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Marc Bauer kommt aus Zimmern nach Bietigheim

Und weiter gehts mit der nächsten Verstärkung....dieses mal mit einem echten "Exoten", es ist nämlich das erste mal in der Vereinsgeschichte, dass der SV Germania einen Neuzugang vom SV Zimmern begrüßen kann. 

Der 26jährige Marc Bauer zieht nach Stuttgart und kam über die Empfehlung von "Agy" zu den Germanen. "Er hat bei uns zwei mal mittrainiert und konnte von allen Kandidaten am meisten überzeugen. Was sofort auffällt ist, dass er menschlich ein richtig guter Typ ist, sehr sympathisch und er wert auf Geselligkeit legt. Zudem hat er jetzt jahrelang höherklassig gespielt und kann in der Viererkette alles spielen, mit ihm, Niko und Riccardo sind wir somit defensiv für die neue Saison hervorragend aufgestellt !" so der der Trainer. 

Natürlich haben wir auch ihn befragt, damit sich jeder einen ersten Eindruck verschaffen kann, lesen Sie hier das Interview mit dem kernigen Burschen aus dem Schwarzwald:

Hallo Marc, herzlich Willkommen in der Sportstadt Bietigheim, natürlich fragt sich jeder erstmal, wie kommt der aus Zimmern zu den Germanen, klär doch bitte mal auf wie es dazu kam !

MB: Ja, hallo erstmal. Es war klar, dass ich aufgrund des Jobs in Stuttgart nicht mehr 3x die Woche nach Zimmern fahren konnte, weswegen ein Vereinswechsel unumgänglich war. Mein alter Genosse Agy hat mir die Germanen empfohlen weil er sich hier auch wohlfühlt. Also bin ich mal hingegangen, hab es mir angesehen, war begeistert und jetzt bin ich hier. 

Klingt ja nach einer plausiblen Geschichte. Gut, du hast dann wohl einen neuen Job in Stuttgart, was machst Du denn dann beruflich ?

MB: Richtig, ich bin Ingenieur und arbeite bei Siemens im Vertrieb ! Also schwätzen kann ich, mein Chef sagt immer er könnte mich auch in die Sahara schicken um dort Saunen zu vertickern. 

So so, sehr interessant. Deine Wortwahl lässt schon was auf Deinen Charakter schliessen, aber beschreib Dich mal selbst, was für ein Typ bist Du denn ?

MB: Ach ich bin eigentlich ein sehr lockerer und kollegialer Typ, der für jedes blonde Kaltgetränk und jeden Witz zu haben ist. Quasi der nette Schwiegersohn von nebenan mit dem Mann Pferde stehlen kann.

Pferde, aha. Gut, lassen wir das. Kommen wir zum Team. Was denkst Du denn über Deine neue Truppe ?

MB: Also in den zwei Einheiten habe ich die Jungs wirklich als coolen Haufen erlebt bei denen Kameradschaft groß geschrieben wird und das ist mir schon sehr wichtig um mich wohl zu fühlen. 

Verstehe, verstehe. Und welche Position spielst Du und was kann man von Dir erwarten in der neuen Saison ?

MB: Ich kann hinten eigentlich alles spielen und auch auf der 6. Erwarten kann man, dass ich immer alles für den Sieg geben und das ich in der Regel keine Tore mache (lacht).

Zu guter letzt, was sind Deine Ziele mit Germania nächste Saison ?

MB: Einen guten Platz im oberen Drittel. 

Top, dann viel Erfolg in Bietigheim Marc, herzlich Willkommen nochmal.

 

Niko Tsiolakidis kommt als vierter Neuzugang unter das Viadukt !!!!

Er gilt als absoluter Wunschspieler von Trainer Schmid, der ihn seit Jahren schon auf dem Zettel hatte. Jetzt in dieser Saison ist es dem Trainer gelungen, den variablen Defensivspieler für die Germania zu gewinnen. "Niko ist mir schon zu seiner Zeit bei Hellas aufgefallen, er ist extrem zweikampfstark, vielseitig einsetzbar und bringt in seinem Alter schon eine gehörige Portion Erfahrung mit. Er erinnert mich ein wenig an Tansel Celiktas, denn auch menschlich macht er einen sympathischen und reifen Eindruck !" so der Trainer.

