Deutsch
Sprache: 
 

9. Spieltag - 15.10.2017 - SV Germania - SGM Riexingen 8:0

SVG marschiert weiter vorne weg - souveräner Heimsieg gegen Riexingen

Nach zuletzt 2 engeren Partien hat der SVG gegen dezimierte Riexinger dieses mal keine Fragen offen gelassen. Von Beginn an hatte man sich gut auf das aggressive Forechecking der Gäste eingestellt und bereits nach 2 Minuten die Führung erzielt. Krestel hatte Früh bedient und der jagte aus 10m den Ball unters Dach. Riexingen, bei denen Ex-Germane Marcel Autenrieth verletzt fehlte, hatte in Minute 15 seine beste Gelegenheit als Wohlfarth sich gegen Gökmen durchsetzte und allein vor Damianidis am Tor vorbei schoss. Die Germanen versuchten trotz des Drucks immer wieder in Ruhe aufzubauen. Einer dieser Spielzüge führte in der 30. Minute zum 2:0. Isa Gökmen hatte sich über rechts schön durchgesetzt und passte herrlich auf den startenden Krestel. Der Torjäger, der gegen Grünbühl torlos blieb, nahm den Ball im Strafraum auf und nagelte ihn aus 8m ins kurze Eck. Nach 37. Minuten schickte Sprotte Erkilic in den Strafraum, bevor er schiessen konnte wurde er unsanft von den Beinen geholt. Ein klarer Elfmeter verbunden mit einer Notbremse, doch der Schiri gab nur Gelb und verlegte den Tatort vor den Strafraum mit einem Freistoß. Da die Germanen in diesem Jahr zahlreiche gute Freistoßschützen haben nahm sich Isa Gökmen der Sache an und schlenzte den Ball unten links rein zum 3:0. Mit dem Halbzeitpfiff bekamen die Gäste dann noch einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Prisco hatte Wohlfarth von den Beinen geholt. Doch auch dieser Elfmeter (nach Perouse und Aldingen) wurde nicht verwandelt. Kolder nagelte das Leder an die Latte, damit war Halbzeit. Nach dem Wechsel schwanden bei den Gästen zusehends die Kräfte was die Germanen zu nutzen wussten. So gelangen Susuri, Erikilic und Krestel (51.,54, 62.) schnell die Tore zum 6:0. Dann kam die Stunde von Sturmtalent Luke Stockburger. Der Youngster hatte die letzte Woche in 2 Spielen 8 Buden für Germania II erzielt und wurde von Trainer Schmid heute mit dem Einsatz belohnt. Mit breiter Brust und dem nötigen Quentchen Glück markierte er bereits 2 Minuten nach seiner Einwechslung das 7:0. Krestel hatte schön durchgesteckt und Stockburger technisch unkonventionell vollendet. Das letzte Tor war dann im Stile eines Olaf Marschall. Gökmen zimmerte einen Freistoß ans Lattenkreuz und Stockburger nahm den Abpraller direkt und vollendete zum Endstand. Nach dem 1:6 in Aldingen war dies wieder ein souveränder Auftritt bei dem die Germanen ihre Klasse auf den Platz brachten und das trotz einiger Ausfälle.

 

Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman (62. Turco) - Januzi, Sprotte - Gökmen, Erkilic, Susuri (62. T.Krüger) - Früh (69. Stockburger), Krestel

 

Tore: 1:0 Früh (1.), 2:0 Krestel (29.), 3:0 Gökmen (38.), 4:0 Susuri (50.), 5:0 Erkilic (52.), 6:0 Krestel (74.), 7:0 und 8:0 Stockburger (77./82.)

 

Besonderes Vorkomnis: Kolder verschießt Foulelfmeter (45.)

 

