernahmen dann aber mehr und mehr die Spielkontrolle. Ähnlich wie gegen Löchgau taten nun die Germanen zu wenig um den Ball in den eigenen Reihen zu halten und verloren den Faden. Croatia drückte nun, kam aber bis zum Spielende zu keinerlei klaren Chance mehr weil die Defensive um Prisco, Veneziano, Herman und Tasso Damian erneut einen glänzenden Job machte und nichts mehr zuließ. Die Germanen hatten allerdings noch gute Möglichkeiten durch Krestel und Fabio Sprotte um das Spiel zu entscheiden, doch entweder fehlte die Kraft oder man überlegte zu lange. Alles in allem ein verdienter Sieg der den tollen Start in die Liga abrundete.
 
Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (75. Malik), T.Krüger - Erkilic (79. Russo), Sprotte (89. Stockburger), Susuri - Krestel (83. Früh)
 
Tore: 1:0 Januzi (16.), 2:0 Susuri (46.)
 
Besonderes Vorkomnis: gelb-rote Karte für Radina (90.)
 
 
 
 

2. Spieltag - 27.08.2017 - SKV Rutesheim II - SV Germania 2:3

SVG gelingt wichtiger Auswärtssieg in Rutesheim

Dem Ergebnis nach, war es eine enge Partie in Rutesheim. Doch dies wird dem Spielverlauf bei weitem nicht gerecht. Über 80 Minuten des Spiels dominierten die Germanen die SKV Reserve wie noch nie seit dem Wiederaufstieg. Bereits nach 90 Sekunden besorgte Ayhan Erkilic die Führung für den SVG, als er einen Januzi Kopfball erlief und ihn über den Torhüter ins Tor lupfte. Darauf hatte der SKV allerdings dann noch eine Antwort, nach 3 starken Minuten erzwangen die Youngsters 2 Eckbälle, einer davon führte in der 6. Minute zum schnellen Ausgleich. Danach konnte man sagen, dass der SVG bis zur 80. Minute das Spiel klar diktierte, nicht eine nennenswerte Szene zuließ und selbst hochkarätige Chancen sich erspielte. Von diesen nutzten letztlich Demir Januzi in der 58. und Ralf Krestel in der 68. diese aus und brachten den SVG auf 3:1 in Front. Es hätte gut und gerne auch 1:7 stehen können hätte man alle Möglichkeiten verwertet. Am Ende kam der SKV dann noch durch einen Distanzschuss, bei dem Damianidis schlecht aussah, auf 2:3 heran, doch für den unverdienten Ausgleich reichte es letztlich nicht mehr.

 
Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi (83. Caizzi), Felger, T.Krüger (60. Sprotte) - Susuri, Erklilic, Russo (69. Gökmen) - Früh (67. Krestel)
 
Tore: 0:1 Erkilic (2.), 1:1 Kogel (6.), 1:2 Januzi (57.), 1:3 Krestel (68.). 2:3 Geiger (85.)
 
Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Gökmen (90./Unsportlichkeit)
 

1. Spieltag - 20.08.2017 - SV Germania - FV Löchgau II 1:0

Früh besiegelt Arbeitssieg zum Auftakt

Am Ende war jeder letztlich froh, dass die 3 Punkte eingetütet waren und das Spiel vorbei. Trotz weitgehender spielerischer Überlegenheit und klarsten Möglichkeiten musste der SVG bis zum Ende zittern, dass die 1 Tore Führung durch Achim Früh nicht doch noch von den Gästen egalisiert wurde.

Beiden Teams merkte man die naturgemäße Nervosität eines Auftaktspiels an, nach einer kurzen Phase des abtastens waren es letztlich die Germanen, die den Ton angaben und vor allem über den bärenstarken Bashkim Susuri immer wieder über links durchbrachen. Eines seiner zahlreichen Soli führte letztlich in der 18. Minute zu einem Foulspiel von Feufel, dass einen Elfmeter zur Folge hatte. Früh, der wie er selbst sagte noch nie verschossen hatte, legte sich die Murmel zurecht und schoss schwach zentral in die Mitte. Altmann parierte ohne Probleme. Nach dieser Szene hatten die Löchgauer offensiv ihre Stärkste Phase. Wenn was bei den Gästen ging, dann über Holoch, der immer wieder mit Dribblings und Seitenverlagerungen für Unruhe sorgte. In diesem Zeitraum führten 2 lange Bälle auf Müller und Wizemann zu 2 brenzligen Situationen die allerdings vom souveränen Tasso Damianidis und Demir Januzi entschärft wurden. Den entscheidenden Treffer des Spiels leitete dann letztlich in der 33. Minute erneut Susuri ein. Mit einer Körpertäuschung versetzte er zwei Löchgauer und steckte den Ball auf Herman durch, dieser passte von links quer ins Zentrum wo er Januzi fand. Januzi nahm den Ball an, legte ihn vor und passt ihn herrlich auf Früh durch in die Tiefe. Aus 10m hatte dann der Goalgetter kein Problem mehr denn Ball zu veredeln und seinen verschossenen Elfmeter vergessen zu machen. Bis zur Halbzeit hatte der FVL dann noch eine gefährliche Szene durch Müller, der aus 20m zum Schuss kam aber Damianidis vor keine Probleme stellte, da er zentral geschossen war.

Die zweite Hälfte begann dann gleich mit einem Paukenschlag als Ayhan Erkilic einen langen Ball an Abwehrspieler Heinerich vorbeispitzelte und allein aufs Tor zustürmte. Torhüter Altmann eilte ihm entgegen doch leider traf Erkilic die falsche Entscheidung und lupfte den Ball am Tor vorbei anstatt den Ball am Torhüter vorbei zu legen und ihn ins Netz zu schieben, schade. Dem FVL fehlten nun letztlich die Mittel um die neuformierte, souveräne Germanen-Defensive um Prisco, Veneziano und Herman die von Januzi, Krüger und Felger unterstützt wurde zu durchbrechen. Bis zum Spielende gelang es den Gästen nicht mehr zwingend aufs Tor zu schiessen, einzig eine "Halb-Chance" durch einen Heinerich Kopfball nach einem Freistoss wäre noch erwähnenswert. Anders bei den Germanen die noch durch Russo und erneut Erkilic zwei Großchancen hatten und es letztlich verpassten früher für eine Vorentscheidung zu sorgen. So musste man letztlich bis zum Abpfiff bangen um den verdienten Lohn einzusacken. Mit Sicherheit war dies kein souveräner Sieg und man kann mehr von der Mannschaft erwarten, doch muss man bedenken, dass dies das erste Spiel war für die neue Mannschaft und sicherlich noch nicht jeder an seinem Leistungslevel angelangt ist. Dafür war ein Sieg gegen eine gute Löchgauer Mannschaft schon mal ein guter Start.

 

Es spielten: Damianidis - Vevenzio, Prisco, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Susuri (90. Metsch), Erkilic (90. Demircan), Russo (63. Gökmen) - Früh (69. Sprotte)

 

Tor: 1:0 Früh (33.)

 

Besonderes Vorkomnis: Früh verschießt Foulelfmeter (8.)