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Sprüche der Saison

„… hatte ich voll Angst, dass die mich anspielen“

Giosuè nach Abpfiff des Freundschaftsspiels gegen Gemmrigheim

 

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Teammanager Kissinger erzählt daheim vom Auswärtserfolg in Horrheim:

"... und die Tore haben gemacht: Giosuè, Rense, Robin und Baehr."

Reaktion seiner besseren Hälfte:

"Tänzer? Etwa ins richtige Tor? Der verschuldet doch sonst immer nur Gegentor???!!!"

 

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Im Kreis in der Kabine vor dem Spiel in Walheim. Toni stimmt die Mannschaft ein.

Zinfes: „ALLE FÜR ALLE! und..“

„…“

„???“

„!!!“

 

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Trainingsgast Bilal über seinen mehr als mangelhaften Fitnesszustand

„und früher nannten sie mich mal Pferd“

Trainer Zinfes:

„bist heut doch immer noch n Pferd… n Nilpferd halt…“

 

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Ansprache von Toni vor dem Spitzenspiel in Unterriexingen:

„Konzentriert euch!“, macht die CL-Hymne an, „und jetzt träumt! Man darf ruhig mal träumen! Stellt euch vor die Hymne ist für euch!“

 

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Pishtar beschwert sich bei Volkers Freundin Kelsey, dass auf fast allen Bildern Renaldas zu sehen ist.

Renaldas, der daneben sitzt, zuckt nur die Schultern und sagt: „Was soll ich denn machen? Ich hab halt 80% Ballbesitz…“

 

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Kabinenansprache vor dem Spiel in Iptingen

Zinfes: „ Kommt in Kreis, los…“ drückt auf „play“ und anstatt der üblichen Elektro- oder HipHop-Beats ertönt Michael Jacksons „beat it“

„HÖRT IHR IHN??? HÖRT IHR IHN??? MICHEAL JACKSON!!!“

Verwundertes Schweigen im Raum

„MIT MICHEAL VERBINDET MAN…“

Immer noch Schweigen… Toni sucht den roten Faden…

„…DIE NUMMER EINS!!! UND DA WOLLEN WIR AUCH HIN!!!

Doppelpass mit Dennis Höpfler


In Ottos Ratskeller in Sachsenheim treffen wir Dennis Höpfler, der in der Hinrunde mit nur 8 kassierten Toren die zweitbeste Defensive stellt (lediglich Tabellenführer SV Iptingen II hat nur 6 Gegentore kassiert). Der Schlussmann, der seine guten Leistungen gerne durch die regelmäßigen und wohldosierten medizinischen Anwendungen mit einer Lösung aus Malz und Hopfen in Quellwasser erklärt, steht uns heute für die zweite Ausgabe des Doppelpasses Rede und Antwort.

 

Hallo Dennis, wie geht es dir? Hast du den verpassten Sprung auf den Tabellenplatz eins schon verkraftet?

 

DH: Hallo, ja das war mir nicht so wichtig. Wichtig ist das wir die 3 Punkte geholt haben und dran sind und die Chance haben aufzusteigen. Das ist für mich das wichtigste!

 

Wie bist du denn überhaupt zur Germania gekommen? Man munkelt, die Gespräche mit Sascha Hodzic im Ratskeller in Sachsenheim haben zu fortgeschrittener Stunde stattgefunden?!

DH: Ja ich habe etwa 2 Jahre pausiert und habe wieder Lust bekomme auf Fußball und so kam ich mit Sascha ins Gespräch und wurden uns auch schnell einig darüber.ja die Gespräche waren im Ratskeller und es war etwas später als gedacht *lacht*

 

Du bist ja nicht der einzige Kleinsachsenheimer bei den Germanen. Sowohl Simon Kreibich als auch Marcel Mikosch und Alex Felger aus der Ersten kommen aus dem Nachbarort. Mit allen dreien verbindet dich eine Freundschaft und man sieht euch am Wochenende immer wieder zusammen um die Häuser ziehen. Du und Mikosch, sowohl Freunde als auch Konkurrenten im Tor, zieht sich dieses „Duell unter Freunden“ eigentlich schon durch eure ganze Laufbahn?