8. Spieltag - 08.10.2017 - TSV Grünbühl - SV Germania 4:5

Glücklicher Sieg in Grünbühl - SVG mit Last Minute Sieg beim Tabellenletzten

Es war schon wieder eins dieser Spiele, wo der Fussball seine ganzen verrückten Facetten zeigte. Trotz spielerisch klarster Überlegenheit und zahlreichen klarsten Möglichkeiten, schaffte es der Gastgeber mit einfachsten Mitteln über 90 Minuten die Partie offen zu gestalten und am Ende sogar fast noch einen Zähler zu behalten. In Hälfte eins bespielten die Gäste aus Bietigheim das Tor der Gastgeber konsequent mit gepflegtem Flachpass und kamen immer wieder zu grossen Möglichkeiten. Die besten vergaben Ralf Krestel, Ayhan Erkilic und Alex Felger. Auf der anderen Seite verkehrte Welt, als die SVG Abwehr nach einem Einwurf in Minute 27. in kollektiven Tiefschlaf verfiel und Zivali die Führung erzielen konnte. Doch die Germanen antworteten prompt und legten noch ein Schippe drauf. Aus dieser Druckphase entstand dann der Ausgleich durch Isa Gökmen, der bei seinem Debüt von Beginn an eine gute Partie ablieferte. Die zweite Hälfte begann dann wie von Trainer Schmid gefordert. Krestel wurde von Gökmen rechts in Szene gesetzt, flankte in die Mitte und Bashkim Susuri bewies, dass er auch mit dem Kopf Tore machen kann. Als Demir Januzi dann 20 Minuten später einen Sprotte Freistoß zum 1:3 einköpfte schien die Partie gelaufen. Doch weit gefehlt, da der TSV aus dem Spiel heraus überhaupt keine Mittel fand zu Chancen zu kommen, probierten sie es vermehrt über Standards. Als ob man hier einen Schalter umgelegt hatte zeigte sich Jens Krüger im Tor der Germanen mehr und mehr verunsichert und verschätzte sich gefühlt bei fast jedem Freistoß der in den Strafraum flog. Aus 2 dieser Bälle fiel direkt das 2:3 und das 3:4 in der 71. und 76. Minute. Zum Glück hatte erneut Isa Gökmen zwischenzeitlich mit einem Geniestreich das 2:4 erzielt und den TSV auf Distanz gehalten. Doch Grünbühl witterte jetzt Morgenluft und setzte weiter auf lange Bälle über Standards. So kam es letztlich in der 84. Minute zu einem Elfmeterpfiff als ein Freistoß wieder nicht geklärt werden konnte und Russo im Strafraum seinen Gegenspieler leicht anrempelte. Grünbühl glich aus. Mit diesem Punkt konnte sich der SVG nicht zufrieden geben und warf nochmal alles nach vorne. In der 89. Minute war es dann Januzi, der nach einem Sprotte Freistoß umgestoßen wurde und den fälligen Elfmeter letztlich selbst versenkte. Am Ende ein glücklicher Sieg in einem verrückten Spiel. Die Germanen beherrschten die Partie klar, brachten sich aber selbst in Bedrängnis da viele Fouls unnötig begangen wurden und die Standards einfach dilettantisch verteidigt wurden. Zudem hätte das Spiel bereits in Hälfte eins durch die zahlreichen Chancen entschieden werden müssen. Letztlich zählen aber am Ende auch nur die Punkte und die hat man.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (85. Früh), Sprotte - Gökmen (75. Russo), Erkilic (68. T.Krüger), Susuri - Krestel

 

Tore: 1:0 Zivali (28.), 1:1 Gökmen (37.), 1:2 Susuri (47.), 1:3 Januzi (64.), 2:3 Orzechowski (71.), 2:4 Gökmen (74.), 3:4 Hoffart (77.), 4:4 N.Haamann (83./Foulelfmeter), 4:5 Januzi (90./Foulelfmeter)

 

7. Spieltag - 01.10.2017 - SV Germania - TSV Schwieberdingen 4:2

Krestel läuft heiß - erneuter Dreierpack des Torjägers entscheidet das Spiel gegen Schwieberdingen