Nachdem mit der unglücklichen Niederlage im zweiten Relegationsspiel am Sonntag im Elfmeterschiessen mit Croatia die Saison zu Ende ging, haben wir mit dem frisch gebackenen Pokalsieger noch ein paar Worte wechseln können, damit sich jeder auch einen ersten Eindruck von Niko machen kann, lesen Sie hier das gesprochene Wort:

Ja Niko, herzlich Willkommen auch Dir bei uns, wir sind gespannt was Du uns heute für Antworten liefern kannst. Beginnen wollen wir als erstes mal mit dem Grund deines Wechsels. Die Stadt Bietigheim scheint dir ja an sich ja zu gefallen nachdem Du jetzt beim dritten Bietigheimer Klub anheuerst, oder ?

NT: (lacht) Ja, da ist was dran. Der Grund ist, dass ich früher schon in der Verbands- und Landesliga gespielt habe und mich das höherklassige Niveau einfach wieder reizt. Um das zu realisieren ist Germania in der näheren Umgebung der optimale Verein. Der Klub bietet Top Rahmenbedingungen um sich auf dieser Ebene zu behaupten weshalb ich mich über den Anruf des Trainer sehr gefreut habe und die Entscheidung hierher zu wechseln letztlich eindeutig war. 

Das hört man doch gerne Niko. Und wenn Du nicht gerade die Gegner auf dem Feld bearbeitest, wo findet man dich im Alltag bzw. was machst Du beruflich ?

NT: Nun, aktuell studiere ich Fahrzeug- und Motorentechnik an der Universität in Stuttgart. 

Aha, ein Student. Sehr schön. Und charakterlich, wie würdest du dich da einschätzen, beschreib dich mal ?!

NT: Oha, schwierig, eigentlich bin ich ein ruhiger, zurückhaltender Typ. Ausser auf dem Fussballplatz, da habe ich immer den Ehrgeiz das Spiel gewinnen zu wollen. Dafür gebe ich alles und gehe auch mal über die Schmerzgrenze hinaus. 

Sehr gut, genau sowas brauchen wir auf dem Feld. Kommen wir zu deinem neuen Team. Wie siehst du die Truppe aufgestellt in der neuen Saison ?

NT: Ich kenne die Truppe ja noch gut aus den letzten Jahren und schon da war sie sehr stark. Da jetzt noch weitere Verstärkungen hinzu gekommen sind bin ich mir ziemlich sicher, dass wir eine gute Rolle nächstes Jahr spielen können. 

Okay, gut. Der Trainer meint, du bist vielseitig einsetzbar, stimmt das oder siehst du das anders ?

NT: (lacht) Nein, nein, dass sieht er schon richtig, ich bin zwar gelernter Innenverteidiger, kann aber auch auf Aussenverteidiger oder auf der sechs spielen. 

Na, das hört man doch gerne. Und zu guter letzt, was hast du denn für Ziele in der neuen Saison ?

NT: Mein Ziel mit dem Team ist es, auf jeden Fall oben anzugreifen und soweit wie möglich nach vorne zu kommen. Ich bin überzeugt, dass wir das mit dem Kader schaffen können.

Sehr schön Niko, dass wünschen wir dir und dem Team natürlich von Herzen, alles Gute Dir, bleib gesund und erfolgreich.

 

Der verlorene Sohn kehrt zurück - Patrick "Pato" Kraut macht es wie Hummels und kommt zu seiner "alten Liebe" zurück.

Er war einer der Männer der ersten Stunde. 2012 fand Pato bereits den Weg ins Ellental und führte als einer der entscheidenden Männer in dieser Saison die Germanen aus den Niederungen der Kreisliga A zurück ins Bezirksoberhaus. Der zweimalige Spieler des Jahres hatte dann in den Folgejahren mit starken Hüftbeschwerden zu kämpfen, es drohte schon das Karriereaus. Doch er kämpfte sich zurück und folgte 2016, auch berufsbedingt (er arbeitete seit 2015 bei Trumpf in Ditzingen), dem Lockruf von Norman Röcker der mittlerweile in Heimerdingen spielte. 