DH: Ja Marcel und ich kommen privat sehr gut klar haben uns aber nie als Konkurrenten gesehen, wir geben uns privat nur Tipps, wie man es besser machen kann.Wenn ich mit den Jungs unterwegs bin fließt meistens so ein gutes Getränk mit Hopfen und zwar nicht wenig *lacht* aber dieses Getränk bringt echte Wunder!

 

 

Du kamst als Torhüter für die zweite Mannschaft ins Ellental. Als Nummer 1 der Zweiten musstest du aber gelegentlich trotz starker Leistungen ins zweite Glied rücken, wenn einer der drei Torhüter der Ersten Spielpraxis sammeln sollte. Wie stellt sich diese Situation für dich dar?

DH:Damit hab ich kein Problem. Weil ich versteh es , das die 3 immer spielen wollen.und da ich Arbeitsbedingt nur alle 2 Woche trainieren kann ist's für mich okay wenn einer Spielt wo immer trainiert.

 

Die Gesamtsituation der Zweiten sieht ja ganz gut aus. Bis auf den Ausrutscher in Walheim und den beiden Remis gegen Iptingen und Unterriexingen habt ihr alle Spiele gewonnen und steht zur Winterpause verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. Lautet das eindeutige Ziel nun Meisterschaft und direkter Aufstieg in B-Klassen?

DH: Für mich war am Anfang klar, dass wir mitspielen können, aber uns erst finden müssen und schauen wo wir stehen, aber da es jetzt so gut aussieht muss man ganz klar das Ziel Aufstieg nenne.

 

Danke für den Doppelpass, Goalie!

Doppelpass mit Robin Tänzer


Für den ersten Doppelpass der zweiten Mannschaft treffen Allrounder Robin Tänzer im Pausenraum eines großen Automobilzulieferes in Stuttgart. Bei einer Tasse Tee gegen seine noch leichte Erkältung gewährt uns der 21-Jährige einen ersten Einblick in das Innenleben der neuen zweiten Mannschaft.

 

Hallo Robin, schön, dass du dir Zeit für den ersten Doppelpass der zweiten Mannschaft genommen hast. Du hast zu dieser Saison vom GSV Höpfigheim ins Ellental gewechselt. Wo lagen deine Beweggründe für diesen Wechsel?

Servus, ich habe vor circa einem Jahr oder so ein paar Bietigheimer über Alex Baehr kennengelernt. Da ich mir dann damals noch meine Bänder im Knöchel wie auch im Knie gerissen, hatte war für mich eh ein knappes Jahr Pause. Beim GSV war es einfach nicht mehr so, wie ich es mir erhofft hatte, womit der Entschluss feststand mit den Jungs ins Ellental zukommen.

 

In den bisherigen Spielen hast du auf verschiedenen Positionen gespielt. Im zentralen Mittelfeld und auf den Außenbahnen, jeweils sowohl offensiv als auch defensiv wie auch auf beiden Seiten. Bei deinem Ex-Verein hast du für gewöhnlich im Sturm gespeilt. Auf welcher Position fühlst du dich selbst am wohlsten und wo siehst du deine Stärken?

(mit einem Augenzwinkern) Irgendwann darf ich bestimmt noch ins Tor. Nein, also ich habe mich eigentlich überall wohlgefühlt. Ich will meine Leistung bringen, auf welcher Position ich spiele entscheidet der Coach und natürlich auf welcher er mich braucht. Ich versuche da dann alles zugeben. Die Stärken selber einzuschätzen ist immer schwer, ich denke ich habe eine relativ gute Übersicht und ein gutes Ballgefühl.

 

Siehst du diese Flexibilität als Segen oder Fluch?

(lacht) Segen für die Mannschaft, Fluch für mich. Also ich denke für die Mannschaft ist es hilfreich, wenn man auch Spieler hat, die bei Verletzungen etc. aushelfen können. Für mich ist es schwer, ich habe mir oft die Frage gestellt, wo mein Platz in der Mannschaft ist und auch sein wird.

 

Apropos „Platz in der Mannschaft“, du bist als relativ junger Spieler in den Spielerrat gewählt worden und hast die Mannschaft in einem Spiel schon auf das Feld geführt. Wie ist es für dich in einer neu zusammengestellten Mannschaft zu spielen und wie siehst du deine Aufgabe im Mannschaftsgefüge?