Erneut ließ das Spiel gegen Schwieberdingen in Sachen Spannung keine Wünsche offen und blieb bis zum Ende packend. Bereits nach 30 Sekunden erwischten die Gäste den SVG eiskalt und gingen durch Mertas mit 0:1 in Führung. Danach standen die Gäste extrem tief und blieben auch in Folge immer wieder gefährlich mit ihren Kontern. Die Führung egalisierte Tormonster Ralf Krestel vor den Augen seiner Freundin und seines Bruders in der 18. Minute, als er einen zu kurzen Rückpass aufnahm, Torhüter Huber umdribbelte und den Ball aus spitzen Winkel einschoss. Wer dachte, dass Spiel würde jetzt gedreht sah sich getäuscht. Der TSV blieb extrem laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen und liess den Germanen keine weiteren Möglichkeiten in Hälfte 1 zu. Im Gegenteil, der TSV ging nach 24. Minuten erneut in Führung. Nachdem man sich ohne Gegenwehr bis 25m vor das Gehäuse kombiniert hatte nahm sich Hufnagel ein Herz und zog ab, Krüger sah den Ball zu spät kommen und musste ihn passieren lassen. Die Germanen schüttelten sich zur Pause und kamen mit frischem Elan aus der Kabine. Die Gäste zeigten nun Verschleißerscheinungen und konnten keine nennenswerten Entlastungsangriffe mehr fahren. Die Spielrichtung war nun "Einbahnstrasse" Richtung Tor des TSV. Rückenwind bekamen die Bemühungen, als in der 52. Minute ein Januzi Pass in die Tiefe, mit einem Luftloch eines Schwieberdingers, begünstigt wurde und Ayhan Erkilic die Situation am schnellsten erfasste und zum Ausgleich einschob. Zusätzlich befeuerte Trainer Schmid den Druck mit den Einwechslungen der Rückkehrer Isa Gökmen und Bashkim Susuri. Beide brachten frischen Wind über die Flügel. Susuri war es dann, der in der 76. Minute Krestel mit einem langen Ball bediente und dieser im Strafraum zu seinem 7. Saisontor vollendete. An diesem Nackenschlag hatte der TSV nun schwer zu knabbern und musste 5 Minuten später sogar noch das 4:2 hinnehmen. Erneut hatte Susuri Krestel in die Tiefe geschickt, aus spitzem Winkel nahm der Fuchs Maß und schlenzte die Murmel ins lange Eck. Die letzten 10 Minuten kamen die Gäste nochmal auf und hatten durch Geburtstagskind Weigold eine große Schusschance, die Jens Krüger allerdings Klasse an die Latte lenkte. Am Ende sahen die Zuschauer zwei grundverschiedene Halbzeiten, die erste Hälfte ging klar an die Gäste die stark verteidigten und gefährlich konterten und eine zweite Hälfte, bei dem die Germanen anrannten, den TSV in deren Hälfte einschnürte und sich den Sieg letztlich verdienten, da sie noch weitere gute Möglichkeiten durch Herman, Susuri und Früh ausließen.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (67. Susuri), T.Krüger - Russo (51. Gökmen), Sprotte, Erkilic (87. Inigo) - Krestel (85. Früh)

 

Tore: 0:1 Mertas (1.), 1:1 Krestel (18.), 1:2 Hufnagel (24.), 2:2 Erkilic (58.), 3:2 und 4:2 Krestel (76./81.)

 

6. Spieltag - 24.09.2017 - TV Aldingen - SV Germania 1:6