Nach 3 Jahren kommt er nun ins Ellental zurück. Trainer Schmid ist hocherfreut, den quirligen und dribbelstarken Aussenstürmer wieder im Kader zu haben:" Wenn man weiß wie man ihn nehmen muss, und das WENN betone ich (lacht), dann ist Pato natürlich eine Granate. Er ist in der Lage Spiele zu entscheiden und wenn man solche Spieler hat ist es ja grundsätzlich mal nicht schlecht für ein Team. Wir müssen eben schauen, dass wir es gemeinsam hinbekommen ihn möglichst oft in eine solche Form zu bekommen. Ich freue mich riesig, dass er wieder da ist, denn ich habe ihn vom ersten Tag an im Aktivenfussball begleiten dürfen und weiß eben, zu was er in der Lage ist und genau das brauchen wir in der neuen Saison !"

Wir haben ihn natürlich auch gefragt, wie er denn den Wechsel sieht, lesen Sie hierzu die Antworten des sympathischen Rückkehrers mit dem Hang zur Dramatik: 

Ja Pato, Willkommen zurück, natürlich interessieren sich jetzt viele dafür warum du vom Vizemeister jetzt zu den Germanen kommst, sportlich gesehen ist das ja sicherlich kein Fortschritt könnte man meinen ?

PK: Erstmal Hallo, also, der Hauptgrund für den Wechsel ist, das ich seit April bei Dürr in Bietigheim arbeite und ich somit immer ewig nach Heimerdingen fahren müsste und ihr kennt mich, ich bin Pragmat und entscheide da recht nüchtern. Da der Kontakt zum Trainer nie abgerissen ist, er mir bei meinem Abschied auch immer eine Tür offen gehalten hat und ich die Germania immer in guter Erinnerung hatte, war der Klub für mich natürlich die erste Adresse. 

Schön, nachdem sich die Mannschaft jetzt komplett verändert hat auf was oder wen freust Du Dich denn am meisten wenn es wieder losgeht ?

PK: Eigentlich auf das komplette Programm, ich kenne ja noch einige aus dem Team, dann grosser Rasen, grosser Kunstrasen, das ganze Drumherum mit Statistiken, mit Wahlen der Spieler des Monats, mit den Trainingsklamotten und den Spints, die Super Bälle beim Training, die Arbeit zusammen mit dem Trainer. Wir hatten schon die ersten Jahre bei Germania ne gute Zeit und ich denke mit den Neuzugängen und den Bedingungen glaube ich, dass wir auch nächste Saison ein gutes Jahr haben werden. 

Kommen wir zu Deinen Zielen, was möchstest Du denn mit den Germanen in Deinem zweiten Abschnitt erreichen ?

PK: Für mich persönlich erstmal das ich schmerzfrei bleibe und dann möchte ich maßgeblich dafür sorgen, dass wir für die ein oder andere Überraschung sorgen können und dann schauen was geht. Die Liga ist sehr ausgeglichen und ich glaube wenn wir konstant spielen können ist vieles möglich. 

Du warst ja auch immer ein wenig als "enfant terrible" in deiner ersten Zeit bekannt der entweder für Geniestreiche gut war oder aufgrund Kleinigkeiten wie dem Wetter oder dem zu hohen Rasen schnell die Lust verlor, ist das nach wie vor so oder hat sich da was geändert ?

PK: (lacht) Naja, Charakter ändern sich ja meist nicht, natürlich haben die Rahmenbedingungen wie Platz, Wetter, Gegner und was weiss ich noch Einfluss auf den Lustfaktor und bei mir sicherlich einen grösseren wie auf andere. Aber ich weiß auch, dass ich keine 5 Jahre mehr spielen werde und ich es in dieser Saison schon noch mal wissen möchte und allen zeigen möchte, dass ich es noch drauf habe. Von demher weiß ich selbst, dass ich mir da nicht im Weg stehen darf. 

Das hört sich vielversprechend an, viel Erfolg Pato, schön, dass Du wieder da bist - bleib gesund und positiv.

 

Marco Schröder kommt vom TSV Schwieberdingen

Nach Riccardo Macorig präsentiert der SVG den nächsten Neuzugang, dieses mal für die Offensive. Vom Bezirksligisten TSV Schwieberdingen wechselt Stürmer Marco Schröder unter das Viadukt. 