Am Anfang war das alles noch etwas komisch, kaum jemand kannte sich untereinander. Für mich war es etwas leichter, da ich ja mit mehreren Freunden ins Ellental kam. Ich sehe mich als Ansprechpartner, vor allem für die jungen Spieler. Wir haben unter anderem Spieler, die sind zwischen 17 - 21 Jahre alt und vertrauen mir eher etwas an als den älteren Spielern. Ich bin stolz in den Spielerrat gewählt worden zu sein und versuche, da auch das Beste für die Jungs zu machen.

 

Nach nun 5 Spielen steht die Germania relativ gut da. Die beiden Punktverluste gegen Walheim und Erligheim kann man als unglücklich oder unnötig bezeichnen. Wie beurteilst du die Leistung der Mannschaft und welche Spieler haben dich im bisherigen Saisonverlauf am meisten überzeugt?

Also als erstes muss man sagen, wir sind noch kein eingespieltes Team. Woher soll das auch kommen? Alles in allem kann man super zufrieden sein bis jetzt, wir haben eigentlich in allen Spielen bis jetzt ein Übergewicht an Ballbesitz gehabt und auch in den Zweikämpfen stehen wir gut da. Ich denke, man merkt, dass wir uns immer besser einspielen und mit der Zeit kommt dann auch eine längere Erfolgsphase. Mich haben vor allem zwei Spieler wirklich überzeugt, der eine ist unser „Pitbull“ Raffi (Raffael Keroglidis, Anm.d.Red.). Ich wusste ja schon vorher wie er gut kickt, aber halt nur vom Bolzen. In den Spielen zeigt er, wie zweikampfstark und ballsicher er wirklich ist. Wer natürlich auch heraus sticht, ist unser "Kleiner" Renaldas oder von mir „Käse“ genannt (lacht). Was er mit seinen 17 Jahren manchmal auf dem Platz abzieht, ist einfach gut.

 

In der Vorbereitung durftest du schon einige Woche bei der ersten Mannschaft mit trainieren. Nun darfst du aufgrund der Überschneidung deiner Abendschule mit den Trainingszeiten der Zweiten wieder einmal die Woche unter Trainer Schmid trainieren. Sind die Unterschiede im Training zwischen Kreisliga und Bezirksliga für dich spürbar?

Dass ich diese Möglichkeit hatte, hat mich auch sehr gefreut! Also es ist schon ein Unterschied da, natürlich! Unsere erste Mannschaft hat letztes Jahr eine überragende Saison in der Kreisliga A gespielt und ist verdient Meister geworden, da muss ja ein Unterschied spürbar sein. Angefangen über die Ballkontrolle bis hin zum Tempo, alles Punkte die sich unterscheiden. Für mich ist es schade, dass ich es zeitlich nicht packe, bei uns mitzuwirken, aber natürlich freue ich mich über die Möglichkeit, meine Fitness und meine Fähigkeiten bei der Ersten weiterzuentwickeln.

 

Zum Abschluss die obligatorische Frage zur Zukunft: Wie glaubst du, wird das Spitzenspiel gegen Kleinglattbach laufen und wie siehst du die Chancen der Germania im weiteren Saisonverlauf sowie deine eigenen Einsatzchancen?

Also zu dem Spiel am kommenden Sonntag: ich glaube wir haben gute Chancen! Wir sind endlich in der Lage, auf mehr als 11 Mann zuzugreifen. Wenn wir uns so wie vergangenen Sonntag im Mittelfeld stark präsentieren und auch in der Abwehr nichts anbrennen lassen, werden wir das Spiel für uns entscheiden. Die Chancen stehen also gut. Natürlich sind wir mit dem einem Patzer etwas zurückgefallen, doch wir spielen noch gegen die meisten "Mit-"Favoriten und ich denke, wir können es jedem Gegner sehr schwer machen, uns zu schlagen. Die Frage nach meinen Einsatzchancen ist eine gute Frage. Ich hoffe, ich werde noch einige Spiele diese Saison spielen. Natürlich ist die Situation jetzt gerade nicht gut, da ich nicht mehr am Training der zweiten Mannschaft teilnehmen kann. Aber ich hoffe trotzdem noch auf einige Einsätze. Wir haben eine starke Mannschaft, da will jeder kicken. Der Konkurrenzkampf ist spürbar und das macht jeden noch stärker.

 

Vielen Dank für das interessante Gespräch und viel Glück am Sonntag in Kleinsachsenheim sowie dir persönlich eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Danke, wird schon schief gehen