Germanen erobern mit Kantersieg im Spitzenspiel die Tabellenführung zurück

Mit einem, auch in dieser Höhe, verdienten 1:6 Auswärtssieg beim bisherigen Ligaprimus TV Aldingen zeigten die Germanen eine eindrucksvolle Reaktion auf die unerwarteten Punktverluste letzte Woche gegen Perouse. Nach einer anfänglichen Druckphase der Gastgeber, die schadlos überstanden wurde, übernahm der SVG mehr und mehr die Partie. Nach den ersten guten Möglichkeiten durch Krestel und Russo ...war es dann letztlich Routinier Demir Januzi, der in der 20. Minute aus 20m abzog und den Ball unten links flach versenkte. Nur 6 Minuten später dann der nächste Treffer für die Germanen. Einen langen Ball von Sprotte verlängerte Tobias Krüger mit dem Kopf in den Lauf von Ralf Krestel in den Strafraum - Krestel sagte artig "Danke" und zimmerte das Leder in die Maschen. Kurz darauf hatte Kapitän Felger dann die Riesenmöglichkeit als er von Krüger im Strafraum angespielt wurde, doch leider konnte der Torhüter parieren. Danach gelang dem TVA die Rückkehr ins Spiel. Als der SVG einen Abstoss rauskombinieren wollte verfehlte ein Januzi Pass sein Ziel, Aldingen schaltete blitzschnell um und spielte Sturmwiesel Weinmann an, der Routinier liess sich nicht 2x bitten und versenkte den Konter zum Anschlusstreffer. In Folge hatte der Gastgeber seine beste Phase und konnte noch einen Pfostentreffer setzen. Doch mit dem Pausenpfiff stellten die Germanen den alten Abstand wieder her. Nach einem Sprotte Eckball köpfte Januzi den Ball am langen Pfosten in die Mitte wo Krestel den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Nach dem Wechsel war es dann Dominanz pur. In der 53. Minute setzte sich der quirlige Ayhan Erkilic im Strafraum gut durch und wurde von Gegenspieler Scharmach von den Beinen geholt. Januzi versenkte den fälligen Strafstoß und sorgte für klare Verhältnisse. Der Treffer hatte die Moral der Aldinger gebrochen und führte zu weiteren Chancen der Blau-Weissen. Doch Chancen von Sprotte, Erkilic und Felger fanden nicht das Ziel. Besser machte es in der 70. Minute Torjäger Krestel. Bedient vom überragenden Tobias Krüger nahm er den Querpass 8m vor dem Tor auf, liess noch 2 Gegenspieler ins Leere laufen und vollendete mit seinem dritten Treffer des Tages zum 1:5. In der 76. Minute pfiff der sehr kleinliche Schiedsrichter Thomas Zeeb aus Leinfelden (9 gelbe Karten) dann noch einen umstrittenen Handelfmeter für Aldingen. Jens Krüger, der sein Comeback nach Fingerbruch feierte, krönte seine starke Leistung mit einer sensationellen Parade als er den stark geschossenen Elfmeter von Weinmann aus dem Eck fischte. Den Schlusspunkt der bisherigen Saisonbestleistung setzte dann noch Ayhan Erkilic, als er sich aus 20m ein Herz nahm, abzog und der Ball unten rechts im Eck einschlug. Nach der schwachen Leistung gegen Perouse untermauerten die Germanen heute mit einer eindrucksvollen Leistung, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.