Trainer Schmid zeigte sich sehr erfreut, dass der Wechsel zustande kommt "wir waren ja letztes Jahr schon in Gesprächen, da hat es noch nicht geklappt um so mehr freut es mich, dass wir es nun hinbekommen. Wie unschwer zu erkennen ist, war unser Kader in der Sturmspitze dieses Jahr sehr dünn besetzt und mit Marco bekommen wir eine wahre Mentalitätsbestie, gegen den kein Abwehrspieler in der Liga gerne gespielt hat, da er weite Wege geht und dahin geht wo es weh tut. Ich glaube, wenn er verletzungsfrei bleibt und in Form kommt, kann er nächstes Jahr für unsere Offensive einiges bewirken !"

Wie auch in Zukunft bei den weiteren Neuzugängen und bereits mit Riccardo haben wir auch Marco ein paar Fragen gestellt, um ihn ein wenig vorzustellen, lesen Sie in den folgenden Zeilen das kurze Interview, viel Spass:

Ja, erstmal willkommen im Ellental Marco, zunächst einmal die Frage, warum jetzt der Wechsel nach Bietigheim und nicht schon ein Jahr davor ?

MSR: Nach 3 sehr guten Jahren beim TSV Schwieberdingen, in denen wir auch den Bezirkspokal 2018 holen konnten, wird es nun Zeit für eine neue Herausforderung. Ich will es nochmal wissen und mir selber neue Ziele stecken. Es ist eben immer das beste Gefühl, wenn man eine Wette gegen sich selber gewinnt und ich bin einfach ein Zocker.

Okay, ein Zocker also, schön. Und was treibst Du so beruflich ?

MSR: Mittlerweile bin ich seit fast 10 Jahre bei der Firma Hangstörfer als Stuckateur tätig, eventuell folgt in naher Zukunft mein Meister Brief. Denn wenn nicht sportlich Meister, dann wenigstens beruflich (lacht), aber ich habe ja auch sportlich noch ein paar Jahre vor mir um das zu ändern. 

In der Tat. Und da dich weder Zuschauer noch Mitspieler genauer kennen, beschreib Dich doch mal als Typ, welche Eigenschaften zeichnen Dich aus ?

MSR: Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch mit einem Eisernen Willen. Wenn ich mir ein Ziel gesteckt habe, tue ich alles dafür um das auch zu erreichen. Abgesehen davon, bin ich denke ich ein sehr friedliebender Mensch der im Großen und Ganzen relativ gelassen durchs Leben geht.

Okay, dass hört sich ja gut an und welchen Eindruck hast Du von Deinem neuen Team ?

MSR: Ich habe ja das ein oder andere Mal gegen Germania gespielt und was mich da sehr beeindruckt hat, war immer das Auftreten der Mannschaft. Zudem gibt es einige sehr gute Einzelspieler! Und nach dem Probetraining war die Entscheidung für mich dann klar, da ich von Allen direkt super aufgenommen wurde und auch die Gespräche mit dem Trainer sehr sympathisch waren.

Super, dass hört man natürlich gerne. Und jetzt erzähl mal, welche Position spielst Du und was können die Anhänger in der neuen Saison von Dir erwarten ?

MSR: Ich bin Mittelstürmer und spiele aber auch sehr gerne hinter der Spitze. Erwarten kann man von mir dass ich immer mehr als 100% gebe, da ich für das Kicken einfach brenne!

Klingt nach einem Musterspieler in Sachen Einstellung, dann sag uns noch Marco, was sind Deine Ziele mit Germania für die kommende Saison ?

MSR: Klar, gerne. Eine verletzungsfreie Saison für mein Team .Viele Tore, Erfolg von Spiel zu Spiel und das wir am Ende der Saison im oberen Drittel der Tabelle stehen.

Exzellent, so hoffen wir, dass es kommt. Einen guten Start im Ellental und nochmals willkommen in Bietigheim.

 

Riccardo Macorig wechselt unter das Viadukt !

Dem SV Germania ist ein wahrer Transfercoup gelungen, der langjährige Kapitän des FV Löchgau wechselt die Farben und trägt ab Juli blau. 

