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"Ich habe den Wunsch, Jugendliche zu fördern und zu unterstützen"

Mit der digiCon AG konnten wir in diesem Sommer einen neuen Trikotsponsor für unsere D1-Junioren gewinnen. Unser Jugendleiter Stephan König traf sich mit dem Vorstand, Herrn Thomas Plenefisch, in den Räumen des CD/DVD-Presswerks zum Interview.

 

 

SK: Hallo Herr Plenefisch, könnten Sie sich unseren Lesern kurz vorstellen?

 

TP: Mein Name ist Thomas Plenefisch, 46 Jahre alt, ich bin verheiratet und komme aus dem Raum Künzelsau. Ich bin, wie vielleicht zu erahnen ist, sehr Fußballinteressiert. Mein Verein ist der VfB Stuttgart, dessen Spiele ich auch regelmäßig im Stadion verfolge. Weiter lese ich gern und beschäftige mich in meiner Freizeit auch viel mit meiner Katze Lotti. Seit nunmehr vier Jahren bin ich Vorsitzender der digiCon AG.

 

SK: Der digiCon-Schriftzug ziert seit drei Jahren die E-Jugendtrikots der Germania, seit dieser Saison auch die der D-Jugend. Bitte beschreiben Sie uns doch Ihr Unternehmen.

 

TP: Die digiCon AG hat Ihren Firmensitz in Kornwestheim und ist Hersteller von CD´s-und DVD´s sowie technischer Kunststoffteile, für die wir auch noch eine Tochtergesellschaft in Pforzheim haben. Wir haben knapp 100 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende. In der Produktion wird im 3-Schicht-Betrieb gearbeitet, in der Hochsaison ab Oktober sogar teilweise sieben Tage rund um die Uhr.

 

Dabei produzieren wir für ganz unterschiedliche Bereiche. Namhafte Industrieunternehmen, Verlage, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Kunden aus der Konsumgüterbranche zählen zu unserer Zielgruppe. Der Verkauf unserer Produkte erfolgt über einen eigenen Vetrieb und wir bieten einen Fullhouse-Service von der ersten Anfrage bis zum Versand des fertigen Produkts.

 

Im Sommer 2014 haben wir mit einem großen Fest unser 20jähriges Firmenjubiläum gefeiert.

 

SK: Hier in Ihrem Büro hängt ja auch ein Germaniatrikot und Mannschaftsfoto mit Ihrem Firmenlogo von 2011. Was hat Sie bewogen, die Germaniajugend erneut zu unterstützen?

 

TP: In erster Linie bin ich seit meiner Kindheit großer Fußballfan! Ich bin der Meinung, dass Kinder und Jugendliche in Ihrem Sport unterstützt werden müssen. Und nachdem die D-Jugend der Germania kürzlich zu einer Betriebsbesichtigung in unseren Räumen war, bin ich dem Wunsch zum Sponsoring neuer Trikots gerne nachgekommen. Für die Imagepflege und Außendarstellung von digiCon hat das Tragen der neuen Trikots natürlich auch einen positiven Effekt.

 

SK: Haben Sie denn außer dem Fußball weitere sportliche Interessen?

 

TP: Doch, das kann man schon sagen. In meiner Freizeit laufe ich sehr gern, wofür ich das neue Germaniatrikot, welches auch ich bekommen habe, anziehen werde. Ich gehe auch regelmäßig schwimmen und im Winter ab und zu Skilaufen.

 

SK: Was möchten Sie den Spielern der D1-Jugend für die Zukunft mit auf den Weg geben?

 

TP: Ich drücke den Jungs beide Daumen für den sportlichen Erfolg und dass sie Titel holen werden. Als Sponsor würde ich mich sehr über attraktiven Offensivfußball der Mannschaft freuen! Das ist die Art Fußball, die ich mag.

 

SK: Herr Plenefisch, wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für Ihr Engagement und das Interview!

 

TP: Gern geschehen. Ich werde mich sicher mal zu einem Spiel oder Turnier blicken lassen und die Mannschaft anfeuern!


Thomas Plenefisch, Vorstand der digiCon AG

"Jugendliche und der Sport sollten gefördert werden!"