 

Es spielten: J.Krüger - Veneziano, Prisco, Herman (83. Caizzi) - Januzi (74. Inigo), Felger, T.Krüger (70. Demircan) - Russo, Sprotte, Erkilic - Krestel (76. Stockburger)

 

Tore: 0:1 Januzi (20.), 0:2 Krestel (27.), 1:2 Weinmann (37.), 1:3 Krestel (45.), 1:4 Januzi (52./Foulelfmeter), 1:5 Krestel (70.), 1:6 Erkilic (83.)

 

Besonderes Vorkomnis: J.Krüger hält Handelfmeter von Weinmann (75.)

 

5. Spieltag - 17.09.2017 - SV Germania - SV Perouse 4:4

Horrorshow im Ellental - Germanen mit glücklichem Punktgewinn gegen Perouse

In einer nervenaufreibenden, bis zur Schlussminute spannenden Partie erkämpfende sich das Kellerkind aus Perouse verdient die Punkte im Ellental. Die Gründe für dieses überraschende Ergebnis sind schnell erklärt. Zunächst leistete sich bereits nach 2. Minuten Herman einen Riesenbolzen, als er einen Querpass auf Prisco direkt Sideris in die Füsse spielte und dieser allein auf Damianidis zulief und die Nerven behielt. Bereits 8. Minuten später der nächste Aussetzer in der Germanen Defensive, einen 40m Flugball wollte Prisco für Damianidis durchlassen und klärte nicht per Kopf, Sideris lauerte dahinter im Abseits, der Schiedsrichter liess dennoch weiterlaufen und Sideris nagelte erneut eiskalt die Bude rein zur 0:2 Führung bereits nach 10. Minuten. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, kam es 3 Minuten später auch noch zu einem Elfmeter als Januzi allerdings regelkonform de Salvatore vom Ball trennte und Schiedsrichter Swoboda auf Elfmeter entschied. Sideris war heiß auf einen Hattrick und trat an. Doch seinen Elfmeter parierte Damianidis glänzend. Danach fingen sich die Germanen ein wenig und hatten die stärkste Phase im gesamten Spiel. Dies führte dann letztlich in der 20. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer als Früh sich schön über den Flügel durchsetzte und Krestel seinen Querpass vollendete. Kurz darauf war Früh selbst dran als er in der 24. Minute einen Sprotte Pass im Strafraum aufnahm, den Torhüter umkurvte und zum Ausgleich einschoss. Jetzt dachte jeder die Germanen würden das Spiel vollends drehen, doch der nächste Fauxpas folgte auf dem Fuss. Perouse kombinierte sich seelenruhig von hinten bis nach vorne ohne aggressiv angegangen zu werden. Das letztliche Zuspiel nahm Philipp völlig freistehend am Strafraum auf und vollstreckte zur erneuten Führung. Dieses Tor war moralisch schwer zu verdauen und drückte auf das Selbstvertrauen der Germanen. Was folgte waren zahlreiche, teils haarsträubende Ballverluste, die immer wieder zu gefährlichen Kontern führten. Einer davon war die letztlich grösste Chance für Perouse die Führung auszubauen. Damianidis klärte einen langen Ball genau in die Beine von Sideris, der nah an der Mittellinie stand. Dieser sah, dass Damianidis aus seinem Tor geeilt war und zog sofort ab, sein Ball landete aus 45m ! direkt an der Unterkante der Latte und sprang auf die Linie - ein klassisches Wembley-Tor. Ob der Ball hinter der Linie war weiss man nicht, der Schiri gab das Tor auf jeden Fall nicht. Letztlich waren die Germanen mit den 3 Gegentoren noch gut bedient zur Pause. Nach dem Wechsel brachte Schmid Malik für den angeschlagenen Früh. Der SVG bespielte nun den tiefstehenden Gegner und kam nach 5 Minuten zu einer Großchance durch Torjäger Ralf Krestel, doch sein Ball landete knapp neben dem rechten Pfosten. Weitere Versuche scheiterten oftmals am letzten Pass, die von nahezu allen Spielern zum Teil ohne Not blind in die gegnerischen Beine gespielt wurden. Die Passquote war heute unterirdisch und passte sich der allgemeinen Tagesform der meisten Spieler an. Dies führte bei vielen dazu, dass ihr Selbstvertrauen mehr und mehr schwand und der Glauben das Spiel zu drehen ebenfalls verflog. Dazu gesellte sich noch der nächste Nackenschlag. Ein langer Diagonalball flog über Turco hinweg auf den linken Flügel von Perouse wo ihn Okrah aufnahm. Dieser flankte den Ball auf den langen Pfosten wo sich de Salvatore von Herman davonschlich und zum 2:4 einköpfte. Die Germanen bissen aber und gaben trotzdem nicht auf, nur 2 Minuten später tanke sich Geburtstagskind Krüger in den Perouser Strafraum, ging am Torwart vorbei und chipte den Ball in Richtung Tor. Der Ball wäre rein wenn ihn der heranfliegende Trena nicht mit der Hand geklärt hätte. Dies hatte die rote Karte als logisch Konsequenz sowie Elfmeter. Januzi vollendete sicher zum Anschluss. Dies gab den Germanen nochmals Rückenwind für den Schlussspurt. Der eingewechselte Luke Stockburger war es dann, der in der 85. Minute die Bemühungen belohnte, als er einen Querpass von Tobias Krüger aus 6m zum umjubelten Ausgleich vollendete. Allerdings stand Krüger hierbei wohl im Abseits. Da die Gäste das Zeitspiel maßlos ausreizten liess der Unparteiische letztlich 8 Minuten nachspielen, doch die Germanen konnten daraus kein Kapital mehr schlagen. Letztlich ein glückliches Unentschieden, da die Germanen heute kalt erwischt wurden und einen rabenschwarzen Tag erwischten. Die meisten der Spieler blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten und können froh sein, dass heute nicht die erste Niederlage zu Buche stand.

 

Es spielten: Damianidis - Januzi, Prisco, Herman - Felger (75. Stockburger), T.Krüger, Sprotte - Russo (61. Turco), Erkilic - Krestel, Früh (46. Malik)

 

Tore: 0:1/0:2 Sideris (2./11.), 1:2 Krestel (15.), Früh (18.), 2:3 Philipp (22.), 2:4 de Salvatore, 3:4 Januzi (78./Handelfmeter), 4:4 Stockburger (85.)

 

besondere Vorkomnisse: Damianidis hält Foulelfmeter von Sideris (14.); Rote Karte gegen Trena (77./Handspiel als letzter Mann)

 