Der 27jährige, der mittlerweile in Bönnigheim wohnt, gilt als erfahrener, vielseitig einsetzbarer Abwehrstratege und war dem FVL über viele Jahre verbunden. "Nach den Erfahrungen aus der laufenden Saison war es klar, dass wir in der Defensive nachlegen müssen, denn wir konnten selten in der gleichen Besetzung hinten agieren und wahren zu dünn aufgestellt. Ich freue mich riesig einen so renommierten Spieler in den Kader zu bekommen und muss auch sagen, dass ich ihn in den letzten Wochen als unheimlich sympathischen Typen kennengelernt habe, an ihm werden wir sicherlich unsere Freude haben" so Trainer Schmid. Den Tipp bei Macorig anzufragen bekam der Trainer von dessen Freund Germanen Spieler Jonas Schneider. 

Wir haben Riccardo, den gute Freunde auch "Ricci" nennen, gefragt was ihn denn zu dem Wechsel bewogen hat und was sonst noch wichtig zu wissen ist, lesen Sie in den kommenden Zeilen:

Ja Ricci, erstmal willkommen in Bietigheim, natürlich fragen sich jetzt viele, was Dich dazu bewogen hat ins Ellental zu wechseln nach so vielen Jahren in Löchgau, vielleicht kannst Du hier ein wenig aufklären ?!

RM: Ja, vielen Dank erstmal, aber für Dich immernoch Riccardo, denn so lange kennen wir uns auch noch nicht....Spass (lacht) ! Nein, im Ernst, nach so vielen Jahren in Löchgau schleicht sich wie in jeder Beziehung einfach der Alltag ein und es wird eintönig. Ich habe mich dort immer wohl gefühlt, habe dem Verein viel zu verdanken und dort auch eine tolle Zeit. Doch jetzt habe ich für mich gemerkt, dass ich eine Veränderung brauche und eine neue Herausforderung. Germania war der Verein meines Vaters, weswegen ich gedanklich schon immer einen Bezug dazu hatte. Da die Gespräche mit dem Trainer aussergewöhnlich waren und die Rahmenbedingungen top sind, glaube ich, dass ich in Bietigheim ein neues, schönes Kapitel aufschlagen kann und wir eine super Zeit haben werden. 

Du sprichst die Rahmenbedingungen an, auf was freust Du Dich denn am meisten ab Juli ?

RM: Jeder Fussballer liebt es auf einem guten Rasen zu spielen und der Rasen im Ellental liegt top da, ich bin keine 20 mehr, deswegen freue ich mich zukünftig auf Rasen trainieren und spielen zu können. Natürlich ist es aussergewöhnlich, dass wir hier die Trainingskleidung gewaschen bekommen, ich finde das überragend. Und zu guter Letzt freue ich mich natürlich, dass ich viele bekannte Gesichter wieder sehe, auch wenn viele nicht die hübschesten sind (lacht).

Und was denkst Du, ist mit Germania nächste Saison drin, was ist Dir wichtig und wie siehst Du Deine zukünftige Rolle im Team ?

RM: Gut, erstmal hoffe ich, dass am kommenden Wochenende vollends der Klassenerhalt eingetütet wird. Sollten wir also in der Liga bleiben ist mein Ziel nächstes Jahr uns in das obere Tabellendrittel zu schieben. Dazu wird es wichtig sein, dass die Mannschaft geschlossen auftritt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich der SV Germania in der Liga etabliert und eine der besten Adressen im Bezirk wird. 

Das hört sich doch gut an, für die (wenigen) wo mit Dir noch nichts anfangen können, was für einen Spielertyp dürfen wir zukünftig hier begrüssen, was zeichnet Dich aus ?

RM: Ich würde mich selbst als still und ehrgeizig beschreiben. Trotz das ich eher ruhig bin, weiss ich schon ein Team zu führen. Ich bin immer mit Spass dabei und von der Position her gelernter Innenverteidiger aber durch meine beidfüssigkeit kann ich defensiv eigentlich alles spielen !

Und gibt es auch einen Spieler der Dir ein Vorbild war in der Jugend ?

RM: Ja natürlich, wer hatte denn keines ?! Ich habe immer zu Guiseppe Bergomi aufgesehen, den kennt zwar heute niemand mehr, aber er war in den 90ziger Jahren einer der Besten seines Fachs. 

Ja stimmt, den kennt wirklich kein Schwein mehr. Aber vielen Dank für das nette Gespräch Riccardo, wir wünschen Dir alles Gute und einen verletzungsfreien Start im Ellental.