Im Vorfeld der Jugendhallenturniere im Februar 2014 stellte sich Bernd Nägele, Sponsor der Turniere, den Fragen des ersten Jugendleiters Stephan König in den Räumen des Autohaus Nägele.

 

 

SK: Hallo Bernd, könntest du dich vielleicht kurz vorstellen?

 

BN: Gerne. Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Jannik ist fünf Jahre alt und Lija drei. Die halten uns ganz schön auf Trab! Wir sind alle sehr naturverbunden und viel draußen unterwegs.

 

SK: Geschäftlich ist deine Berufung des Deutschen liebstes Kind: Das Auto…

 

BN: Das kann man wohl so sagen. Ich bin Geschäftsführer vom Autohaus Nägele, welches mittlerweile seit 13 Jahren hier in Bietigheim an zwei Standorten ansässig ist. Mit Peugeot, Kia, Honda und Citroen bieten wir unseren Kunden vier Marken an mit allem was dazu gehört: Neu-und Gebrauchtwagenverkauf, Werkstatt und Service. Wir haben insgesamt 25 Mitarbeiter, wovon rund ein Drittel auf Auszubildende im kaufmännischen und technischen Bereich fallen. Es ist uns sehr wichtig, Jugendliche in unserem Unternehmen auszubilden.

 

SK: Da ihr nun neben den Steelers auch die Germania als Sportverein unterstützt, liegt die Vermutung nahe, dass deine Familie und du auch sportbegeistert ist. Stimmt das?

 

BN: Naja, ehrlich gesagt habe ich eigentlich mit Eishockey und Fußball nicht sehr viel am Hut. Der Jannik hat dafür die Begeisterung für das runde Leder in sich, er spielt derzeit bei den Bambinis in Hoheneck. Lija ist beim Kinderturnen. Meine sportliche Leidenschaft gehört aber dem Tanzsport, bei dem ich früher in Ludwigsburg selbst im Verein aktiv war. Mittlerweile bin ich Wertungsrichter und Trainer und habe nach wie vor viel Freude daran. Zum Ausgleich gehe ich auch regelmäßig ins Fitnessstudio.

 

SK: Ihr seid nun zum dritten Mal Namensgeber und Sponsor unserer Jugendturniere. Wie kam es dazu und warum habt ihr euch entschlossen, die Germaniajugend zu unterstützen?

 

BN: Es fing damit an, dass vor zwei Jahren eine Anfrage kam, ob wir für die seinerzeitigen D1-Junioren nicht etwas Sponsoring machen möchten. Das haben wir gerne getan und seitdem ziert die Regenjacken der Jungs unser Firmenname. So kam es, dass nicht zuletzt aufgrund eures sehr aktiven Vereins und des Einsatzes für die Jugend wir uns entschieden haben, auch die Germania-Jugendturniere zu unterstützen, indem wir die Preise stiften. Vorrangig unterstützen wir Bietigheimer Vereine und deren Jugend. Mit ein Grund sind sicherlich die Auszubildenden in unserem Unternehmen, die uns aufzeigen, wie wichtig die Förderung von Jugendlichen heutzutage ist.

 

SK: Abschließende Frage, wem drückst du beim anstehenden Bambiniturnier am 01.02. eigentlich die Daumen? Unserer Germania oder den Hoheneckern, wo dein Sohnemann kickt?

 

BN: Oha, gemeine Frage! Da komme ich in einen Interessenskonflikt...aber dann muss ich nun doch parteiisch sein und mich auf die Seite von meinem Sohn schlagen. Jannik wäre sicher traurig, wenn sein Vater nicht den Verein anfeuern würde, wo er spielt. Nichtsdestotrotz habe ich natürlich kein Problem damit, auch den Germanen einen Pokal zu überreichen. Die Pokale schauen übrigens echt super aus!

 

SK: Dann sehen wir dich zur Siegerehrung und bedanken uns für die tolle Unterstützung sowie das interessante Interview!

 

BN: Gern geschehen, ich freue mich auf euer Turnier!


Bernd Nägele, Geschäftsführer des Autohaus Nägele, und Jugendleiter Stephan König.