4. Spieltag - 10.09.2017 - FSV 08 Bissingen II - SV Germania 2:2

Unnötiger Punktverlust in Bissingen - Germania trennt sich 2:2 von 08 II

75 Minuten hatten die Germanen das Spiel gut unter Kontrolle und liessen bis auf einen Pfostenkopfball von Rothkopf in der 62. Spielminute den 08ern keine klare Torchance. Doch am Ende büßte man binnen 15 Minuten einen komfortablen 2 Tore Vorsprung ein und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen. Doch der Reihe nach, bereits nach dem Anstoss versuchten die Bissinger ihr heil in der Offensive und liefen die Germanen früh an, doch die Truppe um Kapitän Felger zeigte sich davon wenig beeindruckt und hielt den Ball gut in den eigenen Reihen. Nach einigen Minuten war man gut im Spiel und bekam mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Vor allem der seit Wochen bestens aufgelegte Susuri machte erneut über die linke Seite richtig Dampf und konnte teils von 2-3 Mann nicht gestoppt werden. Immer wieder zog er in den Strafraum und sorgte für Gefahr vor dem Bissinger Tor. Doch anstatt zu schiessen versuchte er 2-3 mal den Ball quer zu legen was letztlich zu nichts führte. Ebenfalls engagiert zeigte sich Achim Früh, der immer wieder gute Wege in die Tiefe lief und von Susuri, Sprotte und Ayhan Erkilic gut in Szene gesetzt wurde, seine Chancen aber 2x von Welz gut pariert wurden. Besser machte es dann letztlich Susuri, der in der 30. Minute dann die klare Dominanz in dieser Phase auch in die Führung umsetzen konnte. Wieder zog er im Strafraum an Erlenmaier vorbei und traf nun mit seinem Heber über Welz die richtige Entscheidung als er zur Führung vollendete. Nun hatten die Germanen das Spiel klar im Griff und hätten durch 2 satte Schüsse von Felger und Januzi die Führung sogar noch ausbauen können, doch dies sollte vor der Pause noch nicht sein. Die zweite Hälfte war wieder mehr ausgeglichen zu Beginn, dass lag zum einen daran das einige Germanen Spieler zunehmend nicht mehr die Wege gingen wie in Hälfte 1 und zum anderen bemühte sich Bissingen um den Anschlusstreffer. Doch wie in den Wochen zuvor zeigte die Germanen Defensive um die Italo-Schwaben Prisco und Salva Veneziano eine glänzende Vorstellung, so dass die Bissinger aus dem Spiel heraus bis auf die bereits erwähnte Kopfballchance von Rothkopf nichts erspielen konnten. Anders die Germanen die in der 52. Minute für die scheinbare Vorentscheidung sorgten. Januzi hatte bei einem Konter mit einem schönen Pass Früh im Strafraum angespielt, dieser nahm den Ball einmal mit und sorgte aus spitzem Winkel mit einem Flachschuss für das 0:2 für Bietigheim. Den Bissingern merkte man nun den Nackenschlag deutlich an und die Germanen hatte wenig Mühe das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen und die Bissinger zu verteidigen. In der 70. Minute hatte dann Denis Herman die Riesenchance zur Entscheidung, als er eine Malik Hereingabe aufnahm und aus 5m an den Pfosten hämmerte. Weitere 3 Minuten später die nächste dicke Möglichkeit als Achim Früh eine Malik Flanke herrlich aus der Luft abnahm, Welz nach vorne klatschen ließ, und Krestel den Abpraller aufnahm und von Welz zu Fall gebracht wurde - ein glasklarer Elfmeter, doch Schiedsrichter Fach pfiff doch tatsächlich Foul für Bissingen, da nach seiner Ansicht nach Welz vor Krestel am Ball war. In der 75. Minute brachte sich Bissingen dann wieder ins Spiel zurück, einen Freistoß verlängerte Oberligaspieler Ngo über Damianidis ins Tor zum Anschluss und 08 roch nun wieder Lunte. Ein weiterer unnötiger Freistoß führte dann letztlich in der 78. MInute zum Ausgleich durch da Silva. Am Ende versuchten die Germanen dann noch wieder das Spiel zu drehen, doch eine gute Früh Hereingabe in der 83. Minute verpasste der eingewechselte Luke Stockburger haarscharf, wäre er reingerutscht, hätte er jubeln dürfen - "gut, auf Rasen hätte ich ihn gemacht!" so der US-Boy. Januzi verfehlte dann mit einem Freistoß in der Nachspielzeit noch aus 16m das Lattenkreuz, so dass sich die Germanen mit dem einen Punkt zufrieden geben mussten und sich ärgern dürfen.
 
Es spielten: Damianidis - Veneziano (72. Stockburger), Prisco, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Erkilic (60. Malik), Sprotte (60. Krestel), Susuri - Früh
 
Tore: 0:1 Susuri (30.), 0:2 Früh (52.), 1:2 Ngo (72.), 2:2 da Silva (75.)
 

