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Mike Murdoch trifft...Julian Schockenhoff


Verstanden sich auf anhieb sehr gut - Max Fellmeth und Julian Schockenhoff
Zum heutigen Interview traf sich Mike Murdoch mit Neuzugang Julian Schockenhoff im Vereinsheim. Bei einem kühlen Bier sprachen sie über die ersten Eindrücke von Schocke, sowie über die Aufnahme im Team und viele weitere Dinge. Der redegewandte Außenverteidiger hatte wie immer einiges zu erzählen, lesen sie das ganze Interview hier.
 
Mike Murdoch : Hallo Schocke, wie möchtest du eigentlich genannt werden, du hast ja nach so kurzer Zeit schon einige Spitznamen bekommen ? Da wäre Schocke, Paul Schockemühle, Paulinho, Juli oder auch August ;) – wie sollen wir das Interview weiterführen ?
 
Julian Schockenhoff : Servus Mike, du kannst mich Juli oder auch Schocke nennen, so nennen mich die Meisten meiner Freunde. Manche nennen mich auch Aer Club Loverboy, hihi.
 
M.M. : Alles klar, Paule . Du bist jetzt seit fast 5 Monaten im Verein, wie gefällt dir es bisher im Ellental und wie haben dich deine neuen Kameraden aufgenommen ?
 
J.S. : Dadurch, dass ich ja schon meine ganze Jugend bis hin zur ersten Mannschaft bei Germania Bietigheim gespielt habe, ist mir der Verein gut bekannt. Mir gefällt es hier sehr und meine Vereinskameraden waren alle von Beginn an nett zu mir. Ich denke ich bin mittlerweile sehr gut angekommen bei meinem neuen Verein.
 
M.M. : Du kamst vor der Saison vom Landesliga Absteiger und Rivalen Hellas Bietigheim zu den Germanen, wie kam das zu Stande und bereust du vielleicht schon den Wechsel, Hellas steht ja aktuell auf Tabellenplatz 1.
 
J.S. : Germania kam schon letztes Jahr auf mich zu und hatte angefragt ob ich nicht wechseln wöllte, doch ich hab mich für noch eine weitere Saison bei den Hellenen entschieden. Leider hat sich dieses Saison als nicht so gute herausgestellt, um genauer zu sein es war die schlechteste Saison meines Lebens. Auch deshalb habe ich ein Wechsel in Batracht gezogen und da kam Germania genau richtig, zumal ich eine gute Vergangenheit mit dem Club hatte. Den Wechsel bereue ich auf keinen Fall, da die Germanen eine richtig coole Truppe sind, sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft. Auserdem ist Germania ein großer Verein mit Jugend und vielen Mitgliedern, bei dem einfach das Gesamtpaket stimmt.
 
M.M. : Als Neuzugang hast du einige Spiele schon gemacht und bist auf dem besten Weg deinen Stammplatz zu halten, doch Trainer Matthias Schmid sieht bei dir noch zu oft “Licht und Schatten“, was denkst du selber darüber ?
 
J.S. : Ja, da hat mein Trainer schon recht. Ich merke selber dass ich mal eine Spiel sehr gut spiele, aber das nächste dann komischerweise nicht. Da versuch ich natürlich gerade selber dran zu arbeiten, damit ich jeden Sonntag eine gute Leistung bringe.
 
M.M. : Nach anfänglichem Stotterstart seid ihr jetzt richtig in der Spurt und seid seit 7 Spielen ungeschlagen, am letzten Sonntag zeigte man ein starkes Spiel und stand am Schluss mit fast leeren Händen da, wie schlimm schmerzt euch diese Punkteteilung ?
 
J.S. : Mir hat die Punkteteilung sehr weh getan, weil wir einfach das bessere Team waren und durch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters noch Unentscheiden gespielt haben. Vorallem hätten wir dann an Pleidelsheim vorbeiziehen und den Abstand zu den vorderen Teams verringern können.
 
M.M. : Die Vorrunde ist fast vorbei und in den nächsten Spielen kommen Mannschaft aus der unteren Tabellenregion, was erwartest du von den Spielen und was ist noch möglich bis zur Winterpause ?
 
J.S. : Für die letzten Spiele erwarte ich von Mir und meinen Kollegen dass wir alle 100%  geben um noch so nah wie möglich an die vorderen Plätze zu kommen. Wir haben in dieser Vorrunde schon genug Punkte verschenkt und müssen bei den verbleibenden Spielen zeigen das wir die bessere Mannschaft sind!
 
M.M. : Die Saison ist natürlich noch lang aber die vorderen 3 Mannschaften marschieren vorne weg, wie schwer wird es noch unter die ersten zwei Plätze zu kommen ?
 
J.S. : Wir müssen jetzt schauen das wir in der Rückrunde die direkten Duelle mit den vorderen Teams für uns entscheiden, auserdem spielen die ja auch jeweils gegeneinander. Somit können wir während der Saison aufholen und die ersten zwei Plätze noch erreichen.
 
M.M. : Am Sonntag erwartet ihr zum Derby den SV Freudental, mit 9 Punkten stehen sie auf dem 12 Tabellenplatz – vom Papier her eine klare Angelegenheit oder ?
 
J.S. : ja da sollten wir Zuhause auf jedenfall gewinnen, aber man darf keinen Gegner unterschätzen. Wenn wir das abrufen, was wir drauf haben, dann gewinnen wir auch!!
 
M.M. : Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg !
 
J.S. : Bitteschön!