3. Spieltag - 02.09.2017 - SV Germania - NK Croatia Bietigheim 2:0

Germania gewinnt das Pferdemarktderby gegen Croatia verdient mit 2:0

 
Dem SVG ist mit dem dritten Sieg in Folge ein Start nach Maß gelungen. Mit dem Lokalrivalen aus Metterzimmern kam ein Team, dass seit den 90ziger Jahren erstmalig wieder in der Bezirksliga spielt und damit ein unbeschriebenes Blatt war. Von Beginn an diktierten die Germanen das Geschehen und behielten trotz energischem Anlaufen der kroatischen Offensive stets die Ruhe und damit den Ball. Bereits nach 16. Minuten landete dann der Ball im Netz der Gäste. Susuri hatte sich schön über links durchgesetzt und den Ball in den Strafraum gechipt. Dort lief Januzi dem Ball schön entgegen und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters zur Führung. Croatia tat sich schwer, konnte sich aber auch 1-2 mal mit schönen Passstaffetten bis zum Tor durchkombinieren, verfehlten aber dann mit ihren Schüssen das Tor von Damianidis. Anders die Germanen die in der 28. Minute zu einer weiteren Großchance kamen. Einen langen Ball von Januzi köpfte Ralf Krestel im Strafraum quer zu Krüger, doch dieser verpasste 3m vor der Torlinie den Ball um Millimeter. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, Bashkim Susurider bislang noch keinen Treffer für seine neuen Farben erzielen konnte, setzte sich im gegnerischen Strafraum gegen Redina im Duell durch, zog nach innen und schlenzte den Ball gekonnt ins lange Eck zur 2:0 Führung (46.). Die Gäste brauchten gut 15 Minuten um diese Nackenschelle zu verdauen, übernahmen dann aber mehr und mehr die Spielkontrolle. Ähnlich wie gegen Löchgau taten nun die Germanen zu wenig um den Ball in den eigenen Reihen zu halten und verloren den Faden. Croatia drückte nun, kam aber bis zum Spielende zu keinerlei klaren Chance mehr weil die Defensive um Prisco, Veneziano, Herman und Tasso Damian erneut einen glänzenden Job machte und nichts mehr zuließ. Die Germanen hatten allerdings noch gute Möglichkeiten durch Krestel und Fabio Sprotte um das Spiel zu entscheiden, doch entweder fehlte die Kraft oder man überlegte zu lange. Alles in allem ein verdienter Sieg der den tollen Start in die Liga abrundete.
 
Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi, Felger (75. Malik), T.Krüger - Erkilic (79. Russo), Sprotte (89. Stockburger), Susuri - Krestel (83. Früh)
 
Tore: 1:0 Januzi (16.), 2:0 Susuri (46.)
 
Besonderes Vorkomnis: gelb-rote Karte für Radina (90.)
 
 
 
 

2. Spieltag - 27.08.2017 - SKV Rutesheim II - SV Germania 2:3

SVG gelingt wichtiger Auswärtssieg in Rutesheim

Dem Ergebnis nach, war es eine enge Partie in Rutesheim. Doch dies wird dem Spielverlauf bei weitem nicht gerecht. Über 80 Minuten des Spiels dominierten die Germanen die SKV Reserve wie noch nie seit dem Wiederaufstieg. Bereits nach 90 Sekunden besorgte Ayhan Erkilic die Führung für den SVG, als er einen Januzi Kopfball erlief und ihn über den Torhüter ins Tor lupfte. Darauf hatte der SKV allerdings dann noch eine Antwort, nach 3 starken Minuten erzwangen die Youngsters 2 Eckbälle, einer davon führte in der 6. Minute zum schnellen Ausgleich. Danach konnte man sagen, dass der SVG bis zur 80. Minute das Spiel klar diktierte, nicht eine nennenswerte Szene zuließ und selbst hochkarätige Chancen sich erspielte. Von diesen nutzten letztlich Demir Januzi in der 58. und Ralf Krestel in der 68. diese aus und brachten den SVG auf 3:1 in Front. Es hätte gut und gerne auch 1:7 stehen können hätte man alle Möglichkeiten verwertet. Am Ende kam der SKV dann noch durch einen Distanzschuss, bei dem Damianidis schlecht aussah, auf 2:3 heran, doch für den unverdienten Ausgleich reichte es letztlich nicht mehr.

 
Es spielten: Damianidis - Veneziano, Prisco, Herman - Januzi (83. Caizzi), Felger, T.Krüger (60. Sprotte) - Susuri, Erklilic, Russo (69. Gökmen) - Früh (67. Krestel)
 
Tore: 0:1 Erkilic (2.), 1:1 Kogel (6.), 1:2 Januzi (57.), 1:3 Krestel (68.). 2:3 Geiger (85.)
 
Besonderes Vorkomnis: Rote Karte für Gökmen (90./Unsportlichkeit)
 

1. Spieltag - 20.08.2017 - SV Germania - FV Löchgau II 1:0

Früh besiegelt Arbeitssieg zum Auftakt

Am Ende war jeder letztlich froh, dass die 3 Punkte eingetütet waren und das Spiel vorbei. Trotz weitgehender spielerischer Überlegenheit und klarsten Möglichkeiten musste der SVG bis zum Ende zittern, dass die 1 Tore Führung durch Achim Früh nicht doch noch von den Gästen egalisiert wurde.

Beiden Teams merkte man die naturgemäße Nervosität eines Auftaktspiels an, nach einer kurzen Phase des abtastens waren es letztlich die Germanen, die den Ton angaben und vor allem über den bärenstarken Bashkim Susuri immer wieder über links durchbrachen. Eines seiner zahlreichen Soli führte letztlich in der 18. Minute zu einem Foulspiel von Feufel, dass einen Elfmeter zur Folge hatte. Früh, der wie er selbst sagte noch nie verschossen hatte, legte sich die Murmel zurecht und schoss schwach zentral in die Mitte. Altmann parierte ohne Probleme. Nach dieser Szene hatten die Löchgauer offensiv ihre Stärkste Phase. Wenn was bei den Gästen ging, dann über Holoch, der immer wieder mit Dribblings und Seitenverlagerungen für Unruhe sorgte. In diesem Zeitraum führten 2 lange Bälle auf Müller und Wizemann zu 2 brenzligen Situationen die allerdings vom souveränen Tasso Damianidis und Demir Januzi entschärft wurden. Den entscheidenden Treffer des Spiels leitete dann letztlich in der 33. Minute erneut Susuri ein. Mit einer Körpertäuschung versetzte er zwei Löchgauer und steckte den Ball auf Herman durch, dieser passte von links quer ins Zentrum wo er Januzi fand. Januzi nahm den Ball an, legte ihn vor und passt ihn herrlich auf Früh durch in die Tiefe. Aus 10m hatte dann der Goalgetter kein Problem mehr denn Ball zu veredeln und seinen verschossenen Elfmeter vergessen zu machen. Bis zur Halbzeit hatte der FVL dann noch eine gefährliche Szene durch Müller, der aus 20m zum Schuss kam aber Damianidis vor keine Probleme stellte, da er zentral geschossen war.

Die zweite Hälfte begann dann gleich mit einem Paukenschlag als Ayhan Erkilic einen langen Ball an Abwehrspieler Heinerich vorbeispitzelte und allein aufs Tor zustürmte. Torhüter Altmann eilte ihm entgegen doch leider traf Erkilic die falsche Entscheidung und lupfte den Ball am Tor vorbei anstatt den Ball am Torhüter vorbei zu legen und ihn ins Netz zu schieben, schade. Dem FVL fehlten nun letztlich die Mittel um die neuformierte, souveräne Germanen-Defensive um Prisco, Veneziano und Herman die von Januzi, Krüger und Felger unterstützt wurde zu durchbrechen. Bis zum Spielende gelang es den Gästen nicht mehr zwingend aufs Tor zu schiessen, einzig eine "Halb-Chance" durch einen Heinerich Kopfball nach einem Freistoss wäre noch erwähnenswert. Anders bei den Germanen die noch durch Russo und erneut Erkilic zwei Großchancen hatten und es letztlich verpassten früher für eine Vorentscheidung zu sorgen. So musste man letztlich bis zum Abpfiff bangen um den verdienten Lohn einzusacken. Mit Sicherheit war dies kein souveräner Sieg und man kann mehr von der Mannschaft erwarten, doch muss man bedenken, dass dies das erste Spiel war für die neue Mannschaft und sicherlich noch nicht jeder an seinem Leistungslevel angelangt ist. Dafür war ein Sieg gegen eine gute Löchgauer Mannschaft schon mal ein guter Start.

 

Es spielten: Damianidis - Vevenzio, Prisco, Herman - Januzi, Felger, T.Krüger - Susuri (90. Metsch), Erkilic (90. Demircan), Russo (63. Gökmen) - Früh (69. Sprotte)

 

Tor: 1:0 Früh (33.)

 

Besonderes Vorkomnis: Früh verschießt Foulelfmeter (8.)